
Jobboersencheck-AWARD: Das sind unsere Jobbörsen Testsieger 2022
Zum Stichtag, dem 01.08.2022 wurden insgesamt über 90.000 Arbeitgeber- und Bewerberbewertungen ausgewertet und daraus die besten Jobbörsen 2022 ermittelt. Über das goldene Testsieger-Qualitätssiegel nach der Zufriedenheitsnote in verschiedenen Kategorien freuen sich: StepStone, Jobware, Indeed, Jobstairs, Jobvector, Stellenonline, Azubiyo, Karriere.Unicum.de, Hogapage, Karriere Südwestfalen, praktischARZT, Greenjobs, Autojob, Heyjobs, e-fellows.net und Nachhaltigejobs.
Im August eines jeden Jahres werden die Jobboersencheck-Testsieger anhand von echten authentischen Arbeitgeber- und Bewerberbewertungen ermittelt und die besten Jobbörsen des Jahres gekürt. Über 72.000 Stellensuchende und über 19.000 Unternehmensvertreter gaben dabei preis, welche Jobportale genutzt werden und wie gut die Performance eines jeden Portals ist.
Die Testsieger aus dem letzten Jahr festigen ihre Positionen.
Die Mehrheit der Testsieger aus dem letzten Jahr verteidigen erfolgreich ihre guten Positionen im Ranking. So bleibt Jobware im Arbeitgeberurteil zum 12. Mal in Folge unangefochtener Testsieger der Generalisten im BIG-Cluster mit mehr als 400 Bewertungen. Bewerber hingegen küren erneut StepStone zum besten Portal unter den Generalisten. Das Portal „Stepstone“ ist seit Jahren mehrfacher Testsieger im Jobboersencheck-Award und im Wettbewerb "Deutschlands beste Jobportale" und gehört zu den reichweitenstärksten Jobportalen in Deutschland.
Im Small-Cluster der generalistischen Jobbörsen (weniger als 400 Bewertungen) sichert sich JobStairs die Poleposition und wird zudem von Arbeitnehmern mit hohen Zufriedenheitswerten auf den 1. Rangplatz gehoben.
In der Kategorie der spezialisierten Jobportale verteidigt Jobvector, der spezialisierte Stellenmarkt für Ingenieure, Informatiker, Mediziner & Naturwissenschaftler, erfolgreich den Titel als beste Spezialjobbörse, sowohl aus Sicht der Arbeitgeber als auch der Stellensuchenden im BIG-Cluster.
Bewerberseitig stehen gleich zwei Jobbörsen aus der Automotivbranche in den TOP 3 der spezialisierten Portale im Small-Cluster, wobei die Jobbörse „Autojob“ das Rennen für sich gewinnt und zum Testsieger gekürt wird.
In der Kategorie der besten Jobsuchmaschinen sind sich Arbeitgeber und Bewerber uneins: Arbeitgeber verleihen Stellenonline.de das goldene Testsieger-Siegel, Bewerber zeigen sich mit Indeed im BIG-Cluster (mehr als 200 Bewertungen) und Heyjobs (weniger als 200 Bewertungen) am zufriedensten.
Beste Jobbörse für Schüler und Auszubildende bleibt – wie in den Jahren zuvor – Azubiyo. Diese Spezialjobbörse kann sowohl Recruiter als auch Stellensuchende von sich überzeugen.
Das Portal Karriere.Unicum.de sichert sich erneut im Arbeitgeberurteil die Testsieger-Auszeichnung der besten Jobbörse für Studenten, Absolventen und Young Professionals. Bewerber geben e-fellows.net, dem Online-Stipendium- und Karrierenetzwerk, ihre Stimme mit den höchsten Zufriedenheitswerten.
In der Rubrik der besten Jobbörsen für die Gastronomie & Hotellerie stehen die Meinungsbilder von Arbeitgebern und Bewerbern im Einklang: Hogapage ist und bleibt unangefochtener Testsieger in dieser Kategorie.
Auch in den nachfolgenden beiden Clustern zeigen sich Unternehmen und Stellensuchende einig: So gelingt dem führenden Ärzteportal praktischARZT erneut die Titelverteidigung in der Kategorie der besten Jobbörsen für Medizin & Gesundheit. Ebenso verteidigt „Karriere Südwestfalen“ bereits zum dritten Mal in Folge den Titel als bestes Regionalportal in Deutschland.
Das Thema Nachhaltigkeit ist zu einem Leitbegriff des gesellschaftlichen Wandels geworden und so rücken auch im Jobmarkt mehr Jobbörsen mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsbezug in den Blickpunkt der Nutzer. Greenjobs verteidigt in der Kategorie der besten Jobbörsen für Agrar, Umwelt und Nachhaltigkeit das goldene Qualitätssiegel aus Sicht der Unternehmen. Bewerber wählen ein weiteres Mal die spezialisierte Jobbörse „Nachhaltigejobs“ als bestes Portal in dieser Rubrik.
Weitere Informationen über unsere ausgezeichneten Testsieger Jobbörsen auf den Plätzen 1 - 3 finden Sie auf den Testsiegerseiten.
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Zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses wird in der Regel eine Probezeit zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart. Aber warum kann dieser Zeitraum für den neuen Mitarbeiter kritisch werden und warum sollte man besser nicht anecken? Warum sollte man bestimmte Themen nur sensibel und vorsichtig ansprechen und wie sieht es mit Urlaub in der Probezeit aus? Dieser Artikel erklärt, welche Fallstricke es gibt.
Warum kann die Probezeit für manche Arbeitnehmer zur Falle werden und warum ist es wichtig in dieser Zeit nicht anzuecken?Die Probezeit, welche in der Regel sechs Monate dauert, bietet für beiden Seiten eine optimale Orientierung. Der Arbeitnehmer kann während dieser Phase sicherstellen, dass er in Zukunft tatsächlich für das Unternehmen tätig sein möchte und der Vorgesetzte kann sich von den Kenntnissen und Fähigkeiten des neuen Mitarbeiters während dieser vertraglich vereinbarten Kennenlernphase überzeugen. Allerdings ist diese Zeit für den Arbeitnehmer häufig auch sehr kritisch, denn anders als bei einem festen Arbeitsverhältnis können Unternehmen ihre Mitarbeiter auf Probe mit einer Frist von zwei Wochen kündigen, insofern nichts anderes im Vertrag vereinbart wurde.
Warum sollte man (auch berechtigte) Kritik an Kollegen oder Vorgesetzten möglichst vermeiden?In den meisten Fällen sind auch neue Arbeitskollegen dazu aufgefordert, ihre Vorschläge und Ideen mit in das Unternehmen einfließen zu lassen. Bei kritischen Äußerungen und Einwänden gegenüber Kollegen oder Vorgesetzten sollten Arbeitnehmer in der Probezeit allerdings vorsichtig sein, denn nicht immer werden etwaige Verbesserungsvorschläge eines „Neuen“ geschätzt und für gut befunden, auch wenn sie noch so sinnvoll erscheinen. Insofern jedoch ausdrücklich verlangt wird, dass Mitarbeiter während der Probezeit kritische Einwände äußern, so muss dies in einem ausgewogenen Maße geschehen. Da die Probezeit mitunter auch dazu dient, dass sich die Vorgesetzten ein besseres Bild von der Teamfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des neuen Mitarbeiters machen können, sollten Kritikpunkte stets konstruktiv und sensibel zur Sprache gebracht werden.
Warum ist eine häufige Krankheitszeit in der Probezeit nachteilig?Wer während der Probezeit erkrankt, ist gesetzlich durch das Kündigungsschutzgesetz vor einer Entlassung geschützt. Auch bei speziellen Sonderfällen oder während einer längeren Abwesenheit müssen Arbeitgeber andere Gründe für die Kündigung des neuen Mitarbeiters anführen. Allerdings sind diese schnell gefunden, denn hier genügt bereits die Begründung, dass die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers während seiner aktiven Zeit im Unternehmen nicht ausreichend war. Da Arbeitgeber gemäß Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) dazu verpflichtet sind, einem erkrankten Angestellten in der Probezeit bis zu sechs Wochen lang weiter das Gehalt zu zahlen, ist es durchaus denkbar, dass sich das Unternehmen unverzüglich wieder von dem neuen Mitarbeiter trennt, wenn dieser während der ersten Monate seiner Betriebszugehörigkeit zu oft oder zu lange krank ist. In vielen Fällen hinterlassen viele Fehltage eben immer den bitteren Beigeschmack einer gewissen Unzuverlässigkeit.
Warum kann das Thema Urlaub in der Probezeit zum Problem werden?Der Mythos, dass Arbeitnehmer während der Probezeit kein Recht auf Urlaub haben, hält sich zwar hartnäckig, ist aber dennoch nicht korrekt. Zwar kann der Arbeitnehmer innerhalb der sogenannten Wartezeit, die in der Regel die ersten sechs Monate der Betriebszugehörigkeit umfasst, nicht den gesamten Jahresurlaub beanspruchen, ein Teil davon steht ihm aber trotzdem zu. Dabei gilt: Pro vollen Monat, die der Angestellte im Unternehmen beschäftigt ist, steht ihm ein Zwölftel des Jahresurlaubs zu – auch in der Probezeit. Der Arbeitgeber ist dann aber trotz alledem nicht dazu verpflichtet, den Urlaubsantrag zu genehmigen. Liegen etwa dringende betriebliche Gründe vor, muss der Urlaub nicht zwangsläufig gewährt werden. Der Teilurlaub verfällt dann aber ebenso wenig, wie der Anspruch auf dem vollen Jahresurlaub, wenn die Probezeit beendet ist. Der Urlaub kann dementsprechend zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Insgesamt macht es eher einen unprofessionellen Eindruck, wenn man während der Probezeit bereits den ersten Urlaub beantragt.
Warum können fehlende Fachkenntnisse das Ende nach der Probezeit bedeuten?In den meisten Fällen darf derjenige Bewerber eine freie Stelle im Unternehmen besetzen, der die nötigen Fachkenntnisse vorweisen kann und zudem einen kompetenten Eindruck im Vorstellungsgespräch hinterlassen hat. Doch vor allem bei den fachlichen Kompetenzen, die der Arbeitsalltag dem Arbeitnehmer abverlangt, trennt sich oft die Spreu vom Weizen und es zeigt sich, wer tatsächlich mit einschlägigen Fähigkeiten im geforderten Bereich überzeugt. Wurden beispielsweise im Lebenslauf bestimmte Fachkenntnisse hinzugedichtet, zeigt sich das spätestens, wenn alltäglich Aufgaben im Betrieb erledigt und gelöst werden müssen. Wer hier auffliegt, riskiert die fristlose Kündigung. Sollte es durch die vorgetäuschten Tatsachen zudem noch zu einem Schaden im Unternehmen gekommen sein, kann der Arbeitgeber ggf. sogar Schadenersatzansprüche geltend machen.
Das FazitDie Probezeit ist eine kritische Phase, die allerdings fast jeder Arbeitnehmer zu Beginn einer neuen beruflichen Karriere überstehen muss. Wer hier vorsichtig mit Kritik umgeht und es schafft, den Vorgesetzten von den Fähigkeiten und Kenntnissen zu überzeugen, legt den Grundstein für eine neue berufliche Laufbahn.
Die renommierten Gütesiegel wurden den Branchen- und Zielgruppensiegern auf der „Zukunft Personal Europe“ in Köln verliehen
Köln – Mehr als 31.500 Bewerber und über 11.500 Arbeitgeber haben ihre Erfahrungen geteilt und damit als Jury die Basis für die renommierten Gütesiegel „Deutschlands beste Jobportale 2018“ gebildet. Auf der diesjährigen HR-Leitmesse „Zukunft Personal“ in Köln wurden im Rahmen des Future of Recruiting Summits 2018 die Gewinner-Jobbörsen offiziell ausgezeichnet.
Bei den Generalisten-Jobbörsen liegt StepStone als Testsieger vor dem neuen zweitplazierten Regio-Jobanzeiger. Mit gleicher Punktzahl gab es diesmal ein Novum mit vier Drittplatzierten: XING, Stellenanzeigen.de, Jobware und Jobstairs. Zwei Plätze gutmachen konnten Regio-Jobanzeiger, Stellenanzeigen.de sowie XING. Jobstairs und Jobware mußten im Gleichschritt Ihren letztjährigen gemeinsam eroberten zweiten Platz abgeben.
Bei den Spezialisten-Jobbörsen mußte der letztjährige Sieger Jobvector den ersten Platz dieses Jahr abgeben und sich mit dem dritten Platz begnügen. Azubiyo, dem Vorjahreszweiten gelang es, 2018 den ersten Platz zu erringen und Yourfirm auf den zweiten Platz zu verweisen.
Bei den Jobsuchmaschinen mußte sich der Vorjahressieger Indeed diesmal die Testsiegerplatzierung mit Gigajob teilen . Neu unter den TOP 3 hat es stellenonline.de geschafft. Im Arbeitgeberranking erzielt der Neueinsteiger sofort die Spitzenposition mit einer Weiterempfehlungsrate von 94%. Bei den Bewerbern hat es dieses Jahr noch nur zu einem 4.Platz gereicht, aber die beiden Führenden dürfen sich sicher nicht ausruhen.
Zum vierten Mal wurden in diesem Jahr auch die besten Jobbörsen für einzelne Bewerbergruppen, wie z.B. für Berufsstarter, „Schüler und Azubis“, oder Berufsfelder wie IT, Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Naturwissenschaftler ermittelt.
Tech Recruiting ist in der letzten Zeit, wie auch im Schwerpunkt beim Future of Recruiting Summit 2018 gesehen, bei vielen Firmen immer mehr in den Mittelpunkt des Leidensdrucks im Recruiting gerückt. Vielleicht hilft da ein genauer Blick in die beiden Ranglisten der Zielgruppen-Jobbörsen? In der Kategorie „Beste Jobportale für Ingenieure“ konnte StepStone seinen 2017 errungenen 1. Platz verteidigen . Jobvector bleibt auch dem zweiten Rang. Auf dem dritten Platz zeigt sich Indeed. Wer IT-ler sucht, ist bei Jobvector, der Nummer 1 in der Kategorie „Beste Jobportale für IT“ sehr gut aufgehoben, StepStone mußte 2. Platz an Indeed abtreten und e-fellows.net liefert auf dem 3. Platz weiterhin eine sehr gute Leistung.
In der Kategorie „Beste Jobportale für Wirtschaftswissenschaftler“ konnten StepStone und Yourfirm die Führung halten, danach wurde es aber interessant: zum ersten Mal erreichte mit Glassdoor ein Arbeitgeberbewertungsportal mit hohen Zufriedenheitswerten und einer Top-Weiterempfehlung den 3. Platz.
Die Kategorie „Beste Jobportale für Naturwissenschaftler“ entschied Stepstone wie bei den Wirtschaftswissenschaftlern ebenfalls für sich. Auf Rang zwei folgt der eigentliche Platzhirsch Jobvector vor Indeed.
Die Lieblinge der Studenten, Absolventen und Young Professionals sind das Staufenbiel Institut vor Stellenwerk. Neueinsteiger unter den TOP 3 ist squeaker.net, ein weiteres Bewertungsportal.
Bei den Jüngsten, in der Kategorie Schüler und Azubis, taucht ein Bekannter aus der Kategorie Spezialjobbörsen wieder auf dem 1. Platz auf: Azubiyo. Mit 95% Weiterempfehlungsrate gibt es mit ausbildung.de einen imponierenden Neueinsteiger auf dem zweiten Platz. Direkt dahinter folgt wie im Vorjahr Aubi-plus.
Weitere Infos zu den Bewegungen im Markt:Auffällig in diesem Jahr ist auch wieder die Dominanz von StepStone, Testsieger in 4 von 9 Kategorien.
Dies zeugt von einer durchgängigen Qualität über viele Zielgruppen. Aber zu sehr ausruhen auf den Lorbeeren darf sich StepStone auch nicht. Die Spezialjobbörsen können doch aufgrund ihrer Spezialisierung in einigen Kategorien Paroli bieten und auch Indeed schlägt sich sehr gut und ist StepStone auch bei der Nutzung stark auf den Fersen. Die beiden Social Media Business Networks Xing und Linkedin, die ja auch Jobbörsen mit einer hohen Anzahl an Jobs ihr eigen nennen, konnten ihren Schwung vom Vorjahr z.T. ausbauen, da XING z.B. zwei Plätze vom 5. auf den 3. Platz gutmachen konnte. Da kann in Zukunft noch deutlich mehr drin sein.
Organisatoren des renommierten Preises im Markt der Jobbörsen sind die Kooperationspartner PROFILO mit dem Bewertungssportal Jobboersencheck.de und das Institute for Competitive Recruiting (ICR). Ziel ist es, mit der Auszeichnung mehr Transparenz für Arbeitgeber zu schaffen, wenn es darum geht, die richtige Jobbörse auszuwählen. Bewertungsgrundlage für alle bewerteten Stellenportale sind Zufriedenheit und Weiterempfehlung – einzigartig ist dabei, daß sowohl Bewertungen von Jobsuchenden als auch von Arbeitgebern ausgewertet werden.
Die Gewinner 2018 (jeweils Platz 1-3) in den einzelnen Jobportal-Gattungen:Die vollständigen Ranglisten finden Sie ab Anfang nächster Woche unter www.deutschlandsbestejobportale.de
GENERALISTEN JOBBÖRSEN
StepStone Regio-jobanzeiger XING Stellenanzeigen.de Jobstairs JobwareSPEZIALISTEN JOBBÖRSEN
Azubiyo Yourfirm JobvectorJOBSUCHMASCHINEN
Indeed Gigajob StellenonlineINGENIEURE
Stepstone Jobvector IndeedIT
Jobvector Indeed E-fellows.netWIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLER
Stepstone Yourfirm GlassdoorNATURWISSENSCHAFTLER
Stepstone Jobvector IndeedSAY (STUDENTEN, ABSOLVENTEN, YOUNG PROFESSIONALS)
Staufenbiel Institut Stellenwerk squeaker.netAzubis und Schüler
Azubiyo.de Ausbildung.de Aubi-plus.deZur Funktionsweise des Qualitätstests „Deutschlands beste Jobportale“
In einer Kombination aus Nutzung, Kundenzufriedenheitsanalysen und Weiterempfehlungsrate prüft er die Qualität und dient als Orientierung für Bewerber und Arbeitgeber. Jobportalbetreiber können die Resultate zur Verbesserung ihres Angebots und zur Wettbewerberanalyse nutzen. Der Qualitätscheck leistet einen Beitrag zur Transparenz im Arbeitsmarkt und hilft Bewerbern und Arbeitgebern besser zueinander zu finden.
Methodik der Berechnung
Die Beliebtheit eines Jobportals ergibt sich aus der Kombination der Nutzungshäufigkeit mit der Zufriedenheit und der Weiterempfehlungsrate. Was sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt, erklärt sich im Folgenden. Für die Gesamtauswertung werden nur Jobportale berücksichtigt, die auf der Bewerberseite mind. 30 Bewertungen (bei Gütesiegeln für Berufsfeldern mind. 20) und auf der Arbeitgeberseite mind. 30 Bewertungen aufweisen.
Nutzungshäufigkeit
Zur Berechnung der Nutzungshäufigkeit wird sowohl bei Bewerbern als auch bei Arbeitgebern bei den Jobportalen das Alexa Ranking (www.alexa.com), korrigiert um die Besucher, die die jeweilige Seite nach Aufruf sofort wieder verlassen (Bounce Rates) sowie die Teilnutzung (mit 10% der angenommenen Gesamtnutzung) von Mediaportalen mit (z.B. die Jobbörse bei meinestadt.de oder Kalaydo) herangezogen.
Zufriedenheit
Zur Berechnung der Zufriedenheit werden die Bewertungen der Stellensuchenden (Jobboersencheck.de) bzw. der Unternehmen (Jobboersencheck.de) herangezogen.
Weiterempfehlungsrate
Zur Berechnung der Weiterempfehlungsrate werden die Angaben der Stellensuchenden (Jobboersencheck.de) bzw. der Unternehmen (Jobboersencheck.de) herangezogen.
Entstehung des Gesamtrankings
Für das Gesamtranking werden zunächst alle Jobportale mit mehr als 30 Bewertungen (20 bei Berufsfeldern) auf Seiten der Bewerber anhand dieser Kriterien ausgewertet. Dasselbe geschieht auf der Arbeitgeberseite mit allen Jobportalen, die mindestens 30 Bewertungen haben.
Weitere Informationen www.deutschlandsbestejobportale.de
Über ICR:Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg, berät Unternehmen zum Thema Recruitment Performance Management und hilft ihnen dabei, ihr Recruitment wettbewerbsfähig zu machen. Es bildet eine Plattform mit dem Ziel, die Recruitmentfunktion in Deutschland zu verbessern. Dieses Ziel wird erreicht durch die Entwicklung von Standards, Benchmarks und der Schaffung von Markttransparenz sowie der Aufzeigung von Verbesserungspotenzialen in den Prozessen der Personalsuche, -auswahl und –einstellung Beispiele aus dem Portfolio des ICR: Recruiting Reports (z.B. Quo Vadis Recruitment, Social Media Recruiting, Active Sourcing Report, Recruiting Controlling), Branchenvergleiche z.B. zu Bewerbermanagement-systemen, Multi-Job-Posting „CandidateReach“, Active Sourcing Schulungen und Training von Recruitern und Fachvorgesetzten. Internet: www.competitiverecruiting.de
Über Jobboersencheck.de powered by PROFILO:Arbeitgeber und Bewerber zur richtigen und passenden Jobbörse zu führen – das ist das Ziel von jobboersencheck.de. Im kostenlosen Vergleichsportal für Online-Jobbörsen finden Arbeitgeber und Bewerber anhand von zusammen 45.000 unabhängigen Bewertungen heraus, welche Jobbörse für welche Position den größten Erfolg verspricht – aufgeschlüsselt nach Branchen, Berufsfelder, Fachrichtungen und Regionen.
Internet: www.jobboersencheck.de
Ansprechpartner für die Medien:Wolfgang BrickweddeInstitute for Competitive RecruitingRömerstraße 4069115 HeidelbergT +49 (0) 6221 7194007M +49 (0) 160 7852859E-Mail: wb@competitiverecruiting.de
Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und es gibt mehr und mehr Menschen, die als digitale Nomaden oder Remote-Arbeitnehmer tätig sind. Das bedeutet, sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch Online-Arbeit und haben dementsprechend keinen festen Arbeitsplatz. Oft reisen sie von Ort zu Ort und arbeiten von überall auf der Welt aus. Dabei nutzen sie oft WLAN-Netzwerke, die nicht gerade sicher sind.
Zum Glück gibt es VPNs (Virtuelle Private Netzwerke), die dafür sorgen, dass die Online-Sicherheit dennoch gewährleistet wird. In diesem Artikel soll es darum gehen, warum digitale Nomaden ein VPN benötigen und wie es ihnen helfen kann, ihre Privatsphäre zu schützen.
Wie funktioniert ein VPN?
Ein VPN errichtet eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Computer oder einem anderen Gerät und einem Server, der sich an einem anderen Ort befindet. Daten, die zwischen dem Gerät und dem Server ausgetauscht werden, sind verschlüsselt, so dass sie für Hacker und andere Personen mit böswilligen Absichten unleserlich sind. Mit einem VPN können digitale Nomaden im Internet ihrer Arbeit nachgehen, ohne sich um Sicherheitsrisiken sorgen zu müssen.
Deshalb ist ein VPN für digitale Nomaden so wichtig
Remote-Arbeit, also Arbeit, welche man von einem beliebigen Ort aus ausführen kann, wird immer beliebter. Damit man dabei trotzdem sicher vor Cyberkriminellen ist, sollte man auf ein VPN setzen.
Im Anschluss wollen wir die Gründe dafür noch einmal genauer beleuchten.
1. Sicherheit in öffentlichen Netzwerken
Eine der größten Gefahren für Remote-Arbeitnehmer ist das öffentliche WLAN. Dies sind Netzwerke, die oft ungesichert sind und von jedem genutzt werden können. Hacker haben so eine einfache Möglichkeit, sich die Netzwerke zu Nutze zu machen und persönliche Daten von den Nutzern zu stehlen.
Wird ein VPN verwendet, werden die Daten verschlüsselt, die zwischen dem Gerät des Nutzers und dem VPN-Server ausgetauscht werden. So können Hacker nichts mit den Daten anfangen.
2. Mehr Privatsphäre bei der Internetnutzung
Privatsphäre beim Internetsurfen muss nicht kompliziert sein. Durch die Nutzung eines VPNs kannst du ganz einfach deine privaten Daten schützen. Schließlich gibt es ganz schön viele Institutionen, die es auf genau diese abgesehen haben. Von Behörden, über Internetdienstanbieter bis hin zu Werbetreibenden – sie alle sammeln gerne persönliche Informationen.
Mit einem VPN können digitale Nomaden ihren kompletten Onlineverkehr verschlüsseln und auch noch ihre IP-Adresse verbergen, wenn sie im Netz unterwegs sind. Top-Anbieter bieten eine vollständige Abdeckung für alle Geräte. So ist sicheres Surfen rund um die Uhr möglich – egal, ob man einen Desktop-PC, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone verwendet.
3. Von unterwegs auf das heimische Netzwerk zugreifen
Wo auch immer du dich gerade befindest, mit einem VPN kannst du von überall aus auf dein Heimnetzwerk zugreifen. Dies kann praktisch sein, wenn du für die Arbeit bestimmte Daten benötigst.
Zudem ist es bekannt, dass in unterschiedlichen Länder auch verschiedene Inhalte für Streamingdienste angeboten werden. Für einige kann es dann eine regelrechte Qual sein, wenn gerade die neue Staffel der Lieblingsserie rausgekommen ist, du dich aber in einem Land befindest, in dem diese nicht verfügbar ist.
Mit einem guten VPN-Dienst brauchst du dir darüber zum Glück keine Gedanken machen. Du hast von überall Zugriff auf die Inhalte deines Heimatlandes, wenn du dich mit einem VPN-Server aus diesem Land verbindest.
Was ist das beste VPN für digitale Nomaden?
Mittlerweile gibt es viele verschiedene VPN-Anbieter auf dem Markt. Natürlich werben alle damit, dass ihr jeweiliger Service am besten ist. Besonders bei den kostenlosen Diensten ist aber Vorsicht geboten. Kein Anbieter kann einen so komplexen Dienst wie ein VPN komplett gebührenfrei zur Verfügung stellen. Musst du selbst also kein Geld für den Service bezahlen, finanzieren sich die Dienste häufig durch Werbung, die dann immer wieder als lästige Pop-ups erscheint. Es ist auch möglich, dass kostenlose VPN-Anbieter deine Daten an Dritte verkaufen, um damit ihren Umsatz zu generieren. Mit Schutz der Privatsphäre hat das Ganze dann nicht mehr wirklich etwas zu tun. Es ist also besser, einen gewissen Preis für einen solchen Service zu bezahlen.
Wirklich gute Provider bieten aber eine gratis VPN-Testversion. So kannst du erstmal sichergehen, dass dieser Dienst deine Erwartungen erfüllt, bevor du ein kostenpflichtiges Abonnement abschließt.
Zusammenfassend kann man also sagen, das digitale Nomaden mit einem VPN ihre Verbindungen sichern, Einschränkungen umgehen und ihre Privatsphäre schützen können. Sie können damit sicher im Netz surfen und ihre Arbeit von jedem beliebigen Ort aus erledigen. Dabei braucht man sich keine Gedanken bezüglich der Sicherheitsrisiken zu machen.
Wenn du also mit Remote-Arbeit liebäugelst oder schon digitaler Nomade bist, können wir dir nur wärmstens empfehlen, dir ein VPN zuzulegen. Denn Vorsorge ist in jedem Fall besser als einer Cyberbedrohung zum Opfer zu fallen.
Die Auswertung 2026 vom ICR und Jobboersencheck.de zeigt einen Jobportalmarkt in Bewegung. Teilweise verdoppelt oder verdreifacht sich die Online-Sichtbarkeit einzelner Anbieter. Für einen Spitzenplatz reicht Reichweite allein jedoch nicht aus: Veränderungen bei Zufriedenheit und Weiterempfehlung wirken sich wegen ihrer höheren Gewichtung vielfach stärker auf das Gesamtergebnis aus.
Generalisten: Stepstone bleibt vorn, Stellenanzeigen.de zieht mit LinkedIn gleich
Die Top-Platzierungen 2026:1. Stepstone – unverändert2. LinkedIn – unverändert2. Stellenanzeigen.de – 1 Platz gewonnen4. Jobware – 1 Platz verloren
Stepstone verteidigt den Gesamtsieg, obwohl die Sichtbarkeit von 91,69 auf 66,31 Punkte sinkt (-27,7 %). Ausschlaggebend sind die deutlich besseren Bewerberurteile: Die Zufriedenheit steigt von 5,40 auf 5,60, die Weiterempfehlung von 91,4 % auf 92,7 %.
Stellenanzeigen.de verbessert sich auf den geteilten zweiten Rang. Die Sichtbarkeit wächst von 4,07 auf 7,17 Punkte (+76,2 %) und gleicht damit leicht rückläufige Qualitätswerte aus. LinkedIn bleibt auf dem geteilten Rang 2. Die Sichtbarkeit steigt um 60,5 %, während Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung etwas nachgeben.
Jobware gewinnt an Sichtbarkeit, verliert jedoch bei Bewerberzufriedenheit. Die Arbeitgeberwerte bleiben auf einem konstant hohen Zufriedenheitsniveau.
Einordnung: Bei den Generalisten gewinnt nicht automatisch das reichweitenstärkste Portal. Stepstone profitiert vor allem von einem ausgewogeneren Verhältnis aus Sichtbarkeit und Bewerbererlebnis.
Jobsuchmaschinen: Stellenonline mit Sichtbarkeitssprung, Kimeta mit Qualitätsschub
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. HeyJobs – 1 Platz verloren2. Stellenonline – 1 Platz gewonnen4. Kimeta - 1 Platz gewonnen
Indeed ist 2026 alleiniger Testsieger. Die Sichtbarkeit steigt von 55,92 auf 89,85 Punkte (+60,7 %). Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung gehen zwar leicht zurück, die hohe Reichweite sichert jedoch weiterhin die Spitzenposition.
Die spektakulärste Veränderung liefert Stellenonline: Die Sichtbarkeit steigt von 0,10 auf 1,87 Punkte – ein Plus von rund 1.698 %. Das Portal verbessert sich von Rang 3 auf den geteilten Rang 2.
Kimeta steigt von Rang 5 auf Rang 4. Besonders auffällig sind die Bewerberurteile: Die Zufriedenheit wächst von 4,79 auf 5,49, die Weiterempfehlung von 81,3 % auf 90,2 %. HeyJobs verdoppelt zwar annähernd seine Sichtbarkeit, fällt aber wegen sinkender Bewerberwerte vom geteilten ersten auf den geteilten zweiten Platz.
Einordnung: Bei Jobsuchmaschinen zeigen Stellenonline und Kimeta zwei unterschiedliche Erfolgswege: Reichweitenwachstum auf der einen, ein deutlich verbessertes Bewerbererlebnis auf der anderen Seite. Spezialjobbörsen: PraktischArzt übernimmt die Spitze, Yourfirm macht vier Plätze gut
Die Top-Platzierungen 2026:1. praktischArzt – 1 Platz gewonnen2. Yourfirm – 4 Plätze gewonnen2. GoodJobs – 2 Plätze gewonnen4. Jobvector - 3 Plätze verloren4. Hogapage - 1 Platz gewonnen
PraktischArzt steigt vom geteilten zweiten Rang an die Spitze. Die Sichtbarkeit wächst um 106,3 %, die Arbeitgeberzufriedenheit steigt von 6,34 auf 6,47. Mit Weiterempfehlungswerten von 99,0 % bei Bewerbern und 99,4 % bei Arbeitgebern liegt das Portal weiterhin nahe am Maximalwert.
Yourfirm ist einer der größten Gewinner der gesamten Auswertung. Das Portal verbessert sich von Rang 6 auf Rang 2. Die Sichtbarkeit steigt von 0,31 auf 1,15 Punkte (+270,6 %), gleichzeitig verbessern sich Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung.
GoodJobs erreicht ebenfalls Rang 2. Unterstützt wird der Aufstieg durch bessere Arbeitgeberurteile: Die Zufriedenheit steigt von 5,95 auf 6,05, die Weiterempfehlung von 92,7 % auf 94,1 %.
Der Vorjahressieger Jobvector fällt auf Rang 4. Zwar nimmt die Sichtbarkeit um 30,9 % zu, die Bewerberzufriedenheit sinkt jedoch von 6,36 auf 5,48 und die Weiterempfehlung um mehr als zehn Prozentpunkte.
Einordnung: In den Spezialsegmenten haben starke Vertrauens- und Empfehlungswerte besonders großen Einfluss. PraktischArzt kombiniert diese Qualität 2026 zusätzlich mit wachsender Sichtbarkeit. IT-Portale: Stepstone übernimmt Platz 1, Indeed kehrt aufs Podium zurück
Die Top-Platzierungen 2026:1. Stepstone – 2 Plätze gewonnen2. Jobvector – 1 Platz verloren3. Indeed – 3 Plätze gewonnen
Stepstone springt von Rang 3 auf Rang 1. Obwohl die Sichtbarkeit um 27,7 % sinkt, steigt die Bewerberzufriedenheit von 5,32 auf 5,63. Die Weiterempfehlung verbessert sich von 87,2 % auf 91,4 %.
Jobvector bleibt mit einer Zufriedenheit von 6,64 und einer Weiterempfehlung von 98 % der Qualitätsführer, wird im Gesamtranking aber von Stepstone überholt.
Indeed steigt von Rang 6 auf Rang 3. Die Sichtbarkeit wächst um 60,7 %, die Weiterempfehlung um 4,1 Prozentpunkte. LinkedIn entwickelt sich in die Gegenrichtung: Trotz eines Sichtbarkeitszuwachses von 60,5 % fällt das Portal von Rang 2 auf Rang 5, da die Empfehlungsrate sinkt.
Einordnung: Für das IT-Recruiting spricht die Auswertung für eine Kombination aus reichweitenstarken Generalisten und hoch bewerteten Fachportalen. Reichweite allein verhindert jedoch keinen Rangverlust.
Ingenieure und Technik: Stabile Spitze, große Bewegung im Mittelfeld
Die Top-Platzierungen 2026:1. Jobvector – unverändert2. Stepstone – unverändert3. e-fellows.net – 1 Platz gewonnen
Jobvector und Stepstone verteidigen ihre Spitzenplätze. Jobvector steigert seine Sichtbarkeit um 30,9 %, während Zufriedenheit und Weiterempfehlung nur leicht nachgeben. Stepstone verbessert die Zufriedenheit von 5,44 auf 5,63 und die Weiterempfehlung von 93,9 % auf 94,9 %.
E-fellows.net steigt dank eines Sichtbarkeitsplus von 50,9 % auf Rang 3. Der größte Aufsteiger ist jedoch Academics: Das Portal verbessert sich von Rang 17 auf Rang 9. Die Zufriedenheit steigt von 5,01 auf 5,21, die Weiterempfehlung von 79,0 % auf 86,1 %.
Yourfirm klettert von Rang 10 auf Rang 4. Getragen wird der Sprung von einem Sichtbarkeitswachstum von 270,6 %, höherer Zufriedenheit und einer besseren Weiterempfehlungsrate.
Einordnung: Im Engineering-Segment bleibt Jobvector die Qualitätskonstante. Gleichzeitig zeigen Academics und Yourfirm, dass starke Verbesserungen im Bewerbererlebnis etablierte Rangordnungen schnell verändern können.
Schüler und Azubis: Ausbildung.de überholt Aubi-plus
Die Top-Platzierungen 2026:1. Azubiyo – unverändert2. Ausbildung.de – 1 Platz gewonnen3. Aubi-plus – 1 Platz verloren3. Azubi.de – 1 Platz gewonnen
Azubiyo verteidigt den ersten Platz, obwohl die Sichtbarkeit um 16,6 % und die Bewerberzufriedenheit leicht zurückgehen. Die Arbeitgeberweiterempfehlung verbessert sich geringfügig auf 93,6 %.
Ausbildung.de steigt auf Rang 2. Die Sichtbarkeit wächst um 2,9 %, die Weiterempfehlung der Arbeitgeber von 91,4 % auf 92,2 %. Aubi-plus fällt dagegen auf Rang 3: Die Bewerberzufriedenheit sinkt von 5,81 auf 5,39 und die Weiterempfehlung von 92,3 % auf 86,8 %. Auch die Arbeitgeberwerte gehen zurück.
Azubi.de verbessert sich trotz schwächerer Arbeitgeberurteile auf den geteilten dritten Rang. Entscheidend ist vor allem der Sichtbarkeitsanstieg von 4,63 auf 6,41 Punkte (+38,5 %).
Die Datengrundlage wird breiter: Die Zahl der Bewerberbewertungen steigt um 10,6 %, die der Arbeitgeberbewertungen um 7,7 %.
Einordnung: Die Spitzenpositionen bleiben relativ stabil. Hinter Azubiyo verschiebt sich die Rangfolge jedoch zugunsten von Ausbildung.de und Azubi.de.
Studierende, Absolventen und Young Professionals (SAY): E-fellows.net bleibt vorn, Berufsstart holt auf
Die Top-Platzierungen 2026:1. E-fellows.net – unverändert2. Karriere-Unicum.de – unverändert3. Stellenwerk – 1 Platz verloren
E-fellows.net verteidigt Rang 1. Die Sichtbarkeit steigt um 50,9 %, außerdem verbessern sich Arbeitgeberzufriedenheit und -weiterempfehlung. Karriere-Unicum.de bleibt auf Rang 2 und steigert die Bewerberzufriedenheit von 5,73 auf 5,91.
Stellenwerk fällt auf Rang 3. Die Sichtbarkeit wächst zwar um 54,6 % und die Weiterempfehlung der Arbeitgeber steigt um 7,4 Prozentpunkte. Gleichzeitig bricht die Weiterempfehlung der Bewerber von 94,4 % auf 79,4 % ein.
Berufsstart macht zwei Plätze gut und erreicht gemeinsam mit Absolventa Rang 4. Unterstützt wird der Aufstieg durch ein Sichtbarkeitsplus von 61,7 %.
Einordnung: Gerade in dieser Zielgruppe lohnt der getrennte Blick auf Bewerber und Arbeitgeber. Stellenwerk und Absolventa zeigen, wie stark sich die Wahrnehmung beider Gruppen unterscheiden kann.
Blue Collar: Yourfirm zieht mit Meinestadt.de gleich
Die Zahl der berücksichtigten Bewerberbewertungen steigt von 1.639 im Jahr 2025 auf 1.917 im Jahr 2026 – ein Plus von rund 17 Prozent. An der Spitze bleibt Indeed, dahinter sorgen Yourfirm sowie zwei neu im Ranking vertretene Portale für Bewegung.
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. Yourfirm – 1 Platz gewonnen2. Meinestadt.de - unverändert4. Heyjobs
Indeed verteidigt den ersten Platz. Die Sichtbarkeit steigt deutlich von 55,92 auf 89,85 Punkte – ein Plus von 60,7 Prozent. Gleichzeitig gehen die Bewerberzufriedenheit von 5,80 auf 5,52 und die Weiterempfehlungsrate von 93,2 auf 92,6 Prozent leicht zurück.
Yourfirm verbessert sich vom dritten auf den geteilten zweiten Rang. Das Portal steigert seine Sichtbarkeit von 0,31 auf 1,15 Punkte und damit um rund 270 Prozent. Auch die Qualitätswerte entwickeln sich positiv: Die Zufriedenheit wächst von 5,67 auf 5,85, die Weiterempfehlungsrate von 95,6 auf 98,0 Prozent. Damit erzielt Yourfirm 2026 die höchste Weiterempfehlungsrate der Kategorie.
Meinestadt.de behauptet sich auf dem geteilten zweiten Platz. Trotz eines Sichtbarkeitsrückgangs von 21,4 Prozent bleiben Zufriedenheit und Weiterempfehlung nahezu stabil. Neu im ausgewiesenen Ranking sind HeyJobs auf Rang 4 und Dienstzeitende auf Rang 5.
Einordnung: Im Blue-Collar-Recruiting bleibt Reichweite wichtig, sie entscheidet aber nicht allein über den Erfolg. Yourfirm zeigt, wie sich steigende Sichtbarkeit in Verbindung mit sehr hoher Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung unmittelbar in einer besseren Platzierung niederschlägt. Für Arbeitgeber empfiehlt sich daher eine Kombination aus reichweitenstarken Generalisten und Portalen mit einer klaren Ausrichtung auf mittelständische, regionale oder gewerblich-technische Zielgruppen.Pink Collar: Stepstone gelingt der größte Sprung
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. Stepstone – 4 Plätze gewonnen3. Meinestadt.de – 1 Platz verloren
Indeed verteidigt Rang 1. Die Sichtbarkeit steigt um 60,7 %, während Zufriedenheit und Weiterempfehlung leicht nachgeben.
Stepstone ist der klare Aufsteiger der Kategorie. Das Portal verbessert sich von Rang 6 auf Rang 2. Die Zufriedenheit steigt von 4,80 auf 5,25, die Weiterempfehlung sogar von 78,0 % auf 89,6 %. Diese Qualitätsgewinne kompensieren den Sichtbarkeitsrückgang von 27,7 % deutlich.
Meinestadt.de und Jobbörse.de verlieren durch den Aufstieg von Stepstone jeweils eine Position. Jobbörse.de verbessert seine Zufriedenheit und Weiterempfehlung zwar leicht, fällt aber von Rang 3 auf Rang 4.
Einordnung: In Pink Collar ist besonders deutlich zu erkennen, dass Verbesserungen bei Zufriedenheit und Weiterempfehlung stärker wirken können als reine Reichweitengewinne.
Die besten Jobbörsen im Mittelstand – die neue Kategorie im Jahr 2026
Kleine und mittlere Unternehmen stellen besondere Anforderungen an Jobportale: Neben ausreichender Reichweite zählen vor allem eine persönliche Betreuung, passende Bewerbungen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb wird 2026 erstmals die Kategorie „Mittelstand“ bei „Deutschlands beste Jobportale“ ausgezeichnet.
In die Auswertung flossen 7.778 Bewertungen von Arbeitgebern mit 50 bis 500 Mitarbeitenden ein. Die Sichtbarkeit wurde wie bei den anderen Kategorien mit 25 Prozent, die Arbeitgeberzufriedenheit mit 45 Prozent und die Weiterempfehlungsrate mit 30 Prozent gewichtet.
Die Top-Jobbörsen für den Mittelstand 20261. Stellenanzeigen.de2. Yourfirm2. Jobware4. Heyjobs
Stellenanzeigen.de sichert sich den ersten Platz in der neuen Kategorie. Das Portal verbindet eine vergleichsweise hohe Sichtbarkeit mit einer Arbeitgeberzufriedenheit von 5,61 auf einer Skala von 1 bis 7 und einer Weiterempfehlungsrate von 92,0 Prozent.
Yourfirm erreicht den geteilten zweiten Rang und erzielt gleichzeitig die besten Qualitätswerte der Kategorie: Mit einer Zufriedenheit von 5,94 und einer Weiterempfehlungsrate von 96,8 Prozent liegt das auf den Mittelstand spezialisierte Portal bei beiden Arbeitgeberkennzahlen an der Spitze.
Ebenfalls auf Rang 2 landet Jobware. Das Portal erreicht die zweithöchste Arbeitgeberzufriedenheit mit 5,78 sowie eine Weiterempfehlungsrate von 93,0 Prozent.
Auf Rang 4 folgt HeyJobs, das eine hohe Sichtbarkeit mit einer Zufriedenheit von 5,58 und einer Weiterempfehlungsrate von 92,1 Prozent kombiniert. Stepstone erreicht Rang 5.
Auffällig ist, dass hohe Reichweite allein nicht für eine Spitzenplatzierung ausreicht. Indeed weist die höchste Sichtbarkeit der untersuchten Portale auf, landet aufgrund niedrigerer Werte bei Arbeitgeberzufriedenheit und Weiterempfehlung jedoch nur auf Rang 8.
Einordnung: Die neue Kategorie zeigt, dass mittelständische Arbeitgeber insbesondere Portale honorieren, die ihre Anforderungen verstehen und passende Leistungen bieten. Für die Personalsuche im Mittelstand empfiehlt sich daher eine Kombination aus ausreichender Reichweite und Portalen mit hoher Arbeitgeberzufriedenheit und Weiterempfehlung.
Fazit: Das Bewerbererlebnis entscheidet über den Nutzen der Reichweite
Die Ergebnisse 2026 zeigen drei wiederkehrende Muster:
Qualität kann Reichweitenverluste ausgleichen. Stepstone gewinnt die IT-Kategorie und steigt bei Pink Collar stark auf, obwohl seine Sichtbarkeit sinkt.
Mehr Sichtbarkeit garantiert keinen Ranggewinn. Xing und LinkedIn wachsen in mehreren Kategorien bei der Sichtbarkeit, können diese Entwicklung wegen schwächerer Qualitätswerte aber nicht durchgehend in bessere Platzierungen übersetzen.
Spezialisten können schnell aufsteigen. PraktischArzt, Yourfirm, GoodJobs und Academics profitieren von hohen oder deutlich verbesserten Zufriedenheits- und Empfehlungswerten.
Für Recruiting-Teams folgt daraus: Portale sollten nicht nur anhand ihrer Reichweite ausgewählt werden. Sichtbarkeit, Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung müssen gemeinsam betrachtet werden – und bei Kategorien mit Arbeitgeberurteilen zusätzlich getrennt nach beiden Bewertungsgruppen.
DatenhinweisEs wurden insgesamt 118.267 Bewertungen zu Jobportalen mit mindestens 30 Feedbacks ausgewertet, davon 91.325 Bewerber- und 26.942 Arbeitgeberurteile.
In den kombinierten Kategorien werden Bewerber- und Arbeitgeberranking jeweils zu 50 % berücksichtigt. Innerhalb der Teilrankings entfallen 25 % auf Sichtbarkeit, 45 % auf Zufriedenheit und 30 % auf Weiterempfehlung.
Die Sichtbarkeitswerte sind portalbezogene Sistrix-Werte und werden deshalb bei demselben Jobportal in mehreren Kategorien identisch verwendet.





