
Wechsel in der Führungsspitze bei Yourfirm.de
Jonas Lehmann ist neuer Geschäftsführer.
Jonas Lehmann übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Jobbörse für den Mittelstand Yourfirm.de. Lehmann startete seine Karriere vor 12 Jahren im Unternehmen, wurde schnell Teamleiter im Vertrieb und sorgt seit vier Jahren als Vertriebsleiter für guten Teamspirit und rasant steigende Umsätze.
Er folgt auf die beiden Gründer Konstantin Janusch und Dirk Kümmerle, die die Stellenbörse für Jobs im Mittelstand 2010 gegründet haben und steht damit für den ersten Wechsel an der Spitze seit der Gründung des Unternehmens. Kümmerle und Janusch wechseln in die dreiköpfige Geschäftsführung der TENHIL-Gruppe, zu der auch die Yourfirm GmbH & Co. KG gehört, um dort mit unverändertem Tatendrang ihre langjährige Expertise in puncto Vertrieb, Product & Technologie, Performance-Marketing und Entrepreneurship für die gesamte Gruppe einzubringen.
Dirk Kümmerle: „Jonas hat maßgeblich zum Erfolg von Yourfirm.de beigetragen und kennt das Geschäft in- und auswendig. Ich habe keine Zweifel, dass er die Marktposition von Yourfirm.de weiter ausbauen wird. Es freut mich sehr, dass wir über meine Tätigkeit im Management-Board der TENHIL-Gruppe weiterhin eng im Austausch bleiben.“
Lehmann selbst betont: „Unser Erfolg hängt vor allem vom leidenschaftlichen Einsatz jedes Einzelnen ab. Deshalb ist es mir neben dem Fokus auf Zahlen & KPIs persönlich wichtig, den Input aus dem Team aufzunehmen, damit auch langfristig alle voll hinter der gemeinsamen Vision von Yourfirm stehen. Wir haben noch richtig viel vor!”
Ansprechpartner
Christina Nachbauer
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)89 41 61 411 657
E-Mail: presse@yourfirm.de
Über "Yourfirm GmbH & Co. KG"
Mit Yourfirm.de finden Menschen ihren neuen Job im Mittelstand und mittelständische Unternehmen passende Mitarbeiter:innen. Als eines der führenden und mehrfach ausgezeichneten Jobportale Deutschlands veröffentlicht Yourfirm.de ausschließlich Stellenangebote mittelständischer Arbeitgeber – keine Zeitarbeitsfirmen, Headhunter oder Großkonzerne. Das macht www.yourfirm.de zur Anlaufstelle für monatlich über 1 Mio. Stellensuchende, denen ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, kurze Entscheidungswege und vielfältige Aufgaben wichtig sind. Seit 2018 bringt die yourfirm GmbH & Co. KG mit der Jobbörse www.yourfirm.at auch interessierte Jobsuchende mit mittelständischen Arbeitgebern aus Österreich zusammen.
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Er gehört zu den vertrauenswürdigsten Berufen in Deutschland: Der Beruf des/-r Krankenpfleger/in. Die abwechslungsreiche Tätigkeit ist vor allem für Menschen mit einer sozialen Ader attraktiv – denn als Krankenpflegerin und Krankenpfleger kann man täglich Menschen helfen. Doch ist der Beruf nicht auch extrem belastend und schlecht bezahlt? In diesem Artikel beleuchten wir den Beruf des/-r Gesundheits- und Krankenpflegers/-in und schauen uns an, was zu den Aufgaben in diesem Beruf gehört, welche Voraussetzungen man dafür mitbringen sollte und wie die Aussichten bezüglich Bezahlung und Anstellung sind.
Welche Berufschancen für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen gibt es?Der Beruf der Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zählt zu den sogenannten Mangelberufen: Das Angebot von Fachkräften auf dem Jobmarkt ist niedrig, die Nachfrage auf Seiten der Kliniken und Einrichtungen hoch. Deshalb sind Gesundheits- und Krankenpfleger/innen auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Gesundheits- und Krankenpfleger und einer Krankenschwester?Der Begriff “Krankenschwester” gilt als veraltet, wenn er auch im alltäglichen Sprachgebrauch noch immer für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin verwendet wird. Es geht nämlich bei diesem Beruf nicht mehr nur um die Betreuung und Versorgung von kranken Menschen. Vielmehr stellen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sicher, dass die Patienten/-innen vor weiteren Krankheiten geschützt werden und der gegebene Gesundheitszustand stabilisiert wird. Außerdem ist dies schon lange kein reiner Männerberuf mehr.
Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sind heiß begehrtZwischen 1 und 1,2 Millionen Pflegekräfte sind in Deutschland laut einer Schätzung des Deutschen Pflegerats beschäftigt. Doch bis 2035 wird es zu Engpässen kommen: Der Pflegerat spricht von einer zu erwartenden Lücke zwischen 270.000 und 500.000 Vollzeitkräften in der Pflege. Auch heute schon übersteigt das Angebot an Jobs die Nachfrage deutlich: Bei vielen Bewerbungsgesprächen für einen Job als Gesundheits- und Krankenpfleger/in liegt der unterschriftsreife Vertrag schon fertig auf dem Tisch.
Gesundheits- und Krankenpfleger/innen können wählerisch seinIn fast 60 Prozent lehnen Pflegekräfte den Job innerhalb eines Bewerbungsprozesses ab. Pflegekräfte können also wählerisch sein. Mittlerweile ist es üblich, dass Arbeitgeber aus der Branche schon in der Stellenausschreibung klar kommunizieren, was sie den Arbeitnehmern/-innen bieten können. Krankenhäuser und soziale Einrichtungen sind zwar oft nur bedingt imstande, qualifizierten Kräften ein überdurchschnittliches Gehalt anzubieten. Jedoch versuchen sie mit flexiblen Arbeitszeiten oder familienfreundlichem Arbeiten bei Pflegekräften zu punkten. Grundsätzlich ist den Entscheidungsträger/innen also daran gelegen, die Bedingungen im Pflegeberuf attraktiver zu gestalten.
Wie hoch ist das Gehalt?Momentan liegt das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen zwischen 2.800 und 3.700 Euro. Auszubildende verdienen zwischen 1.166 bis 1.328 Euro. In kirchlichen und öffentlichen Häusern wird nach Tarif bezahlt, in privaten Häusern häufig nicht. Das kann sowohl Vorteil als auch Nachteil sein. Denn: Bei den Privaten müssen die Pflegekräfte ihr Gehalt selbst verhandeln. Oft ist es niedriger als der Tarif – doch in Ausnahmefällen und mit guter Verhandlung sind auch Top-Gehälter von bis 4.500 Euro brutto im Monat möglich. Offene Stellen für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen finden sich in vielen Jobbörsen wie hier: https://www.medi-karriere.de/gesundheits-und-krankenpflege-jobs/.
Was gehört zu den Aufgaben als Gesundheits- und Krankenpfleger/in?Das körperliche und psychische Wohl der Patienten/-innen steht an erster Stelle. Gesundheits- und Krankenpfleger/innen versorgen sie deshalb mit Medikamenten, überprüfen ihren gesundheitlichen Zustand und achten auf die richtige Ernährung. Außerdem führen sie Gespräche mit den Patienten/-innen und deren Angehörigen. Nicht selten ist man als Gesundheits- und Krankenpfleger/in auch eine Art Seelsorger/in.
Je nach Schweregrad der Krankheit helfen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen den Patienten/-innen sich zu waschen. Auch das Wechseln der Bettwäsche gehört zu den Aufgaben eines/-r Gesundheits- und Krankenpflegers/-in. Neben diesen Aufgaben begleitet man die Ärztinnen und Ärzte zur Visite und assistiert ihnen bei Untersuchungen. Die Pflegedokumentation gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Gesundheits- und Krankenpfleger/innen. Hierbei geht es um die lückenlose Aufzeichnung über den Verlauf der Pflege und den Zustand des/-r Patienten/-in.
FazitDer Tätigkeitsbereich des/-r Gesundheits- und Krankenpflegers/-in ist abwechslungsreich und die Bezahlung kann durchaus attraktiv sein. Es gibt langfristig sehr gute Zukunftschancen, da der Beruf als Mangelberuf gilt. Dementsprechend viele Jobs für Gesundheits- und Krankenpfleger/innen werden auf Jobbörsen angeboten.
Der Fachkräftemangel in der Gesundheitsbranche hält ungebremst an. Nach wie vor werden händeringend gut qualifizierte Fachkräfte in Krankenhäusern, in Arztpraxen und in der Pflege gesucht. Der wichtigste Weg zur Rekrutierung von Fachpersonal ist die Schaltung von Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen. Ein Blick in den Jobbörsenmarkt verrät die erfolgversprechendsten Portale.
Jedes Jahr zeichnet die PROFILO Rating-Agentur im Jobboersencheck die besten Jobbörsen in ausgewählten Branchen aus. Dabei beurteilen Arbeitgeber die Zufriedenheit und die Qualität der genutzten Jobbörsen. Die Testsieger 2021 in der Kategorie der Spezial-Jobbörsen im Gesundheitswesen sind praktischARZT, Medi-Jobs und PsychJOB.
Die besten Jobbörsen für Medizin und Gesundheit im ÜberblickPlatz 1: PraktischARZT
PraktischARZT ist eines der führenden Stellenmärkte für Ärzte mit monatlich über 1.000.000 Besuchern. Hohe Zufriedenheitswerte von Arbeitgebern erreicht diese Spezialjobbörse insbesondere für eine herausragende Kundenbetreuung und einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Arbeitgeber erhalten mit der Schaltung von Stellenanzeigen eine gute Anzahl eingehender Bewerbungen und eine gute Erfolgsquote. 98% der Arbeitgeber empfehlen praktischARZT den Kollegen und Kolleginnen weiter.
Platz 2: Medi-Jobs
Medi-Jobs ist eine der größten und reichweitenstärksten Jobbörsen für den Bereich Medizin und Gesundheit im deutschsprachigen Raum. Arbeitgeber zeigen sich besonders zufrieden mit dem Preis-/Leistungsverhältnis, der Benutzerfreundlichkeit und der guten Kundenbetreuung. 95% der Kunden von Medi-Jobs empfehlen diese Jobbörse gern weiter.
Platz 3: PsychJOB
PsychJOB ist ein fachspezifischer Online-Stellenmarkt für den Bereich Psychologie und dessen unterschiedlichen Berufsfeldern. Insbesondere schätzen Arbeitgeber die gute Verbreitung der Stellenanzeigen, die gezielte Ansprache der richtigen Zielgruppe sowie die Verbindung mit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). 95% der Kunden empfehlen dieses Portal weiter.
Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 1.200 Online-Jobbörsen. Ein jährlicher Jobbörsenvergleich soll Arbeitgebern eine Hilfestellung geben und aufzeigen, welche Jobbörse für welche Position den größten Erfolg verspricht.
Detailergebnisse der Testsieger finden Sie hier: https://jobboersencheck.de/testsieger
Der aktuelle Stellenmarkt ist für Jobsuchende häufig undurchsichtig und verwirrend und die Anbieter von Online-Jobportalen stehen in harter Konkurrenz zueinander und kämpfen immer wieder neu um die Gunst der Nutzer. Zudem gibt es noch zahlreiche regionale Portale, Jobsuchmaschinen und Unternehmenskarriereseiten. Dass Jobsuchende hier oft den Überblick verlieren, ist mehr als verständlich. Aber wie findet man als Arbeitnehmer und Arbeitgeber die passende Jobbörse?Warum nutzen immer mehr Menschen Online-Jobbörsen für die Jobsuche?Wer auf der Suche nach einem geeigneten Job ist, wird sicherlich auch in den Zeitungen noch auf einige interessante Stellenanzeigen stoßen. Allerdings sind die Angebote hier inzwischen relativ übersichtlich geworden, sodass sich immer mehr Menschen Online nach einem passenden Job umsehen. Dies hat für den Bewerber viele Vorteile, denn in Online-Netzwerken, auf Karriereseiten von Unternehmen sowie auf Jobportalen lassen sich die Jobs nach ganz bestimmten Auswahlkriterien vorfiltern. Durch die Eingabe von Jobtitel, Branche, Beschäftigungsort, Berufserfahrung und Gehaltsspanne werden interessante Stellenangebote angezeigt, die oft schon hervorragend zu den Qualifikationen sowie den Vorstellungen des Bewerbers passen. Damit ermöglichen Online-Jobbörsen eine zielgenaue und vor allem zeitsparende Suche.Warum wird es immer wichtiger die richtige Jobbörse zu nutzen?Das Angebot an Online-Jobbörsen gleicht einem Dschungel, denn dort trifft meist eine große Vielzahl auf wenig Übersichtlichkeit. Doch wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, hat ohnehin schon viele offene Fragen und braucht deshalb Angebote, die eine leichte und zielgenaue Recherche ermöglichen. Die Anzahl der vorhandenen Jobangebote, deren Qualität sowie die allgemeine Benutzerfreundlichkeit sind in diesem Zusammenhang wichtige Aspekte. Damit sich ein passender Traumjob finden lässt, müssen Bewerber auch auf der richtigen Jobbörse suchen. Es gibt mittlerweile viele fachspezifische Internetdienste, die für die einzelnen Berufsgruppen und Branchen spezielle Stellenmärkte zur Verfügung stellt. Durch einen gezielten Jobbörsenvergleich für Arbeitnehmer können Bewerber sicherstellen, dass die jeweilige Jobbörse die richtigen Schwerpunkte für den gesuchten Job setzt. Es gibt auch einen Jobbörsenvergleich für Arbeitgeber, sodass sich Unternehmen ihre Stellenanzeigen ebenfalls ganz gezielt auf fachspezifischen Online Jobbörsen platzieren können.Welche konkreten Vorteile & Chancen ergeben sich dadurch für Arbeitnehmer bzw. Bewerber?Neben der Tatsache, dass im Internet eine deutlich gezieltere Jobsuche möglich ist, ergeben sich für Bewerber durch die Nutzung von Online-Jobbörsen noch weitere Vorteile. Da der Bewerbungsprozess oft direkt online abgewickelt werden kann, profitieren Bewerber von einer erheblichen Vereinfachung, womit eine deutliche Zeitersparnis gewährleistet wird. In den meisten Fällen ist die Nutzung der Jobbörsen für Arbeitnehmer zudem kostenfrei und auch die Bewerbungen lassen sich deutlich kostengünstiger erstellen als klassische Unterlagen in Papierform, die per Post versendet werden müssen. So können Bewerber mit wenig Kosten- und Zeitaufwand alle relevanten Dateien wie Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate und dergleichen auf der jeweiligen Webseite hochladen und die nötigen biographische Daten in ein Webformular eingeben. Da zudem permanent neue Stellenangebote online gehen, erweitern sich die Bewerbungsmöglichkeiten, was unter Umständen zu einem schnelleren Erfolg führt. Zunehmend setzen Online-Jobbörsen auch smarte Matching-Technologien ein, die dem Bewerber ausschließlich passende Stellenausschreibungen anzeigen.Welche konkreten Vorteile & Chancen ergeben sich dadurch für Unternehmen?Die größten Vorzüge von Online-Stellenanzeigen liegen für Unternehmen vor allem in der Optimierung und Vereinfachung des Bewerbermanagements sowie den damit verbundenen Einsparungen und zielgenauen Anzeigenplatzierungen. Im Gegensatz zu einer traditionellen Printanzeige kann eine Online-Stellensuche deutlich kostengünstiger verbreitet werden. Mithilfe von geeigneten IT-Lösungen lassen sich Bewerbungen zudem deutlich schneller und effizienter bearbeiten, denn alle relevanten Daten können elektronisch erfasst und weiterverarbeitet werden. Auch eine Änderung der geschalteten Stellenanzeigen ist in der Regel jederzeit problemlos möglich. Zudem können durch eine Mitarbeitersuche im Internet auch die begehrten Fachkräfte schneller und effizienter erreicht werden, während durch die vereinfachte Verarbeitung der Bewerberdaten erneut Kosten- und Zeiteinsparungen entstehen.Nach welchen Kriterien sollte man die Jobbörse aussuchen, damit Arbeitnehmer und Arbeitgeber maximalen Erfolg haben?Bekanntheit, Reichweite und Kosten sind aus Arbeitgebersicht sicherlich die klassischen Kriterien bei der Wahl der richtigen Jobbörse. Für Bewerber sind hingegen andere Aspekte von Bedeutung, wie etwa die Anzahl und Aktualität der Stellenanzeigen oder auch die Qualität der veröffentlichten Stellen. So ist es zwecklos, wenn auf einem Portal zwar zahlreiche Stellen zur Verfügung stehen, diese aber schon längst nicht mehr aktuell sind. Auch die Benutzerfreundlichkeit spielt eine wichtige Rolle. So muss sich eine Online-Jobbörse leicht durchsuchen lassen, indem sich die Stellenanzeigen durch Eingabe einiger Filterkriterien einschränken lassen.Das FazitIm Internet gibt es zahlreiche Jobportale, die sich hervorragend für die Suche nach einem neuen Traumjob eignen. Wer im Dschungel der Online-Jobbörsen nicht den Überblick verlieren will, sollte allerdings im Vorfeld durch unseren Jobbörsenvergleich auf Jobboersencheck.de die Effektivität, Bekanntheit und Benutzerfreundlichkeit der einzelnen Anbieter überprüfen.
JOBWECHSEL-KOMPASS für das zweite Quartal 2023 erschienen: Wechselstimmung nimmt auch wegen der Diskussion um Arbeitszeitverkürzung Fahrt auf.
Pressemitteilung von stellenanzeigen.de, 27.06.2023:
Die Vier-Tage-Woche wird zum Wechselgrund für viele Fachkräfte. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen JOBWECHSEL-KOMPASS, den die KÖNIGSTEINER Gruppe quartalsweise mit der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de erhebt. Demzufolge suchen 42 % der Befragten, die offen für einen Wechsel sind, gezielt nach Arbeitgebern, die eine Vier-Tage-Woche anbieten. 81 % der Wechselwilligen würden generell gerne in diesem derzeit viel diskutierten Arbeitszeitmodell arbeiten. Zum Vergleich: Die derzeit weniger wechselwilligen Beschäftigten sind zu einem Anteil von 68 % daran interessiert.
Insgesamt ist die Wechselbereitschaft im zweiten Quartal um 4 % auf aktuell 32 % angestiegen. Besonders stark auf Jobsuche sind junge Menschen mit geringer Berufserfahrung. Bei ihnen stieg das Interesse im Vergleich zum Beginn des Jahres um 5 % auf 47 %. Für die aktuelle Ausgabe des JOBWECHSEL-KOMPASS befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi bundesweit 1.075 Beschäftigte.
Mehr als die Hälfte glauben, dass sich die Vier-Tage-Woche durchsetzt
Im Rahmen des akuten Fachkräftemangels und möglichen Arbeitgeberangeboten an gefragte Talente als Antwort auf diesen wird seit Anfang des Jahres eine Vier-Tage-Woche intensiv diskutiert – zu Recht, wie die Zahlen des JOBWECHSELKOMPASS zeigen. Denn mehr als drei Viertel der wechselwilligen Kandidat*innen (77 %) finden Arbeitgeber, die in ihren Stellenanzeigen oder auf ihren Karrierewebseiten auf eine Vier-Tage-Woche verweisen, attraktiver als andere Unternehmen, die offene Stellen besetzen möchten. Zudem interessant: Nur 38 % der potenziellen Jobwechsler*innen würden bei dieser Arbeitszeitverkürzung auf Gehalt verzichten. Insgesamt würden auch nur 35 % aller an einer Vier-Tage-Woche interessierten Befragten akzeptieren, in diesem Fall auch nur für vier Tage bezahlt zu werden. Aktuell arbeiten 15 % aller Befragten tatsächlich in einer Vier-Tage-Woche. Insgesamt gehen 60 % davon aus, dass diese irgendwann die heutige Fünf-Tage-Woche ersetzen wird.
„Unsere Zahlen zeigen die Bedeutung des Themas. Aus der individuellen Perspektive der Beschäftigten betrachtet ist „weniger Arbeit bei gleichem Gehalt“ auch absolut nachvollziehbar. Derartige Ansprüche an die Arbeitswelt durch wechselwillige Arbeitnehmer*innen sind allerdings nur deshalb möglich, weil wir mehr freie Stellen als Kandidat*innen haben. Dieses Problem kann sich durch Arbeitszeitmodelle wie die Vier-Tage-Woche aber noch einmal verschärfen, da so noch mehr Mitarbeiter*innen für die gleiche Menge Arbeit benötigt werden. Eine mögliche Folge sind steigende unternehmerische Kosten, die das Wachstum hemmen, die Preise für die Konsumenten erhöhen und den Spielraum für sonstige Mitarbeiter-Benefits einengen. Die Auseinandersetzung mit derartigen Konsequenzen sollte unbedingt erfolgen, bevor Arbeitgeber reflexartig auf die Vier-Tage-Woche umstellen", so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, zu den Ergebnissen der Umfrage.
Vor allem Akademiker*innen mit ausgeprägten Wechselambitionen
Die allgemeine Wechselstimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt nimmt gemäß des JOBWECHSEL-KOMPASS derzeit noch einmal mehr Fahrt auf als schon in den vorherigen Quartalen der Fall war. Neben jungen Menschen zeigen sich vor allem Beschäftigte mit akademischer Ausbildung zunehmend offen für eine neue berufliche Herausforderung bei einem alternativen Arbeitgeber. Waren zu Beginn des Jahres noch 29 % der Akademiker*innen in Deutschland grundsätzlich wechselbereit, sind es nun schon 38 %. Auf dem gewerblichen Blue-Collar-Arbeitsmarkt stieg der Anteil dagegen moderat von 28 % auf 30 %. Diese ansteigende Bereitschaft zur beruflichen Veränderung geht einher mit einer gleichbleibend hohen Zufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitgeber. So sind nach wie vor mehr als zwei Drittel aller Befragten glücklich in ihrem derzeitigen Arbeitsverhältnis. Bei den Arbeitnehmer*innen mit ausgeprägtem Wechselwunsch sind dagegen weniger als die Hälfte der Kandidat*innen glücklich im aktuellem Job. „Wir sehen an unseren Zahlen, dass viele Beschäftigte ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt erkennen und das für sich nutzen wollen. Für Arbeitgeber bedeutet das, dass die Mitarbeiterbindung für sie mindestens genauso wichtig wird wie die Mitarbeitersuche“, so Peter Langbauer, Geschäftsführer der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de. Der weit überwiegende Anteil der Beschäftigten geht davon aus, dass ihr Marktwert auch zukünftig weiter sehr stark sein wird. So gehen 82 % davon aus, dass sich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt in einem Jahr besser oder zumindest genauso gut darstellen werden wie derzeit.
Über die Analyse
Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Der aktuelle Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im Mai 2023. Alle Teilnehmer*innen waren zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig.
Über KÖNIGSTEINER
Bereits seit 1967 steht die KÖNIGSTEINER Gruppe für ganzheitliche HR-Beratung und ist einer der Pioniere für Personalmarketing. Mit seinen Kreativ- und Digital-Sparten hat das Unternehmen längst den Schritt zu einer digitalen HR-Beratung für erfolgreiche Personalsuche vollzogen. Ausgehend von sechs Unternehmensstandorten deckt die KÖNIGSTEINER Gruppe die gesamte Palette des Personalmarketings ab, von der klassischen Annonce bis hin zu nachhaltigen Employer-Branding-Konzepten und Programmatic-Marketing-Kampagnen. Als eine der wenigen großen Personalmarketing-Agenturen verfolgt die KÖNIGSTEINER Gruppe den digitalen Erfolgsweg und erreicht mit "Data Driven Recruiting" und modernen Performance-Onlinemarketing-Methoden nahezu alle potenziellen Kandidaten, die sie im Anschluss mit suchenden Arbeitgebern zusammenbringt.
Redaktion
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