
Wechsel in der Führungsspitze bei Yourfirm.de
Jonas Lehmann ist neuer Geschäftsführer.
Jonas Lehmann übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Jobbörse für den Mittelstand Yourfirm.de. Lehmann startete seine Karriere vor 12 Jahren im Unternehmen, wurde schnell Teamleiter im Vertrieb und sorgt seit vier Jahren als Vertriebsleiter für guten Teamspirit und rasant steigende Umsätze.
Er folgt auf die beiden Gründer Konstantin Janusch und Dirk Kümmerle, die die Stellenbörse für Jobs im Mittelstand 2010 gegründet haben und steht damit für den ersten Wechsel an der Spitze seit der Gründung des Unternehmens. Kümmerle und Janusch wechseln in die dreiköpfige Geschäftsführung der TENHIL-Gruppe, zu der auch die Yourfirm GmbH & Co. KG gehört, um dort mit unverändertem Tatendrang ihre langjährige Expertise in puncto Vertrieb, Product & Technologie, Performance-Marketing und Entrepreneurship für die gesamte Gruppe einzubringen.
Dirk Kümmerle: „Jonas hat maßgeblich zum Erfolg von Yourfirm.de beigetragen und kennt das Geschäft in- und auswendig. Ich habe keine Zweifel, dass er die Marktposition von Yourfirm.de weiter ausbauen wird. Es freut mich sehr, dass wir über meine Tätigkeit im Management-Board der TENHIL-Gruppe weiterhin eng im Austausch bleiben.“
Lehmann selbst betont: „Unser Erfolg hängt vor allem vom leidenschaftlichen Einsatz jedes Einzelnen ab. Deshalb ist es mir neben dem Fokus auf Zahlen & KPIs persönlich wichtig, den Input aus dem Team aufzunehmen, damit auch langfristig alle voll hinter der gemeinsamen Vision von Yourfirm stehen. Wir haben noch richtig viel vor!”
Ansprechpartner
Christina Nachbauer
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)89 41 61 411 657
E-Mail: presse@yourfirm.de
Über "Yourfirm GmbH & Co. KG"
Mit Yourfirm.de finden Menschen ihren neuen Job im Mittelstand und mittelständische Unternehmen passende Mitarbeiter:innen. Als eines der führenden und mehrfach ausgezeichneten Jobportale Deutschlands veröffentlicht Yourfirm.de ausschließlich Stellenangebote mittelständischer Arbeitgeber – keine Zeitarbeitsfirmen, Headhunter oder Großkonzerne. Das macht www.yourfirm.de zur Anlaufstelle für monatlich über 1 Mio. Stellensuchende, denen ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, kurze Entscheidungswege und vielfältige Aufgaben wichtig sind. Seit 2018 bringt die yourfirm GmbH & Co. KG mit der Jobbörse www.yourfirm.at auch interessierte Jobsuchende mit mittelständischen Arbeitgebern aus Österreich zusammen.
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Die Corona-Krise stellt alle vor große Herausforderungen. Jobverlust, drohende Kündigung, verkürzte Arbeitszeiten oder Kurzarbeitergeld sind zwar bitter, doch längst kein Grund, zu verzweifeln. Stattdessen haben Arbeitnehmer, Kurzarbeiter und Arbeitsuchende die Möglichkeit, die aktuelle Krise als Chance zu nutzen. Zusätzlich gewonnene Freizeit kann perfekt für eine Weiterbildung eingesetzt werden. Das hilft, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und die beruflichen Zukunftsaussichten deutlich zu verbessern.
Online-Kurse statt PräsenzveranstaltungenUm das Ansteckungsrisiko während der Covid-19-Pandemie zu minimieren, ist das Angebot an Online-Weiterbildungen vielerorts gestiegen. Wer möchte, kann sich nun zeitlich und örtlich flexibel weiterbilden. Insbesondere diejenigen, die durch die Corona-Krise ihren Job verloren haben oder in Kurzarbeit geschickt wurden, haben die Chance, ihr berufliches Know-how zu erweitern und damit zu einem gefragten Bewerber zu werden.
Dass die Nutzung von digitalem Lernen gestiegen ist, zeigt auch eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln. Im Jahr 2020 hat die Nutzung digitaler Lernangebote bei mehr als einem Drittel der Unternehmen zugenommen. Ob Webinare oder Lernvideos – Online-Weiterbildungen schaffen viele Vorteile. Insbesondere kurze Lerneinheiten lassen sich gut in den Alltag integrieren und ermöglichen dadurch auch eine berufsbegleitende Weiterbildung.
Welche Online-Weiterbildungen sind sinnvoll?Wer nicht weiß, welche Weiterbildung die richtige für ihn ist, sollte sich an seinen bisherigen Fähigkeiten und an seinem Berufsalltag orientieren. In vielen Fällen ist es beispielsweise sinnvoll, seine Fremdsprachenkenntnisse weiter zu vertiefen oder sich in Sachen Software-Anwendungen auf den neusten Stand zu bringen. Auch spielt es eine Rolle, wohin die eigene berufliche Zukunft gehen soll. Viele Kurse und Seminare bereiten darauf vor, in Zukunft Fach- und Führungspositionen zu bekleiden oder sich innerhalb des eigenen Berufs auf einen bestimmten Bereich zu spezialisieren.
Was sind beliebte Angebote bei Online Weiterbildung? Wir zeigen in einem Kurzüberblick, welche Auswahlmöglichkeiten Wissenshungrige haben. Hierbei gehen wir auch darauf ein, welche Inhalte man bei der jeweiligen Weiterbildung in der Regel erwarten kann.
Bewerben leicht gemacht:
Wie und wo kann ich passende Jobangebote finden? Wie schreibt man heutzutage eine Bewerbung, die den zuständigen Personaler überzeugt? Wie gehe ich mit sehr persönlichen Fragen im Vorstellungsgespräch um? Und wie kann ich mich bei einem Gespräch mit dem Personaler von meiner besten Seite präsentieren? Damit die Bewerbung zum Erfolg wird, gibt es die Möglichkeit, ein professionelles Bewerbungstraining zu besuchen. In diesem lernt man Schritt für Schritt, wie man im Berufsleben erfolgreich Fuß fassen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob man gerade arbeitssuchend ist oder sich mit einem festen Arbeitsplatz anderweitig bewerben möchte.
Kursinhalte: Ausarbeitung eigener Stärken und Qualifikationen, Tipps und Tricks für die erfolgreiche Bewerbung, Stellenangebote finden und richtig lesen, Verfassen von Bewerbungsschreiben und Lebenslauf, Zusammenstellung der Bewerbungsmappe, Kommunikationstraining für das Vorstellungsgespräch.
Business Networking:
Heutzutage ist professionelles Netzwerken in der Arbeitswelt wichtiger denn je. Man kann so zum Beispiel von vielversprechenden Positionen erfahren, noch bevor diese als Stelle ausgeschrieben werden. Auch ist es leichter, Kooperationspartner zu finden oder von Aufträgen zu profitieren, die innerhalb eines Netzwerkes vergeben werden. Networking kann die eigene Karriere also entscheidend vorantreiben. Damit aus inhaltslosen Kontakten profitable Verbindungen werden, sollte einiges beachtet werden. Im Kurs zum Thema Netzwerken lernen Teilnehmer nicht nur, warum Netzwerken wichtig ist, sondern auch, wie sie Kontakte aufbauen, pflegen und für sich nutzen können.
Kursinhalte: Bedeutung des Netzwerkens, Entwicklung einer passenden Netzwerkstrategie, Rhetorik im Gespräch, nachhaltige und effektive Pflege des eigenen Netzwerkes.
Work-Life-Balance:
In einer komplexen, schnelllebigen Welt ist es wichtig, ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit zu finden. Mit einer passenden Weiterbildung im Bereich Zeitmanagement bzw. Work-Life-Balance kann man lernen, Berufs- und Privatleben zu optimieren und Stress zu vermeiden. Wichtig sind eine richtige Zielsetzung und eine effektive Planung der wertvollen Zeit und Energie. Wer seine Work-Life-Balance im Gleichgewicht hält, vermeidet Überforderung und krankheitsbedingte Arbeitsausfälle.
Kursinhalte: Selbstreflexion der aktuellen Lebens- und Berufssituation, Strategien zur Veränderung von Einstellungen und Gewohnheiten, Umgang mit Stress- und Angstsituationen, Entwicklung von Handlungsalternativen, Entspannung und Bewegung, Selbstfürsorge.
Stressmanagement:
Eine ähnliche Zielsetzung verfolgen Weiterbildungen, die sich mit Stressmanagement befassen. Hier können Teilnehmer lernen, wie sie eine gezielte Bewältigungs- und Erholungskompetenz aufbauen und mit welchen präventiven Schutzfaktoren sie ihr Erregungsniveau im Zaum halten können. Ziele sind eine Förderung der körperlichen Gesundheit sowie des seelischen Wohlbefindens als auch die Reduzierung von Häufigkeit und Intensität alltäglicher Belastungserfahrungen.
Kursinhalte: Sensibilisierung für Stresssituationen und -reaktionen, Förderung vorhandener Kompetenzen zur Stressbewältigung, Erlernen neuer Stressbewältigungsstrategien.
Arbeiten 4.0:
Die Arbeitswelt ist einem stetigen Wandel unterworfen. In der Arbeitswelt 4.0 spielen Begriffe wie Digitalisierung und Automatisierung eine große Rolle. Bei Weiterbildungen zum Thema Arbeitswelt 4.0 lernen die Teilnehmer, was hinter diesen Trendwörtern steckt und wie sich die einzelnen Veränderungen auf die eigene berufliche Entwicklung auswirken. Außerdem werden praktische Kompetenzen in den jeweiligen Bereichen vermittelt.
Kursinhalte: Begriffserläuterung, Perspektiven in der Arbeitswelt 4.0, Selbstmanagement, digitale Kommunikation und Organisation, Arbeiten im Team, Datenschutz, Online-Informationsrecherche und digitales Informationsmanagement.
Sprachkurse:
In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass unsere Welt immer vernetzter und globalisierter wird. In vielen Firmen gehört es mittlerweile zum guten Ton, mindestens eine Fremdsprache fließend zu beherrschen. Wenn das in der Schule gelernte Englisch mit der Zeit eingerostet ist oder man eine weitere Fremdsprache lernen möchte, kann man einen Sprachkurs besuchen. So lassen sich die Jobchancen ganz einfach erhöhen – vor allem in Berufen, in denen Business Englisch oder Fachkenntnisse in anderen Sprachen gefordert sind. Mit dem Zertifikat, das man im Anschluss an den Fremdsprachenkurs erhält, kann man seine Bewerbungsmappe um einen entscheidenden Aspekt erweitern.
Kursinhalte: Lehrplanerstellung anhand individueller Vorkenntnisse und Zielstellungen, kulturelle Hintergrundthemen, Geschäftskorrespondenz und professionelle Kommunikationsthemen.
Existenzgründung:
Für all diejenigen, die sich einen Perspektivwechsel wünschen und unabhängig arbeiten möchten, sind Existenzgründerseminare genau das Richtige. Um den Weg in die Selbständigkeit verwirklichen zu können, erhalten Seminarteilnehmer das passende Rüstzeug für eine erfolgreiche Gründung.
Kursinhalte: Rechtsformen von Unternehmen, Erstellung zukunftsfähiger Businesspläne, Fördermittel für Existenzgründer und deren Beantragung, erfolgreiche Vermarktung von Ideen, Standort für das zukünftige Unternehmen finden.
Online-Weiterbildungen zur Bekleidung von Fach- und FührungsaufgabenUm das eigene Bewerberprofil zu schärfen und seine berufliche Zukunft zu sichern, bieten sich auch andere Weiterbildungen an. So stehen zum Beispiel folgende branchen- bzw. berufsspezifische Kurse zur Wahl:
Geprüfte/r Industriefachwirt/-in (IHK) mit Vorbereitung auf Ausbildereignungsprüfung Logistiker/-in mit SAP und Logistik 4.0 Office Manager/-in inkl. MS Office Anwendungen Einführung PC-Wissen Finanzbuchhaltung mit Datev MS Office Anwendungen Datenmanager/-in mit IHK-Zertifikat Digital Transformation Manager/-in Anwender/-in SAP ERP 6.0 Versand und Lagerverwaltungsalesjob-Index für das 2. Quartal 2022: Anzahl ausgeschriebener Stellen im Vertrieb steigt weiter an. Sales-Profis im Gesundheits- und Sozialwesen verstärkt nachgefragt.
Die Analyse des aktuellen Vertriebsstellenmarkts zeigt: Der Bedarf an Vertriebsmitarbeitern in Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal 2021 um 33,9 %, die Nachfrage im Gesamtmarkt über alle Berufsgruppen erhöhte sich in dieser Zeit nur um 30,9 %. Ganz besonders Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst sind gefragt. Hier sind im zweiten Quartal dieses Jahres 42,2 % mehr Stellen ausgeschrieben worden, als im Vorjahresquartal.
In den letzten Jahrzehnten hat die Bedeutung von Umweltjobs stark zugenommen. Diese sogenannten "grünen Jobs" tragen aktiv zum Schutz der Umwelt und zur Förderung der Nachhaltigkeit bei. In Anbetracht der zunehmenden Umweltprobleme, wie Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung, ist der Bedarf an Fachkräften, die in diesen Bereichen arbeiten, größer als je zuvor.
Was sind Umweltjobs?
Umweltjobs umfassen eine Vielzahl von Berufen, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: den Schutz und Erhalt der natürlichen Ressourcen. Ob in der erneuerbaren Energie, der Abfallwirtschaft, dem Naturschutz oder der nachhaltigen Landwirtschaft – in allen diesen Bereichen wird daran gearbeitet, die Umweltauswirkungen menschlicher Aktivitäten zu minimieren. Besonders stark vertreten sind Umweltjobs in der Solar- und Windenergie, im nachhaltigen Bauwesen sowie in der Green IT, wo digitale Lösungen zur Förderung der Nachhaltigkeit entwickelt und eingesetzt werden.
Die Bedeutung von Umweltjobs in der heutigen Zeit
Mit dem fortschreitenden Klimawandel und den daraus resultierenden Herausforderungen hat sich der Umweltsektor in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Regierungen und Unternehmen weltweit setzen zunehmend auf Nachhaltigkeitsstrategien, die darauf abzielen, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Dieser Wandel hat zu einer steigenden Nachfrage nach Fachkräften geführt, die in der Lage sind, innovative Lösungen für Umweltprobleme zu finden und umzusetzen.
Besonders die erneuerbaren Energien haben in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt. Die Energiewende, also der schrittweise Übergang von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne, spielt dabei eine zentrale Rolle. Ebenso ist Green IT ein wachsendes Feld, in dem der Einsatz von Technologie zur Förderung nachhaltiger Prozesse im Fokus steht. Dies reicht von der Optimierung von Energieeffizienz in Rechenzentren bis hin zur Entwicklung von Softwarelösungen, die Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützen.
Ausbildung und Qualifikationswege im Umweltsektor
Wer eine Karriere im Umweltsektor anstrebt, dem stehen zahlreiche Bildungs- und Qualifikationswege offen. Klassische Studiengänge wie Umweltwissenschaften, erneuerbare Energien oder Nachhaltigkeitsmanagement sind solide Grundlagen, um in diesen Bereich einzusteigen. Auch praxisorientierte Ausbildungen, wie duale Studiengänge, die Theorie und Praxis kombinieren, erfreuen sich großer Beliebtheit. Hierbei können Studierende bereits während der Ausbildung praktische Erfahrungen sammeln und wichtige Kontakte knüpfen.
Neben den klassischen Bildungswegen gibt es zahlreiche Weiterbildungs- und Zertifizierungsprogramme, die es Fachkräften ermöglichen, sich in spezifischen Bereichen weiterzuentwickeln. So können beispielsweise Kenntnisse in Umweltrecht, Energieaudits oder Recyclingtechnologien durch entsprechende Zertifizierungen vertieft werden. Diese Spezialisierungen sind oft entscheidend, um sich in der vielfältigen und dynamischen Umweltbranche zu behaupten.
Berufsfelder und Karrierechancen im Umweltsektor
Die Karrieremöglichkeiten im Umweltbereich sind breit gefächert und bieten sowohl Berufseinsteigern als auch erfahrenen Fachkräften attraktive Perspektiven. Zu den bekanntesten Berufsfeldern zählen die Solar- und Windenergie, der Naturschutz und das nachhaltige Bauwesen. Hier gibt es eine Vielzahl an Berufen, die zukunftssichere Arbeitsplätze bieten.
Einige Beispiele für Berufe im Umweltsektor sind Umweltwissenschaftler, die sich mit der Erforschung von Ökosystemen und der Entwicklung von Lösungen für Umweltprobleme beschäftigen, Solartechniker, die für die Installation und Wartung von Solaranlagen verantwortlich sind, und Nachhaltigkeitsberater, die Unternehmen dabei unterstützen, umweltfreundliche Geschäftspraktiken zu implementieren.
Herausforderungen und Lösungen im Umweltsektor
Obwohl Umweltjobs eine vielversprechende Zukunft bieten, sind sie nicht ohne Herausforderungen. Besonders die physische und emotionale Belastung, die mit der Arbeit in diesem Bereich einhergeht, darf nicht unterschätzt werden. Viele Fachkräfte im Umweltsektor stehen vor der Herausforderung, innovative Lösungen für komplexe Probleme wie die Integration erneuerbarer Energien in bestehende Stromnetze oder die Bewältigung von Klimawandelfolgen zu entwickeln. Dies erfordert nicht nur technisches Fachwissen, sondern auch eine hohe Belastbarkeit und Kreativität.
Zur Bewältigung dieser Herausforderungen setzen immer mehr Unternehmen auf technologische Innovationen und Bürgerbeteiligungsmodelle. Letztere ermöglichen es der Bevölkerung, aktiv an Entscheidungsprozessen teilzunehmen und so die Akzeptanz von umweltfreundlichen Maßnahmen zu erhöhen. Solche Modelle haben sich besonders bei der Planung von Wind- und Solarkraftwerken bewährt, da sie den Dialog zwischen den Projektentwicklern und der lokalen Bevölkerung fördern und so mögliche Konflikte frühzeitig entschärfen.
Tipps für den erfolgreichen Berufseinstieg
Für einen erfolgreichen Einstieg in den Umweltsektor ist es wichtig, nicht nur über das notwendige Fachwissen zu verfügen, sondern auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Praktika, Freiwilligendienste oder die Mitarbeit an internationalen Umweltprojekten bieten hervorragende Möglichkeiten, um praktische Fähigkeiten zu erwerben und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Diese Erfahrungen helfen zudem, sich von anderen Bewerbern abzuheben und den eigenen Lebenslauf zu stärken.
Der Bewerbungsprozess für Umweltjobs unterscheidet sich dabei kaum von dem in anderen Branchen. Ein gut strukturierter Lebenslauf, der relevante Erfahrungen und Fähigkeiten klar hervorhebt, sowie ein aussagekräftiges Anschreiben sind entscheidend für den Erfolg. Besonders wichtig sind hierbei Soft Skills wie Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeiten und Kommunikationsstärke, die in vielen Umweltberufen eine zentrale Rolle spielen.
Netzwerken ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt bei der Jobsuche im Umweltbereich. Mitgliedschaften in Berufsverbänden oder die Teilnahme an branchenspezifischen Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und sich über aktuelle Entwicklungen in der Branche zu informieren.
Umweltjobs: Mehr als nur ein Beruf
Abschließend lässt sich sagen, dass Umweltjobs nicht nur eine spannende berufliche Perspektive bieten, sondern auch die Möglichkeit, einen positiven Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Förderung der Nachhaltigkeit zu leisten. Wer sich für eine Karriere in diesem Bereich entscheidet, hat die Chance, in einer zukunftssicheren Branche zu arbeiten, die nicht nur Wachstumspotenzial bietet, sondern auch eine hohe gesellschaftliche Relevanz hat. Mit dem wachsenden Bewusstsein für Umweltfragen und dem steigenden Bedarf an Fachkräften wird die Bedeutung von Umweltjobs in den kommenden Jahren weiter zunehmen.
Den vollständigen Artikel zu dem Thema von JuraForum.de finden Sie hier:
https://www.juraforum.de/lexikon/umwelt-jobs
Der Wunsch nach mehr Zeit für sich und Angehörige ist der Hauptgrund für Teilzeitarbeit.Fehlende Betreuungsmöglichkeit hält jede vierte Frau in Teilzeit – bei Männern ist es weniger als jeder zehnte.Wirtschaftliches Potenzial von bis zu 23 Milliarden Euro geht jährlich durch Betreuungsproblem verloren.
The Stepstone Group, Düsseldorf, Dezember2024: Die meisten Menschen entscheiden sich bewusst für eine Teilzeitstelle, weil sie mehr Zeit für sich und ihr Umfeld haben möchten (46 Prozent). Der Wunsch nach mehr Freizeit führt damit das Ranking der Gründe für eine Teilzeitbeschäftigung an. Das ist das Ergebnis einer Stepstone Studie unter 5.800 Arbeitnehmenden, darunter 700 in Teilzeit. Gleichzeitig sagt eine*r von fünf Teilzeitbeschäftigten, dass ein Vollzeitjob nicht möglich sei, da Betreuungsmöglichkeiten für Kinder oder pflegebedürftige Familienmitglieder fehlen würden. Jeweils 17 Prozent geben darüber hinaus an, dass für sie aus gesundheitlichen Gründen keine Vollzeitstelle infrage kommt.
„Die anrückende Arbeiterlosigkeit ist eine echte Herausforderung für die Wirtschaft. Es ist besser, wenn Menschen in Teilzeit arbeiten, als gänzlich aus dem Arbeitsleben auszuscheiden – zum Beispiel aufgrund von Erziehungs- oder Pflegeverpflichtungen. Klar ist aber auch: Wirtschaftlich betrachtet brauchen jede*n Beschäftigte*n und jede einzelne Arbeitsstunde, die bestmöglich eingesetzt ist – idealerweise in Vollzeit“, sagt The Stepstone Group Arbeitsmarktexperte Dr. Tobias Zimmermann. „Es ist entscheidend, dass die Menschen den für sich richtigen Job und Arbeitgeber finden. Nur so können wir produktiver werden und langfristig den Wohlstand Deutschlands sichern.“
Voll- oder Teilzeitstelle – noch immer eine Frage des Geschlechts
Bei den Gründen für eine Teilzeitanstellung zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede. So sagt knapp jede vierte Frau (24 Prozent), dass es an Betreuungsmöglichkeiten für Angehörige fehle, um in Vollzeit arbeiten zu können. Bei Männern ist es hingegen weniger als jeder zehnte (9 Prozent). Gleichzeitig ist bei Männern die Annahme weit mehr verbreitet als bei Frauen, keine Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung zu haben: Entweder weil der Job es nicht zulasse (25 Prozent vs. 14 Prozent) oder die Führungsaufgaben mit einer Vollzeitanstellung verknüpft seien (28 Prozent vs. 17 Prozent). Gerade bei Frauen liegt die Teilzeitquote derzeit auf einem Rekordniveau*.
„Bis heute tragen insbesondere Mütter die Verantwortung der Care-Arbeit. Viele von ihnen kehren nach der Elternzeit nicht in eine Vollzeitstelle zurück und übernehmen seltener Führungsaufgaben als ihre männlichen Kollegen – mit negativen Folgen für ihre Karriere“, sagt Zimmermann. „Unternehmen profitieren massiv, wenn sie Arbeitsplätze gestalten, die den individuellen Bedürfnissen je nach Lebensphase der Arbeitnehmenden entsprechen. Dazu zählt, Frauen stärker zu fördern, die mehr und in verantwortungsvollen Positionen arbeiten wollen. Und gleichzeitig ist es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Rahmenbedingungen für bessere Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen, um so viele Menschen wie möglich für den Arbeitsmarkt zu erhalten.“
Produktivitätsschub durch bessere Kinderbetreuung
Eine Stepstone Berechnung aus dem Frühjahr 2024 zeigt, dass eine bessere Betreuungssituation eine direkte positive wirtschaftliche Auswirkung hätte. Wenn Eltern nicht in Vollzeit oder vollzeitnah arbeiten können, obwohl sie es gerne wollen (z. B. aufgrund fehlender Kindertagesbetreuung oder anderen Rahmenbedingungen), bleibt ein Wirtschaftspotenzial von jährlich bis zu 23 Mrd. Euro in der Gesamtwirtschaft ungenutzt. Allein auf Frauen entfällt dabei ein Anteil von 80 Prozent – also 18 Milliarden Euro. „Das bedeutet auch: Wir haben ein zusätzliches Wirtschaftspotenzial in zweistelliger Milliardenhöhe auf dem Arbeitsmarkt. Wenn wir es schaffen, das zu aktivieren, sind das großartige Nachrichten“, sagt Zimmermann.
* https://iab.de/presseinfo/teilzeitbeschaftigung-liegt-auf-rekordniveau/
Über die Studie Die Studienreihe „Hiring Trends Index“ ist eine quartalsweise erscheinende Untersuchung von The Stepstone Group. Dafür wurden im Zeitraum vom 16. bis 30. September 2024 online 5.800 deutsche Arbeitnehmende, davon 700 in Teilzeit, sowie 600 Recruiter und Recruiterinnen befragt. Beleuchtet wurden in der aktuellen Erhebung unter anderem die Bereitschaft bei Arbeitnehmenden eine neue Stelle zu suchen, welche Faktoren dabei ausschlaggebend sind, die Situation am eigenen Arbeitsplatz sowie Gründe für das gewählte Arbeitszeitmodell. Die Ergebnisse der Arbeitnehmenden sind repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung.
Über die BerechnungIn einer exemplarischen Berechnung wurde das zusätzliche wirtschaftliche Potenzial für Deutschland ermittelt. Dafür wurde angenommen, dass alle Elternteile in Teilzeit mit Kindern unter 10 Jahren, in Vollzeit (35-40 Stunden) oder in Vollzeit-nahen Positionen (30-35 Stunden) arbeiten könnten. Die Berechnung basiert auf der aktuellen Anzahl der in Teilzeit beschäftigten Mütter und Väter in Deutschland (Statistisches Bundesamt 2023) und der Annahme, dass die Mehrheit gerne in Vollzeit oder vollzeitnah arbeiten würde, wenn Rahmenbedingungen wie die Kindertagesbetreuung gesichert wäre (Quelle: Studie Working Parents & Beyond, Teilnehmerzahl: 12.000 Menschen, darunter 2.000 mit Kindern unter 10 Jahren, Erhebungszeitraum: Oktober 2023). Konkret wünschen sich 15% der Mütter in Vollzeit zu arbeiten, 51% dagegen vollzeitnah. Bei Vätern zeigt sich ein umgekehrtes Bild: 48% bevorzugen Vollzeit und 23% würden gerne vollzeitnah arbeiten.
Disclaimer: Zur Beurteilung des wirtschaftlichen Potenzials wurde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und das Medianeinkommen als Indikatoren verwendet. Das BIP misst die Gesamtleistung der Wirtschaft, während das Median-Einkommen eine wichtige Kennzahl für die durchschnittliche Einkommenslage ist. Durch die Analyse dieser beiden Daten kann ein umfassenderes Verständnis für das wirtschaftliche Potenzial eines Landes gewonnen werden. Es handelt sich um eine exemplarische und stark vereinfachte Rechnung: Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Wertschöpfung eines Landes.
Die vollständige Pressemitteilung, inklusive Grafiken, finden Sie hier:
https://www.thestepstonegroup.com/deutsch/newsroom/pressemitteilungen/teilzeit-fuer-mehr-freizeit-fast-die-haelfte-der-teilzeitbeschaeftigten-verzichtet-bewusst-auf-vollzeitstelle/
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