
Wechsel in der Führungsspitze bei Yourfirm.de
Jonas Lehmann ist neuer Geschäftsführer.
Jonas Lehmann übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Jobbörse für den Mittelstand Yourfirm.de. Lehmann startete seine Karriere vor 12 Jahren im Unternehmen, wurde schnell Teamleiter im Vertrieb und sorgt seit vier Jahren als Vertriebsleiter für guten Teamspirit und rasant steigende Umsätze.
Er folgt auf die beiden Gründer Konstantin Janusch und Dirk Kümmerle, die die Stellenbörse für Jobs im Mittelstand 2010 gegründet haben und steht damit für den ersten Wechsel an der Spitze seit der Gründung des Unternehmens. Kümmerle und Janusch wechseln in die dreiköpfige Geschäftsführung der TENHIL-Gruppe, zu der auch die Yourfirm GmbH & Co. KG gehört, um dort mit unverändertem Tatendrang ihre langjährige Expertise in puncto Vertrieb, Product & Technologie, Performance-Marketing und Entrepreneurship für die gesamte Gruppe einzubringen.
Dirk Kümmerle: „Jonas hat maßgeblich zum Erfolg von Yourfirm.de beigetragen und kennt das Geschäft in- und auswendig. Ich habe keine Zweifel, dass er die Marktposition von Yourfirm.de weiter ausbauen wird. Es freut mich sehr, dass wir über meine Tätigkeit im Management-Board der TENHIL-Gruppe weiterhin eng im Austausch bleiben.“
Lehmann selbst betont: „Unser Erfolg hängt vor allem vom leidenschaftlichen Einsatz jedes Einzelnen ab. Deshalb ist es mir neben dem Fokus auf Zahlen & KPIs persönlich wichtig, den Input aus dem Team aufzunehmen, damit auch langfristig alle voll hinter der gemeinsamen Vision von Yourfirm stehen. Wir haben noch richtig viel vor!”
Ansprechpartner
Christina Nachbauer
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)89 41 61 411 657
E-Mail: presse@yourfirm.de
Über "Yourfirm GmbH & Co. KG"
Mit Yourfirm.de finden Menschen ihren neuen Job im Mittelstand und mittelständische Unternehmen passende Mitarbeiter:innen. Als eines der führenden und mehrfach ausgezeichneten Jobportale Deutschlands veröffentlicht Yourfirm.de ausschließlich Stellenangebote mittelständischer Arbeitgeber – keine Zeitarbeitsfirmen, Headhunter oder Großkonzerne. Das macht www.yourfirm.de zur Anlaufstelle für monatlich über 1 Mio. Stellensuchende, denen ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, kurze Entscheidungswege und vielfältige Aufgaben wichtig sind. Seit 2018 bringt die yourfirm GmbH & Co. KG mit der Jobbörse www.yourfirm.at auch interessierte Jobsuchende mit mittelständischen Arbeitgebern aus Österreich zusammen.
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Bargteheide, 11.06.2020: Die Suche nach einem neuen Job kann sich in manchen Fällen als äußerst schwierig erweisen. Vor allem während der aktuellen Corona-Krise ist es aber wichtig, nicht den Mut zu verlieren, denn für Arbeitnehmer birgt die aktuelle Situation auch Chancen. Aber welche sind das und wie können Arbeitssuchende ihre Eigenmotivation während der Corona-Krise aufrecht halten?Welche Branchen sind besonders von der Corona-Krise betroffen?Die aktuelle Lage, zu der es durch den Corona-Virus kam, drückt die deutsche Wirtschaft derzeit in vielen Bereichen in die Rezession. Schon jetzt steht für viele Sanierungsspezialisten und Insolvenzexperten fest, in welchen Wirtschaftszweigen der Virus am stärksten gewütet hat und immer noch wütet. Neben der Autoindustrie gehören dazu insbesondere die Gastronomie, die Veranstaltungs- und Tourismusbranche sowie der lokale Einzelhandel mit Nonfood-Produkten wie Kleidung, Haushaltswaren und einem ähnlichen Sortiment. Profitieren dürften in den nächsten Monaten hingegen Hersteller und Dienstleister, deren Leistungen und Produkte sich auch oder primär über das Internet vertreiben lassen. Auch wenn die Ausbreitung des Corona-Virus sich inzwischen verlangsamt hat und einige Lockerungen durchgeführt werden, so ist das Thema Corona noch nicht ganz vom Tisch. Erste positive Entwicklungen für alle Branchen dürften wohl erst in einigen Wochen oder Monaten zu erwarten sein. Welche Auswirkungen hat dies für viele Arbeitnehmer in den o.g. Branchen?Auch wenn Unternehmer sicherlich alles notwendige versuchen, um die eigenen Mitarbeiter vor finanziellen Engpässen zu bewahren, so bleibt vielen Firmen derzeit nichts anderes übrig, als Personalentlassungen in Kauf zu nehmen oder zumindest Kurzarbeit anzuordnen. Zu groß sind derzeit noch die finanziellen Verluste, die mit den Folgen des Lockdowns durch den Corona-Virus einhergehen – besonders im produzierenden Gewerbe. Immer mehr Betriebe stehen kurz vor der Schließung und sind nicht mehr in der Lage, die laufenden Betriebskosten für Lagerbestände, Energiekosten und Mitarbeiter abzudecken. Häufig bleibt den Unternehmensverantwortlichen dann keine andere Wahl, als Einsparungsmaßnahmen auch auf Kosten der Mitarbeiter anzuordnen.Welche neuen Chancen können sich dadurch für Arbeitnehmer entwickeln?Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, können Arbeitnehmer ihre Zukunft auch selbst in die Hand nehmen und die Chancen der derzeitigen Lage gezielt ausnutzen. So bietet sich die potenzielle Freistellung an, um eine berufliche Neuorientierung zu wagen. Wer bisher etwa immer nur im grauen Büro gesessen und schon länger den Wunsch gehegt hat, endlich in einem völlig anderen Tätigkeitsfeld mit mehr Kundenkontakt oder sogar in der freien Natur zu arbeiten, für den kommt die aktuelle Situation vielleicht sogar wie gerufen für einen Umstieg. Auch für Menschen, die häufig beruflich im Außendienst-Stress waren oder täglich pendeln mussten, zeigt die aktuelle Erfahrung womöglich, dass ggf. auch eine Arbeit mit weniger Stress im Home-Office möglich ist. Um die Zeit der derzeitigen Lage ebenfalls sinnvoll zu überbrücken, eignen sich unter anderem auch Weiterbildungsmaßnahmen und Fortbildungen hervorragend. Viele Kosten werden dabei durch die Arbeitsagentur bezuschusst, wie etwa die Kosten für die Kinderbetreuung, die Fahrtkosten oder auch die Kosten für den Lehrgang selbst. Damit sind in der Regel auch finanzielle Aspekte abgedeckt.Warum ist es wichtig den Mut nicht zu verlieren und diesen durch Eigenmotivation steigern?Wer etwas Positives im Leben erreichen möchte, egal ob privat oder beruflich, für den ist Selbstmotivation äußerst wichtig. Um die Selbstachtung und Motivation in irgendeiner Weise zu verbessern, muss natürlich auch der Wunsch vorhanden sein, dies zu tun. Natürlich kann man sich als Arbeitnehmer nicht immer auf andere verlassen, sondern muss versuchen, sich immer wieder selbst zu ermutigen, um neue Dinge zu lernen und auszuprobieren. Durch genügend Eigenmotivation geht man nicht nur deutlich enthusiastischer durchs Leben, sondern man hat auch den Mut, trotz Rückschlägen weiter zu machen – besonders wenn es um den Job geht. Auch wenn es nicht gleich auf Anhieb mit einem neuen Traumberuf funktioniert, verliert der Arbeitnehmer Dank einer guten Eigenmotivation niemals den Mut, was letzten Endes garantiert zum Erfolg führen wird. Hieran gilt es täglich zu arbeiten!Schlussworte…Auch wenn die Corona-Krise derzeit bei einigen Unternehmen für Stillstand sorgt, so bringt die aktuelle Situation auch einige Chancen für Arbeitnehmer mit. Wer durch die Krise seinen Job verloren hat oder zu Kurzarbeit beordert wurde, kann seine Chancen für eine berufliche Neuorientierung unbedingt nutzen. Durch den eigenen Willen, spezialisierte Weiterbildungen und genügend Eigenmotivation können Arbeitnehmer schnell die eigenen Ziele erreichen.
Der Fachkräftemangel ist zunehmend auch in der Biobranche spürbar. Gleichwohl gewinnen Sinnstiftung, Nachhaltigkeit und flexiblere Arbeitsplatzgestaltung immer mehr an Bedeutung – nicht nur bei jüngeren Generationen. Werte, die in vielen Biobetrieben bereits langjährig gelebt werden. Zur BIOFACH Messe ist daher jetzt das neue Jobportal an den Start gegangen. Es soll eine Plattform bieten, um Suchende und Anbietende effizient zu vernetzen.
Aus der Taufe gehoben wurde die neue Jobbörse von Schrot&Korn und BioHandel in Zusammenarbeit mit greenjobs.de. Letztere betreibt seit September 2000 das führende Jobportal im Umweltbereich, mit Schwerpunkt auf die Zukunftsmärkte Umweltschutz, Energie-, Agrar- und Verkehrswende. Mit Schrot&Korn und BioHandel können nun zwei bedeutende Biomedien ihre Reichweite mit zur Verstärkung einbringen, ebenso wie die Expertise und Vernetzung in der Biobranche.
„In der heutigen Zeit ist die Personalsuche auch in der Biobranche schwierig. Diese Lücke wollen wir mit einem wirtschaftlich attraktiven Angebot schließen“, so Stefan Reining, Geschäftsführer des bio verlags, Herausgeber von Schrot&Korn und BioHandel. „Unser Ziel ist es, Hersteller, Filialisten, Händler sowie Bioladeninhaber:innen bei der Suche nach Fachkräften in der Bio-Branche ohne Streuverluste zu unterstützen. Gleichermaßen schaffen wir für Jobsuchende eine zentrale Plattform für interessante, werteorientierte Angebote.“
Dazu Jan Strohschein, Geschäftsführer und Co-Gründer von greenjobs.de: „Mit den etablierten Marken BioHandel und Schrot&Korn vom bio verlag können wir unseren Stellensuchenden eine sinnvolle und logische Erweiterung an zahlreichen Jobs und damit top Karrierechancen in der Biobranche anbieten. Arbeitgeber erreichen über die Onlineangebote des bio verlags sehr zielgenau branchenaffine Menschen und über greenjobs.de zusätzlich potentielle Quereinsteiger:innen in die Bio-Branche, die bereits ein grünes Mindset haben.“
Gleich zum Projektstart können Stellensuchende auf ein großes Stellenportfolio zugreifen, welches mit neuen Ausschreibungen aus der Biobranche sukzessive erweitert wird.
www.biojobs.de, www.schrotundkorn.de/jobboerse, www.biohandel.de/jobboerse
Bildhinweis: Anestis Aslanidis/bio verlag
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Hamburg, 27. Januar 2025 – Die deutschen Beschäftigten reagieren auf wirtschaftlichen Abschwung und Inflation mit einem zunehmenden Bedürfnis nach Jobsicherheit (69 %) und höherem Gehalt (65 %, 2024: 61 %). Das wirkt sich jedoch kaum auf ihre Wechselwilligkeit aus: 36 Prozent planen dieses Jahr einen Jobwechsel oder sind zumindest offen dafür (2024: 37 %). Damit bleibt die Wechselbereitschaft in der von forsa seit 2012 durchgeführten XING Langzeitstudie* zwar weiterhin hoch, zeigt aber nach drei Rekordjahren und einem Anstieg um 4 Prozentpunkte 2022 erstmals wieder eine sinkende Tendenz. Auch wenn die große Mehrheit der Beschäftigten (91 %) sich weiterhin geringe oder keine Sorgen darum macht, im laufenden Jahr den Arbeitsplatz zu verlieren, ist diese Zuversicht im Vergleich zum Vorjahr jedoch gesunken (2024: 94 %).
„Trotz eines kriselnden Arbeitsmarktes bleiben Beschäftigte in Deutschland grundsätzlich optimistisch, was ihre eigene Situation angeht“, sagt Thomas Kindler, Managing Director von XING. „Zum ersten Mal seit Ende der Pandemie ist diese Zuversicht allerdings etwas eingebrochen: Die Sorge um einen möglichen Arbeitsplatzverlust nimmt zu. Das Bedürfnis nach Jobsicherheit und höherem Gehalt prägen die Wechselbereitschaft.“
Die Wechselbereitschaft setzt sich aus zwei Kategorien zusammen: denjenigen Beschäftigten, die konkret im laufenden Jahr einen Arbeitgeberwechsel planen (7 %) und denjenigen, die offen für einen Jobwechsel sind, aber noch keine konkreten Schritte unternommen haben (29 %).
Mit der sogenannten GenZ (Jahrgänge 1997 bis 2012) sind erwartungsgemäß vor allem die Jüngsten am Arbeitsmarkt stark auf dem Sprung: Mit 48 Prozent grundsätzlicher Wechselbereitschaft ist fast die Hälfte offen für einen neuen Job (2024: 50 %), 11 Prozent planen schon konkret ihren Ausstieg. Mit 44 Prozent (2024: 47 %) liegen jedoch auch die Millennials (Jahrgänge 1981 bis 1996) über dem Durchschnitt. Insgesamt denkt darüber hinaus knapp ein Drittel aller befragten Beschäftigten (30 %) aktuell mindestens einmal im Monat über einen Jobwechsel nach, 12 Prozent sogar mehrmals die Woche.
Zu wenig Gehalt, hohes Stresslevel und schlechte Führung sind Treiber für Wechselbereitschaft, kollegialer Zusammenhalt motiviert zum Bleiben
Der Grund für die Wechselbereitschaft ist jedoch nicht notwendigerweise Unzufriedenheit mit der aktuellen Tätigkeit. Generell geben rund 85 Prozent an, sehr oder eher zufrieden mit ihrem Job zu sein. Aber auch die befragten Arbeitnehmer, die sich offen für einen Wechsel zeigen, sind zum überwiegenden Teil zufrieden (68 %). Auf der Liste der Gründe, trotzdem nicht im derzeitigen Job bleiben zu wollen, steht ein zu niedriges Gehalt mit 38 Prozent ganz oben, dicht gefolgt von hohem Stresslevel (36 %), Unzufriedenheit mit der direkten Führungskraft (36 %) und fehlenden Aufstiegschancen (30 %). Frauen haben dabei oft andere Motivatoren für einen möglichen Jobwechsel als Männer. So geben 44 Prozent der Frauen an, ein hohes Stresslevel zu haben, aber nur 30 Prozent der Männer. Auch die direkte Führungskraft ist für Frauen sehr viel öfter ein Wechselgrund als bei Männern (Männer: 30 %, Frauen: 43 %). Für Männer sind fehlende Aufstiegschancen ein deutlich wichtigerer Grund, nicht beim derzeitigen Unternehmen bleiben zu wollen (Männer: 34 %, Frauen: 25 %). Auch Lust auf Abwechslung hat bei ihnen höhere Priorität als bei Frauen (Männer: 31 %, Frauen: 21 %).
Bei denjenigen, die langfristig bei ihrem Arbeitgeber bleiben wollen, sind kollegialer Zusammenhalt (61 %), Jobsicherheit (60 %) und interessante Aufgaben (58 %) dafür die häufigsten genannten Gründe. Rund die Hälfte (53 %) ist auch mit ihrem derzeitigen Gehalt zufrieden.
Jobsicherheit und mehr Geld stehen auf Wunschliste an neuen Arbeitgeber ganz oben
Von einem neuen Arbeitgeber wünschen sich die Wechselwilligen vor allem Jobsicherheit (69 %), mehr Gehalt (65 %; 2024: 61 %) und gutes Führungsverhalten (63 %; 2024: 66 %). Ebenfalls wichtig ist flexible Arbeitszeiteinteilung (60 %), auf die Frauen (66 %) jedoch deutlich mehr Wert legen als Männer (55 %). „In schwierigen Zeiten sehnen sich Menschen nach Stabilität. Dazu gehört neben dem Gefühl, keine Angst vor Arbeitsplatzverlust haben zu müssen, auch eine ausreichende finanzielle Entlohnung, gerade angesichts rapide steigender Lebenshaltungskosten“, sagt Thomas Kindler. „Auch gute Führung bietet Sicherheit und steht deshalb auf der Wunschliste an einen neuen Arbeitgeber mit auf dem Treppchen.“
Trotzdem ist Geld nicht alles: Denn auf die Frage hin, welche Aspekte die Befragten davon abhalten würden, sich trotz besserer Bezahlung bei einem Unternehmen zu bewerben, nennen sie vor allem einen befristeten Arbeitsvertrag (55 %), schlechte Führungskultur (45 %) und einen ungünstigen Standort des Unternehmens (42 %).
Bei der Frage, welche zusätzlichen Angebote einen potenziellen Arbeitgeber attraktiver machen würden, liegt die 4-Tage-Woche bei gleicher Wochenarbeitszeit vorne (53 %). Mit Abstand folgen Gehaltstransparenz (38 %) und die Möglichkeit zum Sabbatical (28 %).
Optimismus überwiegt auch in einer instabilen Arbeitsmarktlage
Die Zuversicht, schnell wieder einen neuen Job zu finden, ist bei den Beschäftigten hoch: Rund zwei Drittel (64 %) gehen davon aus, dass sie innerhalb eines halben Jahres erfolgreich wären. Fast Dreiviertel der Befragten (72 %) hat darüber hinaus positive Erfahrungen mit dem letzten Arbeitgeberwechsel gemacht. Bei 42 Prozent der Befragten wurden die eigenen Erwartungen voll und ganz erfüllt, bei 30 Prozent zum Teil. Konsequenterweise ist die Sorge vor dem Verlust des derzeitigen Arbeitsplatzes mit 91 Prozent weiterhin gering ausgeprägt, auch wenn die Zahl der Zuversichtlichen gegenüber dem Vorjahr (94 %) leicht abgenommen hat.
Grundsätzlich haben die Beschäftigten in Deutschland auch eine positive Einstellung gegenüber dem Thema Arbeit: Die Mehrheit (61 %) der befragten Angestellten und Arbeiter plant, mindestens bis zum regulären Renteneintrittsalter beruflich tätig zu sein: 48 Prozent (Männer: 45 %, Frauen: 51 %) möchten bis zum 65. bzw. 67. Lebensjahr arbeiten. Weitere 13 Prozent wollen sogar darüber hinaus weiterhin aktiv im Arbeitsleben stehen, bei den Baby Boomern (Jahrgänge 1946 bis 1964) sind es 23 Prozent. Dabei spielt Geld zwar auch eine Rolle, aber nicht die entscheidende: 70 Prozent derjenigen, die auch über das gesetzliche Rentenalter hinaus arbeiten wollen, erhoffen sich dadurch, fit im Kopf zu bleiben, 56 Prozent geht es um die Pflege ihrer sozialen Kontakte, 50 Prozent sind auf der Suche nach persönlicher Sinnerfüllung. Knapp jeder zweite von ihnen (48 %) allerdings verlängert sein Berufsleben aus finanzieller Notwendigkeit, weil zum Beispiel die monatliche Rente nicht ausreicht.
„Die Beschäftigten in Deutschland zeigen ein hohes Maß an Resilienz gegenüber den aufeinander folgenden Krisen der letzten Jahre, auch wenn sie zu einem stärkeren Bedürfnis nach Sicherheit führen. Zu der positiven Einstellung tragen auch der Fachkräftemangel und ein solides Sozialsystem bei“, sagt Thomas Kindler. „Unternehmen können das für sich nutzen, indem sie ein Arbeitsumfeld schaffen, das Leistung sowohl finanziell als auch emotional wertschätzt und die vorhandene Motivation weiter fördert.“
*Über die Studie: forsa-Online-Umfrage im Januar 2025 unter 3.413 volljährigen, sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen (Arbeitende und Angestellte) in Deutschland im Auftrag von XING.
Die Wechselbereitschaft setzt sich aus zwei Kategorien zusammen: den Erwerbstätigen, die konkret planen, in diesem Jahr den Arbeitgeber zu wechseln sowie den Erwerbstätigen, die offen für einen Jobwechsel sind, aber noch keine konkreten Schritte unternommen haben.
*Die forsa-Studie zur Wechselbereitschaft im Auftrag von XING wird seit 2012 erhoben. Sie befasst sich mit Themen wie der Arbeitszufriedenheit und der Wechselbereitschaft von Beschäftigten sowie den Wünschen von Beschäftigten an Arbeitgeber. Zum Studiendesign gehört dabei ein modularer Fragebogen mit einem festen, wiederkehrenden Fragenteil für den Zeitvergleich sowie variablen Fragen, die auf aktuelle Entwicklungen Bezug nehmen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.new-work.se/de/newsroom.
Über XING XING ist das renommierte Jobs-Netzwerk in Deutschland. Mit einer starken Präsenz in Österreich und der Schweiz verbindet es über 22 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum. Nur bei XING finden Berufstätige aller Branchen und Karriere-Level über 1 Million Jobs und können von beliebten Arbeitgebern sowie mehr als 20.000 Recruitern gefunden werden. Eine Vielzahl präziser Filteroptionen, Millionen integrierter Kultur- und Gehaltsdaten von Unternehmen sowie neuste KI-Technologien bieten eine zeitgemäße und personalisierte Job-Suche. XING unterstützt seine Nutzerinnen und Nutzer dabei, aus der Vielzahl an Angeboten den Job auszusuchen, der wirklich zu ihnen und ihren individuellen Bedürfnissen passt. Die intelligenten Recruiting-Lösungen von XING helfen Unternehmen zudem, ihr Recruiting unkomplizierter, effektiver und zielgerichteter zu gestalten. Bei XING profitieren HR-Verantwortliche von reichweitenstarken Stellenanzeigen (Passive-Sourcing), der gezielten Identifikation und Ansprache passender Talente (Active-Sourcing) sowie von einem optimierten Bewerbungsmanagement-System. Mehr Informationen unter xing.com und recruiting.xing.com.
Über die New Work SE Die New Work SE engagiert sich für eine bessere Arbeitswelt. Mit ihren beiden starken Marken, dem Jobs-Netzwerk XING und der Arbeitgeber-Vergleichsplattform kununu, tritt sie an, der wichtigste Recruiting-Partner im deutschsprachigen Raum zu sein. Sie bringt Kandidaten und Unternehmen zusammen, damit Berufstätige ein zufriedeneres Job-Leben führen und Firmen durch die richtigen Talente erfolgreicher werden. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt seine insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter auch an weiteren Standorten wie Wien und Porto. Weitere Infos unter www.new-work.se/ und nwx.new-work.se/.
Global Mobility ist kein Buzzword mehr, sondern ein realer Karrierefaktor für junge Talente. Besonders Bewerberinnen aus Gen Z und Gen Y suchen heute Auslandsjobs und flexible Modelle vom Hybrid-Setup bis zur Remote-Tätigkeit – getrieben von Kulturhunger, Lernerfahrungen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Genau das belegt die Auslandsjob-Umfrage 2024/25 mit 2.214 Teilnehmenden (01.10.2024–22.01.2025): Entscheidend sind Kulturen & Sprachen (65,7 %) sowie „Tapetenwechsel“ (55,9 %), nicht primär Gehalt oder Arbeitgebermarke. Zugleich wollen 81,3 % innerhalb der nächsten 12 Monate starten; bei den Arbeitsmodellen liegt Präsenz (31,5 %) knapp vor Hybrid (30,5 %), während Remote (12,0 %) und Digital Nomad (7,5 %) kleinere, aber wachsende Gruppen bilden.
Für Sie als Bewerberin heißt das: Leben und Arbeiten im Ausland bieten 2025 hervorragende Chancen – wenn Sie Motivation, Timing und rechtliche Rahmenbedingungen klug verbinden.
Warum Global Mobility jetzt Karrierefaktor Nr. 1 für Gen Z & Gen Y wird
Arbeiten im Ausland ist längst mehr als ein Trend. Für junge Talente aus Gen Z und Gen Y ist globale Mobilität ein zentrales Kriterium bei der Jobwahl. Flexibilität, kulturelle Erfahrung und selbstbestimmte Karrierewege rücken in den Vordergrund — klassische Motivationen wie reines Gehaltsplus verlieren an Gewicht. Genau das bestätigt die aktuelle Auslandsjob-Umfrage 2024/25 mit 2.214 Teilnehmenden, die überwiegend der Gen Z/Gen Y angehören.
Der Inhalt der Studie: Zahlen, Trends, Erwartungen
Motivation: 65,7 % nennen Kulturen & Sprachen als Hauptmotiv für einen Auslandsjob; 55,9 % wünschen sich „Tapetenwechsel“, nur 25,9 % priorisieren Karriere/Resume. Der Wunsch ist überwiegend positiv „pull“-getrieben (67 %). Arbeitsmodelle: Präsenz im Ausland (31,5 %) liegt knapp vor Hybrid (30,5 %); 12 % möchten full-remote, 7,5 % digital nomad sein. Timing & Dauer: 81,3 % wollen innerhalb von 12 Monaten starten; 49,1 % planen > 1 Jahr oder dauerhaft. Wunschländer: In Europa führt Spanien (gut 34 %); außerhalb Europas dominieren USA, Australien, Kanada, Neuseeland. Hürden: Unterkunft (48,7 %), Bürokratie (39,5 %), Sprache (39,1 %) sind die größten Stolpersteine. Unterstützung: Am meisten gewünscht: Hilfe bei Jobsuche/Bewerbung (38,8 %) und ein übersichtliches Jobportal (34,4 %). Karrierewirkung: 80 % sehen Auslandsjobs als Karrierebooster.Motivationen: Warum junge Talente ins Ausland gehen
Für Bewerber der Gen Z/Gen Y stehen persönliche Entwicklung und Horizonte-Erweitern im Vordergrund. Das spiegelt sich in den Top-Motiven:
Interkulturelle Kompetenz & Sprache: Auslandsjobs bieten intensives Lernen im Alltag statt im Kursraum (65,7 %). Abwechslung & Sinn: Viele suchen einen bewussten Neustart sowie mehr Lebensqualität und Selbstwirksamkeit (55,9 % & 44,9 %). Karriere als Nebeneffekt: Obwohl Karriere nicht Hauptmotiv ist, schätzen 80 % die positiven Effekte auf Employability, Netzwerk und Perspektiven.„Die Motivation, den künftigen Arbeitgeber im Ausland zu suchen, ist eine viel emotionalere Entscheidung als ein Jobwechsel in Deutschland“, erklärt Frank Möller, Gründer & Geschäftsführer der Auslandsjob Recruiting Solutions.
Remote Work vs. Arbeiten im Ausland: Was passt zu wem?
Modelle im Überblick:
Voll-Remote (aus dem Ausland): maximale Ortsfreiheit, steuer-/sozialversicherungsrechtlich komplex. Hybrid (Präsenz + Remote): Planbarkeit, Einbindung ins Team, gute Lernkurve – sehr gefragt unter Bewerbern. Klassische Entsendung/Präsenz: klare Strukturen, Visa/Payroll meist Arbeitgeber-geführt. Digitaler Nomade: hohe Freiheit, aber Eigenverantwortung für Recht/Absicherung.Die Studie zeigt ein enges Rennen zwischen Präsenz (31,5 %) und Hybrid (30,5 %); „reines Remote“ (12 %) und „Digital Nomad“ (7,5 %) sind relevante, aber kleinere Gruppen. Für Ihre Entscheidung zählen: Rechtsrahmen, Steuer/SV, Team-Kollaboration, Zeitzonen – und Ihr Lerntempo im neuen Umfeld.
Arbeitgeber-Angebote, auf die Sie achten sollten
Relocation-Package: Wohnungssuche, Transfer, Visa-Support, ggf. Sprachkurs. 22,7 % würden ohne Package keinen Auslandsjob annehmen; für 65 % ist es hilfreich. Onboarding & Mentoring: Buddy-Programme, interkulturelles Training, interne Community. Remote-Ausstattung & Budgets: Home-Office-Set-up, Co-Working-Budget, Reisekosten. Karrierepfade: Rolle nach Rückkehr, Anerkennung der Auslandserfahrung, interne Mobilität. Transparente Prozesse: Hilfe bei Bürokratie/Planung adressiert die größten Pain Points (Unterkunft 48,7 %, Bürokratie 39,5 %).Bewerbungsstrategie für Auslandsjobs
So steigern Sie Ihre Chancen auf ihren „perfekten“ Job im Ausland – Schritt für Schritt:
Suchkanäle & Keywords: Kombinieren Sie Skill + Land + Vertragsform (z. B. „Customer Support Portugal Festanstellung“, „Remote Marketing Germany-speaking Spain“). CV/LinkedIn internationalisieren: Englischsprachiges Profil, Skills-Section, messbare Erfolge, Länder-/Visa-Hinweise, Sprachlevel nach CEFR. Portfolio & Referenzen: Arbeitsproben, GitHub/Behance/Notion-Portfolio; Referenzen mit Kontakt. Zeitzonen-Fit demonstrieren: Verfügbarkeiten in CET/Ortszeit nennen; Bereitschaft für Kernzeiten. Interview-Tuning: Tech-Setup testen, Cases vorbereiten, kulturelle Unterschiede reflektieren. Unterstützungsangebote aktiv erfragen: Entspricht dem Wunsch vieler Bewerbender nach Bewerbungshilfe und einem übersichtlichen Jobportal.Top-Zielländer & Branchen 2025 (laut Studie)
Europa: Spanien (≈ 34 %) bleibt #1, gefolgt u. a. von Italien, Portugal, Schweiz. Außerhalb Europas: USA, Australien, Kanada, Neuseeland führen — danach u. a. Thailand & Japan. Branchen: Knapp 38 % sind branchenoffen; gefragt sind Natur & Umwelt (22,4 %), Gastronomie & Hotellerie (20,8 %), Tourismus & Animation (20,5 %), Handwerk & Industrie (17,5 %), Customer Support (17,1 %).„Deutsch sprechende Mitarbeitende im Alter von 20 bis 30 Jahren sind im Ausland sehr begehrt, vor allem in europäischen Ländern im Kundenservice“, so Frank Möller, Gründer & Geschäftsführer der Auslandsjob Recruiting Solutions.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie Lebenshaltungskosten vs. Gehaltsniveau frühzeitig; populäre Hotspots wie Spanien oder Portugal bieten viele Einstiege, erfordern aber clevere Budgetplanung. Vergleichszahlen liefert Eurostat: Preisniveau & Lebenshaltungskosten.
Checkliste: In 10 Schritten zum passenden „Job im Ausland“
Ziel definieren: Lernziele, Wunschland, gewünschtes Arbeitsmodell (Präsenz/Hybrid/Remote). Timing & Dauer festlegen: Start in den nächsten 3–12 Monaten planen; Dauer > 1 Jahr realistisch erwägen. Skills matchen: Sprachniveau, Hard Skills, Zertifikate — ggf. Lücken schließen. Visum/Work Permit prüfen: Anforderungen & Fristen, ggf. mit Arbeitgeber abstimmen. Unterkunft & Budget kalkulieren: Größte Hürde proaktiv angehen (Wohnung). Bewerbungsunterlagen lokalisieren: CV, Cover Letter, Referenzen im Zielland-Format. Interviews üben: Kultur-Fit, Zeitzonen-Organisation, Case Studies. Relocation-Package verhandeln: Klären, was enthalten ist (Umzug, temporäre Unterkunft, Sprachkurs). Onboarding & Absicherung: Versicherung, Steuer/SV, IT-Security einrichten. Netzwerk aufbauen: Lokale Communities, Alumni, Fachgruppen, Mentoring.Fazit
Global Mobility ist für Gen Z & Gen Y ein zentrales Karriere- und Lebensdesign-Hebel. Die Mehrheit möchte innerhalb der nächsten 12 Monate ins Ausland starten, viele länger als ein Jahr oder dauerhaft bleiben. Gleichzeitig wünschen sich Bewerbende vor allem praktische Unterstützung bei Jobsuche/Bewerbung und klare Strukturen zu Visum, Unterkunft und Onboarding. Wer seine Suche strategisch anlegt, passende Arbeitgeber-Leistungen verhandelt und die richtige Arbeitsform (Präsenz, Hybrid, Remote) wählt, erhöht die Chancen auf erfüllende Auslandsjobs deutlich.
FAQ zu Auslandsjobs & Remote Work
Was bedeutet „Global Mobility“ konkret für Bewerber – und welche Vorteile haben Sie davon?Global Mobility umfasst alle Formen grenzüberschreitender Arbeit: temporäre Einsätze, dauerhafte Relocation, Hybrid-Modelle und Remote aus dem Ausland. Für Sie bedeutet das: schneller Skill-Aufbau (Sprache, Kultur, Fachwissen), breitere Karriereoptionen, internationales Netzwerk und oft bessere Entwicklungspfade im Unternehmen. Wichtig ist, früh rechtliche und organisatorische Punkte (Visum, Steuern, Versicherung) zu klären.
Wie finde ich seriöse „Jobs im Ausland“ und bewerte Angebote?Achten Sie auf klare Angaben zu Vertrag, Gehalt, Arbeitszeit, Standort/Remote-Regelung, Visumssupport, Relocation-Leistungen und Probezeit. Recherchieren Sie Arbeitgeberbewertungen, sprechen Sie mit Mitarbeitenden via LinkedIn/Xing und vergleichen Sie mehrere Angebote über spezialisierte Jobbörsen – z. B. den Jobbörsen-Vergleich für Bewerber.
Remote aus dem Ausland arbeiten: Was ist zu beachten?Klärung von Visum/Work Permit (auch bei Remote!), Steuern & Sozialversicherung (Doppelbesteuerung), Datenschutz/IT-Sicherheit (VPN, Gerätehärtung), Zeitzonen-Kommunikation und Arbeitsrecht im Aufenthaltsland. Vereinbaren Sie Kernarbeitszeiten und dokumentieren Sie die Remote-Policy im Vertrag.
Welche Länder sind für Einsteiger besonders attraktiv?Beliebt sind z. B. Spanien, Portugal und Italien (viel Service/Customer-Support, Tourismus & Hotellerie) sowie klassisch USA, Australien, Kanada, Neuseeland. Entscheidend sind Sprachkenntnisse, Lebenshaltungskosten, Visabestimmungen und die Nachfrage Ihrer Skills.
Wie kann mir die Jobbörse auslandsjob.de bei der Suche helfen?Für konkrete internationale Angebote empfiehlt sich Auslandsjob.de mit einem umfangreichen Bereich für Jobs im Ausland. Die Plattform bündelt Stellen, Programme und Infos rund um Arbeiten im Ausland – von Einstiegsjobs bis längere Einsätze. Sie profitieren von passenden Suchfiltern (Land/Branche/Modell), Orientierung zu Visa & Vorbereitung sowie praktischen Tipps für Bewerbung und Umzug. Nutzen Sie die Plattform, um Angebote zu vergleichen, Favoriten zu speichern und Kontakte zu seriösen Arbeitgebern herzustellen.




