
5 MYTHEN BEI DER JOBSUCHE
Mit dem Jobbörsencheck möchten wir den Markt nicht nur transparenter gestalten, sondern Ihnen auch helfen, ihren Traumjob zu finden und somit eine erfolgreiche Karriere zu starten. Die fiesen Mythen über Jobbörsen und die Jobsuche häufen sich – wir decken auf.
Mythos #1: Sie können sich auf Bewerber-Tracking-Systeme verlassen
Die meisten Arbeitssuchenden verbringen unzählige Stunden damit, sich mit automatisierten Formularen herumzuschlagen und ihre Lebensläufe über ein Online-Portal an Unternehmen zu sende. Das Problem dabei ist, dass Ihre Bewerbung insbesondere bei großen Unternehmen nicht an eine Person geht, sondern an ein Bewerber-Tracking-System, das Ihre Unterlagen nach bestimmten Keywords durchsucht. Denken Sie deshalb bei der Formulierung Ihrer Tätigkeiten und Fähigkeiten daran, die richtigen Keywords zu verwenden.
Mythos #2: Meine Branche ist zum Scheitern verurteilt
Diese Denkweise sollten Sie ganz schnell aus ihrem Kopf streichen – oder Ihre Suche ist zum Scheitern verurteilt. Selbst wenn der Arbeitsmarkt schwierig ist und Sie schon lange arbeitslos sind, so ist der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen eine wichtige Ressource. Konzentrieren Sie sich darauf, zu lernen, wie Sie die Relevanz Ihrer Kernkompetenzen und Leistungen deutlichen machen können.
Mythos #3: Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt
Es spielt keine Rolle, ob wir uns im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter befinden: Jede Zeit ist eine gute Zeit, um mit der Jobsuche zu beginnen. Es ist wichtig, dass Sie umgehend ins Handeln kommen. Warte Sie nicht auf den “richtigen Zeitpunkt” – handeln Sie jetzt!
Mythos #4: Ich bekomme schon noch eine Antwort
Verstehen Sie bitte folgendes: Nicht jedes Unternehmen wird auf Ihre Bewerbung oder Ihre E-Mail reagieren. Tatsächlich werden viele genau das nicht tun. Wenn Sie sich direkt bewusst machen, dass Sie gegebenenfalls sehr viele E-Mails schreiben müssen, dann ist das für Ihren Erfolg eine gute Grundlage. Gehen die direkt auf die Unternehmen zu, fragen Sie nach dem aktuellen Stand Ihrer Bewerbung und überzeugen Sie sie von ihren Stärken. Bieten Sie sich für ein eventuelles Probearbeiten an und bleiben Sie hartnäckig.
Mythos #5: Ich finde keine Jobangebote
Hier sollten Sie sich die Frage stellen: Nutze ich auch die richtige Jobbörse? Oder verlasse ich mich zum Beispiel nur auf die Ergebnisse, die mir Google liefert?
Es gibt über 1.200 Jobportale in Deutschland und es ist sehr schwer, hier den Überblick zu behalten. So gibt es allgemeine Jobbörsen, wie Monster, StepStone, Jobware oder die Arbeitsagentur sowie spezialisierte Jobbörsen auf Branchen oder Karrierephasen, wie z.B. jobvector für Naturwissenschaftler, Ingenieure oder ITler, ingenieur.de für Ingenieure oder die Jobbörse azubiyo für Auszubildende. Und viele, viele mehr…
Im Jobboersencheck liefern wir Ihnen dazu eine Auflistung geeigneter Jobbörsen mit Bewertungen der Nutzer. So finden Sie einfach die passende Jobbörse für Ihre Suche.
Viel Erfolg & bis bald
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Die Mitarbeiterschulung ist ein Prozess, der sich auf die Kommunikation mit- und die Vermittlung von Informationen und/oder Anweisungen an einen Mitarbeiter konzentriert. Der Zweck der Mitarbeiterschulung ist es, die Leistung des Mitarbeiters zu verbessern oder ihm zu helfen, ein notwendiges Maß an Wissen und Fähigkeiten zu erwerben, um seine Arbeit produktiver, effektiver und profitabler auszuführen.
Ein Bekenntnis zur Mitarbeiterschulung und -entwicklung durch einen Arbeitgeber ist einer der wesentlichen Faktoren bei der Wahl des neuen Arbeitgebers durch den Arbeitnehmer.
Mitarbeiterschulungen sind ein Indikator dafür, ob ein Unternehmen den Mitarbeiter langfristig binden möchte. Die Schulung der Mitarbeiter ist auch ein Schlüsselfaktor für die Motivation der Mitarbeiter und natürlich auch die Mitarbeiterbindung.
Die Möglichkeit für Ihre Mitarbeiter sich weiterzuentwickeln und zu entwickeln, ist ein wesentlicher Bestandteil der Zufriedenheit eines Mitarbeiters mit seinem Arbeitsplatz. Tatsächlich ist diese Möglichkeit für die Mitarbeiter, sich durch Training zu entwickeln, einer der wichtigsten Faktoren für die Motivation, das Engagement und die positive Stimmung der Mitarbeiter. Die Schulung und Entwicklung von Mitarbeitern und/oder die Möglichkeit, andere auszubilden, sind integraler Bestandteil der Hälfte der 18 Faktoren, die zur Verringerung der Mitarbeiterfluktuation beitragen. Ihre besten Mitarbeiter, die Mitarbeiter, die Sie am liebsten behalten möchten, gedeihen, wenn sie die Möglichkeit haben, durch Mitarbeiterschulungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu wachsen.
Geheimnisse der Mitarbeiterschulung und -entwicklungEs gibt jedoch ein paar Geheimnisse, was Mitarbeiter wirklich von Ausbildungsmöglichkeiten erwarten. Über diese Geheimnisse wollen wir im folgenden Text sprechen.
Wenn Sie den Wert, der von Ihnen angebotenen Aus- und Weiterbildungen steigern wollen, dann sollten Sie zuallererst einmal zwei Dinge bedenken:
Ermöglichen Sie den Mitarbeitern die Aus- und Weiterbildung in die von ihnen gewählte Richtung, nicht nur in die vom Unternehmen vorgegebene und benötigte Richtung. Unterstützen Sie als Unternehmen das Lernen im Allgemeinen und nicht nur für eine aktuell vakante Stelle. Erkennen Sie als Unternehmen, dass einer der wichtigsten Faktoren darin besteht, den Mitarbeiter in einer stetig lernenden Organisationsumgebung zu halten und ihn dabei zu begleiten. Trainingsmöglichkeiten für MitarbeiterWeiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter finden sich nicht nur in externen Schulungen und Seminaren.
Sie finden sich auch im Inhalt der Arbeit und der Verantwortlichkeit des Mitarbeiters. In den internen Trainingsmöglichkeiten und schließlich in externen Trainingsmöglichkeiten, deren Wirkung Sie durch die Aktivitäten, die Sie vor, während und nach der Mitarbeiterschulung ausüben, verstärken können.
Nutzen Sie so die Gelegenheit, engagierte und wachsende Mitarbeiter zu schaffen, sodass sowohl Ihr Unternehmen, als auch der Mitarbeiter bestmöglich von den Schulungsmöglichkeiten profitieren kann.
Trainingsmöglichkeiten für Mitarbeiter: Arbeitsinhalte und VerantwortlichkeitenAuch das derzeitige Arbeitsumfeld und die derzeitigen Aufgaben eines MItarbeiters können zur Weiterbildung genutzt werden. Der Inhalt des täglichen Jobs, ist ein nicht außer acht zu lassender Aspekt bei der Mitarbeitermotivation.
Es folgen ein paar Ideen, wie Sie Mitarbeiter auch innerhalb des Aufgabenfeldes schulen können:
Erweitern Sie das Aufgabenfeld des Mitarbeiters und verteilen Sie neue Verantwortlichkeiten, um die speziellen Fähigkeiten des Einzelnen zu steigern. Ordnen Sie bekannte Verantwortungsbereiche neuen Mitarbeitern zu. Durchbrechen Sie die Routine und tauschen Sie gegebenenfalls durch. Was den einen Mitarbeiter langweilt, kann für den Nächsten eine spannende Aufgabe sein. Geben Sie dem Mitarbeiter mehr Autorität zur Selbstverwaltung und Entscheidungsfindung. Diese Chancen auf freie Entfaltung hilft Mitarbeitern oft, ihre Flügel vollständig auszubreiten. Laden Sie den Mitarbeiter ein, zu wichtigeren, abteilungs- oder unternehmensweiten Entscheidungen und Planungen beizutragen. Bieten Sie mehr Zugang zur Teilnahme an wichtigen Treffen. Bieten Sie mehr Informationen auf hoher Ebene, indem Sie die Mitarbeiter in bestimmte E-Mail-Listen, in Firmen Briefings und in Ihr Vertrauen einbeziehen. Bieten Sie dem Mitarbeiter mehr Möglichkeiten, sich am Prozess zur Festlegung von Aufgaben und Zielen zu beteiligen. Weisen Sie den Mitarbeitern zu, Projekte oder Teams zu leiten, um die Führungsqualitäten weiterzuentwickeln. Ermöglichen Sie es dem Mitarbeiter, mehr Zeit mit seinem Vorgesetzten zu verbringen. Die Zeit in Mentoring und Coaching mit dem Chef erweitert die Fähigkeiten der Mitarbeiter. Bieten Sie dem Mitarbeiter die Möglichkeit, sich in anderen Rollen und Verantwortungsbereichen weiterzubilden. Trainingsmöglichkeiten für Mitarbeiter: Interne Schulung und Entwicklung Mitarbeiter schätzen die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu entwickeln, ohne jemals die Arbeit oder den Arbeitsplatz verlassen zu müssen. Interne Aus- und Weiterbildung bringen immer häufiger ein besonderes Plus. Interne Diskussionsmöglichkeiten spiegeln die Kultur, das Umfeld und die Bedürfnisse ihres Arbeitsumfeldes in einer guten Weise wider. Ermöglichen Sie dem Mitarbeiter die Teilnahme an intern angebotenen Schulungen. Diese Schulung kann von einem Mitarbeiter aus einem der Fachgebiete oder von einem externen Moderator oder Trainer angeboten werden. Bitten Sie die Mitarbeiter, andere Mitarbeiter mit den gewonnenen Informationen aus einem Seminar oder einer Schulung zu schulen. Bieten Sie zusätzliche Zeit bei einer Abteilungsbesprechung oder einem Mittagessen an, um die Informationen zu diskutieren oder die erlernten Informationen anderen zu präsentieren. (Machen Sie dies zu einer Prämisse in Ihrem Unternehmen, wenn Mitarbeiter an externen Schulungen und Konferenzen teilnehmen.) Kaufen Sie Sachbücher für Ihre Mitarbeiter. Unterstützen Sie einen “Mitarbeiterbuchclub”, in dem Mitarbeiter ein aktuelles Buch besprechen und seine Konzepte auf Ihr Unternehmen anwenden können. Bieten Sie häufig benötigte Schulungen und Informationen in einem Intranet an, einer unternehmens-internen Website, damit die Mitarbeiter die Informationen nach Bedarf und Wunsch bequem und von ihrem Laptop aus verfolgen können. Durchführung von Mitarbeiterschulungen durch sachkundige Mitarbeiter oder einen externen Experten im “Lunch Format”. Mitarbeiter essen hierbei zu Mittag und erhalten Wissen über ein wichtiges Thema. Einige Ideen für den Inhalt: Tipps für Reden in der Öffentlichkeit Wie komme ich besser mit meinem Chef zurecht Wie komme ich besser mit meinen Kollegen zurecht Wie steigere ich meine Produktivität.Die Möglichkeiten der Mitarbeiterschulungen sind unbegrenzt. Führen Sie hierzu interne Mitarbeiterbefragungen durch, um die Interessen Ihrer Mitarbeiter bestmöglich verstehen zu können.
Trainingsmöglichkeiten für Mitarbeiter: Externe Aus- und WeiterbildungUm den Mitarbeitern zu helfen, neue Fähigkeiten zu entwickeln und neue Ideen in Ihr Unternehmen einzubringen, ist die Teilnahme an externen Schulungen ein Muss. Der Erwerb von zusätzlichen Abschlüssen und das Erlangen von Zertifikaten verbessert auch das Wissen und die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter. Zudem erweitert dies gleichzeitig ihre Erfahrung im Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen.
Bezahlen Sie die Mitgliedschaft in externen Fachverbänden mit der Maßgabe, dass die Mitarbeiter an Meetings teilnehmen, die Zeitschriften lesen usw. und die Mitarbeiter regelmäßig informieren. Ermöglichen Sie dem Mitarbeiter die Teilnahme an einem externen Seminar, einer Konferenz oder einer Schulungsveranstaltung. (Denken Sie daran, den Mitarbeiter zu bitten, das neue Wissen mit den anderen Mitarbeitern zu teilen, um Ihnen beim Aufbau einer stetig lernenden Organisation zu helfen). Ermöglichen Sie dem Mitarbeiter den Zugang zu Online-Trainings. Stellen Sie einen flexiblen Zeitplan zur Verfügung, damit sich der Mitarbeiter die Zeit nehmen kann, an einer Schulung teilzunehmen. Bereitstellung von Unterrichtshilfen, um die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter zu fördern.Die Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind unbegrenzt. Durch Ihr Engagement zur Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter, schaffen Sie ein noch stabileres Fundament und sichern sich so langfristig motivierte Mitarbeiter – was zu einem größeren Erfolg für das Unternehmen führt.
Die Entwicklung eines engagierten Mitarbeiters, hat einen enorm positiven Einfluss auf Ihr Unternehmen, unabhängig davon, wie lange der Mitarbeiter sich dafür entscheidet, in Ihrem Unternehmen zu bleiben. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass Sie die Motivation des Mitarbeiters steigern und diesen so langfristig binden.
Wir hoffen, dass Sie einige nützliche Tipps mitnehmen konnten.
Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass „Green Human Resource Management“ (Green HRM) ein wichtiger Schritt in die Zukunft ist. Nachhaltigkeit ist nicht nur für Angestellte ein wichtiges Thema, sondern insbesondere auch für Konsumenten. Ob im Rahmen von Organisationsstrukturen, Systemen oder beim praktischen Verhalten – das Personalmanagement lässt sich oft einfacher ökologisch strukturieren als zu Beginn vermutet.
Ermittlung des Status quo als Beginn einer nachhaltigen Reise
Bevor Veränderungen beginnen können, muss der Status quo ermittelt werden. Es gibt viele Unternehmen, die automatisch bereits einige nachhaltige Aspekte in den Betrieb eingeführt haben. Das kann die Anfahrt zu Meetings mit der Bahn, aber auch die Beschaffung von nachhaltigen Öko-Produkten für das Büro sein.
Ohne Strukturplan geraten Unternehmer in Gefahr, sich zu verlieren und zu verzetteln, was dann wiederum negative Einflüsse auf die Gesamtmotivation und den Erfolg hat. Es lohnt sich daher, folgende Fragen zu beantworten:
· Welche Schritte in Sachen Green HRM wurden bereits umgesetzt?
· Wie ist die Einstellung der Angestellten beim Thema Klimaschutz?
· Gibt es mögliche Konfliktherde unter den Mitarbeitenden?
· Gibt es Grenzen, die nicht umgesetzt werden können?
Liegt der Status quo vor, ist es einfacher möglich, gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu planen, welche Schritte als Nächstes gegangen werden.
Mitarbeiter benötigen Zeit, um sich auf die Veränderungen einzustellenUmfragen zeigen immer wieder, dass drei von vier Deutschen nachhaltig leben möchten und zur Veränderung bereit sind. In der Arbeitsumgebung braucht es jedoch Feingefühl und Information, wenn plötzlich alles verändert wird. Viele Angestellte haben Angst vor Neuem und fürchten sich, dass es im Zuge von Veränderungen auch zu Rationalisierungen kommen könnte.
Daher ist es wichtig, die Mitarbeitenden zu sensibilisieren und sie ins Thema mit einzubinden. Wenn ein Angestellter weiß, warum es gewisse Änderungen gibt, kommt er besser damit zurecht als bei Unwissenheit. Möglichkeiten der Sensibilisierung müssen dabei nicht nur stumme Rundmails sein, sondern können auch deutlich kreativer ausfallen:
· Informationsveranstaltungen mit praktischen Beispielen
· Trainings und Sensibilisierung vor Ort
· Hilfsaktionen auf gemeinsamer freiwilliger Basis
· Bereitschaft, Ideen der Mitarbeitenden anzunehmen.
Gut umsetzbare Klimaschutzmaßnahmen für alle UnternehmenEs gibt einige grundsätzliche Veränderungen, die in den allermeisten Betrieben nach einer kurzen Vorlaufzeit umgesetzt werden. Ein Beispiel ist die persönliche Begegnung mit Menschen, die durch keine Kommunikationsmethode der Welt zu ersetzen ist. Es ist in vielen Fällen aber möglich, persönliche Treffen zu reduzieren oder zu optimieren.
Wenn an einem Tag Außendienste stattfinden, lohnt es sich, die Anfahrtsroute so zu gestalten, dass Strecken effizienter genutzt werden können. Auch bei Vorstellungsgesprächen ist es von Vorteil, wenn zumindest die erste Runde telefonisch oder per Videocall geführt wird.
Sind persönliche Meetings unersetzbar, ist es hilfreich, klimaschonende Anreisemöglichkeiten zu bevorzugen. Zugfahrten lassen sich dank einer ausgebauten Infrastruktur in Deutschland auch über längere Strecken gut organisieren und planen.
Klimaschonend zur Arbeit fahren – für Mitarbeitende und Vorgesetzte möglichEines der wichtigsten Themen beim grünen Personalmanagement ist die Frage, wie Mitarbeitende zur Arbeit kommen. Die Unternehmensleitung hat keine Befugnis, den Angestellten Vorschriften zu machen und doch gibt es Möglichkeiten, Anreize zu setzen, um klimafreundlicher zu agieren. Eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit ist die Arbeit im Homeoffice für jene, deren Arbeitsplatz sich problemlos verlegen lässt. Doch auch bei Präsenz können folgende Anregungen dazu beitragen, dass das Verkehrsmittel überdacht wird:
· Zuschuss des Unternehmens für den ÖPNV
· Benefits für Elektroautos
· kostenfreie Ladestationen für E-Autos im Betrieb
· Aktionen mit Belohnungen für Mitarbeitende, die im Sommer aufs Fahrzeug verzichten
· optimierte Fahrradstellplätze und Fahrrad-Sharing-Optionen.
Auch die Anregung, dass Mitarbeitende Fahrgemeinschaften bilden, funktioniert in vielen Betrieben gut. Wenn mehrere Personen aus dem gleichen Stadtteil kommen und identische Arbeitszeiten haben, kann die gemeinsame Anreise zur Arbeit von Vorteil sein.
Papier ist geduldig, doch es fördert auch den CO2-AusstoßNicht in allen Betrieben ist es möglich, sofort auf rein digitales Arbeiten umzusteigen, doch Papier ist ein wichtiger Faktor bei der CO2-Produktion. Schon der Umstieg auf Recyclingpapier kann immense Mehrwerte mit sich bringen, in vielen Bereichen lässt sich Papier sogar komplett einsparen.
Der Umstieg auf Onlinebewerbungen ohne anschließenden Ausdruck der Dokumente ist ein erster Schritt, den immer mehr Unternehmen gehen. So wird weniger Papier genutzt und die wichtigen Unterlagen über den Bewerber sind direkt im System hinterlegt.
Eine Bewerbung allein umfasst meist zwischen fünf und zehn einzelnen Blättern Papier. Hinzu kommen Plastikfolien, Mappen für den Versand und CO2-Emissionen durch den Transport über die Post. Onlinebewerbungen sind klimaneutral und werden von vielen modernen Bewerbern heute bevorzugt.
HR-Verantwortliche haben außerdem die Möglichkeit, Informationsschreiben, Hausregeln und Betriebsvereinbarungen in digitaler Form zur Verfügung zu stellen, um weniger Druckpapier zu verschwenden. Selbst wenn Arbeitsverträge noch ausgedruckt werden, lässt sich auf diesem Weg bereits ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen.
Geeignete Lebensmittel im Betrieb für grünes PersonalmanagementMaßnahmen zur Verpflegung sind gemäß der Leitlinien von Green HRM in nahezu jedem Unternehmen umsetzbar. Kantinen werden mit Fairtrade-Produkten, regionalem Obst und Gemüse und biologisch angebauten Nahrungsmitteln gefördert, zudem wird auf Kaffeekapseln und Einweggeschirr verzichtet.
Durch die Bereitstellung von Leitungswasser in Trinkwasserspendern haben Angestellte die Möglichkeit, auf Plastikflaschen und Getränkedosen zu verzichten und stattdessen mit wiederauffüllbaren Flaschen den Durst zu stillen. Werden gesonderte Getränke für Veranstaltungen bestellt, ist auch hier Regionalität und Fairtrade ein wichtiger Schritt.
Keine unnötigen Geschenke ohne NachhaltigkeitDie Weihnachtskarte zu Weihnachten ist ebenso überflüssig wie das Giveaway bei Messen, was ohnehin im Papierkorb oder im Schrank landet. Werden Broschüren und Werbegeschenke hingegen klimaneutral hergestellt, verbessert das nicht nur den grünen Fußabdruck des Unternehmens, sondern oft auch die Reputation.
Auch Geschenke an die Mitarbeiter können entsprechend umstrukturiert werden. Anstelle der in Plastik verpackten Weihnachtsplätzchen zu den Feiertagen gibt es einen großen Korb, gefüllt mit Nüssen, die aus regionalem Anbau stammen und weniger Abfälle produzieren.
Fazit: Green HRM für alle Unternehmen umsetzbarJeder Schritt in die Richtung eines grünen Unternehmens hat Vorzüge, auch wenn noch nicht alle Bereiche abgedeckt werden. Fahrtoptimierung ohne die Reduktion von Papier? Das ist immer noch besser, als auf beide Faktoren zu verzichten. Die Zukunft geht klar in Richtung Klimaschutz und wer jetzt auf den Zug aufsteigt, sensibilisiert seine Mitarbeiter zum richtigen Zeitpunkt.
UniNow enthüllt bevorzugte Arbeitszeitmodelle der Studierenden.
PADERBORN/MAGDEBURG - Die Hochschul-App UniNow hat eine halbe Million Studierende gefragt. 32 Prozent der Studierenden möchten beim Eintritt ins Berufsleben in Teilzeit arbeiten - bevorzugt mit flexiblen Arbeitszeiten.
Schon heute hat Deutschland mit 1.363 Stunden die niedrigste Pro-Kopf-Arbeitszeit der OECD. In Frankreich werden zum Vergleich etwa 150 Stunden mehr pro Jahr gearbeitet, in Griechenland insgesamt sogar 1.956 Stunden pro Jahr (Quelle: OECD 2022).
UniNow-Umfrage zeigt: Arbeitsmarkt weiter unter Druck - jeder dritte Studierende bevorzugt Teilzeitarbeit
Nur 21 Prozent der Studierenden sprechen sich für eine Vollzeitbeschäftigung im klassischen 40-Stunden-Wochen-Modell aus. Feste Arbeitszeiten und Überstunden, wie sie die Babyboomer kennen, sind bei der Generation Z äußerst unbeliebt. Weitere 25 Prozent der Studierenden legen sich hinsichtlich ihrer Arbeitszeit nicht fest und wünschen sich mehr remote bzw. aus dem Home-Office zu arbeiten.
7 Prozent der Studierenden streben weitaus größere Freiheiten an und wollen als Freelancer oder projektbasiert arbeiten. 14 Prozent der Studierenden sind unentschlossen.
Die Präferenzen der Studierenden lassen erwarten, dass bei weiter steigendem Fachkräftemangel immer mehr Einstiegsjobs angeboten werden, die Teilzeit und Home-Office bieten - um überhaupt noch Besetzungen zu erzielen.
Über UniNow:
UniNow, Marktführer unter den deutschen Hochschul-Apps, geht dank des direkten Zugangs zum akademischen Nachwuchs diesen und anderen Fragen in den Themenfeldern Studium & Karriere gemeinsam mit der Jobbörse Jobware.de, der UniNow als Tochtergesellschaft verbunden ist, nach. Die App UniNow stellt wichtige studienrelevante Informationen wie den Studentenausweis, Stundenpläne, Notenspiegel und E-Mails gebündelt auf einer TÜV-zertifizierten und datenschutzkonformen Plattform kostenfrei bereit. Über 600.000 Studierende nutzen diese, Tendenz stark steigend.
Mittels UniNow wurden im Rahmen einer aktuellen Umfrage (06/2024) über eine halbe Million Studierende bundesweit bezüglich ihrer Einstellung befragt. Hierbei kamen 24.103 Antworten für die obige Fragestellung zustande. Aufgrund ihrer einzigartigen Reichweite unter Studierenden aller Fachrichtungen kann die Campus-App UniNow (www.uninow.de) ein umfassendes Stimmungsbild zeichnen.
kununu Gehaltscheck 2026 zeigt: Einkommen steigen moderat – große regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede bleiben bestehen.
Hamburg, 7. Januar 2026. Die Deutschen verdienen im Jahr durchschnittlich 51.272 Euro. Das entspricht einem moderaten Anstieg der Gehaltszahlen von 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. So lautet das Ergebnis vom aktuellen und jährlich veröffentlichten kununu Gehaltscheck 2026, für den bundesweit über 1,13 Millionen Gehaltsangaben ausgewertet wurden, was ihn zum bislang umfangreichsten Gehaltsreport Deutschlands macht. Parallel zu dieser Entwicklung bleibt die Gehaltszufriedenheit in Deutschland nahezu unverändert und liegt aktuell bei 57 Prozent. Die Auswertung offenbart jedoch erneut große regionale Unterschiede. Am höchsten fällt das Einkommen in Hessen, Hamburg und Baden-Württemberg aus. In Hessen liegt das Durchschnittsgehalt bei 55.064 Euro, in Hamburg bei 54.332 Euro und in Baden-Württemberg bei 53.890 Euro. Am unteren Ende des Bundeslandvergleichs stehen die ostdeutschen Länder. So kommen Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern auf ein mittleres Einkommen von 42.660 Euro, in Sachsen auf 43.581 Euro und in Sachsen-Anhalt auf 43.780 Euro. Der Abstand zwischen dem best- und dem am schlechtesten zahlenden Bundesland beträgt damit 29,1 Prozent.
Städteranking: Tief im Westen und Osten wird am wenigsten verdient
Im Städtevergleich hat sich die Gehaltsrangliste im Vergleich zu den Zahlen aus dem Vorjahr leicht verschoben. So führt Stuttgart das diesjährige Ranking mit einem Durchschnittseinkommen von 59.189 Euro an und zieht damit an Frankfurt vorbei, wo Beschäftigte im Mittel 59.150 Euro verdienen. Auf dem dritten Platz steht die bayerische Landeshauptstadt München mit 58.973 Euro. Zudem landen mit Bonn und Düsseldorf zwei rheinische Städte unter den fünf einkommensstärksten Großstädten des Landes. Deutlich geringer fällt das Gehalt hingegen in ostdeutschen Städten sowie in den Ruhrgebietsmetropolen aus. Sowohl Dresden (46.743 Euro) als auch Leipzig (45.127 Euro) liegen weiterhin klar unter dem Großstadtdurchschnitt. Tief im Westen bleiben indes Bochum, Duisburg und Essen im unteren Bereich des kununu-Städterankings. Insgesamt ergibt sich zwischen der am besten zahlenden Stadt Stuttgart und dem Schlusslicht Leipzig ein Gehaltsgefälle von 31,2 Prozent.
Gender Pay Gap bleibt deutlich – auch und vor allem in Führungspositionen
Der kununu Gehaltscheck bestätigt auch in diesem Jahr einmal mehr die deutliche Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Während Männer im bundesweiten Schnitt 53.856 Euro verdienen, kommen Frauen auf 47.028 Euro – ein Unterschied von 6.828 Euro im Jahr. Zwar steigt das Einkommen von Frauen prozentual etwas stärker als das der Männer (2,49% versus 1,99%), die strukturelle Differenz bleibt jedoch deutlich bestehen. Besonders auffällig ist der Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern, wenn Personalverantwortung hinzukommt. So verdienen Führungskräfte im Schnitt 61.062 Euro jährlich. Männer mit Leitungsfunktion kommen dabei auf 64.182 Euro, während Frauen mit Personalverantwortung durchschnittlich nur 53.793 Euro erzielen. Damit liegt der geschlechtsspezifische Abstand in Führungspositionen mit 10.389 Euro klar über dem ohnehin schon deutlichen Gender Pay Gap im Gesamtdurchschnitt.
Berufserfahrung, Personalverantwortung und Unternehmensgröße entscheidend
Neben regionalen und geschlechtsspezifischen Unterschieden wirken sich vor allem Einflussgrößen wie Berufserfahrung und Führungsverantwortung stark auf die Einkommenshöhe aus. So erhalten Berufseinsteiger:innen mit bis zu drei Jahren Erfahrung im Schnitt 44.876 Euro. Beschäftigte mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung liegen dagegen bereits bei 59.023 Euro – eine Gehaltsentwicklung von mehr als 31 Prozent.
Noch stärker fällt der Gehaltssprung bei der Übernahme von Personalverantwortung aus. Wer ein Team führt, erhält im Mittel fast 12.500 Euro mehr als Beschäftigte ohne Führungsverantwortung.
Die Analyse nach Unternehmensgröße verdeutlicht zudem, dass Beschäftigte in großen Organisationen deutlich besser verdienen als jene in kleinen Unternehmen. Während Mitarbeitende in Betrieben mit weniger als 50 Beschäftigten im Schnitt 49.470 Euro erhalten, liegt das mittlere Einkommen in Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitenden bei 58.767 Euro. Damit zahlen die größten Arbeitgeber im Land fast 19 Prozent höhere Gehälter als kleine Betriebe.
Über die Studie
Der kununu Gehaltscheck 2026 basiert auf der Auswertung von insgesamt 1,13 Millionen Gehaltsangaben, davon alleine rund 615.000 aus dem Jahr 2025. Berücksichtigt wurden ausschließlich Daten von Vollzeitbeschäftigten. Nicht plausible oder untypische Gehaltsangaben wurden nach dem bewährten Qualitätsverfahren des Vorjahres ausgeschlossen oder erst nach Bestätigung durch weitere Einträge wieder aufgenommen.
Über kununu:
kununu ist die führende Arbeitgeber-Vergleichsplattform im deutschsprachigen Raum. Bislang haben Mitarbeiter:innen und Jobsuchende auf kununu.com mehr als 15 Millionen Workplace Insights in Form von Arbeitgeber-Bewertungen, Gehaltsangaben und Einschätzungen der Unternehmenskultur hinterlassen. Jobinteressierte finden auf der Plattform daher authentische, detaillierte und ungefilterte Einblicke in die Arbeitswelt. Arbeitgeber können sich auf kununu authentisch und transparent präsentieren, um genau die Talente anzusprechen, die am besten zu ihnen passen. Über 360 Mitarbeiter:innen arbeiten in Wien, Hamburg, Porto und München daran, gemeinsam mit Arbeitnehmer:innen und Arbeitgebern eine bessere Arbeitswelt für alle zu erschaffen.
www.kununu.com





