
5 MYTHEN BEI DER JOBSUCHE
Mit dem Jobbörsencheck möchten wir den Markt nicht nur transparenter gestalten, sondern Ihnen auch helfen, ihren Traumjob zu finden und somit eine erfolgreiche Karriere zu starten. Die fiesen Mythen über Jobbörsen und die Jobsuche häufen sich – wir decken auf.
Mythos #1: Sie können sich auf Bewerber-Tracking-Systeme verlassen
Die meisten Arbeitssuchenden verbringen unzählige Stunden damit, sich mit automatisierten Formularen herumzuschlagen und ihre Lebensläufe über ein Online-Portal an Unternehmen zu sende. Das Problem dabei ist, dass Ihre Bewerbung insbesondere bei großen Unternehmen nicht an eine Person geht, sondern an ein Bewerber-Tracking-System, das Ihre Unterlagen nach bestimmten Keywords durchsucht. Denken Sie deshalb bei der Formulierung Ihrer Tätigkeiten und Fähigkeiten daran, die richtigen Keywords zu verwenden.
Mythos #2: Meine Branche ist zum Scheitern verurteilt
Diese Denkweise sollten Sie ganz schnell aus ihrem Kopf streichen – oder Ihre Suche ist zum Scheitern verurteilt. Selbst wenn der Arbeitsmarkt schwierig ist und Sie schon lange arbeitslos sind, so ist der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen eine wichtige Ressource. Konzentrieren Sie sich darauf, zu lernen, wie Sie die Relevanz Ihrer Kernkompetenzen und Leistungen deutlichen machen können.
Mythos #3: Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt
Es spielt keine Rolle, ob wir uns im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter befinden: Jede Zeit ist eine gute Zeit, um mit der Jobsuche zu beginnen. Es ist wichtig, dass Sie umgehend ins Handeln kommen. Warte Sie nicht auf den “richtigen Zeitpunkt” – handeln Sie jetzt!
Mythos #4: Ich bekomme schon noch eine Antwort
Verstehen Sie bitte folgendes: Nicht jedes Unternehmen wird auf Ihre Bewerbung oder Ihre E-Mail reagieren. Tatsächlich werden viele genau das nicht tun. Wenn Sie sich direkt bewusst machen, dass Sie gegebenenfalls sehr viele E-Mails schreiben müssen, dann ist das für Ihren Erfolg eine gute Grundlage. Gehen die direkt auf die Unternehmen zu, fragen Sie nach dem aktuellen Stand Ihrer Bewerbung und überzeugen Sie sie von ihren Stärken. Bieten Sie sich für ein eventuelles Probearbeiten an und bleiben Sie hartnäckig.
Mythos #5: Ich finde keine Jobangebote
Hier sollten Sie sich die Frage stellen: Nutze ich auch die richtige Jobbörse? Oder verlasse ich mich zum Beispiel nur auf die Ergebnisse, die mir Google liefert?
Es gibt über 1.200 Jobportale in Deutschland und es ist sehr schwer, hier den Überblick zu behalten. So gibt es allgemeine Jobbörsen, wie Monster, StepStone, Jobware oder die Arbeitsagentur sowie spezialisierte Jobbörsen auf Branchen oder Karrierephasen, wie z.B. jobvector für Naturwissenschaftler, Ingenieure oder ITler, ingenieur.de für Ingenieure oder die Jobbörse azubiyo für Auszubildende. Und viele, viele mehr…
Im Jobboersencheck liefern wir Ihnen dazu eine Auflistung geeigneter Jobbörsen mit Bewertungen der Nutzer. So finden Sie einfach die passende Jobbörse für Ihre Suche.
Viel Erfolg & bis bald
Verwandte Beiträge
Führungskräften kommt in Unternehmen eine große Verantwortung zu. Sie sind für das Personal verantwortlich und übernehmen außerdem zahlreiche und unterschiedliche Managementaufgaben. Dadurch ergeben sich täglich diverse Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. Es ist deshalb wichtig, dass Führungskräfte unterschiedliche Führungsinstrumente kennen und anwenden können, um ihren Aufgaben gerecht zu werden. Um führen zu können, braucht man Fach- auch Führungskompetenzen, die es ermöglichen, Personal anzuleiten und erfolgreich zu führen.
Welche Voraussetzungen und Kompetenzen sollte man mitbringen, um für eine Führungsposition geeignet zu sein?Welche Kompetenzen eine Führungskraft im Detail benötigt, kann je nach den Anforderungen des Jobs und der Branche unterschiedlich sein. Je größer der Verantwortungsbereich ist, desto vielfältiger sind auch die Kompetenzen die erforderlich sind. Denn Führungskräfte, die hoch in der Hierarchie stehen, haben nicht nur Personal, sondern auch andere Führungskräfte unter sich, die sie leiten müssen. Alle Führungskräfte benötigen jedoch starke soziale Kompetenzen und die Fähigkeit, Menschen zu leiten und Vertrauen aufzubauen. Strategie- und Methodenkompetenzen gehören ebenso zu den Eigenschaften, die eine Führungskraft benötigt. Gute Führungskräfte weisen eine Kombination von Fachkompetenz und Persönlichkeit auf, die oft als „Leadership“ bezeichnet wird.
Welche Erwartungshaltungen gibt es von Unternehmensleitung, Kollegen und Mitarbeitern an erfolgreiche Führungskräfte?Die meisten Führungskräfte befinden sich in einer „Sandwich“ Position. Sie verspüren sowohl den Druck der Firmenleitung als auch vom Personal, für das sie verantwortlich sind. Die Unternehmensleitung erwartet dabei in der Regel angemessene Resultate, die zu einem Erfolg des Unternehmens beitragen. Mitarbeiter hingegen erwarten eine faire Behandlung, Anerkennung ihrer Leistung und wünschen sich von einer Führungskraft auch, dass sie sich ihrer Sorgen und Probleme annimmt.
Welche Möglichkeiten und Strategien gibt es, um einzelne Mitarbeiter und ganze Teams erfolgreich zu führen und für sich und die Aufgaben zu begeistern?Im Mittelpunkt einer guten Strategie zur Mitarbeiterführung steht immer ein resultatorientiertes Handeln. Es müssen klare Ziele gesteckt und dessen Erreichen zielstrebig verfolgt werden. Dabei ist es jedoch auch notwendig, jeden Mitarbeiter als Individuum zu betrachten, denn Mitarbeiter reagieren entsprechend ihrer Persönlichkeit unterschiedlich auf den Führungsstil. Daher ist es wichtig, die individuellen Stärken und auch die emotionale Einstellung der Mitarbeiter zu kennen, um sie auf korrekte Weise motivieren und fördern zu können. Wer stärkenorientiert managt, kann Mitarbeitern Erfolgserlebnisse ermöglichen, die als starke Motivation dienen können. Darüber hinaus sollten Mitarbeiter grundsätzlich mit Respekt behandelt und auf Augenhöhe angesprochen werden. Eine gute Führungskraft erwirbt den Respekt der Mitarbeiter durch faires Handeln und braucht seine höhere Stellung in der Firmenhierarchie niemals als Druckmittel einsetzen.
Wie können persönliche und individuelle Mitarbeitergespräche die Motivation und damit die Leistungsbereitschaft steigern?Jeder Mitarbeiter ist innerhalb eines Teams wichtig und sollte diese Wichtigkeit auch verspüren. Individuelle Gespräche, in denen auf die Probleme oder Vorschläge der Mitarbeiter eingegangen werden und auch Lob gespendet werden kann, sind daher eine gute Möglichkeit, um Einzelpersonen zu motivieren. Zum anderen geben individuelle Gespräche der Führungskraft die Möglichkeit, einzelne Mitarbeiter und ihre Denkweise genauer kennenzulernen. Es gibt unterschiedliche Mitarbeitertypen, die auf verschiedene Weise motiviert und gefördert werden können. Je besser man als Führungskraft einschätzen kann, welchem Typ jeder der Mitarbeiter angehört, desto leichter wird es fallen, Strategien zur Motivation zu entwickeln, mit denen Resultate erzielt werden können.
Welche Möglichkeiten und Strategien gibt es, um seine Führungskompetenz zu festigen und ggf. sogar zu steigern?Führungskompetenzen sind erlernbar und daher auch verbesserbar. Als Führungskraft sollte man sich selbst und seinen Führungsstil kennen und auch regelmäßig analysieren. Hin und wieder sollte man sich dazu in die Adlerperspektive begeben und den eigenen Verantwortungsbereich und dessen Abläufe einmal kritisch betrachten. Fast immer wird man durch eine solche Reflexion Möglichkeiten zur Verbesserung finden. Prozesse können häufig verbessert werden, wenn man mit den Verantwortlichen einmal darüber spricht und neue Ideen einfließen lässt. Eine große Hilfe bieten auch Führungsseminare, die für Führungskräfte auf allen Ebenen angeboten werden. Mit solchen Schulungen kann man den eigenen Führungsstil verbessern und sich auch auf Beförderungen vorbereiten.
FazitAls Führungskraft braucht man eine ganze Reihe von Kompetenzen, die nötig sind, um das Personal zu Leistungen zu motivieren, mit denen ein unternehmerischer Erfolg garantiert werden kann. Diese Kompetenzen kann man erlernen und auch kontinuierlich verbessern.
Für viele zielstrebige Arbeitnehmer aus Deutschland wird das Arbeiten im Ausland immer interessanter. So wünschen sich vor allem junge Menschen immer öfter, eine Zeit lang in einem fremden Land Berufserfahrung sammeln zu können. Aber warum ist das so, welche Länder sind aktuell besonders gefragt und welche Auswirkungen hat die momentane Corona-Krise auf die Planung einer Auslandskarriere?Warum wird das Arbeiten im Ausland immer interessanter?Der Job im Ausland wird zunehmend beliebter. Insbesondere junge Menschen wünschen sich immer häufiger, nach dem Studium oder dem Schulabschluss wichtige Auslandserfahrungen zu sammeln. Auch Young Professionals interessieren sich zunehmend für Auslandsjobs, um so die eigene Karriere voranzutreiben. Die im Ausland gesammelten Erfahrungen können letzten Endes das berufliche Vorankommen positiv beeinflussen. Zwar wurde Auslandserfahrung auch schon vor einigen Jahren von Personalern geschätzt, aber erst in letzter Zeit ist der Job im Ausland zu einem wichtigen Karrierehebel geworden. Diese Tatsache haben längst auch viele junge Arbeitnehmer erkannt und entscheiden sich zielstrebig für einen temporären oder sogar langfristigen Aufenthalt außerhalb Deutschlands.Welche Chancen bietet das Ausland für junge Fachkräfte aktuell und welchen positiven Einfluss hat das auf die Karriere?Vor allem für angehende Führungskräfte kann eine berufliche Auslandskarriere ein hervorragendes Sprungbrett sein – auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Arbeitnehmer und Abschlüsse aus Deutschland sind international hoch angesehen, sodass im Ausland oft höhere Gehälter sowie interessantere Aufgabengebiete locken. Zudem kann auch der eigene Marktwert durch einen internationalen Job und neue Kontakte im Ausland erheblich verbessert werden. Natürlich hat in diesem Zusammenhang auch die Globalisierung einen besonders großen Anteil daran, dass sich international aufgestellte Arbeitskräfte einer so hohen Beliebtheit erfreuen.In welchen Branchen werden im Ausland besonders häufig Fachkräfte aus Deutschland gesucht?Ob Anbieter von Klima- und Umwelttechnik, Baumaschinen, Automobilkonzern oder Startup im IT-Bereich – in nahezu jeder Branche sind inzwischen international aufgestellte Teams nötig, um mit Kunden, Partnern und Kollegen quer über den Globus kommunizieren zu können. Aber auch im Tourismus- und Gesundheitswesen sind deutsche Fachkräfte gefragter denn je, schließlich genießen junge Menschen hierzulande eine erstklassige Berufsausbildung. Gute Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen sind in diesem Hinblick natürlich ebenso gefragte und wichtige Qualifikationen, die unabhängig von der angestrebten Branche vorhanden sein sollten.Welche Länder sind aktuell besonders beliebt und warum sind sie besonders für die berufliche Karriere geeignet?Laut aktueller Statistiken wandern derzeit die meisten Deutschen in das europäische Ausland aus. Vor allem Österreich, England, Frankreich und die Schweiz sind aufgrund der niedrigen Sprachbarrieren besonders attraktiv für viele Deutsche. Aber auch die traditionellen Auswandererländer Kanada und die USA gehören nach wie vor zu den beliebtesten Zielen, denn diesen eilt immer noch der Ruf der unbegrenzten, beruflichen Möglichkeiten voraus. Mit etwas Abstand folgt dann China und Australien, wobei sich ein Großteil der Bewerber hier inzwischen für den asiatischen Raum entscheidet.Welche Auswirkungen hat Covid-19 momentan auf die Auslandsplanungen bzw. die Karriere im Ausland?Die aktuelle Corona-Krise hat innerhalb kürzester Zeit die Welt verändert und nichts ist mehr so, wie es einmal war. Um das Virus einzudämmen, wurden weltweit nicht nur die sozialen Kontakte eingeschränkt, sondern auch Grenzschließungen, Flugverbote und der komplette Lockdown sind hier die Folge. Wer sich derzeit für einen Auslandsjob interessiert, muss dementsprechend auch damit rechnen, dass der neue Arbeitsplatz nicht ohne Weiteres aufgesucht werden kann. Es ist deshalb vor allem jetzt wichtig, dass sich Bewerber im Vorfeld umfassend über die Regeln und Maßnahmen erkundigen, die in dem jeweiligen Zielland im Hinblick auf Covid-19 derzeit vorherrschen und eventuell in Zukunft greifen könnten. Die Planung muss zudem deutlich früher durchgeführt werden, denn es kann unter Umständen sein, dass sich Einreisende vorerst in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen. All diese Aspekte müssen bereits geklärt sein, bevor es zu einer festen Jobzusage kommt.Welche Möglichkeiten bieten professionelle Jobbörsen, um den passenden Job im Ausland zu finden?Professionelle Jobbörsen sind hervorragend für die Suche nach einem passenden Jobangebot im Ausland geeignet. Interessenten finden auf internationalen Jobportalen zahlreiche Stellenangebote ausländischer Firmen, die auf der Suche nach deutschem Fachpersonal sind. Zudem stellen soziale Portale wie Xing oder LinkedIn oft ein umfangreiches Netzwerk zur Verfügung, sodass der Bewerber auch Firmen ausfindig machen kann, die aktuell keine offenen Stellen anbieten. Somit lassen sich bereits erste berufliche Kontakte in das jeweilige Zielland knüpfen, was nicht selten zu einer erfolgreichen und schnelleren Jobsuche im Ausland beiträgt.FazitTrotz der aktuellen Corona-Krise sind nach wie vor noch immer zahlreiche internationale Unternehmen auf der Suche nach deutschen Mitarbeitern und auch viele Arbeitnehmer aus Deutschland ziehen in Erwägung, einen beruflichen Neustart im Ausland zu wagen. Damit es hier nicht zu Problemen bei der Einreise kommt, müssen sich Bewerber unbedingt umfassend über die Maßnahmen erkundigen, die von der Regierung des Einreiselandes gefordert werden. Dann steht einem erfolgreichen beruflichen Neuanfang im Ausland im Grunde auch jetzt nichts mehr im Wege.
Die renommierten Gütesiegel wurden den Branchen- und Zielgruppensiegern auf der „Zukunft Personal Europe“ in Köln verliehen
Köln – Mehr als 31.500 Bewerber und über 11.500 Arbeitgeber haben ihre Erfahrungen geteilt und damit als Jury die Basis für die renommierten Gütesiegel „Deutschlands beste Jobportale 2018“ gebildet. Auf der diesjährigen HR-Leitmesse „Zukunft Personal“ in Köln wurden im Rahmen des Future of Recruiting Summits 2018 die Gewinner-Jobbörsen offiziell ausgezeichnet.
Bei den Generalisten-Jobbörsen liegt StepStone als Testsieger vor dem neuen zweitplazierten Regio-Jobanzeiger. Mit gleicher Punktzahl gab es diesmal ein Novum mit vier Drittplatzierten: XING, Stellenanzeigen.de, Jobware und Jobstairs. Zwei Plätze gutmachen konnten Regio-Jobanzeiger, Stellenanzeigen.de sowie XING. Jobstairs und Jobware mußten im Gleichschritt Ihren letztjährigen gemeinsam eroberten zweiten Platz abgeben.
Bei den Spezialisten-Jobbörsen mußte der letztjährige Sieger Jobvector den ersten Platz dieses Jahr abgeben und sich mit dem dritten Platz begnügen. Azubiyo, dem Vorjahreszweiten gelang es, 2018 den ersten Platz zu erringen und Yourfirm auf den zweiten Platz zu verweisen.
Bei den Jobsuchmaschinen mußte sich der Vorjahressieger Indeed diesmal die Testsiegerplatzierung mit Gigajob teilen . Neu unter den TOP 3 hat es stellenonline.de geschafft. Im Arbeitgeberranking erzielt der Neueinsteiger sofort die Spitzenposition mit einer Weiterempfehlungsrate von 94%. Bei den Bewerbern hat es dieses Jahr noch nur zu einem 4.Platz gereicht, aber die beiden Führenden dürfen sich sicher nicht ausruhen.
Zum vierten Mal wurden in diesem Jahr auch die besten Jobbörsen für einzelne Bewerbergruppen, wie z.B. für Berufsstarter, „Schüler und Azubis“, oder Berufsfelder wie IT, Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Naturwissenschaftler ermittelt.
Tech Recruiting ist in der letzten Zeit, wie auch im Schwerpunkt beim Future of Recruiting Summit 2018 gesehen, bei vielen Firmen immer mehr in den Mittelpunkt des Leidensdrucks im Recruiting gerückt. Vielleicht hilft da ein genauer Blick in die beiden Ranglisten der Zielgruppen-Jobbörsen? In der Kategorie „Beste Jobportale für Ingenieure“ konnte StepStone seinen 2017 errungenen 1. Platz verteidigen . Jobvector bleibt auch dem zweiten Rang. Auf dem dritten Platz zeigt sich Indeed. Wer IT-ler sucht, ist bei Jobvector, der Nummer 1 in der Kategorie „Beste Jobportale für IT“ sehr gut aufgehoben, StepStone mußte 2. Platz an Indeed abtreten und e-fellows.net liefert auf dem 3. Platz weiterhin eine sehr gute Leistung.
In der Kategorie „Beste Jobportale für Wirtschaftswissenschaftler“ konnten StepStone und Yourfirm die Führung halten, danach wurde es aber interessant: zum ersten Mal erreichte mit Glassdoor ein Arbeitgeberbewertungsportal mit hohen Zufriedenheitswerten und einer Top-Weiterempfehlung den 3. Platz.
Die Kategorie „Beste Jobportale für Naturwissenschaftler“ entschied Stepstone wie bei den Wirtschaftswissenschaftlern ebenfalls für sich. Auf Rang zwei folgt der eigentliche Platzhirsch Jobvector vor Indeed.
Die Lieblinge der Studenten, Absolventen und Young Professionals sind das Staufenbiel Institut vor Stellenwerk. Neueinsteiger unter den TOP 3 ist squeaker.net, ein weiteres Bewertungsportal.
Bei den Jüngsten, in der Kategorie Schüler und Azubis, taucht ein Bekannter aus der Kategorie Spezialjobbörsen wieder auf dem 1. Platz auf: Azubiyo. Mit 95% Weiterempfehlungsrate gibt es mit ausbildung.de einen imponierenden Neueinsteiger auf dem zweiten Platz. Direkt dahinter folgt wie im Vorjahr Aubi-plus.
Weitere Infos zu den Bewegungen im Markt:Auffällig in diesem Jahr ist auch wieder die Dominanz von StepStone, Testsieger in 4 von 9 Kategorien.
Dies zeugt von einer durchgängigen Qualität über viele Zielgruppen. Aber zu sehr ausruhen auf den Lorbeeren darf sich StepStone auch nicht. Die Spezialjobbörsen können doch aufgrund ihrer Spezialisierung in einigen Kategorien Paroli bieten und auch Indeed schlägt sich sehr gut und ist StepStone auch bei der Nutzung stark auf den Fersen. Die beiden Social Media Business Networks Xing und Linkedin, die ja auch Jobbörsen mit einer hohen Anzahl an Jobs ihr eigen nennen, konnten ihren Schwung vom Vorjahr z.T. ausbauen, da XING z.B. zwei Plätze vom 5. auf den 3. Platz gutmachen konnte. Da kann in Zukunft noch deutlich mehr drin sein.
Organisatoren des renommierten Preises im Markt der Jobbörsen sind die Kooperationspartner PROFILO mit dem Bewertungssportal Jobboersencheck.de und das Institute for Competitive Recruiting (ICR). Ziel ist es, mit der Auszeichnung mehr Transparenz für Arbeitgeber zu schaffen, wenn es darum geht, die richtige Jobbörse auszuwählen. Bewertungsgrundlage für alle bewerteten Stellenportale sind Zufriedenheit und Weiterempfehlung – einzigartig ist dabei, daß sowohl Bewertungen von Jobsuchenden als auch von Arbeitgebern ausgewertet werden.
Die Gewinner 2018 (jeweils Platz 1-3) in den einzelnen Jobportal-Gattungen:Die vollständigen Ranglisten finden Sie ab Anfang nächster Woche unter www.deutschlandsbestejobportale.de
GENERALISTEN JOBBÖRSEN
StepStone Regio-jobanzeiger XING Stellenanzeigen.de Jobstairs JobwareSPEZIALISTEN JOBBÖRSEN
Azubiyo Yourfirm JobvectorJOBSUCHMASCHINEN
Indeed Gigajob StellenonlineINGENIEURE
Stepstone Jobvector IndeedIT
Jobvector Indeed E-fellows.netWIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLER
Stepstone Yourfirm GlassdoorNATURWISSENSCHAFTLER
Stepstone Jobvector IndeedSAY (STUDENTEN, ABSOLVENTEN, YOUNG PROFESSIONALS)
Staufenbiel Institut Stellenwerk squeaker.netAzubis und Schüler
Azubiyo.de Ausbildung.de Aubi-plus.deZur Funktionsweise des Qualitätstests „Deutschlands beste Jobportale“
In einer Kombination aus Nutzung, Kundenzufriedenheitsanalysen und Weiterempfehlungsrate prüft er die Qualität und dient als Orientierung für Bewerber und Arbeitgeber. Jobportalbetreiber können die Resultate zur Verbesserung ihres Angebots und zur Wettbewerberanalyse nutzen. Der Qualitätscheck leistet einen Beitrag zur Transparenz im Arbeitsmarkt und hilft Bewerbern und Arbeitgebern besser zueinander zu finden.
Methodik der Berechnung
Die Beliebtheit eines Jobportals ergibt sich aus der Kombination der Nutzungshäufigkeit mit der Zufriedenheit und der Weiterempfehlungsrate. Was sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt, erklärt sich im Folgenden. Für die Gesamtauswertung werden nur Jobportale berücksichtigt, die auf der Bewerberseite mind. 30 Bewertungen (bei Gütesiegeln für Berufsfeldern mind. 20) und auf der Arbeitgeberseite mind. 30 Bewertungen aufweisen.
Nutzungshäufigkeit
Zur Berechnung der Nutzungshäufigkeit wird sowohl bei Bewerbern als auch bei Arbeitgebern bei den Jobportalen das Alexa Ranking (www.alexa.com), korrigiert um die Besucher, die die jeweilige Seite nach Aufruf sofort wieder verlassen (Bounce Rates) sowie die Teilnutzung (mit 10% der angenommenen Gesamtnutzung) von Mediaportalen mit (z.B. die Jobbörse bei meinestadt.de oder Kalaydo) herangezogen.
Zufriedenheit
Zur Berechnung der Zufriedenheit werden die Bewertungen der Stellensuchenden (Jobboersencheck.de) bzw. der Unternehmen (Jobboersencheck.de) herangezogen.
Weiterempfehlungsrate
Zur Berechnung der Weiterempfehlungsrate werden die Angaben der Stellensuchenden (Jobboersencheck.de) bzw. der Unternehmen (Jobboersencheck.de) herangezogen.
Entstehung des Gesamtrankings
Für das Gesamtranking werden zunächst alle Jobportale mit mehr als 30 Bewertungen (20 bei Berufsfeldern) auf Seiten der Bewerber anhand dieser Kriterien ausgewertet. Dasselbe geschieht auf der Arbeitgeberseite mit allen Jobportalen, die mindestens 30 Bewertungen haben.
Weitere Informationen www.deutschlandsbestejobportale.de
Über ICR:Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg, berät Unternehmen zum Thema Recruitment Performance Management und hilft ihnen dabei, ihr Recruitment wettbewerbsfähig zu machen. Es bildet eine Plattform mit dem Ziel, die Recruitmentfunktion in Deutschland zu verbessern. Dieses Ziel wird erreicht durch die Entwicklung von Standards, Benchmarks und der Schaffung von Markttransparenz sowie der Aufzeigung von Verbesserungspotenzialen in den Prozessen der Personalsuche, -auswahl und –einstellung Beispiele aus dem Portfolio des ICR: Recruiting Reports (z.B. Quo Vadis Recruitment, Social Media Recruiting, Active Sourcing Report, Recruiting Controlling), Branchenvergleiche z.B. zu Bewerbermanagement-systemen, Multi-Job-Posting „CandidateReach“, Active Sourcing Schulungen und Training von Recruitern und Fachvorgesetzten. Internet: www.competitiverecruiting.de
Über Jobboersencheck.de powered by PROFILO:Arbeitgeber und Bewerber zur richtigen und passenden Jobbörse zu führen – das ist das Ziel von jobboersencheck.de. Im kostenlosen Vergleichsportal für Online-Jobbörsen finden Arbeitgeber und Bewerber anhand von zusammen 45.000 unabhängigen Bewertungen heraus, welche Jobbörse für welche Position den größten Erfolg verspricht – aufgeschlüsselt nach Branchen, Berufsfelder, Fachrichtungen und Regionen.
Internet: www.jobboersencheck.de
Ansprechpartner für die Medien:Wolfgang BrickweddeInstitute for Competitive RecruitingRömerstraße 4069115 HeidelbergT +49 (0) 6221 7194007M +49 (0) 160 7852859E-Mail: wb@competitiverecruiting.de
Bitkom schlägt Sofortprogramm für erleichterte Einwanderung vor.
Auswanderungswillige IT-Fachkräfte aus Russland und Belarus sollten nach Deutschland geholt werden. Dafür setzt sich der Digitalverband Bitkom ein und macht Vorschläge, wie dies gelingen kann. Demnach sollte ein Sofortprogramm #greencard22 aufgelegt werden, um russische und belarussische IT-Expertinnen und -Experten schnell und unbürokratisch anzuwerben und vollständig und dauerhaft in Arbeitsmarkt und Gesellschaft zu integrieren. „Der barbarische russische Überfall bringt unermessliches Leid über die Menschen in der Ukraine. Sie brauchen jede erdenkliche Unterstützung, und dazu gehört auch eine empfindliche Schwächung des Angreifers Russland und des mit ihm eng verbündeten Belarus im IT-Sektor. Indem wir IT-Fachkräfte aus Russland und Belarus zu uns holen, wird der Aggressor spürbar geschwächt – und gleichzeitig der Standort Deutschland gestärkt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Voraussetzung für eine erfolgreiche Einwanderung müssen das Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und eine erfolgreich durchlaufene, behördliche Sicherheitsüberprüfung sein. Berg: „Viele IT-Fachkräfte in Russland und Belarus gehören zur globalen digitalen Gesellschaft, freiheitliche und pluralistische Werte, für die das Internet geradezu symbolhaft steht, sind ihnen wichtig. Dass sie unsere Werte teilen, muss auch die Voraussetzung sein, um nach Deutschland kommen und hier arbeiten zu können. In der deutschen Wirtschaft sind 96.000 Stellen für IT-Fachkräfte vakant. Es wäre für alle Seiten ein Gewinn, wenn wir das exzellente IT-Know-how aus Russland und Belarus abziehen.“
Das Sofortprogramm #greencard22 sieht vor, dass IT-Fachkräfte aus Russland und Belarus innerhalb einer Woche eine Aufenthaltserlaubnis erhalten, sofern ihnen ein Jobangebot vorliegt. Zudem sollen das Visa-Verfahren zur Arbeitsplatzsuche und das Berufsanerkennungsverfahren beschleunigt werden. Die Antragsverfahren sollen komplett digitalisiert und es sollen verbindliche Bearbeitungsfristen gesetzt werden. Auf den Nachweis von Deutschkenntnissen soll vollständig verzichtet werden. Berg: „Sehr gute Deutschkenntnisse sind unabdingbar, um Teil der deutschen Gesellschaft werden zu können und es muss verpflichtende Angebote geben, diese Deutschkenntnisse zu entwickeln. In vielen IT-Jobs braucht man solche Deutschkenntnisse nicht, und so sollten sie auch nicht zur Voraussetzung einer Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis gemacht werden.“
Ergänzend dazu muss Einwanderungswilligen praktische Unterstützung geleistet werden. IT-Fachkräften in Russland und Belarus sollten zielgruppenspezifische Informationen bereitgestellt werden, unter anderem auch in russischsprachigen Job-Portalen. Bestehende Services deutscher Behörden sollten gebündelt, ausgebaut und vermarktet werden, wie die Hotline „Arbeiten und leben in Deutschland“, Online-Beratungsangebote etwa zu Wohnen, Schule und Kinderbetreuung oder Integrations- und Sprachkurse. IT-Fachkräfte, die von ihrem neuen Arbeitgeber bei organisatorischen, bürokratischen und praktischen Fragen nicht unterstützt werden können, sollten von den Behörden einen Gutschein für einen Relocation-Service erhalten. Auch die engsten Familienangehörigen bedürfen Unterstützung. Neben den Eheleuten und Kindern sollten auch Lebenspartnerinnen und -partner vom ersten Tag an ein Visum erhalten, um in Deutschland leben und arbeiten zu können.
Die Kampagne #greencard22 knüpft an das Green-Card-Programm an, in dessen Rahmen in den Nullerjahren mehr als 13.000 IT-Spezialistinnen und -Spezialisten aus Drittstaaten außerhalb der EU nach Deutschland kamen. Dabei wurden mit jeder Green-Card zusätzlich weitere 2,5 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Qualifizierte Einwanderung ist ein wichtiger Baustein einer breit und langfristig aufgesetzten Strategie, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Dazu gehört auch die Vermittlung von Digitalkompetenz über die gesamte Bildungskette hinweg. Speziell Frauen sollten für eine Karriere in der IT begeistert werden. In den kommenden zehn Jahren gehen viele derzeit noch beruflich aktive IT-Expertinnen und -Experten der geburtenstarken Jahrgänge 1958 bis 1968 in den Ruhestand. Nur etwa jede zweite dadurch entstehende Vakanz kann durch eigenen IT-Nachwuchs ausgeglichen werden.




