
stellenanzeigen.de erweitert Führungsspitze
CEO Dr. Peter Langbauer holt den bisherigen Vertriebsleiter Manuel Sigl als neuen CEO der Jobbörse stellenanzeigen.de an seine Seite. Manuel Sigl baute seine Vertriebs-Skills in verschiedenen Branchen aus, bevor er 2015 als Key-Accounter zu dem Jobportal wechselte. 2017 wurde er Teamleiter und seit 2019 wirkt er als Head of Sales maßgeblich an der Entwicklung des Unternehmens mit.
„Ich bin stolz auf unser starkes Team und darauf, dass wir mit innovativen Technologien und exzellentem Kundenservice dazu beitragen, dass Unternehmen und Bewerber schnell und einfach zueinander finden. Ich freue mich auf die Chance, mich in diesem innovativen Umfeld beruflich weiterzuentwickeln und unser Jobportal weiter auf Basis der neuesten Trends und Technologien zu optimieren.“, so Manuel Sigl zu seiner neuen Rolle.
CEO Dr. Peter Langbauer: „Ich freue mich sehr, mit Manuel einen so ehrgeizigen, loyalen und durchsetzungsstarken Partner für das operative Geschäft gewonnen zu haben.“ Dr. Langbauer wird seine freigewordenen Kräfte auf die TENHIL-Gruppe fokussieren, zu der auch die stellenanzeigen.de GmbH und Co. KG gehört.
Kontakt
Christina Nachbauer
PR & Marketing Manager
presse@stellenanzeigen.de
+49 (0)89 4161411 657
Verwandte Beiträge
PADERBORN/MAGDEBURG, 26.04.2023 - Die Karriere-App UniNow hat in einer Umfrage unter ca. einer halben Million Studierenden herausgefunden, welche Gehälter diese beim Berufseinstieg erwarten. Demnach finden rund 80% ein Jahresgehalt von mindestens 40.000 Euro angemessen.
Studieren ist teuer: Miete, Semestergebühren, Lernmaterial - alles Kosten, die nach dem Abschluss wieder reingeholt werden wollen. Getreu dem Motto: „lange studiert, jetzt wird abkassiert“, haben Studierende hohe Erwartungen an ihr Einstiegsgehalt nach dem Studium. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von UniNow, führende App für Studium und Karriere in Deutschland. Hier finden Studierende wichtige Informationen für ihren Hochschulalltag auf einer TÜV-zertifizierten und datenschutzkonformen Plattform.
Macht Bildung sich bezahlt?
Der Umfrage zufolge halten knapp 40 Prozent der Studierenden sogar eine Gehaltsspanne von 40.000 bis 50.000 Euro für angemessen. 39 Prozent sehen sich gar erst ab einem Gehalt von 50.000 Euro ausreichend entlohnt:
„Wir möchten Studierende dazu ermutigen, sich frühzeitig mit ihren Karriereoptionen auseinanderzusetzen und sich auf ihre Gehaltsverhandlungen vorzubereiten”, sagt Stefan Wegener, CEO von UniNow. Die Perspektiven zum Berufseinstieg sind auch stark von individuellen Faktoren abhängig. Das eigene Verhandlungsgeschick sowie die regionale Präferenz auf dem Arbeitsmarkt haben ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf das Gehalt von Absolventen.
Ein hohes Einstiegsgehalt wird in der Regel im Bankensektor, in der Automobilindustrie und im Bereich Gesundheit erreicht. Ingenieure mit Master können von den Absolventen aller Studiengänge das höchste Einstiegsgehalt erwarten. Weitere Jobangebote für Berufseinsteiger sind zu finden bei Jobware.
***
Über UniNow:
UniNow, Marktführer unter den deutschen Hochschul-Apps, geht dank des direkten Zugangs zum akademischen Nachwuchs diesen und anderen Fragen in den Themenfeldern Studium & Karriere gemeinsam mit der Jobbörse Jobware.de, der UniNow als Tochtergesellschaft verbunden ist, nach. Die App UniNow stellt wichtige studienrelevante Informationen wie Stundenpläne, Notenspiegel und E-Mails gebündelt auf einer TÜV-zertifizierten und datenschutzkonformen Plattform kostenfrei bereit. Über 500.000 Studierende nutzen diese bereits, Tendenz steigend.
Mittels UniNow-Feed wurden im Rahmen einer Umfrage (06/2022) Studierende bundesweit bezüglich ihrer Einstellung befragt. Hierbei kamen 5.725 Antworten für die obige Fragestellung zustande. Aufgrund ihrer einzigartigen Reichweite unter Studierenden aller Fachrichtungen kann die Campus-App UniNow (www.uninow.de) ein umfassendes Stimmungsbild zeichnen.
UniNow enthüllt bevorzugte Arbeitszeitmodelle der Studierenden.
PADERBORN/MAGDEBURG - Die Hochschul-App UniNow hat eine halbe Million Studierende gefragt. 32 Prozent der Studierenden möchten beim Eintritt ins Berufsleben in Teilzeit arbeiten - bevorzugt mit flexiblen Arbeitszeiten.
Schon heute hat Deutschland mit 1.363 Stunden die niedrigste Pro-Kopf-Arbeitszeit der OECD. In Frankreich werden zum Vergleich etwa 150 Stunden mehr pro Jahr gearbeitet, in Griechenland insgesamt sogar 1.956 Stunden pro Jahr (Quelle: OECD 2022).
UniNow-Umfrage zeigt: Arbeitsmarkt weiter unter Druck - jeder dritte Studierende bevorzugt Teilzeitarbeit
Nur 21 Prozent der Studierenden sprechen sich für eine Vollzeitbeschäftigung im klassischen 40-Stunden-Wochen-Modell aus. Feste Arbeitszeiten und Überstunden, wie sie die Babyboomer kennen, sind bei der Generation Z äußerst unbeliebt. Weitere 25 Prozent der Studierenden legen sich hinsichtlich ihrer Arbeitszeit nicht fest und wünschen sich mehr remote bzw. aus dem Home-Office zu arbeiten.
7 Prozent der Studierenden streben weitaus größere Freiheiten an und wollen als Freelancer oder projektbasiert arbeiten. 14 Prozent der Studierenden sind unentschlossen.
Die Präferenzen der Studierenden lassen erwarten, dass bei weiter steigendem Fachkräftemangel immer mehr Einstiegsjobs angeboten werden, die Teilzeit und Home-Office bieten - um überhaupt noch Besetzungen zu erzielen.
Über UniNow:
UniNow, Marktführer unter den deutschen Hochschul-Apps, geht dank des direkten Zugangs zum akademischen Nachwuchs diesen und anderen Fragen in den Themenfeldern Studium & Karriere gemeinsam mit der Jobbörse Jobware.de, der UniNow als Tochtergesellschaft verbunden ist, nach. Die App UniNow stellt wichtige studienrelevante Informationen wie den Studentenausweis, Stundenpläne, Notenspiegel und E-Mails gebündelt auf einer TÜV-zertifizierten und datenschutzkonformen Plattform kostenfrei bereit. Über 600.000 Studierende nutzen diese, Tendenz stark steigend.
Mittels UniNow wurden im Rahmen einer aktuellen Umfrage (06/2024) über eine halbe Million Studierende bundesweit bezüglich ihrer Einstellung befragt. Hierbei kamen 24.103 Antworten für die obige Fragestellung zustande. Aufgrund ihrer einzigartigen Reichweite unter Studierenden aller Fachrichtungen kann die Campus-App UniNow (www.uninow.de) ein umfassendes Stimmungsbild zeichnen.
Onboarding wird häufig als notwendige Formalität angesehen – Begrüßung, Computer einrichten und Dokumente unterschreiben. Doch dieser Prozess hat weit mehr Potenzial, als lediglich als administrativer Einstieg zu dienen. Richtig umgesetzt, kann Onboarding der Beginn einer langfristigen, erfolgreichen Partnerschaft zwischen Mitarbeiter und Unternehmen sein. Anstatt nur eine Einführung zu bieten, kann Onboarding ein Erlebnis sein, das nicht nur für den neuen Mitarbeiter unvergesslich bleibt, sondern das gesamte Team stärkt und das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positioniert.
Es ist die Chance, den Mitarbeiter von Anfang an in das Unternehmen einzuführen, ihm zu zeigen, wie wichtig seine Rolle ist und wie er sich in die Unternehmensphilosophie einfügt. Wenn dieser Prozess kreativ und durchdacht gestaltet wird, kann er den Mitarbeiter nicht nur willkommen heißen, sondern auch langfristige Bindung und Motivation fördern.
Der erste Tag – Ein Erlebnis statt einer Pflicht
Der erste Arbeitstag eines neuen Mitarbeiters sollte mehr sein als nur ein bürokratisches Prozedere – er ist der Auftakt zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Häufig wird dieser Tag noch als bloße Pflicht angesehen, geprägt von Formularen, organisatorischen Aufgaben und dem üblichen Rundgang. Doch was, wenn der erste Tag zu einem Erlebnis wird, das sowohl den neuen Mitarbeiter als auch das gesamte Team positiv beeinflusst?
Statt den Tag mit administrativen Aufgaben zu überladen, könnte er als wertvolle Gelegenheit genutzt werden, eine erste, persönliche Verbindung zu schaffen. Ein Teamevent oder eine Willkommensparty bietet dem neuen Mitarbeiter die Chance, sich in entspannter Atmosphäre mit seinen Kollegen zu vernetzen und das Team kennenzulernen. Dadurch wird der Einstieg weniger formell und schafft bereits zu Beginn eine positive, unterstützende Atmosphäre.
Ein erster Tag als Erlebnis bedeutet, den neuen Mitarbeiter als wertvolles Mitglied zu begrüßen und ihm das Gefühl zu geben, Teil einer offenen und unterstützenden Unternehmenskultur zu sein. Auf diese Weise wird der Grundstein für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt.
Maßgeschneidert statt standardisiert
Onboarding sollte nicht als One-Size-Fits-All-Prozess betrachtet werden. Jeder Mitarbeiter bringt unterschiedliche Erfahrungen, Stärken und Bedürfnisse mit. Ein innovatives Onboarding berücksichtigt diese Unterschiede und ermöglicht es dem neuen Mitarbeiter, den Einstieg in das Unternehmen auf eine Weise zu gestalten, die für ihn am besten funktioniert.
Anstatt einem standardisierten Onboarding-Plan zu folgen, könnte der Mitarbeiter die Möglichkeit haben, seine bevorzugte Art des Lernens zu wählen – sei es durch digitale Tutorials, ein persönliches Treffen mit einem Mentor oder die Teilnahme an Workshops und interaktiven Trainingseinheiten. Einige Mitarbeiter bevorzugen eine detaillierte, schrittweise Einführung, während andere einen schnellen Überblick bevorzugen. Wenn Onboarding personalisiert wird, fühlt sich der neue Mitarbeiter nicht nur besser unterstützt, sondern auch wahrgenommen und geschätzt.
Dieser individuell gestaltete Prozess fördert nicht nur das Engagement, sondern sorgt auch dafür, dass der Mitarbeiter von Beginn an das Gefühl hat, in das Unternehmen integriert zu werden. Die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wie das Onboarding stattfindet, zeigt, dass das Unternehmen die Bedürfnisse und Lernstile seiner Mitarbeiter respektiert.
Onboarding als langfristiger Prozess
Onboarding endet nicht nach den ersten Tagen oder Wochen. Der wahre Wert eines erfolgreichen Onboarding-Prozesses zeigt sich in der kontinuierlichen Betreuung und Weiterentwicklung des Mitarbeiters in den ersten Monate. Ein kreativer Ansatz könnte sein, regelmäßige Check-ins mit dem neuen Mitarbeiter einzuplanen – nicht nur, um Feedback zu sammeln, sondern auch, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln.
Diese kontinuierliche Begleitung sorgt dafür, dass sich der Mitarbeiter nicht nur von Anfang an unterstützt fühlt, sondern auch langfristig in das Unternehmen eingebunden wird. Es könnte spezielle Programme geben, die über das klassische Onboarding hinausgehen, wie etwa Weiterbildungsangebote, Mentoring-Programme oder die Teilnahme an Unternehmensprojekten, die den Mitarbeiter fordern und fördern.
Ein innovativer Ansatz zur Förderung der langfristigen Mitarbeiterbindung könnte die Integration von Gamification-Elementen sein. Neue Mitarbeiter könnten durch das Sammeln von Punkten, das Erreichen von „Meilensteinen“ oder das Absolvieren von Herausforderungen kleine Belohnungen erhalten. So wird Onboarding nicht nur zu einem erfolgreichen Start, sondern auch zu einem langfristigen Prozess, der den Mitarbeiter motiviert, sich stetig weiterzuentwickeln.
Unternehmenskultur aktiv erlebbar machen
Die Unternehmenskultur ist der Herzschlag eines Unternehmens und sollte daher im Onboarding-Prozess aktiv vermittelt werden. Doch anstatt diese Werte nur in Form von Präsentationen oder handbuchartigen Informationen zu übermitteln, könnten sie durch interaktive Elemente und Aktivitäten erlebbar gemacht werden.
Mitarbeiter könnten an einer „Kultur-Rallye“ teilnehmen, bei der sie spielerisch und auf kreative Weise die verschiedenen Werte und Prinzipien des Unternehmens entdecken. Jede Station könnte mit einer kurzen Aufgabe oder Reflexion über den jeweiligen Wert verbunden sein, sodass der Mitarbeiter nicht nur hört, sondern wirklich versteht, was diese Werte für das tägliche Arbeiten bedeuten. Ein solches Onboarding schafft eine starke emotionale Bindung zum Unternehmen und fördert ein Gefühl der Zugehörigkeit.
Onboarding als Branding-Tool
Onboarding hat nicht nur interne Auswirkungen – es kann auch ein starkes externes Branding-Instrument sein. Mitarbeiter, die sich im Onboarding-Prozess wertgeschätzt und inspiriert fühlen, werden zu Botschaftern des Unternehmens. Sie tragen die positiven Erfahrungen, die sie im Onboarding gemacht haben, nach außen und stärken so das Arbeitgeberimage.
Wenn Unternehmen ein kreatives und auf den Mitarbeiter zugeschnittenes Onboarding bieten, ist dies ein Signal an potenzielle Bewerber, dass sie nicht nur eine Arbeit, sondern ein Erlebnis erwarten dürfen. Das stärkt die Arbeitgebermarke und trägt dazu bei, dass sich talentierte Fachkräfte eher für das Unternehmen entscheiden. Ein innovativer Onboarding-Prozess fördert also nicht nur die Mitarbeiterbindung, sondern hilft auch, die besten Talente anzuziehen.
Technologie und Innovation als Wegbereiter für den Erfolg
In einer immer digitaler werdenden Welt bietet Technologie eine einzigartige Möglichkeit, das Onboarding-Erlebnis weiter zu verbessern. Online-Tools, Apps und Plattformen ermöglichen es, das Onboarding flexibler und ansprechender zu gestalten. Virtuelle Realität (VR)-Tools könnten etwa genutzt werden, um den neuen Mitarbeiter in eine virtuelle Version des Unternehmens einzuführen oder ihm zu zeigen, wie bestimmte Arbeitsabläufe funktionieren.
Solche Technologien können das Onboarding nicht nur für den Mitarbeiter interessant machen, sondern auch den gesamten Prozess effizienter und zeitgemäßer gestalten. So wird Onboarding nicht nur zu einem Erlebnis, sondern auch zu einer innovativen Maßnahme, die das Unternehmen als modernen Arbeitgeber positioniert.
Fazit: Onboarding als Investition in die Zukunft
Onboarding ist weit mehr als nur ein administrativer Prozess. Es ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen und langfristigen Zusammenarbeit. Ein kreativer und individuell gestalteter Onboarding-Prozess, der die Bedürfnisse der neuen Mitarbeiter berücksichtigt, sie in die Unternehmenskultur integriert und sie mit den nötigen Werkzeugen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung ausstattet, ist eine der besten Investitionen, die ein Unternehmen tätigen kann. Durch Onboarding wird nicht nur die Mitarbeiterbindung gestärkt, sondern es wird auch ein positives Unternehmensimage geschaffen, das potenzielle Talente anzieht. Onboarding sollte daher nicht als Pflichtaufgabe betrachtet werden, sondern als langfristige Investition in die Zukunft des Unternehmens.
In der Zeit, in der es an Fachkräften mangelt, die Gesetzgebung sich zunehmend verkompliziert und maximal flexible Lösungen gefordert werden, erfahren Personalabteilungen einen enormen Druck. Die Lohn- und Gehaltsabrechnung, das zentrale Element der HR-Administration, wurde lange als notwendiges Übel angesehen – gekennzeichnet durch Papierstapel, manuelle Excel-Listen und die ständige Furcht vor Fehlern bei der Betriebsprüfung. Aber die Dinge haben sich gewendet: Mit moderner HR-Software wandelt sich die Abrechnung von einer ausschließlich verwaltungstechnischen Belastung zu einem strategischen Motor für Effizienz.
Der Status Quo: Digitalisierung als Überlebensstrategie
Obgleich die Digitalisierung in der Produktion (Industrie 4.0) bereits etabliert ist, bleiben viele Personalabteilungen im Mittelstand noch zurück. Hierbei kann der Handlungsbedarf quantifiziert werden: Aktuellen Studien des Branchenverbands Bitkom zufolge geben etwa 64 % der Unternehmen an, dass die Digitalisierung ihrer Personalprozesse für sie eine hohe Priorität hat. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: In zahlreichen Unternehmen werden Daten noch mehrfach (zwei- oder dreimal) erfasst: einmal im Zeiterfassungssystem, einmal in der Lohnliste und schließlich im Sozialversicherungs-Meldeportal.
Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) kann dieser manuelle Aufwand oft eine Bedrohung für die Existenz darstellen. Schon ein einziger Rechenfehler bei der Ermittlung von Sozialabgaben oder eine versäumte Anpassung im Steuerrecht kann im Rahmen einer Betriebsprüfung zu hohen Nachzahlungen und Geldstrafen führen. Moderne HR-Software setzt hier an, indem sie die Komplexität verringert und durch Cloud-basierte Automatisierung eine "Single Source of Truth" schafft.
Statistik & Vergleich: Warum sich der Umstieg sofort rechnet
Um den wirtschaftlichen Mehrwert einer digitalen Lösung zu verstehen, muss man die Prozesskosten betrachten. Studien zeigen, dass die manuelle Erstellung einer einzigen Entgeltabrechnung inklusive aller Meldungen und Archivierungsprozesse bis zu 45 Minuten in Anspruch nehmen kann. Mit einer integrierten HR-Software reduziert sich dieser Wert auf unter 10 Minuten.
Traditionelle Abrechnung (manuell/analog) versusDigitale Lohnabrechnung (Cloud-basiert)
Zeitaufwand pro MA:Ca. 30–45 Min. (Eingabe, Kontrolle, Versand) -> Ca. 5–10 Min. (durch Automatisierung) Fehlerquote:Hoch (manuelle Übertragungsfehler) -> Minimal (systemseitige Plausibilitätsprüfungen) Aktualität:Manuelle Recherche von Gesetzesänderungen -> Automatische Updates (Echtzeit-Compliance) Mitarbeiter-Service:Versand per Post / Zeitverzögerung -> Sofortiger Abruf via App/Portal (Self-Service) Datensicherheit:Physische Aktenordner, unsicherer Mailversand -> DSGVO-konforme Verschlüsselung in der Cloud Kostenstruktur:Hohe Personalkosten, Druck- & Portokosten -> Transparente Abo-Modelle, geringer FixaufwandDie vier Säulen der digitalen Transformation in der HR
1. Effizienz dank cleverer Automatisierung
Der größte Vorteil liegt in der Zeitersparnis, die durch die Vernetzung der Datenströme erzielt wird. Moderne Werkzeuge dienen als zentrale Steuerungsstelle. Stellt ein Mitarbeiter einen Urlaubsantrag oder erfasst er seine Arbeitszeiten digital, so werden diese Informationen ohne manuelles Eingreifen direkt in die Entgeltabrechnung übernommen. Selbst komplizierte Themen wie Reisekosten oder betriebliche Altersvorsorge werden automatisch erfasst. Beitragsnachweise an Krankenkassen oder Lohnsteueranmeldungen an das Finanzamt werden mit einem Mausklick über integrierte Schnittstellen (ELSTER/ITSG) übermittelt.
2. Rechtssicherheit als digitaler Schutzschild
Eines der komplexesten Arbeits- und Sozialversicherungsrechtsysteme weltweit ist das deutsche. Anpassungen des Mindestlohns, neue Steuerklassen oder die Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) – wer hier den Überblick verliert, ist persönlich verantwortlich. Eine professionelle HR-Software entlastet den Personaler von dieser Aufgabe: Im Hintergrund erfolgt eine kontinuierliche Aktualisierung. Das System führt ein Update durch, sobald der Gesetzgeber eine Änderung beschließt, um sicherzustellen, dass die nächste Abrechnung rechtskonform ist. Dies reduziert das Risiko bei Außenprüfungen der Rentenversicherung oder des Finanzamts erheblich.
3. Transparenz und Wertschätzung (Employee Self-Service)
Die Digitalisierung im Personalwesen beschränkt sich nicht auf den Schreibtisch des Administrators. Mitarbeiter erfahren durch „Employee Self-Service“ (ESS) Portale direkt von ihrem Arbeitgeber, dass er modern ist. Über die Smartphone-App haben Sie jederzeit mobil Zugriff auf Lohnabrechnungen, Zeitkonten oder Meldebescheinigungen. Dadurch wird nicht nur die Zahl von trivialen Rückfragen an die Personalabteilung verringert, sondern es wird auch Wertschätzung durch Transparenz signalisiert. In einer Arbeitswelt, in der Homeoffice und Remote Work zur Norm werden, ist der digitale Zugriff auf Dokumente ein wesentlicher Aspekt für die Bindung der Mitarbeiter.
4. Datenbasierte Entscheidungen (HR-Analytics)
Weg von der Intuition, hin zu belastbaren Daten: Digitale Systeme bieten die Möglichkeit, Personalkosten und Fehlzeiten in Echtzeit zu analysieren. HR-Manager sind in der Lage, Trends frühzeitig zu identifizieren, wie zum Beispiel einen drastischen Anstieg der Überstunden in einer bestimmten Abteilung oder die Auffälligkeiten in der Krankheitsquote. Die Lohnabrechnung stellt also nicht nur den Gehaltszettel aus, sondern auch wertvolle Business Intelligence für die strategische Planung des Unternehmens.
Implementierung: Stolpersteine vermeiden
Die Einführung einer neuen Software ist kein rein technischer Vorgang, sondern ein kultureller Wandel. Damit der Umstieg gelingt, sollten Unternehmen auf drei Kernpunkte achten:
Schnittstellenmanagement: Die Software muss kommunizieren können – vor allem mit der Finanzbuchhaltung (DATEV-Export) und der Zeiterfassung. Datenschutz (DSGVO): Personaldaten sind das wertvollste Gut. Anbieter mit Serverstandorten in Deutschland und Zertifizierungen wie ISO 27001 sind hier Pflicht. Change Management: Mitarbeiter müssen frühzeitig geschult werden, um die Angst vor der neuen Technik zu nehmen und die Vorteile der Selbstverwaltung zu verstehen.Die Rolle von HR neu denken
Die Digitalisierung der Lohnabrechnung ist weit mehr als nur ein technisches Upgrade. Sie ist der Befreiungsschlag für die Personalabteilung. Indem administrative Routineaufgaben automatisiert werden, gewinnen Personaler den Freiraum zurück, den sie für ihre eigentliche Kernaufgabe benötigen: den Menschen im Unternehmen.
Unternehmen, die heute in moderne HR-Systeme investieren, legen den Grundstein für nachhaltiges Wachstum. Sie sparen nicht nur Kosten und Zeit, sondern positionieren sich als attraktiver Arbeitgeber in einem digitalen Zeitalter. In einer Welt, die sich immer schneller dreht, ist eine rechtssichere und effiziente Lohnabrechnung die Basis für jede erfolgreiche Unternehmensführung.





