
Darauf müssen Arbeitgeber bei Remote Work im Ausland achten
Mit dem Laptop unter Palmen sitzen, den Kunden-Call in den Bergen machen: In vielen Branchen ist im Zuge der Corona-Pandemie flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten fernab der Fünftagewoche im Büro selbstverständlich geworden – eine steigende Anzahl an Beschäftigten will dies auch aus dem Ausland tun. Um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, wollen viele Unternehmen Remote Work ermöglichen – und wünschen sich dabei eine aktive politische Flankierung. Fast die Hälfte (46 Prozent) fordert von der Bundesregierung bessere Rahmenbedingungen für Remote Work aus dem Ausland. Vor einem Jahr waren es 40 Prozent. Das ist das Ergebnis der Bitkom-Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte vom November 2022, für die 854 Unternehmen aus allen Branchen repräsentativ befragt wurden.
Was müssen Unternehmen beachten, wenn sie Remote Work aus dem Ausland ermöglichen wollen? „Die rechtlichen Regelungen für Remote Work aus dem Ausland sind leider immer noch sehr komplex. Bitkom fordert hier weniger Bürokratie und mehr Gestaltungsspielraum für Arbeitgeber“, sagt Lydia Erdmann, Referentin Arbeitsrecht beim Bitkom.
Im aktuellen Leitfaden „Remote Work aus dem Ausland“ gibt Bitkom Unternehmen eine Praxishilfe an die Hand, um rechtskonform eine eigene Policy zum Arbeiten aus dem Ausland entwickeln zu können. Neben allgemeinen Fragen zu Arbeits- Steuer- und Sozialversicherungsrecht werden auch Best-Practice-Beispiele beleuchtet. Geklärt werden unter anderem folgende Fragen:
Bin ich als Arbeitgeber verpflichtet, Remote Work aus dem Ausland anzubieten?
Gesetzlich zumindest (noch) nicht. Dem Arbeitgeber steht es aber frei, verbindliche Grundlagen zu schaffen, sei es etwa durch eine Zusatzvereinbarung im Arbeitsvertrag oder eine freiwillige Betriebsvereinbarung.
Muss ich auch das nationale Arbeitsrecht des Reiselandes beachten?
Das kommt darauf an, in welchem Land sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden. Mitgliedstaaten der EU müssen EU-rechtliche Regelungen in nationales Recht umzusetzen. Dies kann Einfluss darauf haben, ob zum Beispiel Arbeitsschutzregelungen des Reiselandes beachtet werden müssen – auch wenn für das Arbeitsverhältnis grundsätzlich deutsches Recht gilt.
Brauche ich eine A1-Bescheinigung?
Dieses Dokument ist in den HR-Abteilungen aktuell entscheidend. Es gilt als Nachweis der Sozialversicherung im Heimatland und verhindert die doppelte Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen. Und ja, auch für Remote Work aus dem Ausland wird diese benötigt, zumindest im EU-Ausland und in Staaten mit Sozialversicherungsabkommen.
Was gilt es beim Steuerrecht zu berücksichtigen?
Betriebsstättenprinzip. Doppelbesteuerungsabkommen. Musterabkommen der OECD. Vertreterbetriebsstätte. Hinter diesen Begriffen stecken Regelungen und Maßnahmen, die bei Remote Work aus dem Ausland von den Beschäftigten berücksichtigt werden müssen – der Leitfaden klärt auf.
Können meine Angestellten unbegrenzt auf der ganzen Welt arbeiten?
Grundsätzlich ja. Je länger sie jedoch im Ausland remote arbeiten, desto mehr Regelungen müssen berücksichtigt werden. Ob es ratsam ist, 30 Tage Remote Work nur aus dem EU-Ausland zu gewähren, oder ob die Grenzen weniger starr gehalten werden können, erklärt der Bitkom-Leitfaden.
Den kompletten Leitfaden „Remote Work aus dem Ausland“ können Sie sich hier herunterladen:
https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Remote-Work-aus-dem-Ausland
Quelle: Pressemitteilung Bitkom
Verwandte Beiträge
Der Fachkräftemangel in der Gesundheitsbranche hält ungebremst an. Nach wie vor werden händeringend gut qualifizierte Fachkräfte in Krankenhäusern, in Arztpraxen und in der Pflege gesucht. Der wichtigste Weg zur Rekrutierung von Fachpersonal ist die Schaltung von Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen. Ein Blick in den Jobbörsenmarkt verrät die erfolgversprechendsten Portale.
Jedes Jahr zeichnet die PROFILO Rating-Agentur im Jobboersencheck die besten Jobbörsen in ausgewählten Branchen aus. Dabei beurteilen Arbeitgeber die Zufriedenheit und die Qualität der genutzten Jobbörsen. Die Testsieger 2021 in der Kategorie der Spezial-Jobbörsen im Gesundheitswesen sind praktischARZT, Medi-Jobs und PsychJOB.
Die besten Jobbörsen für Medizin und Gesundheit im ÜberblickPlatz 1: PraktischARZT
PraktischARZT ist eines der führenden Stellenmärkte für Ärzte mit monatlich über 1.000.000 Besuchern. Hohe Zufriedenheitswerte von Arbeitgebern erreicht diese Spezialjobbörse insbesondere für eine herausragende Kundenbetreuung und einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Arbeitgeber erhalten mit der Schaltung von Stellenanzeigen eine gute Anzahl eingehender Bewerbungen und eine gute Erfolgsquote. 98% der Arbeitgeber empfehlen praktischARZT den Kollegen und Kolleginnen weiter.
Platz 2: Medi-Jobs
Medi-Jobs ist eine der größten und reichweitenstärksten Jobbörsen für den Bereich Medizin und Gesundheit im deutschsprachigen Raum. Arbeitgeber zeigen sich besonders zufrieden mit dem Preis-/Leistungsverhältnis, der Benutzerfreundlichkeit und der guten Kundenbetreuung. 95% der Kunden von Medi-Jobs empfehlen diese Jobbörse gern weiter.
Platz 3: PsychJOB
PsychJOB ist ein fachspezifischer Online-Stellenmarkt für den Bereich Psychologie und dessen unterschiedlichen Berufsfeldern. Insbesondere schätzen Arbeitgeber die gute Verbreitung der Stellenanzeigen, die gezielte Ansprache der richtigen Zielgruppe sowie die Verbindung mit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). 95% der Kunden empfehlen dieses Portal weiter.
Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 1.200 Online-Jobbörsen. Ein jährlicher Jobbörsenvergleich soll Arbeitgebern eine Hilfestellung geben und aufzeigen, welche Jobbörse für welche Position den größten Erfolg verspricht.
Detailergebnisse der Testsieger finden Sie hier: https://jobboersencheck.de/testsieger
Die renommierten Gütesiegel wurden virtuell den Branchen- und Zielgruppensiegern auf der „Zukunft Personal Europe 2020 Virtual “ verliehen.
Mehr als 53.000 Bewerber und über 14.000 Arbeitgeber haben ihre Erfahrungen geteilt und damit als Jury die Basis für die renommierten Gütesiegel „Deutschlands beste Jobportale 2020“ gebildet. Auf der diesjährigen, erstmals virtuell durchgeführten, HR-Leitmesse „Zukunft Personal Europe Virtual“ wurden im Rahmen des ICR Recruiting Days die Gewinner-Jobbörsen offiziell ausgezeichnet.
Auffallend in diesem Jahr ist der nachhaltige Aufstieg von Indeed. Während der Platzhirsch, die allgemeine Jobbörse Stepstone, sich dieses Jahr 5 „Oscars“ (2019: 5) für Jobportale sichern kann, liegt die Jobsuchmaschine Indeed mit 4 „Oscars“ (2019: 3) schon in gefährlicher Nähe. Indeed entwickelt sich nicht nur bei den Auszeichnungen von „Deutschlands beste Jobportale“ langsam aber sicher zu einem ernsthaften Konkurrenten für den Dauersieger Stepstone. Aber auch Spezialjobbörsen können die Bewerber und Arbeitgeber überzeugen: Jobvector, ein fachspezifischer Stellenmarkt für Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker & Ingenieure kommt auf ebenso viele Auszeichnungen wie Indeed. Die Frage, allgemeine Jobbörse, Jobsuchmaschine oder Spezial-Jobbörse bleibt auch in Zukunft noch offen.
Bei den Generalisten-Jobbörsen liegt der unangefochtene Testsieger StepStone seit beeindruckenden 10 Jahren auch 2020 wieder auf Platz 1 und ist auch dieses Jahr eine der reichweitenstärksten Online-Jobbörsen in Deutschland. Im letzten Jahr noch auf dem 4. Rangplatz konnte sich Stellenanzeigen.de auf den 2. Rangplatz vorschieben und erhält ein „Sehr gut“ als Auszeichnung. 90% der Arbeitgeber empfehlen diese zweitplatzierte Jobbörse weiter. Den 3. Rangplatz teilen sich 2020 Jobware, Regio-Jobanzeiger und Meinestadt.de. Jobware punktet mit einem 1. Platz bei den Arbeitgebern, Regio-Jobanzeiger mit einem 1. Platz bei der Zufriedenheit der Bewerber und Meinestadt.de wirft eine durchgehend gute Beurteilung bei Arbeitgebern und Bewerbern in die Waagschale und kann sich damit von 7. Platz im letzten Jahr hocharbeiten.
In der Kategorie der Spezialjobbörsen stehen 16 Portale im Wettbewerb. Die folgenden TOP 3-Jobbörsen zeichnen sich aus dieser Vielfalt von Online-Jobbörsen durch besonders gute Beurteilung durch ihre Nutzer aus. Nr. 1 der spezialisierten Jobbörsen ist Jobvector, ein fachspezifischer Stellenmarkt für Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker & Ingenieure. Das Portal wurde in den vergangenen Jahren schon vielfach ausgezeichnet und sichert sich dieses Jahr bereits zum 8. Mal die Testsieger-Auszeichnung. Auf Platz 2 folgt Yourfirm. Mittelständische Unternehmen beklagen oft die Sichtbarkeit in Jobbörsen. Denn durch die hohe Anzahl an Angeboten gehen die eigenen Stellenanzeigen schnell unter. Nicht so bei der 2. platzierten Jobbörse Yourfirm. Bei diesem Portal liegt der Fokus auf mittelständische Unternehmen und genau diese Positionierung macht den Erfolg aus. Neueinsteiger bei den Spezialjobbörsen auf Platz 3 ist Hogapage, die beste Jobbörse für die Branche Hotellerie und Gastronomie.
Konnte sich bei den Jobsuchmaschinen Indeed im Vorjahr den ersten Platz sichern, erfolgte in 2020 die souveräne Verteidigung. Indeed glänzt als internationale „Job Site“ mit einem breit gefächerten Angebot für alle Branchen und Berufe. Nach dem Markteintritt in Deutschland und einer erfolgreichen Fernseh-Werbekampagne stiegen Bekanntheitsgrad und die Reichweite stark an. Dies hat sich positiv auf die Platzierungen ausgewirkt. Indeed entwickelt sich auch bei den Auszeichnungen von „Deutschlands beste Jobportale“ langsam aber sicher zu einem ernsthaften Konkurrenten für den Dauersieger Stepstone. Stellenonline.de kann die gute Platzierung aus dem letzten Jahr bestätigen und verteidigt den 2. Rangplatz. Kimeta, eine der reichweitenstärksten Jobsuchmaschinen in Deutschland, landete diesmal auf dem 3. Platz.
Auszeichnungen nach Zielgruppen
Zum fünften Mal wurden in diesem Jahr auch die besten Jobbörsen für einzelne Bewerbergruppen, wie z.B. für Berufsstarter, „Schüler und Azubis“, oder Berufsfelder wie IT, Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Naturwissenschaftler ermittelt. IT und Tech Recruiting ist in der letzten Zeit bei vielen Firmen immer mehr in den Mittelpunkt des Leidensdrucks im Recruiting, auch trotz Corona, gerückt. Vielleicht hilft da ein genauer Blick in die beiden Ranglisten der Zielgruppen-Jobbörsen?
In der Kategorie der Ingenieure / Technik wurden insgesamt knapp 5.800 Feedbacks ausgewertet. Bei den „ Besten Jobportalen für Ingenieure“ kam es gegenüber dem Vorjahr zu deutlichen Veränderungen: Das Portal, welches die anderen Jobbörsen von ihren Plätzen verdrängt hat, ist die Jobsuchmaschine Kimeta! Die letztjährige Testsieger-Jobbörse Jobvector muss ihren Platz freimachen und rutscht auf den 2. Rangplatz. Auch StepStone muss gegenüber dem Vorjahr einen Platz abgeben – bleibt aber auf dem Sieger-Treppchen – und sichert sich in der Fachrichtung der Ingenieure und Techniker einen hervorragenden 3. Platz.
Wer IT-ler sucht, ist bei Indeed und Jobvector, der Nummer 1 und 2 in der Kategorie „Beste Jobportale für IT“ sehr gut aufgehoben. Indeed sichert sich, wie schon im Vorjahr, die Testsieger-Auszeichnung. Gute Bewertungen von IT-Fachkräften und vor allem die hohe Reichweite zeichnen dieses Portal aus. Jobvector kann den 2. Rangplatz aus dem Vorjahr halten, mit sehr guten Zufriedenheitsnoten und einer Weiterempfehlungsrate von 95% in dieser Kategorie. StepStone überzeugt nicht nur als bester Generalist, sondern kann auch bei Informatikern mit guten Bewertungen punkten und landet in der Kategorie der besten IT-Jobbörsen gemeinsam mit Linkedin auf dem 3. Rangplatz.
In der Kategorie „Beste Jobportale für Wirtschaftswissenschaftler“ liegt die Datenbasis bei über 7.800 Bewerberfeedbacks.In diesem Ranking bleiben die Vorjahressieger die gleichen, dennoch ändert sich die Reihenfolge: Unverändert auf dem 1. Rangplatz kann sich StepStone vor allen anderen behaupten. Den 2. Platz von Linkedin nimmt in diesem Jahr Yourfirm ein. Das soziale Netzwerk Linkedin verliert gegenüber dem Vorjahr einen Rangplatz, sichert sich aber den 3. Platz.
In der Kategorie „Beste Jobportale für Naturwissenschaftler“ verteidigen Jobvector und StepStone ihre Plätze gegenüber dem Vorjahr. So liegt Jobvector weiterhin auf dem 2. Platz und StepStone erhält erneut die Testsieger-Auszeichnung! In dieser Fachrichtung klettert Indeed von Platz 4 auf das Sieger-Treppchen und sichert sich den 3. Rangplatz.
Beste Jobbörsen für Schüler und Auszubildende, Studenten, Absolventen und Young Professionals und beste Regionalportale 2020
Bei den Lieblingen der Studenten, Absolventen und Young Professionals konnten auf knapp 11.000 Bewerber-Bewertungen zurückgegriffen werden. So haben wir in dieser Kategorie die größte Datenbasis. Im letzten Jahr eroberte der diesjährige Testsieger von Platz 7 aus die Spitzenposition …und kann dieses Jahr die Pole Position verteidigen. Somit heißt der alte und neuer Testsieger Unicum.Eine Absolventensuche direkt an der Hochschule, das bietet die zweitplatzierte Jobbörse „Stellenwerk“ an. Im Gesamtranking klettert diese Jobbörse einen Platz nach vorn. Auf Platz 3 wählen Studenten, Absolventen und Young Professionals das Karrierenetzwerk Squeaker.net. Damit verliert Squeaker gegenüber dem Vorjahr einen Rangplatz.
Bei den Jüngsten, in der Kategorie Schüler und Azubis, haben knapp 1.000 Schüler und Auszubildende ihr Votum abgegeben. Als Testsieger wählen Bewerber erneut Azubiyo auf den Spitzenplatz in der Kategorie der „Besten Jobbörse für Schüler und Auszubildende. Insbesondere schätzen Bewerber dabei das Konzept, mit Hilfe eines Interessen- und Fähigkeitstests, passgenaue Studiengänge und Ausbildungsplätze finden zu können und vergeben die höchste Zufriedenheitsnote. Aubi-plus springt in diesem Jahr von Platz 3 auf Platz 2. AUBI-plus ist eine der großen Jobbörsen für Schüler und Auszubildende und unterstützt junge Menschen mit Erfolg beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder in ein Studium. Die junge Zielgruppe zeigt sich auch mit Indeed sehr zufrieden und wählte diese Jobsuchmaschine von Rang 4 auf den 3. Rangplatz.
Neue Kategorie „Regionale Jobbörsen“In unserer letzten Kategorie möchten wir Jobportale auszeichnen, die einen besonders hohen Stellenwert in ihrer Region haben. Denn so gut wie jede Region hat eine oder mehrere regionale Jobbörsen vor Ort, die Arbeitgeber und Stellensuchende wohnortnah zusammenbringen will.
Als Testsieger in dieser Kategorie macht karriere-suedwestfalen den Anfang. Arbeitgeber, die in Südwestfalen Ihren Firmensitz haben, werden an diesem Portal nicht vorbeikommen. Karriere-Südwestfalen ist in der Region sehr bekannt und erzielt hohe Zufriedenheitswerte, sowohl von Arbeitgebern als auch Bewerbern. Bereits im letzten Jahr konnte oberfrankenjobs in der Kategorie der Spezialjobbörsen einen dritten Platz belegen. In diesem Jahr erreicht das Portal den 2. Rangplatz unter den Regionalportalen. Sehr gute Zufriedenheitsnoten von Arbeitgebern erhält oberfrankenjobs für einen hervorragenden Kundenservice und einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis.Die 3. Auszeichnung in dieser Kategorie erhält der Stellenmarkt der Süddeutschen Zeitung. Der Stellenmarkt der Süddeutschen Zeitung ist deutschlandweit bekannt und bietet exklusive Stellenangebote für Fach- und Führungskräfte. In der Region München zeichnet sich dieses Portal aber besonders aus.
Detailergebnisse können kostenlos im Jobboersencheck unter https://jobboersencheck.de/jobboersen-vergleich eingesehen werden.
Bargteheide, 11.06.2020: Die Suche nach einem neuen Job kann sich in manchen Fällen als äußerst schwierig erweisen. Vor allem während der aktuellen Corona-Krise ist es aber wichtig, nicht den Mut zu verlieren, denn für Arbeitnehmer birgt die aktuelle Situation auch Chancen. Aber welche sind das und wie können Arbeitssuchende ihre Eigenmotivation während der Corona-Krise aufrecht halten?Welche Branchen sind besonders von der Corona-Krise betroffen?Die aktuelle Lage, zu der es durch den Corona-Virus kam, drückt die deutsche Wirtschaft derzeit in vielen Bereichen in die Rezession. Schon jetzt steht für viele Sanierungsspezialisten und Insolvenzexperten fest, in welchen Wirtschaftszweigen der Virus am stärksten gewütet hat und immer noch wütet. Neben der Autoindustrie gehören dazu insbesondere die Gastronomie, die Veranstaltungs- und Tourismusbranche sowie der lokale Einzelhandel mit Nonfood-Produkten wie Kleidung, Haushaltswaren und einem ähnlichen Sortiment. Profitieren dürften in den nächsten Monaten hingegen Hersteller und Dienstleister, deren Leistungen und Produkte sich auch oder primär über das Internet vertreiben lassen. Auch wenn die Ausbreitung des Corona-Virus sich inzwischen verlangsamt hat und einige Lockerungen durchgeführt werden, so ist das Thema Corona noch nicht ganz vom Tisch. Erste positive Entwicklungen für alle Branchen dürften wohl erst in einigen Wochen oder Monaten zu erwarten sein. Welche Auswirkungen hat dies für viele Arbeitnehmer in den o.g. Branchen?Auch wenn Unternehmer sicherlich alles notwendige versuchen, um die eigenen Mitarbeiter vor finanziellen Engpässen zu bewahren, so bleibt vielen Firmen derzeit nichts anderes übrig, als Personalentlassungen in Kauf zu nehmen oder zumindest Kurzarbeit anzuordnen. Zu groß sind derzeit noch die finanziellen Verluste, die mit den Folgen des Lockdowns durch den Corona-Virus einhergehen – besonders im produzierenden Gewerbe. Immer mehr Betriebe stehen kurz vor der Schließung und sind nicht mehr in der Lage, die laufenden Betriebskosten für Lagerbestände, Energiekosten und Mitarbeiter abzudecken. Häufig bleibt den Unternehmensverantwortlichen dann keine andere Wahl, als Einsparungsmaßnahmen auch auf Kosten der Mitarbeiter anzuordnen.Welche neuen Chancen können sich dadurch für Arbeitnehmer entwickeln?Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, können Arbeitnehmer ihre Zukunft auch selbst in die Hand nehmen und die Chancen der derzeitigen Lage gezielt ausnutzen. So bietet sich die potenzielle Freistellung an, um eine berufliche Neuorientierung zu wagen. Wer bisher etwa immer nur im grauen Büro gesessen und schon länger den Wunsch gehegt hat, endlich in einem völlig anderen Tätigkeitsfeld mit mehr Kundenkontakt oder sogar in der freien Natur zu arbeiten, für den kommt die aktuelle Situation vielleicht sogar wie gerufen für einen Umstieg. Auch für Menschen, die häufig beruflich im Außendienst-Stress waren oder täglich pendeln mussten, zeigt die aktuelle Erfahrung womöglich, dass ggf. auch eine Arbeit mit weniger Stress im Home-Office möglich ist. Um die Zeit der derzeitigen Lage ebenfalls sinnvoll zu überbrücken, eignen sich unter anderem auch Weiterbildungsmaßnahmen und Fortbildungen hervorragend. Viele Kosten werden dabei durch die Arbeitsagentur bezuschusst, wie etwa die Kosten für die Kinderbetreuung, die Fahrtkosten oder auch die Kosten für den Lehrgang selbst. Damit sind in der Regel auch finanzielle Aspekte abgedeckt.Warum ist es wichtig den Mut nicht zu verlieren und diesen durch Eigenmotivation steigern?Wer etwas Positives im Leben erreichen möchte, egal ob privat oder beruflich, für den ist Selbstmotivation äußerst wichtig. Um die Selbstachtung und Motivation in irgendeiner Weise zu verbessern, muss natürlich auch der Wunsch vorhanden sein, dies zu tun. Natürlich kann man sich als Arbeitnehmer nicht immer auf andere verlassen, sondern muss versuchen, sich immer wieder selbst zu ermutigen, um neue Dinge zu lernen und auszuprobieren. Durch genügend Eigenmotivation geht man nicht nur deutlich enthusiastischer durchs Leben, sondern man hat auch den Mut, trotz Rückschlägen weiter zu machen – besonders wenn es um den Job geht. Auch wenn es nicht gleich auf Anhieb mit einem neuen Traumberuf funktioniert, verliert der Arbeitnehmer Dank einer guten Eigenmotivation niemals den Mut, was letzten Endes garantiert zum Erfolg führen wird. Hieran gilt es täglich zu arbeiten!Schlussworte…Auch wenn die Corona-Krise derzeit bei einigen Unternehmen für Stillstand sorgt, so bringt die aktuelle Situation auch einige Chancen für Arbeitnehmer mit. Wer durch die Krise seinen Job verloren hat oder zu Kurzarbeit beordert wurde, kann seine Chancen für eine berufliche Neuorientierung unbedingt nutzen. Durch den eigenen Willen, spezialisierte Weiterbildungen und genügend Eigenmotivation können Arbeitnehmer schnell die eigenen Ziele erreichen.
Potsdam, 01. September 2025: Die Jobbörse greenjobs feiert am 1. September 2025 ihr 25-jähriges Bestehen. Als erste spezialisierte Plattform für Umwelt- und Nachhaltigkeitsberufe im deutschsprachigen Raum hat greenjobs seit dem Jahr 2000 den Arbeitsmarkt für grüne Jobs entscheidend mitgeprägt – von den Anfängen bis zur Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis.
Eine Idee wird zur Bewegung
Als greenjobs am 1. September 2000 online ging, waren grüne Jobs ein Nischenbegriff. Wer beruflich Sinn mit Umweltschutz verbinden wollte, musste lange suchen. Hier setzte die Plattform an: Arbeitgeber:innen und Fachkräfte zusammenzubringen, die gemeinsam Zukunft gestalten wollen.
„Es erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit, dass aus einer Kneipenidee mit meinem Schulfreund Uwe eine 25-jährige Erfolgsgeschichte wurde – und wir seitdem zur führenden Anlaufstelle unseres Sektors gewachsen sind und schon mehr als hunderttausend Arbeitssuchende und Arbeitgeber:innen zusammengebracht haben“, sagt Co-Gründer Jan Strohschein.
Haltung statt Kompromisse
Seit 25 Jahren folgt greenjobs klaren Prinzipien: kostenfreie Anzeigen für Praktika, Azubi-Stellen und kleine nachhaltige Unternehmen, stabile Preise für alle anderen Arbeitgeber:innen, Datenschutz ohne Tracking, bewusster Verzicht auf Kanäle wie Facebook, X und TikTok, stattdessen LinkedIn, Mastodon, Bluesky, nachhaltige Programmierung und grünes Hosting. „Greenjobs war nie ein klassisches Start-up“, betont Strohschein. „Kein Pitch, kein Exit-Plan, keine Investorenrunde – sondern eine Idee, geboren aus Überzeugung und dem Willen, etwas zu verändern.“ Co-Gründer Uwe Trenkner: „Am Anfang haben wir Stellenanzeigen noch per Hand abgetippt. Dass wir 25 Jahre später immer noch hier stehen, zeigt - ein bisschen Idealismus trägt weiter, als man denkt.“
Meilensteine der Entwicklung
2000: Start von greenjobs.de – erste grüne Jobbörse im deutschsprachigen Raum, damals noch kostenfrei 2011: Umstellung auf ein kostenpflichtiges Modell – entscheidender Schritt zur Professionalisierung 2015: Erste Mitarbeiterin – bis heute ein eingespieltes, dezentrales Remote-Team 2022: Rekordjahr mit der höchsten Zahl an Stellenanzeigen in der Geschichte der Plattform 2023: Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2024 in der Kategorie „Personalvermittlung“ 2021–2025: Fünf Jahre in Folge unter den Top-Jobbörsen auf jobboersencheck.de 2026 (geplant): Relaunch.Dank und Ausblick
Ein Vierteljahrhundert greenjobs ist auch ein Stück gemeinsamer Weg. Ohne die vielen Arbeitgeber:innen, Partner:innen, Jobsuchenden und Wegbegleitenden wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen. Dafür sagt das gesamte Team: Danke! Und der Blick geht nach vorn: „Die nächsten 25 Jahre sind mindestens genauso wichtig wie die letzten – wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Nutzer:innen Zukunft zu gestalten.“
Unsere Wunsch-Schlagzeile zum 50. Jubiläum: „Die grüne Transformation ist geglückt – wir sind beim Klimawandel mit einem blauen Auge davongekommen.“ Bis dahin arbeiten wir weiter daran, dass aus dieser Vision Realität wird.
Über greenjobsgreenjobs.de ist die führende Jobbörse für Umwelt, Nachhaltigkeit und Energiewende im deutschsprachigen Raum. Seit 2000 bringt die Plattform Fachkräfte und Arbeitgeber:innen zusammen, die gemeinsam Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft übernehmen wollen. greenjobs.de deckt die gesamte Bandbreite umweltbezogener Arbeit ab – von Forschung und Planung über Umweltpädagogik, grüne Banken bis hin zu Energiewirtschaft und nachhaltiger Unternehmensführung.
Für Interviews stehen Ihnen Geschäftsführer und Co-Gründer Jan Strohschein und die Mitarbeitenden des greenjobs-Team gerne zur Verfügung.
Pressekontaktgreenjobs GmbH
Jan Strohschein01577-1733162E-Mail: info@greenjobs.de
Web: www.greenjobs.de




