MEHR ZEIT FÜR GUTE BEWERBER – JOBVECTOR VERDOPPELT DIE LAUFZEIT FÜR STELLENANZEIGEN
Recruiting im Home Office? Was vor ein paar Jahren kaum vorstellbar war, wird nun für viele Arbeitgeber zum Normalzustand. Denn auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie werden qualifizierte Fachkräfte dringend benötigt. Das fachspezifische Stellenportal jobvector unterstützt daher Unternehmen bei Ihrer Suche nach Bewerbern aus den Bereichen IT, Technik, Medizin und Wissenschaft und verdoppelt die Laufzeit aller Stellenanzeigen auf 12 Wochen.
Die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 stellen viele Personaler vor neue Herausforderungen – vor allem in Bezug auf das Recruiting neuer Mitarbeiter. Obwohl es heutzutage viele Möglichkeiten gibt, z. B. Vorstellungsgespräche digital durchzuführen, können Bewerbungsprozesse unter den aktuellen Umständen mehr Zeit in Anspruch nehmen als gewohnt. Damit Arbeitgeber Ihre Suche nach passendem Fachpersonal ungehindert fortsetzen können, verdoppelt jobvector die Laufzeit aller Stellenanzeigen, die bis Ende Mai geschaltet werden, auf insgesamt 12 Wochen.
„ Deutschlands beste Spezialjobbörse ” bietet seinen Kunden mit diesem besonderen Service, nun die Möglichkeit auch unter herausfordernden Bedingungen wie Home Office oder veränderten Abläufen im Arbeitsalltag offene Positionen erfolgreich zu besetzen. Bereits im März hatte jobvector in der akuten Phase der Corona-Krise reagiert und mit seiner Bereitschaft zur kostenfreien Unterstützung des Gesundheitswesens einen Beitrag zur gesellschaftlichen Bewältigung der mit der COVID-19-Pandemie verbundenen Probleme geleistet. Mit der neuen Aktion möchte das Online-Stellenportal nun auch bei der Normalisierung von Geschäftsprozessen unterstützen.
jobvector berät Unternehmen in Recruitingfragen für Informatiker, Ingenieure, Mediziner und Naturwissenschaftler individuell auch über die Möglichkeit, Ihre Stellenanzeige zu schalten und sich eine doppelte Laufzeit von 12 Wochen zu sichern. Nähere Informationen erhalten Sie auch telefonisch unter (+49) 0211-301384-01 oder per E-Mail unter service@jobvector.com .
Über jobvector
jobvector.de ist der vielfache Testsieger für Recruitinglösungen von Informatikern, Ingenieuren, Medizinern & Naturwissenschaftlern . Neben der fachspezifischen Jobbörse jobvector.de , die Stellenanzeigen mit zielgenauen, KI-gesteuerten Werbekampagnen (Targeted Advertisement) verbindet, richtet jobvector auch die Recruitingmesse jobvector career day aus.
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Wer schnell eine Übersetzung von einer Urkunde oder von einem technischen Fachtext benötigt, braucht die Hilfe eines Profis. Sowohl Privatleute als auch Unternehmen haben die Wahl zwischen professionellen Übersetzungsbüros und Freelancern.
Übersetzungsbüro beauftragenEs gibt viele Gründe, die dafür sprechen, sich an Übersetzungsbüros zu wenden. Diese sind meist breit aufgestellt und können eine ganze Bandbreite an verschiedenen Übersetzungsarbeiten bieten. Auftraggeber verschiedener Art müssen also nicht erst stundenlang nach einem Freelancer suchen, der sich auf Übersetzungen von medizinischen oder von juristischen Texten spezialisiert hat. Stattdessen wenden sie sich einfach an ein Übersetzungsbüro und lassen sich den passenden Übersetzer zuweisen.
Riesige Auswahl an SprachenGroße Übersetzungsbüros arbeiten mit einer ganzen Reihe an verschiedenen Übersetzern zusammen und decken in der Regel eine Vielzahl an Sprachen ab. Englisch, Französisch oder Spanisch sind fast immer vertreten. Hinzu kommen viele weitere europäische Sprachen. Doch auch Chinesisch wird in vielen Übersetzungsbüros standardmäßig angeboten. Schließlich nimmt diese Sprache vor allem im wirtschaftlichen Kontext immer größeren Raum ein. Ein seriöses Übersetzungsbüro prüft all seine Übersetzer auf ihre Qualifikationen und sucht gezielt nach Muttersprachlern. Denn um perfekte Texte liefern zu können, kommt es nicht nur auf fehlerfreie Grammatik an. Die Nuancen der Sprache lassen sich meist nur erfassen, wenn man mit der Sprache aufgewachsen ist und auch im Ausland lebt und arbeitet.
Große KapazitätenAufgrund des großen Pools an verschiedenen Übersetzern können Übersetzungsbüros Aufträge meist zeitnah abarbeiten. Oft werden mehr als 1.000 professionelle Übersetzer beschäftigt. Mit einer so großen Anzahl können manche Büros wie zum Beispiel easytrans24.com bis zu 2.500 Wörter pro Tag übersetzen. Somit sind sie auch für dringende Anfragen die perfekte Anlaufstelle und können schnell ein Angebot stellen. Natürlich hängt der mögliche Umfang immer davon ab, wie komplex ein Text ist. Aufgrund langjähriger Erfahrung geben Übersetzungsbüros aber meist eine realistische Einschätzung darüber, wie lange sie brauchen werden.
Auch für Privatkunden zugänglichViele Übersetzungsbüros arbeiten sowohl mit Unternehmen als auch mit Privatkunden zusammen. Wer also nur einmalig sein Zeugnis oder eine wichtige Urkunde übersetzen lassen möchte, muss dafür nicht ewig nach einem passenden Freelancer suchen, sondern kann sich direkt an ein Büro wenden und sich die Recherche sparen.
So profitieren Unternehmen von ÜbersetzungsbürosDoch auch Unternehmen müssen dank Übersetzungsbüro nicht nach dem einen Freelancer, der genau für ihre Art von Übersetzung geeignet ist, suchen. Hinzu kommt, dass Unternehmen hin und wieder verschiedene Übersetzungsleistungen benötigen. Manchmal soll die Webseite komplett ins Spanische übersetzt werden und mal wird eine Übersetzung eines Benutzerhandbuchs benötigt. Hier ist ein Übersetzungsbüro breit aufgestellt und kann jederzeit den passenden Service liefern.
Freelancer beauftragenNatürlich hat auch die Beauftragung eines Freelancers seine Vorteile. Beispielsweise haben Auftraggeber den direkten Draht zum Übersetzer. Sie kommunizieren mit ihm, ohne dass eine dritte Instanz dazwischengeschaltet ist. Bisweilen sind auch die Preise bei freiberuflichen Übersetzern niedriger, sodass es oft eine wirtschaftliche Entscheidung ist.
Unbedingt auf Zertifizierung nach DIN ISO 17100 achtenBei der Auswahl eines Freelancers ist es nicht immer leicht herauszufinden, welche Qualifikationen er wirklich besitzt. Auftraggeber sollten deswegen unbedingt darauf achten, dass der Freiberufler nach DIN ISO 17100 zertifiziert ist. Dabei handelt es sich um einen internationalen Standard zur Qualitätssicherung. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen Übersetzer nicht nur über ausreichend Kompetenzen verfügen, sondern auch die Revision durch eine zweite Person mit geeigneten Qualifikationen garantieren.
Den richtigen Fachübersetzer findenGerade wenn es um fachliche Übersetzungen geht, sollte der Übersetzer das notwendige Know-how besitzen. Die Suche nach einem Freelancer, der die gewünschten Qualifikationen erfüllt, ist nicht immer leicht und kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Wendet sich der Auftraggeber an ein Übersetzungsbüro, kümmert sich dieses darum, den passenden Übersetzer zu finden. Entscheidet sich ein Unternehmen langfristig mit einem Freelancer zusammenzuarbeiten, kann das für beide Seiten eine gute Lösung sein. Braucht es aber plötzlich eine Übersetzung in einem anderen Fachgebiet oder in eine andere Sprache, kann der Freelancer das oft nicht leisten, weil er dafür nicht qualifiziert ist. Dann muss sich das Unternehmen nach einem weiteren Freelancer umsehen, was wieder neue Recherchearbeit bedeutet.
Freelancer haben beschränkte KapazitätenNatürlich ist auch die Kapazität eines Übersetzungsbüros irgendwann ausgeschöpft. Da dort aber mehrere Übersetzer parallel verschiedene Aufträge abarbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Texte dort zeitnah übersetzt und überprüft werden können. Ein Freelancer muss hingegen oft viele Kunden gleichzeitig betreuen. Wenn er nicht gerade eine Auftragsflaute hat, kann es also sein, dass er eine Weile für die Übersetzung brauchen wird. Kommt es zu Änderungswünschen auf Seiten des Auftraggebers, kann es ebenfalls länger dauern, bis eine Überarbeitung erfolgt ist. Natürlich ist das keine pauschale Regel. Es gibt mit Sicherheit auch Freelancer, die sofort zur Stelle sind. Das hängt natürlich immer vom jeweiligen Auftragsvolumen des freiberuflichen Übersetzers ab.
FazitÜbersetzungsbüros sind breiter aufgestellt, was Sprachen und Fachbereiche angeht und können deswegen ganz unterschiedliche Kundschaft bedienen. Sie liefern eine hohe Qualität, suchen sich ihre Übersetzer mit Bedacht aus und können flexibel auf veränderte Bedingungen reagieren. Wer den direkten Kontakt mit einem Freelancer schätzt, kann sich natürlich auch selbst auf die Suche nach einem Übersetzer begeben. Für eine längerfristige Zusammenarbeit für Übersetzungen in einem bestimmten Fachbereich und in eine immer gleichbleibende Sprache kann auch ein Freelancer gute Dienste leisten. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die es stets individuell abzuwägen gilt.
Jonas Lehmann ist neuer Geschäftsführer.
Jonas Lehmann übernimmt ab sofort die Geschäftsführung der Jobbörse für den Mittelstand Yourfirm.de. Lehmann startete seine Karriere vor 12 Jahren im Unternehmen, wurde schnell Teamleiter im Vertrieb und sorgt seit vier Jahren als Vertriebsleiter für guten Teamspirit und rasant steigende Umsätze.
Er folgt auf die beiden Gründer Konstantin Janusch und Dirk Kümmerle, die die Stellenbörse für Jobs im Mittelstand 2010 gegründet haben und steht damit für den ersten Wechsel an der Spitze seit der Gründung des Unternehmens. Kümmerle und Janusch wechseln in die dreiköpfige Geschäftsführung der TENHIL-Gruppe, zu der auch die Yourfirm GmbH & Co. KG gehört, um dort mit unverändertem Tatendrang ihre langjährige Expertise in puncto Vertrieb, Product & Technologie, Performance-Marketing und Entrepreneurship für die gesamte Gruppe einzubringen.
Dirk Kümmerle: „Jonas hat maßgeblich zum Erfolg von Yourfirm.de beigetragen und kennt das Geschäft in- und auswendig. Ich habe keine Zweifel, dass er die Marktposition von Yourfirm.de weiter ausbauen wird. Es freut mich sehr, dass wir über meine Tätigkeit im Management-Board der TENHIL-Gruppe weiterhin eng im Austausch bleiben.“
Lehmann selbst betont: „Unser Erfolg hängt vor allem vom leidenschaftlichen Einsatz jedes Einzelnen ab. Deshalb ist es mir neben dem Fokus auf Zahlen & KPIs persönlich wichtig, den Input aus dem Team aufzunehmen, damit auch langfristig alle voll hinter der gemeinsamen Vision von Yourfirm stehen. Wir haben noch richtig viel vor!”
Ansprechpartner Christina NachbauerPresse & ÖffentlichkeitsarbeitTel: +49 (0)89 41 61 411 657E-Mail: presse@yourfirm.de
Über "Yourfirm GmbH & Co. KG" Mit Yourfirm.de finden Menschen ihren neuen Job im Mittelstand und mittelständische Unternehmen passende Mitarbeiter:innen. Als eines der führenden und mehrfach ausgezeichneten Jobportale Deutschlands veröffentlicht Yourfirm.de ausschließlich Stellenangebote mittelständischer Arbeitgeber – keine Zeitarbeitsfirmen, Headhunter oder Großkonzerne. Das macht www.yourfirm.de zur Anlaufstelle für monatlich über 1 Mio. Stellensuchende, denen ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, kurze Entscheidungswege und vielfältige Aufgaben wichtig sind. Seit 2018 bringt die yourfirm GmbH & Co. KG mit der Jobbörse www.yourfirm.at auch interessierte Jobsuchende mit mittelständischen Arbeitgebern aus Österreich zusammen.
Pressemitteilung von Bitkom, Berlin, 26.06.2023:
Im Strandkorb mal kurz die Mails checken, beim Sightseeing mit Kunden telefonieren: Rund zwei Drittel (65 Prozent) der Berufstätigen, die in diesem Jahr einen Sommerurlaub geplant haben, sind in dieser Zeit auch beruflich erreichbar. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum vergangenen Jahr (71 Prozent), aber immer noch eine klare Mehrheit. Ein Drittel (34 Prozent) will im Sommerurlaub komplett abschalten und nicht auf dienstliche Anfragen reagieren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 349 Berufstätige, die dieses Jahr in den Sommerurlaub fahren wollen. Demnach sind unter den Jüngeren (16 bis 29 Jahre) 63 Prozent im Urlaub erreichbar, während es unter den Älteren (50 bis 64 Jahre) 70 Prozent sind. Kaum Unterschiede bei der Erreichbarkeit gibt es zwischen Männern (66 Prozent) und Frauen (64 Prozent).
Rund zwei Drittel der Berufstätigen sind telefonisch (65 Prozent) beziehungsweise per Kurznachrichten wie SMS oder Whatsapp (63 Prozent) erreichbar. Knapp ein Viertel (23 Prozent) liest oder beantwortet berufliche Mails. 17 Prozent sind zu Videocalls etwa über Skype, Zoom oder Facetime bereit, 11 Prozent können über Kollaborationstools wie Microsoft Teams oder Slack kontaktiert werden. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Berufstätigen ist im Sommerurlaub erreichbar, da sie davon ausgeht, dass ihre Vorgesetzten dies erwarten. Bei der Hälfte (49 Prozent) erwarten es nach eigener Ansicht die Kolleginnen und Kollegen, 44 Prozent gehen davon aus, dass es ihre Kundinnen und Kunden erwarten. Nur 14 Prozent sagen von sich aus, dass sie im Sommerurlaub erreichbar sein möchten.
„In Zeiten von Homeoffice und mobilem Arbeiten vermischen sich bei vielen Berufstätigen im Arbeitsalltag private und berufliche Tätigkeiten. Umso wichtiger ist deshalb, den Urlaub zur Erholung zu nutzen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Arbeitgeber sind hier in der Pflicht, klare Regeln wie Vertretungslösungen zu etablieren, zu kommunizieren und durchzusetzen. Der Urlaub sollte nur im äußersten Notfall gestört werden.“
Hinweis zur MethodikGrundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt, darunter 349 Berufstätige, die einen Sommerurlaub geplant haben. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Sind Sie im Sommerurlaub in diesem Jahr beruflich erreichbar?“ und „Warum sind Sie im Urlaub erreichbar?“
Wie können Unternehmen in Deutschland flexibel auf Auftragsspitzen reagieren, ohne sich langfristig zu binden oder bestehende Teams zu überlasten? Leiharbeit eröffnet die Möglichkeit, kurzfristige Beschäftigungslücken zu schließen und auf schwankende Nachfrage zu reagieren, während gleichzeitig arbeitsrechtliche Vorgaben wie das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und die Einbindung des Betriebsrats eingehalten werden. Wer Leiharbeit gezielt einsetzt, gewinnt Kontrolle über den Personaleinsatz und bleibt handlungsfähig bei unvorhergesehenem Arbeitsaufkommen.
Leiharbeit als Instrument zur Bewältigung von Auftragsspitzen
Leiharbeit ermöglicht es Unternehmen, auf temporäre Auftragsspitzen zu reagieren, ohne dauerhaft zusätzliches Personal zu beschäftigen. In der Praxis bedeutet das: Wenn ein Betrieb kurzfristig mehr Arbeitskräfte benötigt – etwa bei saisonalen Schwankungen, Großaufträgen oder krankheitsbedingten Ausfällen – kann er Leiharbeitnehmer über einen Verleiher einstellen. Diese Beschäftigten arbeiten auf Basis eines Arbeitsvertrags mit dem Verleiher, werden aber im Unternehmen des Entleihers eingesetzt.
Ein Beispiel aus der industriellen Fertigung: Ein Automobilzulieferer erhält einen Großauftrag, der innerhalb weniger Monate abgewickelt werden muss. Um die Produktion ohne Verzögerung zu steigern, werden Leiharbeiter für die Dauer des Projekts in den Betrieb integriert. Vergleichbar ist die Situation im Einzelhandel, wenn während der Weihnachtszeit zusätzliche Arbeitskräfte für die Abwicklung des erhöhten Kundenaufkommens benötigt werden. Auch in der Logistikbranche können Leiharbeitnehmer kurzfristig Engpässe ausgleichen, etwa bei saisonalen Spitzen im Versandgeschäft.
Die Vorteile für Unternehmen liegen in der schnellen Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften und der Möglichkeit, den Personalbestand flexibel an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Gleichzeitig bleibt das Risiko langfristiger Überkapazitäten gering, da die Beschäftigung der Leiharbeitnehmer zeitlich begrenzt ist.
Rechtliche Rahmenbedingungen: Das AÜG und die Rolle von Arbeitsvertrag und Betriebsrat
Die Nutzung von Leiharbeit in Deutschland ist durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Dieses Gesetz definiert die Rechte und Pflichten von Verleiher, Entleiher und Leiharbeitnehmer. Ein zentraler Aspekt: Leiharbeitnehmer haben Anspruch auf einen Arbeitsvertrag mit dem Verleiher, der die wesentlichen Arbeitsbedingungen festlegt.
Im Betrieb des Entleihers gelten für Leiharbeitnehmer grundsätzlich die gleichen Arbeitsbedingungen wie für die Stammbelegschaft, insbesondere hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsschutz und Vergütung (Stichwort: Equal Treatment). Der Betriebsrat muss in die Planung und Umsetzung von Leiharbeit einbezogen werden, insbesondere wenn es um die Integration der Leiharbeitnehmer in bestehende Arbeitsabläufe geht.
Ein Vergleich mit der klassischen Festanstellung zeigt: Während bei der Direktanstellung der Arbeitgeber sämtliche arbeitsrechtlichen Verpflichtungen trägt, übernimmt beim Einsatz von Leiharbeit der Verleiher zentrale Pflichten wie Lohnzahlung und Sozialversicherung. Dennoch bleibt der Entleiher für die Einhaltung der betrieblichen Vorschriften verantwortlich.
Einsatzdauer und Begrenzungen: Was Unternehmen beachten müssen
Leiharbeit ist auf eine bestimmte Dauer begrenzt. Nach dem AÜG dürfen Leiharbeitnehmer maximal 18 aufeinanderfolgende Monate im selben Betrieb eingesetzt werden. Überschreitet die Beschäftigung diesen Zeitraum, kann ein Arbeitsverhältnis zwischen dem Leiharbeitnehmer und dem Entleiher entstehen.
In der Praxis bedeutet das: Unternehmen müssen die Einsatzdauer im Blick behalten und rechtzeitig Alternativen prüfen, wenn ein längerfristiger Personalbedarf absehbar ist. Beispielsweise kann nach Ablauf der maximalen Überlassungsdauer eine Übernahme des Leiharbeitnehmers in ein festes Arbeitsverhältnis erfolgen oder eine neue Person für die Leiharbeit eingesetzt werden.
Diese Regelung schützt nicht nur die Rechte der Leiharbeitnehmer, sondern zwingt Unternehmen dazu, Personalplanung und -entwicklung vorausschauend zu gestalten. Im Vergleich zu befristeten Arbeitsverträgen bietet Leiharbeit damit zwar mehr Flexibilität, erfordert aber auch eine sorgfältige Überwachung der gesetzlichen Fristen.
Wirtschaftliche und organisatorische Vorteile für Unternehmen
Der gezielte Einsatz von Leiharbeit verschafft Unternehmen wirtschaftliche Vorteile, indem sie flexibel auf Marktveränderungen und Auftragsschwankungen reagieren können. So lassen sich Personalengpässe kurzfristig ausgleichen, ohne die Fixkosten dauerhaft zu erhöhen.
Ein Beispiel: In der Bauindustrie kann ein Unternehmen bei einem kurzfristigen Großprojekt zusätzliche Leiharbeiter beschäftigen, ohne die Stammbelegschaft aufzustocken. Nach Abschluss des Projekts reduziert sich der Personalbestand wieder auf das notwendige Maß. Im Dienstleistungssektor ermöglicht Leiharbeit, saisonale Spitzen – etwa in der Gastronomie während Großveranstaltungen – effizient zu bewältigen.
Organisatorisch profitieren Unternehmen von der Erfahrung und Qualifikation der Leiharbeitnehmer, die oft in verschiedenen Betrieben eingesetzt wurden und dadurch flexibel einsetzbar sind. Der administrative Aufwand für die Personalsuche und -einstellung wird durch die Zusammenarbeit mit dem Verleiher reduziert, da dieser die Rekrutierung und vertragliche Abwicklung übernimmt.
Herausforderungen und Grenzen der Leiharbeit
Trotz der Vorteile bringt Leiharbeit auch Herausforderungen mit sich. Die Integration von Leiharbeitnehmern in bestehende Teams erfordert eine gezielte Einarbeitung und klare Kommunikation, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten. Zudem kann die temporäre Beschäftigung zu Unsicherheiten bei der Stammbelegschaft führen, insbesondere wenn unklar ist, wie lange Leiharbeiter im Betrieb verbleiben.
Ein weiteres Thema ist die Einhaltung des Equal-Treatment-Grundsatzes: Leiharbeitnehmer dürfen nicht schlechter gestellt werden als vergleichbare Festangestellte. Verstöße gegen diese Vorgabe können arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Unternehmen müssen daher Prozesse etablieren, um die Gleichbehandlung sicherzustellen.
Vergleicht man Leiharbeit mit anderen flexiblen Beschäftigungsformen wie Werkverträgen oder befristeten Arbeitsverträgen, zeigt sich: Leiharbeit bietet eine hohe Anpassungsfähigkeit, ist aber stärker reguliert. Die Auswahl der passenden Lösung hängt von den betrieblichen Anforderungen, der geplanten Einsatzdauer und den rechtlichen Rahmenbedingungen ab.
Leiharbeit als strategisches Werkzeug für flexible Personalplanung
Leiharbeit ist für Unternehmen in Deutschland ein wirkungsvolles Instrument, um Auftragsspitzen abzufedern und flexibel auf wechselnde Anforderungen zu reagieren. Die rechtlichen Rahmenbedingungen bieten dabei sowohl Schutz für die Leiharbeitnehmer als auch Planungssicherheit für Arbeitgeber. Wer Leiharbeit strategisch einsetzt, kann Personalengpässe effizient überbrücken, Kosten steuern und die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebs sichern. Prüfe, wie Leiharbeit in deinem Unternehmen gezielt eingesetzt werden kann, um auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.






