
Mitarbeiter im Verkauf werden immer wichtiger!
salesjob-Index für das 2. Quartal 2022: Anzahl ausgeschriebener Stellen im Vertrieb steigt weiter an. Sales-Profis im Gesundheits- und Sozialwesen verstärkt nachgefragt.
Die Analyse des aktuellen Vertriebsstellenmarkts zeigt: Der Bedarf an Vertriebsmitarbeitern in Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal 2021 um 33,9 %, die Nachfrage im Gesamtmarkt über alle Berufsgruppen erhöhte sich in dieser Zeit nur um 30,9 %. Ganz besonders Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst sind gefragt. Hier sind im zweiten Quartal dieses Jahres 42,2 % mehr Stellen ausgeschrieben worden, als im Vorjahresquartal.
Anzahl der Stellen für Vertriebsprofis steigt weiter an
Der anhaltende Zuwachs an ausgeschriebenen Stellen zeigt, dass sich der Arbeitsmarkt von den Auswirkungen der Pandemie erholt und auch der Krieg in der Ukraine noch nicht zu einem Rückgang der Nachfrage geführt hat. Trotz wirtschaftlichen Wachstums bleiben viele Stellen unbesetzt – und das nicht nur im Bereich der Fachkräfte (+34,3 % mehr Stellen).
Deutlicher Zuwachs bei Führungskräftestellen
Zwar sind Fachkräfte in absoluten Zahlen weiterhin die gefragteste Gruppe, jedoch ist der prozentuale Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 42,3 % mehr ausgeschrieben Stellen bei den Führungskräften am größten. Aber auch Berufseinsteiger (+31,1 % mehr Stellen) werden verstärkt gesucht.
Die Top-3 der Berufsprofile mit dem größten prozentualen Zuwachs an ausgeschrieben Stellen im Vertrieb sind im zweiten Quartal 2022 der Innendienst mit 42,2 % Zuwachs, gefolgt von Kundenberater*Innen (42,0 %) und Vertriebsleiter*Innen (41,1 %).
Betrachtet man die Zahlen aller Berufsprofile im Vertrieb fällt auf, dass die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahresquartal bei allen Berufen gestiegen ist.
Trends bei der Suche
Der Trend zum mobilen Arbeiten hält weiterhin an. Im 2. Quartal 2022 kam das Wort „Homeoffice“ in 62.681 Stellenanzeigen vor. Das ist eine Steigerung um 31,7 % gegenüber dem zweiten Quartal des letzten Jahres. Bei vielen Neueinstellungen gilt die Flexibilität des (gelegentlichen) mobilen Arbeitens mittlerweile als gefragtes Benefit.
Das Gesundheits- & Sozialwesen macht im Branchenvergleich den größten Sprung
Den höchsten prozentualen Zuwachs gab es dieses Mal nicht im Gastgewerbe, sondern im Gesundheits- und Sozialwesen. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres gab es hier eine Steigerung von 75,5 % (+1.246 Stellen). Starke Einbußen musste wiederholt die Branche Land- und Forstwirtschaft/Fischerei machen. Die Nachfrage schrumpft im Vergleich zum Vorjahr um ca. 6 %, auf insgesamt nur noch 1.084 ausgeschriebene Stellen (-436 Stellen). Diese Branche belegt somit auch in absoluten Zahlen den letzten Platz. Spitzenreiter in Bezug auf die Menge an ausgeschriebenen Stellen ist nach wie vor der Handel mit 158.662 ausgeschrieben Stellen im 2. Quartal 2022.
Stellenzuwachs im Vertrieb in allen Bundesländern zu verzeichnen
Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist im Bundesland Nordrhein-Westfalen mit knapp 19.000 Stellen im Vertrieb mehr als im Vorjahr (+31,3 %) der größte absolute Zuwachs zu verzeichnen. Den größten prozentualen Zuwachs hat jedoch das Bundesland Rheinland-Pfalz mit einer Steigerung von 41,4 %. In absoluten Zahlen bildet das Saarland mit nur 4.287 neu ausgeschriebenen Stellen im Vertrieb das Schlusslicht. Prozentual gesehen fällt Sachsen-Anhalt mit einem vergleichsweise kleinen Zuwachs von 18,3 % auf den letzten Platz.
Schaut man sich alle Bundesländer im Vergleich an, ist die Entwicklung der Stellenangebote ausnahmslos positiv und zeigt, dass es einen hohen Bedarf an Mitarbeitern im Vertrieb gibt.
Über den salesjob-Index
Der einmal im Quartal erscheinende salesjob-Index basiert auf Daten unseres Partners index AnzeigenDaten, die laufend erfasst und analysiert werden. Berücksichtigung finden ausschließlich online ausgeschriebene Stellenangebote im Vertrieb in Jobbörsen in Deutschland.
Diese Quellen werden in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsteam von index AnzeigenDaten quartalsweise aktualisiert und ggf. ergänzt, um möglichst genaue Aussagen zum Vertriebsmarkt treffen zu können. Daher kann es zu leichten Abweichungen im Vergleich zu den bisherigen salesjob-Index-Auswertungen kommen.
Über salesjob.de
salesjob.de ist eine berufsgruppen-spezifische Online-Karriereplattform für Top-Mitarbeiter und Führungskräfte im Vertrieb. Unternehmen können mit Hilfe von salesjob sehr gezielt, schnell und preisgünstig qualifizierte Sales-Profis rekrutieren, während Stellensuchenden eine große Auswahl an Top Jobs angeboten wird. Neben dem Stellenmarkt ist salesjob.de auch ein Informationsportal, das alle Trends rund um Karriere und Vertrieb beleuchtet.
Gender-Hinweis
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Pressekontakt
Paul Schulze
Tel.: 030 39088-458 | schulze@salesjob.de
salesjob Stellenmarkt GmbH | Friedrichstraße 62 | 10117 Berlin
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Solange wir Kinder sind, ist es noch vollkommen in Ordnung, wenn uns die Werkzeuge bzw. Mittel fehlen, unsere Emotionen und Handlungen zu verstehen und zu reflektieren – wir sprechen hier von Werkzeugen wie Reife, Geduld, den Kontext einer Situation verstehen und emotionaler Intelligenz. Wenn du das Erwachsenenalter erreichst, sollten wir die Konsequenzen unseres Handelns dann besser einschätzen können.
Leider scheint es, dass die heutige Generation gar nicht mehr unbedingt erwachsen werden möchte – oder zumindest immer noch enorme Schwierigkeiten damit hat, Fähigkeiten wie Reife und Geduld zu beherrschen. Studien zeigen, dass etwa 3 von 4 Mitarbeitern eine Art kindliches Verhalten unter Kollegen am Arbeitsplatz beobachten.
Dazu gehören unter anderem:
Jammern & rechtfertigen: 55 Prozent Streit über etwas, das nicht wie gewünscht passierte: 46 Prozent Einen Mitarbeiter hintenrum anschmieren: 44 Prozent Grimassen hinter dem Rücken von jemandem zu machen: 35 Prozent.Jetzt sind wir alle Menschen. Wir alle tun ab und zu etwas Unreifes. Aber wenn kindliches Verhalten von Dauer ist und zur Gewohnheiten wird, könnte es ihrer Karriere schaden.
Folglich finden sie einige Angewohnheiten, die Sie vermeiden sollten:
1. Nichtbeachtung der GemeinschaftsräumeGemeinschaftsküchen und/oder -räume in Büros sind großartig. Sie sind dazu da, dass alle Mitarbeiter sich dort austauschen und wohlfühlen können. Aber denken Sie immer daran, dass Sie dort nicht alleine sind.
Niemand will als die Person gebrandmarkt werden, die ranziges Essen wochenlang im Kühlschrank zurücklässt, die immer den Parkplatz blockiert oder die immer zu spät zu einem Meeting kommt und das Team "aufhält".
Wenn Sie einen schlechten Ruf vermeiden wollen, dann empfiehlt es sich ein wenig zu planen. In den Gemeinschaftsräumen sollten Sie die Regeln beachten. Wenn Sie des Öfteren vergessen Ihre Lebensmittel mit nach Hause zu nehmen, dann richten Sie sich dafür eine Erinnerung in ihrem Handy ein, welche sie täglich am Feierabend daran erinnert. Planen Sie in Zukunft ein paar Minuten früher am Morgen anzukommen und berücksichtigen Sie die Zeitpläne Ihrer Mitarbeiter genauso wie Ihre eigenen. Pünktlichkeit und auch ein gewisser Respekt vor Absprachen und Terminen wird Ihnen langfristig einen Vorteil verschaffen.
2. Seine Kollegen nie unterstützenEiner der wichtigsten Faktoren für die wahrgenommene Reife eines Individuums ist seine Fähigkeit, die Dinge aus der Sicht anderer Menschen zu sehen. Also ein gewisser Grad an emotionaler Intelligenz, welcher es ihm erlaubt, sich in die andere Person hineinzuversetzen. Wenn Sie nicht bereit sind, hin und wieder die eigenen Grundsätze und Vorhaben hinten anzustellen, dann zeugt das nicht nur von Unreife, sondern schmälert auch das Potential des gesamten Teams.
Eine der häufigsten schlechten Gewohnheiten am Arbeitsplatz ist eine „nicht mein Problem“-Einstellung. Menschen mit dieser Einstellung meiden Verantwortlichkeiten außerhalb ihrer spezifischen Aufgaben und stellen ihre eigenen Ziele über die anderer, einschließlich ihres Teams und sogar ihres Unternehmens. Sie sind keine Teamplayer und helfen anderen nur, wenn es auch ihnen selbst zugute kommt. Es ist leicht zu erkennen, dass diese Art von Verhalten nicht viele Freunde gewinnen wird. Diese Menschen werden oft als egozentrisch, kurzsichtig, wenig hilfreich und rücksichtslos angesehen.
3. Stets andere beschuldigenJeder macht Fehler und Sie werden wahrscheinlich während Ihrer Karriere ein paar machen. Wenn etwas schief geht oder sich nicht ganz wie erwartet entwickelt, sind Sie vielleicht versucht, mit dem Finger in die Richtung eines anderen zu zeigen. Das ist eine wirklich schlechte Idee.
Das ist ein sehr schneller Weg, um Brücken einstürzen zu lassen. Ihre Kollegen werden denken, dass man Ihnen nicht vertrauen kann und werden es vermeiden mit Ihnen zu arbeiten. Niemand wird Sie wieder um einen Gefallen bitten, wenn alle stets befürchten, dass etwas gegen sie verwendet werden könnte. Am Arbeitsplatz geht es darum, sich gegenseitig zu unterstützen und die Schuldzuweisung an andere ist genau das Gegenteil davon.
4. Nicht vorbereitet in Meetings erscheinenViele Menschen mögen keine Meetings – vor allem unproduktive Meetings. Wenn Sie zu einem Meeting erscheinen, ohne sich vorher etwas Zeit für die Vorbereitung zu nehmen, verlangsamen Sie den Prozess und verdienen sich höchstwahrscheinlich den “Zorn” aller Anwesenden.
Oft kommen neue Mitarbeiter zu einem Meeting, ohne die Absicht, etwas produktives beizutragen. Sollten Sie das Meeting leiten, dann erwarten Sie, dass die Leute bereit sind Ihnen Input zu liefern. Seien Sie bereit zu delegieren und ihren eigenen wertvollen Input zu leisten.
5. Klatsch und TratschGroße Teams bauen auf Vertrauen und Respekt auf und es gibt kaum einen Weg, dieses Fundament schneller einzureißen, als Gerüchte zu verbreiten und schlecht über seine Kollegen zu sprechen.
Die Menschen lieben es, bei der Arbeit zu quatschen, weil es den Tag schneller vergehen lässt. Aber wenn sich diese Gespräche in Tratsch & Gerüchte entwickeln, wird dies die gesamte Atmosphäre am Arbeitsplatz zerstören. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem freundlichen Mitarbeiter, der immer gut für ein kurzes Gespräch ist, und dem heimtückischen Unruhestifter, der ständig Gerüchte verbreitet. Die Leute werden sich irgendwann wehren und Ihre Worte werden ihren Weg zurück zu ihnen finden.
In einigen Fällen kann ein wenig Unreife ein harmloser Weg sein, um etwas Dampf abzulassen. Wir alle kennen solche Situationen. Die Aufrechterhaltung Ihres „inneren Kindes“ wird im Allgemeinen als gut angesehen – aber das bedeutet nicht, dass Sie Ihrem inneren Kind das Steuer überlassen sollten, besonders wenn das Ergebnis Ihrer Karriere schaden kann.
Die Pflegebranche befindet sich im Wandel. Mit dem Pflegeberufegesetz ist im Jahr 2020 ein neues Berufsbild entstanden: die generalistische Pflegeausbildung. Diese fasst die bisherigen Pflegefachberufe „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“, „Gesundheits- und Krankenpflege“ sowie „Altenpflege“ zu einem Berufsbild zusammen. Die neue Pflegeausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau vermittelt den Auszubildenden die notwendigen Kompetenzen zur Pflege von Menschen. Die ausgebildeten Pflegefachkräfte sind anschließend flexibel in allen Versorgungsbereichen einsetzbar.
Eine Ausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und AltenpflegeWer zuvor in der Pflegebranche arbeiten wollte, musste sich für die Krankenpflege, die Kinderkrankenpflege oder die Altenpflege entscheiden. Es handelte sich um drei unterschiedliche Ausbildungen. Am 1. Januar 2020, mit dem neuen Pflegeberufegesetz, wurden diese drei Berufsbilder zu einer generalistischen Ausbildung zusammengeführt.
Ablauf der PflegeausbildungDie generalistische Pflegeausbildung hat eine Dauer von drei Jahren und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Wie die bisherigen Ausbildungen gliedert sich die Ausbildung in theoretische Unterrichtseinheiten (mindestens 2.100 Stunden) und einen praktischen Ausbildungsteil (2.500 Stunden).
In den ersten beiden Jahren der Ausbildung sind sowohl die theoretischen als auch die praktischen Unterrichtsinhalte für alle Schüler/-innen gleich. Nach den beiden Jahren legen die Auszubildenden eine Zwischenprüfung ab. Um die Ausbildung fortführen zu können, müssen sie diese aber nicht zwingend bestehen.
In einigen Bundesländern gibt es die Möglichkeit, nach zwei Jahren in eine verkürzte Ausbildung zur Pflegehelferin oder zum Pflegehelfer zu wechseln. Im dritten Ausbildungsjahr starten dann alle Auszubildenden zunächst mit einem Einsatz in einer psychiatrischen Einrichtung.
Spezialisierungsmöglichkeiten während der AusbildungDie generalistische Pflegeausbildung ermöglicht es den künftigen Pflegefachmännern und -frauen, in allen Pflegebereichen zu arbeiten. Dennoch haben die Auszubildenden auch bei der neuen Pflegeausbildung Spezialisierungsmöglichkeiten. Wer sich für ein bestimmtes Gebiet interessiert, kann zum Beispiel durch die Wahl der Praxiseinrichtung bereits gewisse Kenntnisse in einem favorisierten Bereich erwerben. Hinzu kommen mögliche Vertiefungen. Im dritten Ausbildungsjahr können die Schüler/-innen die generalistische Ausbildung fortführen, sich für eine Vertiefung als Kinderkranken- und Gesundheitspfleger/-in entscheiden oder eine Vertiefung als Altenpfleger/-in auswählen.
In ersterem Fall schließt die Ausbildung mit dem Abschluss Pflegefachfrau/Pflegefachmann ab. In den anderen beiden Fällen erwerben die Auszubildenden die anerkannten Abschlüsse Altenpfleger/-in oder Kinderkrankenpfleger/-in. Natürlich ist auch hier ein Einsatz in einem anderen Pflegebereich später nicht ausgeschlossen.
Eine Entscheidung können die Auszubildenden diesbezüglich frühestens im letzten Drittel ihrer Pflegeausbildung treffen. Zu diesem Zeitpunkt haben sie bereits alle Pflegebereiche einmal durchlaufen und können sich nunmehr für eine Option entscheiden, die ihrer Eignung und ihren Interessen am ehesten entspricht.
Persönliche und formale VoraussetzungenDie neue Pflegeausbildung ist für alle geeignet, die
kommunikativ und offen sind und sehr gern im Team arbeiten zuverlässig, verantwortungsbewusst, einfühlsam und hilfsbereit sind gut und gerne mit Menschen jeden Alters umgehen bereit sind, sich stetig weiterzubilden.Ideal ist es auch, wenn bereits Erfahrungen im sozialen Bereich oder/und im Pflegebereich vorhanden sind. Neben den persönlichen Voraussetzungen spielen zudem einige formale Voraussetzungen eine Rolle. Dazu zählen:
gesundheitliche und persönliche Eignung Deutschkenntnisse in Wort und Schrift ein Realschulabschluss (mittlerer Abschluss) oder ein gleichwertiger Schulabschluss nach zehn Schuljahren (zum Beispiel der erweiterte Hauptschulabschluss) oder der Hauptschulabschluss nach insgesamt neun Schuljahren, einschließlich einer einjährigen Assistenz- oder Helferausbildung oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren Dauer.Zusätzlich ist ein erweitertes Führungszeugnis vorzubringen, in dem es keine nennenswerten Eintragungen gibt.
Wie wird die neue Pflegeausbildung finanziert?Bis zum Jahr 2020 mussten Auszubildende in der Pflege in vielen Bundesländern noch Schulgeld zahlen. Die generalistische Pflegeausbildung ist für alle Auszubildenden kostenfrei. Darüber hinaus erhalten sie eine Ausbildungsvergütung.
Die Finanzierung der neuen Ausbildung erfolgt über einen sogenannten Ausgleichsfonds. Darüber hinaus ist sie durch ein spezielles Umlageverfahren gesichert. Sowohl das Land als auch die Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser zahlen in die Pflegeversicherung ein. Aus diesem Topf werden den Pflegeschulen die Kosten für die Ausbildung anteilig erstattet.
Welche Vergütung erhalten die Auszubildenden?
Die Höhe der Ausbildungsvergütung beläuft sich im ersten Ausbildungsjahr auf monatlich 1.165 Euro brutto. Im zweiten Ausbildungsjahr erhalten die Auszubildenden 1.230 Euro brutto und im dritten Jahr 1.330 Euro brutto pro Monat. Damit zählt die neue Pflegeausbildung zu den am besten bezahlten Ausbildungen in Deutschland.
Wenn sich ein Auszubildender nicht für den öffentlichen Dienst entscheidet, hängt dessen Ausbildungsgehalt vom jeweiligen Tarifvertrag ab. Dieser unterscheidet sich je nach Bundesland, Institution und Klinik, in der der Auszubildende seine Ausbildung absolviert.
Wichtig zu wissen: Eine Ausbildungsvergütung erhalten ausschließlich Schülerinnen und Schüler in der Erstausbildung. Umschüler/-innen werden über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit finanziert.
Sehr gute Berufschancen dank der generalistischen PflegeausbildungWer sich dazu entschließt, die generalistische Pflegeausbildung zu absolvieren, hat nach dem erfolgreichen Abschluss hervorragende Jobchancen. Aufgrund des vorherrschenden Personalmangels in der Pflegebranche ist der Bedarf an Pflegefachkräften bundesweit sehr hoch. Und dies wird sich auch in den nächsten Jahren kaum ändern.
Man könnte also sagen, dass das Berufsfeld Pflege krisen- und zukunftssicher ist. Angehende Pflegerinnen und Pfleger haben dabei nicht nur auf dem deutschen Markt gute Jobperspektiven, sondern auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Wer auf der Suche nach einem Job im Pflegebereich ist, wird über Online-Jobbörsen schnell fündig.
Fazit: Die neue Ausbildung zur PflegefachkraftIn den letzten Jahren haben sich die Anforderungen an den Pflegebereich stark erhöht. Gefordert sich zunehmend interdisziplinäre Fähigkeiten und Kenntnisse. Aufgrund des demografischen Wandels gibt es immer mehr pflegebedürftige Menschen, sodass die Nachfrage nach Pflegefachkräften wächst. Dennoch herrscht ein Fachkräftemangel in der Gesundheits- und Pflegebranche.
Für Nachwuchstalente ist dies eine große Chance, in der Zukunftsbranche Fuß zu fassen. Denn auch in der Zukunft wird der Bedarf an Pflegefachkräften sehr groß sein. Um die heutigen und auch die künftigen Anforderungen an Pflegekräfte erfüllen zu können, war eine grundlegende Reformierung der Pflegeausbildung nötig. Die neue generalistische Pflegeausbildung, die im Rahmen des Pflegeberufegesetzes beschlossen wurde, ist vor diesem Hintergrund ein großer Fortschritt.
Die Reform der Pflegeberufe war wichtig, um die Branche zum einen für junge Menschen attraktiver zu machen und zum anderen eine zeitgemäße Pflegeausbildung sicherzustellen. Gefragt sind Generalisten, die ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse aus den verschiedenen Pflegebereichen interdisziplinär verknüpfen können. Die umfassende generalistische Pflegeausbildung vermittelt genau das. Die Generalisierung verschafft den Nachwuchskräften die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen tätig zu werden. Hierdurch erhalten sie vielfältige Jobperspektiven.
13.9.2022 – Mehr als 72.000 Bewerber und über 19.000 Arbeitgeber haben ihre Erfahrungen geteilt und damit als Jury die Basis für die renommierten Gütesiegel „Deutschlands beste Jobportale 2022“ gebildet. Auf der diesjährigen HR-Leitmesse „Zukunft Personal Europe“ wurden im Rahmen des „Future of Recruiting Summits“ die Gewinner-Jobbörsen offiziell ausgezeichnet.
Indeed konnte sich, wie im letzten Jahr, fünf „Nutzer-Oscars“ (TOP 3 Platzierungen) sichern. Jobvector rückte auf den alleinigen zweiten Platz mit vier TOP 3 Auszeichnungen vor. e-fellows.net liegt mit drei TOP 3 Platzierungen direkt dahinter, vor den gleichplatzierten Stepstone und Karriere.Unicum.de, die sich auf dem vierten Platz jeweils 2 „Nutzer-Oscars“ sichern konnten.
Die Frage „Wo soll ich schalten?“
Auf einer allgemeinen Jobbörse, einer Jobsuchmaschine oder einer Spezial-Jobbörse muss daher neu gestellt werden, da jetzt mit Linkedin auch ein Soziales Karriere Netzwerk im Spiel der Großen mitmischt. Und XING ist nah dran auf den weiteren Plätzen zu finden.
Kategorie der Generalisten
Bei den Generalisten-Jobbörsen standen 14 Jobportale im Wettbewerb und innerhalb der Siegergruppe aus dem letzten Jahr zeigen sich Verschiebungen und ein weiteres Portal kam hinzu. Zudem gibt es in diesem Jahr 3 Drittplatzierte Jobbörsen.
Rund 5.800 Bewerber und 2.600 Arbeitgeber können sich nicht irren! StepStone ist 2022 erneut die Titelverteidigung gelungen und das bereits seit 12 Jahren in Folge.
Das zweitplatzierte Jobportal, Linkedin, ist der Shooting Star bei den allgemeinen Jobportalen. Im letzten Jahr kletterte dieses Portal von Platz 6 auf Platz 3 und schafft in diesem Jahr einen weiteren Sprung auf den 2. Rangplatz.
Den dritten Platz teilen sich 3 Jobbörsen: vom vorjährigen 2. auf einen sehr guten 3. Platz rutscht Stellenanzeigen.de. Eine weitere Auszeichnung auf dem 3. Rangplatz erhält Jobware. Somit bleibt dieses Portal sehr gut, fällt aber gegenüber dem Vorjahr einen Rang nach unten. Von der anderen Seite der Tabelle, d.h. vom 5. Platz im letzten Jahr auf Platz 3 reiht sich Jobstairs unter die TOP 3 der besten Generalisten ein.
Kategorie der Spezialjobbörsen
Diesjähriger Testsieger ist eine Jobbörse aus dem Gesundheitssektor. In diesen Zeiten ist es kaum erstaunlich, dass sich ein Portal aus dem medizinischen Bereich, PraktischArzt, denin Spitzenplatz erkämpfen konnte. Denn durch Corona wurden verstärkt Ärzte und medizinisches Fachpersonal gesucht. Die Jobbörse „PraktischArzt“ gehört zu den führenden Ärzte-Jobportalen mit Fokus auf Stellenangebote im Bereich Medizin und Gesundheitswesen.
Den 2. Rangplatz halten konnte Hogapage, eine Jobbörse aus der Hotellerie und Gastronomiebranche. Somit zeigt sich dieses Portal erneut als verlässlicher Partner für Arbeitgeber und Bewerber.
Drei Mal in Folge konnte Jobvector, ein fachspezifischer Stellenmarkt für Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker & Ingenieure, in den letzten Jahren die Spitzenposition verteidigen. In diesem Jahr muss die Jobbörse die Titelposition abgeben und und rutscht auf den, immer noch sehr guten, 3. Rangplatz.
Kategorie der Jobsuchmaschinen
Bei den Jobsuchmaschinen wurden im Jobbörsen Qualitätscheck 16 Jobsuchmaschinen bewertet. Jedoch erreichten nur fünf Portale sowohl von Arbeitgebern als auch Bewerbern die Mindestanzahl an Bewertungen. Erstmals gibt es in diesem Jahr zwei Testsieger.
Über 9.000 Bewerber und 1.100 Arbeitgeber wählen zum 7. Mal in Folge Indeed zur besten Jobsuchmaschinen in Deutschland. Auch im siebten Jahr an der Spitze glänzt Indeed als internationale „Job Site“ mit einem breit gefächerten Angebot für alle Branchen und Berufe. Indeed ist die bekannteste und meist frequentierte Jobsuchmaschine der Arbeitgeber und erhält von Bewerbern die höchsten Zufriedenheitswerte.
Aber in 2022 ist Indeed nicht mehr alleiniger Testsieger. Stellenonline erreicht eine genauso hohe Punktzahl. Im letzten Jahr lag Stellenonline noch auf dem 2. Platz. Diese Jobsuchmaschine erhält von Arbeitgebern die höchsten Zufriedenheitswerte.
Kimeta, eine der reichweitenstärksten Jobsuchmaschinen in Deutschland, landete auch dieses Jahr auf dem 3. Platz. Bewerber finden hier über 3 Mio. Stellenangebote auf Jobbörsen und auf Unternehmensseiten.
Auszeichnungen nach Zielgruppen
Zum sechsten Mal wurden in diesem Jahr auch die besten Jobbörsen für einzelne Bewerbergruppen, wie z.B. für Berufsstarter, „Schüler und Azubis“, oder Berufsfelder wie IT, Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Naturwissenschaftler ermittelt.
IT und Tech Recruiting ist in der letzten Zeit bei vielen Firmen immer mehr in den Mittelpunkt des Leidensdrucks im Recruiting – auch trotz Corona - gerückt. Vielleicht hilft da ein genauer Blick in die beiden Ranglisten der Zielgruppen-Jobbörsen?
In der Kategorie der Ingenieure / Technik wurden insgesamt knapp 4500 Feedbacks ausgewertet.
Bei den „Besten Jobportalen für Ingenieure“ kam es gegenüber dem Vorjahr zu deutlichen Veränderungen: Der Vorjahrsieger Jobvector ruschte auf Platz 3, von dieser Vorjahresposition sprang Indeed auf Platz 1, StepStone fiel ganz aus den TOP 3 heraus und wurde auf dem 2. Platz von e-fellows.net ersetzt.
Bitkom und McKinsey kommen in einer gemeinsamen Studie zu dem Ergebnis, dass bis zum Jahr 2026 in Deutschland bis zu 780.000 Technologie-Expertinnen und -Experten fehlen könnten.
Wer IT-ler sucht, ist bei Indeed, Jobvector und neu e-fellows.net, der Nummer 1, 2 und 3 in der Kategorie „Beste Jobportale für IT“ sehr gut aufgehoben, Indeed sichert sich – wie schon im Vorjahr - die Testsieger-Auszeichnung. Jobvector kann den 2. Rangplatz aus dem Vorjahr halten, mit sehr guten Zufriedenheitsnoten und einer Weiterempfehlungsrate von 985% in dieser Kategorie. e-fellows.net hat Linkedin vom 3.Platz verdrängen können .
Im Fachbereich der Wirtschaftswissenschaften liegt die Datenbasis bei jetzt bei über 6000 Bewerberfeedbacks.
In diesem Ranking kommt es gegenüber dem Vorjahr zu deutlichen Verschiebungen: StepStone fällt von Platz 1 auf Platz 3., vom 4. auf den 2. Rangplatz springt Yourfirm, eine Jobbörse mit Fokus auf mittelständische Unternehmen. Gegenüber dem Vorjahr kann Indeed zwei Plätze nach oben springen und ist der diesjähriger Testsieger.
Im Fachbereich der Naturwissenschaften und Mathematik wurden 1600 Bewerberfeedbacks ausgewertet. Auch in diesem Ranking kommt es zu kräftigen Veränderungen: Neueinsteiger unter die Top 3 und aktueller Testsieger ist Karriere.Unicum. Indeed kommt dieses Jahr auf den 2. Rangplatz und muss den Titel abgeben. Von Rang 2 auf Rang 3 ist Jobvector gefallen
In der Kategorie der SAY (Studenten, Absolventen, Young Professionals) können wir auf knapp 12.000 Bewerber-Bewertungen zurückgreifen und 15 Jobbörsen, die im Wettbewerb stehen. So haben wir in dieser Kategorie die größte Datenbasis.
Unangefochtener Testsieger in der Kategorie der besten Jobbörsen für Studenten, Absolventen und Young Professionals ist und bleibt Unicum, und das bereits zum 4. Mal in Folge. Diese Jobbörsen überzeugt auch dieses Jahr Bewerber mit hohen Zufriedenheitsnoten. Das Portal auf dem 2. Platz, wie im Vorjahr, „e-fellows.net“, ist ein Online-Stipendium- und Karrierenetzwerk, welches sich primär an Studenten und Young Professionals richtet. Zu der Vielzahl an Bewertungen hat insbesondere unsere 3. platzierte Jobbörse, das Staufenbiel Institut, beigetragen. Denn insgesamt liegen für dieses Portal über 7.300 Meinungsbilder von Bewerbern vor, welches schon als hervorragendes Indiz der hohen Nutzung von Bewerbern spricht
Bei den Jüngsten, in der Kategorie Schüler und Azubis, haben über 1.900 Schüler und Auszubildende ihr Votum abgegeben. Mit der höchsten Zufriedenheitsnote und 93 Prozent Weiterempfehlungsrate ist Azubiyo auch in diesem Jahr die Titelverteidigung gelungen und beste Jobbörse für Schüler und Auszubildende. Aubi-plus kann die gute Position aus dem Vorjahr bestätigen und sichert sich erneut den 2. Rangplatz. Wie schon im Vorjahr überzeugt Ausbildungsheld, eine spezialisierte Jobbörse der Mediengruppe Oberfranken, weiterhin die User und sichert sich erneut den 3. Rangplatz.
Kategorie „Regionale Jobbörsen“
Mit einer starken Präsenz und Bekanntheit in der Region Südwestfalen und sehr hohen Zufriedenheitswerten führt Karriere Südwestfalen das Ranking der besten Regionalportale weiterhin an und sichert sich das 3. Mal in Folge die Testsieger-Auszeichnung. Den zweiten Platz kann sich 2022 erstmals MittelfrankenJOBS.de erkämpfen. Zwei Portale teilen sich in diesem Jahr den 3. Platz: zum wiederholten Mal gehört oberfrankenJOBS.de zu den TOP 3 unter den Regionalportalen und sichert sich diesmal den 3. Rangplatz, gemeinsam mit Regio-Jobanzeiger, dem bundesweiten Netzwerk regionaler Stellenmärkte in ganz Deutschland.
Über die Organisatoren von Deutschlands beste Jobportale
Organisatoren des renommierten Preises im Markt der Jobbörsen sind die Kooperationspartner PROFILO mit dem Bewertungssportal Jobboersencheck.de und das Institute for Competitive Recruiting (ICR). Ziel ist es, mit der Auszeichnung mehr Transparenz für Arbeitgeber zu schaffen, wenn es darum geht, die richtige Jobbörse auszuwählen. Bewertungsgrundlage für alle bewerteten Stellenportale sind Zufriedenheit und Weiterempfehlung – einzigartig ist dabei, daß sowohl Bewertungen von Jobsuchenden als auch von Arbeitgebern ausgewertet werden.
Über Jobboersencheck.de powered by PROFILO:
Arbeitgeber und Bewerber zur richtigen und passenden Jobbörse zu führen – das ist das Ziel von jobboersencheck.de. Im kostenlosen Vergleichsportal für Online-Jobbörsen finden Arbeitgeber und Bewerber anhand von zusammen 91.500 unabhängigen Bewertungen heraus, welche Jobbörse für welche Position den größten Erfolg verspricht – aufgeschlüsselt nach Branchen, Berufsfelder, Fachrichtungen und Regionen. Internet: www.jobboersencheck.de
Über ICR:
Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg, berät Unternehmen zum Thema Recruitment Performance Management und hilft ihnen dabei, ihr Recruitment wettbewerbsfähig zu machen. Es bildet eine Plattform mit dem Ziel, die Recruitmentfunktion in Deutschland zu verbessern. Dieses Ziel wird erreicht durch die Entwicklung von Standards, Benchmarks und der Schaffung von Markttransparenz sowie der Aufzeigung von Verbesserungspotenzialen in den Prozessen der Personalsuche, -auswahl und –einstellung Beispiele aus dem Portfolio des ICR: Recruiting Reports (z.B. Quo Vadis Recruitment, Social Media Recruiting, Active Sourcing Report, Recruiting Controlling), Branchenvergleiche z.B. zu Bewerbermanagement-systemen, Multi-Job-Posting „CandidateReach“, Active Sourcing Schulungen und Training von Recruitern und Fachvorgesetzten. Internet: www.competitiverecruiting.de
Global Mobility ist kein Buzzword mehr, sondern ein realer Karrierefaktor für junge Talente. Besonders Bewerberinnen aus Gen Z und Gen Y suchen heute Auslandsjobs und flexible Modelle vom Hybrid-Setup bis zur Remote-Tätigkeit – getrieben von Kulturhunger, Lernerfahrungen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Genau das belegt die Auslandsjob-Umfrage 2024/25 mit 2.214 Teilnehmenden (01.10.2024–22.01.2025): Entscheidend sind Kulturen & Sprachen (65,7 %) sowie „Tapetenwechsel“ (55,9 %), nicht primär Gehalt oder Arbeitgebermarke. Zugleich wollen 81,3 % innerhalb der nächsten 12 Monate starten; bei den Arbeitsmodellen liegt Präsenz (31,5 %) knapp vor Hybrid (30,5 %), während Remote (12,0 %) und Digital Nomad (7,5 %) kleinere, aber wachsende Gruppen bilden.
Für Sie als Bewerberin heißt das: Leben und Arbeiten im Ausland bieten 2025 hervorragende Chancen – wenn Sie Motivation, Timing und rechtliche Rahmenbedingungen klug verbinden.
Warum Global Mobility jetzt Karrierefaktor Nr. 1 für Gen Z & Gen Y wird
Arbeiten im Ausland ist längst mehr als ein Trend. Für junge Talente aus Gen Z und Gen Y ist globale Mobilität ein zentrales Kriterium bei der Jobwahl. Flexibilität, kulturelle Erfahrung und selbstbestimmte Karrierewege rücken in den Vordergrund — klassische Motivationen wie reines Gehaltsplus verlieren an Gewicht. Genau das bestätigt die aktuelle Auslandsjob-Umfrage 2024/25 mit 2.214 Teilnehmenden, die überwiegend der Gen Z/Gen Y angehören.
Der Inhalt der Studie: Zahlen, Trends, Erwartungen
Motivation: 65,7 % nennen Kulturen & Sprachen als Hauptmotiv für einen Auslandsjob; 55,9 % wünschen sich „Tapetenwechsel“, nur 25,9 % priorisieren Karriere/Resume. Der Wunsch ist überwiegend positiv „pull“-getrieben (67 %). Arbeitsmodelle: Präsenz im Ausland (31,5 %) liegt knapp vor Hybrid (30,5 %); 12 % möchten full-remote, 7,5 % digital nomad sein. Timing & Dauer: 81,3 % wollen innerhalb von 12 Monaten starten; 49,1 % planen > 1 Jahr oder dauerhaft. Wunschländer: In Europa führt Spanien (gut 34 %); außerhalb Europas dominieren USA, Australien, Kanada, Neuseeland. Hürden: Unterkunft (48,7 %), Bürokratie (39,5 %), Sprache (39,1 %) sind die größten Stolpersteine. Unterstützung: Am meisten gewünscht: Hilfe bei Jobsuche/Bewerbung (38,8 %) und ein übersichtliches Jobportal (34,4 %). Karrierewirkung: 80 % sehen Auslandsjobs als Karrierebooster.Motivationen: Warum junge Talente ins Ausland gehen
Für Bewerber der Gen Z/Gen Y stehen persönliche Entwicklung und Horizonte-Erweitern im Vordergrund. Das spiegelt sich in den Top-Motiven:
Interkulturelle Kompetenz & Sprache: Auslandsjobs bieten intensives Lernen im Alltag statt im Kursraum (65,7 %). Abwechslung & Sinn: Viele suchen einen bewussten Neustart sowie mehr Lebensqualität und Selbstwirksamkeit (55,9 % & 44,9 %). Karriere als Nebeneffekt: Obwohl Karriere nicht Hauptmotiv ist, schätzen 80 % die positiven Effekte auf Employability, Netzwerk und Perspektiven.„Die Motivation, den künftigen Arbeitgeber im Ausland zu suchen, ist eine viel emotionalere Entscheidung als ein Jobwechsel in Deutschland“, erklärt Frank Möller, Gründer & Geschäftsführer der Auslandsjob Recruiting Solutions.
Remote Work vs. Arbeiten im Ausland: Was passt zu wem?
Modelle im Überblick:
Voll-Remote (aus dem Ausland): maximale Ortsfreiheit, steuer-/sozialversicherungsrechtlich komplex. Hybrid (Präsenz + Remote): Planbarkeit, Einbindung ins Team, gute Lernkurve – sehr gefragt unter Bewerbern. Klassische Entsendung/Präsenz: klare Strukturen, Visa/Payroll meist Arbeitgeber-geführt. Digitaler Nomade: hohe Freiheit, aber Eigenverantwortung für Recht/Absicherung.Die Studie zeigt ein enges Rennen zwischen Präsenz (31,5 %) und Hybrid (30,5 %); „reines Remote“ (12 %) und „Digital Nomad“ (7,5 %) sind relevante, aber kleinere Gruppen. Für Ihre Entscheidung zählen: Rechtsrahmen, Steuer/SV, Team-Kollaboration, Zeitzonen – und Ihr Lerntempo im neuen Umfeld.
Arbeitgeber-Angebote, auf die Sie achten sollten
Relocation-Package: Wohnungssuche, Transfer, Visa-Support, ggf. Sprachkurs. 22,7 % würden ohne Package keinen Auslandsjob annehmen; für 65 % ist es hilfreich. Onboarding & Mentoring: Buddy-Programme, interkulturelles Training, interne Community. Remote-Ausstattung & Budgets: Home-Office-Set-up, Co-Working-Budget, Reisekosten. Karrierepfade: Rolle nach Rückkehr, Anerkennung der Auslandserfahrung, interne Mobilität. Transparente Prozesse: Hilfe bei Bürokratie/Planung adressiert die größten Pain Points (Unterkunft 48,7 %, Bürokratie 39,5 %).Bewerbungsstrategie für Auslandsjobs
So steigern Sie Ihre Chancen auf ihren „perfekten“ Job im Ausland – Schritt für Schritt:
Suchkanäle & Keywords: Kombinieren Sie Skill + Land + Vertragsform (z. B. „Customer Support Portugal Festanstellung“, „Remote Marketing Germany-speaking Spain“). CV/LinkedIn internationalisieren: Englischsprachiges Profil, Skills-Section, messbare Erfolge, Länder-/Visa-Hinweise, Sprachlevel nach CEFR. Portfolio & Referenzen: Arbeitsproben, GitHub/Behance/Notion-Portfolio; Referenzen mit Kontakt. Zeitzonen-Fit demonstrieren: Verfügbarkeiten in CET/Ortszeit nennen; Bereitschaft für Kernzeiten. Interview-Tuning: Tech-Setup testen, Cases vorbereiten, kulturelle Unterschiede reflektieren. Unterstützungsangebote aktiv erfragen: Entspricht dem Wunsch vieler Bewerbender nach Bewerbungshilfe und einem übersichtlichen Jobportal.Top-Zielländer & Branchen 2025 (laut Studie)
Europa: Spanien (≈ 34 %) bleibt #1, gefolgt u. a. von Italien, Portugal, Schweiz. Außerhalb Europas: USA, Australien, Kanada, Neuseeland führen — danach u. a. Thailand & Japan. Branchen: Knapp 38 % sind branchenoffen; gefragt sind Natur & Umwelt (22,4 %), Gastronomie & Hotellerie (20,8 %), Tourismus & Animation (20,5 %), Handwerk & Industrie (17,5 %), Customer Support (17,1 %).„Deutsch sprechende Mitarbeitende im Alter von 20 bis 30 Jahren sind im Ausland sehr begehrt, vor allem in europäischen Ländern im Kundenservice“, so Frank Möller, Gründer & Geschäftsführer der Auslandsjob Recruiting Solutions.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie Lebenshaltungskosten vs. Gehaltsniveau frühzeitig; populäre Hotspots wie Spanien oder Portugal bieten viele Einstiege, erfordern aber clevere Budgetplanung. Vergleichszahlen liefert Eurostat: Preisniveau & Lebenshaltungskosten.
Checkliste: In 10 Schritten zum passenden „Job im Ausland“
Ziel definieren: Lernziele, Wunschland, gewünschtes Arbeitsmodell (Präsenz/Hybrid/Remote). Timing & Dauer festlegen: Start in den nächsten 3–12 Monaten planen; Dauer > 1 Jahr realistisch erwägen. Skills matchen: Sprachniveau, Hard Skills, Zertifikate — ggf. Lücken schließen. Visum/Work Permit prüfen: Anforderungen & Fristen, ggf. mit Arbeitgeber abstimmen. Unterkunft & Budget kalkulieren: Größte Hürde proaktiv angehen (Wohnung). Bewerbungsunterlagen lokalisieren: CV, Cover Letter, Referenzen im Zielland-Format. Interviews üben: Kultur-Fit, Zeitzonen-Organisation, Case Studies. Relocation-Package verhandeln: Klären, was enthalten ist (Umzug, temporäre Unterkunft, Sprachkurs). Onboarding & Absicherung: Versicherung, Steuer/SV, IT-Security einrichten. Netzwerk aufbauen: Lokale Communities, Alumni, Fachgruppen, Mentoring.Fazit
Global Mobility ist für Gen Z & Gen Y ein zentrales Karriere- und Lebensdesign-Hebel. Die Mehrheit möchte innerhalb der nächsten 12 Monate ins Ausland starten, viele länger als ein Jahr oder dauerhaft bleiben. Gleichzeitig wünschen sich Bewerbende vor allem praktische Unterstützung bei Jobsuche/Bewerbung und klare Strukturen zu Visum, Unterkunft und Onboarding. Wer seine Suche strategisch anlegt, passende Arbeitgeber-Leistungen verhandelt und die richtige Arbeitsform (Präsenz, Hybrid, Remote) wählt, erhöht die Chancen auf erfüllende Auslandsjobs deutlich.
FAQ zu Auslandsjobs & Remote Work
Was bedeutet „Global Mobility“ konkret für Bewerber – und welche Vorteile haben Sie davon?Global Mobility umfasst alle Formen grenzüberschreitender Arbeit: temporäre Einsätze, dauerhafte Relocation, Hybrid-Modelle und Remote aus dem Ausland. Für Sie bedeutet das: schneller Skill-Aufbau (Sprache, Kultur, Fachwissen), breitere Karriereoptionen, internationales Netzwerk und oft bessere Entwicklungspfade im Unternehmen. Wichtig ist, früh rechtliche und organisatorische Punkte (Visum, Steuern, Versicherung) zu klären.
Wie finde ich seriöse „Jobs im Ausland“ und bewerte Angebote?Achten Sie auf klare Angaben zu Vertrag, Gehalt, Arbeitszeit, Standort/Remote-Regelung, Visumssupport, Relocation-Leistungen und Probezeit. Recherchieren Sie Arbeitgeberbewertungen, sprechen Sie mit Mitarbeitenden via LinkedIn/Xing und vergleichen Sie mehrere Angebote über spezialisierte Jobbörsen – z. B. den Jobbörsen-Vergleich für Bewerber.
Remote aus dem Ausland arbeiten: Was ist zu beachten?Klärung von Visum/Work Permit (auch bei Remote!), Steuern & Sozialversicherung (Doppelbesteuerung), Datenschutz/IT-Sicherheit (VPN, Gerätehärtung), Zeitzonen-Kommunikation und Arbeitsrecht im Aufenthaltsland. Vereinbaren Sie Kernarbeitszeiten und dokumentieren Sie die Remote-Policy im Vertrag.
Welche Länder sind für Einsteiger besonders attraktiv?Beliebt sind z. B. Spanien, Portugal und Italien (viel Service/Customer-Support, Tourismus & Hotellerie) sowie klassisch USA, Australien, Kanada, Neuseeland. Entscheidend sind Sprachkenntnisse, Lebenshaltungskosten, Visabestimmungen und die Nachfrage Ihrer Skills.
Wie kann mir die Jobbörse auslandsjob.de bei der Suche helfen?Für konkrete internationale Angebote empfiehlt sich Auslandsjob.de mit einem umfangreichen Bereich für Jobs im Ausland. Die Plattform bündelt Stellen, Programme und Infos rund um Arbeiten im Ausland – von Einstiegsjobs bis längere Einsätze. Sie profitieren von passenden Suchfiltern (Land/Branche/Modell), Orientierung zu Visa & Vorbereitung sowie praktischen Tipps für Bewerbung und Umzug. Nutzen Sie die Plattform, um Angebote zu vergleichen, Favoriten zu speichern und Kontakte zu seriösen Arbeitgebern herzustellen.




