
Jobmarkt-Analyse von The Stepstone Group
Unternehmen schreiben rund 50 Prozent mehr KI-Jobs aus als vor fünf Jahren
Düsseldorf, 08/01/2024
- Suche nach Soft Skills in Stellenanzeigen seit 2019 gleichzeitig fast verdreifacht (+ 190 Prozent)
- KI-Hype bereits vor ChatGPT sichtbar: Schon 2021 wurden 85 Prozent mehr Jobs mit KI-Bezug ausgeschrieben als 2019
- KI wird Recruiting weiter verändern.
Künstliche Intelligenz ist in Deutschlands Unternehmen angekommen: Die Suche nach Mitarbeitenden, die sich mit Prompting, Machine Learning und Co. auskennen, lag 2023 46 Prozent über dem Wert von 2019. Gleichzeitig wird der Faktor Mensch immer wichtiger: Denn noch deutlicher ist im selben Zeitraum der Anteil der Stellenanzeigen gewachsen, die Soft Skills wie Kreativität und Kommunikationsfähigkeit explizit hervorheben (+190 Prozent). Das ergab eine Analyse von allen Stepstone-Stellenanzeigen in Deutschland seit Januar 2019. „Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. KI wird in Zukunft immer mehr in unseren Arbeitsalltag Einzug halten. Doch der Mensch wird niemals ersetzt werden – er wird nur andere Aufgaben übernehmen“, sagt Arbeitsmarktexperte Dr. Tobias Zimmermann von The Stepstone Group.
KI-Hype bei Unternehmen bereits vor ChatGPT angekommen
Dass Unternehmen zunehmend nach Mitarbeitenden suchen, die sich mit neuen Technologien wie Künstlicher Intelligenz auskennen, ist bereits seit einiger Zeit zu beobachten: Schon 2021 – also ein Jahr vor dem Durchbruch von ChatGPT - wurden 85 Prozent mehr Menschen mit KI-Skills gesucht als noch 2019. Im Jahr 2022 wurde der bislang höchste Stand an KI-Jobs erreicht (+117 Prozent im Vergleich zu 2019). „Viele Unternehmen haben – genau wie The Stepstone Group – bereits vor einigen Jahren die Relevanz von Künstlicher Intelligenz erkannt und zunehmend nach Menschen gesucht, die an und mit dieser Technologie arbeiten, wobei die Nachfrage 2022 ihren bisherigen Höhepunkt erreichte. 2023 hat sich der Bedarf dann auf einem konstanten Niveau eingependelt“, sagt Zimmermann. „Klar ist aber auch: Das Arbeitsmarktumfeld ist derzeit so dynamisch wie nie zuvor, und in den nächsten Jahren werden Jobs entstehen, die wir aktuell noch gar nicht kennen.“
Ohne Menschen keine KI: Soft Skills werden wichtiger
Auch wenn Künstliche Intelligenz vom Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken ist – nicht jede*r Arbeitnehmende muss nun KI-Expert*in oder Prompt Engineer werden. Denn die Bedeutung von Fähigkeiten, die Roboter und Maschinen nicht übernehmen können, ist zugleich enorm gestiegen: Allein 2023 hat sich der Anteil der Soft Skills in Stellenanzeigen im Vergleich zu 2019 fast verdreifacht (+190 Prozent). Insbesondere Flexibilität (+ 38 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (+35 Prozent), Lernbereitschaft (34 Prozent) und Kreativität (+ 27 Prozent) sind Eigenschaften, die im Schnitt in den vergangenen fünf Jahren den größten Zuwachs in Stellenanzeigen hatten. „All das sind Fähigkeiten, die wir gerade im Zeitalter von ChatGPT & Co. brauchen. Keine KI wird jemals ganz ohne Menschen auskommen. Technologien müssen von Personen trainiert, bedient und weiterentwickelt werden“, sagt Zimmermann. „In Zukunft werden soziale Kompetenzen und weiche Faktoren auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger werden – weil es die Fähigkeiten sind, die Menschen den Maschinen immer voraus haben werden. Und in Zeiten der Arbeiterlosigkeit brauchen wir diese mehr denn je auf dem Jobmarkt. Umso wichtiger ist es, dass wir die Aufgaben, die sich nicht automatisieren lassen und immer von Menschen ausgeübt werden, gesamtgesellschaftlich stärker wertschätzen und honorieren – und das heißt auch, sie fair zu entlohnen.“
Über die Analyse
Für die Analyse wurden von Januar 2019 bis Oktober 2023 alle Stellenausschreibungen von Stepstone in Deutschland analysiert. Dabei wurde ermittelt, wie häufig Arbeitgeber KI-Skills oder Begriffe mit KI-Bezug (z.B. Deep Learning, Prompting, Machine Learning) oder Soft Skills (z.B. Analytisches Denken, Kreativität, Flexibilität) in den Voraussetzungen, die Bewerbende für einen Job mitbringen müssen, genannt wurden.
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Die Zahlen sprechen eindeutig für sich.
Im Zuge der Digitalisierung verändert sich nicht nur der IT-Markt, sondern auch die gesamte Arbeitswelt. Viele Berufszweige verlieren mehr und mehr an Bedeutung, während sich die IT-Berufe auf dem Vormarsch befinden. Die Fähigkeiten, das Know-How und Qualifikationen von IT-Spezialisten sind so gefragt wie noch nie und der Arbeitsmarkt nimmt, auch im Hinblick auf die Zukunft, eine steile Entwicklung. Eine Bewerbung ist so aussichtsreich wie nie. Branchenübergreifend werden Entwickler, Administratoren und Sicherheistexerten gesucht.
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Wer hat derzeit die Nase vorn und welche IT-Berufe haben die besten Zukunftschancen?
Gerade affine Schulabgänger und Studienabsolventen sollten ihre Schwerpunkte von Anfang an so setzen, dass sich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. In dieser schnelllebigen und breitgefächerten Branche ist es jedoch unabdingbar, eigene Erfahrungen zu sammeln und seine Qualifikationen zu erweitern.
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Platz 2: Der Digitale Kopf – der Chief Digital Officer (CDO)
Wichtige Voraussetzung für die Ausübung der dieser Tätigkeit sind ein gutes betriebswirtschaftliches Wissen und ein hohes technisches Verständnis. Dies ist notwendig, um die gesamten digitalen Prozesse des Unternehmens zu überwachen. Noch gilt die Position des CDOs als recht unbekannt und ist somit noch nicht in vielen Unternehmen vertreten. Da die Digitalisierung aber immer schneller voranschreiten wird, wird der CDO in den kommenden Jahren zu einer gefragten Position werden. Zu den Aufgaben des CDOs gehört unter anderem die Einführung neuer Technologien und Systeme, das Erkennen von Chancen und Risiken.
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Big Data ist schon lange mehr als nur ein Buzzword. Gerade nach den jüngsten Vorfällen um Facebook und der neuen Datenschutzverordnung werden Daten immer wichtiger für Unternehmen – besonders intern. Der Data Scientist ist Herr über einen Berg von unschätzbarem Wert. Werden die Massen an Zahlen richtig analysiert und ausgewertet, erhält das Unternehmen wichtige Einsichten über interne Prozesse und Kundendaten. So lassen sich zudem auch neue Geschäftsmodelle aus den Ergebnissen ableiten. Um sich einen bestmöglichen Einstieg zu garantieren, empfiehlt sich eine Ausbildung oder Informatikstudium mit dem Schwerpunkt der Datenanalyse.
Fachkräftemangel – das große Problem der Digitalisierung
Laut einer Studie der Bundesagentur für Arbeit ist die Arbeitslosenquote der IT-Branche auf ein Minimum gesunken. Was für viele IT-Spezialisten auf den ersten Blick gut zu sein scheint, ist für viele Unternehmen ein Problem. Viele offene Stellen bleiben unbesetzt und die Nachfrage für qualifizierte Bewerber steigt. So bleibt abschließend positiv zu erwähnen, dass immer mehr Studenten sich für IT- und Informatik Studiengänge entscheiden.
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Multiposting bedeutet das Schalten einer Stellenanzeige in mehreren Portalen gleichzeitig, um so eine höhere Reichweite zu erzielen und mehr Bewerbungen zu erhalten. Doch worauf müssen Sie achten und warum ist es sinnvoll einen Multiposting-Anbieter zu beauftragen?
Multiposting für Stellenanzeigen ist eine Marketingstrategie, die von Unternehmen verwendet wird, um die Sichtbarkeit einer Stellenanzeige zu erhöhen und somit mehr potenzielle Bewerber zu erreichen. Dabei spielen Multiposting Agenturen eine wichtige Rolle, da sie Unternehmen bei der effektiven Umsetzung von Multiposting-Kampagnen unterstützen.
Multiposting Agenturen sind spezialisierte Dienstleister, die Unternehmen dabei helfen, ihre Stellenanzeigen auf einer Vielzahl von Plattformen zu veröffentlichen. Diese Agenturen arbeiten oft mit einer großen Anzahl an Jobbörsen und anderen Online-Plattformen zusammen, um die Sichtbarkeit von Stellenanzeigen zu erhöhen. Die Vorteile von Multiposting Agenturen sind vielfältig: Sie können Zeit sparen, indem sie den Prozess der Veröffentlichung von Stellenanzeigen automatisieren, sie können die Effektivität von Stellenanzeigen messen und optimieren, und sie können dabei helfen, das Budget für Stellenanzeigen effektiver zu nutzen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Mediaagenturen durch den Einkauf größerer Mengenkontingente Stellenanzeigen im Paket deutlich günstiger anbieten können gegenüber eigenen Einzelstellenschaltungen.
Eine der wichtigsten Überlegungen bei der Nutzung von Multiposting Agenturen ist die Auswahl der richtigen Agentur. Es gibt viele Agenturen auf dem Markt, die sich auf Multiposting spezialisiert haben, und es ist wichtig, diejenige zu wählen, die am besten zu den Bedürfnissen Ihres Unternehmens passt.
Hier sind einige Faktoren, die bei der Auswahl einer Multiposting Agentur berücksichtigt werden sollten:
Erfahrung und Expertise: Eine Multiposting Agentur mit Erfahrung und Expertise kann Ihnen helfen, die effektivsten Plattformen zu identifizieren und eine Strategie zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse Ihrer Organisation zugeschnitten ist. Zudem unterstützt eine Agentur mit einer professionellen Gestaltung der Anzeige, Text und AGG-Kontrolle, HTML-Erstellung mit Einbindung der relevanten Keywords, Auftragsabwicklung, Rechnungsprüfung und vieles mehr. Plattformen und Netzwerk: Eine Agentur mit einem umfangreichen Netzwerk an Jobbörsen und anderen Plattformen kann Ihnen helfen, eine größere Zielgruppe zu erreichen und die Sichtbarkeit Ihrer Stellenanzeigen zu erhöhen. So bieten diese Media-Agenturen Allgemeine Anzeigenpakete oder Stellenanzeigenpakete für bestimmte Branchen, Berufsfelder oder Regionen an. Hier finden Sie einen Überblick an Stellenanzeigenpaketen. Technologie: Eine Agentur mit moderner Technologie und automatisierten Prozessen kann Ihnen helfen, den Veröffentlichungsprozess zu rationalisieren und die Effektivität Ihrer Kampagnen zu maximieren. Berichterstattung und Analyse: Eine Agentur, die umfassende Berichterstattung und Analyse über die Leistung Ihrer Stellenanzeigen bereitstellt, kann Ihnen helfen, Ihre Kampagnen zu optimieren und das Budget für Stellenanzeigen effektiver zu nutzen. Preis: Die Kosten für die Nutzung einer Multiposting Agentur können je nach Agentur und Art der Dienstleistung variieren. Es ist wichtig, eine Agentur zu wählen, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und Ihr Budget effektiv nutzt.Neben der Auswahl der richtigen Agentur gibt es auch andere Faktoren, die bei der Umsetzung einer Multiposting-Kampagne berücksichtigt werden sollten.
Hier sind einige Tipps, die bei der Erstellung von Stellenanzeigen und der Veröffentlichung auf verschiedenen Plattformen helfen können:
Zielgruppenorientierung: Es ist wichtig, Ihre Stellenanzeigen an die Bedürfnisse und Interessen Ihrer Zielgruppe anzupassen. Stellenanzeigen sollten präzise und detailliert sein, um die Aufmerksamkeit potenzieller Bewerber zu gewinnen und deren Interesse zu wecken. Verwendung von Keywords: Um sicherzustellen, dass Ihre Stellenanzeigen von Suchmaschinen und anderen Plattformen gefunden werden, sollten relevante Keywords in den Anzeigen verwendet werden. Diese Keywords sollten präzise und auf die Stelle zugeschnitten sein. Branding: Stellenanzeigen sollten das Markenimage Ihres Unternehmens widerspiegeln und die Kultur und Werte Ihrer Organisation vermitteln. Eine klare Positionierung kann dazu beitragen, Bewerber anzusprechen, die sich mit der Vision und den Werten Ihres Unternehmens identifizieren. Kontinuierliche Optimierung: Es ist wichtig, die Leistung Ihrer Stellenanzeigen regelmäßig zu überwachen und zu optimieren. Durch die Analyse von Daten und Feedback können Sie Ihre Stellenanzeigen kontinuierlich verbessern und die Effektivität Ihrer Kampagnen steigern.Multiposting für Stellenanzeigen kann ein effektives Werkzeug sein, um die Sichtbarkeit von Stellenanzeigen zu erhöhen und mehr potenzielle Bewerber zu erreichen. Multiposting Agenturen können dabei helfen, den Prozess der Veröffentlichung von Stellenanzeigen zu automatisieren und zu rationalisieren, um Zeit und Ressourcen zu sparen. Die Auswahl der richtigen Agentur und die Beachtung wichtiger Faktoren wie Zielgruppenorientierung, Verwendung von Keywords, Branding und kontinuierliche Optimierung können dazu beitragen, den Erfolg Ihrer Multiposting-Kampagne zu maximieren.
Bitkom Pressemitteilung, August 2024 – Startups in Deutschland beteiligen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt am Unternehmen. Aktuell geben 44 Prozent an, Beschäftigte am Startup zu beteiligen, vor einem Jahr waren es noch 38 Prozent. Weitere 42 Prozent können sich eine Mitarbeiterbeteiligung in der Zukunft vorstellen. Nur 6 Prozent der Startups setzen nicht auf Mitarbeiterbeteiligung und schließen das auch für die Zukunft aus. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 172 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Erst zu Jahresbeginn ist das Zukunftsfinanzierungsgesetz in Kraft getreten, das die Mitarbeiterkapitalbeteiligung in Deutschland attraktiver macht. „Startups können meist keine Spitzengehälter zahlen, aber sie können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am finanziellen Erfolg der häufig schnell wachsenden Unternehmen beteiligen“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Die Rahmenbedingungen für eine Mitarbeiterbeteiligung wurden zu Jahresbeginn verbessert, jetzt gilt es, die neuen Chancen auch zu nutzen.“
Am häufigsten setzen Startups auf eine Beteiligung in Form von virtuellen Anteilen (36 Prozent), dahinter folgen Anteilsoptionen sowie reale Anteile mit je 6 Prozent. Nur in einem Viertel (24 Prozent) der Startups, die Beschäftigte beteiligen, bekommen alle etwas ab. In 41 Prozent werden Führungskräfte und weitere Beschäftigte und in 30 Prozent ausschließlich Führungskräfte beteiligt.
Hauptgrund für eine Mitarbeiterbeteiligung im Startup ist der Wunsch, die Beschäftigten zusätzlich zu motivieren und den Erfolg des Startups voranzutreiben (88 Prozent). Außerdem soll die Mitarbeiterbindung gestärkt werden (79 Prozent). Zwei Drittel (66 Prozent) können auf diese Weise Fachkräfte gewinnen, deren Gehaltsvorstellungen sonst nicht erfüllbar gewesen wären. Die Hälfte (50 Prozent) sieht es als moralische und gesellschaftliche Pflicht, die Beschäftigten am eigenen Geschäftserfolg zu beteiligen. 40 Prozent wollen auf diese Weise die Personalkosten niedrig halten, 20 Prozent geben an, dass es der Wunsch der Investoren sei, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu beteiligen und 12 Prozent halten es für notwendig, um ausländische Fachkräfte zu gewinnen.
In den Startups, die auf Mitarbeiterbeteiligung bislang verzichten, gilt vor allem der zu hohe Verwaltungsaufwand als Hindernis (33 Prozent). „Trotz der Anpassungen zum Jahresbeginn ist die Übertragung echter Unternehmensanteile weiterhin zu aufwändig und deshalb wenig attraktiv“, sagt Wintergerst. So werde weiterhin stark mit sogenannten virtuellen Anteilen oder komplexen Gesellschaftsstrukturen gearbeitet, um den Anforderungen der Startups gerecht zu werden. „Wir müssen die Prozesse vereinfachen, etwa durch die Einführung stimmrechtsloser Anteile im GmbH-Recht. Auch technologische Lösungen, wie die Tokenisierung von Unternehmensanteilen, können helfen, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren”, so Wintergerst weiter.
Je ein Viertel (24 Prozent) sagt, dass die Beschäftigten klassische Gehaltszahlungen bevorzugen bzw. die rechtliche Lage zu kompliziert ist. Ein Fünftel (21 Prozent) möchte die eigenen Anteile nicht verwässern, 18 Prozent halten Mitarbeiterbeteiligungsmodelle in Deutschland für steuerlich unattraktiv – vor einem Jahr, vor Verabschiedung des Zukunftsfinanzierungsgesetzes, lag der Anteil noch bei 26 Prozent. Jedes zehnte Startup (10 Prozent) befürchtet bei einer Beteiligung der Beschäftigten langsamere Entscheidungsprozesse, 7 Prozent geben an, dass die Investoren dies ablehnen. Und fast jedes Vierte (23 Prozent) hat sich mit dem Thema schlicht noch nicht beschäftigt.
Hinweis zur MethodikGrundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 172 Tech-Startups aus Deutschland online befragt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, gibt aber ein aussagekräftiges Stimmungsbild für Startups in Deutschland. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 7 bis KW 15 statt. Die Fragestellungen lauteten: „Werden eure Beschäftigten an eurem Startup beteiligt?“, „Wer ist an eurem Startup beteiligt?“, „Warum beteiligt ihr eure Beschäftigten am Startup?“ und „Warum beteiligt ihr eure Beschäftigten nicht am Startup?“
Die Auswertung 2026 vom ICR und Jobboersencheck.de zeigt einen Jobportalmarkt in Bewegung. Teilweise verdoppelt oder verdreifacht sich die Online-Sichtbarkeit einzelner Anbieter. Für einen Spitzenplatz reicht Reichweite allein jedoch nicht aus: Veränderungen bei Zufriedenheit und Weiterempfehlung wirken sich wegen ihrer höheren Gewichtung vielfach stärker auf das Gesamtergebnis aus.
Generalisten: Stepstone bleibt vorn, Stellenanzeigen.de zieht mit LinkedIn gleich
Die Top-Platzierungen 2026:1. Stepstone – unverändert2. LinkedIn – unverändert2. Stellenanzeigen.de – 1 Platz gewonnen4. Jobware – 1 Platz verloren
Stepstone verteidigt den Gesamtsieg, obwohl die Sichtbarkeit von 91,69 auf 66,31 Punkte sinkt (-27,7 %). Ausschlaggebend sind die deutlich besseren Bewerberurteile: Die Zufriedenheit steigt von 5,40 auf 5,60, die Weiterempfehlung von 91,4 % auf 92,7 %.
Stellenanzeigen.de verbessert sich auf den geteilten zweiten Rang. Die Sichtbarkeit wächst von 4,07 auf 7,17 Punkte (+76,2 %) und gleicht damit leicht rückläufige Qualitätswerte aus. LinkedIn bleibt auf dem geteilten Rang 2. Die Sichtbarkeit steigt um 60,5 %, während Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung etwas nachgeben.
Jobware gewinnt an Sichtbarkeit, verliert jedoch bei Bewerberzufriedenheit. Die Arbeitgeberwerte bleiben auf einem konstant hohen Zufriedenheitsniveau.
Einordnung: Bei den Generalisten gewinnt nicht automatisch das reichweitenstärkste Portal. Stepstone profitiert vor allem von einem ausgewogeneren Verhältnis aus Sichtbarkeit und Bewerbererlebnis.
Jobsuchmaschinen: Stellenonline mit Sichtbarkeitssprung, Kimeta mit Qualitätsschub
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. HeyJobs – 1 Platz verloren2. Stellenonline – 1 Platz gewonnen4. Kimeta - 1 Platz gewonnen
Indeed ist 2026 alleiniger Testsieger. Die Sichtbarkeit steigt von 55,92 auf 89,85 Punkte (+60,7 %). Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung gehen zwar leicht zurück, die hohe Reichweite sichert jedoch weiterhin die Spitzenposition.
Die spektakulärste Veränderung liefert Stellenonline: Die Sichtbarkeit steigt von 0,10 auf 1,87 Punkte – ein Plus von rund 1.698 %. Das Portal verbessert sich von Rang 3 auf den geteilten Rang 2.
Kimeta steigt von Rang 5 auf Rang 4. Besonders auffällig sind die Bewerberurteile: Die Zufriedenheit wächst von 4,79 auf 5,49, die Weiterempfehlung von 81,3 % auf 90,2 %. HeyJobs verdoppelt zwar annähernd seine Sichtbarkeit, fällt aber wegen sinkender Bewerberwerte vom geteilten ersten auf den geteilten zweiten Platz.
Einordnung: Bei Jobsuchmaschinen zeigen Stellenonline und Kimeta zwei unterschiedliche Erfolgswege: Reichweitenwachstum auf der einen, ein deutlich verbessertes Bewerbererlebnis auf der anderen Seite. Spezialjobbörsen: PraktischArzt übernimmt die Spitze, Yourfirm macht vier Plätze gut
Die Top-Platzierungen 2026:1. praktischArzt – 1 Platz gewonnen2. Yourfirm – 4 Plätze gewonnen2. GoodJobs – 2 Plätze gewonnen4. Jobvector - 3 Plätze verloren4. Hogapage - 1 Platz gewonnen
PraktischArzt steigt vom geteilten zweiten Rang an die Spitze. Die Sichtbarkeit wächst um 106,3 %, die Arbeitgeberzufriedenheit steigt von 6,34 auf 6,47. Mit Weiterempfehlungswerten von 99,0 % bei Bewerbern und 99,4 % bei Arbeitgebern liegt das Portal weiterhin nahe am Maximalwert.
Yourfirm ist einer der größten Gewinner der gesamten Auswertung. Das Portal verbessert sich von Rang 6 auf Rang 2. Die Sichtbarkeit steigt von 0,31 auf 1,15 Punkte (+270,6 %), gleichzeitig verbessern sich Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung.
GoodJobs erreicht ebenfalls Rang 2. Unterstützt wird der Aufstieg durch bessere Arbeitgeberurteile: Die Zufriedenheit steigt von 5,95 auf 6,05, die Weiterempfehlung von 92,7 % auf 94,1 %.
Der Vorjahressieger Jobvector fällt auf Rang 4. Zwar nimmt die Sichtbarkeit um 30,9 % zu, die Bewerberzufriedenheit sinkt jedoch von 6,36 auf 5,48 und die Weiterempfehlung um mehr als zehn Prozentpunkte.
Einordnung: In den Spezialsegmenten haben starke Vertrauens- und Empfehlungswerte besonders großen Einfluss. PraktischArzt kombiniert diese Qualität 2026 zusätzlich mit wachsender Sichtbarkeit. IT-Portale: Stepstone übernimmt Platz 1, Indeed kehrt aufs Podium zurück
Die Top-Platzierungen 2026:1. Stepstone – 2 Plätze gewonnen2. Jobvector – 1 Platz verloren3. Indeed – 3 Plätze gewonnen
Stepstone springt von Rang 3 auf Rang 1. Obwohl die Sichtbarkeit um 27,7 % sinkt, steigt die Bewerberzufriedenheit von 5,32 auf 5,63. Die Weiterempfehlung verbessert sich von 87,2 % auf 91,4 %.
Jobvector bleibt mit einer Zufriedenheit von 6,64 und einer Weiterempfehlung von 98 % der Qualitätsführer, wird im Gesamtranking aber von Stepstone überholt.
Indeed steigt von Rang 6 auf Rang 3. Die Sichtbarkeit wächst um 60,7 %, die Weiterempfehlung um 4,1 Prozentpunkte. LinkedIn entwickelt sich in die Gegenrichtung: Trotz eines Sichtbarkeitszuwachses von 60,5 % fällt das Portal von Rang 2 auf Rang 5, da die Empfehlungsrate sinkt.
Einordnung: Für das IT-Recruiting spricht die Auswertung für eine Kombination aus reichweitenstarken Generalisten und hoch bewerteten Fachportalen. Reichweite allein verhindert jedoch keinen Rangverlust.
Ingenieure und Technik: Stabile Spitze, große Bewegung im Mittelfeld
Die Top-Platzierungen 2026:1. Jobvector – unverändert2. Stepstone – unverändert3. e-fellows.net – 1 Platz gewonnen
Jobvector und Stepstone verteidigen ihre Spitzenplätze. Jobvector steigert seine Sichtbarkeit um 30,9 %, während Zufriedenheit und Weiterempfehlung nur leicht nachgeben. Stepstone verbessert die Zufriedenheit von 5,44 auf 5,63 und die Weiterempfehlung von 93,9 % auf 94,9 %.
E-fellows.net steigt dank eines Sichtbarkeitsplus von 50,9 % auf Rang 3. Der größte Aufsteiger ist jedoch Academics: Das Portal verbessert sich von Rang 17 auf Rang 9. Die Zufriedenheit steigt von 5,01 auf 5,21, die Weiterempfehlung von 79,0 % auf 86,1 %.
Yourfirm klettert von Rang 10 auf Rang 4. Getragen wird der Sprung von einem Sichtbarkeitswachstum von 270,6 %, höherer Zufriedenheit und einer besseren Weiterempfehlungsrate.
Einordnung: Im Engineering-Segment bleibt Jobvector die Qualitätskonstante. Gleichzeitig zeigen Academics und Yourfirm, dass starke Verbesserungen im Bewerbererlebnis etablierte Rangordnungen schnell verändern können.
Schüler und Azubis: Ausbildung.de überholt Aubi-plus
Die Top-Platzierungen 2026:1. Azubiyo – unverändert2. Ausbildung.de – 1 Platz gewonnen3. Aubi-plus – 1 Platz verloren3. Azubi.de – 1 Platz gewonnen
Azubiyo verteidigt den ersten Platz, obwohl die Sichtbarkeit um 16,6 % und die Bewerberzufriedenheit leicht zurückgehen. Die Arbeitgeberweiterempfehlung verbessert sich geringfügig auf 93,6 %.
Ausbildung.de steigt auf Rang 2. Die Sichtbarkeit wächst um 2,9 %, die Weiterempfehlung der Arbeitgeber von 91,4 % auf 92,2 %. Aubi-plus fällt dagegen auf Rang 3: Die Bewerberzufriedenheit sinkt von 5,81 auf 5,39 und die Weiterempfehlung von 92,3 % auf 86,8 %. Auch die Arbeitgeberwerte gehen zurück.
Azubi.de verbessert sich trotz schwächerer Arbeitgeberurteile auf den geteilten dritten Rang. Entscheidend ist vor allem der Sichtbarkeitsanstieg von 4,63 auf 6,41 Punkte (+38,5 %).
Die Datengrundlage wird breiter: Die Zahl der Bewerberbewertungen steigt um 10,6 %, die der Arbeitgeberbewertungen um 7,7 %.
Einordnung: Die Spitzenpositionen bleiben relativ stabil. Hinter Azubiyo verschiebt sich die Rangfolge jedoch zugunsten von Ausbildung.de und Azubi.de.
Studierende, Absolventen und Young Professionals (SAY): E-fellows.net bleibt vorn, Berufsstart holt auf
Die Top-Platzierungen 2026:1. E-fellows.net – unverändert2. Karriere-Unicum.de – unverändert3. Stellenwerk – 1 Platz verloren
E-fellows.net verteidigt Rang 1. Die Sichtbarkeit steigt um 50,9 %, außerdem verbessern sich Arbeitgeberzufriedenheit und -weiterempfehlung. Karriere-Unicum.de bleibt auf Rang 2 und steigert die Bewerberzufriedenheit von 5,73 auf 5,91.
Stellenwerk fällt auf Rang 3. Die Sichtbarkeit wächst zwar um 54,6 % und die Weiterempfehlung der Arbeitgeber steigt um 7,4 Prozentpunkte. Gleichzeitig bricht die Weiterempfehlung der Bewerber von 94,4 % auf 79,4 % ein.
Berufsstart macht zwei Plätze gut und erreicht gemeinsam mit Absolventa Rang 4. Unterstützt wird der Aufstieg durch ein Sichtbarkeitsplus von 61,7 %.
Einordnung: Gerade in dieser Zielgruppe lohnt der getrennte Blick auf Bewerber und Arbeitgeber. Stellenwerk und Absolventa zeigen, wie stark sich die Wahrnehmung beider Gruppen unterscheiden kann.
Blue Collar: Yourfirm zieht mit Meinestadt.de gleich
Die Zahl der berücksichtigten Bewerberbewertungen steigt von 1.639 im Jahr 2025 auf 1.917 im Jahr 2026 – ein Plus von rund 17 Prozent. An der Spitze bleibt Indeed, dahinter sorgen Yourfirm sowie zwei neu im Ranking vertretene Portale für Bewegung.
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. Yourfirm – 1 Platz gewonnen2. Meinestadt.de - unverändert4. Heyjobs
Indeed verteidigt den ersten Platz. Die Sichtbarkeit steigt deutlich von 55,92 auf 89,85 Punkte – ein Plus von 60,7 Prozent. Gleichzeitig gehen die Bewerberzufriedenheit von 5,80 auf 5,52 und die Weiterempfehlungsrate von 93,2 auf 92,6 Prozent leicht zurück.
Yourfirm verbessert sich vom dritten auf den geteilten zweiten Rang. Das Portal steigert seine Sichtbarkeit von 0,31 auf 1,15 Punkte und damit um rund 270 Prozent. Auch die Qualitätswerte entwickeln sich positiv: Die Zufriedenheit wächst von 5,67 auf 5,85, die Weiterempfehlungsrate von 95,6 auf 98,0 Prozent. Damit erzielt Yourfirm 2026 die höchste Weiterempfehlungsrate der Kategorie.
Meinestadt.de behauptet sich auf dem geteilten zweiten Platz. Trotz eines Sichtbarkeitsrückgangs von 21,4 Prozent bleiben Zufriedenheit und Weiterempfehlung nahezu stabil. Neu im ausgewiesenen Ranking sind HeyJobs auf Rang 4 und Dienstzeitende auf Rang 5.
Einordnung: Im Blue-Collar-Recruiting bleibt Reichweite wichtig, sie entscheidet aber nicht allein über den Erfolg. Yourfirm zeigt, wie sich steigende Sichtbarkeit in Verbindung mit sehr hoher Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung unmittelbar in einer besseren Platzierung niederschlägt. Für Arbeitgeber empfiehlt sich daher eine Kombination aus reichweitenstarken Generalisten und Portalen mit einer klaren Ausrichtung auf mittelständische, regionale oder gewerblich-technische Zielgruppen.Pink Collar: Stepstone gelingt der größte Sprung
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. Stepstone – 4 Plätze gewonnen3. Meinestadt.de – 1 Platz verloren
Indeed verteidigt Rang 1. Die Sichtbarkeit steigt um 60,7 %, während Zufriedenheit und Weiterempfehlung leicht nachgeben.
Stepstone ist der klare Aufsteiger der Kategorie. Das Portal verbessert sich von Rang 6 auf Rang 2. Die Zufriedenheit steigt von 4,80 auf 5,25, die Weiterempfehlung sogar von 78,0 % auf 89,6 %. Diese Qualitätsgewinne kompensieren den Sichtbarkeitsrückgang von 27,7 % deutlich.
Meinestadt.de und Jobbörse.de verlieren durch den Aufstieg von Stepstone jeweils eine Position. Jobbörse.de verbessert seine Zufriedenheit und Weiterempfehlung zwar leicht, fällt aber von Rang 3 auf Rang 4.
Einordnung: In Pink Collar ist besonders deutlich zu erkennen, dass Verbesserungen bei Zufriedenheit und Weiterempfehlung stärker wirken können als reine Reichweitengewinne.
Die besten Jobbörsen im Mittelstand – die neue Kategorie im Jahr 2026
Kleine und mittlere Unternehmen stellen besondere Anforderungen an Jobportale: Neben ausreichender Reichweite zählen vor allem eine persönliche Betreuung, passende Bewerbungen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb wird 2026 erstmals die Kategorie „Mittelstand“ bei „Deutschlands beste Jobportale“ ausgezeichnet.
In die Auswertung flossen 7.778 Bewertungen von Arbeitgebern mit 50 bis 500 Mitarbeitenden ein. Die Sichtbarkeit wurde wie bei den anderen Kategorien mit 25 Prozent, die Arbeitgeberzufriedenheit mit 45 Prozent und die Weiterempfehlungsrate mit 30 Prozent gewichtet.
Die Top-Jobbörsen für den Mittelstand 20261. Stellenanzeigen.de2. Yourfirm2. Jobware4. Heyjobs
Stellenanzeigen.de sichert sich den ersten Platz in der neuen Kategorie. Das Portal verbindet eine vergleichsweise hohe Sichtbarkeit mit einer Arbeitgeberzufriedenheit von 5,61 auf einer Skala von 1 bis 7 und einer Weiterempfehlungsrate von 92,0 Prozent.
Yourfirm erreicht den geteilten zweiten Rang und erzielt gleichzeitig die besten Qualitätswerte der Kategorie: Mit einer Zufriedenheit von 5,94 und einer Weiterempfehlungsrate von 96,8 Prozent liegt das auf den Mittelstand spezialisierte Portal bei beiden Arbeitgeberkennzahlen an der Spitze.
Ebenfalls auf Rang 2 landet Jobware. Das Portal erreicht die zweithöchste Arbeitgeberzufriedenheit mit 5,78 sowie eine Weiterempfehlungsrate von 93,0 Prozent.
Auf Rang 4 folgt HeyJobs, das eine hohe Sichtbarkeit mit einer Zufriedenheit von 5,58 und einer Weiterempfehlungsrate von 92,1 Prozent kombiniert. Stepstone erreicht Rang 5.
Auffällig ist, dass hohe Reichweite allein nicht für eine Spitzenplatzierung ausreicht. Indeed weist die höchste Sichtbarkeit der untersuchten Portale auf, landet aufgrund niedrigerer Werte bei Arbeitgeberzufriedenheit und Weiterempfehlung jedoch nur auf Rang 8.
Einordnung: Die neue Kategorie zeigt, dass mittelständische Arbeitgeber insbesondere Portale honorieren, die ihre Anforderungen verstehen und passende Leistungen bieten. Für die Personalsuche im Mittelstand empfiehlt sich daher eine Kombination aus ausreichender Reichweite und Portalen mit hoher Arbeitgeberzufriedenheit und Weiterempfehlung.
Fazit: Das Bewerbererlebnis entscheidet über den Nutzen der Reichweite
Die Ergebnisse 2026 zeigen drei wiederkehrende Muster:
Qualität kann Reichweitenverluste ausgleichen. Stepstone gewinnt die IT-Kategorie und steigt bei Pink Collar stark auf, obwohl seine Sichtbarkeit sinkt.
Mehr Sichtbarkeit garantiert keinen Ranggewinn. Xing und LinkedIn wachsen in mehreren Kategorien bei der Sichtbarkeit, können diese Entwicklung wegen schwächerer Qualitätswerte aber nicht durchgehend in bessere Platzierungen übersetzen.
Spezialisten können schnell aufsteigen. PraktischArzt, Yourfirm, GoodJobs und Academics profitieren von hohen oder deutlich verbesserten Zufriedenheits- und Empfehlungswerten.
Für Recruiting-Teams folgt daraus: Portale sollten nicht nur anhand ihrer Reichweite ausgewählt werden. Sichtbarkeit, Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung müssen gemeinsam betrachtet werden – und bei Kategorien mit Arbeitgeberurteilen zusätzlich getrennt nach beiden Bewertungsgruppen.
DatenhinweisEs wurden insgesamt 118.267 Bewertungen zu Jobportalen mit mindestens 30 Feedbacks ausgewertet, davon 91.325 Bewerber- und 26.942 Arbeitgeberurteile.
In den kombinierten Kategorien werden Bewerber- und Arbeitgeberranking jeweils zu 50 % berücksichtigt. Innerhalb der Teilrankings entfallen 25 % auf Sichtbarkeit, 45 % auf Zufriedenheit und 30 % auf Weiterempfehlung.
Die Sichtbarkeitswerte sind portalbezogene Sistrix-Werte und werden deshalb bei demselben Jobportal in mehreren Kategorien identisch verwendet.





