
Jobbörsen-Betreiberin greenjobs GmbH gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Grüne Jobbörse ist Preisträgerin in der erstmals vergebenen Kategorie Personalvermittlung
Potsdam, 31.10.2023 – Die greenjobs GmbH, Betreiberin der Online-Stellenbörsen greenjobs.de und eejobs.de mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Energiewende, hat den 16. Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "Personalvermittlung" gewonnen. Sie setzte sich damit gegen Mit-Finalisten Hays AG und Joblinge e.V. durch. Der renommierte Preis, der ökologisches und soziales Engagement in Europa auszeichnet, würdigt Unternehmen und Organisationen, die sich vorbildlich für Nachhaltigkeit einsetzen. Die offizielle Preisverleihung findet am 23. November 2023 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstags in Düsseldorf statt.
"Seit über 20 Jahren unterstützen wir mit unseren Spezialjobbörsen die grüne Transformation ganz unterschiedlicher Branchen. Wir sind stolz, dass die Jury unsere Rolle würdigt“, freut sich greenjobs-Geschäftsführer Jan Strohschein. Auch viele frühere Jobsuchende schätzten die Jobbörsen sehr und schalteten – nun auf Arbeitgeberseite – selbst Stellenanzeigen. „Diese guten Kontakte sind eine echte Bereicherung für meine Arbeit“, findet Strohschein.
greenjobs deckt nicht nur den klassischen "Ökobereich" ab, sondern die gesamte Bandbreite umweltbezogener Arbeit. "Vom Laboranten in einem Start-up bis zur Projektiererin für Erneuerbare Energien-Anlagen, von der Ehrenamtskoordinatorin in einer Umweltstiftung bis zum Marketingprofi in der Biolebensmittelbranche“, erklärt Philipp Toebe, der bei greenjobs den Vertrieb und die Kooperationen verantwortet. „Und egal ob Unternehmen, NGO oder Behörde – unser Nachhaltigkeitsfokus macht den Unterschied zu den großen Generalisten-Stellenbörsen."
Die Erfolgsgeschichte von greenjobs begann vor 23 Jahren als Hobbyprojekt von Jan Strohschein und Uwe Trenkner. Die beiden Gründer sahen einen wachsenden Bedarf für eine auf grüne Berufe spezialisierte Jobbörse. Nachdem sie das Projekt im Jahr 2011 kommerzialisierten, wuchs das Team auf heute fünf Personen. Alle Mitarbeiter:innen sind selbst Expert:innen in umweltbezogenen Branchen und bringen ihre Erfahrungen interdisziplinär in die Arbeit des Unternehmens ein.
Keyfacts zu Greenjobs
- Gestartet: 01.09.2000
- Branchen: Nachhaltigkeitsfokussierte, grüne Branchen
- Tätigkeitsschwerpunkt: Online-Stellenbörsen www.greenjobs.de und www.eejobs.de
- Produkte: Stellenanzeigen, Schnittstellenanbindungen
- Mitarbeiterzahl: 5
- Auszeichnungen: Beste Jobbörse 2021, 2022 und 2023 (Arbeitgeberzufriedenheit; jobboersencheck.de)
- Breites Netzwerk an Kooperationspartnern, darunter Verbände, Branchenmessen und Medien
- Corporate Mission: Die Arbeitswelt nachhaltiger machen!
Pressekontakt:
Jan Strohschein (Geschäftsführer)
Telefon: 0331 290 98 65
Mobil: 01577 173 31 62
E-Mail: jan.strohschein@greenjobs.de
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Führungskräften kommt in Unternehmen eine große Verantwortung zu. Sie sind für das Personal verantwortlich und übernehmen außerdem zahlreiche und unterschiedliche Managementaufgaben. Dadurch ergeben sich täglich diverse Herausforderungen, die gemeistert werden müssen. Es ist deshalb wichtig, dass Führungskräfte unterschiedliche Führungsinstrumente kennen und anwenden können, um ihren Aufgaben gerecht zu werden. Um führen zu können, braucht man Fach- auch Führungskompetenzen, die es ermöglichen, Personal anzuleiten und erfolgreich zu führen.
Welche Voraussetzungen und Kompetenzen sollte man mitbringen, um für eine Führungsposition geeignet zu sein?Welche Kompetenzen eine Führungskraft im Detail benötigt, kann je nach den Anforderungen des Jobs und der Branche unterschiedlich sein. Je größer der Verantwortungsbereich ist, desto vielfältiger sind auch die Kompetenzen die erforderlich sind. Denn Führungskräfte, die hoch in der Hierarchie stehen, haben nicht nur Personal, sondern auch andere Führungskräfte unter sich, die sie leiten müssen. Alle Führungskräfte benötigen jedoch starke soziale Kompetenzen und die Fähigkeit, Menschen zu leiten und Vertrauen aufzubauen. Strategie- und Methodenkompetenzen gehören ebenso zu den Eigenschaften, die eine Führungskraft benötigt. Gute Führungskräfte weisen eine Kombination von Fachkompetenz und Persönlichkeit auf, die oft als „Leadership“ bezeichnet wird.
Welche Erwartungshaltungen gibt es von Unternehmensleitung, Kollegen und Mitarbeitern an erfolgreiche Führungskräfte?Die meisten Führungskräfte befinden sich in einer „Sandwich“ Position. Sie verspüren sowohl den Druck der Firmenleitung als auch vom Personal, für das sie verantwortlich sind. Die Unternehmensleitung erwartet dabei in der Regel angemessene Resultate, die zu einem Erfolg des Unternehmens beitragen. Mitarbeiter hingegen erwarten eine faire Behandlung, Anerkennung ihrer Leistung und wünschen sich von einer Führungskraft auch, dass sie sich ihrer Sorgen und Probleme annimmt.
Welche Möglichkeiten und Strategien gibt es, um einzelne Mitarbeiter und ganze Teams erfolgreich zu führen und für sich und die Aufgaben zu begeistern?Im Mittelpunkt einer guten Strategie zur Mitarbeiterführung steht immer ein resultatorientiertes Handeln. Es müssen klare Ziele gesteckt und dessen Erreichen zielstrebig verfolgt werden. Dabei ist es jedoch auch notwendig, jeden Mitarbeiter als Individuum zu betrachten, denn Mitarbeiter reagieren entsprechend ihrer Persönlichkeit unterschiedlich auf den Führungsstil. Daher ist es wichtig, die individuellen Stärken und auch die emotionale Einstellung der Mitarbeiter zu kennen, um sie auf korrekte Weise motivieren und fördern zu können. Wer stärkenorientiert managt, kann Mitarbeitern Erfolgserlebnisse ermöglichen, die als starke Motivation dienen können. Darüber hinaus sollten Mitarbeiter grundsätzlich mit Respekt behandelt und auf Augenhöhe angesprochen werden. Eine gute Führungskraft erwirbt den Respekt der Mitarbeiter durch faires Handeln und braucht seine höhere Stellung in der Firmenhierarchie niemals als Druckmittel einsetzen.
Wie können persönliche und individuelle Mitarbeitergespräche die Motivation und damit die Leistungsbereitschaft steigern?Jeder Mitarbeiter ist innerhalb eines Teams wichtig und sollte diese Wichtigkeit auch verspüren. Individuelle Gespräche, in denen auf die Probleme oder Vorschläge der Mitarbeiter eingegangen werden und auch Lob gespendet werden kann, sind daher eine gute Möglichkeit, um Einzelpersonen zu motivieren. Zum anderen geben individuelle Gespräche der Führungskraft die Möglichkeit, einzelne Mitarbeiter und ihre Denkweise genauer kennenzulernen. Es gibt unterschiedliche Mitarbeitertypen, die auf verschiedene Weise motiviert und gefördert werden können. Je besser man als Führungskraft einschätzen kann, welchem Typ jeder der Mitarbeiter angehört, desto leichter wird es fallen, Strategien zur Motivation zu entwickeln, mit denen Resultate erzielt werden können.
Welche Möglichkeiten und Strategien gibt es, um seine Führungskompetenz zu festigen und ggf. sogar zu steigern?Führungskompetenzen sind erlernbar und daher auch verbesserbar. Als Führungskraft sollte man sich selbst und seinen Führungsstil kennen und auch regelmäßig analysieren. Hin und wieder sollte man sich dazu in die Adlerperspektive begeben und den eigenen Verantwortungsbereich und dessen Abläufe einmal kritisch betrachten. Fast immer wird man durch eine solche Reflexion Möglichkeiten zur Verbesserung finden. Prozesse können häufig verbessert werden, wenn man mit den Verantwortlichen einmal darüber spricht und neue Ideen einfließen lässt. Eine große Hilfe bieten auch Führungsseminare, die für Führungskräfte auf allen Ebenen angeboten werden. Mit solchen Schulungen kann man den eigenen Führungsstil verbessern und sich auch auf Beförderungen vorbereiten.
FazitAls Führungskraft braucht man eine ganze Reihe von Kompetenzen, die nötig sind, um das Personal zu Leistungen zu motivieren, mit denen ein unternehmerischer Erfolg garantiert werden kann. Diese Kompetenzen kann man erlernen und auch kontinuierlich verbessern.
Unternehmen werden von der Corona-Pandemie aktuell vor gewaltige Herausforderungen gestellt und teilweise herrschen trotz erster Lockerungen sogar existentielle Unsicherheiten in einzelnen Branchen, wie etwa der Gastronomie oder dem Tourismus. Ist es angesichts der Einschränkungen im Alltagsleben, der gesundheitlichen Risiken, den steigenden Arbeitslosenzahlen und der Kurzarbeit überhaupt möglich, über neue Chancen in der Krise zu sprechen und warum erweisen sich Stellenanzeigen gerade jetzt für Unternehmen als vielversprechend?Wie können Unternehmen die Corona-Krise als Chance sehen?Für die Personalbeschaffung und die Personalpolitik eines Unternehmens hält die aktuelle Corona-Krise tatsächliche einige Chancen bereit. Während die Personalbeschaffung lange ein mühsames Geschäft war, weil kaum passende Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen, können Unternehmen in der jetzigen Zeit von Kurzarbeit und Einstellungsstopps deutlich schneller und einfacher geeignete Fachkräfte gewinnen. Aber auch Experimente sind derzeit nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht – vor allem mit Blick auf eine digitale Zusammenarbeit. Der Austausch per Videokonferenz, digitale Vorstellungsgespräche und mehr Homeoffice gehört bei vielen Firmen derzeit zum täglichen Brot und auch bei der Rekrutierung von Mitarbeitern zeigt sich, dass neue und erfolgreiche Wege auch nach der Krise beibehalten werden könnten.
Zudem ist genau jetzt die richtige Zeit für Optimierungen, die ansonsten zu kurz kommen: Verschiedene Arbeitsabläufe in Recruiting-Prozessen lassen sich mit etwas Distanz verbessern, sodass jetzt genügend Zeit bleibt, um endlich die Stellenanzeigen zu überarbeiten, um den Bewerbungsprozess zu hinterfragen oder um eine neue Karriereseite zu gestalten. Nicht zuletzt offenbart sich in einer Krise immer die wahre Größe eines Unternehmens. Ein Arbeitgeber, der seine Angestellte jetzt genau im Blick hat, sich menschlich und familienorientiert zeigt, Homeoffice ermöglicht und eine konstante Produktivität belohnt, wird auch am Ende der Krise mit viel Loyalität und Motivation der Mitarbeiter belohnt.Welche Branchen haben aktuell den größten Stellenanzeigenbedarf?Wer sich auf dem Stellenmarkt die derzeit angebotenen Jobs näher anschaut, wird schnell feststellen, dass aufgrund der Corona-Krise vor allem systemrelevante Branchen dringend nach geeigneten Mitarbeitern suchen. Als systemrelevant gelten Berufe, die für die Sicherheit, das öffentliche Leben und die Versorgung unabdingbar sind. Hierzu gehören neben den Ordnungs- und Sicherheitsbehörden wie Feuerwehr und Polizei auch Wasser- und Energieversorger, der Personen- und Transportverkehr sowie Firmen, die für die Aufrechterhaltung von Kommunikationswegen zuständig sind. Natürlich ist auch das Gesundheitswesen mit Apotheken und Krankenhäusern unabdingbar. Aber auch der Sektor Bildung gehört dazu, denn hier muss Personal zur Verfügung stehen, die eine Notbetreuung für Kinder in Kindergärten und Schulen von Menschen in systemrelevanten Branchen übernimmt.Wie hoch ist aktuell die Nachfrage nach Arbeitsplätzen?
Während Unternehmen bis vor einigen Wochen noch mit einem allgegenwärtigen Fachkräftemangel zu kämpfen hatten, herrschen nun aufgrund der Corona-Krise verbreitet Einstellungsstopps vor. Viele Unternehmen sind gezwungen, ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken und durch Firmenschließungen kam es auch zu zahlreichen Entlassungen, sodass die Zahlen der Kurzarbeiter und Arbeitslosen deutschlandweit rapide angestiegen sind. Die Nachfrage an Arbeitsplätzen ist aktuell besonders hoch und wird auch in Zukunft noch weiter ansteigen. Der Grund: Manche Firmen werden die Krise nicht problemlos überstehen, was zwangsläufig zu höheren Arbeitslosenzahlen führen dürfte. Auch wenn die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise bisher noch nicht genau absehbar sind, steht schon jetzt fest, dass sich zahlreiche Arbeitnehmer auf eine neue berufliche Zukunft fokussieren müssen.Warum ist das Schalten von Stellenanzeigen besonders jetzt von Vorteil?
Vor allem jetzt während der Corona-Pandemie ergeben sich für Unternehmen hervorragende Chancen, geeignete Kandidaten durch das Schalten von Stellenanzeigen direkt ansprechen zu können. Bei welcher Jobbörse sich die Schaltung besonders lohnt kann kostenlos im Jobboersencheck recherchiert werden. Da derzeit erheblich weniger Anzeigen online gehen, kommt den aktuellen Stellenanzeigen eine deutlich höhere Aufmerksamkeit zu. Interessenten haben jetzt genügend Zeit, um ihre berufliche Zukunft neu zu ordnen, um Bewerbungen zu schreiben und sich umfassend nach geeigneten Stellenanzeigen umzuschauen. Da viele Arbeitnehmer derzeit im Homeoffice tätig sind, ist zudem eine gute Erreichbarkeit garantiert. Gleichzeitig ist bei vielen Arbeitnehmern aber auch die Verunsicherung groß. Besonders durch emphatische Anzeigen schaffen es Unternehmen, den Kandidaten diese Verunsicherung zu nehmen. Wer Arbeitsplatzsicherheit zusichern kann und umfassend die Perspektiven im Unternehmen aufzeigt, wird von viel Zuspruch und zahlreichen Bewerbungen profitieren.Schlusskommentar
Trotz der ungewöhnlichen und schwierigen Zeit können Unternehmen die Corona-Krise durchaus als Chance für die Rekrutierung von qualifizierten Arbeitskräften nutzen. Durch die Tatsache, dass viele geeignete Kandidaten gerade jetzt Zeit aufbringen, um die berufliche Karriere neu anzukurbeln, werden Unternehmen von gar machen Bewerbern kontaktiert, mit denen eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit möglich ist.
Generell handelt es sich beim Fachkräftemangel zwar um ein branchenübergreifendes Phänomen, allerdings sind die Auswirkungen in einigen Bereichen besonders deutlich spürbar. In Deutschland ist aktuell vor allem die Gesundheits- und Pflegebranche von fehlenden Fachkräften betroffen. Der Mangel ist dabei so akut, dass bereits von einem echten „Pflegenotstand“ gesprochen werden kann. Doch was heißt das eigentlich im Detail?Wie sieht die aktuelle Situation rund um den Fachkräftemangel in der Gesundheits- und Pflegebranche aus?In deutschen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen wie beispielsweise Krankenhäusern und Heimen fehlen laut aktuellen Angaben der Zeitung „Die Zeit“ mindestens 50.000 Pflegekräfte. Hierbei handelt es sich um eine Mindestangabe, da die tatsächliche Zahl nur schwer abgeschätzt werden kann und vermutlich deutlich höher ist. Besonders akut ist der Mangel dabei im Bereich der Altenpflege. Hier dauert es laut dem Bundesgesundheitsministerium im Bundesdurchschnitt 171 Tage, bis eine offene Stelle mit einer examinierten Fachkraft besetzt werden kann. Ein Problem ist hier vor allem die Struktur der Nachfrage. So richtet sich die Mehrzahl aller Stellenangebote in der Alten- und Krankenpflege an examinierte Pflegefachkräfte. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass nur knapp 9 Prozent aller Arbeitssuchenden in diesem Bereich eine entsprechende Qualifikation aufweisen können. Ein weiteres Problem ist, dass als Folge des demografischen Wandels der Bedarf an Pflegekräften kontinuierlich zunimmt.Warum sind Arbeitsplätze im Bereich der Pflege im Vergleich zu anderen Berufen eher unattraktiv?Dass es in Deutschland einen großen Pflegenotstand gibt, hängt ebenfalls mit dem verhältnismäßig unattraktiven Berufsbild zusammen. So ist die körperliche und psychische Belastung in Pflegeberufen verhältnismäßig hoch, während die Bezahlung eher gering ausfällt. Ein weiteres Problem ist die immense Arbeitsbelastung. So sind ein hohes Arbeitsaufkommen und Überstunden keine Seltenheit innerhalb der Branche. Da in der Gesundheits- und Pflegebranche in der Regel nach dem Schichtmodell gearbeitet wird, sind die Arbeitszeiten in den meisten Fällen zudem sehr unflexibel. Weil es sich bei der Pflege um eine Wachstumsbranche handelt, ist hier auch in Zukunft keine Besserung in Sicht. So wird laut Bundesgesundheitsministerium angenommen, dass der Bedarf an Pflegevollkräften gegenüber 2005 bis 2025 um 27 Prozent anwachsen und auch danach weiter zunehmen wird.Welche Folgen hat der Fachkräftemangel für Anbieter und Patienten?Sowohl für Dienstleister als auch für Patienten hat der Fachkräftemangel in Kombination mit dem demografischen Wandel dramatische Auswirkungen zur Folge. Unter der geringen Verfügbarkeit an Fachkräften leidet nämlich in den meisten Fällen die Qualität der Pflege. Hinzu kommt, dass die Belastung für die ohnehin schon geforderten Arbeitnehmer immer größer wird. Dies hat wiederum oftmals negative Konsequenzen für die Gesundheit der Angestellten. Eine weitere Folge des Fachkräftemangels ist zudem das Abwerben von qualifizierten Kräften durch Leasing- bzw. Zeitarbeitsfirmen. Hierdurch leidet ebenfalls die Qualität der Pflege, sodass vor allem Patienten die Leidtragenden sind.Wie kann dem Fachkräftemangel in der Gesundheits- und Pflegebranche entgegengewirkt werden? Welche Jobbörsen eignen sich besonders? Laut dem Vergleichsportal jobboersencheck.de gibt es eine Reihe von Online-Jobbörsen, die sich besonders für Berufe in der Pflege, Gesundheit und Medizin eignen. So wurden die Jobbörsen jobvector, medi-jobs und meinestadt.de von Arbeitgebern sehr gut bewertet. Bewerber zeigen sich auch mit jobvector zufrieden, gefolgt von indeed und psychjob (Stand: November 2019, Jobbörsen mit mind. 20 Bewertungen).
Unternehmen, die eine hohe Reichweite erzielen wollen, können im Jobboersencheck mehrere Jobbörsen im Paket günstig buchen. Zum Beispiel von Raven51 das Jobbörsen Paket für die Branche Gesundheits- und Sozialwesen und dabei über 50% des Listenpreises einsparen.
Schon heute wird der Pflegenotstand aber auch aktiv durch alternative Maßnahmen bekämpft. So werden zum Beispiel immer öfter Lücken durch Pflegekräfte aus dem Ausland geschlossen. Der Mangel ist mittlerweile so groß, dass politische Lösungen erarbeitet werden, welche die Versorgung mit ausländischen Fachkräften erleichtern sollen. Eine weitere Waffe im Kampf gegen den Fachkräftemangel sind Weiterbildungen und Umschulungen. Durch zielgerichtete Bildungsmaßnahmen dieser Art lassen sich unter anderem Fachkräfte aus Quereinsteigern oder Arbeitssuchenden gewinnen. Angesichts des großen Fachkräfteengpasses in der Branche bieten Weiterbildungen Arbeitssuchenden derzeit besonders gute Chancen. Auch die Förderungsmöglichkeiten sind im Bereich der Pflege mittlerweile äußerst vielseitig.Fazit: Was gibt es abschließend zum Thema zu sagen?Summa summarum zeigt sich, dass der Pflegenotstand in Deutschland schon heute ein echtes Problem für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Patienten darstellt. Damit es am Ende nicht zu einem regelrechten Kollaps der Branche kommt, wird aktuell von allen Seiten mit Hochdruck an Gegenmaßnahmen gearbeitet. Vor allem für Quereinsteiger ergeben sich aus der Entwicklung besonders günstige Voraussetzungen im Hinblick auf eine Karriere im Pflege- bzw. Gesundheitssektor.
Die Pflegebranche befindet sich im Wandel. Mit dem Pflegeberufegesetz ist im Jahr 2020 ein neues Berufsbild entstanden: die generalistische Pflegeausbildung. Diese fasst die bisherigen Pflegefachberufe „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“, „Gesundheits- und Krankenpflege“ sowie „Altenpflege“ zu einem Berufsbild zusammen. Die neue Pflegeausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau vermittelt den Auszubildenden die notwendigen Kompetenzen zur Pflege von Menschen. Die ausgebildeten Pflegefachkräfte sind anschließend flexibel in allen Versorgungsbereichen einsetzbar.
Eine Ausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und AltenpflegeWer zuvor in der Pflegebranche arbeiten wollte, musste sich für die Krankenpflege, die Kinderkrankenpflege oder die Altenpflege entscheiden. Es handelte sich um drei unterschiedliche Ausbildungen. Am 1. Januar 2020, mit dem neuen Pflegeberufegesetz, wurden diese drei Berufsbilder zu einer generalistischen Ausbildung zusammengeführt.
Ablauf der PflegeausbildungDie generalistische Pflegeausbildung hat eine Dauer von drei Jahren und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Wie die bisherigen Ausbildungen gliedert sich die Ausbildung in theoretische Unterrichtseinheiten (mindestens 2.100 Stunden) und einen praktischen Ausbildungsteil (2.500 Stunden).
In den ersten beiden Jahren der Ausbildung sind sowohl die theoretischen als auch die praktischen Unterrichtsinhalte für alle Schüler/-innen gleich. Nach den beiden Jahren legen die Auszubildenden eine Zwischenprüfung ab. Um die Ausbildung fortführen zu können, müssen sie diese aber nicht zwingend bestehen.
In einigen Bundesländern gibt es die Möglichkeit, nach zwei Jahren in eine verkürzte Ausbildung zur Pflegehelferin oder zum Pflegehelfer zu wechseln. Im dritten Ausbildungsjahr starten dann alle Auszubildenden zunächst mit einem Einsatz in einer psychiatrischen Einrichtung.
Spezialisierungsmöglichkeiten während der AusbildungDie generalistische Pflegeausbildung ermöglicht es den künftigen Pflegefachmännern und -frauen, in allen Pflegebereichen zu arbeiten. Dennoch haben die Auszubildenden auch bei der neuen Pflegeausbildung Spezialisierungsmöglichkeiten. Wer sich für ein bestimmtes Gebiet interessiert, kann zum Beispiel durch die Wahl der Praxiseinrichtung bereits gewisse Kenntnisse in einem favorisierten Bereich erwerben. Hinzu kommen mögliche Vertiefungen. Im dritten Ausbildungsjahr können die Schüler/-innen die generalistische Ausbildung fortführen, sich für eine Vertiefung als Kinderkranken- und Gesundheitspfleger/-in entscheiden oder eine Vertiefung als Altenpfleger/-in auswählen.
In ersterem Fall schließt die Ausbildung mit dem Abschluss Pflegefachfrau/Pflegefachmann ab. In den anderen beiden Fällen erwerben die Auszubildenden die anerkannten Abschlüsse Altenpfleger/-in oder Kinderkrankenpfleger/-in. Natürlich ist auch hier ein Einsatz in einem anderen Pflegebereich später nicht ausgeschlossen.
Eine Entscheidung können die Auszubildenden diesbezüglich frühestens im letzten Drittel ihrer Pflegeausbildung treffen. Zu diesem Zeitpunkt haben sie bereits alle Pflegebereiche einmal durchlaufen und können sich nunmehr für eine Option entscheiden, die ihrer Eignung und ihren Interessen am ehesten entspricht.
Persönliche und formale VoraussetzungenDie neue Pflegeausbildung ist für alle geeignet, die
kommunikativ und offen sind und sehr gern im Team arbeiten zuverlässig, verantwortungsbewusst, einfühlsam und hilfsbereit sind gut und gerne mit Menschen jeden Alters umgehen bereit sind, sich stetig weiterzubilden.Ideal ist es auch, wenn bereits Erfahrungen im sozialen Bereich oder/und im Pflegebereich vorhanden sind. Neben den persönlichen Voraussetzungen spielen zudem einige formale Voraussetzungen eine Rolle. Dazu zählen:
gesundheitliche und persönliche Eignung Deutschkenntnisse in Wort und Schrift ein Realschulabschluss (mittlerer Abschluss) oder ein gleichwertiger Schulabschluss nach zehn Schuljahren (zum Beispiel der erweiterte Hauptschulabschluss) oder der Hauptschulabschluss nach insgesamt neun Schuljahren, einschließlich einer einjährigen Assistenz- oder Helferausbildung oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren Dauer.Zusätzlich ist ein erweitertes Führungszeugnis vorzubringen, in dem es keine nennenswerten Eintragungen gibt.
Wie wird die neue Pflegeausbildung finanziert?Bis zum Jahr 2020 mussten Auszubildende in der Pflege in vielen Bundesländern noch Schulgeld zahlen. Die generalistische Pflegeausbildung ist für alle Auszubildenden kostenfrei. Darüber hinaus erhalten sie eine Ausbildungsvergütung.
Die Finanzierung der neuen Ausbildung erfolgt über einen sogenannten Ausgleichsfonds. Darüber hinaus ist sie durch ein spezielles Umlageverfahren gesichert. Sowohl das Land als auch die Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser zahlen in die Pflegeversicherung ein. Aus diesem Topf werden den Pflegeschulen die Kosten für die Ausbildung anteilig erstattet.
Welche Vergütung erhalten die Auszubildenden?
Die Höhe der Ausbildungsvergütung beläuft sich im ersten Ausbildungsjahr auf monatlich 1.165 Euro brutto. Im zweiten Ausbildungsjahr erhalten die Auszubildenden 1.230 Euro brutto und im dritten Jahr 1.330 Euro brutto pro Monat. Damit zählt die neue Pflegeausbildung zu den am besten bezahlten Ausbildungen in Deutschland.
Wenn sich ein Auszubildender nicht für den öffentlichen Dienst entscheidet, hängt dessen Ausbildungsgehalt vom jeweiligen Tarifvertrag ab. Dieser unterscheidet sich je nach Bundesland, Institution und Klinik, in der der Auszubildende seine Ausbildung absolviert.
Wichtig zu wissen: Eine Ausbildungsvergütung erhalten ausschließlich Schülerinnen und Schüler in der Erstausbildung. Umschüler/-innen werden über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit finanziert.
Sehr gute Berufschancen dank der generalistischen PflegeausbildungWer sich dazu entschließt, die generalistische Pflegeausbildung zu absolvieren, hat nach dem erfolgreichen Abschluss hervorragende Jobchancen. Aufgrund des vorherrschenden Personalmangels in der Pflegebranche ist der Bedarf an Pflegefachkräften bundesweit sehr hoch. Und dies wird sich auch in den nächsten Jahren kaum ändern.
Man könnte also sagen, dass das Berufsfeld Pflege krisen- und zukunftssicher ist. Angehende Pflegerinnen und Pfleger haben dabei nicht nur auf dem deutschen Markt gute Jobperspektiven, sondern auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Wer auf der Suche nach einem Job im Pflegebereich ist, wird über Online-Jobbörsen schnell fündig.
Fazit: Die neue Ausbildung zur PflegefachkraftIn den letzten Jahren haben sich die Anforderungen an den Pflegebereich stark erhöht. Gefordert sich zunehmend interdisziplinäre Fähigkeiten und Kenntnisse. Aufgrund des demografischen Wandels gibt es immer mehr pflegebedürftige Menschen, sodass die Nachfrage nach Pflegefachkräften wächst. Dennoch herrscht ein Fachkräftemangel in der Gesundheits- und Pflegebranche.
Für Nachwuchstalente ist dies eine große Chance, in der Zukunftsbranche Fuß zu fassen. Denn auch in der Zukunft wird der Bedarf an Pflegefachkräften sehr groß sein. Um die heutigen und auch die künftigen Anforderungen an Pflegekräfte erfüllen zu können, war eine grundlegende Reformierung der Pflegeausbildung nötig. Die neue generalistische Pflegeausbildung, die im Rahmen des Pflegeberufegesetzes beschlossen wurde, ist vor diesem Hintergrund ein großer Fortschritt.
Die Reform der Pflegeberufe war wichtig, um die Branche zum einen für junge Menschen attraktiver zu machen und zum anderen eine zeitgemäße Pflegeausbildung sicherzustellen. Gefragt sind Generalisten, die ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse aus den verschiedenen Pflegebereichen interdisziplinär verknüpfen können. Die umfassende generalistische Pflegeausbildung vermittelt genau das. Die Generalisierung verschafft den Nachwuchskräften die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen tätig zu werden. Hierdurch erhalten sie vielfältige Jobperspektiven.




