
Jobbörsen-Betreiberin greenjobs GmbH gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Grüne Jobbörse ist Preisträgerin in der erstmals vergebenen Kategorie Personalvermittlung
Potsdam, 31.10.2023 – Die greenjobs GmbH, Betreiberin der Online-Stellenbörsen greenjobs.de und eejobs.de mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Energiewende, hat den 16. Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "Personalvermittlung" gewonnen. Sie setzte sich damit gegen Mit-Finalisten Hays AG und Joblinge e.V. durch. Der renommierte Preis, der ökologisches und soziales Engagement in Europa auszeichnet, würdigt Unternehmen und Organisationen, die sich vorbildlich für Nachhaltigkeit einsetzen. Die offizielle Preisverleihung findet am 23. November 2023 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstags in Düsseldorf statt.
"Seit über 20 Jahren unterstützen wir mit unseren Spezialjobbörsen die grüne Transformation ganz unterschiedlicher Branchen. Wir sind stolz, dass die Jury unsere Rolle würdigt“, freut sich greenjobs-Geschäftsführer Jan Strohschein. Auch viele frühere Jobsuchende schätzten die Jobbörsen sehr und schalteten – nun auf Arbeitgeberseite – selbst Stellenanzeigen. „Diese guten Kontakte sind eine echte Bereicherung für meine Arbeit“, findet Strohschein.
greenjobs deckt nicht nur den klassischen "Ökobereich" ab, sondern die gesamte Bandbreite umweltbezogener Arbeit. "Vom Laboranten in einem Start-up bis zur Projektiererin für Erneuerbare Energien-Anlagen, von der Ehrenamtskoordinatorin in einer Umweltstiftung bis zum Marketingprofi in der Biolebensmittelbranche“, erklärt Philipp Toebe, der bei greenjobs den Vertrieb und die Kooperationen verantwortet. „Und egal ob Unternehmen, NGO oder Behörde – unser Nachhaltigkeitsfokus macht den Unterschied zu den großen Generalisten-Stellenbörsen."
Die Erfolgsgeschichte von greenjobs begann vor 23 Jahren als Hobbyprojekt von Jan Strohschein und Uwe Trenkner. Die beiden Gründer sahen einen wachsenden Bedarf für eine auf grüne Berufe spezialisierte Jobbörse. Nachdem sie das Projekt im Jahr 2011 kommerzialisierten, wuchs das Team auf heute fünf Personen. Alle Mitarbeiter:innen sind selbst Expert:innen in umweltbezogenen Branchen und bringen ihre Erfahrungen interdisziplinär in die Arbeit des Unternehmens ein.
Keyfacts zu Greenjobs
- Gestartet: 01.09.2000
- Branchen: Nachhaltigkeitsfokussierte, grüne Branchen
- Tätigkeitsschwerpunkt: Online-Stellenbörsen www.greenjobs.de und www.eejobs.de
- Produkte: Stellenanzeigen, Schnittstellenanbindungen
- Mitarbeiterzahl: 5
- Auszeichnungen: Beste Jobbörse 2021, 2022 und 2023 (Arbeitgeberzufriedenheit; jobboersencheck.de)
- Breites Netzwerk an Kooperationspartnern, darunter Verbände, Branchenmessen und Medien
- Corporate Mission: Die Arbeitswelt nachhaltiger machen!
Pressekontakt:
Jan Strohschein (Geschäftsführer)
Telefon: 0331 290 98 65
Mobil: 01577 173 31 62
E-Mail: jan.strohschein@greenjobs.de
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Teamwork – eine Fähigkeit und ein Verhaltensmuster, welches wir eigentlich evolutionsbedingt und biologisch in uns tragen.
Schon im frühen Kindesalter lernen wir diesen so wichtigen Skill. Doch langsam aber sicher scheint diese Fähigkeit aus unserer Gesellschaft zu verschwinden. Wo er noch zu finden ist, ist er meist schwer aufrecht zu erhalten. Immer komplexere Aufgaben, steigender Narzissmus und ein Drang zur Erfüllung eigener und persönlicher Interessen, sind nur einige von vielen Gründen.
Doch der Erhalt und die Pflege von Teamgeist sollte für jedes Unternehmen und jede Arbeitsgemeinschaft von hoher Priorität sein. Große Unternehmen entstehen durch den großen Einsatz der Menschen, die in diesem Unternehmen tätig und involviert sind. Die gemeinschaftlichen Bemühungen aller Mitarbeiter, das Ineinandergreifen einzelner Prozesse und Bereitschaft zusammen zu arbeiten sind die, welche am Ende für den Erfolg sorgen. Das Verschmelzen viele Talente und Fähigkeiten sorgt für mehr Energie, mehr Flow und mehr Produktivität.
Teamgeist macht Erfolg einfacher.
5 einfache Tipps für ein außergewöhnlichen Teamgeist Vergeben von realistischen, aber herausfordernden AufgabenDas Setzen klarer Ziele hilft dem Team bei einer engagierten und fokussierten Herangehensweise. Um sicher zu stellen, dass auch jeder Mitarbeiter motiviert an die Aufgabe herantritt, ist es wichtig die Teammitglieder wissen zu lassen, welche Stärken die jeweilige Person mitbringt, um diese Herausforderung gemeinsam zu meistern. Nicht nur jeder einzelne ist gefragt, sondern das erwähnte Ineinandergreifen der jeweiligen Stärken. Ein kleiner Schubs in die richtige Richtung, eine Blueprint zur Erreichung des Ziels, kann dem Team neues Selbstbewusstsein und neuen Drive geben.
Die richtigen Teamressourcen können den Ausschlag gebenSelten lassen sich Aufgaben effizient erledigen, wenn die zur Verfügung gestellten Ressourcen nicht adäquat zur Aufgabenstellung passen. Das Bereitstellen eines Meetingraumes ist oft eine unterschätzte Ressource. Es hat sich gezeigt, dass Teams kreativer arbeiten können, wenn sie einen festen Meetingraum haben, in welchem sie gemeinsam brainstormen und planen können. Eine weitere unterschätzte Ressource ist die “Erlaubnis” Fehler zu machen. Diese Kleinigkeit sollte offen kommuniziert werden und sorgt somit für eine Steigerung der allgemeinen Moral. Realistische Deadlines, statt immenser Druck. Entgegenkommen durch Raum für Kreativität und eigenen Ideen, statt dem Hinterherlaufen von Perfektion. Auch wenn diese Art der Ressourcen nicht immer greifbar scheinen mag, so haben sie doch eine große Wirkung.
Regelmäßige, ungezwungene Team-MeetingsEine knallharte Linie und eine Diktatur durch die Managementebene, ist nicht immer sinnvoll. Stattdessen sollten Mitarbeiter die Möglichkeit haben, sich auch während der Arbeit in Gruppen auszutauschen, um so, gegebenenfalls, folglich eine bessere Entscheidungen zu treffen. Es lässt sich beobachten, dass Team in zwanglosen Meetings eine höhere Effizienz zeigen, als diejenigen, die unter Zwang, Stress und Zeitdruck arbeiten. Zu viel hinsichtlich einer bestimmten Aufgabe limitiert das Potential der gesamten Gruppe und ist somit kontraproduktiv – sowohl für den Prozess, als auch das Endergebnis.
Es können auch Teammeetings organisiert werden, in denen Mitarbeiter, hinsichtlich einer bestimmten Aufgabe, die absolute Freiheit haben, sich frei auszudrücken und ihre Ideen, ihre Emotionen und ihre Visionen zu äußern.
Die gewisse Würze, Verantwortung zu übernehmenWas haben Chili con Carne und Teamgeist gemeinsam? Nur mit der richtigen Würze, wird es richtig gut. In diesem Falle geht darum, Verantwortung zu übernehmen. Entscheidend für den Erfolg eines Teams, ist die Bereitschaft eines jeden Mitglieds, stets die volle Verantwortung für sein Handeln und seine Rolle zu übernehmen. Teamwork/Teamgeist kann also auch einem Riesenpuzzle ähneln. Die Verantwortung der Mitarbeiter ist jeweils ein individuelles Puzzleteil – ein einzelnes Teil ist nutzlos, doch wenn alle Puzzlestücke korrekt zusammengelegt werden, dann ist das Puzzle komplett. So ist auch der individuelle Erfolg im Team toll, hilft aber dem Gruppenergebnis nicht weiter, wenn lediglich für den eigenen Erfolg gearbeitet wird. Je mehr Verantwortung das gesamte Team übernimmt, desto mehr kann das gesamte Team den Prozess genießen und füreinander, statt gegeneinander arbeiten. Das Ergebnis, ist ein hervorragendes Ergebnis.
Der Mensch macht’sDie folgende Rechnung geht selbst dann auf, wenn Sie kein Mathe-Freund sein sollten.
Investition / Arbeit – Konflikte * Teamwork = Erfolg
oder mit anderen Worten: Wenn wir unsere Investitionen stets addieren, die Arbeit gleichmäßig teilen und Konflikte und Fehler subtrahieren, dann können wir den Erfolg multiplizieren. Die oben genannte Gleichung mag in diesem Fall nicht unbedingt auf die text-basierte Ausführung passen, verdeutlicht aber dennoch die Idee. Menschen sind die Basis eines Teams und ein Haufen guter Teams, ist das Herz eines Unternehmens. Und doch, die Mitglieder eines jeden Teams sind Menschen. Diese Menschen werden angetrieben durch Ambitionen, Emotionen, Inspiration, Selbstbewusstsein und dem Bedürfnis nach Wachstum und Erfüllung. Wir sollten also stets sicherstellen, dass wir die Aspekte unsere Firma auf diese Weise ausrichten und so kalibrieren, dann alle Parameter erfüllt werden.
Zusammengefasst
Den Teamgeist in seinem Unternehmen zu rufen, ist leichter als es scheint. Es bedarf Einsatz, Zeit und Geduld auf jeder Position. Jeder muss bereit sein, das große Ganze vor Augen zu sehen. Gegenseitiges wertschätzen, herausfordern, helfen, anleiten, motivieren – die Zutaten für ein gutes Chili con Carne (oder eben ein erfolgreiches Team).
Zu Jobs in der Gaming Branche gehören alle Berufe, die die Möglichkeit bieten, an der Kreation, der Produktion, der Entwicklung, dem Testen, dem Marketing oder dem Verkauf von Spielen mitzuwirken. Vor allem für technisch Interessierte kann eine Karriere in der Gaming Branche eine lohnende Möglichkeit sein, ihre Leidenschaften mit ihren beruflichen Zielen in Einklang zu bringen. Mit dem technologischen Fortschritt und der zunehmenden Verfügbarkeit des Internets steigt die Nachfrage nach Videospielen. Mit der ständig wachsenden Branche entwickeln sich auch die Karrieremöglichkeiten weiter. Deshalb möchten wir Ihnen hier die Top 4 Jobs in der Gaming Branche in Deutschland vorstellen.
Top Jobs in der Gaming BrancheDie Gaming Branche wächst stetig und das ist kein Wunder, da Videospiele immer besser und somit auch immer beliebter werden. Vor allem die sogenannten MMORPG Spiele haben eine sehr große Fanbase. Dabei handelt es sich um Multiplayer-Online-Rollenspiele wie Roblox oder World of Warcraft. Es gibt sogar zahlreiche kostenlose MMORPG Spiele. Diese leichte Zugänglichkeit ist ein weiterer Grund für das starke Wachstum der Branche. Somit entstehen natürlich auch immer mehr Jobs in der Gaming Branche, auf die wir hier einen genaueren Blick werfen werden:
1. SpieldesignerEiner der wichtigsten Jobs in der Gaming Branche ist der des Spieldesigners. Denn er ist der kreative Kopf, der ein Spiel zum Leben erweckt. Spieldesigner sind in der Regel eine Mischung aus Autor, Künstler und Programmierer. Es ist also ein multidisziplinärer Job, bei dem man von allem ein wenig verstehen muss. Dabei geht es nicht nur darum, Ideen zu haben. Ein guter Spieldesigner muss nicht nur verstehen, wie man seine Ideen in vielen verschiedenen und oft widersprüchlichen Bereichen des Spieldesigns umsetzen kann, sondern auch wie man designt, was man designt, wann man jedes Feature designt und warum man das designt, was man designt.
Jedes Spiel besteht aus einer Reihe verschiedener Spielsysteme, Mechanismen und Funktionen, die alle zusammenwirken, um ein unterhaltsames und fesselndes Erlebnis für die Spieler zu schaffen. Zu verstehen, wie man Spielsysteme entwickelt, was etwas unterhaltsam macht, und wie all diese Systeme zusammenwirken, sind die grundlegendsten Anforderungen an einen Spieldesigner.
Wenn Sie an einem Job im Spieldesign interessiert sind, brauchen Sie einen starken Hintergrund in einigen grundlegenden Aspekten des technischen Spieldesigns und der Programmierung von Spielen. Neben technischen Fähigkeiten sollten Sie auch ein hervorragender Geschichtenerzähler mit einem gewissen Maß an künstlerischen Fähigkeiten sein.
2. Software-EntwicklerZu den wichtigsten Jobs in der Gaming Branche zählt auch der des Software-Entwicklers. Ein Software-Entwickler ist für die Erstellung von Software und Programmierlogik verantwortlich, die ein Spiel zu einem Spiel machen. Sie könnten z. B. die künstliche Intelligenz der Charaktere und Kreaturen entwickeln, denen der Spieler begegnet, die Spielmechanik entwerfen, Software-Tools entwickeln oder auftretende Probleme beheben.
Für all dies schreiben Software-Entwickler unzählige Zeilen Code und stellen sicher, dass jede Zeile wie vorgesehen funktioniert. Aus diesem Grund sollten Sie mehrere Programmiersprachen wie C++, Javascript und Python fließend beherrschen, wenn Sie diesen Beruf anstreben. Außerdem sollten Sie Erfahrung mit Spiel-Engines wie Unity und Unreal haben. Denn diese bilden die Grundlage für alle von den Entwicklern erstellten Spiele.
Entwickler müssen über genügend technisches Know-how und Führungsqualitäten verfügen, um Aufgaben an Coder zu delegieren. Sie sollten außerdem in der Lage sein, mit dem Designteam zu kommunizieren und dessen Bedürfnisse zu verstehen, damit sie dazu beitragen können, dessen Visionen zum Leben zu erwecken.
3. SounddesignerEin Sounddesigner erstellt in erster Linie Inhalte. Dazu gehört die Aufnahme von Audioelementen und deren Bearbeitung in einer Audio-Workstation, damit sie zu den Animationen oder Umgebungen im Spiel passen. Es geht darum, Inhalte zu erstellen, die zu einer bereits bestehenden Ästhetik passen. In anderen Worten: Ein Sounddesigner legt eine eigene Audioästhetik fest, die mit dem Gameplay und dem Kunststil des Spiels harmoniert.
Sobald der Ton erstellt ist, implementiert der Sounddesigner ihn in einer Audio-Middleware wie Wwise oder FMod. So bindet er den Ton in die Spiel-Engine ein und daraufhin testet er ihn im Spiel.
Wenn Sie an dem Beruf des Sounddesigners interessiert sind, benötigen Sie einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik, aber auch technisches Geschick. Außerdem sollten Sie gut mit anderen zusammenarbeiten können.
4. SpieletesterAuch Spieletester gehören zu den Jobs in der Gaming Branche. Sie arbeiten mit Spielefirmen während der Entwicklungsphase von Spielsoftware zusammen, um die Kreationen zu testen und die Qualität zu sichern.
Ein Spieletester spielt Videospiele, bevor sie veröffentlicht werden, um nach Fehlern zu suchen. Er überprüft, ob die Anweisungen in jedem Level klar sind, und stellt sicher, dass die Spieler sich fair von Level zu Level bewegen können. Spieleentwickler benötigen Spieletester, um zu bestätigen, dass das Spielerlebnis insgesamt hochwertig ist. Ein Spieletester macht sich während des gesamten Prozesses Notizen und stellt die Informationen den Spieldesignern des Unternehmens zur Verfügung, damit diese eventuelle Fehler beheben können.
Für diese analytische Rolle brauchen Sie Problemlösungsfähigkeiten und starke Kommunikationsfähigkeiten, um mögliche Probleme für die Spieler zu identifizieren und sie in einer klaren und respektvollen Weise zu kommunizieren.
Die Unternehmens- und Personalberatung Kugler & Rosenberger spielt seine Jobangebote künftig über BioJobs.de und **greenjobs**.de aus. Im Gegenzug geht deren bisherige Domain biojobboerse.de auf den bio verlag über. Dies ergab eine Kooperationsvereinbarung zwischen Kugler & Rosenberger, bio verlag und Greenjobs. Die neue Börse BioJobs.de wurde im Februar auf der BioFach gestartet und verzeichnet seit Beginn stetigen Zuwachs. Start der neuen Kooperation ist Anfang September 2024.
Aus der Taufe gehoben wurde die neue Jobbörse von Schrot&Korn und BioHandel in Zusammenarbeit mit greenjobs.de, dem führenden Stellenportal für den Umweltbereich. Ziel ist es, die Kompetenzen zwischen Bio- und Umweltbranche zu verschmelzen. Hersteller, Filialisten sowie Händler werden bei Fachkräftesuche unterstützt - ganz ohne Streuverluste. Zudem bietet das Angebot Jobsuchenden im Bio- und Nachhaltigkeitsbereich eine zentrale Plattform mit interessanten, werteorientierten Angeboten. „In der heutigen Zeit ist die Personalsuche auch in der Biobranche schwierig. Diese Lücke wollen wir nicht nur mit einem wirtschaftlich attraktiven Angebot für Anbieter schließen, sondern auch erste Adresse für Suchende sein“, so Stefan Reining, Geschäftsführer des bio verlags.
Mit der seit über 20 Jahren auf die Bio- und Nachhaltigkeitsbranche spezialisierten Firma Kugler & Rosenberger werden die Synergien nun erweitert. „Damit schlüpft unsere bewährte BiojobBörse ab sofort unter das große Dach der Jobbörsen von Greenjobs, BioHandel und Schrot& Korn“, so Franziska Kugler (Kugler & Rosenberger). „Wir freuen uns sehr über die gemeinsame Potenzialentfaltung für unsere Kunden.“ Besonderer Bonus für diese: Mit einer so genannten „GreenCard“ können vereinbarte Stellenangebote im ersten Jahr kostenlos auf biojobs.de und greenjobs.de inseriert werden.
PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Imke Sturm, bio verlag gmbh, 63741 Aschaffenburg sturm@sturm-pr.de, 0172 32 50 222
Bildnachweis: Foto von Harry Cunningham auf Pexels.com
Global Mobility ist kein Buzzword mehr, sondern ein realer Karrierefaktor für junge Talente. Besonders Bewerberinnen aus Gen Z und Gen Y suchen heute Auslandsjobs und flexible Modelle vom Hybrid-Setup bis zur Remote-Tätigkeit – getrieben von Kulturhunger, Lernerfahrungen und dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
Genau das belegt die Auslandsjob-Umfrage 2024/25 mit 2.214 Teilnehmenden (01.10.2024–22.01.2025): Entscheidend sind Kulturen & Sprachen (65,7 %) sowie „Tapetenwechsel“ (55,9 %), nicht primär Gehalt oder Arbeitgebermarke. Zugleich wollen 81,3 % innerhalb der nächsten 12 Monate starten; bei den Arbeitsmodellen liegt Präsenz (31,5 %) knapp vor Hybrid (30,5 %), während Remote (12,0 %) und Digital Nomad (7,5 %) kleinere, aber wachsende Gruppen bilden.
Für Sie als Bewerberin heißt das: Leben und Arbeiten im Ausland bieten 2025 hervorragende Chancen – wenn Sie Motivation, Timing und rechtliche Rahmenbedingungen klug verbinden.
Warum Global Mobility jetzt Karrierefaktor Nr. 1 für Gen Z & Gen Y wird
Arbeiten im Ausland ist längst mehr als ein Trend. Für junge Talente aus Gen Z und Gen Y ist globale Mobilität ein zentrales Kriterium bei der Jobwahl. Flexibilität, kulturelle Erfahrung und selbstbestimmte Karrierewege rücken in den Vordergrund — klassische Motivationen wie reines Gehaltsplus verlieren an Gewicht. Genau das bestätigt die aktuelle Auslandsjob-Umfrage 2024/25 mit 2.214 Teilnehmenden, die überwiegend der Gen Z/Gen Y angehören.
Der Inhalt der Studie: Zahlen, Trends, Erwartungen
Motivation: 65,7 % nennen Kulturen & Sprachen als Hauptmotiv für einen Auslandsjob; 55,9 % wünschen sich „Tapetenwechsel“, nur 25,9 % priorisieren Karriere/Resume. Der Wunsch ist überwiegend positiv „pull“-getrieben (67 %). Arbeitsmodelle: Präsenz im Ausland (31,5 %) liegt knapp vor Hybrid (30,5 %); 12 % möchten full-remote, 7,5 % digital nomad sein. Timing & Dauer: 81,3 % wollen innerhalb von 12 Monaten starten; 49,1 % planen > 1 Jahr oder dauerhaft. Wunschländer: In Europa führt Spanien (gut 34 %); außerhalb Europas dominieren USA, Australien, Kanada, Neuseeland. Hürden: Unterkunft (48,7 %), Bürokratie (39,5 %), Sprache (39,1 %) sind die größten Stolpersteine. Unterstützung: Am meisten gewünscht: Hilfe bei Jobsuche/Bewerbung (38,8 %) und ein übersichtliches Jobportal (34,4 %). Karrierewirkung: 80 % sehen Auslandsjobs als Karrierebooster.Motivationen: Warum junge Talente ins Ausland gehen
Für Bewerber der Gen Z/Gen Y stehen persönliche Entwicklung und Horizonte-Erweitern im Vordergrund. Das spiegelt sich in den Top-Motiven:
Interkulturelle Kompetenz & Sprache: Auslandsjobs bieten intensives Lernen im Alltag statt im Kursraum (65,7 %). Abwechslung & Sinn: Viele suchen einen bewussten Neustart sowie mehr Lebensqualität und Selbstwirksamkeit (55,9 % & 44,9 %). Karriere als Nebeneffekt: Obwohl Karriere nicht Hauptmotiv ist, schätzen 80 % die positiven Effekte auf Employability, Netzwerk und Perspektiven.„Die Motivation, den künftigen Arbeitgeber im Ausland zu suchen, ist eine viel emotionalere Entscheidung als ein Jobwechsel in Deutschland“, erklärt Frank Möller, Gründer & Geschäftsführer der Auslandsjob Recruiting Solutions.
Remote Work vs. Arbeiten im Ausland: Was passt zu wem?
Modelle im Überblick:
Voll-Remote (aus dem Ausland): maximale Ortsfreiheit, steuer-/sozialversicherungsrechtlich komplex. Hybrid (Präsenz + Remote): Planbarkeit, Einbindung ins Team, gute Lernkurve – sehr gefragt unter Bewerbern. Klassische Entsendung/Präsenz: klare Strukturen, Visa/Payroll meist Arbeitgeber-geführt. Digitaler Nomade: hohe Freiheit, aber Eigenverantwortung für Recht/Absicherung.Die Studie zeigt ein enges Rennen zwischen Präsenz (31,5 %) und Hybrid (30,5 %); „reines Remote“ (12 %) und „Digital Nomad“ (7,5 %) sind relevante, aber kleinere Gruppen. Für Ihre Entscheidung zählen: Rechtsrahmen, Steuer/SV, Team-Kollaboration, Zeitzonen – und Ihr Lerntempo im neuen Umfeld.
Arbeitgeber-Angebote, auf die Sie achten sollten
Relocation-Package: Wohnungssuche, Transfer, Visa-Support, ggf. Sprachkurs. 22,7 % würden ohne Package keinen Auslandsjob annehmen; für 65 % ist es hilfreich. Onboarding & Mentoring: Buddy-Programme, interkulturelles Training, interne Community. Remote-Ausstattung & Budgets: Home-Office-Set-up, Co-Working-Budget, Reisekosten. Karrierepfade: Rolle nach Rückkehr, Anerkennung der Auslandserfahrung, interne Mobilität. Transparente Prozesse: Hilfe bei Bürokratie/Planung adressiert die größten Pain Points (Unterkunft 48,7 %, Bürokratie 39,5 %).Bewerbungsstrategie für Auslandsjobs
So steigern Sie Ihre Chancen auf ihren „perfekten“ Job im Ausland – Schritt für Schritt:
Suchkanäle & Keywords: Kombinieren Sie Skill + Land + Vertragsform (z. B. „Customer Support Portugal Festanstellung“, „Remote Marketing Germany-speaking Spain“). CV/LinkedIn internationalisieren: Englischsprachiges Profil, Skills-Section, messbare Erfolge, Länder-/Visa-Hinweise, Sprachlevel nach CEFR. Portfolio & Referenzen: Arbeitsproben, GitHub/Behance/Notion-Portfolio; Referenzen mit Kontakt. Zeitzonen-Fit demonstrieren: Verfügbarkeiten in CET/Ortszeit nennen; Bereitschaft für Kernzeiten. Interview-Tuning: Tech-Setup testen, Cases vorbereiten, kulturelle Unterschiede reflektieren. Unterstützungsangebote aktiv erfragen: Entspricht dem Wunsch vieler Bewerbender nach Bewerbungshilfe und einem übersichtlichen Jobportal.Top-Zielländer & Branchen 2025 (laut Studie)
Europa: Spanien (≈ 34 %) bleibt #1, gefolgt u. a. von Italien, Portugal, Schweiz. Außerhalb Europas: USA, Australien, Kanada, Neuseeland führen — danach u. a. Thailand & Japan. Branchen: Knapp 38 % sind branchenoffen; gefragt sind Natur & Umwelt (22,4 %), Gastronomie & Hotellerie (20,8 %), Tourismus & Animation (20,5 %), Handwerk & Industrie (17,5 %), Customer Support (17,1 %).„Deutsch sprechende Mitarbeitende im Alter von 20 bis 30 Jahren sind im Ausland sehr begehrt, vor allem in europäischen Ländern im Kundenservice“, so Frank Möller, Gründer & Geschäftsführer der Auslandsjob Recruiting Solutions.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie Lebenshaltungskosten vs. Gehaltsniveau frühzeitig; populäre Hotspots wie Spanien oder Portugal bieten viele Einstiege, erfordern aber clevere Budgetplanung. Vergleichszahlen liefert Eurostat: Preisniveau & Lebenshaltungskosten.
Checkliste: In 10 Schritten zum passenden „Job im Ausland“
Ziel definieren: Lernziele, Wunschland, gewünschtes Arbeitsmodell (Präsenz/Hybrid/Remote). Timing & Dauer festlegen: Start in den nächsten 3–12 Monaten planen; Dauer > 1 Jahr realistisch erwägen. Skills matchen: Sprachniveau, Hard Skills, Zertifikate — ggf. Lücken schließen. Visum/Work Permit prüfen: Anforderungen & Fristen, ggf. mit Arbeitgeber abstimmen. Unterkunft & Budget kalkulieren: Größte Hürde proaktiv angehen (Wohnung). Bewerbungsunterlagen lokalisieren: CV, Cover Letter, Referenzen im Zielland-Format. Interviews üben: Kultur-Fit, Zeitzonen-Organisation, Case Studies. Relocation-Package verhandeln: Klären, was enthalten ist (Umzug, temporäre Unterkunft, Sprachkurs). Onboarding & Absicherung: Versicherung, Steuer/SV, IT-Security einrichten. Netzwerk aufbauen: Lokale Communities, Alumni, Fachgruppen, Mentoring.Fazit
Global Mobility ist für Gen Z & Gen Y ein zentrales Karriere- und Lebensdesign-Hebel. Die Mehrheit möchte innerhalb der nächsten 12 Monate ins Ausland starten, viele länger als ein Jahr oder dauerhaft bleiben. Gleichzeitig wünschen sich Bewerbende vor allem praktische Unterstützung bei Jobsuche/Bewerbung und klare Strukturen zu Visum, Unterkunft und Onboarding. Wer seine Suche strategisch anlegt, passende Arbeitgeber-Leistungen verhandelt und die richtige Arbeitsform (Präsenz, Hybrid, Remote) wählt, erhöht die Chancen auf erfüllende Auslandsjobs deutlich.
FAQ zu Auslandsjobs & Remote Work
Was bedeutet „Global Mobility“ konkret für Bewerber – und welche Vorteile haben Sie davon?Global Mobility umfasst alle Formen grenzüberschreitender Arbeit: temporäre Einsätze, dauerhafte Relocation, Hybrid-Modelle und Remote aus dem Ausland. Für Sie bedeutet das: schneller Skill-Aufbau (Sprache, Kultur, Fachwissen), breitere Karriereoptionen, internationales Netzwerk und oft bessere Entwicklungspfade im Unternehmen. Wichtig ist, früh rechtliche und organisatorische Punkte (Visum, Steuern, Versicherung) zu klären.
Wie finde ich seriöse „Jobs im Ausland“ und bewerte Angebote?Achten Sie auf klare Angaben zu Vertrag, Gehalt, Arbeitszeit, Standort/Remote-Regelung, Visumssupport, Relocation-Leistungen und Probezeit. Recherchieren Sie Arbeitgeberbewertungen, sprechen Sie mit Mitarbeitenden via LinkedIn/Xing und vergleichen Sie mehrere Angebote über spezialisierte Jobbörsen – z. B. den Jobbörsen-Vergleich für Bewerber.
Remote aus dem Ausland arbeiten: Was ist zu beachten?Klärung von Visum/Work Permit (auch bei Remote!), Steuern & Sozialversicherung (Doppelbesteuerung), Datenschutz/IT-Sicherheit (VPN, Gerätehärtung), Zeitzonen-Kommunikation und Arbeitsrecht im Aufenthaltsland. Vereinbaren Sie Kernarbeitszeiten und dokumentieren Sie die Remote-Policy im Vertrag.
Welche Länder sind für Einsteiger besonders attraktiv?Beliebt sind z. B. Spanien, Portugal und Italien (viel Service/Customer-Support, Tourismus & Hotellerie) sowie klassisch USA, Australien, Kanada, Neuseeland. Entscheidend sind Sprachkenntnisse, Lebenshaltungskosten, Visabestimmungen und die Nachfrage Ihrer Skills.
Wie kann mir die Jobbörse auslandsjob.de bei der Suche helfen?Für konkrete internationale Angebote empfiehlt sich Auslandsjob.de mit einem umfangreichen Bereich für Jobs im Ausland. Die Plattform bündelt Stellen, Programme und Infos rund um Arbeiten im Ausland – von Einstiegsjobs bis längere Einsätze. Sie profitieren von passenden Suchfiltern (Land/Branche/Modell), Orientierung zu Visa & Vorbereitung sowie praktischen Tipps für Bewerbung und Umzug. Nutzen Sie die Plattform, um Angebote zu vergleichen, Favoriten zu speichern und Kontakte zu seriösen Arbeitgebern herzustellen.




