
Jobbörsen-Betreiberin greenjobs GmbH gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis
Grüne Jobbörse ist Preisträgerin in der erstmals vergebenen Kategorie Personalvermittlung
Potsdam, 31.10.2023 – Die greenjobs GmbH, Betreiberin der Online-Stellenbörsen greenjobs.de und eejobs.de mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Energiewende, hat den 16. Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "Personalvermittlung" gewonnen. Sie setzte sich damit gegen Mit-Finalisten Hays AG und Joblinge e.V. durch. Der renommierte Preis, der ökologisches und soziales Engagement in Europa auszeichnet, würdigt Unternehmen und Organisationen, die sich vorbildlich für Nachhaltigkeit einsetzen. Die offizielle Preisverleihung findet am 23. November 2023 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstags in Düsseldorf statt.
"Seit über 20 Jahren unterstützen wir mit unseren Spezialjobbörsen die grüne Transformation ganz unterschiedlicher Branchen. Wir sind stolz, dass die Jury unsere Rolle würdigt“, freut sich greenjobs-Geschäftsführer Jan Strohschein. Auch viele frühere Jobsuchende schätzten die Jobbörsen sehr und schalteten – nun auf Arbeitgeberseite – selbst Stellenanzeigen. „Diese guten Kontakte sind eine echte Bereicherung für meine Arbeit“, findet Strohschein.
greenjobs deckt nicht nur den klassischen "Ökobereich" ab, sondern die gesamte Bandbreite umweltbezogener Arbeit. "Vom Laboranten in einem Start-up bis zur Projektiererin für Erneuerbare Energien-Anlagen, von der Ehrenamtskoordinatorin in einer Umweltstiftung bis zum Marketingprofi in der Biolebensmittelbranche“, erklärt Philipp Toebe, der bei greenjobs den Vertrieb und die Kooperationen verantwortet. „Und egal ob Unternehmen, NGO oder Behörde – unser Nachhaltigkeitsfokus macht den Unterschied zu den großen Generalisten-Stellenbörsen."
Die Erfolgsgeschichte von greenjobs begann vor 23 Jahren als Hobbyprojekt von Jan Strohschein und Uwe Trenkner. Die beiden Gründer sahen einen wachsenden Bedarf für eine auf grüne Berufe spezialisierte Jobbörse. Nachdem sie das Projekt im Jahr 2011 kommerzialisierten, wuchs das Team auf heute fünf Personen. Alle Mitarbeiter:innen sind selbst Expert:innen in umweltbezogenen Branchen und bringen ihre Erfahrungen interdisziplinär in die Arbeit des Unternehmens ein.
Keyfacts zu Greenjobs
- Gestartet: 01.09.2000
- Branchen: Nachhaltigkeitsfokussierte, grüne Branchen
- Tätigkeitsschwerpunkt: Online-Stellenbörsen www.greenjobs.de und www.eejobs.de
- Produkte: Stellenanzeigen, Schnittstellenanbindungen
- Mitarbeiterzahl: 5
- Auszeichnungen: Beste Jobbörse 2021, 2022 und 2023 (Arbeitgeberzufriedenheit; jobboersencheck.de)
- Breites Netzwerk an Kooperationspartnern, darunter Verbände, Branchenmessen und Medien
- Corporate Mission: Die Arbeitswelt nachhaltiger machen!
Pressekontakt:
Jan Strohschein (Geschäftsführer)
Telefon: 0331 290 98 65
Mobil: 01577 173 31 62
E-Mail: jan.strohschein@greenjobs.de
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Die Welt muss sich aufgrund der Corona-Pandemie derzeit gewaltigen Aufgaben widmen. Durch die derzeitige Krise wird der Ausnahmezustand schon fast zum Normalzustand: Ausgangssperren, Kontaktverbote und Grenzkontrollen, während die Länder dieser Erde versuchen, die Ausbreitung der Pandemie weitestgehend einzudämmen. Aber warum ist die Krise auch für die Wirtschaft eine Gefahr und wie können sich Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer auf die möglichen Auswirkungen vorbereiten und ergeben sich unter Umständen nach der Corona-Krise auch völlig neue Chancen für die Wirtschaft?Warum und wie kann die Corona-Krise eine Gefahr für die Wirtschaft in Deutschland sein?
Die Bekämpfung der Corona-Pandemie bringt nicht nur das gesellschaftliche Leben der Deutschen zum Erliegen, sondern trifft auch die Wirtschaft mit voller Härte. Produktionsstopp in zahlreichen Unternehmen, Home-Office statt Büro sowie die Schließung von Dienstleistungsbetrieben und lokalen Geschäften, die keine lebensnotwendigen Waren verkaufen. Das dies nicht ohne Folgen für die Wirtschaft bleibt, ist selbstverständlich. Unternehmen werden durch diesen globalen Flächenbrand weltweit vor riesige Herausforderungen gestellt, sodass viele Betriebe schon jetzt auf einen wirtschaftlichen Aufschwung und vielleicht sogar umso stärkere Nachfragen in der zweiten Jahreshälfte hoffen.Für welche Branchen gilt dies ganz besonders und warum?
Die Corona-Krise macht vor kaum einem Wirtschaftszweig halt. Während bei der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 vor allem Banken und die Großindustrie zu kämpfen hatten, betrifft die aktuelle Mischung aus Umschwung, Virus und Wirtschaftskrise vor allem das Hotel- und Gaststättengewerbe, Veranstalter sowie den öffentlichen Handel. Durch die aktuelle Situation bleiben zahlreiche Unternehmen bis auf weiteres geschlossen. So dürfen nur noch Geschäfte öffnen, die Waren des täglichen Bedarfs verkaufen. Friseure, Massagestudios und viele weitere Dienstleistungen mit Personenkontakt hingegen dürfen derzeit nicht ausgeführt werden. Immer mehr Menschen müssen den Urlaub oder die Geschäftsreise stornieren, da auch Flüge derzeit nur vereinzelt stattfinden und sogar große Unternehmen wie Automobilhersteller müssen teilweise für Wochen die Produktion bremsen.Welche Risiken ergeben sich durch die Krise auch speziell für den Arbeitsmarkt?
Schon jetzt ist die Zahl der Kurzarbeiter auf einem neuen Rekordstand, denn bereits mehr als 650.000 Betriebe wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für Kurzarbeit registriert. Auch wenn dies bereits trauriger Rekord ist, wird die Zahl Schätzungen zufolge noch weiter ansteigen. In Deutschland gibt es insgesamt rund 3,5 Millionen Betriebe. Somit haben schon jetzt mindestens 18 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit angemeldet. Betroffen wären davon schätzungsweise 7,5 Millionen Arbeitnehmer, also jeder sechste Beschäftigte. Zwar liegen derzeit noch keine genauen Arbeitslosenzahlen vor, allerdings rechnet die BA schon jetzt mit einem erheblichen Anstieg der Arbeitslosenquote. In einer ersten Prognose kommt auch das Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) zu der Annahme, dass die Arbeitslosigkeit zunehmen wird. Insofern die Wirtschaft nach den Osterfeiertagen bzw. im April/Mai wieder hochgefahren werden kann, soll die Zahl der Arbeitslosen im Jahresmittel um etwa 90.000 Beschäftigte zunehmen.Welche Möglichkeiten gibt es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, um sich auf die möglichen Auswirkungen vorzubereiten?
Auch wenn die Zeit während der Krise sicherlich eine harte Phase ist, so wird es auch eine Zeit nach Corona geben. Auch wenn derzeit noch nicht vorauszusehen ist, wann der Krisen-Höhepunkt der Entwicklung überschritten sein wird, können und sollten Unternehmen sich schon jetzt auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten. So muss der Wiederanlauf des Geschäftsbetriebes umfassend geplant werden, was für viele Betriebe ebenfalls eine große Herausforderung sein dürfte. Neben finanziellen Ressourcen müssen auch Lieferketten und personelle Kapazitäten reaktiviert werden. Da sich aber auch die Märkte möglicherweise ändern können, müssen Unternehmen zudem die veränderte Marktlage neu bewerten und Investitionsplanungen neu kalkulieren. So dürfte zu erwarten sein, dass nach der Krise die Internetnutzung und der E-Commerce deutlich zunehmend werden. Nicht zuletzt sollten Unternehmen gezielt daraufsetzen, bereits jetzt fähigen Mitarbeitern Weiterbildungen anzubieten, denn so kann die Zeit mit sinnvollen Aufgaben überbrückt werden. Während einer Weiterbildung lernen die Teilnehmer auch neue Ansätze in Krisenzeiten kennen, die sie schließlich gewinnbringend im Unternehmen einbringen können. Zudem können solche Maßnahmen zu einem großen Motivationsschub bei den Mitarbeitern sorgen.Positives Denken: Welche neuen Chancen ergeben sich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach der Corona-Krise?
Durch die Corona-Krise besteht endlich die Möglichkeit, die digitalen Techniken in vielen Bereichen des Berufslebens auszuschöpfen und diese optimal in die Arbeitsprozesse zu integrieren. So könnten Video-Konferenzen in Zukunft zum Standard werden und auch das Arbeiten aus dem Home-Office könnte schon bald Normalität sein. Die aktuelle Lage trägt dazu bei, dass das Internet sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich zu einer absoluten Selbstverständlichkeit wird, wovon besonders Onlineplattformen profitieren dürften. Unternehmen können in Zukunft auf kostspielige Meetings verzichten, indem sie vermehrt Videokonferenzen abhalten. Auch die Umwelt und damit der Mensch profitieren von der derzeitigen Lage, denn schon jetzt zeichnet sich eine deutliche Verringerung des CO2-Ausstoßes durch weniger Berufsverkehr ab. Zwar werden die Emissionen nach der Krise voraussichtlich wieder ansteigen, allerdings kann die derzeitige Situation unter Umständen zu neuen Verhaltensveränderungen bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern führen. Die aktuelle Entwicklung kann außerdem mehr Menschen dazu bewegen, Interesse an alternativen Wirtschaftsmodellen zu zeigen.Fazit
Schätzungen zufolge werden die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise noch einige Wochen zu spüren sein. Bisher ist noch völlig unklar, wie stark der Arbeitsmarkt betroffen sein wird. Allerdings wird es nach der Krise auch wieder einen Aufschwung geben, der völlig neue Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bereithält. Es könnte sogar sein, dass der Aufschwung nach einer kurze Ruhephase sogar noch deutlich stärker zulegt, da dann eine Form des „Nachholbedarfs“ besteht. Jetzt heißt es: Positiv denken!
Der Fachkräftemangel ist ein branchenübergreifendes Thema. Viele Unternehmen, und insbesondere kleine und mittelständische Betriebe, benötigen dringend Personal, um den Geschäftsbetrieb am Laufen zu halten. Doch wo findet der Personaler oder Geschäftsführer geeignete Kandidaten und wie teuer ist die Schaltung von Stellenanzeigen?
Die besten Chancen schnell geeignetes Personal zu finden, bieten nach wie vor Online-Jobbörsen. Laut dem aktuellen „Recruiting Intelligence Guide 2019“ 1 der Raven51 AG und der HRM Research Institute GmbH finden 78% der Unternehmen durch Inserate in Jobbörsen neue Mitarbeiter, gefolgt von Empfehlungen von Mitarbeitern (67%) und der eigenen Unternehmenswebseite (55%).
Dieses bestätigen auch Bewerber in der Studie „Recruiting Trends 2019“ 2 des Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Erlangen-Nürnberg und des Karriereportals Monster. Bei der Frage „Wo Kandidaten nach Jobs und Arbeitgebern suchen“ nennen 7 von 10 Kandidaten Internet-Stellenbörsen. Karrierenetzwerke, Suchmaschinen und Unternehmenswebsites nutzen vier von zehn Kandidaten häufig.
Mit welchen Kosten müssen Personaler rechnen?
Preismodelle von Jobportalen
So unterschiedlich wie die Jobbörsen selbst sind, zeigen sich auch die Preismodelle. Standardmäßig bieten jedoch die meisten Jobportalbetreiber eine Einzel-Stellenanzeige für eine Laufzeit von 30 Tagen an. Dieses Modell wurde seinerzeit seit Einführung der Rubrikenmärkte im Internet eingeführt und hat seitdem Bestand. Die Kosten für eine Standard-Anzeige (meist nur mit Logo und Text) variieren bei den großen Generalisten zwischen € 650,00 und € 920,00. Spezial-Jobbörsen liegen bei einem Preis von € 100,00 bis € 800,00.
Einige Jobbörsen bieten keine Buchung von Einzelstellenanzeigen an, sondern nur eine langfristige Zusammenarbeit über eine Laufzeit von 12 Monaten. Andere wiederum eine Anzeigenflat, indem das Unternehmen zu einem einmaligen Betrag eine bestimmte Anzahl oder unbegrenzt viele Stellenanzeigen veröffentlichen kann. Dieses Modell bietet sich besonders für Unternehmen an, die sehr viele Stellenanzeigen zu besetzen haben.
Ein relativ neues Preismodell stellt das Pay-per-Klick Verfahren dar. Hier zahlt der Arbeitgeber nur, wenn Kandidaten auf die Stellenanzeigen klicken, und auch nur bis zu einem festgelegten Budget. Mit diesem Preismodell startete Indeed in den deutschen Markt und etablierte mit einer groß angelegten Werbekampagne eine weitere Preisvariante.
Eine Garantie zur erfolgreichen Besetzung gibt es allerdings nicht.
Die Jobbörsen Preise im Vergleich für eine Standardanzeige finden Sie jederzeit unter https://jobboersencheck.de/jobboersen-vergleich
Wie unterscheiden sich Jobbörsen?
Es gibt über 1.200 Online-Jobbörsen in Deutschland, die wie folgt unterteilt werden können:
Generalisten: Generalisten publizieren Stellenanzeigen für alle Branchen, Berufsgruppen, Regionen und Karrierephasen. Die bekanntesten Online Jobbörsen in dieser Kategorie sind StepStone, Monster, Jobware und Stellenanzeigen.de.
Spezialjobbörsen: Spezial-Jobbörsen fokussieren sich auf bestimmte Branchen, Funktionen, Zielgruppen, Regionen oder den zugelassenen Anbieterkreis. Zum Beispiel zählt Jobvector, ein Karriereportal für Ingenieure, Informatiker, Mediziner & Naturwissenschaftler zu dieser Gruppe. Ebenso die Jobbörse Yourfirm mit Spezialisierung auf den Mittelstand, ingenieur.de für Ingenieure, Hogapage für die Hotellerie und Gastronomie, Unicum und das Staufenbiel Institut für die Zielgruppe der Studenten, Absolventen und Young Professionals oder Azubiyo für Schüler und Auszubildende.
Jobsuchmaschinen: Eine Jobsuchmaschine durchsucht das Internet nach Stellenangeboten, die auf verschiedenen Jobbörsen und auf den Karriere- und Unternehmensseiten von Arbeitgebern zu finden sind und listet diese mit einem Link zur Originalquelle auf. Des Weiteren können Arbeitgeber auch direkt auf dieser Plattform ihre Stellenanzeigen schalten und mit einem kostenpflichtigen Premiumeintrag im Suchergebnis ganz oben erscheinen. Vorreiter bei den Jobsuchmaschinen sind Indeed, Kimeta, Gigajob und Stellenonline.
Google for Jobs
Im Mai 2019 verkündete Google den offiziellen Deutschlandstart für Googles Jobsuche. Google for Jobs ist jedoch keine klassische Jobbörse, sondern vielmehr eine Jobsuche innerhalb der Google-Suche. Wird nach einer Berufsbezeichnung mit den Keywords „Jobs“, „Stellenangebote“ oder „Stelle“ oder ähnlichen Wörtern gesucht, so erscheint in einem separaten blauen Kasten oberhalb der organischen Suchergebnissen eine Auflistung an Stellenangeboten. Ergänzt wird dieser Überblick mit dem jeweiligen Erscheinungsdatum, der Fahrtzeit zum potentiellen Arbeitgeber und ob es sich um eine Vollzeit oder Teilzeitstelle handelt. Die Ausschreibungen werden innerhalb von Google neben der Auflistung angezeigt mit einem direkten Bewerbungslink.
Arbeitgeber können jedoch keine Stellenangebote per Upload, Eintrag oder Formular bei Google hochladen, sondern die Stellenausschreibungen müssen in einem festgesetzten Standard aufbereitet werden, um in Google kostenlos zu erscheinen.
1 Quelle: RECRUITING INTELLIGENCE GUIDE 2019 der Raven51 AG und HRM Research Institute GmbH
2 Quelle: https://www.monster.de/mitarbeiter-finden/recruiting-tipps/gehalt-und-recruiting-trends/branchen-trends/recruiting-trends-2019/
Die Pflegebranche befindet sich im Wandel. Mit dem Pflegeberufegesetz ist im Jahr 2020 ein neues Berufsbild entstanden: die generalistische Pflegeausbildung. Diese fasst die bisherigen Pflegefachberufe „Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“, „Gesundheits- und Krankenpflege“ sowie „Altenpflege“ zu einem Berufsbild zusammen. Die neue Pflegeausbildung zum Pflegefachmann oder zur Pflegefachfrau vermittelt den Auszubildenden die notwendigen Kompetenzen zur Pflege von Menschen. Die ausgebildeten Pflegefachkräfte sind anschließend flexibel in allen Versorgungsbereichen einsetzbar.
Eine Ausbildung für Kranken-, Kinderkranken- und AltenpflegeWer zuvor in der Pflegebranche arbeiten wollte, musste sich für die Krankenpflege, die Kinderkrankenpflege oder die Altenpflege entscheiden. Es handelte sich um drei unterschiedliche Ausbildungen. Am 1. Januar 2020, mit dem neuen Pflegeberufegesetz, wurden diese drei Berufsbilder zu einer generalistischen Ausbildung zusammengeführt.
Ablauf der PflegeausbildungDie generalistische Pflegeausbildung hat eine Dauer von drei Jahren und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Wie die bisherigen Ausbildungen gliedert sich die Ausbildung in theoretische Unterrichtseinheiten (mindestens 2.100 Stunden) und einen praktischen Ausbildungsteil (2.500 Stunden).
In den ersten beiden Jahren der Ausbildung sind sowohl die theoretischen als auch die praktischen Unterrichtsinhalte für alle Schüler/-innen gleich. Nach den beiden Jahren legen die Auszubildenden eine Zwischenprüfung ab. Um die Ausbildung fortführen zu können, müssen sie diese aber nicht zwingend bestehen.
In einigen Bundesländern gibt es die Möglichkeit, nach zwei Jahren in eine verkürzte Ausbildung zur Pflegehelferin oder zum Pflegehelfer zu wechseln. Im dritten Ausbildungsjahr starten dann alle Auszubildenden zunächst mit einem Einsatz in einer psychiatrischen Einrichtung.
Spezialisierungsmöglichkeiten während der AusbildungDie generalistische Pflegeausbildung ermöglicht es den künftigen Pflegefachmännern und -frauen, in allen Pflegebereichen zu arbeiten. Dennoch haben die Auszubildenden auch bei der neuen Pflegeausbildung Spezialisierungsmöglichkeiten. Wer sich für ein bestimmtes Gebiet interessiert, kann zum Beispiel durch die Wahl der Praxiseinrichtung bereits gewisse Kenntnisse in einem favorisierten Bereich erwerben. Hinzu kommen mögliche Vertiefungen. Im dritten Ausbildungsjahr können die Schüler/-innen die generalistische Ausbildung fortführen, sich für eine Vertiefung als Kinderkranken- und Gesundheitspfleger/-in entscheiden oder eine Vertiefung als Altenpfleger/-in auswählen.
In ersterem Fall schließt die Ausbildung mit dem Abschluss Pflegefachfrau/Pflegefachmann ab. In den anderen beiden Fällen erwerben die Auszubildenden die anerkannten Abschlüsse Altenpfleger/-in oder Kinderkrankenpfleger/-in. Natürlich ist auch hier ein Einsatz in einem anderen Pflegebereich später nicht ausgeschlossen.
Eine Entscheidung können die Auszubildenden diesbezüglich frühestens im letzten Drittel ihrer Pflegeausbildung treffen. Zu diesem Zeitpunkt haben sie bereits alle Pflegebereiche einmal durchlaufen und können sich nunmehr für eine Option entscheiden, die ihrer Eignung und ihren Interessen am ehesten entspricht.
Persönliche und formale VoraussetzungenDie neue Pflegeausbildung ist für alle geeignet, die
kommunikativ und offen sind und sehr gern im Team arbeiten zuverlässig, verantwortungsbewusst, einfühlsam und hilfsbereit sind gut und gerne mit Menschen jeden Alters umgehen bereit sind, sich stetig weiterzubilden.Ideal ist es auch, wenn bereits Erfahrungen im sozialen Bereich oder/und im Pflegebereich vorhanden sind. Neben den persönlichen Voraussetzungen spielen zudem einige formale Voraussetzungen eine Rolle. Dazu zählen:
gesundheitliche und persönliche Eignung Deutschkenntnisse in Wort und Schrift ein Realschulabschluss (mittlerer Abschluss) oder ein gleichwertiger Schulabschluss nach zehn Schuljahren (zum Beispiel der erweiterte Hauptschulabschluss) oder der Hauptschulabschluss nach insgesamt neun Schuljahren, einschließlich einer einjährigen Assistenz- oder Helferausbildung oder einer abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren Dauer.Zusätzlich ist ein erweitertes Führungszeugnis vorzubringen, in dem es keine nennenswerten Eintragungen gibt.
Wie wird die neue Pflegeausbildung finanziert?Bis zum Jahr 2020 mussten Auszubildende in der Pflege in vielen Bundesländern noch Schulgeld zahlen. Die generalistische Pflegeausbildung ist für alle Auszubildenden kostenfrei. Darüber hinaus erhalten sie eine Ausbildungsvergütung.
Die Finanzierung der neuen Ausbildung erfolgt über einen sogenannten Ausgleichsfonds. Darüber hinaus ist sie durch ein spezielles Umlageverfahren gesichert. Sowohl das Land als auch die Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser zahlen in die Pflegeversicherung ein. Aus diesem Topf werden den Pflegeschulen die Kosten für die Ausbildung anteilig erstattet.
Welche Vergütung erhalten die Auszubildenden?
Die Höhe der Ausbildungsvergütung beläuft sich im ersten Ausbildungsjahr auf monatlich 1.165 Euro brutto. Im zweiten Ausbildungsjahr erhalten die Auszubildenden 1.230 Euro brutto und im dritten Jahr 1.330 Euro brutto pro Monat. Damit zählt die neue Pflegeausbildung zu den am besten bezahlten Ausbildungen in Deutschland.
Wenn sich ein Auszubildender nicht für den öffentlichen Dienst entscheidet, hängt dessen Ausbildungsgehalt vom jeweiligen Tarifvertrag ab. Dieser unterscheidet sich je nach Bundesland, Institution und Klinik, in der der Auszubildende seine Ausbildung absolviert.
Wichtig zu wissen: Eine Ausbildungsvergütung erhalten ausschließlich Schülerinnen und Schüler in der Erstausbildung. Umschüler/-innen werden über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit finanziert.
Sehr gute Berufschancen dank der generalistischen PflegeausbildungWer sich dazu entschließt, die generalistische Pflegeausbildung zu absolvieren, hat nach dem erfolgreichen Abschluss hervorragende Jobchancen. Aufgrund des vorherrschenden Personalmangels in der Pflegebranche ist der Bedarf an Pflegefachkräften bundesweit sehr hoch. Und dies wird sich auch in den nächsten Jahren kaum ändern.
Man könnte also sagen, dass das Berufsfeld Pflege krisen- und zukunftssicher ist. Angehende Pflegerinnen und Pfleger haben dabei nicht nur auf dem deutschen Markt gute Jobperspektiven, sondern auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Wer auf der Suche nach einem Job im Pflegebereich ist, wird über Online-Jobbörsen schnell fündig.
Fazit: Die neue Ausbildung zur PflegefachkraftIn den letzten Jahren haben sich die Anforderungen an den Pflegebereich stark erhöht. Gefordert sich zunehmend interdisziplinäre Fähigkeiten und Kenntnisse. Aufgrund des demografischen Wandels gibt es immer mehr pflegebedürftige Menschen, sodass die Nachfrage nach Pflegefachkräften wächst. Dennoch herrscht ein Fachkräftemangel in der Gesundheits- und Pflegebranche.
Für Nachwuchstalente ist dies eine große Chance, in der Zukunftsbranche Fuß zu fassen. Denn auch in der Zukunft wird der Bedarf an Pflegefachkräften sehr groß sein. Um die heutigen und auch die künftigen Anforderungen an Pflegekräfte erfüllen zu können, war eine grundlegende Reformierung der Pflegeausbildung nötig. Die neue generalistische Pflegeausbildung, die im Rahmen des Pflegeberufegesetzes beschlossen wurde, ist vor diesem Hintergrund ein großer Fortschritt.
Die Reform der Pflegeberufe war wichtig, um die Branche zum einen für junge Menschen attraktiver zu machen und zum anderen eine zeitgemäße Pflegeausbildung sicherzustellen. Gefragt sind Generalisten, die ihre theoretischen und praktischen Kenntnisse aus den verschiedenen Pflegebereichen interdisziplinär verknüpfen können. Die umfassende generalistische Pflegeausbildung vermittelt genau das. Die Generalisierung verschafft den Nachwuchskräften die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen tätig zu werden. Hierdurch erhalten sie vielfältige Jobperspektiven.
Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und es gibt mehr und mehr Menschen, die als digitale Nomaden oder Remote-Arbeitnehmer tätig sind. Das bedeutet, sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch Online-Arbeit und haben dementsprechend keinen festen Arbeitsplatz. Oft reisen sie von Ort zu Ort und arbeiten von überall auf der Welt aus. Dabei nutzen sie oft WLAN-Netzwerke, die nicht gerade sicher sind.
Zum Glück gibt es VPNs (Virtuelle Private Netzwerke), die dafür sorgen, dass die Online-Sicherheit dennoch gewährleistet wird. In diesem Artikel soll es darum gehen, warum digitale Nomaden ein VPN benötigen und wie es ihnen helfen kann, ihre Privatsphäre zu schützen.
Wie funktioniert ein VPN?
Ein VPN errichtet eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Computer oder einem anderen Gerät und einem Server, der sich an einem anderen Ort befindet. Daten, die zwischen dem Gerät und dem Server ausgetauscht werden, sind verschlüsselt, so dass sie für Hacker und andere Personen mit böswilligen Absichten unleserlich sind. Mit einem VPN können digitale Nomaden im Internet ihrer Arbeit nachgehen, ohne sich um Sicherheitsrisiken sorgen zu müssen.
Deshalb ist ein VPN für digitale Nomaden so wichtig
Remote-Arbeit, also Arbeit, welche man von einem beliebigen Ort aus ausführen kann, wird immer beliebter. Damit man dabei trotzdem sicher vor Cyberkriminellen ist, sollte man auf ein VPN setzen.
Im Anschluss wollen wir die Gründe dafür noch einmal genauer beleuchten.
1. Sicherheit in öffentlichen Netzwerken
Eine der größten Gefahren für Remote-Arbeitnehmer ist das öffentliche WLAN. Dies sind Netzwerke, die oft ungesichert sind und von jedem genutzt werden können. Hacker haben so eine einfache Möglichkeit, sich die Netzwerke zu Nutze zu machen und persönliche Daten von den Nutzern zu stehlen.
Wird ein VPN verwendet, werden die Daten verschlüsselt, die zwischen dem Gerät des Nutzers und dem VPN-Server ausgetauscht werden. So können Hacker nichts mit den Daten anfangen.
2. Mehr Privatsphäre bei der Internetnutzung
Privatsphäre beim Internetsurfen muss nicht kompliziert sein. Durch die Nutzung eines VPNs kannst du ganz einfach deine privaten Daten schützen. Schließlich gibt es ganz schön viele Institutionen, die es auf genau diese abgesehen haben. Von Behörden, über Internetdienstanbieter bis hin zu Werbetreibenden – sie alle sammeln gerne persönliche Informationen.
Mit einem VPN können digitale Nomaden ihren kompletten Onlineverkehr verschlüsseln und auch noch ihre IP-Adresse verbergen, wenn sie im Netz unterwegs sind. Top-Anbieter bieten eine vollständige Abdeckung für alle Geräte. So ist sicheres Surfen rund um die Uhr möglich – egal, ob man einen Desktop-PC, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone verwendet.
3. Von unterwegs auf das heimische Netzwerk zugreifen
Wo auch immer du dich gerade befindest, mit einem VPN kannst du von überall aus auf dein Heimnetzwerk zugreifen. Dies kann praktisch sein, wenn du für die Arbeit bestimmte Daten benötigst.
Zudem ist es bekannt, dass in unterschiedlichen Länder auch verschiedene Inhalte für Streamingdienste angeboten werden. Für einige kann es dann eine regelrechte Qual sein, wenn gerade die neue Staffel der Lieblingsserie rausgekommen ist, du dich aber in einem Land befindest, in dem diese nicht verfügbar ist.
Mit einem guten VPN-Dienst brauchst du dir darüber zum Glück keine Gedanken machen. Du hast von überall Zugriff auf die Inhalte deines Heimatlandes, wenn du dich mit einem VPN-Server aus diesem Land verbindest.
Was ist das beste VPN für digitale Nomaden?
Mittlerweile gibt es viele verschiedene VPN-Anbieter auf dem Markt. Natürlich werben alle damit, dass ihr jeweiliger Service am besten ist. Besonders bei den kostenlosen Diensten ist aber Vorsicht geboten. Kein Anbieter kann einen so komplexen Dienst wie ein VPN komplett gebührenfrei zur Verfügung stellen. Musst du selbst also kein Geld für den Service bezahlen, finanzieren sich die Dienste häufig durch Werbung, die dann immer wieder als lästige Pop-ups erscheint. Es ist auch möglich, dass kostenlose VPN-Anbieter deine Daten an Dritte verkaufen, um damit ihren Umsatz zu generieren. Mit Schutz der Privatsphäre hat das Ganze dann nicht mehr wirklich etwas zu tun. Es ist also besser, einen gewissen Preis für einen solchen Service zu bezahlen.
Wirklich gute Provider bieten aber eine gratis VPN-Testversion. So kannst du erstmal sichergehen, dass dieser Dienst deine Erwartungen erfüllt, bevor du ein kostenpflichtiges Abonnement abschließt.
Zusammenfassend kann man also sagen, das digitale Nomaden mit einem VPN ihre Verbindungen sichern, Einschränkungen umgehen und ihre Privatsphäre schützen können. Sie können damit sicher im Netz surfen und ihre Arbeit von jedem beliebigen Ort aus erledigen. Dabei braucht man sich keine Gedanken bezüglich der Sicherheitsrisiken zu machen.
Wenn du also mit Remote-Arbeit liebäugelst oder schon digitaler Nomade bist, können wir dir nur wärmstens empfehlen, dir ein VPN zuzulegen. Denn Vorsorge ist in jedem Fall besser als einer Cyberbedrohung zum Opfer zu fallen.




