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Vermutlich kennen viele Menschen die folgende Situation: Man bewirbt sich auf eine Stelle, die ideal zu den eigenen Anforderungen passt und kassiert einige Zeit später prompt eine Absage. Natürlich ist das im ersten Moment sehr demotivierend und enttäuschend, doch es ist wichtig, jetzt nicht die Flinte ins Korn zu werfen. Die Frage lautet dann: Warum kommt es bei Bewerbungen immer wieder zu Absagen und wie geht man am besten damit um?
Warum kommt es bei Bewerbungen immer wieder auch zu absagen und was sind häufige Gründe dafür?Es ist ein enttäuschendes Gefühl: Endlich hat der Bewerber ein Jobangebot gefunden, der hundertprozentig zu ihm passt und trotzdem bekommt er eine schriftliche Absage. Meist sind es standardisierte Zeilen ohne jeglichen persönlichen Bezug, die im Handumdrehen alle Träume platzen lassen. Absagen schmerzen, weil viele Menschen sie als persönliche Ablehnung wahrnehmen, obwohl sie im Grunde ein ganz normaler Teil des Bewerbungsprozesses sind. Es gibt gleich mehrere Gründe, die dazu führen, dass Bewerber bei einem Unternehmen durchfallen: Zu hohe Gehaltsvorstellungen, die Kriterien der Stellenanzeige können nicht erfüllt werden oder es fehlt schlicht und ergreifend an Sympathie zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Auch fehlende Soft-Skills, unzureichende Berufs- und Führungserfahrung oder mangelhafte Fachkenntnisse sind häufige Gründe für Absagen.
Warum ist es wichtig, dass man sich von Absagen nicht demotivieren lässt?Das Gefühl der Ablehnung ist äußerst demotivierend, denn schließlich fragt man sich, warum man nicht gut genug für das Unternehmen ist. Doch Absagen sind prinzipiell nicht persönlich gemeint. Hier sollte der Bewerber lieber an seiner eigenen Einstellung arbeiten, von seinen Fehlern lernen und vor allem keine Angst davor haben, selbst bei Unternehmen nachzufragen, woran es gelegen haben könnte. Muss der Bewerber an seiner Selbstpräsentation arbeiten oder fehlten die erforderlichen Qualifikationen? Das Feedback des Unternehmens kann dabei helfen, die eigenen Fähigkeiten zu verbessern.
To-Do-Checkliste nach einer Absage: Aufstehen, Staub abklopfen und weiter machen!1. Eigenmotivation optimieren
Natürlich dürfen Bewerber nach einer Absage betrübt sein. Es ist aber dennoch wichtig, nicht den Kopf hängen zu lassen und schnell wieder durchzustarten. An diesem Punkt gilt es die Eigenmotivation wieder ganz nach vorne zu bringen.
2. Hartnäckig bleiben
Zumindest bei Bewerbungen sind Absagen in der Regel keinesfalls als persönliche Ablehnung einer Person zu betrachten. Bewerber müssen sich jedoch bewusst sein, dass die ersten Bewerbungen oft nicht direkt von Erfolg gekrönt sind. Hier heißt es hartnäckig bleiben und weiter machen.
3. Feedback einholen
Damit in Zukunft Fehler beim Verfassen der Bewerbung oder bei der Präsentation der eigenen Person vermieden werden, ist das Nachfragen beim Arbeitgeber eine der gewinnbringendsten Methoden. Die meisten Betriebe geben auf Nachfrage problemlos Auskunft und schätzen Eigeninitiativen dieser Art.
4. Unterlagen prüfen
Nicht selten sind fehlerhafte, unvollständige oder schlicht unprofessionelle Bewerbungsunterlagen ein Grund für eine abgelehnte Bewerbung. Hier sollte man prüfen, ob diese dem aktuellen Stand entsprechen oder ob sogar unnötige Grammatikfehler enthalten sind. Bei der nächsten Bewerbung sollten die gefundenen Punkte dann verbessert werden.
5. Inspirationen holen
Im Internet gibt es zahlreiche Tipps und Ratgeber rund um die Bewerbung. Auch Freunde und Familienmitglieder können eine nützliche Quelle sein, wenn es darum geht wertvolle Inspirationen für die Bewerbung einzuholen. Diese können auch gefragt werden, einen kritischen und finalen Blick auf die Bewerbungsunterlagen zu werfen, bevor diese tatsächlich rausgeschickt werden. So lassen sich unnötige Fehler vorab vermeiden.
Das FazitWer viel Zeit in seine Bewerbungsunterlagen steckt und unbedingt für ein bestimmtes Unternehmen tätig werden will, den treffen Absagen natürlich besonders hart. Doch es ist wichtig, niemals in Selbstzweifel zu versinken, denn es handelt sich dabei keinesfalls um eine Bewertung der eigenen Person. Hier ist ein hohes Maß an Eigenmotivation erforderlich, damit bei der nächsten Bewerbung mit positiveren Nachrichten gerechnet werden kann.
Zu Jobs in der Gaming Branche gehören alle Berufe, die die Möglichkeit bieten, an der Kreation, der Produktion, der Entwicklung, dem Testen, dem Marketing oder dem Verkauf von Spielen mitzuwirken. Vor allem für technisch Interessierte kann eine Karriere in der Gaming Branche eine lohnende Möglichkeit sein, ihre Leidenschaften mit ihren beruflichen Zielen in Einklang zu bringen. Mit dem technologischen Fortschritt und der zunehmenden Verfügbarkeit des Internets steigt die Nachfrage nach Videospielen. Mit der ständig wachsenden Branche entwickeln sich auch die Karrieremöglichkeiten weiter. Deshalb möchten wir Ihnen hier die Top 4 Jobs in der Gaming Branche in Deutschland vorstellen.
Top Jobs in der Gaming BrancheDie Gaming Branche wächst stetig und das ist kein Wunder, da Videospiele immer besser und somit auch immer beliebter werden. Vor allem die sogenannten MMORPG Spiele haben eine sehr große Fanbase. Dabei handelt es sich um Multiplayer-Online-Rollenspiele wie Roblox oder World of Warcraft. Es gibt sogar zahlreiche kostenlose MMORPG Spiele. Diese leichte Zugänglichkeit ist ein weiterer Grund für das starke Wachstum der Branche. Somit entstehen natürlich auch immer mehr Jobs in der Gaming Branche, auf die wir hier einen genaueren Blick werfen werden:
1. SpieldesignerEiner der wichtigsten Jobs in der Gaming Branche ist der des Spieldesigners. Denn er ist der kreative Kopf, der ein Spiel zum Leben erweckt. Spieldesigner sind in der Regel eine Mischung aus Autor, Künstler und Programmierer. Es ist also ein multidisziplinärer Job, bei dem man von allem ein wenig verstehen muss. Dabei geht es nicht nur darum, Ideen zu haben. Ein guter Spieldesigner muss nicht nur verstehen, wie man seine Ideen in vielen verschiedenen und oft widersprüchlichen Bereichen des Spieldesigns umsetzen kann, sondern auch wie man designt, was man designt, wann man jedes Feature designt und warum man das designt, was man designt.
Jedes Spiel besteht aus einer Reihe verschiedener Spielsysteme, Mechanismen und Funktionen, die alle zusammenwirken, um ein unterhaltsames und fesselndes Erlebnis für die Spieler zu schaffen. Zu verstehen, wie man Spielsysteme entwickelt, was etwas unterhaltsam macht, und wie all diese Systeme zusammenwirken, sind die grundlegendsten Anforderungen an einen Spieldesigner.
Wenn Sie an einem Job im Spieldesign interessiert sind, brauchen Sie einen starken Hintergrund in einigen grundlegenden Aspekten des technischen Spieldesigns und der Programmierung von Spielen. Neben technischen Fähigkeiten sollten Sie auch ein hervorragender Geschichtenerzähler mit einem gewissen Maß an künstlerischen Fähigkeiten sein.
2. Software-EntwicklerZu den wichtigsten Jobs in der Gaming Branche zählt auch der des Software-Entwicklers. Ein Software-Entwickler ist für die Erstellung von Software und Programmierlogik verantwortlich, die ein Spiel zu einem Spiel machen. Sie könnten z. B. die künstliche Intelligenz der Charaktere und Kreaturen entwickeln, denen der Spieler begegnet, die Spielmechanik entwerfen, Software-Tools entwickeln oder auftretende Probleme beheben.
Für all dies schreiben Software-Entwickler unzählige Zeilen Code und stellen sicher, dass jede Zeile wie vorgesehen funktioniert. Aus diesem Grund sollten Sie mehrere Programmiersprachen wie C++, Javascript und Python fließend beherrschen, wenn Sie diesen Beruf anstreben. Außerdem sollten Sie Erfahrung mit Spiel-Engines wie Unity und Unreal haben. Denn diese bilden die Grundlage für alle von den Entwicklern erstellten Spiele.
Entwickler müssen über genügend technisches Know-how und Führungsqualitäten verfügen, um Aufgaben an Coder zu delegieren. Sie sollten außerdem in der Lage sein, mit dem Designteam zu kommunizieren und dessen Bedürfnisse zu verstehen, damit sie dazu beitragen können, dessen Visionen zum Leben zu erwecken.
3. SounddesignerEin Sounddesigner erstellt in erster Linie Inhalte. Dazu gehört die Aufnahme von Audioelementen und deren Bearbeitung in einer Audio-Workstation, damit sie zu den Animationen oder Umgebungen im Spiel passen. Es geht darum, Inhalte zu erstellen, die zu einer bereits bestehenden Ästhetik passen. In anderen Worten: Ein Sounddesigner legt eine eigene Audioästhetik fest, die mit dem Gameplay und dem Kunststil des Spiels harmoniert.
Sobald der Ton erstellt ist, implementiert der Sounddesigner ihn in einer Audio-Middleware wie Wwise oder FMod. So bindet er den Ton in die Spiel-Engine ein und daraufhin testet er ihn im Spiel.
Wenn Sie an dem Beruf des Sounddesigners interessiert sind, benötigen Sie einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik, aber auch technisches Geschick. Außerdem sollten Sie gut mit anderen zusammenarbeiten können.
4. SpieletesterAuch Spieletester gehören zu den Jobs in der Gaming Branche. Sie arbeiten mit Spielefirmen während der Entwicklungsphase von Spielsoftware zusammen, um die Kreationen zu testen und die Qualität zu sichern.
Ein Spieletester spielt Videospiele, bevor sie veröffentlicht werden, um nach Fehlern zu suchen. Er überprüft, ob die Anweisungen in jedem Level klar sind, und stellt sicher, dass die Spieler sich fair von Level zu Level bewegen können. Spieleentwickler benötigen Spieletester, um zu bestätigen, dass das Spielerlebnis insgesamt hochwertig ist. Ein Spieletester macht sich während des gesamten Prozesses Notizen und stellt die Informationen den Spieldesignern des Unternehmens zur Verfügung, damit diese eventuelle Fehler beheben können.
Für diese analytische Rolle brauchen Sie Problemlösungsfähigkeiten und starke Kommunikationsfähigkeiten, um mögliche Probleme für die Spieler zu identifizieren und sie in einer klaren und respektvollen Weise zu kommunizieren.
PADERBORN/HANNOVER, 05.12.2023 - Nachhaltigkeit und Effizienz sind für die GETEC ENERGIE GmbH nicht nur bei der Beschaffung und Vermarktung von Energie treibende Kräfte. Auch in der Gewinnung von Talenten möchte der Energiedienstleister punkten und hat sich dem anspruchsvollen Recruiting-Excellence-Audit® (RExA) der Jobware GmbH gestellt.
Motiviert von der Aussicht, die eigene Recruiting Performance zu verbessern, hat die GETEC ENERGIE GmbH mit Sitz in Hannover ihre Recruiting-Prozesse einer 360-Grad-Analyse unterzogen. Hierzu erfassten die RExA-Experten die unterschiedlichen Perspektiven von Bewerbern, Personalern und dem Management. Von der Feststellung neuen Personalbedarfs über die Nutzung des Online-Bewerbungsformulars durch die Kandidaten bis zu den anschließenden Interviews und dem Onboarding: Bei RExA werden alle Kontaktpunkte innerhalb der Bewerber-Journey, aber auch die internen HR-Prozesse erfasst, analysiert und im Benchmark mit Marktbegleitern betrachtet.
Zum Abschluss des Audits hat GETEC ENERGIE einen umfangreichen Ergebnisreport mit praktischen Handlungsanleitungen erhalten und durfte sich überdies über die Verleihung des begehrten RExA-Gütesiegels freuen.
„Die Gründlichkeit und der hohe Detailgrad, mit der im Recruiting-Excellence-Audit vorgegangen wird, haben uns begeistert. Hierdurch haben wir neue, spannende Impulse gewonnen, fanden uns aber auch darin bestätigt, dass unsere Bewerber schon sehr zufrieden sind. Bei der Betrachtung unserer Recruiting-Prozesse werden wir fortan keinen geringeren Maßstab ansetzen“, freut sich Antje Papenberg, Head of Human Resources bei GETEC ENERGIE, über die Auszeichnung.
Punkten konnte der Energiedienstleister, der mit Tochter- und Beteiligungsgesellschaften mehr als 400 Mitarbeiter zählt, unter anderem mit kurzen, intuitiv nutzbaren Bewerbungsformularen. Aber auch die schnellen Reaktionszeiten der Personal- und Fachabteilungen überzeugten die Bewerber. Aus mehrjähriger RExA-Erfahrung ist bekannt, dass kurze Reaktionszeiten und standardisierte Eskalationsszenarien nur im Gleichklang zu optimalen Durchlaufzeiten führen.
Dass GETEC ENERGIE auch ein Recruiting-Controlling eingeführt hat, gezielt relevante Recruiting-KPI erfasst und damit die eigenen Recruiting-Prozesse steuert, konnte ebenfalls die RExA-Experten überzeugen. Der positive Eindruck, den Bewerber im Audit hatten, setzte sich überdies auch nach der Vertragsunterzeichnung fort. 97% der Bewerber sind rückblickend mit ihrer Entscheidung für GETEC ENERGIE zufrieden oder sogar sehr zufrieden.
GETEC ENERGIE wird in Zukunft weitere Maßnahmen umsetzen, um Bewerber für die ausgeschriebenen Stellen zu begeistern. So werden die Inhalte der Karrierewebsite weiter ausgebaut und das Pre-Boarding sowie die Kommunikation der Benefits in den Stellenanzeigen noch optimiert.
„Es gibt keinen Shortcut für Erfolg bei der Personalgewinnung. Recruiting-Exzellenz ist das Produkt aus hunderten Erfolgsfaktoren, die nur im Zusammenspiel eine hohe Bewerberqualität und -quantität garantieren. Wir messen all diese Faktoren und zeigen Optimierungspotenziale auf“, so Matthias Olten, Leiter Auditierung & Zertifizierung bei Jobware, über das Recruiting-Excellence-Audit. „Dass GETEC ENERGIE bereits einen Großteil dieser Erfolgsfaktoren erkannt und angewendet hat, verschafft ihnen beim Recruiting im Energiesektor einen messbaren Vorsprung“, lobte Olten.
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Die GETEC ENERGIE GmbH mit Hauptsitz in Hannover unterstützt Energieverbraucher, -versorger und -erzeuger bei der effizienten und nachhaltigen Beschaffung und Vermarktung von Energie. Heute zählt das Unternehmen gemeinsam mit Tochter- und Beteiligungsgesellschaften mehr als 400 Mitarbeiter und hat 2022 einen Umsatz von mehr als 4,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Damit ist GETEC ENERGIE eines der größten unabhängigen Energiedienstleistungsunternehmen im deutschsprachigen Raum.
Das Recruiting-Excellence-Audit® (RExA) der Jobbörse www.jobware.de durchleuchtet den Recruiting-Prozess anhand von hunderten Faktoren und deckt so wertvolles Optimierungspotenzial auf. Die Analyse erfolgt nach wissenschaftlicher Methodik durch Professor Dr. Wolfgang Jäger (Hochschule RheinMain).
Hamburg, 27. Januar 2025 – Die deutschen Beschäftigten reagieren auf wirtschaftlichen Abschwung und Inflation mit einem zunehmenden Bedürfnis nach Jobsicherheit (69 %) und höherem Gehalt (65 %, 2024: 61 %). Das wirkt sich jedoch kaum auf ihre Wechselwilligkeit aus: 36 Prozent planen dieses Jahr einen Jobwechsel oder sind zumindest offen dafür (2024: 37 %). Damit bleibt die Wechselbereitschaft in der von forsa seit 2012 durchgeführten XING Langzeitstudie* zwar weiterhin hoch, zeigt aber nach drei Rekordjahren und einem Anstieg um 4 Prozentpunkte 2022 erstmals wieder eine sinkende Tendenz. Auch wenn die große Mehrheit der Beschäftigten (91 %) sich weiterhin geringe oder keine Sorgen darum macht, im laufenden Jahr den Arbeitsplatz zu verlieren, ist diese Zuversicht im Vergleich zum Vorjahr jedoch gesunken (2024: 94 %).
„Trotz eines kriselnden Arbeitsmarktes bleiben Beschäftigte in Deutschland grundsätzlich optimistisch, was ihre eigene Situation angeht“, sagt Thomas Kindler, Managing Director von XING. „Zum ersten Mal seit Ende der Pandemie ist diese Zuversicht allerdings etwas eingebrochen: Die Sorge um einen möglichen Arbeitsplatzverlust nimmt zu. Das Bedürfnis nach Jobsicherheit und höherem Gehalt prägen die Wechselbereitschaft.“
Die Wechselbereitschaft setzt sich aus zwei Kategorien zusammen: denjenigen Beschäftigten, die konkret im laufenden Jahr einen Arbeitgeberwechsel planen (7 %) und denjenigen, die offen für einen Jobwechsel sind, aber noch keine konkreten Schritte unternommen haben (29 %).
Mit der sogenannten GenZ (Jahrgänge 1997 bis 2012) sind erwartungsgemäß vor allem die Jüngsten am Arbeitsmarkt stark auf dem Sprung: Mit 48 Prozent grundsätzlicher Wechselbereitschaft ist fast die Hälfte offen für einen neuen Job (2024: 50 %), 11 Prozent planen schon konkret ihren Ausstieg. Mit 44 Prozent (2024: 47 %) liegen jedoch auch die Millennials (Jahrgänge 1981 bis 1996) über dem Durchschnitt. Insgesamt denkt darüber hinaus knapp ein Drittel aller befragten Beschäftigten (30 %) aktuell mindestens einmal im Monat über einen Jobwechsel nach, 12 Prozent sogar mehrmals die Woche.
Zu wenig Gehalt, hohes Stresslevel und schlechte Führung sind Treiber für Wechselbereitschaft, kollegialer Zusammenhalt motiviert zum Bleiben
Der Grund für die Wechselbereitschaft ist jedoch nicht notwendigerweise Unzufriedenheit mit der aktuellen Tätigkeit. Generell geben rund 85 Prozent an, sehr oder eher zufrieden mit ihrem Job zu sein. Aber auch die befragten Arbeitnehmer, die sich offen für einen Wechsel zeigen, sind zum überwiegenden Teil zufrieden (68 %). Auf der Liste der Gründe, trotzdem nicht im derzeitigen Job bleiben zu wollen, steht ein zu niedriges Gehalt mit 38 Prozent ganz oben, dicht gefolgt von hohem Stresslevel (36 %), Unzufriedenheit mit der direkten Führungskraft (36 %) und fehlenden Aufstiegschancen (30 %). Frauen haben dabei oft andere Motivatoren für einen möglichen Jobwechsel als Männer. So geben 44 Prozent der Frauen an, ein hohes Stresslevel zu haben, aber nur 30 Prozent der Männer. Auch die direkte Führungskraft ist für Frauen sehr viel öfter ein Wechselgrund als bei Männern (Männer: 30 %, Frauen: 43 %). Für Männer sind fehlende Aufstiegschancen ein deutlich wichtigerer Grund, nicht beim derzeitigen Unternehmen bleiben zu wollen (Männer: 34 %, Frauen: 25 %). Auch Lust auf Abwechslung hat bei ihnen höhere Priorität als bei Frauen (Männer: 31 %, Frauen: 21 %).
Bei denjenigen, die langfristig bei ihrem Arbeitgeber bleiben wollen, sind kollegialer Zusammenhalt (61 %), Jobsicherheit (60 %) und interessante Aufgaben (58 %) dafür die häufigsten genannten Gründe. Rund die Hälfte (53 %) ist auch mit ihrem derzeitigen Gehalt zufrieden.
Jobsicherheit und mehr Geld stehen auf Wunschliste an neuen Arbeitgeber ganz oben
Von einem neuen Arbeitgeber wünschen sich die Wechselwilligen vor allem Jobsicherheit (69 %), mehr Gehalt (65 %; 2024: 61 %) und gutes Führungsverhalten (63 %; 2024: 66 %). Ebenfalls wichtig ist flexible Arbeitszeiteinteilung (60 %), auf die Frauen (66 %) jedoch deutlich mehr Wert legen als Männer (55 %). „In schwierigen Zeiten sehnen sich Menschen nach Stabilität. Dazu gehört neben dem Gefühl, keine Angst vor Arbeitsplatzverlust haben zu müssen, auch eine ausreichende finanzielle Entlohnung, gerade angesichts rapide steigender Lebenshaltungskosten“, sagt Thomas Kindler. „Auch gute Führung bietet Sicherheit und steht deshalb auf der Wunschliste an einen neuen Arbeitgeber mit auf dem Treppchen.“
Trotzdem ist Geld nicht alles: Denn auf die Frage hin, welche Aspekte die Befragten davon abhalten würden, sich trotz besserer Bezahlung bei einem Unternehmen zu bewerben, nennen sie vor allem einen befristeten Arbeitsvertrag (55 %), schlechte Führungskultur (45 %) und einen ungünstigen Standort des Unternehmens (42 %).
Bei der Frage, welche zusätzlichen Angebote einen potenziellen Arbeitgeber attraktiver machen würden, liegt die 4-Tage-Woche bei gleicher Wochenarbeitszeit vorne (53 %). Mit Abstand folgen Gehaltstransparenz (38 %) und die Möglichkeit zum Sabbatical (28 %).
Optimismus überwiegt auch in einer instabilen Arbeitsmarktlage
Die Zuversicht, schnell wieder einen neuen Job zu finden, ist bei den Beschäftigten hoch: Rund zwei Drittel (64 %) gehen davon aus, dass sie innerhalb eines halben Jahres erfolgreich wären. Fast Dreiviertel der Befragten (72 %) hat darüber hinaus positive Erfahrungen mit dem letzten Arbeitgeberwechsel gemacht. Bei 42 Prozent der Befragten wurden die eigenen Erwartungen voll und ganz erfüllt, bei 30 Prozent zum Teil. Konsequenterweise ist die Sorge vor dem Verlust des derzeitigen Arbeitsplatzes mit 91 Prozent weiterhin gering ausgeprägt, auch wenn die Zahl der Zuversichtlichen gegenüber dem Vorjahr (94 %) leicht abgenommen hat.
Grundsätzlich haben die Beschäftigten in Deutschland auch eine positive Einstellung gegenüber dem Thema Arbeit: Die Mehrheit (61 %) der befragten Angestellten und Arbeiter plant, mindestens bis zum regulären Renteneintrittsalter beruflich tätig zu sein: 48 Prozent (Männer: 45 %, Frauen: 51 %) möchten bis zum 65. bzw. 67. Lebensjahr arbeiten. Weitere 13 Prozent wollen sogar darüber hinaus weiterhin aktiv im Arbeitsleben stehen, bei den Baby Boomern (Jahrgänge 1946 bis 1964) sind es 23 Prozent. Dabei spielt Geld zwar auch eine Rolle, aber nicht die entscheidende: 70 Prozent derjenigen, die auch über das gesetzliche Rentenalter hinaus arbeiten wollen, erhoffen sich dadurch, fit im Kopf zu bleiben, 56 Prozent geht es um die Pflege ihrer sozialen Kontakte, 50 Prozent sind auf der Suche nach persönlicher Sinnerfüllung. Knapp jeder zweite von ihnen (48 %) allerdings verlängert sein Berufsleben aus finanzieller Notwendigkeit, weil zum Beispiel die monatliche Rente nicht ausreicht.
„Die Beschäftigten in Deutschland zeigen ein hohes Maß an Resilienz gegenüber den aufeinander folgenden Krisen der letzten Jahre, auch wenn sie zu einem stärkeren Bedürfnis nach Sicherheit führen. Zu der positiven Einstellung tragen auch der Fachkräftemangel und ein solides Sozialsystem bei“, sagt Thomas Kindler. „Unternehmen können das für sich nutzen, indem sie ein Arbeitsumfeld schaffen, das Leistung sowohl finanziell als auch emotional wertschätzt und die vorhandene Motivation weiter fördert.“
*Über die Studie: forsa-Online-Umfrage im Januar 2025 unter 3.413 volljährigen, sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen (Arbeitende und Angestellte) in Deutschland im Auftrag von XING.
Die Wechselbereitschaft setzt sich aus zwei Kategorien zusammen: den Erwerbstätigen, die konkret planen, in diesem Jahr den Arbeitgeber zu wechseln sowie den Erwerbstätigen, die offen für einen Jobwechsel sind, aber noch keine konkreten Schritte unternommen haben.
*Die forsa-Studie zur Wechselbereitschaft im Auftrag von XING wird seit 2012 erhoben. Sie befasst sich mit Themen wie der Arbeitszufriedenheit und der Wechselbereitschaft von Beschäftigten sowie den Wünschen von Beschäftigten an Arbeitgeber. Zum Studiendesign gehört dabei ein modularer Fragebogen mit einem festen, wiederkehrenden Fragenteil für den Zeitvergleich sowie variablen Fragen, die auf aktuelle Entwicklungen Bezug nehmen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.new-work.se/de/newsroom.
Über XING XING ist das renommierte Jobs-Netzwerk in Deutschland. Mit einer starken Präsenz in Österreich und der Schweiz verbindet es über 22 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum. Nur bei XING finden Berufstätige aller Branchen und Karriere-Level über 1 Million Jobs und können von beliebten Arbeitgebern sowie mehr als 20.000 Recruitern gefunden werden. Eine Vielzahl präziser Filteroptionen, Millionen integrierter Kultur- und Gehaltsdaten von Unternehmen sowie neuste KI-Technologien bieten eine zeitgemäße und personalisierte Job-Suche. XING unterstützt seine Nutzerinnen und Nutzer dabei, aus der Vielzahl an Angeboten den Job auszusuchen, der wirklich zu ihnen und ihren individuellen Bedürfnissen passt. Die intelligenten Recruiting-Lösungen von XING helfen Unternehmen zudem, ihr Recruiting unkomplizierter, effektiver und zielgerichteter zu gestalten. Bei XING profitieren HR-Verantwortliche von reichweitenstarken Stellenanzeigen (Passive-Sourcing), der gezielten Identifikation und Ansprache passender Talente (Active-Sourcing) sowie von einem optimierten Bewerbungsmanagement-System. Mehr Informationen unter xing.com und recruiting.xing.com.
Über die New Work SE Die New Work SE engagiert sich für eine bessere Arbeitswelt. Mit ihren beiden starken Marken, dem Jobs-Netzwerk XING und der Arbeitgeber-Vergleichsplattform kununu, tritt sie an, der wichtigste Recruiting-Partner im deutschsprachigen Raum zu sein. Sie bringt Kandidaten und Unternehmen zusammen, damit Berufstätige ein zufriedeneres Job-Leben führen und Firmen durch die richtigen Talente erfolgreicher werden. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt seine insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter auch an weiteren Standorten wie Wien und Porto. Weitere Infos unter www.new-work.se/ und nwx.new-work.se/.


