
Natalie Matalon wird Chief People Officer bei StepStone
- Matalon übernimmt globale Rolle zum 4. Mai 2023
- CEO Sebastian Dettmers: „Die besten Talente zu gewinnen ist entscheidend für unseren Geschäftserfolg“
Düsseldorf, 06.03.2023. Natalie Matalon übernimmt zum 4. Mai 2023 die Position als Chief People Officer (CPeO) bei StepStone. Sie wird künftig die Arbeit des globalen HR-Teams der führenden digitalen Recruiting-Plattform verantworten. Matalon kommt von Farfetch, dem weltweit führenden E-Commerce-Markplatz für Luxusartikel, wo sie bislang als Vice President People Operations tätig war.
StepStones neue CPeO bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich People und Business Transformation mit. Nach ihrem Karrierestart in der Finanzbranche wechselte Matalon vor mehr als 12 Jahren in den Bereich Human Resources. Seitdem hatte sie Führungspositionen im Bereich People Strategy, Analytics und Operations bei Capital One, Google und Farfetch inne. Die gebürtige Israelin studierte an der Cornell University und hat einen MBA-Titel der London Business School.
„Ich freue mich sehr, Natalie Matalon bei StepStone willkommen zu heißen. Als globales Unternehmen mit rund 4.000 Mitarbeitern ist eine starke Führung im Bereich People ein zentraler Grundpfeiler unserer Organisation“, sagt CEO Sebastian Dettmers. „Unser Geschäftserfolg hängt ganz entscheidend davon ab, dass wir in der Lage sind, die besten Talente für uns zu gewinnen und zu halten.“
Natalie Matalon fügt hinzu: „Für mich gibt es keine wichtigere Aufgabe, als einem Unternehmen dabei zu helfen, die richtigen Talente zu finden und es ihnen zu ermöglichen, über sich hinauszuwachsen. Ich kann mir nichts Inspirierenderes vorstellen, als genau das bei StepStone zu tun - einem Unternehmen, dessen Vision es ist, für jeden den richtigen Job zu finden."
Über StepStone
StepStone ist eine führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Bewerber*innen zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. StepStone verbindet jährlich mehr als 100 Millionen Bewerbungen mit über 150.000 Arbeitgebern. Als integrierte Plattform automatisiert StepStone mit KI-basierten Lösungen sowohl die Jobsuche als auch die Rekrutierung passender Mitarbeiter*innen. Im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete StepStone einen Umsatz von etwa 1 Milliarde Euro. StepStone ist in mehr als 30 Ländern aktiv – darunter mit StepStone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter*innen.
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StepStone Presse
presse@stepstone.de
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Trotz Corona-Pandemie und Inflation steht der deutsche Arbeitsmarkt insgesamt erstaunlich stabil da. Zahlreiche Unternehmen suchen händeringend nach neuen Mitarbeitern. Fast könnte man annehmen, das Problem der Arbeitslosigkeit schon bald komplett überwunden zu haben. Es gibt allerdings ein paar Knackpunkte. Denn die offenen Stellen sind leider nicht gleichmäßig über das ganze Land und quer durch alle Branchen verteilt. Wie ist es trotzdem möglich, die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen?
1. Wie steht es um die eigenen Stärken und Schwächen?Der erste Aspekt ist bereits einer der schwierigsten. Denn die Realität zeigt, dass nicht alle Menschen zu einer wirklich realistischen Selbsteinschätzung bereit und in der Lage sind. Während sich also ein hoher Prozentsatz selbst deutlich besser bewertet, als es objektiv der Fall ist, stapelt ein mindestens ebenso hoher Anteil der Menschen eher tief. Für potenzielle Arbeitgeber ist es aber wichtig, ein objektives Bild der Bewerber zu bekommen. Wer seine Stärken realistisch beurteilt und auch zu seinen Schwächen steht, hat erfahrungsgemäß schon im frühen Stadium des Bewerbungsverfahrens gute Chancen. Auch bei einem Vorstellungsgespräch gilt: Natürlich sollte man erkennbar in der Lage sein, den angestrebten Job auszuüben. Vermeintliche Alleskönner wirken aber schnell unglaubwürdig.
2. Wie ist die eigene Präsentation zu bewerten?Die eigene Präsentation betrifft die schriftliche Bewerbung, aber natürlich auch das Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch.
Mit möglichst vollständigen Bewerbungsunterlagen, die sich inhaltlich an keiner Stelle widersprechen, bekommt man den Fuß vergleichsweise schnell in die Tür. In der Regel wird Ehrlichkeit übrigens eher belohnt als übergroße Fantasie. Wer die Lücke in seinem Lebenslauf mit „Abhängen und Selbstfindung“ erklärt, muss im persönlichen Gespräch vielleicht mit einer hochgezogenen Augenbraue rechnen. Auch Personalchef*innen sind aber Menschen und verfügen nicht immer über eine faltenfreie Biografie. Umgekehrt besitzen sie einen siebten Sinn für kreative Ausschmückungen. Das Jahrespraktikum im Kiosk des Onkels erscheint nicht besonders glaubwürdig, sofern es sich nicht mit Fakten unterfüttern lässt.
Bei einem persönlichen Gespräch ist ein seriöses, selbstbewusstes Auftreten gefragt. Kandidaten mit einer „Hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen als Chef“-Attitüde haben es allerdings ebenso schwer wie jene, die sich am liebsten vor sich selber verstecken würden. Dies gilt gleichermaßen für ein Gespräch im direkten Aufeinandertreffen als für eine Unterredung über Skype oder eine andere Software. Auch die gewählte Kleidung spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.
Sowohl für das Verfassen des Bewerbungsschreibens als auch für das Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch lohnt sich eventuell ein professionelles Training. Dabei kommen alle Aspekte, bei denen noch Verbesserungsbedarf erkennbar ist, schonungslos auf den Tisch. Das ist nicht immer angenehm, ist für die eigenen Chancen allerdings Gold wert.
3. Ist mehr Flexibilität möglich?Flexibilität gehört zu jenen Eigenschaften, die sich nahezu alle Arbeitgeber von ihren derzeitigen oder künftigen Mitarbeitern wünschen. Die Interpretation dieses Schlagwortes fällt allerdings ganz unterschiedlich als. Meistens bezieht sie sich auf die Arbeitszeiten, andere wollen ihr Personal sowohl im Homeoffice als auch in den Betriebsräumen einsetzen können. Arbeitnehmer beziehungsweise Bewerber, die auch zu einem Umzug in eine ganz andere Region bereit wären, haben in diesem Punkt natürlich besonders gute Karten. Flexibilität muss aber auch immer einhergehen mit Qualifikation und beruflichem Ehrgeiz. Eine Flexibilität bis zur Selbstaufgabe des Bewerbers kann und wird übrigens kein seriöser Arbeitgeber erwarten. Die meisten erspüren sehr genau, ob die Flexibilität eines Bewerbers aus einer Form der Abenteuerlust heraus erwächst oder eher als notwendiges Übel mit eingepreist ist.
4. Gibt es Möglichkeiten für eine Weiterbildung?„Lernen ist wie rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück.“ Der Ursprung dieser Weisheit liegt im Unklaren, was die Aussage allerdings nicht schmälert. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen eine Lehre das komplette, für das Berufsleben notwendige Wissen vermitteln konnte. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind längst betrieblicher Alltag. Gleichzeitig erwarten Arbeitgeber aber auch von Bewerbern eine entsprechende Qualifikation. Um es deutlich zu sagen: Wer nach seiner Ausbildung 20 Jahre in anderen Jobs arbeitet, dann aber wieder in den Lehrberuf zurückwechseln möchte, wird ohne die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen kaum eine Chance auf einen Job haben.
Ein staatlich anerkanntes Fernstudium ist eine der besten Optionen, die eigene Qualifikation zu verbessern und sich neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Da man bei einem Fernstudium die Studierzeiten und das Lerntempo zu weiten Teilen selbst in der Hand hat, lässt es sich auch gut in den eigenen Tagesplan integrieren. Lediglich die Prüfungen müssen in der Regel in Studienzentren der Fernschulen abgelegt werden.
Je nach Wohnort und persönlicher Situation können weiterbildende Maßnahmen übrigens auch bezuschusst werden.
5. Ist die angestrebte Tätigkeit nach wie vor passend?Eigentlich ist diese Frage naheliegend. Doch nur wenige Menschen stellen sie sich ganz offen und ehrlich. Dabei ist es kein Drama, sondern nur menschlich, wenn sich die Situation oder die persönliche Sichtweise ändert.
Der ursprüngliche Traumjob hat seinen Reiz verloren? Dann warten zahlreiche andere Tätigkeiten auf motivierte Spätberufene. Ein anderer Wohnort, ein anderes Umfeld und eine ganz andere Art, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, erscheinen plötzlich als erstrebenswerte Ziele?
Manchmal erscheint der eigene Schatten viel zu groß, um ihn überspringen zu können. Ein großer Teil jener Menschen, die es dennoch wagen, zeigt sich im Nachhinein aber mehr als glücklich mit dieser Entscheidung.
Fazit:Arbeitslosigkeit oder beruflicher Stillstand ist kein unausweichliches Schicksal. Jeder hat die Möglichkeit, täglich an sich zu arbeiten und die eigenen Chancen zu verbessern. Manchmal sind es tatsächlich nur Kleinigkeiten, die großes bewirken können. Aber auch ein kompletter Neuanfang ist keine Utopie, sondern mit einem planvollen Vorgehen durchaus machbar.
Zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses wird in der Regel eine Probezeit zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart. Aber warum kann dieser Zeitraum für den neuen Mitarbeiter kritisch werden und warum sollte man besser nicht anecken? Warum sollte man bestimmte Themen nur sensibel und vorsichtig ansprechen und wie sieht es mit Urlaub in der Probezeit aus? Dieser Artikel erklärt, welche Fallstricke es gibt.
Warum kann die Probezeit für manche Arbeitnehmer zur Falle werden und warum ist es wichtig in dieser Zeit nicht anzuecken?Die Probezeit, welche in der Regel sechs Monate dauert, bietet für beiden Seiten eine optimale Orientierung. Der Arbeitnehmer kann während dieser Phase sicherstellen, dass er in Zukunft tatsächlich für das Unternehmen tätig sein möchte und der Vorgesetzte kann sich von den Kenntnissen und Fähigkeiten des neuen Mitarbeiters während dieser vertraglich vereinbarten Kennenlernphase überzeugen. Allerdings ist diese Zeit für den Arbeitnehmer häufig auch sehr kritisch, denn anders als bei einem festen Arbeitsverhältnis können Unternehmen ihre Mitarbeiter auf Probe mit einer Frist von zwei Wochen kündigen, insofern nichts anderes im Vertrag vereinbart wurde.
Warum sollte man (auch berechtigte) Kritik an Kollegen oder Vorgesetzten möglichst vermeiden?In den meisten Fällen sind auch neue Arbeitskollegen dazu aufgefordert, ihre Vorschläge und Ideen mit in das Unternehmen einfließen zu lassen. Bei kritischen Äußerungen und Einwänden gegenüber Kollegen oder Vorgesetzten sollten Arbeitnehmer in der Probezeit allerdings vorsichtig sein, denn nicht immer werden etwaige Verbesserungsvorschläge eines „Neuen“ geschätzt und für gut befunden, auch wenn sie noch so sinnvoll erscheinen. Insofern jedoch ausdrücklich verlangt wird, dass Mitarbeiter während der Probezeit kritische Einwände äußern, so muss dies in einem ausgewogenen Maße geschehen. Da die Probezeit mitunter auch dazu dient, dass sich die Vorgesetzten ein besseres Bild von der Teamfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des neuen Mitarbeiters machen können, sollten Kritikpunkte stets konstruktiv und sensibel zur Sprache gebracht werden.
Warum ist eine häufige Krankheitszeit in der Probezeit nachteilig?Wer während der Probezeit erkrankt, ist gesetzlich durch das Kündigungsschutzgesetz vor einer Entlassung geschützt. Auch bei speziellen Sonderfällen oder während einer längeren Abwesenheit müssen Arbeitgeber andere Gründe für die Kündigung des neuen Mitarbeiters anführen. Allerdings sind diese schnell gefunden, denn hier genügt bereits die Begründung, dass die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers während seiner aktiven Zeit im Unternehmen nicht ausreichend war. Da Arbeitgeber gemäß Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) dazu verpflichtet sind, einem erkrankten Angestellten in der Probezeit bis zu sechs Wochen lang weiter das Gehalt zu zahlen, ist es durchaus denkbar, dass sich das Unternehmen unverzüglich wieder von dem neuen Mitarbeiter trennt, wenn dieser während der ersten Monate seiner Betriebszugehörigkeit zu oft oder zu lange krank ist. In vielen Fällen hinterlassen viele Fehltage eben immer den bitteren Beigeschmack einer gewissen Unzuverlässigkeit.
Warum kann das Thema Urlaub in der Probezeit zum Problem werden?Der Mythos, dass Arbeitnehmer während der Probezeit kein Recht auf Urlaub haben, hält sich zwar hartnäckig, ist aber dennoch nicht korrekt. Zwar kann der Arbeitnehmer innerhalb der sogenannten Wartezeit, die in der Regel die ersten sechs Monate der Betriebszugehörigkeit umfasst, nicht den gesamten Jahresurlaub beanspruchen, ein Teil davon steht ihm aber trotzdem zu. Dabei gilt: Pro vollen Monat, die der Angestellte im Unternehmen beschäftigt ist, steht ihm ein Zwölftel des Jahresurlaubs zu – auch in der Probezeit. Der Arbeitgeber ist dann aber trotz alledem nicht dazu verpflichtet, den Urlaubsantrag zu genehmigen. Liegen etwa dringende betriebliche Gründe vor, muss der Urlaub nicht zwangsläufig gewährt werden. Der Teilurlaub verfällt dann aber ebenso wenig, wie der Anspruch auf dem vollen Jahresurlaub, wenn die Probezeit beendet ist. Der Urlaub kann dementsprechend zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Insgesamt macht es eher einen unprofessionellen Eindruck, wenn man während der Probezeit bereits den ersten Urlaub beantragt.
Warum können fehlende Fachkenntnisse das Ende nach der Probezeit bedeuten?In den meisten Fällen darf derjenige Bewerber eine freie Stelle im Unternehmen besetzen, der die nötigen Fachkenntnisse vorweisen kann und zudem einen kompetenten Eindruck im Vorstellungsgespräch hinterlassen hat. Doch vor allem bei den fachlichen Kompetenzen, die der Arbeitsalltag dem Arbeitnehmer abverlangt, trennt sich oft die Spreu vom Weizen und es zeigt sich, wer tatsächlich mit einschlägigen Fähigkeiten im geforderten Bereich überzeugt. Wurden beispielsweise im Lebenslauf bestimmte Fachkenntnisse hinzugedichtet, zeigt sich das spätestens, wenn alltäglich Aufgaben im Betrieb erledigt und gelöst werden müssen. Wer hier auffliegt, riskiert die fristlose Kündigung. Sollte es durch die vorgetäuschten Tatsachen zudem noch zu einem Schaden im Unternehmen gekommen sein, kann der Arbeitgeber ggf. sogar Schadenersatzansprüche geltend machen.
Das FazitDie Probezeit ist eine kritische Phase, die allerdings fast jeder Arbeitnehmer zu Beginn einer neuen beruflichen Karriere überstehen muss. Wer hier vorsichtig mit Kritik umgeht und es schafft, den Vorgesetzten von den Fähigkeiten und Kenntnissen zu überzeugen, legt den Grundstein für eine neue berufliche Laufbahn.
Wenn es um die Zufriedenheit im eigenen Job geht, ist die Höhe des Gehaltes zweifelsfrei ein entscheidender Faktor. In einer Vielzahl von Branchen ist der Verdienst Verhandlungssache und damit zu einem Großteil vom eigenen Verhandlungsgeschick abhängig. Doch wie können Arbeitnehmer in der Praxis eine Gehaltserhöhung durchsetzen? Die folgenden Zeilen liefern die Antwort!
Warum sollten Arbeitnehmer keine Angst vor einem Verhandlungsgespräch haben?In der Arbeitswelt gibt es wahrscheinlich nur sehr wenig Menschen, die nicht gerne mehr Geld für ihre Arbeit bekommen würden. Trotz der vielen Vorteile einer Gehaltserhöhung, nehmen nur verhältnismäßig wenige Arbeitnehmer die Umsetzung selbst in die Hand. So zeigen Untersuchungen, dass nur knapp ein Drittel aller Arbeitnehmer pro Jahr aktiv nach einer Gehaltserhöhung fragen. Im 2-Jahres-Turnus sind es sogar lediglich ein Fünftel. Jedoch wird der Mut zur Nachfrage in vielen Fällen durch ein erhöhtes Gehalt belohnt. Selbstverständlich sollten Arbeitnehmer nicht einfach aus Lust und Laune heraus nach mehr Gehalt fragen, sondern diesen Schritt entsprechend vorbereiten. Vor allem der Zeitpunkt der Anfrage spielt bei Gehaltserhöhungen eine entscheidende Rolle. Weiterhin sollten Arbeitnehmer bei der Verhandlung mit schlagkräftigen Argumenten auftrumpfen können.Den richtigen Zeitpunkt für eine Gehaltverhandlung aussuchenEs versteht sich von selbst, dass eine Gehaltsverhandlung nur sehr wenig Sinn ergibt, wenn der entsprechende Mitarbeiter gerade erst ein Projekt in den Sand gesetzt hat. Anders sieht es allerdings aus, wenn ein Großprojekt erfolgreich abgeschlossen wurde und der Arbeitnehmer einen großen Anteil daran hatte. In diesem Fall lohnt sich die Frage nach mehr Geld in jedem Fall, denn schließlich hat sich der Mitarbeiter für das Unternehmen als wertvoll erwiesen. Auch karrierebezogene Weiterbildungen und zusätzliche berufliche Qualifikationen rechtfertigen durchaus eine aktive Anfrage. Weiterhin lohnt es sich nach einer Gehaltverhandlung zu fragen, wenn man als Arbeitnehmer bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Unternehmen tätig ist und entscheidende Entwicklungen unterstützt hat. Die geforderte Gehaltserhöhung mit den richtigen Argumenten untermauernZwar ist der Zeitpunkt entscheidend für den Erfolg einer Gehaltsverhandlung, noch wichtiger ist allerdings die Argumentation. So muss der Arbeitnehmer in der Lage sein, den Wunsch nach einer Gehaltserhöhung plausibel zu begründen. Aus diesem Grund sollten sich betroffene Personen im Vorfeld genau überlegen, welche Argumente sie vorbringen können. Besonders effektiv ist es, wenn Mitarbeiter auf eigene Leistungen verweisen können. Weiterhin ist es sinnvoll einen Zusammenhang zwischen den eigenen Leistungen und dem allgemeinen Erfolg des entsprechenden Unternehmens herzustellen. Auch ein Vergleich zu den Gehaltskonditionen anderer Unternehmen ist ein probates Mittel in Gehaltverhandlungen. Jedoch ist bei Vergleichen mit anderen Unternehmen natürlich immer ein gewisses Fingerspitzengefühl gefragt. Weitere Tipps für eine erfolgreiche GehaltsverhandlungIn Bezug auf den Erfolg einer Gehaltsverhandlung kann ebenfalls die Menschenkenntnis ein wichtiger Faktor sein. Auch wenn der Zeitpunkt perfekt scheint kann es vorkommen, dass der Chef gerade eine schlechte Woche hat und deswegen nicht sehr gut gelaunt ist. Im Idealfall sollte eine Gehaltsverhandlung dann durchgeführt werden, wenn die Unternehmensführung positiv gestimmt ist. Außerdem sollte der Chef ausschließlich in einem separaten Gesprächstermin im Vier-Augen-Gespräch gefragt werden und nicht etwa bei Firmenfesten oder dem alltäglichen Mittagessen in Anwesenheit von Kollegen. Während der Verhandlung sollten sich Arbeitnehmer auch nicht gleich mit dem ersten Angebot zufriedengeben und durchaus versuchen zu feilschen. Wichtig ist, dass Arbeitnehmer bei den Verhandlungen sachlich bleiben und sich nicht von möglichen Emotionen leiten lassen.Ein Fazit zum Abschluss…Gehaltsverhandlungen können der Grundstein zu einer verbesserten Lebenssituation sein und sollten daher immer als Chance gesehen werden. Da es einige Stolpersteine bei Verhandlungen dieser Art gibt ist es enorm wichtig, das Gespräch im Vorfeld gut vorzubereiten und sich wichtige Argumente bereitzulegen.
Wir leben in einer Welt, die sich durch technologischen Fortschritt, ökologische Herausforderungen und gesellschaftliche Veränderungen kontinuierlich wandelt. Dementsprechend müssen auch wir versuchen, mit diesem Wandel Schritt zu halten. Dies gilt insbesondere für Jobbewerber, die ihre Lebensläufe regelmäßig an die aufstrebenden und sich verändernden Branchen anpassen sollten. Schließlich ist es wichtig, auf einem dynamischen Jobmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Anpassung Ihres Lebenslaufs an Sektoren, die aufgrund von technologischen Entwicklungen, Umweltveränderungen und gesellschaftlichen Verschiebungen auf dem Vormarsch sind, kann entscheidend für Ihre Karriere sein. Branchen wie erneuerbare Energien, KI, Gesundheitswesen und digitale Bildung stehen derzeit im Mittelpunkt dieser Entwicklung.
Die Notwendigkeit der Anpassung
Mit dem Aufkommen neuer Technologien und dem steigenden Bewusstsein für Umweltfragen haben sich zahlreiche Branchen rapide weiterentwickelt. Diese Sektoren suchen in der Regel nach Fachkräften, die nicht nur über die erforderlichen technischen Fähigkeiten verfügen, sondern auch ein tiefes Verständnis für die zugrunde liegenden globalen Trends haben. Dazu gehören beispielsweise die Fähigkeit, nachhaltige Praktiken zu implementieren, KI-gestützte Lösungen zu entwickeln oder effektive Online-Lernprogramme zu gestalten.
Bewerber, die dieses Know-How mitbringen, haben wesentlich bessere Chancen, sich die entsprechenden Jobs zu sichern.
Tipps zur Anpassung Ihres Lebenslaufs
Relevante Fähigkeiten hervorheben
Eine ansprechende Lebenslauf Vorlage ist schon eine gute Grundlage. Um in den genannten Branchen erfolgreich zu sein, sollten Sie Ihren Lebenslauf aber so anpassen, dass er Ihre relevanten Fähigkeiten und Erfahrungen hervorhebt. Betonen sollten Sie vor allem Kompetenzen wie:
Technisches Know-how: Kenntnisse spezifischer Technologien, die in der Zielbranche vorherrschend sind, z.B. Programmiersprachen für KI-Entwicklungen oder Systeme zur Energieverwaltung für Branchen, in denen es um erneuerbare Energien geht. Anpassungsfähigkeit: Die Fähigkeit, sich schnell neue Fertigkeiten anzueignen und sich an Veränderungen anzupassen, ist in sich schnell wandelnden Branchen unerlässlich. Sie sollte also im Lebenslauf Erwähnung finden. Bewusstsein für Nachhaltigkeit: Verständnis für ökologische Nachhaltigkeit und Erfahrung mit Praktiken, die den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens reduzieren.Diese Erfahrungen zählen:
Neben formalen Qualifikationen und Fähigkeiten suchen Arbeitgeber oft nach Belegen für praktische Erfahrungen. Diese zeigen, dass Sie in der Lage sind, Ihre theoretischen Kenntnisse auch in realen Szenarien anzuwenden. Dazu gehören:
Projektarbeit: Beschreiben Sie Projekte, an denen Sie gearbeitet haben, insbesondere solche, in denen relevante Technologien oder Methoden zum Einsatz kamen. Erfolge: Quantifizieren Sie Ihre Erfolge, um potenziellen Arbeitgebern einen messbaren Einblick in Ihre Leistungsfähigkeit zu geben.Kontinuierliches Lernen und berufliche Weiterentwicklung
In einem sich ständig verändernden Umfeld ist die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen entscheidend. So kann es zum Beispiel gut sein, Seminare in englischer Sprache zu besuchen, um Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen.
Ihr Engagement für berufliche Weiterentwicklung bringen Sie im Lebenslauf folgendermaßen zum Ausdruck:
Fortbildungen: Listen Sie relevante Kurse, Zertifikate oder Schulungen auf, die Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern. Selbststudium: Zeigen Sie Initiativen, die Sie unternommen haben, um Ihr Wissen durch Selbststudium zu vertiefen, z. B. Online-Kurse oder Teilnahme an Fachkonferenzen.Antizipation der Bedürfnisse der nächsten Generation von Industrien
Um Ihren Lebenslauf wirklich zukunftssicher zu machen, ist es wichtig, vorausschauend zu denken und die Bedürfnisse und Herausforderungen der nächsten Generation von Industrien zu antizipieren. Dies bedeutet, Trends und Entwicklungen nicht nur zu verfolgen, sondern auch zu verstehen, wie diese die Anforderungen an Arbeitskräfte in Ihrem Bereich ändern könnten. Stellen Sie sicher, dass Ihr Lebenslauf Ihre Fähigkeit widerspiegelt, über den Tellerrand hinaus zu denken und innovative Lösungen für zukünftige Probleme zu bieten.
Networking und Online-Präsenz
In der heutigen digital vernetzten Welt ist es ebenso wichtig, eine starke Online-Präsenz zu haben, die sowohl Ihre Fachkenntnisse als auch Ihr Engagement für Ihre Branche widerspiegelt. Ihre Online-Präsenz kann als erweiterter Teil Ihres Lebenslaufs fungieren und potenziellen Arbeitgebern einen tieferen Einblick in Ihre Fähigkeiten und Interessen bieten.
Eine ansprechende Online-Präsenz können Sie sich am besten folgendermaßen aufbauen:
1. Professionelles Profil Beginnen Sie am besten mit LinkedIn, da dies die wichtigste Plattform für berufliches Networking ist. Sorgen Sie für ein professionelles Profilbild und füllen Sie alle Bereiche Ihres Profils aus, einschließlich einer aussagekräftigen Überschrift und Zusammenfassung. Listen Sie Ihre Erfahrungen, Fähigkeiten, Ausbildungen und Zertifikate detailliert auf.
Überlegen Sie sich anschließend, welche anderen sozialen Medien für Ihre Branche relevant sein könnten.
2. Inhalte teilen und erstellenVerfassen Sie Artikel oder Blogbeiträge zu Themen, die für Ihre Branche relevant sind. Dies demonstriert Ihre Kenntnisse und Leidenschaft für Ihren Bereich.
Beteiligen Sie sich außerdem aktiv an Diskussionen in Fachgruppen oder Foren. Kommentieren und teilen Sie interessante Beiträge, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
3. NetworkingVernetzen Sie sich mit Fachleuten in Ihrer Branche. Senden Sie personalisierte Anfragen, um Ihre Chancen auf eine positive Reaktion zu erhöhen.
Suchen Sie nach Mentoren, zu denen Sie aufschauen. Eine gute Mentorschaft kann wertvolle Einblicke und Möglichkeiten bieten.
4. Online-PortfolioErwägen Sie auch die Erstellung einer eigenen Website, um Ihr Portfolio oder Ihren Lebenslauf zu präsentieren, besonders wenn Sie in kreativen oder freiberuflichen Bereichen tätig sind.
Stellen Sie sicher, dass Ihre besten Arbeiten leicht zugänglich sind. Binden Sie Links oder PDFs in Ihr LinkedIn-Profil ein oder verlinken Sie auf Ihre Website.
5. Professionelle KommunikationHalten Sie Ihre Profile aktuell und kohärent. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kontaktdaten überall leicht zu finden sind.
Fügen Sie Links zu Ihren professionellen Profilen in Ihre E-Mail-Signatur ein, um es Interessierten leicht zu machen, mehr über Sie zu erfahren.
Bereit für die Zukunft
Die Anpassung Ihres Lebenslaufs an die sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes ist ein fortlaufender Prozess. Durch die Betonung relevanter Fähigkeiten, kontinuierliches Lernen und die Antizipation der Bedürfnisse zukünftiger Industrien können Sie sicherstellen, dass Ihr Lebenslauf nicht nur die Aufmerksamkeit potenzieller Arbeitgeber auf sich zieht, sondern auch für langfristig erfolgreiche Karrierechancen sorgt. Behalten Sie stets in Erinnerung, dass Ihre Bereitschaft, sich anzupassen und zu wachsen, in der dynamischen Landschaft des heutigen Arbeitsmarktes die wertvollste Ressource ist.





