
Darum brauchen Remote-Arbeitnehmer und digitale Nomaden ein VPN
Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und es gibt mehr und mehr Menschen, die als digitale Nomaden oder Remote-Arbeitnehmer tätig sind. Das bedeutet, sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch Online-Arbeit und haben dementsprechend keinen festen Arbeitsplatz. Oft reisen sie von Ort zu Ort und arbeiten von überall auf der Welt aus. Dabei nutzen sie oft WLAN-Netzwerke, die nicht gerade sicher sind.
Zum Glück gibt es VPNs (Virtuelle Private Netzwerke), die dafür sorgen, dass die Online-Sicherheit dennoch gewährleistet wird. In diesem Artikel soll es darum gehen, warum digitale Nomaden ein VPN benötigen und wie es ihnen helfen kann, ihre Privatsphäre zu schützen.
Wie funktioniert ein VPN?
Ein VPN errichtet eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Computer oder einem anderen Gerät und einem Server, der sich an einem anderen Ort befindet. Daten, die zwischen dem Gerät und dem Server ausgetauscht werden, sind verschlüsselt, so dass sie für Hacker und andere Personen mit böswilligen Absichten unleserlich sind. Mit einem VPN können digitale Nomaden im Internet ihrer Arbeit nachgehen, ohne sich um Sicherheitsrisiken sorgen zu müssen.
Deshalb ist ein VPN für digitale Nomaden so wichtig
Remote-Arbeit, also Arbeit, welche man von einem beliebigen Ort aus ausführen kann, wird immer beliebter. Damit man dabei trotzdem sicher vor Cyberkriminellen ist, sollte man auf ein VPN setzen.
Im Anschluss wollen wir die Gründe dafür noch einmal genauer beleuchten.
1. Sicherheit in öffentlichen Netzwerken
Eine der größten Gefahren für Remote-Arbeitnehmer ist das öffentliche WLAN. Dies sind Netzwerke, die oft ungesichert sind und von jedem genutzt werden können. Hacker haben so eine einfache Möglichkeit, sich die Netzwerke zu Nutze zu machen und persönliche Daten von den Nutzern zu stehlen.
Wird ein VPN verwendet, werden die Daten verschlüsselt, die zwischen dem Gerät des Nutzers und dem VPN-Server ausgetauscht werden. So können Hacker nichts mit den Daten anfangen.
2. Mehr Privatsphäre bei der Internetnutzung
Privatsphäre beim Internetsurfen muss nicht kompliziert sein. Durch die Nutzung eines VPNs kannst du ganz einfach deine privaten Daten schützen. Schließlich gibt es ganz schön viele Institutionen, die es auf genau diese abgesehen haben. Von Behörden, über Internetdienstanbieter bis hin zu Werbetreibenden – sie alle sammeln gerne persönliche Informationen.
Mit einem VPN können digitale Nomaden ihren kompletten Onlineverkehr verschlüsseln und auch noch ihre IP-Adresse verbergen, wenn sie im Netz unterwegs sind. Top-Anbieter bieten eine vollständige Abdeckung für alle Geräte. So ist sicheres Surfen rund um die Uhr möglich – egal, ob man einen Desktop-PC, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone verwendet.
3. Von unterwegs auf das heimische Netzwerk zugreifen
Wo auch immer du dich gerade befindest, mit einem VPN kannst du von überall aus auf dein Heimnetzwerk zugreifen. Dies kann praktisch sein, wenn du für die Arbeit bestimmte Daten benötigst.
Zudem ist es bekannt, dass in unterschiedlichen Länder auch verschiedene Inhalte für Streamingdienste angeboten werden. Für einige kann es dann eine regelrechte Qual sein, wenn gerade die neue Staffel der Lieblingsserie rausgekommen ist, du dich aber in einem Land befindest, in dem diese nicht verfügbar ist.
Mit einem guten VPN-Dienst brauchst du dir darüber zum Glück keine Gedanken machen. Du hast von überall Zugriff auf die Inhalte deines Heimatlandes, wenn du dich mit einem VPN-Server aus diesem Land verbindest.
Was ist das beste VPN für digitale Nomaden?
Mittlerweile gibt es viele verschiedene VPN-Anbieter auf dem Markt. Natürlich werben alle damit, dass ihr jeweiliger Service am besten ist. Besonders bei den kostenlosen Diensten ist aber Vorsicht geboten. Kein Anbieter kann einen so komplexen Dienst wie ein VPN komplett gebührenfrei zur Verfügung stellen. Musst du selbst also kein Geld für den Service bezahlen, finanzieren sich die Dienste häufig durch Werbung, die dann immer wieder als lästige Pop-ups erscheint. Es ist auch möglich, dass kostenlose VPN-Anbieter deine Daten an Dritte verkaufen, um damit ihren Umsatz zu generieren. Mit Schutz der Privatsphäre hat das Ganze dann nicht mehr wirklich etwas zu tun. Es ist also besser, einen gewissen Preis für einen solchen Service zu bezahlen.
Wirklich gute Provider bieten aber eine gratis VPN-Testversion. So kannst du erstmal sichergehen, dass dieser Dienst deine Erwartungen erfüllt, bevor du ein kostenpflichtiges Abonnement abschließt.
Zusammenfassend kann man also sagen, das digitale Nomaden mit einem VPN ihre Verbindungen sichern, Einschränkungen umgehen und ihre Privatsphäre schützen können. Sie können damit sicher im Netz surfen und ihre Arbeit von jedem beliebigen Ort aus erledigen. Dabei braucht man sich keine Gedanken bezüglich der Sicherheitsrisiken zu machen.
Wenn du also mit Remote-Arbeit liebäugelst oder schon digitaler Nomade bist, können wir dir nur wärmstens empfehlen, dir ein VPN zuzulegen. Denn Vorsorge ist in jedem Fall besser als einer Cyberbedrohung zum Opfer zu fallen.
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Wer schnell eine Übersetzung von einer Urkunde oder von einem technischen Fachtext benötigt, braucht die Hilfe eines Profis. Sowohl Privatleute als auch Unternehmen haben die Wahl zwischen professionellen Übersetzungsbüros und Freelancern.
Übersetzungsbüro beauftragenEs gibt viele Gründe, die dafür sprechen, sich an Übersetzungsbüros zu wenden. Diese sind meist breit aufgestellt und können eine ganze Bandbreite an verschiedenen Übersetzungsarbeiten bieten. Auftraggeber verschiedener Art müssen also nicht erst stundenlang nach einem Freelancer suchen, der sich auf Übersetzungen von medizinischen oder von juristischen Texten spezialisiert hat. Stattdessen wenden sie sich einfach an ein Übersetzungsbüro und lassen sich den passenden Übersetzer zuweisen.
Riesige Auswahl an SprachenGroße Übersetzungsbüros arbeiten mit einer ganzen Reihe an verschiedenen Übersetzern zusammen und decken in der Regel eine Vielzahl an Sprachen ab. Englisch, Französisch oder Spanisch sind fast immer vertreten. Hinzu kommen viele weitere europäische Sprachen. Doch auch Chinesisch wird in vielen Übersetzungsbüros standardmäßig angeboten. Schließlich nimmt diese Sprache vor allem im wirtschaftlichen Kontext immer größeren Raum ein. Ein seriöses Übersetzungsbüro prüft all seine Übersetzer auf ihre Qualifikationen und sucht gezielt nach Muttersprachlern. Denn um perfekte Texte liefern zu können, kommt es nicht nur auf fehlerfreie Grammatik an. Die Nuancen der Sprache lassen sich meist nur erfassen, wenn man mit der Sprache aufgewachsen ist und auch im Ausland lebt und arbeitet.
Große KapazitätenAufgrund des großen Pools an verschiedenen Übersetzern können Übersetzungsbüros Aufträge meist zeitnah abarbeiten. Oft werden mehr als 1.000 professionelle Übersetzer beschäftigt. Mit einer so großen Anzahl können manche Büros wie zum Beispiel easytrans24.com bis zu 2.500 Wörter pro Tag übersetzen. Somit sind sie auch für dringende Anfragen die perfekte Anlaufstelle und können schnell ein Angebot stellen. Natürlich hängt der mögliche Umfang immer davon ab, wie komplex ein Text ist. Aufgrund langjähriger Erfahrung geben Übersetzungsbüros aber meist eine realistische Einschätzung darüber, wie lange sie brauchen werden.
Auch für Privatkunden zugänglichViele Übersetzungsbüros arbeiten sowohl mit Unternehmen als auch mit Privatkunden zusammen. Wer also nur einmalig sein Zeugnis oder eine wichtige Urkunde übersetzen lassen möchte, muss dafür nicht ewig nach einem passenden Freelancer suchen, sondern kann sich direkt an ein Büro wenden und sich die Recherche sparen.
So profitieren Unternehmen von ÜbersetzungsbürosDoch auch Unternehmen müssen dank Übersetzungsbüro nicht nach dem einen Freelancer, der genau für ihre Art von Übersetzung geeignet ist, suchen. Hinzu kommt, dass Unternehmen hin und wieder verschiedene Übersetzungsleistungen benötigen. Manchmal soll die Webseite komplett ins Spanische übersetzt werden und mal wird eine Übersetzung eines Benutzerhandbuchs benötigt. Hier ist ein Übersetzungsbüro breit aufgestellt und kann jederzeit den passenden Service liefern.
Freelancer beauftragenNatürlich hat auch die Beauftragung eines Freelancers seine Vorteile. Beispielsweise haben Auftraggeber den direkten Draht zum Übersetzer. Sie kommunizieren mit ihm, ohne dass eine dritte Instanz dazwischengeschaltet ist. Bisweilen sind auch die Preise bei freiberuflichen Übersetzern niedriger, sodass es oft eine wirtschaftliche Entscheidung ist.
Unbedingt auf Zertifizierung nach DIN ISO 17100 achtenBei der Auswahl eines Freelancers ist es nicht immer leicht herauszufinden, welche Qualifikationen er wirklich besitzt. Auftraggeber sollten deswegen unbedingt darauf achten, dass der Freiberufler nach DIN ISO 17100 zertifiziert ist. Dabei handelt es sich um einen internationalen Standard zur Qualitätssicherung. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen Übersetzer nicht nur über ausreichend Kompetenzen verfügen, sondern auch die Revision durch eine zweite Person mit geeigneten Qualifikationen garantieren.
Den richtigen Fachübersetzer findenGerade wenn es um fachliche Übersetzungen geht, sollte der Übersetzer das notwendige Know-how besitzen. Die Suche nach einem Freelancer, der die gewünschten Qualifikationen erfüllt, ist nicht immer leicht und kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Wendet sich der Auftraggeber an ein Übersetzungsbüro, kümmert sich dieses darum, den passenden Übersetzer zu finden. Entscheidet sich ein Unternehmen langfristig mit einem Freelancer zusammenzuarbeiten, kann das für beide Seiten eine gute Lösung sein. Braucht es aber plötzlich eine Übersetzung in einem anderen Fachgebiet oder in eine andere Sprache, kann der Freelancer das oft nicht leisten, weil er dafür nicht qualifiziert ist. Dann muss sich das Unternehmen nach einem weiteren Freelancer umsehen, was wieder neue Recherchearbeit bedeutet.
Freelancer haben beschränkte KapazitätenNatürlich ist auch die Kapazität eines Übersetzungsbüros irgendwann ausgeschöpft. Da dort aber mehrere Übersetzer parallel verschiedene Aufträge abarbeiten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Texte dort zeitnah übersetzt und überprüft werden können. Ein Freelancer muss hingegen oft viele Kunden gleichzeitig betreuen. Wenn er nicht gerade eine Auftragsflaute hat, kann es also sein, dass er eine Weile für die Übersetzung brauchen wird. Kommt es zu Änderungswünschen auf Seiten des Auftraggebers, kann es ebenfalls länger dauern, bis eine Überarbeitung erfolgt ist. Natürlich ist das keine pauschale Regel. Es gibt mit Sicherheit auch Freelancer, die sofort zur Stelle sind. Das hängt natürlich immer vom jeweiligen Auftragsvolumen des freiberuflichen Übersetzers ab.
FazitÜbersetzungsbüros sind breiter aufgestellt, was Sprachen und Fachbereiche angeht und können deswegen ganz unterschiedliche Kundschaft bedienen. Sie liefern eine hohe Qualität, suchen sich ihre Übersetzer mit Bedacht aus und können flexibel auf veränderte Bedingungen reagieren. Wer den direkten Kontakt mit einem Freelancer schätzt, kann sich natürlich auch selbst auf die Suche nach einem Übersetzer begeben. Für eine längerfristige Zusammenarbeit für Übersetzungen in einem bestimmten Fachbereich und in eine immer gleichbleibende Sprache kann auch ein Freelancer gute Dienste leisten. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die es stets individuell abzuwägen gilt.
Die kontinuierliche Versorgung des Talentpools mit qualifizierten Bewerbern erfordert die ständige Umsetzung und Aktualisierung verschiedener HR-Aufgaben. Diese zielen darauf ab, den Personalvermittlern und Kandidaten einen angenehmen Einstellungsprozess zu ermöglichen.
In den meisten Unternehmen (80 %, laut Recherche der CIPD) hat der Einsatz von Technologie im Einstellungsprozess in den letzten Jahren zugenommen. Dank der Entwicklung der Rekrutierungstechnologie in den letzten Jahrzehnten können mühsame HR-Aufgaben für Ihr Unternehmen jetzt noch bequemer werden.
Doch was steckt hinter diesen neuen Technologien? Die Rekrutierungstechnologie bezieht sich auf die Einführung von diversen Tools zur Verbesserung und Automatisierung der Mitarbeitergewinnung und Einstellung.
Um die Effizienz des Personalbeschaffungsprozesses zu erhöhen, kann das Rekrutierungsteam so eine Reihe von Hilfsmitteln einsetzen. Darunter fallen zum Beispiel Qualifikationstests, Bewerberverfolgungssysteme und Software für das Rekrutierungsmarketing.
Neue digitale Einstellungsverfahren ermöglichen Ihnen so eine bessere Kandidatenauswahl, beschleunigen die Zeit bis zur Einstellung und sorgen für mehr Transparenz im Einstellungsprozess. Dadurch können Sie schneller und effektiver potenzielle Mitarbeiter finden und einstellen.
Im folgenden Artikel erfahren Sie:
Wie Recruitment-Technologie Ihre Einstellungsprozesse transformiert- Es optimiert den Prozess - Es hilft bei fundierten Einstellungsentscheidungen - Es verbessert die Kandidatenerfahrung - Es spart Zeit und Ressourcen - Es ist kosteneffektiv Recruitment-Technologie, die von Organisationen genutzt wird.Wie Rekrutierungstechnologie Ihre Einstellungsprozesse transformiert
Es optimiert den Prozess
Neue Online-Systeme bieten innovative Lösungen für die Verwaltung aller Aspekte Ihres Unternehmens. Die Einstellung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter muss also nicht länger ein langwieriger und komplizierter Prozess sein.
Diese neuen Technologien können viele zeitaufwändige und repetitiven Aufgaben schon während des Einstellungsprozesses automatisieren und dadurch effizienter gestalten. Dazu gehören zum Beispiel das Überprüfen von Lebensläufen und das Verschicken von E-Mails an potenzielle Bewerber.
Die Rekrutierungstechnologie verbessert den Überblick über den gesamten Rekrutierungsprozess, indem sie ihn auf einer zentralen Plattform vereint. Dies erleichtert die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und informiert alle über mögliche nächste Schritte. Darüber hinaus bleiben die Bewerber über den Status ihrer Bewerbung informiert.
Es hilft bei fundierten Einstellungsentscheidungen
Technologien für die Personalbeschaffung helfen Ihnen dabei, informierte Entscheidungen bei der Auswahl von geeigneten Kandidaten zu treffen, indem sie einen datengestützten und standardisierten Bewertungsprozess für Bewerber ermöglichen.
Durch den Zugriff auf die Daten aktueller Mitarbeiter können Sie sich mithilfe einer Arbeitszeiterfassung Software ein genaueres Bild von der zu besetzenden Stelle und dem damit verbundenen Zeitaufwand machen. So lassen sich geeignete Kandidaten einfacher auswählen und potenzielle Bewerber erhalten eine umfassendere Beschreibung der Tätigkeit.
Mit dem Einsatz von einer HR Analytics Software können Sie große Mengen an Bewerberdaten analysieren, um Muster und Trends bei Einstellungsentscheidungen zu erkennen. Des Weiteren können mithilfe von standardisierten Tests und Bewertungsmethoden die Fähigkeiten und Eigenschaften der Bewerber objektiv und einheitlich bewertet werden.
Es verbessert die Kandidatenerfahrung
Rekrutierungstechnologie ist nicht nur für Unternehmen ein willkommener Wandel. Auch die Kandidatenerfahrung wird durch die Einführung diverser Rekrutierungstools verbessert.
Talent Relationship Management (TRM)-Systeme verfolgen und verwalten die Interaktionen mit Bewerbern während des gesamten Einstellungsprozesses. Sie können große Mengen an Bewerberdaten verarbeiten und helfen Führungskräften dabei, geeignete Bewerber zu identifizieren, mit ihnen zu interagieren und eine persönliche Beziehung aufzubauen.
Für mehr Transparenz im Einstellungsprozess können automatisierte E-Mail-Benachrichtigungen eingesetzt werden, um Kandidaten über den Status ihrer Bewerbung zu informieren. Der kontinuierliche Zugang zu Echtzeitinformationen erhöht zudem die Chancen, dass Bewerber länger an der Stelle interessiert bleiben.
Im weiteren Verlauf des Einstellungsprozesses können Sie außerdem eine Lohnabrechnung Software einsetzen. Dies spart Zeit und ermöglicht es Ihnen, neue Mitarbeiter einfach in die Lohnliste aufzunehmen und sicherzustellen, dass die Gehälter pünktlich gezahlt werden.
Es spart Zeit und Ressourcen
Technologien zur Personalbeschaffung bieten die Möglichkeit, große Mengen an Zeit und Ressourcen zu sparen.
Scannen von Bewerberprofilen, Kommunikation mit Bewerbern und Planung von Vorstellungsgesprächen und Tests – die Verwaltung und Organisation von Einstellungsverfahren kann sehr zeitaufwändig sein.
Durch kürzere und schnellere Einstellungsprozesse haben Personalleiter mehr Zeit für strategische Aufgaben und die Prüfung von Bewerbern. Dies spart den Mitarbeitern viel Zeit und Ressourcen, die zuvor für die Verwaltung und Organisation aufgewendet wurden.
Es ist kosteneffektiv
Rekrutierungstechnologie kann dazu beitragen, den Einstellungsprozess kosteneffizienter zu gestalten, die Mitarbeiter zu entlasten und den Aufwand zu verringern.
Mithilfe von automatisierten Rekrutierungstools kann der Personalbedarf für Aufgaben im Einstellungsprozess verringert werden. So müssen beispielsweise Bewerbungen nicht mehr manuell geprüft werden, um qualifizierte Bewerber herauszufiltern.
Rekrutierungstechnologie kann die oftmals lange und nervenaufreibende Zeit zwischen Bewerbungseingang und Einstellung erheblich verkürzen. Passende Bewerber werden schneller identifiziert und für die nächsten Schritte weitergeleitet. Beschleunigte Einstellungsprozesse können die Kosten des Einstellungsverfahrens erheblich senken.
Rekrutierungstechnologie, die von Organisationen genutzt wird
Bewerber-Tracking-Systeme (ATS)
Bewerber-Tracking-Systeme (ATS) haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Von den Personalvermittlern, die bereits eine Form von Bewerber-Tracking-Systemen verwenden, sagen 94 %, dass die Software ihren Einstellungsprozess verbessert hat.
ATS unterstützen Ihr Unternehmen dabei, Marketingaktivitäten im Bereich der Personalbeschaffung zu optimieren und zu automatisieren. Sie helfen bei der Verwaltung des gesamten Einstellungsprozesses, indem sie Bewerber erfassen und sie in eine zentrale Datenbank einordnen.
Obwohl ATS keine neue Technologie sind, wächst ihr Funktionsangebot rasant. So umfassen diese mittlerweile folgende Funktionen: Stellenanzeigen, Bewerbungsmanagement, Bewerberkommunikation, Interviewvorlagen und Datenspeicherung (z. B. Lebensläufe).
Kandidatenbewertungssoftware
Eine hohe Anzahl von Bewerbungen und Lebensläufen jeden Tag macht es nahezu unmöglich, sie alle einzeln zu prüfen. Zudem ist das manuelle Überprüfen von Lebensläufen nicht nur zeitaufwändig, sondern auch anfällig für unterbewusste Vorurteile bei der Einstellung.
Vor allem in den letzten Jahren sind zahlreiche Tools zur Bewertung von Talenten erschienen, mit denen einige Aufgaben der Kandidatenbewertung kostengünstig und effizient erledigt werden können. Eine Kandidatenbewertungssoftware hilft Ihnen dabei, eine automatisierte und somit objektivere Auswahl an passenden Kandidaten für Ihr Unternehmen zu finden.
Durch gezielteres Filtern und eine fundierte Auswahl von Bewerbern können Personalabteilungen bessere Entscheidungen treffen und die Zufriedenheit der Unternehmen und Bewerber auf lange Zeit steigern. Unternehmen wird ebenfalls ermöglicht, einen größeren Talentpool an passenden und qualifizierten Bewerbern zu fördern.
Interview-Software
Die Planung und Durchführung von Vorstellungsgesprächen ist ein zeitaufwändiger Prozess, den die meisten Mitarbeiterteams nicht mehr manuell bewältigen können.
Online-Vorstellungsgespräche werden immer beliebter, und es entstehen stetig neue und einfachere Methoden der Interviewführung. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass 82 % der Arbeitgeber bereits Online-Interviews für die Einstellung nutzen. Um die Effizienz von Interviews weiter zu steigern, ist der Einsatz von Interview-Software, darunter auch aufgezeichnete Videointerviews, eine gute Option für eine bessere Auswertung von Interviews.
So wird nicht nur Personalleitern, sondern auch Bewerbern die Freiheit und Flexibilität geboten, zeit- und ortsunabhängig an Interviews teilzunehmen.
Rekrutierungstechnologie: Einstellung leicht gemacht?
In der heutigen, zunehmend digitalisierten Welt wächst der Bedarf an Rekrutierungstechnologie stetig. Verschiedene Tools können Unternehmen dabei helfen, den Bewerbungsprozess zeitsparender, ortsunabhängiger und transparenter zu gestalten.
Die Automatisierung alltäglicher HR-Aufgaben, aber auch wichtigerer Aufgaben wie Vorstellungsgespräche und Bewerberbewerbungen, kann die Arbeitsbelastung von HR-Managern und Teammitgliedern deutlich verringern.
Mit Blick in die Zukunft wird Rekrutierungstechnologie eine immer größere Rolle in der Personalbeschaffung spielen. Sie verspricht, qualifizierte Bewerber schneller zu finden und einzustellen, sowie die Zufriedenheit von Unternehmen und Bewerbern während des oft mühsamen Bewerbungsprozesses grundlegend zu steigern.
Universum Rankings der Attraktivsten Arbeitgeber 2023 zeigen, welche Unternehmen Studierende begeistern und was beim Berufseinstieg wichtig ist.
Berlin, 19.06.2023: Pressemitteilung von The Stepstone Group
Unternehmen aus der Energieversorgung und Rüstungsindustrie sind im Vergleich zum Vorjahr für Studierende als Arbeitgeber deutlich attraktiver geworden. Dagegen fallen Unternehmen aus den Branchen Pharma, Handel, E-Commerce und FMCG auf das Pre-Corona-Niveau zurück. Tesla verliert stark an Attraktivität. Flexible Arbeitszeiten und Work-Life-Balance behalten die während der Corona-Pandemie gewonnene Bedeutung für Studierende der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften. Trotz Inflation sind die Gehaltserwartungen in den vier Fachbereichen nur gering gestiegen.
Das sind zentrale Ergebnisse des Universum Student Survey 2023 für Deutschland*. Auf der weltweiten Umfrage unter Studierenden basieren auch die Rankings der Attraktivsten Arbeitgeber. Die zur The Stepstone Group gehörende Employer-Branding-Beratung Universum** hat dafür zwischen September 2022 und März 2023 deutschlandweit über 35.500 Studierende verschiedener Fachbereiche befragt. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen, die zur Bewältigung von Krisen beitragen, von der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit profitieren. Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigt. Das galt in der Corona-Pandemie beispielsweise für Impfstoffhersteller. Durch den Ukraine-Krieg sind es Energieversorger und Rüstungsunternehmen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke brauchen, um diesen temporären positiven Effekt auch längerfristig für ihr Recruiting nutzen zu können. Gelungen ist das beispielsweise BioNTech und Johnson & Johnson“, kommentiert David Falzon, der als Country Manager Germany das Deutschlandgeschäft bei Universum verantwortet, die Ergebnisse.
Rheinmetall und thyssenkrupp schaffen es in die Top 50
Von den Rüstungsunternehmen erzielt im aktuellen Ranking vor allem Rheinmetall mit einem Sprung von 41 Positionen auf Rang 48 bei Studierenden der IT deutliche Gewinne. Auch im Fachbereich Naturwissenschaften schafft das Unternehmen mit 28 Positionen einen großen Sprung nach oben auf Rang 49. Im Ingenieurwesen-Ranking klettert Rheinmetall 14 Positionen auf Rang 20. Damit ist das Rüstungsunternehmen in den drei Fachbereichen in den Top 50.
Auch thyssenkrupp hat eine Rüstungssparte und realisiert den größten Sprung mit 38 Plätzen auf Rang 47 im Fachbereich Naturwissenschaften. Im Ranking für Wirtschaftswissenschaften sind es immerhin 13 Positionen auf Rang 45. Somit gelingt thyssenkrupp in beiden Fachbereichen der Aufstieg in die Top 50.
Energieversorger wie E.ON, EnBW oder RWE gewinnen ebenfalls deutlich an Attraktivität als Arbeitgeber, schaffen es jedoch bislang nur vereinzelt in die Top 50. So klettert zum Beispiel EnBW im Fachbereich Ingenieurwesen um 14 Plätze auf Rang 39. RWE steigt acht Positionen auf Rang 32 und E.ON drei Plätze auf Rang 33.
Flexible Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance sind weiterhin wichtig
Trotz Ukraine-Krieg und Inflation sind die Eigenschaften, die Unternehmen bei Studierenden attraktiv machen, relativ stabil. Die Liste der Top 10 wird fachübergreifend weiterhin angeführt von einem attraktiven Grundgehalt und einem hohen Einkommen in der Zukunft. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Auch eine sichere Anstellung und ein freundliches Arbeitsumfeld sind Studierenden weiterhin besonders wichtig. Insgesamt haben im Vergleich zum Vorjahr attraktive Zusatzleistungen, die Möglichkeiten zu internationalen Reisen und Versetzungen sowie Markterfolg an Bedeutung gewonnen. Letzterer ist beispielsweise bei Studierenden der Wirtschaftswissenschaften vier Rangplätze aufgestiegen und damit erstmals unter den 10 wichtigsten Arbeitgebereigenschaften.
Die während der Corona-Pandemie gestiegene Bedeutung von flexiblen Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance ist ungebrochen. Beide Attribute zählen in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, IT und Naturwissenschaften zu den Top-10-Arbeitgebereigenschaften. Im Ingenieurwesen hat Work-Life-Balance mit dem Abstieg von Platz 13 auf 16 an Relevanz verloren. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich wichtiger geworden, ist Work-Life-Balance mit einem Anstieg von Rang 7 auf 4 für IT-Studierende. ”Die Daten sprechen dafür, dass sich das mit beiden Attributen verbundene ’New Normal’ der Arbeitswelt stabilisiert und diese sich nicht auf das Vor-Corona-Niveau zurückentwickelt. Die vor dem Einsteig ins Berufsleben stehende Generation hat sehr konkrete Vorstellungen von ihrem zukünftigen Arbeitsplatz – ein gutes Einkommen, Flexibilität und Work-Life-Balance gehören definitiv dazu”, fasst Benedikt Strobel, der die Studierendenbefragung bei Universum betreut, die Ergebnisse zusammen.
Erwartetes Gehalt kaum gestiegen
Die konkreten Gehaltsvorstellungen sind dagegen trotz Inflation mit einem Prozent nur gering gestiegen. Der Anstieg basiert lediglich auf den Gehaltsvorstellungen der männlichen Studierenden (von 54.146 Euro auf 56.174 Euro), die der Frauen sind fachübergreifend sogar leicht gesunken (46.183 Euro auf 46.073 Euro). Damit vergrößert sich die Lücke im erwarteten Gehalt (expected Gender Pay Gap) von 15 auf 18 Prozent. Insgesamt zählt Deutschland unter den großen Wirtschaftsnationen zu denen mit dem größten erwarteten Gender Pay Gap. ”Gleichzeitig trägt die erwartete Gehaltslücke unter den Studierenden dazu bei, dass sich die tatsächliche Gehaltslücke unter den Young Professionals ebenfalls vergrößert. Das Problem beginnt bereits während des Studiums”, so Falzon.
Welche Unternehmen sind für Studierende am attraktivsten?
Danach gefragt, welche Unternehmen sie als ihre idealen Arbeitgeber bezeichnen, nennen die meisten Studierenden der Wirtschaftswissenschaften auch in diesem Jahr Porsche (Platz 1), gefolgt von der Mercedes-Benz Group (Rang 2). Die BMW Group steigt eine Position auf Platz 3 und lässt Apple auf Rang 4 abrutschen. Platz 5 hält nach wie vor Google. Auch im Fachbereich Ingenieurwesen belegen Porsche und die Mercedes-Benz Group weiterhin Rang 1 und 2. Auf Platz 3 schafft es Siemens, das Unternehmen steigt zwei Positionen nach oben. Dagegen verlieren Audi und die BMW Group jeweils einen Rang und landen auf den Plätzen 4 und 5.
Stabil ist die Spitze mit Google, Apple und Microsoft weiterhin auf den Rängen 1 bis 3 auch unter den IT-Studierenden. Porsche steigt eine Position auf Rang 4 und Tesla verliert einen Platz und landet auf Rang 5. Für die Studierenden der Naturwissenschaften zählen BioNTech, die Max-Plank-Gesellschaft, Bayer und die Fraunhofer-Gesellschaft mit Platz 1 bis 4 auch in diesem Jahr zu den attraktivsten Arbeitgebern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steigt um einen Rang auf Platz 5.
Die Top 5 Arbeitgeber im Überblick
Wirtschaftswissenschaften
1. Porsche
2. Mercedes-Benz Group
3. BMW Group
4. Apple
5. Google
Ingenieurwesen
1. Porsche
2. Mercedes-Benz Group
3. Siemens
4. Audi
5. BMW Group
IT/Informatik
1. Google
2. Apple
3. Microsoft
4. Porsche
5. Tesla
Naturwissenschaften
1. BioNTech
2. Max-Planck-Gesellschaft
3. Bayer
4. Fraunhofer-Gesellschaft
5. Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Tesla verliert an Attraktivität
Deutliche Verluste muss dagegen Tesla hinnehmen. Der eng mit der Person Elon Musk verbundene Autobauer war 2021 im Universum Arbeitgeberranking der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften mit vielen Vorschusslorbeeren und großer positiver medialer Aufmerksamkeit in die Top 5 eingestiegen. Seitdem eher negativ über Elon Musk und Tesla berichtet wird, verliert das Unternehmen deutlich in den Rankings. In den Top 10 kann sich Tesla in diesem Jahr nur unter IT- und Ingenieurwesen-Studierenden (Platz 5 und 8) halten. In Wirtschaftswissenschaften fällt das Unternehmen um acht Plätze auf Rang 15 und in Naturwissenschaften um sieben Positionen auf Rang 14. Dennoch ist Tesla mit diesen Platzierungen weiterhin ein sehr attraktiver Arbeitgeber, den Studierende stärker als die deutschen Arbeitgeber mit den Themen „Innovation“ und „Offenheit für neue Technologien“ assoziieren.
Datenbasiertes Employer Branding gewinnt an Bedeutung
Die Ergebnisse des Universum Student Survey 2023 machen deutlich, dass Arbeitgeberattraktivität ein sehr stark umkämpftes Feld ist. Um aus der breiten Masse hervorzustechen und Studierende für sich zu begeistern, sind Unternehmen mehr denn je gefordert, zu zeigen, wofür sie stehen, also in die eigene Arbeitgebermarke zu investieren. „Im Zeitalter der Arbeiterlosigkeit werden Unternehmen um Mitarbeiter*innen werben wie bisher nur um Marktanteile. Dafür brauchen sie eine professionelle Employer-Branding-Strategie, die auf Marktdaten und Kandidateninsights basiert. Das Thema ist zu wichtig, um über Maßnahmen allein aufgrund eines Bauchgefühls zu entscheiden. Schließlich wird es für sehr viele Unternehmen künftig absolut erfolgsentscheidend sein“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group.
*Über den Universum Student Survey 2023 in Deutschland
Für den Universum Student Survey 2023 wurden zwischen September 2022 und März 2023 insgesamt 35.523 Studierende an 235 Hochschulen in Deutschland befragt. Auf dieser Basis erstellte Universum die Arbeitgeberrankings für verschiedene Studienrichtungen: Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin/Gesundheitswissenschaften. Die Befragten gaben unter anderem Auskunft dazu, bei welchen Unternehmen sie gerne arbeiten möchten, nach welchen Kriterien sie Arbeitgeber bewerten, welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen Karriereziele sie verfolgen. Weitere Informationen und Rankings: https://universumglobal.com/de/studentsurvey2023/
**Über UniversumUniversum, Teil der The Stepstone Group, ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Employer Branding. Mit über 30 Jahren wertvoller Erfahrung im Bereich Employer Branding haben wir uns weltweit in 60 Märkten etabliert und sind an Standorten in 20 Ländern präsent. Unsere Befragungen von Studierenden und Professionals bieten Personalverantwortlichen einzigartige Informationen, was junge Talente bei Unternehmen suchen. Auf unsere datengesteuerten und aussagekräftigen Ergebnisse vertrauen 2.000 Kunden, darunter viele Fortune-500-Unternehmen, sowie globale Medienpartner, die unsere jährlichen Rankings und Trendberichte veröffentlichen.
Weitere Informationen: www.universumglobal.com/de
Pressekontakt: Universum Deutschland
David Falzon / Country Manager Germany / Mobil: +49 172 456 44 67/ E-Mail: david.falzon@universumglobal.com
Anke Schölzel / PR Consultant Germany (external) / Mobil: 0049 160 75 55 887 / E-Mail: anke.schoelzel@universumglobal.com
Düsseldorf, 10/01/2024Im Wettbewerb um die besten Talente wird Gehaltstransparenz seitens der Unternehmen immer wichtiger. Einer aktuellen Studie der digitalen Recruiting-Plattform The Stepstone Group zufolge würden sich 9 von 10 Befragten eher auf einen Job bewerben, wenn das künftige Einkommen von Anfang an offengelegt wird. 6 von 10 haben demnach sogar auf die Bewerbung für eine eigentlich passende Stelle verzichtet, weil es keine Informationen zum Gehalt gab. Für die Erhebung wurden rund 5.700 Menschen in Deutschland befragt.
„Wir beobachten seit Jahren, dass Gehaltstransparenz für die Menschen immer bedeutsamer wird“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group. „Darum haben wir auf Stepstone.de schon Anfang 2021 Gehaltsspannen in Stellenanzeigen eingeführt. Dort sehen wir aus erster Hand, dass diese Information oftmals ausschlaggebend dafür ist, ob es wirklich zu einer Bewerbung kommt“, erläutert er. „Wer kein Gehalt angibt, verspielt in Zeiten der Arbeiterlosigkeit wertvolles Potenzial. Unternehmen können es sich nicht leisten, durch fehlende Gehaltsangaben auf passende Kandidat*innen zu verzichten.“
Der Stepstone Gehaltsreport 2024 ergab zudem, dass das Bruttomediangehalt in Deutschland bei 43.750 Euro liegt. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher als das Mediangehalt liegen. Ausgewertet wurden mehr als 920.000 Gehaltsdaten. Die Erhebung ist repräsentativ im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss, Wirtschaftssektor und geographischer Verteilung auf die Bundesländer.
Regionale Gehaltsunterschiede werden zum Beispiel angesichts des Ost-West-Gefälles von mehr als 17 Prozent deutlich. Hamburg und Hessen führen die Gehalts-Tabelle an, Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt. Das Mediangehalt von Männern beläuft sich auf rund 45.750 Euro und das von Frauen auf rund 40.000 Euro. Das Gender Pay Gap entspricht 12,4 Prozent. Bereinigt beträgt die Entgeltlücke zwischen den Geschlechtern 5,5 Prozent.
Die wichtigsten Ergebnisse des Gehaltsreports auf einen Blick:
Berufsgruppen: Ärzt*innen sind Spitzenverdienende
Ärzt*innen stehen erneut an der Spitze der Gehaltstabelle. Im Gehaltsreport 2024 erzielen sie ein Bruttomediangehalt von 94.750 Euro.Danach folgen die Berufsgruppen Banken & Versicherungen (57.000 Euro), Ingenieur*innen (56.000 Euro) und Unternehmensberater*innen (54.000 Euro).Angestellte im Groß- und Einzelhandel (35.750 Euro) und im Gastgewerbe (35.500 Euro) verdienen im Berufsgruppenvergleich am wenigsten.
Branchen: Banken und Pharma mit hohen Gehältern, Großunternehmen besonders attraktiv
Gerade Banken locken mit hohen Gehältern und einem Bruttomediangehalt von 63.250 Euro. Danach folgt die Luft- und Raumfahrtindustrie (57.750 Euro) und die Pharmabranche (57.250 Euro). Aber auch die Versicherungsbranche (56.000 Euro) ist in den Top fünf.Die Schlusslichter sind das Gastgewerbe (35.000 Euro), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Gartenbau (36.000 Euro) sowie die Freizeit-, Touristik-, Kultur- & Sportbranche (38.000 Euro).Je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. In großen Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden wartet ein Bruttomediangehalt von 53.500 Euro. Beschäftigte bei Arbeitgeber mit bis zu 50 Beschäftigten erzielen 38.500 Euro.
Gender Pay Gap: Frauen verdienen rund 12 Prozent weniger
Vollzeit arbeitende Frauen verdienen mit einem Mediangehalt von 40.000 Euro 12,4 Prozent weniger als Männer (45.750 Euro).
Klammert man Einflussfaktoren wie das Alter, die Branche, den Beruf, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland, die Stadt und die Personalverantwortung auf das Gehalt von Männern und Frauen aus, liegt der bereinigte Gender Pay Gap allerdings nur noch bei 5,5 Prozent.
Region: Gehälter in Hamburg und Hessen rund 10 Prozent über dem Schnitt, Ost-West-Gefälle bei etwa 17 Prozent
Die alten Bundesländer führen das Ranking an: In Hamburg ist das Gehalt mit 49.750 Euro am höchsten. Den zweiten Platz belegt Hessen mit 47.500 Euro, gefolgt von Baden-Württemberg mit 47.000 Euro. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt (36.500 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (36.500 Euro) und Thüringen (37.000 Euro).Insgesamt beträgt das Ost-West-Gefälle 17,2 Prozent (ohne Berlin) bei 37.250 Euro in Ostdeutschland und 45.000 in Westdeutschland.Bei den Großstädten stechen München (56.250 Euro) und Stuttgart (54.500 Euro) heraus. Es folgen Frankfurt am Main (53.250 Euro) und Wiesbaden (53.500 Euro).
Bildung: Hochschulabschluss und Personalverantwortung sorgen für Gehaltsvorteil
Ein Hochschulabschluss führt zu einem höheren Bruttomediangehalt: Akademiker*innen verdienen 57.500 Euro, was etwa 33 Prozent mehr ist als das Gehalt ihrer Kolleg*innen ohne Studienabschluss (41.000 Euro).Führungskräfte erhalten ein fast 20 Prozent höheres Gehalt: Arbeitnehmer*innen mit Personalverantwortung verdienen 50.000 Euro, was deutlich über dem Gehalt der Beschäftigten ohne Personalverantwortung liegt (41.000 Euro).Berufserfahrung wirkt sich positiv auf das Gehalt aus: Während Berufseinsteiger*innen ein Gehalt von 38.250 Euro erzielen, steigt es nach mehr als 11 Jahren auf 48.000 Euro.
Die Gehaltsangaben sind in der Pressemeldung zugunsten einer besseren Lesbarkeit gerundet.
Weitere Informationen:
Der Stepstone Gehaltsreport 2024 zum Download und weitere Informationen und Einordnungen für Arbeitgeber und Führungskräfte: https://www.stepstone.de/e-recruiting/gehalt-deutschland/
Informationen und Einordnungen für Arbeitnehmer*innen und Bewerber*innen: https://www.stepstone.de/magazin/gehaltsvergleich
Über den Stepstone Gehaltsreport 2024
Der Stepstone Gehaltsreport 2024 basiert auf einer der größten Gehaltsdatenbanken in Deutschland mit Gehaltsangaben nach Ort und Region, Berufsgruppe, Branche, Berufserfahrung und vielem mehr. Der Gehaltsreport 2024 sind repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und Wirtschaftssektor. Die Gehaltsangaben sind nicht direkt mit denen aus den Vorjahren vergleichbar. Dies resultiert aus Veränderungen in der Auswertungsmethodik und der Zusammensetzung der Stichprobe.
Zu Datenbasis und Methodik
Für den Gehaltsreport 2024 wurden 921.973 Vergütungsdaten ausgewertet, die im Zeitraum Januar 2021 bis November 2023 erhoben wurden. Davon stammen 65 Prozent von Männern und 30 Prozent von Frauen. Der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung beträgt 31 Prozent. Alle Gehaltsdaten sind in Euro angegeben, auf die nächsten 250 € gerundet und weisen den Median des Gehaltsniveaus im Jahr 2023 aus, sofern nicht anders angegeben. Die Daten beziehen sich auf das Bruttojahresgehalt inklusive Boni, Provisionen, Prämien etc. Sie basieren auf erhobenen Gehaltsinformationen von Vollzeitbeschäftigten.
Die Datenbasis für die Studie wurde aus den Vergütungsdaten der Stepstone Datenbank zusammengestellt. Die Daten werden mithilfe des Stepstone Gehaltsplaners auf Stepstone.de erhoben und wissenschaftlich analysiert. Sämtliche Daten wurden von unseren Vergütungsberater*innen geprüft und einer Gewichtung unterzogen.
Was ist das Mediangehalt? Und was unterscheidet es vom Durchschnittsgehalt?Der Durchschnitt wird berechnet, indem alle Werte summiert und danach durch die Anzahl der Datensätze geteilt wird. Der Durchschnittswert kann durch extrem hohe oder niedrige Werte beeinflusst werden. Zur besseren Einordnung des Durchschnittswertes hilft deshalb ein Vergleich mit dem Median. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte aller Werte liegt. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher sind als das Mediangehalt.
Gender Pay GapDer angegebene Gender Pay Gap beschreibt die unbereinigte Entgeltlücke, bei der viele gehaltsrelevante Parameter wie Berufserfahrung und Bildungshintergrund vermischt werden. Der unbereinigte Wert vergleicht die männlichen und weiblichen Beschäftigten in ihrer Gesamtheit miteinander. Er ist als Differenz des Jahresgehaltes zwischen Männern und Frauen im Verhältnis zum Gehalt der Männer zu verstehen.
Ein Großteil der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen lässt sich jedoch durch andere Einflussfaktoren erklären (z.B. Alter, die Branche, den Beruf, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland und die Stadt und die Personalverantwortung). Berücksichtigt man diese Faktoren in einem Rechenmodell, ergibt sich der bereinigte Gender Pay Gap. Er kann als die Gehaltsdifferenz zwischen zwei Personen interpretiert werden, die in allen berücksichtigten Merkmalen außer dem Geschlecht identisch sind.
Über die Stepstone-Befragung zu Gehältern und Gehaltstransparenz 2023/2024Wie zufrieden sind Arbeitnehmer*innen in Deutschland mit ihrem Gehalt? Können sie ihren Marktwert einschätzen? Und wie transparent gehen sie mit dem Thema Gehalt um? Stepstone hat im November 2023 zu diesen und weiteren Themen rund 5.700 Beschäftigte, darunter ca. 1.200 Führungskräfte, in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung.





