
HOME-OFFICE & CORONA: 7 TIPPS, WIE MAN EFFIZIENTER VON ZUHAUSE AUS ARBEITET
Aktuell arbeiten zahlreiche Arbeitnehmer aufgrund der Corona-Krise im Home-Office. Allerdings gibt es Zuhause auch einige Störfaktoren, die im schlimmsten Fall zu einer ineffizienten Arbeitsweise führen können. Aber welche sind das und wie arbeitet man möglichst effizient im Home-Office?
Warum wird das Arbeiten von Zuhause aus besonders wegen Corona immer beliebter?
Covid-19 hat den Alltag und die Arbeitswelt völlig auf den Kopf gestellt. Um die Pandemie so gut wie möglich einzudämmen, haben bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Unternehmen das Arbeitsmodell Heimarbeit eingeführt, um so das Personal vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Seit Ende Januar besteht zudem in der Bundesrepublik Deutschland eine sogenannte Angebotspflicht der Unternehmen für das Home-Office. Das bedeutet, dass Arbeitgeber dazu verpflichtet sind, Home-Office anzubieten, insofern keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprechen. Auch wenn es seitens der Beschäftigten keine Verpflichtung gibt, das Angebot anzunehmen, entscheiden sich dennoch immer mehr Menschen für das Arbeiten von Zuhause aus, um sich selbst und ihre Mitmenschen zu schützen.
Warum kann das Arbeiten im Home-Office schnell zu weniger Effizienz führen?
Zuhause gibt es zahlreiche Störfaktoren, die der Effektivität des Arbeitnehmers im Wege stehen können. Der Postbote an der Haustür, das klingelnde Telefon, der laute Nachbar im Garten, der bellende Hund, die spielen Kinder, der Partner. Die Verlockungen, sich während des Arbeitens ablenken zu lassen, sind im Home-Office deshalb besonders groß. Hinzu kommt noch, dass es vielen Arbeitnehmern im Home-Office deutlich schwerer fällt, sich selbst zu Höchstleistungen zu motivieren. Um möglichst Effizient zu arbeiten, sind deshalb klare Regeln und Grenzen von enormer Wichtigkeit.
Checkliste: 7 Tipps, wie man effizient von Zuhause aus arbeitet
1. Einen festen Arbeitsplatz schaffen
Es ist eine denkbar schlechte Idee, von der Couch aus oder sogar vor dem Fernseher zu arbeiten, denn diese Orte sollen ausschließlich der Entspannung dienen. Eine geordnete Atmosphäre, die signalisiert, dass hier gearbeitet wird, ist maßgeblich und der Einstieg für ein effizientes Arbeiten.
2. Kommunizieren lernen
Regelmäßige Nachrichten, E-Mails, Anrufe oder Chats sind gute Möglichkeiten, um nicht den Draht zu den Kollegen zu verlieren. Hier muss jeder selbst herausfinden, welche Kanäle und in welcher Intensität diese sich am besten eignen. Oft ist es effizienter einige E-Mails zu senden, als unzählige und lange Telefonate zu tätigen.
3. Beruflich kleiden
Ein angemessener Kleidungsstil ist auch im Home-Office wichtig. Denn auch wenn es verlockend sein mag sich in der Jogginghose vor den PC zu setzen, so kann angemessene Kleidung dabei helfen, dass der Arbeitnehmer in den Arbeitsmodus schaltet und sich besser auf seine Aufgaben fokussieren kann.
4. Feste Arbeitszeiten
Auch im Home-Office ist Disziplin wichtig. So sollte der Arbeitstag möglichst immer zur selben Zeit beginnen. Damit die Heimarbeit nicht in Konflikt mit dem Privatleben gerät, sollte die Arbeit möglichst auch immer zur gleichen Uhrzeit beendet werden.
5. Aufgabenlisten erstellen
To-do-Listen können dabei helfen, dass sich der Arbeitnehmer auf die wesentlichen Dinge konzentrieren kann. Zudem lässt sich anhand der Listen messen, wie viel bereits erledigt werden konnte. Unangenehme und komplizierte Aufgaben sollten dabei stets zuerst erledigt werden, Routinearbeiten hingegen zum Schluss.
6. Pausen einplanen
Die gewohnten Pausen sollten bestenfalls auch auf die Heimarbeit übertragen werden. Eine einstündige Mittagspause ist ein hervorragender Energielieferant und trägt dazu bei, wieder auf Touren zu kommen.
7. Ablenkungen vermeiden
Auch wenn es meist schwerfällt, sollte idealerweise der Kontakt zur Familie während der Arbeitszeit möglichst gemieden werden. Hier heißt es: „Linie bewahren!“, denn sonst wird die Tätigkeit im Home-Office auf Dauer sicher nicht gut gehen.
Kurze Schlussbemerkung
Durch die Corona-Pandemie sind viele Arbeitnehmer nach wie vor im Home-Office tätig. Damit nicht die Effizienz aufgrund etwaiger Störfaktoren in Gefahr gerät, sollten Arbeitnehmer so gut wie möglich die oben genannten Tipps beherzigen.
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Der technische Fortschritt verändert nicht nur nachhaltig verschiedene Arbeitsmethoden, sondern ebenfalls das Recruiting. Schon heute ist das Internet bei der Bewerbersuche für die meisten Unternehmen das Mittel der Wahl. Doch welche Formen des Recruitings könnten in Zukunft die Suche nach neuen Mitarbeitern dominieren? Die folgenden Punkte zeigen, welche Trends in diesem Zusammenhang existieren.Trend 1: Recruiting mit der Hilfe von SEOSpätestens seit der Implementierung von Google for Jobs sollte jedem Unternehmen klar sein, wie wichtig Suchmaschinen nicht nur im Bereich Marketing, sondern auch im Bereich des Recruitings sind. So beginnt schon heute ein Großteil der Jobsuchen im Internet mit einer einfachen Suchanfrage bei Google. Ob die eigene Stellenanzeige dabei in den obersten Ergebnissen auftaucht, hängt in der Regel stark vom Optimierungsgrad der eigenen Website ab. Auch wenn das SEO-Recruiting in erster Linie eine passive Methode ist, sollten Arbeitgeber unter keinen Umständen die Wirksamkeit dieser Maßnahme unterschätzen.Trend 2: Soziale Netzwerke als effektiver Recruiting-KanalSoziale Netzwerke wie LinkedIn, Xing, Facebook und sogar YouTube und Instagram bieten Unternehmen einen unkonventionellen, aber dennoch effektiven Recruiting-Kanal. Ein wesentlicher Vorteil dieser Recruiting-Methode ist die Tatsache, dass Unternehmen schnell und einfach mit potenziellen Mitarbeitern in Kontakt treten können. Weiterhin geben Postings und Nutzerprofile einen ersten Eindruck hinsichtlich der spezifischen Fähigkeiten eines Bewerbers. Außerdem lassen sich über diese Kanäle auch Kandidaten ansprechen, die sich selbst nicht aktiv auf Jobsuche befinden. 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Trend 5: Candidate ExperienceBei der Candidate Experience geht es im Kern darum, die Erfahrung des Bewerbungsprozess für die Kandidaten so angenehm wie möglich zu gestalten. So empfinden viele Bewerber den konventionellen Weg von der ersten Jobbörsen-Nutzung über das Vorstellungsgespräch bis hin zur Vertragsunterzeichnung häufig als anstrengend. Werden die einzelnen Schritte vom Unternehmen bewusst im Sinne des Bewerbers verbessert, hinterlässt dies einen positiven Eindruck beim Kandidaten. In der Folge steigt die Chance, dass sich der Bewerber für das entsprechende Unternehmen entscheidet oder dieses sogar weiterempfiehlt. Trend 6: Inbound RecruitingDas Inbound Recruiting ist eine weitere Form der modernen Personalgewinnung. Grundsätzlich sollen dabei gewöhnliche Internetnutzer anhand relevanter Inhalte auf das Unternehmen aufmerksam gemacht werden und so auf die eigene Website geführt und anschließend zu Bewerbern gemacht werden. 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Düsseldorf, 22.02.2023. Ärzt*innen sind weiterhin Deutschlands Spitzenverdiener*innen, während Beschäftigte im Hotel- und Gastgewerbe am Ende der Gehaltsskala rangieren. Wie der Gehaltsreport 2023 der führenden digitalen Recruiting-Plattform StepStone weiter ergab, liegt das Bruttomediangehalt deutscher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aktuell bei 43.800 Euro. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher als das Mediangehalt liegen.
Regionale Gehaltsunterschiede werden beispielsweise angesichts eines Ost-West-Gefälles von 15 Prozent deutlich. Hamburg und Baden-Württemberg führen die Tabelle an, Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt. Das Mediangehalt von Männern beläuft sich auf rund 46.000 Euro und das von Frauen auf rund 40.000 Euro, was einem Gender Pay Gap von 13,1 Prozent entspricht. Bereinigt beträgt die Entgeltlücke zwischen den Geschlechtern 6,8 Prozent. Für den Report wertete StepStone mehr als 560.000 Daten aus einer der größten Gehaltsdatenbanken Deutschlands aus, die repräsentativ im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und geographische Verteilung auf die Bundesländer sind.
Obwohl das Gehalt für Bewerber*innen als eines der wichtigsten Entscheidungskriterien bei der Jobsuche gilt [1], ist es in Deutschland immer noch ein Tabu-Thema. „Transparenz beim Verdienst ist ein wesentlicher Schlüssel für gleichberechtigte Gehälter“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Gehaltsexperte bei StepStone. „Gerade in Zeiten der Arbeiterlosigkeit wird Offenheit beim Thema Gehalt zum wichtigen, strategischen Hebel im Kampf um die besten Mitarbeiter*innen.“
Neben dem Gehaltsreport setzt StepStone seine Daten- und Machine-Learning-Expertise daher dazu ein, Bewerber*innen datenbasierte Gehaltsprognosen zu geben und Jobs mit Gehaltsspannen zu versehen. Ziel ist, den Bewerbungsprozess mit digitalen Lösungen schneller, fairer und einfacher zu gestalten. „Als Tech-Unternehmen werten wir dazu monatlich tausende Gehaltsdaten aus und nutzen Informationen wie diese, damit Jobsuchende und Unternehmen bestmöglich zusammenfinden. Dass wir damit den Bedarf treffen, zeigen unsere Daten: Gehaltsangaben gehören zu den größten Interaktionstreibern bei veröffentlichten Jobanzeigen“, erläutert Zimmermann. Stellenausschreibungen mit dieser Angabe ergeben auf StepStone eine um bis zu 10 Prozent höhere Bewerbungsrate.
Die wichtigsten Ergebnisse des Gehaltsreports im Überblick:
Berufsgruppen: Ärzt*innen verdienen am meisten
Ärzt*innen führen die Gehaltstabelle an. Sie bekommen mit einem Bruttomediangehalt von 93.800 Euro mehr als doppelt so viel wie der Durchschnitt. Im weiteren Ranking der Berufsgruppen folgen Unternehmensberater*innen (54.000 Euro), Ingenieur*innen (52.600 Euro) und IT-Berufe (52.000 Euro). Angestellte im Hotel- und Gastgewerbe verdienen im Berufsgruppenvergleich am wenigsten (35.700 Euro).Branchen: Bankensektor zahlt die höchsten Gehälter
Besonders viel verdienen Beschäftigte im Bankensektor (57.600 Euro) sowie in der Luft- und Raumfahrtindustrie (56.200 Euro). Mit einem Bruttomediangehalt von 54.800 Euro belegt die Pharmabranche den dritten Platz. Den Schluss bilden die Handwerksbranche (37.500 Euro), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Gartenbau (36.100 Euro) sowie das Gastgewerbe (34.200 Euro). Das Gehalt steigt mit Unternehmensgröße: Während Arbeitgeber mit bis zu 50 Beschäftigten ein Bruttomediangehalt von 38.200 Euro bezahlen, verdienen Mitarbeiter*innen bei großen Unternehmen (> 5.000 Beschäftigte) mit 53.700 Euro 41 Prozent mehr.Gender Pay Gap: Männer verdienen rund 13 Prozent mehr
Männer verdienen mit einem Mediangehalt von 46.008 Euro 13,1 Prozent mehr als Frauen (40.000 Euro). Klammert man Einflussfaktoren wie das Alter, die Branche, den Beruf, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland, die Stadt und die Personalverantwortung auf das Gehalt von Männern und Frauen aus, liegt der bereinigte Gender Pay Gap allerdings bei 6,8 Prozent.Region: Gehälter in Hamburg und Baden-Württemberg rund 10 Prozent über dem Schnitt, Ost-West-Gefälle bei 15 Prozent
Westliche Bundeslänger führen das Ranking an: In Hamburg ist das Gehalt mit 48.100 Euro am höchsten. Den zweiten Platz belegt Baden-Württemberg mit 48.000 Euro, gefolgt von Hessen mit 47.800 Euro. Schlusslichter sind Thüringen (36.600 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (36.200 Euro) und Sachsen-Anhalt (36.100 Euro). Insgesamt beträgt das Ost-West-Gefälle 15 Prozent (ohne Berlin) bei 38.700 Euro in Ostdeutschland und 45.500 in Westdeutschland. Das Ranking der Großstädte dominiert Stuttgart mit 54.100 Euro. Es folgen Frankfurt am Main (54.000 Euro) und Karlsruhe (49.600 Euro).Bildung: Akademischer Abschluss und Personalverantwortung sorgen für deutliches Gehaltsplus
Ein Universitäts- oder Hochschulabschluss führt zu höherem Bruttogehalt: Akademiker*innen verdienen 58.600 Euro und damit rund 41 Prozent mehr als ihre Kolleg*innen ohne Studienabschluss (41.500 Euro). Führungskräfte verdienen fast 20 Prozent mehr: Das Gehalt von Arbeitnehmer*innen mit Personalverantwortung liegt mit 50.100 Euro deutlich über dem von Beschäftigten ohne Personalverantwortung (41.100 Euro). Berufserfahrung hat einen positiven Effekt aufs Gehalt: Während Berufseinsteiger*innen 35.000 Euro verdienen, steigt das Gehalt nach mehr als 11 Jahren auf 49.300 Euro.Die Gehaltsangaben sind in der Pressemeldung zugunsten einer besseren Lesbarkeit gerundet.
[1] StepStone Gehaltsbefragung 2022
Weitere Informationen:
Der StepStone Gehaltsreport 2023 zum Download: https://www.stepstone.de/e-recruiting/studien/
Informationen und Einordnungen für Arbeitnehmer*innen und Bewerber*innen: https://www.stepstone.de/magazin/faires-gehalt
Informationen und Einordnungen für Arbeitgeber und Führungskräfte: https://www.stepstone.de/e-recruiting/gehalt/
Über StepStone
StepStone ist eine führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Bewerber*innen zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. StepStone verbindet jährlich mehr als 100 Millionen Bewerbungen mit über 150.000 Arbeitgebern. Als integrierte Plattform automatisiert StepStone mit KI-basierten Lösungen sowohl die Jobsuche als auch die Rekrutierung passender Mitarbeiter*innen. Im Geschäftsjahr 2022 erwirtschaftete StepStone einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro. StepStone ist in mehr als 30 Ländern aktiv – darunter mit StepStone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und beschäftigt weltweit rund 4.000 Mitarbeiter*innen.
Über den StepStone Gehaltsreport 2023
Der StepStone Gehaltsreport 2023 ist das Ergebnis aus einer der größten Gehaltsdatenbanken in Deutschland mit Gehaltsangaben nach Ort und Region, Berufsgruppe, Branche, Berufserfahrung und vielem mehr. Im Vergleich zum Gehaltsreport 2022 hat sich in diesem Jahr die Methodik der Erhebung und der Auswertung geändert. Die Gehaltsangaben sind nun noch präziser. Unter anderem können durch eine neue Gewichtung repräsentative Angaben bezüglich Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und geographische Verteilung auf die Bundesländer gewährleistet werden. Die Angaben und Gehälter des Gehaltsreports 2023 sind daher nicht direkt mit dem Report 2022 vergleichbar.
Zu Datenbasis und Methodik
Für den Gehaltsreport wurden 561.761 Vergütungsdaten ausgewertet, die im Zeitraum Januar 2021 bis November 2022 erhoben wurden. Davon stammen 69 Prozent von Männern und 31 Prozent von Frauen. Der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung beträgt 32 Prozent. Alle Gehaltsdaten sind in Euro aufgeführt und weisen den Median aus, sofern nicht anders angegeben. Sämtliche Gehaltszahlen beziehen sich auf das Bruttojahresgehalt inklusive Boni, Provisionen, Prämien etc. Siebasieren auf erhobenen Gehaltsinformationen von Vollzeitbeschäftigten. Die Angaben sind repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, und Hochschulabschluss.
Die Datenbasis für die Studie wurde aus den Vergütungsdaten der StepStone-Datenbank zusammengestellt. Die Daten auf Gehalt.de werden im Vergleich zu den bisherigen Gehaltsreports nicht mehr direkt, sondern ebenfalls über den StepStone Gehaltsplaner erhoben. Die Daten werden mithilfe des StepStone Gehaltsplaners auf StepStone.de erhoben und wissenschaftlich analysiert. Sämtliche Daten wurden von unseren Vergütungsberater*innen geprüft und einer Gewichtung unterzogen.
Was ist das Mediangehalt? Und was unterscheidet es vom Durchschnittsgehalt?Der Durchschnitt wird berechnet, indem alle Werte summiert und danach durch die Anzahl der Datensätze geteilt wird. Der Durchschnittswert kann durch extrem hohe oder niedrige Werte beeinflusst werden. Zur besseren Einordnung des Durchschnittswertes hilft deshalb ein Vergleich mit dem Median. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte aller Werte liegt. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher sind als das Mediangehalt.
Gender Pay Gap
Der angegebene Gender Pay Gap beschreibt die unbereinigte Entgeltlücke, bei der viele gehaltsrelevante Parameter wie Berufserfahrung und Bildungshintergrund vermischt werden. Der unbereinigte Wert vergleicht die männlichen und weiblichen Beschäftigten in ihrer Gesamtheit miteinander. Er ist als Differenz des Jahresgehaltes zwischen Männern und Frauen im Verhältnis zum Gehalt der Männer zu verstehen.
Ein Großteil der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen lässt sich jedoch durch andere Einflussfaktoren erklären (z.B. Alter, die Branche, den Beruf, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland und die Stadt und die Personalverantwortung). Berücksichtigt man diese Faktoren in einem Rechenmodell, ergibt sich der bereinigte Gender Pay Gap. Er kann als die Gehaltsdifferenz zwischen zwei Personen interpretiert werden, die in allen berücksichtigten Merkmalen außer dem Geschlecht identisch sind.
KontaktStepStone Pressepresse@stepstone.de
In unserer hektischen und stressigen Arbeitswelt sehnen sich viele Menschen nach einer Auszeit. Doch anstatt sofort den Job zu kündigen, kann es eine lohnende Alternative sein, eine Pause einzulegen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Vorteile einer Auszeit und wie diese zu persönlichem Wachstum und beruflicher Weiterentwicklung beitragen kann.
1. Die Motivation wiederfinden: Oftmals führen der Druck und die Routine des Alltags dazu, dass die eigene Motivation und Begeisterung für die Arbeit peu à peu schwinden. Eine kurze oder längere Auszeit ermöglicht es, sich von den Belastungen zu lösen, neue Energie zu tanken und die eigenen Leidenschaften wiederzuentdecken. Ob eine 4-wöchige Reise, eine 5-tägige Weiterbildung oder einfach nur einen langen Tag im Wald in Ruhe und Entspannung – eine Auszeit kann dabei helfen, den eigenen Antrieb wiederzufinden.
2. Neue Perspektiven außerhalb des Hamsterrads entdecken: Inmitten der Arbeitsroutine fällt es oft schwer, aus dem Hamsterrad rauszukommen. Während einer Auszeit nimmt man sich bewusst Zeit für Themen und Interessen, die nichts mit dem Hamsterrad zu tun haben. Dies führt zu einem erweiterten Horizont in eine Welt mit neuen Ideen und Impulsen, was sich positiv auf den beruflichen Erfolg auswirkt!
3. Selbstreflexion und persönliches Wachstum: Eine Auszeit bietet auch Raum für Selbstreflexion und persönliches Wachstum. Indem man sich bewusst von der Arbeitsroutine distanziert, kann man seine Stärken und Schwächen reflektieren. So lernt man sich besser kennen, setzt sich neue Ziele und kann berufliche Veränderungen angehen! Besprechen Sie neue Aufgaben und Wünsche mit Ihrem Chef!
4. Gesundheit und Wohlbefinden: Stress und Burnout sind in unserer Gesellschaft leider weit verbreitet. Eine Auszeit kann dabei helfen, die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern. Ob durch Sport, Meditation oder bewusste Ernährung - eine Pause kann genutzt werden, um die eigene Work-Life-Balance wiederherzustellen und langfristig gesünder zu leben.
5. Rückkehr mit frischem Wind: Eine Auszeit bedeutet nicht zwangsläufig das Ende des beruflichen Werdegangs. Viele Menschen kehren nach ihrer Pause mit neuer Energie und frischem Wind in den Job zurück. Oftmals werden während der Auszeit neue Fähigkeiten erlernt, am Mindset gearbeitet oder persönliche Projekte vorangetrieben, die sich positiv auf den weiteren Karriereverlauf auswirken können.
Fazit: Eine Auszeit statt einer Kündigung kann eine wertvolle Option sein, um den eigenen beruflichen Weg zu überdenken, die Gesundheit zu fördern und persönliches Wachstum zu erzielen. Diese Pause bietet die Chance, neue Perspektiven zu gewinnen und gestärkt in den Job zurückzukehren. Es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele zu berücksichtigen, um eine Auszeit sinnvoll zu gestalten und langfristige Vorteile daraus zu ziehen.
nice to know: Wenn Sie unbezahlten Urlaub bei Ihrem Arbeitgeber einreichen, dann sind Sie bis zu einer Dauer von einem Monat weiterhin sozialversichert. Ihr Arbeitgeber bezahlt also bis zu einem Monat unbezahlter Auszeit Ihre Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung! Legen Sie noch 2 Wochen Ihres bezahlten Urlaubs obendrauf, dann haben Sie sogar 6 lange Wochen Auszeit vor sich! Was man da alles machen kann!
Ich bin die Autorin Silke Strauch, Diplom Ökonomin und Künstlerin. Dieses Thema beschäftigt mich so sehr, dass ich es in meinen Kunstwerken zeige. Mit Blick auf meine Kunst möchte ich Sie motivieren, Ihre individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Stärken bewusst einzusetzen, um eine Veränderung zu bewirken in ein erfülltes Leben! Dafür ist die Auszeit sehr wichtig.
www.diewandfluesterin.de
Foto: https://diewandfluesterin.de/sehnsuchtsorte
JOBWECHSEL-KOMPASS für das zweite Quartal 2023 erschienen: Wechselstimmung nimmt auch wegen der Diskussion um Arbeitszeitverkürzung Fahrt auf.
Pressemitteilung von stellenanzeigen.de, 27.06.2023:
Die Vier-Tage-Woche wird zum Wechselgrund für viele Fachkräfte. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen JOBWECHSEL-KOMPASS, den die KÖNIGSTEINER Gruppe quartalsweise mit der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de erhebt. Demzufolge suchen 42 % der Befragten, die offen für einen Wechsel sind, gezielt nach Arbeitgebern, die eine Vier-Tage-Woche anbieten. 81 % der Wechselwilligen würden generell gerne in diesem derzeit viel diskutierten Arbeitszeitmodell arbeiten. Zum Vergleich: Die derzeit weniger wechselwilligen Beschäftigten sind zu einem Anteil von 68 % daran interessiert.
Insgesamt ist die Wechselbereitschaft im zweiten Quartal um 4 % auf aktuell 32 % angestiegen. Besonders stark auf Jobsuche sind junge Menschen mit geringer Berufserfahrung. Bei ihnen stieg das Interesse im Vergleich zum Beginn des Jahres um 5 % auf 47 %. Für die aktuelle Ausgabe des JOBWECHSEL-KOMPASS befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi bundesweit 1.075 Beschäftigte.
Mehr als die Hälfte glauben, dass sich die Vier-Tage-Woche durchsetzt
Im Rahmen des akuten Fachkräftemangels und möglichen Arbeitgeberangeboten an gefragte Talente als Antwort auf diesen wird seit Anfang des Jahres eine Vier-Tage-Woche intensiv diskutiert – zu Recht, wie die Zahlen des JOBWECHSELKOMPASS zeigen. Denn mehr als drei Viertel der wechselwilligen Kandidat*innen (77 %) finden Arbeitgeber, die in ihren Stellenanzeigen oder auf ihren Karrierewebseiten auf eine Vier-Tage-Woche verweisen, attraktiver als andere Unternehmen, die offene Stellen besetzen möchten. Zudem interessant: Nur 38 % der potenziellen Jobwechsler*innen würden bei dieser Arbeitszeitverkürzung auf Gehalt verzichten. Insgesamt würden auch nur 35 % aller an einer Vier-Tage-Woche interessierten Befragten akzeptieren, in diesem Fall auch nur für vier Tage bezahlt zu werden. Aktuell arbeiten 15 % aller Befragten tatsächlich in einer Vier-Tage-Woche. Insgesamt gehen 60 % davon aus, dass diese irgendwann die heutige Fünf-Tage-Woche ersetzen wird.
„Unsere Zahlen zeigen die Bedeutung des Themas. Aus der individuellen Perspektive der Beschäftigten betrachtet ist „weniger Arbeit bei gleichem Gehalt“ auch absolut nachvollziehbar. Derartige Ansprüche an die Arbeitswelt durch wechselwillige Arbeitnehmer*innen sind allerdings nur deshalb möglich, weil wir mehr freie Stellen als Kandidat*innen haben. Dieses Problem kann sich durch Arbeitszeitmodelle wie die Vier-Tage-Woche aber noch einmal verschärfen, da so noch mehr Mitarbeiter*innen für die gleiche Menge Arbeit benötigt werden. Eine mögliche Folge sind steigende unternehmerische Kosten, die das Wachstum hemmen, die Preise für die Konsumenten erhöhen und den Spielraum für sonstige Mitarbeiter-Benefits einengen. Die Auseinandersetzung mit derartigen Konsequenzen sollte unbedingt erfolgen, bevor Arbeitgeber reflexartig auf die Vier-Tage-Woche umstellen", so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, zu den Ergebnissen der Umfrage.
Vor allem Akademiker*innen mit ausgeprägten Wechselambitionen
Die allgemeine Wechselstimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt nimmt gemäß des JOBWECHSEL-KOMPASS derzeit noch einmal mehr Fahrt auf als schon in den vorherigen Quartalen der Fall war. Neben jungen Menschen zeigen sich vor allem Beschäftigte mit akademischer Ausbildung zunehmend offen für eine neue berufliche Herausforderung bei einem alternativen Arbeitgeber. Waren zu Beginn des Jahres noch 29 % der Akademiker*innen in Deutschland grundsätzlich wechselbereit, sind es nun schon 38 %. Auf dem gewerblichen Blue-Collar-Arbeitsmarkt stieg der Anteil dagegen moderat von 28 % auf 30 %. Diese ansteigende Bereitschaft zur beruflichen Veränderung geht einher mit einer gleichbleibend hohen Zufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitgeber. So sind nach wie vor mehr als zwei Drittel aller Befragten glücklich in ihrem derzeitigen Arbeitsverhältnis. Bei den Arbeitnehmer*innen mit ausgeprägtem Wechselwunsch sind dagegen weniger als die Hälfte der Kandidat*innen glücklich im aktuellem Job. „Wir sehen an unseren Zahlen, dass viele Beschäftigte ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt erkennen und das für sich nutzen wollen. Für Arbeitgeber bedeutet das, dass die Mitarbeiterbindung für sie mindestens genauso wichtig wird wie die Mitarbeitersuche“, so Peter Langbauer, Geschäftsführer der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de. Der weit überwiegende Anteil der Beschäftigten geht davon aus, dass ihr Marktwert auch zukünftig weiter sehr stark sein wird. So gehen 82 % davon aus, dass sich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt in einem Jahr besser oder zumindest genauso gut darstellen werden wie derzeit.
Über die Analyse
Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Der aktuelle Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im Mai 2023. Alle Teilnehmer*innen waren zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig.
Über KÖNIGSTEINER
Bereits seit 1967 steht die KÖNIGSTEINER Gruppe für ganzheitliche HR-Beratung und ist einer der Pioniere für Personalmarketing. Mit seinen Kreativ- und Digital-Sparten hat das Unternehmen längst den Schritt zu einer digitalen HR-Beratung für erfolgreiche Personalsuche vollzogen. Ausgehend von sechs Unternehmensstandorten deckt die KÖNIGSTEINER Gruppe die gesamte Palette des Personalmarketings ab, von der klassischen Annonce bis hin zu nachhaltigen Employer-Branding-Konzepten und Programmatic-Marketing-Kampagnen. Als eine der wenigen großen Personalmarketing-Agenturen verfolgt die KÖNIGSTEINER Gruppe den digitalen Erfolgsweg und erreicht mit "Data Driven Recruiting" und modernen Performance-Onlinemarketing-Methoden nahezu alle potenziellen Kandidaten, die sie im Anschluss mit suchenden Arbeitgebern zusammenbringt.
Redaktion
HR Präsenz I Sascha Theisen I st@hr-praesenz.de




