
DAS SIND UNSERE JOBBÖRSEN-TESTSIEGER 2019
StepStone, Indeed, Jobware, Regio-Jobanzeiger, Jobvector, Stellenonline.de, Azubiyo, Unicum, Stellenwerk, Glassdoor, Psychjob, stellenmarkt-sueddeutsche, Empfehlungsbund, Oberfrankenjobs, Webentwickler-Jobs, Softwareentwickler-jobs, Squeaker.net und Hogapage sind die diesjährigen Jobboersencheck Testsieger 2019.
Zum Stichtag, dem 4. August 2019, wurden die Feedbacks aus über 13.670 Arbeitgeber- und 45.424 Bewerberbewertungen ausgewertet, Jobbörsen in Gattungen eingeteilt und Größencluster gebildet. Erfahren Sie in unserer Pressemeldung die diesjährigen Gewinner in unterschiedlichen Kategorien.
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Die Motivation der eigenen Mitarbeiter ist nicht selten dafür verantwortlich, dass es mit einem Unternehmen entweder bergauf oder bergab geht. So hängt die Mitarbeitermotivation in der Praxis eng mit der Produktivität und Arbeitsqualität zusammen. Doch wie können Unternehmen eigentlich dafür sorgen, dass die Motivation der eigenen Mitarbeiter dauerhaft auf einem hohen Niveau bleibt?Warum spielt die Mitarbeitermotivation eine so wichtige Rolle für Unternehmen?Neben der Produktivität und Arbeitsqualität hat die Motivation der Mitarbeiter noch viele andere Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb. So wirkt sich die Motivation immer auch auf die Stimmung in einem Unternehmen aus. Grundsätzlich führen unmotivierte Mitarbeiter sehr häufig auch zu einer negativen Stimmung im Betrieb, da sie das restliche Personal regelrecht anstecken. Hinzu kommt, dass unmotivierte Mitarbeiter vermehrt kündigen oder schlecht über das betroffene Unternehmen reden. Auf diese Wiese kann das eigene Firmenimage nachhaltig geschädigt werden. Dass die Motivation bei den eigenen Mitarbeitern nachlässt, kann in der Praxis gleich mehrere Gründe haben. Vor allem fehlendes Vertrauen oder Lob seitens der Unternehmensführung ist häufig eine Ursache für unmotivierte Mitarbeiter. Auch eine ausbleibende, individuelle Förderung des Personals führt in der Regel zu einer verringerten Motivation.Wie können Unternehmen die Motivation der eigenen Mitarbeiter in die Höhe treiben?1. Ziele setzen und Erwartungen schürenDamit die Motivation in einem Betrieb hoch bleibt, ist das Definieren von realistischen Zielen eine wichtige Grundvoraussetzung. Im Idealfall gibt die Unternehmensführung dabei konkrete sowie zeitgebundene Ziele vor. Dies können zum Beispiel Wochen-, Monats- und Jahresziele sein. Besonders motivierend ist es für die Mitarbeiter, wenn für die Erfüllung der Ziele eine Belohnung in Aussicht gestellt wird. Dies können zum Beispiel Bonuszahlungen, Urlaubstage oder andere interessante Sachleistungen sein.2. Den Mitarbeitern Vertrauen schenkenNaturgemäß fällt es vielen Chefs schwer das Vertrauen für Prozesse im eigenen Unternehmen an die Mitarbeiter abzugeben. So möchten viele Führungskräfte meistens selbst die Kontrolle behalten. Allerdings hat ein solches Verhalten schnell negative Auswirkungen auf die Motivation des Personals. Aus diesem Grund sollte die Unternehmensführung zumindest einen Teil der Verantwortung an die Mitarbeiter übertragen. Die daraus resultierende Herausforderung kann dem Personal einen echten Motivationsschub geben. Außerdem empfinden viele Mitarbeiter das Übertragen von Vertrauen als Wertschätzung.3. Die eigenen Mitarbeiter gezielt fördernDa es sich bei Mitarbeitern um Menschen und nicht um Roboter handelt, gibt es in jedem Betrieb ein hohes Maß an Individualität. So hat jeder Mitarbeiter in der Praxis seine Stärken und Schwächen. Eine gute Personalleitung sollte die Talente einzelner Mitarbeiter erkennen können und gezielt fördern. Das kann beispielsweise in Form von Seminaren oder Weiterbildungsmaßnahmen erfolgen. Auf diese Weise findet bei den Mitarbeitern ein Entwicklungsprozess statt, welcher sich ebenfalls positiv auf die Motivation auswirkt.4. Feedback schafft MotivationBesonders eine strikte Trennung zwischen Basis und Führung eines Unternehmens führt häufig zu einer Abnahme der allgemeinen Motivation. Um dies zu verhindern sollte die Unternehmensführung und das mittlere Management dafür sorgen, dass ein ständiger Austausch zwischen den Instanzen stattfindet. Für diesen Zweck sind zum Beispiel regelmäßige Feedbackgespräche ein exzellentes Hilfsmittel. Durch Maßnahmen dieser Art werden die Mitarbeiter intensiver in Geschäftsprozesse involviert. Ein Nebeneffekt ist, dass sich das Personal so stärker mit einem Unternehmen identifiziert.Was gibt es abschließend zum Thema zu sagen?Wie sich zeigt, ist die Motivation der eigenen Mitarbeiter direkt mit dem Erfolg eines Unternehmens verknüpft. Da eine hohe Motivation kein Selbstläufer ist, muss die Führung hier mit gezielten Maßnahmen eingreifen. Allerdings lohnt sich die Mühe in jedem Fall, denn glückliche Mitarbeiter sind in aller Regel immer auch produktive Mitarbeiter.
Um unseren Besuchern einen höchstmöglichen Mehrwert zu liefern, durchstöbern wir das Internet täglich nach interessantes Blogs und Beiträgen von Kollegen. Eine Seite, die uns sofort ins Auge gefallen ist, ist die Seite karrierekebab.de von Mustafa. Auf Mustafas Blog haben wir einen sehr interessanten Beitrag gefunden.
Wir alle erinnern uns sicher an das Schreiben etlicher Bewerbungen. Ist der Anfang erstmal gemacht, fällt einem der Rest oft sehr leicht. Doch sobald wir am Ende der Bewerbung angekommen sind, läuft das meist auf den gleichen Satz heraus. Viele Arbeitgeber wünschen sehr mehr Kreativität und Abwechslung.
In Mustafas Beitrag geht es um den Schlusssatz in einer Bewerbung. Der Experte gibt sehr aufschlussreiche Tipps und neue Ideen.
Wir möchten euch einen kleinen Auszug vorstellen:
Call-to-Action: Marketing Trick im SchlusssatzDein Ziel ist es zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Hierbei kannst du etwas nachhelfen. Viele Online Marketer, YouTuber oder Blogger machen vom „Call-to-action“ gebrauch. Dabei wird der Leser/Besucher zu einer bestimmten Handlung aufgefordert. Daraus resultieren höhere Klicks/Zugriffe/Kommentare oder Shares. Warum sollte man diese Methode nicht ebenfalls im Anschreiben anwenden?Jedenfalls solltest du zu deinem persönlichen „Call-to-action“ beachten, dass das richtige Maß zwischen Professionalität und Selbstbewusstsein enorm wichtig ist. Du sollst dich von den Mitbewerbern abheben und gleichzeitig nicht zu arrogant wirken.
Klingt interessant, oder?
Den gesamten Beitrag von Mustafa findet ihr hier: Schlusssatz in der Bewerbung: Beispiele und Tipps
Wir hoffen, dass ihr den Beitrag genau spannend findet, wie wir. Weitere Beiträge und Tipps findest du hier überall auf unserem Blog.
Bis demnächst
Team Jobboersencheck.de
Offizielle Pressemitteilung
Jobware, Regio-Jobanzeiger, Jobvector, Stellenonline.de, Gigajob, Azubiyo, Unicum, Stellenwerk, Glassdoor, Psychjob, Empfehlungsbund, Webentwickler-Jobs und Hogapage.Bewährte Jobportale festigen sich, spezialisierte Jobbörsen gehen neu ins Rennen und erzielen Höchstnoten. Umso wichtiger ist es, jedes Jahr aufs Neue, eine Analyse der besten Jobbörsen durchzuführen, um diejenigen zu identifizieren, die die gewünschte Performance wirklich liefern.
Zum Stichtag, dem 3. August 2018, wurden die Feedbacks aus über 11.500 Arbeitgeber- und knapp 32.000 Bewerberstimmen ausgewertet und Größencluster gebildet, um eine Vergleichbarkeit herzustellen.Dabei kommt es zu folgenden Ergebnissen:
Generalisten:Arbeitgeber bleiben unverändert den Testsiegern aus dem letzten Jahr treu.So können sich die Generalisten Jobware und Regio-Jobanzeiger weiterhin die höchsten Zufriedenheitsnoten ihrer Kunden sichern mit einer Weiterempfehlungsquote von über 90%. Auf dem 2. Rangplatz folgen StepStone (Big-Cluster) und Jobstairs im Small-Cluster.
Unangefochtener Testsieger bei den Stellensuchenden ist StepStone, weit vor Linkedin und Xing, welche jedoch eine sehr hohe Nutzung durch Stellensuchende erfahren. Das Arbeitgeber-Bewertungsportal Glassdoor sichert sich erneut hohe Zufriedenheitswerte aus Bewerbersicht, vor Regio-Jobanzeiger.
Facebook als RekrutierungskanalImmer mehr Unternehmen nutzen Facebook als zusätzlichen Kanal der Personalgewinnung. Die Ergebnisse dieser Aktivitäten liegen jedoch auf einem niedrigen Zufriedenheitsniveau und spiegeln derzeit den Hype um Facebook als Rekrutierungskanal nicht wider.
Jobbörse der Bundesagentur für ArbeitDie Bewertungen der Arbeitsagentur.de liegen zwar im Vergleich zu den kommerziellen Online-Jobbörsen unter dem Durchschnitt, jedoch spielen hier häufig weitere Faktoren in der Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur eine wesentliche Rolle, die eine Vergleichbarkeit nahezu unmöglich machen. Es zeigen sich jedoch positive Veränderungen in der Betrachtung der offenen Freitexte im Zeitverlauf, auch wenn die Zufriedenheitsnoten dieses noch nicht widerspiegeln. So bleibt es spannend abzuwarten, wie die Umstrukturierungsmaßnahmen des Portals greifen, wenn diese abgeschlossen sind.
Spezialjobbörsen:Jobvector, die auf Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker und Ingenieure spezialisierte Jobbörse, kann den Spitzenplatz auf Arbeitgeber- und Bewerberseite verteidigen. Yourfirm, die spezialisierte Jobbörse für den Mittelstand, festigt seine Position auf dem 2. Rangplatz. Hier finden Arbeitgeber und Bewerber gut zusammen.
Empfehlungsbund.de präsentiert sich auf Seiten der Arbeitgeber erneut auf dem 1. Rang unter den Spezialjobbörsen im Small-Cluster. Mittelfrankenjobs und Oberfrankenjobs aus dem Hause der Mediengruppe Oberfranken überzeugen Arbeitgeber im fränkischen Raum.
Neu im Bewerber-Ranking und mit guten Leistungen platzieren sich die Spezialjobbörsen Psychjob, jobs.automobilwoche und Hogapage.
Psychjob.eu, der Online-Stellenmarkt für PsychologInnen, geht als Testsieger im Small-Cluster hervor und überzeugt sowohl Bewerber als auch Arbeitgeber mit einer ausgezeichneten Weiterempfehlungsquote von 98% bzw. 100%.
Der Stellenmarkt der Automobilwoche unter jobs.automobilwoche liefert Bewerbern gute Karrierechancen im Automotive-Bereich und erreicht den 2. Rang, vor Hogapage, der Spezialisten-Jobbörse für die Hotel- und Gastronomieszene.
Jobsuchmaschinen:
Als Newcomer unter den Jobsuchmaschinen schafft es Stellenonline.de in das Arbeitgeber-Ranking und erreicht sofort den Spitzenplatz, noch vor Gigajob und Kimeta. Bewerber hingegen wählen Gigajob als Testsieger, vor Kimeta und Ideed.Indeed ist die mit deutlichem Abstand meist genutzte Jobsuchmaschine und erreicht gemeinsam mit Stellenonline.de die höchste Weiterempfehlungsquote von 88%.
Jobbörsen für Studenten, Absolventen und Young ProfessionalsArbeitgeber und Bewerber suchen aneinander vorbei. Arbeitgeber schätzen Unicum, vor Absolventa und Staufenbiel Institut. Und Bewerber vergeben Höchstnoten an Stellenwerk, vor Squeaker und Staufenbiel Institut.
Mit knapp 6.000 Bewertungen allein für die Jobbörse des Staufenbiel Instituts verfügt diese über eine enorm große Bewerberdatenbank, die von Arbeitgebern zur Ansprache von potentiellen Nachwuchskräften genutzt werden kann.
Jobbörsen für Schüler und AuszubildendeGegenüber der Befragung aus 2017 zeigen sich keine Veränderungen bei den spezialisierten Online-Jobbörsen für Schüler und Auszubildende. Hier überzeugt weiterhin Azubiyo, vor Aubi-Plus und Ausbildung.de.
Beste IT-SpezialjobbörsenDie drei, auf die IT-Branche spezialisierte, Jobbörsen Webentwickler-jobs, ICTJOB und Softwareentwickler-jobs aus dem Hause der ICTJOB Deutschland GmbH können Arbeitgeber mit Ihren Leistungen am besten überzeugen.
Beste Spezialjobbörsen für Hotel und GastronomieHogapage, das Branchenportal für die Gastronomie und Hotellerie, sichert sich in dieser Kategorie die Poleposition, vor Hotelcareer und Gastrojobs.
Prämierung von „Deutschlands beste Jobportale 2018“Diese Jobbörsenbewertungen von Arbeitgebern und Bewerbern fließen als Teilergebnisse in den Wettbewerb „Deutschlands beste Jobportale“ ein. Die Präsentation der Ergebnisse sowie die Auszeichnung der besten Jobbörsen erfolgt auf der
Zukunft Personal Europe in Köln, am 11.09.201812:00 – 12:45 UhrForum 7 | Future Stage Recruiting – Halle 3.1
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So urteilen ARBEITGEBER:
So urteilen BEWERBER:
So urteilen ARBEITGEBER und BEWERBER:
Über PROFILO / Jobboersencheck.de:Nach dem Vorbild von Online Vergleichsportalen für Hotels oder Versicherungen finden Arbeitgeber und Bewerber anhand von unabhängigen Bewertungen heraus, welche Jobbörse für welche Position den größten Erfolg verspricht – aufgeschlüsselt nach Branchen, Berufsfeldern, Fachrichtungen und Regionen.Und das Beste: Die Nutzung ist komplett kostenlos!
Internet: https://jobboersencheck.de
Besuchen Sie uns auch auf der Zukunft Personal in Köln vom 11.-13.09.2018, Halle 3.1, Stand I.03.
Bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz stehen Bewerbern verschiedene Wege offen. Zu den wichtigsten Anlaufstellen gehören Jobbörsen, Personalvermittler und Zeitarbeitsfirmen. Obwohl alle drei Angebote bei der Stellensuche unterstützen, unterscheiden sie sich deutlich in Funktion, Zielgruppe und Bewerbungsprozess. Ein strukturierter Vergleich hilft dabei, die passende Strategie für die eigene berufliche Neuorientierung zu wählen.
So funktionieren Jobbörsen bei der Stellensuche
Jobbörsen sind digitale Plattformen, auf denen Unternehmen Stellenanzeigen veröffentlichen und Bewerber gezielt nach offenen Positionen suchen. Die Nutzung ist in der Regel kostenlos. Bewerbungen erfolgen direkt beim Arbeitgeber, ohne zwischengeschaltete Instanz. Die Plattform selbst tritt dabei nicht als Vermittler auf.
Typische Merkmale von Jobbörsen:
Umfangreiche Auswahl an aktuellen Stellenangeboten Möglichkeit zur Filterung nach Branche, Region und Qualifikation Eigenständige Bewerbung direkt beim ausschreibenden Unternehmen Keine persönliche Betreuung im Bewerbungsprozess.Jobbörsen eignen sich für Bewerber, die ihre Stellensuche selbstständig organisieren möchten. Die Plattformen bieten Orientierung, setzen aber voraus, dass Bewerbungsunterlagen wie der Lebenslauf bereits vorliegen und gezielt eingesetzt werden können.
Darum unterstützen Personalvermittler gezielt bei der Arbeitsvermittlung
Personalvermittler arbeiten im Auftrag von Unternehmen, um offene Stellen mit geeigneten Kandidaten zu besetzen. Das Ziel ist eine direkte Festanstellung beim Auftraggeber. Die Vermittlung erfolgt in mehreren Schritten: Sichtung der Bewerbungsunterlagen, Vorauswahl geeigneter Bewerber, Organisation von Vorstellungsgesprächen und Kommunikation zwischen beiden Seiten. Die Personalvermittlung übernimmt also aktive Verantwortung im Bewerbungsprozess.
Typische Eigenschaften eines Personalvermittlers:
Persönliche Begleitung vom Erstkontakt bis zur Vertragsunterzeichnung Spezialisierung auf bestimmte Branchen oder Berufsgruppen Keine Kosten für Bewerber Direkte Einstellung beim vermittelten Unternehmen.Diese Form der Arbeitsvermittlung eignet sich für Bewerber, die eine gezielte Ansprache durch einen Ansprechpartner bevorzugen. Gerade für Fachkräfte mit spezifischem Profil bietet die Zusammenarbeit mit einem Vermittler Vorteile, da Arbeitgeber häufig gezielt nach passgenauen Qualifikationen suchen.
Darum bieten Zeitarbeitsfirmen den direkten Berufseinstieg
Zeitarbeitsfirmen, auch als Personaldienstleister mit Arbeitnehmerüberlassung bekannt, stellen Bewerber fest ein und überlassen sie für zeitlich befristete Einsätze an Kundenunternehmen. Die Arbeitsverträge werden direkt mit der Zeitarbeitsfirma geschlossen. Diese bleibt während des gesamten Einsatzes der rechtliche Arbeitgeber.
Typische Merkmale einer Zeitarbeitsfirma:
Fester Arbeitsvertrag mit tariflicher Regelung Einsätze bei unterschiedlichen Kundenbetrieben Vermittlung von Einstiegspositionen und Helfertätigkeiten Unterstützung bei Qualifizierung und Arbeitsplatzsuche.Der Einstieg über diesen Weg bietet Bewerbern die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln und unterschiedliche Unternehmen kennenzulernen. Besonders bei kurzfristiger Verfügbarkeit oder dem Wunsch nach einem schnellen Arbeitsbeginn stellt Zeitarbeit eine praktikable Lösung dar.
Die Grundlage für Zeitarbeit in Deutschland bildet das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Es definiert die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Überlassung von Arbeitnehmern an Dritte. Ziel ist der Schutz der überlassenen Arbeitnehmer sowie die klare Abgrenzung zur regulären Festanstellung.
Das AÜG regelt unter anderem folgende Punkte:
Voraussetzungen für die Erlaubnispflicht von Zeitarbeitsfirmen Gleichstellungsgrundsatz (Equal Pay und Equal Treatment) Maximale Überlassungsdauer (grundsätzlich 18 Monate pro Einsatzbetrieb) Schriftformerfordernis des Überlassungsvertrags Kennzeichnungspflicht der Überlassung im Arbeitsvertrag Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats beim Einsatz von Leiharbeitnehmern.Zeitarbeitsfirmen benötigen eine behördliche Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung. Diese wird von der Bundesagentur für Arbeit erteilt und regelmäßig geprüft. Darüber hinaus verpflichtet das Gesetz die Entleihbetriebe, Zeitarbeitnehmer klar zu benennen und nicht dauerhaft auf diesen Personalkanal zurückzugreifen.
Der Gleichstellungsgrundsatz stellt sicher, dass Zeitarbeitnehmer hinsichtlich Arbeitsbedingungen und Entlohnung nicht benachteiligt werden. Nach einer Einarbeitungszeit muss eine Gleichbehandlung mit der Stammbelegschaft erfolgen, sofern kein Branchenzuschlagstarifvertrag Anwendung findet.
Für Bewerber bedeutet das AÜG eine rechtlich abgesicherte Grundlage, auf die sie sich bei einem Einsatz über eine Zeitarbeitsfirma verlassen können. Das Gesetz schafft Transparenz und sorgt dafür, dass Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeit tariflich geregelt und kontrolliert gestaltet sind.
So unterscheiden sich die Angebote bei der Jobsuche
Die wesentlichen Unterschiede zwischen Jobbörsen, Personalvermittlern und Zeitarbeitsfirmen ergeben sich aus dem jeweiligen Geschäftsmodell und dem Verhältnis zum Bewerber. Während Jobbörsen eine rein digitale Plattform darstellen, übernehmen Vermittler und Zeitarbeitsfirmen konkrete Aufgaben im Bewerbungsprozess. Die Art des Arbeitsverhältnisses ist ein weiterer entscheidender Unterschied.
Wichtige Unterscheidungsmerkmale:
Jobbörsen: Eigenständige Bewerbung, keine persönliche Betreuung, direkte Anstellung beim Unternehmen Personalvermittler: Unterstützung im gesamten Bewerbungsprozess, direkte Vermittlung in Festanstellung, gezielte Ansprache durch den Vermittler Zeitarbeitsfirmen: Arbeitsvertrag mit dem Dienstleister, wechselnde Einsätze, häufige Übernahmeoption durch Kundenunternehmen.Die Wahl hängt davon ab, wie viel Unterstützung gewünscht ist und welche beruflichen Ziele verfolgt werden. Wer flexibel ist und kurzfristig arbeiten möchte, erhält über eine Zeitarbeitsfirma direkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Bewerber mit spezifischem Qualifikationsprofil finden über Personalvermittlungen passende Positionen. Für eigenständige Bewerbungen bieten sich Jobbörsen an.
Durch die gezielte Nutzung mehrerer Wege lassen sich die Chancen auf eine passende Stelle erhöhen. Der kombinierte Einsatz digitaler Plattformen und persönlicher Dienstleister führt oft schneller zum gewünschten beruflichen Ergebnis.



