
Die Vorzüge eines Jobs im Online Marketing
Das Online Marketing zählt nicht nur zu den Wachstumsbranchen, zugleich verspricht ein Beruf da auch viel Freude für alle, die gern kreativ sind. Da Online-Marketing-Maßnahmen einen immer größer werdenden Anteil am Marketing-Mix einnehmen, stehen die Karrierechancen gut: Nicht zuletzt deshalb, weil sich die Branche in viele einzelne Spezialisierungen untergliedert.
Gute Perspektiven für kreative Menschen
An Dynamik fehlt es Berufen, deren Spielfeld das Internet und der digitale Raum sind, sowieso nicht: Speziell das Online Marketing ist da aber ein Vorreiter, denn Aufgabe der digitalen Marketer ist es immer auch den Zeitgeist einzufangen - was voraussetzt, dass sie selbst aktuelle und kommende Trends im Blick behalten. Ein weiterer Vorteil dürfte, vor allem für junge Menschen, der Altersdurchschnitt in der Branche sein: Der liegt weit unterhalb von anderen, eher traditionellen Branchen. Wer sich mit dem oftmals eher biederen Umfeld im öffentlichen Dienst, der Verwaltungs- oder beispielsweise Versicherungsbranche nicht anfreunden kann, wird im Online Marketing wahrscheinlich eher glücklicher.
Große Auswahl bei der Wahl des Arbeitgebers
Online Marketing ist mittlerweile essenziell: Weshalb die Branche für Interessierte auch eine breitgefächerte Arbeitgeberauswahl mitbringt. Wer zum Online-Marketer werden möchte, könnte zum Beispiel in klassischen und renommierten Werbeagenturen arbeiten, bei großen internationalen Konzernen im Marketing sitzen oder sich auf Start-ups fokussieren. Für alle, die die technischen Aspekte des Online Marketings als besonders interessant empfinden, kommt auch eine SEO Agentur wie Suchhelden in Frage. Die Suchmaschinenoptimierung zählt, ebenso wie beispielsweise das Social-Media-Marketing, als eigenes Feld innerhalb des Online Marketings. Da geht es darum, Webseiten durch gezielte Maßnahmen attraktiver gegenüber den Suchmaschinen ebenso wie gegenüber Endverbrauchern zu machen - was dann idealerweise mit Top-Positionen und damit mit viel relevantem Traffic belohnt wird.
Die konsequent steigende Bedeutung des Online-Marketings zeigt sich auch an der Zahl der dort Beschäftigten - die seit dem Jahr 2016, wie diese Statistik aufzeigt, konsequent anstieg.
Viele Kontaktpunkte zu assoziierten Marketingbereichen
Eine weitere Eigenheit des Online-Marketings: Der Berufseinstieg ist nicht zwangsläufig an eine spezifische Ausbildung gekoppelt, denn für viele Spezial- und Expertenfelder in der Branche gibt es die auch gar nicht. Es gibt beispielsweise keine IHK-Ausbildungen zur Suchmaschinenoptimierung, auch Social-Media-Marketer durchlaufen keine konkret darauf ausgerichtete, staatlich zertifizierte Ausbildung. Dadurch ist die Branche für Quereinsteiger ebenso attraktiv. Wer bereits im Online Marketing arbeitet, hat indes viele Möglichkeiten, um sich in angrenzenden Bereichen weiterzubilden, da Kontakte zu knüpfen und so konsequent weiterzuentwickeln. Das eröffnet im weiteren Verlauf der Karriere wiederum neue Möglichkeiten.
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Wer im Online Marketing tätig ist, ist normalerweise auch auf gute Englischkenntnisse angewiesen. Zugleich hat die Branche ihren ganz eigenen Jargon - beides zusammen sorgt dafür, dass künftig auch internationale Jobmöglichkeiten in Betracht gezogen werden könnten. Werbung im Internet wird schließlich von allen Unternehmen rund um den Globus genutzt.
Mehr über sich selbst und andere Menschen erfahren
Wer in der Werbung arbeitet muss zwangsläufig wissen wie andere Menschen, nämlich die Zielgruppe, denken. Gleichermaßen kommen Kunden, die die Dienste im Online-Marketing beanspruchen, aus ganz unterschiedlichen Branchen - vom hippen Tech-Start-up, über die klassische Arztpraxis bis hin zur Industrie. So schulen Online-Marketer ihre Soft-Skills ebenso wie rhetorische Fähigkeiten und Menschenkenntnis gleichermaßen.
Verwandte Beiträge
Trotz Corona-Pandemie und Inflation steht der deutsche Arbeitsmarkt insgesamt erstaunlich stabil da. Zahlreiche Unternehmen suchen händeringend nach neuen Mitarbeitern. Fast könnte man annehmen, das Problem der Arbeitslosigkeit schon bald komplett überwunden zu haben. Es gibt allerdings ein paar Knackpunkte. Denn die offenen Stellen sind leider nicht gleichmäßig über das ganze Land und quer durch alle Branchen verteilt. Wie ist es trotzdem möglich, die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen?
1. Wie steht es um die eigenen Stärken und Schwächen?Der erste Aspekt ist bereits einer der schwierigsten. Denn die Realität zeigt, dass nicht alle Menschen zu einer wirklich realistischen Selbsteinschätzung bereit und in der Lage sind. Während sich also ein hoher Prozentsatz selbst deutlich besser bewertet, als es objektiv der Fall ist, stapelt ein mindestens ebenso hoher Anteil der Menschen eher tief. Für potenzielle Arbeitgeber ist es aber wichtig, ein objektives Bild der Bewerber zu bekommen. Wer seine Stärken realistisch beurteilt und auch zu seinen Schwächen steht, hat erfahrungsgemäß schon im frühen Stadium des Bewerbungsverfahrens gute Chancen. Auch bei einem Vorstellungsgespräch gilt: Natürlich sollte man erkennbar in der Lage sein, den angestrebten Job auszuüben. Vermeintliche Alleskönner wirken aber schnell unglaubwürdig.
2. Wie ist die eigene Präsentation zu bewerten?Die eigene Präsentation betrifft die schriftliche Bewerbung, aber natürlich auch das Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch.
Mit möglichst vollständigen Bewerbungsunterlagen, die sich inhaltlich an keiner Stelle widersprechen, bekommt man den Fuß vergleichsweise schnell in die Tür. In der Regel wird Ehrlichkeit übrigens eher belohnt als übergroße Fantasie. Wer die Lücke in seinem Lebenslauf mit „Abhängen und Selbstfindung“ erklärt, muss im persönlichen Gespräch vielleicht mit einer hochgezogenen Augenbraue rechnen. Auch Personalchef*innen sind aber Menschen und verfügen nicht immer über eine faltenfreie Biografie. Umgekehrt besitzen sie einen siebten Sinn für kreative Ausschmückungen. Das Jahrespraktikum im Kiosk des Onkels erscheint nicht besonders glaubwürdig, sofern es sich nicht mit Fakten unterfüttern lässt.
Bei einem persönlichen Gespräch ist ein seriöses, selbstbewusstes Auftreten gefragt. Kandidaten mit einer „Hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen als Chef“-Attitüde haben es allerdings ebenso schwer wie jene, die sich am liebsten vor sich selber verstecken würden. Dies gilt gleichermaßen für ein Gespräch im direkten Aufeinandertreffen als für eine Unterredung über Skype oder eine andere Software. Auch die gewählte Kleidung spielt in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle.
Sowohl für das Verfassen des Bewerbungsschreibens als auch für das Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch lohnt sich eventuell ein professionelles Training. Dabei kommen alle Aspekte, bei denen noch Verbesserungsbedarf erkennbar ist, schonungslos auf den Tisch. Das ist nicht immer angenehm, ist für die eigenen Chancen allerdings Gold wert.
3. Ist mehr Flexibilität möglich?Flexibilität gehört zu jenen Eigenschaften, die sich nahezu alle Arbeitgeber von ihren derzeitigen oder künftigen Mitarbeitern wünschen. Die Interpretation dieses Schlagwortes fällt allerdings ganz unterschiedlich als. Meistens bezieht sie sich auf die Arbeitszeiten, andere wollen ihr Personal sowohl im Homeoffice als auch in den Betriebsräumen einsetzen können. Arbeitnehmer beziehungsweise Bewerber, die auch zu einem Umzug in eine ganz andere Region bereit wären, haben in diesem Punkt natürlich besonders gute Karten. Flexibilität muss aber auch immer einhergehen mit Qualifikation und beruflichem Ehrgeiz. Eine Flexibilität bis zur Selbstaufgabe des Bewerbers kann und wird übrigens kein seriöser Arbeitgeber erwarten. Die meisten erspüren sehr genau, ob die Flexibilität eines Bewerbers aus einer Form der Abenteuerlust heraus erwächst oder eher als notwendiges Übel mit eingepreist ist.
4. Gibt es Möglichkeiten für eine Weiterbildung?„Lernen ist wie rudern gegen den Strom: Sobald man aufhört, treibt man zurück.“ Der Ursprung dieser Weisheit liegt im Unklaren, was die Aussage allerdings nicht schmälert. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen eine Lehre das komplette, für das Berufsleben notwendige Wissen vermitteln konnte. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind längst betrieblicher Alltag. Gleichzeitig erwarten Arbeitgeber aber auch von Bewerbern eine entsprechende Qualifikation. Um es deutlich zu sagen: Wer nach seiner Ausbildung 20 Jahre in anderen Jobs arbeitet, dann aber wieder in den Lehrberuf zurückwechseln möchte, wird ohne die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen kaum eine Chance auf einen Job haben.
Ein staatlich anerkanntes Fernstudium ist eine der besten Optionen, die eigene Qualifikation zu verbessern und sich neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Da man bei einem Fernstudium die Studierzeiten und das Lerntempo zu weiten Teilen selbst in der Hand hat, lässt es sich auch gut in den eigenen Tagesplan integrieren. Lediglich die Prüfungen müssen in der Regel in Studienzentren der Fernschulen abgelegt werden.
Je nach Wohnort und persönlicher Situation können weiterbildende Maßnahmen übrigens auch bezuschusst werden.
5. Ist die angestrebte Tätigkeit nach wie vor passend?Eigentlich ist diese Frage naheliegend. Doch nur wenige Menschen stellen sie sich ganz offen und ehrlich. Dabei ist es kein Drama, sondern nur menschlich, wenn sich die Situation oder die persönliche Sichtweise ändert.
Der ursprüngliche Traumjob hat seinen Reiz verloren? Dann warten zahlreiche andere Tätigkeiten auf motivierte Spätberufene. Ein anderer Wohnort, ein anderes Umfeld und eine ganz andere Art, den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, erscheinen plötzlich als erstrebenswerte Ziele?
Manchmal erscheint der eigene Schatten viel zu groß, um ihn überspringen zu können. Ein großer Teil jener Menschen, die es dennoch wagen, zeigt sich im Nachhinein aber mehr als glücklich mit dieser Entscheidung.
Fazit:Arbeitslosigkeit oder beruflicher Stillstand ist kein unausweichliches Schicksal. Jeder hat die Möglichkeit, täglich an sich zu arbeiten und die eigenen Chancen zu verbessern. Manchmal sind es tatsächlich nur Kleinigkeiten, die großes bewirken können. Aber auch ein kompletter Neuanfang ist keine Utopie, sondern mit einem planvollen Vorgehen durchaus machbar.
Nach dem Versand einer Bewerbung für den Traumjob folgt nach klassischer Reihenfolge das Vorstellungsgespräch. Im Gegensatz zu früheren Zeiten findet das erste Interview heute allerdings zunehmend online über das Internet statt. So nutzen immer mehr Unternehmen Werkzeuge wie etwa Skype, um sich ein erstes Bild von einem Bewerber zu machen. Doch was gibt es für Bewerber dabei alles zu beachten?Warum werden Skype-Interviews bei Unternehmen und Bewerbern immer beliebter?Dass sich Unternehmen zunehmend für ein Vorstellungsgespräch per Skype entscheiden, hat in der Praxis gleich mehrere Gründe. So sind die Online-Interviews zum Beispiel für beide Seiten sehr kostengünstig. Während dem Bewerber die Reisezeit erspart bleibt, entstehen für das Unternehmen keine Reisekosten. Weiterhin ist diese Art des Vorstellungsgesprächs für beide Seiten äußerst flexibel. Besonders bei großen räumlichen Trennungen zwischen Bewerbern und Arbeitgebern sind Skype-Interviews deshalb häufig das Mittel der Wahl. Zwar ist ein Skype-Interview im Prinzip inhaltlich mit einem klassischen Vorstellungsgespräch identisch, dennoch gibt es einige Unterschiede zu berücksichtigen. Was es beim Online-Vorstellungsgespräch zu beachten gilt, verraten die folgenden Tipps…Tipp 1: Die Technik muss mitspielenSteht der Termin für das Skype-Interview fest, so sollten im Vorfeld die technischen Aspekte überprüft werden. Beispielsweise ist es äußerst hinderlich, wenn mitten im Gesprächsverlauf plötzlich die Verbindung abbricht. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb auf eine Kabelverbindung per LAN-Kabel bauen. Alternativ sollten sich Bewerber mit ihrem Gerät möglichst nah am WLAN-Router platzieren. Weiterhin sollten vor dem Gespräch die Einstellungen der Kamera, des Mikrofons und des Lautsprechers überprüft werden.Tipp 2: „Das Auge isst mit“Arbeitgeber wählen die Option des Videoanrufes nicht ohne Grund. So wollen sich die Personalentscheider mit der Hilfe der bewegten Bilder einen ersten Eindruck über die Person des Bewerbers einholen. Damit dieser Eindruck möglichst positiv ausfällt, ist eine gute Ausleuchtung und eine passende Umgebung zu wählen. Grundsätzlich sollte das Bild weder zu dunkel noch zu hell erscheinen. Auch hier helfen vorab einige Tests und Probeläufe.Tipp 3: Die sprachlichen Fähigkeiten anpassenEine Konversation läuft über Skype in aller Regel etwas anders ab, als in einem klassischen Vorstellungsgespräch. Beispielsweise ist eine deutliche und klare Aussprache bei Online-Interviews besonders wichtig. Weiterhin müssen technische Verzögerungen beim Gespräch berücksichtigt werden. Es ist daher besonders wichtig, seinen Gesprächspartner ausreden zu lassen und einen kurzen Moment mit der eigenen Antwort zu warten.Tipp 4: Technische Aspekte für sich nutzenDie oft leichten Verzögerungen aufgrund der Datenübertragung können während des Gesprächs effektiv ausgenutzt werden. So können Bewerber die kurze Pause nutzen, um sich noch einmal kurz Gedanken über eine Frage zu machen oder einen Blick in die Unterlagen zu werfen. Alternativ kann man sein Gegenüber für eine kurze Denkpause um eine Wiederholung der Frage bitten und es mit akustischen Verständnisproblemen begründen.Tipp 5: Auf die eigene Person konzentrierenBeim Online-Gespräch ist darauf zu achten, dass die eigene Person im Mittelpunkt des Geschehens steht. So sollte die Kamera exakt auf das eigene Gesicht ausgerichtet sein. Es empfiehlt sich, die eigene Kameralinse während des Gesprächs mit den Augen zu fixieren – so, als würde man seinem Gesprächspartner wie in einem persönlichen Gespräch in die Augen schauen. Tipp 6: Die Akustik zähltZwar spielt der visuelle Eindruck eine nicht unbedeutende Rolle, jedoch ist der Audiokanal bei einem Vorstellungsgespräch mit Abstand der wichtigste Faktor. Im Idealfall sollte der Gesprächspartner sprichwörtlich an den eigenen Lippen hängen. Aus diesem Grund sind störende Nebengeräusche wie etwas das Tippen auf einer Tastatur unbedingt zu vermeiden. Hier sollte stattdessen ein Notizblock verwendet werden.
Tipp 7: Akkurate Kleidung ist Trumpf
Auch wenn das Vorstellungsgespräch quasi in den eigenen vier Wänden stattfindet, ist dennoch auf eine akkurate Kleidung zu achten. Auch hier gelten ein Hemd bzw. eine Bluse als Minimum für ein adäquates Vorstellungsgespräch per Videoübertragung. Dies gilt natürlich auch für die Frisur.
Weitere wichtige Tipps zum Online-Vorstellungsgespräch gibt es hier:https://bewerbung.net/online-vorstellungsgespraech
Unser Fazit…Wie sich zeigt, gibt es bei Vorstellungsgesprächen über Skype einige Unterschiede zum konventionellen Interview. Wer die oben genannten Tipps jedoch beachtet und beim Gespräch er bzw. sie selbst bleibt, kann die alternative Form des Jobinterviews durchaus positiv für sich ausnutzen.
Düsseldorf, 10/01/2024Im Wettbewerb um die besten Talente wird Gehaltstransparenz seitens der Unternehmen immer wichtiger. Einer aktuellen Studie der digitalen Recruiting-Plattform The Stepstone Group zufolge würden sich 9 von 10 Befragten eher auf einen Job bewerben, wenn das künftige Einkommen von Anfang an offengelegt wird. 6 von 10 haben demnach sogar auf die Bewerbung für eine eigentlich passende Stelle verzichtet, weil es keine Informationen zum Gehalt gab. Für die Erhebung wurden rund 5.700 Menschen in Deutschland befragt.
„Wir beobachten seit Jahren, dass Gehaltstransparenz für die Menschen immer bedeutsamer wird“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group. „Darum haben wir auf Stepstone.de schon Anfang 2021 Gehaltsspannen in Stellenanzeigen eingeführt. Dort sehen wir aus erster Hand, dass diese Information oftmals ausschlaggebend dafür ist, ob es wirklich zu einer Bewerbung kommt“, erläutert er. „Wer kein Gehalt angibt, verspielt in Zeiten der Arbeiterlosigkeit wertvolles Potenzial. Unternehmen können es sich nicht leisten, durch fehlende Gehaltsangaben auf passende Kandidat*innen zu verzichten.“
Der Stepstone Gehaltsreport 2024 ergab zudem, dass das Bruttomediangehalt in Deutschland bei 43.750 Euro liegt. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher als das Mediangehalt liegen. Ausgewertet wurden mehr als 920.000 Gehaltsdaten. Die Erhebung ist repräsentativ im Hinblick auf Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss, Wirtschaftssektor und geographischer Verteilung auf die Bundesländer.
Regionale Gehaltsunterschiede werden zum Beispiel angesichts des Ost-West-Gefälles von mehr als 17 Prozent deutlich. Hamburg und Hessen führen die Gehalts-Tabelle an, Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt. Das Mediangehalt von Männern beläuft sich auf rund 45.750 Euro und das von Frauen auf rund 40.000 Euro. Das Gender Pay Gap entspricht 12,4 Prozent. Bereinigt beträgt die Entgeltlücke zwischen den Geschlechtern 5,5 Prozent.
Die wichtigsten Ergebnisse des Gehaltsreports auf einen Blick:
Berufsgruppen: Ärzt*innen sind Spitzenverdienende
Ärzt*innen stehen erneut an der Spitze der Gehaltstabelle. Im Gehaltsreport 2024 erzielen sie ein Bruttomediangehalt von 94.750 Euro.Danach folgen die Berufsgruppen Banken & Versicherungen (57.000 Euro), Ingenieur*innen (56.000 Euro) und Unternehmensberater*innen (54.000 Euro).Angestellte im Groß- und Einzelhandel (35.750 Euro) und im Gastgewerbe (35.500 Euro) verdienen im Berufsgruppenvergleich am wenigsten.
Branchen: Banken und Pharma mit hohen Gehältern, Großunternehmen besonders attraktiv
Gerade Banken locken mit hohen Gehältern und einem Bruttomediangehalt von 63.250 Euro. Danach folgt die Luft- und Raumfahrtindustrie (57.750 Euro) und die Pharmabranche (57.250 Euro). Aber auch die Versicherungsbranche (56.000 Euro) ist in den Top fünf.Die Schlusslichter sind das Gastgewerbe (35.000 Euro), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Gartenbau (36.000 Euro) sowie die Freizeit-, Touristik-, Kultur- & Sportbranche (38.000 Euro).Je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. In großen Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden wartet ein Bruttomediangehalt von 53.500 Euro. Beschäftigte bei Arbeitgeber mit bis zu 50 Beschäftigten erzielen 38.500 Euro.
Gender Pay Gap: Frauen verdienen rund 12 Prozent weniger
Vollzeit arbeitende Frauen verdienen mit einem Mediangehalt von 40.000 Euro 12,4 Prozent weniger als Männer (45.750 Euro).
Klammert man Einflussfaktoren wie das Alter, die Branche, den Beruf, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland, die Stadt und die Personalverantwortung auf das Gehalt von Männern und Frauen aus, liegt der bereinigte Gender Pay Gap allerdings nur noch bei 5,5 Prozent.
Region: Gehälter in Hamburg und Hessen rund 10 Prozent über dem Schnitt, Ost-West-Gefälle bei etwa 17 Prozent
Die alten Bundesländer führen das Ranking an: In Hamburg ist das Gehalt mit 49.750 Euro am höchsten. Den zweiten Platz belegt Hessen mit 47.500 Euro, gefolgt von Baden-Württemberg mit 47.000 Euro. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt (36.500 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (36.500 Euro) und Thüringen (37.000 Euro).Insgesamt beträgt das Ost-West-Gefälle 17,2 Prozent (ohne Berlin) bei 37.250 Euro in Ostdeutschland und 45.000 in Westdeutschland.Bei den Großstädten stechen München (56.250 Euro) und Stuttgart (54.500 Euro) heraus. Es folgen Frankfurt am Main (53.250 Euro) und Wiesbaden (53.500 Euro).
Bildung: Hochschulabschluss und Personalverantwortung sorgen für Gehaltsvorteil
Ein Hochschulabschluss führt zu einem höheren Bruttomediangehalt: Akademiker*innen verdienen 57.500 Euro, was etwa 33 Prozent mehr ist als das Gehalt ihrer Kolleg*innen ohne Studienabschluss (41.000 Euro).Führungskräfte erhalten ein fast 20 Prozent höheres Gehalt: Arbeitnehmer*innen mit Personalverantwortung verdienen 50.000 Euro, was deutlich über dem Gehalt der Beschäftigten ohne Personalverantwortung liegt (41.000 Euro).Berufserfahrung wirkt sich positiv auf das Gehalt aus: Während Berufseinsteiger*innen ein Gehalt von 38.250 Euro erzielen, steigt es nach mehr als 11 Jahren auf 48.000 Euro.
Die Gehaltsangaben sind in der Pressemeldung zugunsten einer besseren Lesbarkeit gerundet.
Weitere Informationen:
Der Stepstone Gehaltsreport 2024 zum Download und weitere Informationen und Einordnungen für Arbeitgeber und Führungskräfte: https://www.stepstone.de/e-recruiting/gehalt-deutschland/
Informationen und Einordnungen für Arbeitnehmer*innen und Bewerber*innen: https://www.stepstone.de/magazin/gehaltsvergleich
Über den Stepstone Gehaltsreport 2024
Der Stepstone Gehaltsreport 2024 basiert auf einer der größten Gehaltsdatenbanken in Deutschland mit Gehaltsangaben nach Ort und Region, Berufsgruppe, Branche, Berufserfahrung und vielem mehr. Der Gehaltsreport 2024 sind repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und Wirtschaftssektor. Die Gehaltsangaben sind nicht direkt mit denen aus den Vorjahren vergleichbar. Dies resultiert aus Veränderungen in der Auswertungsmethodik und der Zusammensetzung der Stichprobe.
Zu Datenbasis und Methodik
Für den Gehaltsreport 2024 wurden 921.973 Vergütungsdaten ausgewertet, die im Zeitraum Januar 2021 bis November 2023 erhoben wurden. Davon stammen 65 Prozent von Männern und 30 Prozent von Frauen. Der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung beträgt 31 Prozent. Alle Gehaltsdaten sind in Euro angegeben, auf die nächsten 250 € gerundet und weisen den Median des Gehaltsniveaus im Jahr 2023 aus, sofern nicht anders angegeben. Die Daten beziehen sich auf das Bruttojahresgehalt inklusive Boni, Provisionen, Prämien etc. Sie basieren auf erhobenen Gehaltsinformationen von Vollzeitbeschäftigten.
Die Datenbasis für die Studie wurde aus den Vergütungsdaten der Stepstone Datenbank zusammengestellt. Die Daten werden mithilfe des Stepstone Gehaltsplaners auf Stepstone.de erhoben und wissenschaftlich analysiert. Sämtliche Daten wurden von unseren Vergütungsberater*innen geprüft und einer Gewichtung unterzogen.
Was ist das Mediangehalt? Und was unterscheidet es vom Durchschnittsgehalt?Der Durchschnitt wird berechnet, indem alle Werte summiert und danach durch die Anzahl der Datensätze geteilt wird. Der Durchschnittswert kann durch extrem hohe oder niedrige Werte beeinflusst werden. Zur besseren Einordnung des Durchschnittswertes hilft deshalb ein Vergleich mit dem Median. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte aller Werte liegt. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher sind als das Mediangehalt.
Gender Pay GapDer angegebene Gender Pay Gap beschreibt die unbereinigte Entgeltlücke, bei der viele gehaltsrelevante Parameter wie Berufserfahrung und Bildungshintergrund vermischt werden. Der unbereinigte Wert vergleicht die männlichen und weiblichen Beschäftigten in ihrer Gesamtheit miteinander. Er ist als Differenz des Jahresgehaltes zwischen Männern und Frauen im Verhältnis zum Gehalt der Männer zu verstehen.
Ein Großteil der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen lässt sich jedoch durch andere Einflussfaktoren erklären (z.B. Alter, die Branche, den Beruf, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland und die Stadt und die Personalverantwortung). Berücksichtigt man diese Faktoren in einem Rechenmodell, ergibt sich der bereinigte Gender Pay Gap. Er kann als die Gehaltsdifferenz zwischen zwei Personen interpretiert werden, die in allen berücksichtigten Merkmalen außer dem Geschlecht identisch sind.
Über die Stepstone-Befragung zu Gehältern und Gehaltstransparenz 2023/2024Wie zufrieden sind Arbeitnehmer*innen in Deutschland mit ihrem Gehalt? Können sie ihren Marktwert einschätzen? Und wie transparent gehen sie mit dem Thema Gehalt um? Stepstone hat im November 2023 zu diesen und weiteren Themen rund 5.700 Beschäftigte, darunter ca. 1.200 Führungskräfte, in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung.
Wie hochwertige B2B-Daten die Neukundengewinnung für Personaldienstleister beschleunigen
Für Gründer von Personalberatungen und junge Startups im Recruiting-Sektor ist die Phase unmittelbar nach dem Markteintritt oft die kritischste Zeitspanne. Zu diesem Zeitpunkt ist das Dienstleistungsportfolio meist präzise definiert, die IT-Struktur steht und das Team ist hochmotiviert – doch ohne eine solide Basis an zahlenden Unternehmenskunden versiegt der Cashflow schnell. In dieser Phase blicken Geschäftsführer und Investoren penibel auf die Kennzahlen, wobei die Customer Acquisition Costs (CAC) im Zentrum der Analyse stehen. Diese Kosten entscheiden oft über die langfristige Zukunftsfähigkeit des gesamten Geschäftsmodells.
Doch gerade hier tappen viele junge Unternehmen in eine unsichtbare Kostenfalle: Um wertvolles Budget zu sparen, wird an der fundamentalen Basis gespart – den Daten. Werden Adresslisten für die Neukundengewinnung nach dem Prinzip „Masse statt Klasse“ eingekauft, explodieren die versteckten Prozesskosten im Hintergrund. Während im B2C-Bereich oft auf eine breite Streuung gesetzt wird, erfordert der B2B-Vertrieb für Personaldienstleistungen chirurgische Präzision. Ein entscheidender Hebel für das Wachstum, der von jungen Unternehmen oft unterschätzt wird, ist die Qualität der verwendeten Datengrundlage.
Die unsichtbare Fabrik: Was eine falsche Adresse wirklich kostet
Auf den ersten Blick wirkt der Ankauf von Firmendaten für die Akquise simpel: Anbieter A verlangt einen Bruchteil des Preises von Anbieter B. Für den budgetbewussten Gründer scheint die Wahl zunächst klar. Doch diese rein preisorientierte Rechnung vernachlässigt die operative Realität im Vertriebsalltag. Veraltete oder fehlerhafte Adressdaten sind ein signifikanter Kostenfaktor, der die Profitabilität ganzer Kampagnen gefährden kann.
Man muss sich vor Augen führen, dass B2B-Datenbanken ohne ständige Pflege jährlich bis zu 20 Prozent ihrer Aktualität verlieren. Unternehmen ziehen um, Ansprechpartner in der Personalabteilung wechseln die Stelle oder Firmen melden Insolvenz an. Wenn eine Personalberatung eine ungeprüfte Liste kauft, entstehen drei Hauptkostentreiber, welche die Burn-Rate im Vertrieb massiv in die Höhe treiben:
Ressourcenverschwendung im Sales: Nichts demotiviert ein Sales-Team mehr, als das Nachtelefonieren falscher Rufnummern oder das Ansprechen von Entscheidern, die das Unternehmen längst verlassen haben. Effizienzverlust: Wertvolle Arbeitszeit fließt in die manuelle Datenkorrektur und Recherche, statt in den aktiven Verkaufsabschluss und die Kundenberatung. Erhöhte Streuverluste im Marketing: Jeder Werbebrief oder jedes Mailing, das als unzustellbar zurückkommt, verursacht Kosten für Druck, Porto und Handling, denen keinerlei Umsatzpotenzial gegenübersteht. Technische Reputationsrisiken: Besonders im digitalen Recruiting-Vertrieb führen hohe Rückläuferquoten bei E-Mail-Kampagnen dazu, dass die eigene Domain auf Blacklists landet. Die Wiederherstellung der Zustellbarkeit ist ein teurer und langwieriger IT-Prozess, der das operative Geschäft blockiert.Ein Rechenbeispiel aus der Vertriebspraxis
Um die Auswirkungen schlechter Datenqualität zu verdeutlichen, hilft ein Blick auf ein realistisches Praxisbeispiel aus dem Sales Development. Stellen Sie sich vor, Ihr SDR (Sales Development Representative) hat ein Ziel von 50 Anrufen pro Tag zur Gewinnung neuer Suchaufträge. Bei einer Datenqualität von lediglich 70 % – einem Wert, der bei Billig-Listen häufig vorkommt – sind 15 dieser Anrufe von vornherein zum Scheitern verurteilt. Entweder stimmt die Telefonnummer nicht oder die Firma existiert in dieser Form nicht mehr.
Bei 20 Arbeitstagen im Monat summiert sich dies auf 300 vergebliche Kontaktversuche. Rechnet man die Lohnkosten des Mitarbeiters und die entgangenen Chancen (Opportunitätskosten) zusammen, kostet die vermeintlich „billige“ Liste das Unternehmen monatlich mehrere tausend Euro an verbrannter Arbeitszeit. Professionelle Anbieter wie die MailCom GmbH setzen genau hier an, um diese Verschwendung durch verifizierte Daten zu verhindern.
Präzision vor Masse: Das Ideal Customer Profile (ICP)
Bevor der erste Hörer in die Hand genommen wird, muss die Zielgruppe für die Personaldienstleistung glasklar definiert sein. Eine unpräzise Segmentierung verbrennt wertvolles Budget. Viele Gründer investieren viel Zeit in das „Wie“ der Ansprache (Skripte, Einwandbehandlung), vernachlässigen aber das „Wer“. Für eine scharfe Zielgruppendefinition sind im HR-Kontext vor allem folgende Kriterien relevant:
Branche: Es reicht nicht die grobe Richtung. Benötigt werden spezifische Gewerke (z. B. nicht nur „Handwerk“, sondern gezielt „Dachdecker“), um passgenaue Kandidaten anbieten zu können. Region: Konzentriert man sich auf ein spezifisches Postleitzahlengebiet oder strebt man einen bundesweiten Rollout der Dienstleistung an? Unternehmensgröße: Passt das Angebot eher zum Einzelunternehmer oder zum etablierten Mittelständler mit 500 Mitarbeitern?Je genauer dieses „Ideal Customer Profile“ geschärft ist, desto weniger Streuverluste entstehen beim späteren Einkauf von Adressmaterial.
Agilität als Wettbewerbsvorteil: Software statt statischer Listen
In der Vergangenheit kaufte man oft eine starre Excel-Liste mit 10.000 Adressen und arbeitete diese mühsam ab. In der heutigen agilen Wirtschaft funktioniert dieses statische Modell kaum noch, da Unternehmen ihre Strategien oft kurzfristig anpassen müssen. Professionelle Dienstleister bieten mittlerweile technologische Lösungen an, welche diese Agilität im Recruiting-Vertrieb unterstützen.
Der Trend geht klar zu flexiblen Modellen:
Eigene Software-Tools: Diese ermöglichen es Personalberatern, den riesigen Datenpool selbstständig nach eigenen Wünschen zu filtern. Man zieht genau die Adressen, die man für die aktuelle Kampagne gerade benötigt. Individuelle Selektion: Alternativ können exakt nach aktuellem Bedarf gefilterte CSV- oder Excel-Dateien bezogen werden.Diese Wahlmöglichkeit ist für Startups mit wechselnden Fokus-Branchen oft der entscheidende strategische Vorteil. Es stellt sicher, dass man nicht für unnötigen „Datenmüll“ bezahlt, der gar nicht zum aktuellen Fokus passt.
Rechtssicherheit und Datenschutz im B2B-Vertrieb
Seit der Einführung der DSGVO herrscht bei vielen Akteuren Unsicherheit. Doch die Nutzung von Firmendaten für werbliche Zwecke wird im B2B-Bereich oft als berechtigtes Interesse gewertet – sofern die Herkunft der Daten absolut sauber ist. Ein Warnsignal für jeden professionellen Headhunter sollten Daten aus ungeprüftem „Web-Scraping“ sein.
Seriöse Anbieter generieren ihre Datenbanken ausschließlich aus rein öffentlichen Verzeichnissen wie dem Handelsregister, Branchenverzeichnissen oder Telefonbüchern. Die Nutzung dieser Daten ist deutlich transparenter und rechtssicherer als bei Daten unklarer Herkunft. Wer hier auf Transparenz setzt, schützt sich effektiv vor Abmahnungen und langfristigen Reputationsschäden am Markt.
Fazit: Qualität vor Quantität im Recruiting-Wachstum
Neukundenakquise ist kein Zufallsprodukt, sondern ein Prozess, der durch Datenqualität optimiert werden kann. Die Investitionskosten für hochwertige Adressen amortisieren sich meist schon mit dem ersten gewonnenen Neukunden für eine Personalvermittlung. Für zukunftsorientierte Gründer und HR-Entscheider sollte daher gelten:
Quelle hinterfragen: Stammen die Daten aus öffentlichen, geprüften Verzeichnissen? Aktualität prüfen: Ein jährlicher Komplett-Abgleich gilt als Standard für hochwertige Listen. Flexibilität nutzen: Benötigen Sie eine einmalige Liste oder den dauerhaften Zugriff via Software?Statt wertvolle Zeit mit der manuellen Recherche von Kontaktdaten zu verschwenden, sollte sich das Sales-Team auf das konzentrieren, was wirklich zählt: Das Wachstum des eigenen Unternehmens. Wer auf saubere Daten und moderne Selektionstools setzt, verwandelt einfache Datenkosten in echte, planbare Verkaufschancen.




