Deutsche Studierende fordern weiblichere Armee: Hätten Frauen Kriegsverbrechen verhindern können?
Pressemitteilung: Jobware
MAGDEBURG / PADERBORN, 21. Juni 2022
Was wäre, wenn es weltweit mehr weibliche Streitkräfte gäbe? Hätte ein höherer Frauenanteil in der Armee die Situation in der Ukraine oder etwaige Kriegsverbrechen verhindert? Wie rücksichtslos würden Frauen zivile Personen und Einrichtungen wie Schulen oder Krankenhäuser angreifen?
Eine aktuelle Umfrage unter 8.166 Studierenden an deutschen Hochschulen zeigt jedenfalls, dass der akademische Nachwuchs großes Vertrauen in die weibliche Wehr- und Entscheidungsfähigkeit hat. Die neu entfachte Diskussion um die Wiedereinführung der Wehrpflicht hierzulande wird daher an eine klare Bedingung geknüpft: Die Befürworter der Wehrpflicht (32, 5 Prozent) verlangen mehrheitlich ein gendergerechtes Konzept. 83 Prozent von ihnen fordern, dass die Wehrpflicht auch für Frauen gilt. Das eher klassische Rollenbild mit ausschließlich Männern im Dienst an der Waffe scheint ausgedient zu haben.
Aktuell zählt die Bundeswehr rund 24.000 aktive Soldatinnen und 160.000 Soldaten (Stand: April 2022). Ginge es nach dem akademischen Nachwuchs in Deutschland, der im Rahmen einer Erhebung von UniNow (Hochschul-App für mehr als 480.000 Studierende aller Fachrichtungen) befragt wurde, könnte der geschlechtergerechte Wehrdienst diese Schieflage sehr schnell beenden.
Aber es gibt nicht nur Befürworter: Insgesamt sprechen sich unter dem Eindruck der aktuellen Lage etwa die Hälfte der Studierenden (54, 6 Prozent) gegen die Wiedereinführung des Wehr- bzw. Zivildienstes aus. Frauen und Männer, die in den Schützengraben ziehen, sollen sich ihrer Meinung nach bewusst für diese berufliche bzw. gesellschaftliche Ausrichtung entscheiden.
Die Ukraine hat im europäischen Vergleich den höchsten Frauenanteil im Militär – ein Qualitätsmerkmal ihrer ruhmreichen Widerstandskraft? Zumindest ein Verteidigungsmodell, über das es sich aus den Blickwinkeln der Effizienz, der Gendergerechtigkeit und der Ethik auch in Deutschland nachzudenken lohnt.
***
UniNow, Marktführer unter den deutschen Hochschul-Apps, geht dank des direkten Zugangs zum akademischen Nachwuchs diesen und anderen Fragen in den Themenfeldern Studium & Karriere gemeinsam mit der Jobbörse Jobware.de nach. Die App UniNow stellt wichtige studienrelevante Informationen wie Stundenpläne, Notenspiegel und E-Mails gebündelt auf einer TÜV-zertifizierten und datenschutzkonformen Plattform kostenfrei bereit.
***
Mittels UniNow-Feed wurden im Rahmen einer repräsentativen Umfrage (03/2022) mehr als 480.000 Studierende bundesweit bezüglich ihrer Einstellung zur Wiedereinführung des Wehr- bzw. Zivildienstes befragt. Hierbei kamen 8.166 Antworten zustande. Aufgrund ihrer einzigartigen Reichweite unter Studierenden aller Fachrichtungen kann die Campus-App UniNow (www.uninow.de) ein umfassendes Stimmungsbild zeichnen. Weiterführende Informationen unter: www.uninow.de
Verwandte Beiträge
Viele Arbeitnehmer stellen sich mit Sicherheit dieselbe Frage: Warum soll ich eigentlich eine Weiterbildung machen, wenn ich meine Arbeit doch gut beherrsche? Dabei vergessen viele, dass eine Fortbildung sie nicht nur auf der Arbeit, sondern auch im privaten Leben weiterbringt. In diesem Artikel möchten wir uns mit der Weiterbildung und den daraus resultierenden Vorteilen beschäftigen, sodass jeder leichter für sich entscheiden kann, ob sich eine Bildungsmaßnahme anbietet oder nicht.
Warum sollte man sich einer Weiterbildung nicht verschließen?Auch wenn man mit seiner aktuellen Karriere zufrieden ist, sollte nie vergessen werden, dass der Stillstand gleichbedeutend mit einem Rückschritt ist. Dies gilt nirgendswo stärker als in der Arbeitswelt. Entsprechend ist das Thema der Weiterbildung ein Bereich, an dem kein Arbeitnehmer langfristig vorbeikommt, der wirklich etwas erreichen möchte. Ein Zitat von John F. Kennedy zeigt deutlich, wie wichtig die ständige Weiterbildung ist:
„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung – keine Bildung.“
Die große Bedeutung einer Weiterbildung lässt sich vor allem darin bemessen, dass einem Mitarbeiter wichtigere Aufgaben anvertraut werden, man erfolgreicher arbeiten kann und natürlich auch eine bessere Bezahlung erhält. Außerdem sollte nicht vernachlässigt werden, dass die Fortbildung eine bessere Jobgarantie ermöglicht. Entsprechend ist die eigene Chance höher, seine aktuelle Arbeitsstelle länger oder sogar dauerhaft zu behalten.
Wann bietet sich eine Fortbildung besonders an?
Besonders in Branchen, die sich vergleichsweise schnell ändern, ist eine Weiterbildung zu empfehlen. Als besonders gutes Beispiel sind Berufe im digitalen Arbeitsbereich zu nennen. Hier gibt es oft so viele und schnelle Veränderungen, sodass man nicht hinterherkommen würde, wenn man sich nicht weiterbilden würde. Durch den Umstand, dass es fast in allen Berufsbereichen eine stärkere Digitalisierung gibt, wird das Thema der Weiterbildung für fast alle Berufsbilder immer wichtiger. Außerdem sollte noch erwähnt werden, dass immer mehr Menschen Angst um ihren Job haben, wenn die Digitalisierung wie aktuell weiter voranschreitet. Vor allem von dieser Angst betroffen sind einfache Arbeiten in der Transport- oder Logistikbranche sowie bei der Industrieproduktion, die nach der Meinung von vielen Arbeitnehmern bald durch Maschinen übernommen werden könnten. Diese Angst ist zwar zum Großteil unbegründet, da es immer noch viele Bereiche gibt, die ohne Fachpersonal bzw. die Kontrolle durch einen Menschen nicht möglich sein werden, wer sich aber nicht anpasst, bleibt schnell auf der Strecke.
In welchen Bereichen ist die Weiterbildung besonders zukunftssicher?
Realistisch gesehen wird es natürlich nicht alle Jobs für immer geben. Früher oder später werden diese entweder verschwinden oder wirklich von Maschinen übernommen werden. Es gibt aber zahlreiche Berufszweige, die auch in der Zukunft sicher bleiben oder sogar erst entstehen. Entsprechend sinnvoll ist hier eine Weiterbildung. Zu diesen Bereichen gehören unter anderem:
– Softwareentwicklung– IT-Security– Energietechnik– Nachhaltigkeit– Pflege und Betreuung.
Wer in diesem Bereich eine Fortbildung durchführt, der hat sehr gute Chancen auch in Zukunft noch einen sicheren Arbeitsplatz zu haben.
Was sollte eine gute Weiterbildungsmaßnahme bieten?
Über entsprechende Anbieter können unterschiedliche Weiterbildungen und Fortbildungen gegenübergestellt werden. Hierbei ist es natürlich wichtig, sich für eine Maßnahme zu entscheiden, die seinen Wünschen und Vorstellungen entspricht. Diesbezüglich ist es wichtig, dass die jeweilige Fortbildungsmaßnahme auf den Arbeitnehmer zugeschnitten ist. Entsprechende Fortbildungsanbieter bieten oft Kurse an, die sich individuell an die Teilnehmer anpassen. Um an einem solchen Kurs teilzunehmen, ist es sinnvoll direkt auf seinen Chef bzw. seine Chefin zuzugehen und den Wunsch zu äußern, eine solche Fortbildung durchführen zu dürfen. Dabei bekommt man eine gute Chance, dass man auch finanzielle Unterstützung von seinem Arbeitgeber erhält. Weiterhin sollte noch erwähnt werden, dass sich eine gute Weiterbildung durch fünf Aspekte definiert. Diese Aspekte sind:
– Klar definierte Lernziele– Praxisorientierte Inhalte– Dialogorientierter Unterricht– Kompetentes Lehrpersonal– Anerkannte Abschlüsse.
Ob diese Aspekte erfüllt werden, kann man bei einer Recherche der jeweiligen Bildungswerke im Internet leicht herausfinden.
Das Fazit
Man sollte auf keinen Fall die Chance verpassen, eine Weiterbildung durchzuführen, wenn einem diese Möglichkeit geboten wird, da diese enormes Potenzial für die berufliche Zukunft bieten. So kommt man in seinem Berufsleben auf jeden Fall weiter und man muss sich deutlich weniger Sorgen um die berufliche Zukunft machen.
Zu Jobs in der Gaming Branche gehören alle Berufe, die die Möglichkeit bieten, an der Kreation, der Produktion, der Entwicklung, dem Testen, dem Marketing oder dem Verkauf von Spielen mitzuwirken. Vor allem für technisch Interessierte kann eine Karriere in der Gaming Branche eine lohnende Möglichkeit sein, ihre Leidenschaften mit ihren beruflichen Zielen in Einklang zu bringen. Mit dem technologischen Fortschritt und der zunehmenden Verfügbarkeit des Internets steigt die Nachfrage nach Videospielen. Mit der ständig wachsenden Branche entwickeln sich auch die Karrieremöglichkeiten weiter. Deshalb möchten wir Ihnen hier die Top 4 Jobs in der Gaming Branche in Deutschland vorstellen.
Top Jobs in der Gaming BrancheDie Gaming Branche wächst stetig und das ist kein Wunder, da Videospiele immer besser und somit auch immer beliebter werden. Vor allem die sogenannten MMORPG Spiele haben eine sehr große Fanbase. Dabei handelt es sich um Multiplayer-Online-Rollenspiele wie Roblox oder World of Warcraft. Es gibt sogar zahlreiche kostenlose MMORPG Spiele. Diese leichte Zugänglichkeit ist ein weiterer Grund für das starke Wachstum der Branche. Somit entstehen natürlich auch immer mehr Jobs in der Gaming Branche, auf die wir hier einen genaueren Blick werfen werden:
1. SpieldesignerEiner der wichtigsten Jobs in der Gaming Branche ist der des Spieldesigners. Denn er ist der kreative Kopf, der ein Spiel zum Leben erweckt. Spieldesigner sind in der Regel eine Mischung aus Autor, Künstler und Programmierer. Es ist also ein multidisziplinärer Job, bei dem man von allem ein wenig verstehen muss. Dabei geht es nicht nur darum, Ideen zu haben. Ein guter Spieldesigner muss nicht nur verstehen, wie man seine Ideen in vielen verschiedenen und oft widersprüchlichen Bereichen des Spieldesigns umsetzen kann, sondern auch wie man designt, was man designt, wann man jedes Feature designt und warum man das designt, was man designt.
Jedes Spiel besteht aus einer Reihe verschiedener Spielsysteme, Mechanismen und Funktionen, die alle zusammenwirken, um ein unterhaltsames und fesselndes Erlebnis für die Spieler zu schaffen. Zu verstehen, wie man Spielsysteme entwickelt, was etwas unterhaltsam macht, und wie all diese Systeme zusammenwirken, sind die grundlegendsten Anforderungen an einen Spieldesigner.
Wenn Sie an einem Job im Spieldesign interessiert sind, brauchen Sie einen starken Hintergrund in einigen grundlegenden Aspekten des technischen Spieldesigns und der Programmierung von Spielen. Neben technischen Fähigkeiten sollten Sie auch ein hervorragender Geschichtenerzähler mit einem gewissen Maß an künstlerischen Fähigkeiten sein.
2. Software-EntwicklerZu den wichtigsten Jobs in der Gaming Branche zählt auch der des Software-Entwicklers. Ein Software-Entwickler ist für die Erstellung von Software und Programmierlogik verantwortlich, die ein Spiel zu einem Spiel machen. Sie könnten z. B. die künstliche Intelligenz der Charaktere und Kreaturen entwickeln, denen der Spieler begegnet, die Spielmechanik entwerfen, Software-Tools entwickeln oder auftretende Probleme beheben.
Für all dies schreiben Software-Entwickler unzählige Zeilen Code und stellen sicher, dass jede Zeile wie vorgesehen funktioniert. Aus diesem Grund sollten Sie mehrere Programmiersprachen wie C++, Javascript und Python fließend beherrschen, wenn Sie diesen Beruf anstreben. Außerdem sollten Sie Erfahrung mit Spiel-Engines wie Unity und Unreal haben. Denn diese bilden die Grundlage für alle von den Entwicklern erstellten Spiele.
Entwickler müssen über genügend technisches Know-how und Führungsqualitäten verfügen, um Aufgaben an Coder zu delegieren. Sie sollten außerdem in der Lage sein, mit dem Designteam zu kommunizieren und dessen Bedürfnisse zu verstehen, damit sie dazu beitragen können, dessen Visionen zum Leben zu erwecken.
3. SounddesignerEin Sounddesigner erstellt in erster Linie Inhalte. Dazu gehört die Aufnahme von Audioelementen und deren Bearbeitung in einer Audio-Workstation, damit sie zu den Animationen oder Umgebungen im Spiel passen. Es geht darum, Inhalte zu erstellen, die zu einer bereits bestehenden Ästhetik passen. In anderen Worten: Ein Sounddesigner legt eine eigene Audioästhetik fest, die mit dem Gameplay und dem Kunststil des Spiels harmoniert.
Sobald der Ton erstellt ist, implementiert der Sounddesigner ihn in einer Audio-Middleware wie Wwise oder FMod. So bindet er den Ton in die Spiel-Engine ein und daraufhin testet er ihn im Spiel.
Wenn Sie an dem Beruf des Sounddesigners interessiert sind, benötigen Sie einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik, aber auch technisches Geschick. Außerdem sollten Sie gut mit anderen zusammenarbeiten können.
4. SpieletesterAuch Spieletester gehören zu den Jobs in der Gaming Branche. Sie arbeiten mit Spielefirmen während der Entwicklungsphase von Spielsoftware zusammen, um die Kreationen zu testen und die Qualität zu sichern.
Ein Spieletester spielt Videospiele, bevor sie veröffentlicht werden, um nach Fehlern zu suchen. Er überprüft, ob die Anweisungen in jedem Level klar sind, und stellt sicher, dass die Spieler sich fair von Level zu Level bewegen können. Spieleentwickler benötigen Spieletester, um zu bestätigen, dass das Spielerlebnis insgesamt hochwertig ist. Ein Spieletester macht sich während des gesamten Prozesses Notizen und stellt die Informationen den Spieldesignern des Unternehmens zur Verfügung, damit diese eventuelle Fehler beheben können.
Für diese analytische Rolle brauchen Sie Problemlösungsfähigkeiten und starke Kommunikationsfähigkeiten, um mögliche Probleme für die Spieler zu identifizieren und sie in einer klaren und respektvollen Weise zu kommunizieren.
Eine funktionierende Kommunikation ist entscheidend für jedes Unternehmen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Sicherheit, denn Sie möchten neugierige Blicke fernhalten und Ihre Kommunikation vor Cyberkriminellen schützen. Im Folgenden erfahren Sie mehr darüber, worauf Sie für eine sichere Kommunikation achten müssen.
Analysieren Sie bestehende und notwendige Kommunikationskanäle
Der erste Schritt sollte daraus bestehen, dass Sie eine Analyse Ihrer existierenden Kommunikationskanäle durchführen. Entweder verfügen Sie bereits über die Mitarbeiter mit den hierfür notwendigen Kenntnissen, oder Sie holen sich Hilfe von einem externen Unternehmen.
Vor allem vor neuen Projekten ist eine solche Analyse ratsam. Das kann als Beispiel die Personalabteilung sein, die den Auftrag bekommen hat, neue Mitarbeiter zu rekrutieren.
Wie kommunizieren die Beteiligten untereinander? Reicht die klassische E-Mail dafür aus? Normalerweise werden tausende Nachrichten für Projekte hin und her geschickt, oftmals mit Anhängen versehen; Gespräche müssen geführt werden, gegebenenfalls online.
Vielleicht kommen Sie zu dem Schluss, dass Sie Lösungen wie Slack oder Microsoft Teams zum internen Austausch benötigen; oder Zoom für die Durchführung von Vorstellungsgesprächen.
Hinzu kommen möglicherweise noch Cloud-Lösungen (zum Beispiel Dropbox), die Sie zum Hochladen und Teilen von Dokumenten benötigen. Das ist ein sehr wichtiger Teil der Unternehmenskommunikation, da dort Inhalte geteilt werden, die zum Teil sehr sensible Informationen enthalten können, wie persönliche Daten von Bewerbern.
Führen Sie eine Bestandsaufnahme durch und ermitteln Sie, welche Kommunikationskanäle Ihnen bereits zur Verfügung stehen und welche Sie darüber hinaus benötigen. Stellen Sie sich außerdem die wichtige Frage, ob die Kommunikationskanäle ausreichend geschützt sind.
Verwalten Sie die Anmeldedaten der Beteiligten für sichere Anmeldungen
Ihre Mitarbeiter werden zahlreiche Konten haben, die sie für ihre Arbeit benötigen. Vielleicht haben Sie ein Programm zur Zeiterfassung, benötigen ein Google-Konto für die Anwendungen von Google, kommunizieren über Slack und teilen Daten über Dropbox. Personalverantwortliche können zudem noch über Konten bei LinkedIn, Xing oder Upwork verfügen, um Mitarbeiter anzuwerben.
Das ist nur eine Auswahl an Möglichkeiten, soll aber zeigen, wie viele Anmeldedaten ein Beteiligter allein für ein einziges Projekt besitzt.
Umso wichtiger ist es, dass Sie und Ihre Mitarbeiter die Passwörter sicher verwalten, um sichere Anmeldungen zu ermöglichen. Damit helfen Sie, dass es starke und individuelle Passwörter für alle Konten gibt.
Passwort-Manager können eine sinnvolle Unterstützung sein. Damit speichern Sie Zugangsdaten in einem virtuellen Tresor und können Ihren Mitarbeitern zudem Zugriff auf ausgewählte Daten gewähren – denn nicht jeder Mitarbeiter benötigt Zugang zu allen Konten in Ihrem Unternehmen.
Außerdem können Sie mit der Anwendung sichere Passwörter generieren lassen und nehmen damit Ihren Mitarbeitern die Arbeit ab, sich diese selbst auszudenken.
Analysieren Sie: Wie sicher sind die Kommunikationskanäle?
Nur weil ein Kommunikationstool praktisch ist und weitläufig genutzt wird, bedeutet das nicht, dass es unbedingt die höchsten Sicherheitsstandards erfüllt. Ein Beispiel ist Zoom, das viele Personalverantwortliche für Vorstellungsgespräche oder Meetings benutzen.
Immer wieder kommt es bei der Anwendung, die vor allem zur Hochphase der Pandemie an Popularität gewann, zu Sicherheitslücken. Letzten August kam es beispielsweise zu einer Sicherheitslücke, durch die es Angreifer möglich war, Daten abzugreifen oder unbefugt Schadsoftware auf dem PC zu installieren.
Sicherlich können Patches solche potenziellen Bedrohungen der Cybersicherheit im Nachhinein beheben; doch für eine gewisse Zeit besteht die Sicherheitslücke. Sorgen Sie dafür, dass zeitnah Updates für Ihre Anwendungen heruntergeladen werden.
Überlegen Sie zudem, für bestimmte Gespräche oder Kommunikationen andere Anwendungen zu nutzen, die einen höheren Sicherheitsstandard haben. Neben Ihrer eigenen Cybersicherheit wollen Sie auch jene des Kandidaten während des Bewerbungsprozesses nicht gefährden.
Alternativen können Messenger wie Signal oder Telegram sein, die mit einer besseren Verschlüsselung arbeiten und die Möglichkeit bieten, die Kommunikation Ende-zu-Ende-verschlüsselt zu übertragen. Hinzu kommt die Funktion, dass Nachrichten oder ganze Chatverläufe sich nach einer gewissen Zeit selbst löschen.
Bei Telegram sollten Sie sich bewusst sein, dass eine politisch motivierte Diskussion herrscht, ob die Nutzung der App eingeschränkt oder gar verboten wird. Beachten Sie bei der Wahl Ihrer Kommunikationskanäle – auch über Telegram hinaus – daher den Aspekt der nachhaltigen Nutzung.
Der Brave-Browser bietet seit kurzem die Funktion, über den Browser – laut Anbieter – sichere Videogespräche führen zu können. Im kleinen Rahmen ist dafür nicht einmal eine Registrierung möglich.
Sie sehen also, dass es durchaus Alternativen zu den gängigen Tools und Kanälen gibt; es mag zwar ein wenig mehr Aufwand sein, diese im Arbeitsalltag oder Bewerbungsprozessen zu integrieren, doch die Sicherheit steigt dadurch.
Schulen Sie Ihre Mitarbeiter
IT-Abteilungen in Unternehmen können regelmäßig Schulungsseminare veranstalten, um das Bewusstsein für Cyberbedrohungen zu schärfen, die Kommunikationskanäle angreifen können. Diese Schulungen können beispielsweise abdecken:
Wi-Fi-Sicherheit im Allgemeinen Nutzung eines VPN (Virtuelles Privates Netzwerk) Wie können Mitarbeiter Bedrohungen rechtzeitig erkennen?Es ist auch wichtig, dass Sie vermitteln, wie Mitarbeiter die Kommunikationskanäle sicher nutzen. Das könnte beinhalten:
Niemals sensible Informationen per E-Mail weiterzugeben (wie Sozialversicherungsnummern oder Bankdaten) Regelmäßige Änderung der Passwörter für die verschiedenen Konten Verwendung einer mehrstufigen Authentifizierung (2FA), um überhaupt auf Daten zugreifen zu können oder sich bei Konten anzumelden Regelmäßiges Scannen und kritisches Überprüfen von Nachrichten auf bösartige Anhänge oder verdächtige Aspekte (wie merkwürdiges Design oder mangelhafte Rechtschreibung) Trennung von geschäftlichen und privaten Kommunikationen, das bedeutet, keine privaten Nachrichten auf beruflichen Kanälen; und keine beruflichen Nachrichten in Messengern wie zum Beispiel WhatsApp.Basierend auf echten Erfahrungswerten werden jährlich Deutschlands beste Jobportale ermittelt und auf der Zukunft Personal Europe in Köln ausgezeichnet. Dabei fließen authentische Bewertungen von Arbeitgebern und Bewerbern über die Zufriedenheit mit Online-Jobportalen ein. Zur Auswertung mit Stichtag, dem 30.06.2024, lagen knapp 82.000 Bewerber- und mehr als 23.500 Arbeitgeberurteile vor, die ihre favorisierten Jobportale benannten und deren Leistung bewerteten.
Das sind die diesjährigen Testsieger und TOP-platzierten Online-Jobportale:
Marktführer und Herausforderer: Ein Blick auf die führenden Generalisten
In der aktuellen Bewertung der Jobbörsen übernimmt Stepstone wieder die Führung unter den Generalisten, nachdem Stellenanzeigen.de im Vorjahr überraschend die Spitzenposition eroberte. Arbeitgeber schätzen an Stepstone insbesondere die hohe Reichweite und effektive Gewinnung qualifizierter Bewerber.
Stellenanzeigen.de punktet vor allem durch persönliche Betreuung und effizienten Kundenservice mit schnellen, flexiblen Lösungen.
LinkedIn klettert um einen Rangplatz nach oben, gemeinsam mit Stellenanzeigen.de auf Platz zwei, und bietet eine unverzichtbare Plattform für Berufstätige weltweit. Es zeichnet sich durch eine dynamische Community aus, die global nach Jobmöglichkeiten suchen und von Arbeitgebern und Headhuntern kontaktiert werden können. Dies macht LinkedIn zu einem wertvollen Partner im Recruiting.
Jobware bleibt seit 2010 konstant unter den Top 3 der wichtigsten deutschen Jobbörsen. Arbeitgeber loben die herausragende Betreuung und den direkten Kontakt zu Beratern, was eine schnelle und individuelle Umsetzung ihrer Anliegen ermöglicht.
Spitzenreiter bei Jobsuchmaschinen: Indeed, Heyjobs, Stellenonline.de und Jobbörse.de
Indeed behauptet sich auch dieses Jahr als führende Jobsuchmaschine und überzeugt vor allem Stellensuchende durch Vielfalt, Nutzerfreundlichkeit und Aktualität. Diese schätzen die Transparenz durch Unternehmensbewertungen und die Möglichkeit, Gehaltsspannen in verschiedenen Branchen einzusehen, was einen erfolgreichen Karriereeinstieg oder -aufstieg unterstützt.
Heyjobs festigt seine Spitzenposition gemeinsam mit Indeed und wird besonders von Arbeitgebern geschätzt. Kunden loben die professionelle und sehr persönliche Beratung sowie die intuitive Bedienung der Plattform. Das Gesamtpaket ist stimmig und erzielt gute Ergebnisse.
Stellenonline.de rutscht von der letztjährigen gemeinsamen Spitzenposition auf Platz 3, überzeugt aber weiterhin durch Benutzerfreundlichkeit, persönlichen Service und schnelle, zuverlässige Bearbeitung von Anfragen. 92 Prozent der Arbeitgeber und Stellensuchenden empfehlen diese Plattform weiter.
Jobbörse.de schafft es in diesem Jahr auf den 3. Rangplatz und überzeugt vor allem Bewerber und Bewerberinnen mit guten Leistungen.
Spezialisierte Jobportale: Jobvector, PraktischARZT und Greenjobs führen das Feld an
Im Bereich der spezialisierten Jobbörsen haben sich Jobvector, PraktischARZT und Greenjobs als herausragende Plattformen etabliert und jeweils ihre eigenen Nischen erfolgreich besetzt.
Jobvector, die spezialisierte Jobbörse für Ingenieure, Informatiker, Mediziner und Naturwissenschaftler, klettert um einen Rangplatz auf die Spitzenposition. Die Plattform bietet eine Vielzahl aktueller Stellenangebote, informative Fachartikel und Karrieretipps. Arbeitgeber loben die persönliche Beratung und den exzellenten Kundenservice, was Jobvector zu einem erstklassigen Partner für Unternehmen und Fachkräfte in diesen Branchen macht.
PraktischARZT belegt den zweiten Platz und bleibt die führende Jobbörse für Ärzte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die hohen Zufriedenheitswerte sowohl von Arbeitgebern als auch von Jobsuchenden unterstreichen die Qualität der Plattform. Arbeitgeber profitieren von der hohen Sichtbarkeit ihrer Stellenanzeigen und erhalten erstklassige Unterstützung beim Social Media Recruiting. Bewerber finden eine beeindruckende Vielfalt an aktuellen Positionen.
Greenjobs hat in diesem Jahr einen signifikanten Sprung von Platz 5 auf das Siegertreppchen unter die TOP 3 geschafft. Die Plattform deckt eine breite Palette von Berufen in den Zukunftsmärkten wie erneuerbare Energien, Umwelttechnologie, Umweltforschung, Umweltplanung und Umweltverwaltung ab. Arbeitgeber zeigen sich äußerst zufrieden mit der Kundenbetreuung, der Nutzerfreundlichkeit des Portals und dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem bietet Greenjobs eine umfangreiche Auswahl an aktuellen Jobangeboten für alle, die an beruflichen Möglichkeiten in diesen zukunftsweisenden Feldern interessiert sind.
Durch ihre Spezialisierung und die hohe Qualität ihrer Dienstleistungen können diese Spezialjobbörsen als Testsieger in ihren jeweiligen Nischen betrachtet werden und bieten sowohl Arbeitgebern als auch Bewerbern maßgeschneiderte Lösungen.
Top-Jobbörsen für Studenten, Absolventen und Young Professionals: E-fellows.net, Karriere.Unicum.de und Stellenwerk
In der Kategorie der besten Jobbörsen für Studenten, Absolventen und Young Professionals hat sich e-fellows.net in diesem Jahr an die Spitze gesetzt. Mit einem Sprung von Platz 2 auf die Spitzenposition überzeugt diese Plattform durch eine Vielzahl aktueller Stellenangebote von renommierten Unternehmen. Zusätzlich bietet e-fellows.net spannende Fachbeiträge, Ratgeberartikel und Events, die sowohl das Studium als auch den Berufseinstieg unterstützen.
Karriere.Unicum.de, die zweitplatzierte Jobbörse, rutscht um einen Rang ab und belegt nun den zweiten Platz. Diese Plattform zeichnet sich durch ein umfangreiches Angebot an Stellenanzeigen in verschiedenen Branchen, Fachrichtungen und Regionen aus. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen zertifizierten Jobtest, Experten-Tipps und Karriere-News, die wertvolle Informationen für den Einstieg in die Berufswelt bieten.
Stellenwerk verliert ebenfalls einen Rangplatz und belegt den dritten Platz. Diese Jobbörse bietet ein einzigartiges Recruiting direkt am Campus. Durch ein starkes Netzwerk aus Partnerhochschulen in ganz Deutschland können Arbeitgeber gezielt Studierende und Absolventen erreichen, egal ob als Aushilfskraft, Werkstudent, Praktikant oder qualifizierte Nachwuchs-Fachkraft.
Unangefochtene Sieger bei Berufseinsteigern: Azubiyo, Aubi-Plus und Azubi.de
Die spezialisierten Jobbörsen Azubiyo, Aubi-Plus und Azubi.de bieten Schülern und Auszubildenden hervorragende Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und der Auswahl passender Karrierewege. Diese Plattformen stellen zahlreiche Informationen und Ratgeber bereit, darunter Bewerbungstipps, Bewerbungsvorlagen und Berufswahltests.
Azubiyo behauptet auch in diesem Jahr souverän die Spitzenposition. Die Plattform überzeugt durch eine vielfältige Auswahl an Ausbildungsplätzen in nahezu allen Branchen und Regionen sowie durch ihr benutzerfreundliches Design und die intuitive Bedienung.
Aubi-Plus bleibt auf dem zweiten Rangplatz und erleichtert Schülern erheblich die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Neben einem breiten und aktuellen Angebot an Ausbildungsstellen unterstützt Aubi-Plus die Nutzer bei der Berufswahl. Die benutzerfreundliche und übersichtliche Oberfläche des Portals wird von den Nutzern geschätzt.
Azubi.de hält sich weiterhin unter den TOP 3 der besten Jobbörsen für Schüler und Auszubildende. Die Nutzer profitieren von einem benutzerfreundlichen Design und intuitiver Bedienung. Zusätzlich bietet Azubi.de einen Podcast mit wichtigen Karriere-Tipps und die Möglichkeit, durch einfaches Swipen in nur 60 Sekunden den passenden Beruf zu finden.
Diese Plattformen unterstützen junge Menschen effektiv bei der Suche nach ihrem Traumberuf und bieten wertvolle Ressourcen und Tools für den Berufseinstieg.
Transparenz im Markt
Es gibt über 1.600 Online-Jobportale in Deutschland und dieser Wettbewerb soll dazu beitragen, mehr Transparenz in den Jobbörsenmarkt zu bringen. So können diese Ergebnisse wertvolle Erkenntnisse für Arbeitgeber und Stellensuchende gleichermaßen aufzeigen, um die jeweils passende Jobbörse zu finden.
Detailinformationen zu den Jobportalen finden Sie hier:
Jobbörsen im Arbeitgeberurteil
Jobbörsen im Bewerberurteil





