Bitkom: Nur wenige Unternehmen nutzen digitale Bewerbungstools
- Drei Viertel setzen noch auf die Bewerbungsmappe aus Papier, nur 17 Prozent auf die Online-Bewerbung mit einem Klick
- Karrieremessen, Headhunting und aktive Suchen in Online-Netzwerken spielen wichtige Rolle bei der Mitarbeitergewinnung
Berlin, 04. Januar 2024 - In Deutschland leiden fast alle Unternehmen unter Fachkräftemangel, doch noch immer machen viel zu viele es Interessierten unnötig schwer, sich einfach zu bewerben. Praktisch alle Unternehmen (99 Prozent) setzen auf die Bewerbung per E-Mail, und gleichzeitig ermöglichen drei Viertel (73 Prozent) weiterhin die Einreichung einer klassischen Bewerbungsmappe auf Papier. Dagegen bieten nur 43 Prozent die Bewerbung via Online-Tool an, wo Interessierte durch den Prozess geführt werden. Gerade einmal 17 Prozent setzen auf eine One-Klick-Bewerbung in Business-Netzwerken. Dabei müssen viele relevante Informationen nicht noch einmal neu eingegeben werden, da sie automatisch aus dem eigenen Profil übertragen werden. Und 16 Prozent der Unternehmen verwenden Bewerbungs-Apps auf dem Smartphone. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 853 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Zu viele Unternehmen setzen noch auf Bewerbungsverfahren wie vor 20 Jahren. Der Wettbewerb um die besten Fachkräfte beginnt bereits mit einem niedrigschwelligen Bewerbungsprozess“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.
8 von 10 Unternehmen (80 Prozent) finden Bewerberinnen und Bewerber mit Hilfe von Stellenangeboten, häufiger genannt werden nur Initiativbewerbungen (95 Prozent). Zwei Drittel (64 Prozent) setzen auf Übernahmen aus Praktika. Fast jedes zweite Unternehmen (47 Prozent) nutzt die Ansprache auf Karrieremessen, 32 Prozent suchen über Headhunter und 28 Prozent rekrutieren neue Beschäftigte über Active Sourcing, also durch die gezielte Suche und Ansprache auf Social Media oder in Business-Netzwerken wie LinkedIn oder Xing. Ein Fünftel (21 Prozent) übernimmt Beschäftigte aus Projekten oder aus Tätigkeiten als Freelancer. So gut wie keine Rolle spielen hingegen Bootcamps oder Crash-Kurse, die digitale Kompetenzen vermitteln. Nur jedes hundertste Unternehmen (1 Prozent) findet dort neue Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter.
Bitkom lädt zur Work & Culture im Rahmen der TRANSFORM ein
Das Recruiting in der digitalen Welt ist auch Thema der Work & Culture am 7. März 2024. Die Konferenz zur digitalen Arbeitswelt des Bitkom findet im Rahmen der zweitägigen TRANSFORM in der Station Berlin statt. Darüber hinaus geht es um Fachkräftesicherung, New Work & New Leadership, Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt, Nachhaltigkeit & Corporate Digital Responsibility sowie Gleichstellung und Diversität. Dazu kommen digitale Vordenkerinnen und Vordenker, HR-Führungskräfte, Startups, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Alle Informationen unter www.work-culture.de.
Hinweis zur Methodik
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 853 Unternehmen ab 3 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 33 bis KW 41 2023 statt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Welche der folgenden Möglichkeiten bieten Sie Interessenten und Interessentinnen zur Einreichung einer Bewerbung in Ihrem Unternehmen aktuell an?“ und „Welche der folgenden Möglichkeiten nutzen Sie, um Mitarbeitende zu rekrutieren?“
Verwandte Beiträge
Die aktuelle Corona-Krise hat dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen im Home-Office arbeiten. Für viele Arbeitnehmer erfüllt sich damit ein langer Wunsch, aber gibt es beim Home-Office wirklich solch paradiesische Arbeitsbedingungen? Wie wird das Arbeiten in den eigenen Räumlichkeiten möglichst effektiv?Warum ist das Homeoffice in Zeiten von Corona für viele Arbeitnehmer die einzige Chance, um ihrer Arbeit weiter nachzugehen?
Der Corona-Virus stellt Unternehmen auf der ganzen Welt vor neue und vor allem große Herausforderungen. Um die Ausbreitung des Virus eindämmen zu können, haben viele Länder konkrete Ausgangsbeschränkungen erlassen. Schulen und Kitas wurden geschlossen, die Produktion in vielen Betrieben wurde auf ein Minimum zurückgefahren und immer mehr Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Insofern es die Branche zulässt, befolgen die Firmen den Rat der Gesundheitsexperten und ermöglichen den Beschäftigten das Arbeiten in den eigenen vier Wänden. Damit stehen nicht nur die Chancen gut, dass ein Unternehmen nicht zu stark unter den wirtschaftlichen Auswirkungen leiden muss, sondern viele Angestellte können so auch ihren Job behalten.Viele Arbeitnehmer haben sich bereits vor Corona die Chance auf Homeoffice gewünscht. Nun wird der Wunsch war, doch erfüllen sich jetzt die Wünsche oder zeigt sich ein anderes Bild? Für viele Mitarbeiter ist das Homeoffice ein Traum: Bequem von Zuhause aus arbeiten, kein Stress im Büro, keine nervigen Staus im Stadtverkehr und ein flexibles Gestalten der eigenen Arbeit – das klingt nach Selbstbestimmung und Freiheit. Darüber hinaus gibt es keine Kollegen, die einem mit ihren seltsamen Angewohnheiten in den Wahnsinn treiben und auch keinen Chef, der während der Arbeitszeit ständig über die Schultern schaut. Das Ganze klingt wahrlich nach paradiesischen Arbeitsbedingungen. Allerdings erfordert es auch viel Disziplin, klare Grenzen und einen deutlichen Fokus. Vielen Arbeitnehmern wird jetzt erst bewusst, dass sich das Home-Office zwar in vielerlei Hinsichten als vorteilhaft erweist, dafür aber auch viele Schattenseiten mit sich bringt.Welche Chancen und Risiken ergeben sich durch das Homeoffice für Arbeitnehmer?
Die Arbeit im Homeoffice hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist unter anderem die Gefahr der Überlastung, weil es beim Home-Office oft keine klare Trennlinie zwischen Pausen, Arbeit und Feierabend gibt. Viele Angestellte bleiben so dauerhaft im Arbeitsmodus. Damit wird der Arbeitnehmer nicht entlastet, sondern zusätzlich gestresst, weil die räumliche Distanz zum Abschalten nicht vorhanden ist. Darüber hinaus können die meisten Aufgaben nur bewältigt werden, wenn es den Mitarbeitern nicht an Motivation, Leistungsbereitschaft und Disziplin mangelt. Allerdings ergeben sich durch die aktuelle Lage auch viele Chancen. So beschäftigen sich immer mehr Arbeitgeber mit den modernen Technologien und flexiblen Arbeitsmodellen. Langfristig könnte dies dazu beitragen, dass Unternehmen deutlich schneller, nachhaltiger und kostensparender arbeiten können. Immer öfter wird die Frage laut, warum der Mensch für ein Meeting um den halben Erdball fliegt, wenn es auch durch eine Videokonferenz möglich wird.Welche Methoden gibt es, um die Arbeit im Homeoffice trotz Krise möglichst effektiv zu gestalten?
Um die Arbeit in den eigenen vier Wänden möglichst effektiv zu gestalten, ist neben einer leistungsstarken, qualitativen Büroausstattung sowie einer stabilen, möglichst schnellen Internetverbindung auch eine ruhige Umgebung wichtig. Störfaktoren, wie ein bellender Hund, das klingelnde Telefon oder die spielenden Kinder im Nebenzimmer sollten weitestgehend vermieden werden, um die aktuellen Aufgaben zielgerichtet und konzentriert zu erledigen. Darüber hinaus müssen Angestellte lernen, wie sich privates von beruflichem besser trennen lässt. Das Setzen fester Arbeitszeiten und eigener Ziele, die Vermeidung von Ablenkungen, das Einhalten von Pausen sowie ein geordnetes Arbeitsumfeld sind die erfolgversprechendsten Maßnahmen für ein effektives Arbeiten im Home-Office.Fazit
Viele Menschen stehen dem Home-Office positiv, aber auch kritisch gegenüber, was teilweise auch berechtigt sein mag. Wer im Home-Office produktiv arbeiten möchte, muss nicht nur viel Selbstmotivation und Disziplin aufbringen, sondern auch für ausreichend Erholungspausen sorgen, um nicht zwangsläufig mit einer Überbelastung kämpfen zu müssen.
Die Welt muss sich aufgrund der Corona-Pandemie derzeit gewaltigen Aufgaben widmen. Durch die derzeitige Krise wird der Ausnahmezustand schon fast zum Normalzustand: Ausgangssperren, Kontaktverbote und Grenzkontrollen, während die Länder dieser Erde versuchen, die Ausbreitung der Pandemie weitestgehend einzudämmen. Aber warum ist die Krise auch für die Wirtschaft eine Gefahr und wie können sich Arbeitgeber sowie Arbeitnehmer auf die möglichen Auswirkungen vorbereiten und ergeben sich unter Umständen nach der Corona-Krise auch völlig neue Chancen für die Wirtschaft?Warum und wie kann die Corona-Krise eine Gefahr für die Wirtschaft in Deutschland sein?
Die Bekämpfung der Corona-Pandemie bringt nicht nur das gesellschaftliche Leben der Deutschen zum Erliegen, sondern trifft auch die Wirtschaft mit voller Härte. Produktionsstopp in zahlreichen Unternehmen, Home-Office statt Büro sowie die Schließung von Dienstleistungsbetrieben und lokalen Geschäften, die keine lebensnotwendigen Waren verkaufen. Das dies nicht ohne Folgen für die Wirtschaft bleibt, ist selbstverständlich. Unternehmen werden durch diesen globalen Flächenbrand weltweit vor riesige Herausforderungen gestellt, sodass viele Betriebe schon jetzt auf einen wirtschaftlichen Aufschwung und vielleicht sogar umso stärkere Nachfragen in der zweiten Jahreshälfte hoffen.Für welche Branchen gilt dies ganz besonders und warum?
Die Corona-Krise macht vor kaum einem Wirtschaftszweig halt. Während bei der Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009 vor allem Banken und die Großindustrie zu kämpfen hatten, betrifft die aktuelle Mischung aus Umschwung, Virus und Wirtschaftskrise vor allem das Hotel- und Gaststättengewerbe, Veranstalter sowie den öffentlichen Handel. Durch die aktuelle Situation bleiben zahlreiche Unternehmen bis auf weiteres geschlossen. So dürfen nur noch Geschäfte öffnen, die Waren des täglichen Bedarfs verkaufen. Friseure, Massagestudios und viele weitere Dienstleistungen mit Personenkontakt hingegen dürfen derzeit nicht ausgeführt werden. Immer mehr Menschen müssen den Urlaub oder die Geschäftsreise stornieren, da auch Flüge derzeit nur vereinzelt stattfinden und sogar große Unternehmen wie Automobilhersteller müssen teilweise für Wochen die Produktion bremsen.Welche Risiken ergeben sich durch die Krise auch speziell für den Arbeitsmarkt?
Schon jetzt ist die Zahl der Kurzarbeiter auf einem neuen Rekordstand, denn bereits mehr als 650.000 Betriebe wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für Kurzarbeit registriert. Auch wenn dies bereits trauriger Rekord ist, wird die Zahl Schätzungen zufolge noch weiter ansteigen. In Deutschland gibt es insgesamt rund 3,5 Millionen Betriebe. Somit haben schon jetzt mindestens 18 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit angemeldet. Betroffen wären davon schätzungsweise 7,5 Millionen Arbeitnehmer, also jeder sechste Beschäftigte. Zwar liegen derzeit noch keine genauen Arbeitslosenzahlen vor, allerdings rechnet die BA schon jetzt mit einem erheblichen Anstieg der Arbeitslosenquote. In einer ersten Prognose kommt auch das Institut für Arbeitsmarktforschung (IAB) zu der Annahme, dass die Arbeitslosigkeit zunehmen wird. Insofern die Wirtschaft nach den Osterfeiertagen bzw. im April/Mai wieder hochgefahren werden kann, soll die Zahl der Arbeitslosen im Jahresmittel um etwa 90.000 Beschäftigte zunehmen.Welche Möglichkeiten gibt es für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, um sich auf die möglichen Auswirkungen vorzubereiten?
Auch wenn die Zeit während der Krise sicherlich eine harte Phase ist, so wird es auch eine Zeit nach Corona geben. Auch wenn derzeit noch nicht vorauszusehen ist, wann der Krisen-Höhepunkt der Entwicklung überschritten sein wird, können und sollten Unternehmen sich schon jetzt auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten. So muss der Wiederanlauf des Geschäftsbetriebes umfassend geplant werden, was für viele Betriebe ebenfalls eine große Herausforderung sein dürfte. Neben finanziellen Ressourcen müssen auch Lieferketten und personelle Kapazitäten reaktiviert werden. Da sich aber auch die Märkte möglicherweise ändern können, müssen Unternehmen zudem die veränderte Marktlage neu bewerten und Investitionsplanungen neu kalkulieren. So dürfte zu erwarten sein, dass nach der Krise die Internetnutzung und der E-Commerce deutlich zunehmend werden. Nicht zuletzt sollten Unternehmen gezielt daraufsetzen, bereits jetzt fähigen Mitarbeitern Weiterbildungen anzubieten, denn so kann die Zeit mit sinnvollen Aufgaben überbrückt werden. Während einer Weiterbildung lernen die Teilnehmer auch neue Ansätze in Krisenzeiten kennen, die sie schließlich gewinnbringend im Unternehmen einbringen können. Zudem können solche Maßnahmen zu einem großen Motivationsschub bei den Mitarbeitern sorgen.Positives Denken: Welche neuen Chancen ergeben sich für Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach der Corona-Krise?
Durch die Corona-Krise besteht endlich die Möglichkeit, die digitalen Techniken in vielen Bereichen des Berufslebens auszuschöpfen und diese optimal in die Arbeitsprozesse zu integrieren. So könnten Video-Konferenzen in Zukunft zum Standard werden und auch das Arbeiten aus dem Home-Office könnte schon bald Normalität sein. Die aktuelle Lage trägt dazu bei, dass das Internet sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich zu einer absoluten Selbstverständlichkeit wird, wovon besonders Onlineplattformen profitieren dürften. Unternehmen können in Zukunft auf kostspielige Meetings verzichten, indem sie vermehrt Videokonferenzen abhalten. Auch die Umwelt und damit der Mensch profitieren von der derzeitigen Lage, denn schon jetzt zeichnet sich eine deutliche Verringerung des CO2-Ausstoßes durch weniger Berufsverkehr ab. Zwar werden die Emissionen nach der Krise voraussichtlich wieder ansteigen, allerdings kann die derzeitige Situation unter Umständen zu neuen Verhaltensveränderungen bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern führen. Die aktuelle Entwicklung kann außerdem mehr Menschen dazu bewegen, Interesse an alternativen Wirtschaftsmodellen zu zeigen.Fazit
Schätzungen zufolge werden die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise noch einige Wochen zu spüren sein. Bisher ist noch völlig unklar, wie stark der Arbeitsmarkt betroffen sein wird. Allerdings wird es nach der Krise auch wieder einen Aufschwung geben, der völlig neue Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bereithält. Es könnte sogar sein, dass der Aufschwung nach einer kurze Ruhephase sogar noch deutlich stärker zulegt, da dann eine Form des „Nachholbedarfs“ besteht. Jetzt heißt es: Positiv denken!
Häufiges Waschen, kaputte Teile, neue Teammitglieder: Wer auf Firmenuniformen setzt, muss dafür sorgen, dass alle optimal ausgestattet sind. Das Mietsystem verspricht sorglose Komplettpakete.
Schutzkleidung selbst anschaffen oder eine Mietoption nutzen? Das Wichtigste zuerst: Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Im Gegenteil, jedes Unternehmen muss entsprechend seinen Bedürfnissen und seinem Budget die optimale Lösung finden.
Die verschiedenen Optionen für Ihr Unternehmen
Option 1: Mietwäsche – Waschen, reparieren, austauschen, einmal das Rundum-sorglos-Paket
Die Werbung für textile Dienstleister erscheint sehr attraktiv: Wer mit ihnen Geschäfte macht, muss sich keine Sorgen mehr um Arbeitskleidung machen. Von Schutzkleidung über den Firmenlook inklusive angebrachtem Logo, Wäschewaschen, Reparieren und Austauschen hin zum Einkleiden neuer Teammitglieder: Wäschelieferanten zum Mieten sorgen für das gepflegte und hygienische Erscheinungsbild ihrer Teammitglieder und kümmern sich um die gesamten Logistikprozesse bis zur Lieferung neuer Kleidung in das vom Lieferanten bereitgestellte Schließfach.
Typischerweise bieten Textildienstleister folgende Leistungen an:
Erstausstattung Personalisieren mit Firmenlogo Spezielle Größenanpassung Warenhaus Logistik und Vertrieb Reinigung und Bügel-Service Kontrollieren und reparieren der Arbeitskleidung.Option 2: Kaufen – Ganz allein oder bei einem Dienstleister
Am günstigsten ist es, Ihre Arbeitskleidung bei einem Arbeitskleidungsanbieter zu kaufen und diese mit Ihrem Firmenlogo etc. anpassen und personalisieren zu lassen. Das Unternehmen organisiert alles selbst, was oft zu erheblichen „versteckten“ Kosten führt, zum Beispiel wenn sich der Chef oder Teammitglieder um die Beschaffung und Pflege der Kleidung kümmert – nicht um ihre eigentlichen Aufgaben. Diese Variante eignet sich besonders für Basisartikel (z.B. einheitliche T-Shirts).
Soll die Arbeitskleidung hingegen stärker auf den jeweiligen Look des Unternehmens abgestimmt sein, können Sie bei professionellen Dienstleistern auch einzelne Kollektionen erwerben. Dies ermöglicht auch die Möglichkeit des Zuschnitts nach den Bedürfnissen der Teammitglieder. Nachbestellungen sind auf Anfrage möglich. Die Reparatur und Wartung übernimmt das Unternehmen selbst.
Die Besonderheiten beim Mieten von Arbeitskleidung
Die Mindestmietdauer beträgt in der Regel drei Jahre. In dieser Zeit können nicht mehr benötigte Kleidung zurückgegeben und neue Teammitglieder neue Kleidung tragen. Ob hierfür Kosten anfallen, bestimmt der Einzelvertrag. Wichtig: Lesen Sie hier auch das Kleingedruckte! Generell ist es für Unternehmen zwingend erforderlich, vor Vertragsabschluss genaue Konditionen zu recherchieren und Dienstleister zu vergleichen, insbesondere hinsichtlich der Nebenkosten.
Auch das Thema „Restwert“ von Kleidungsstücken muss berücksichtigt werden: Oftmals weisen Textildienstleister darauf hin, dass der Restwert von Kleidungsstücken nach drei oder vier Jahren bei null liegt. Wer vertraglich verpflichtet ist, die Kleidung nach Ablauf der Mietzeit zum Restwert zurückzunehmen, hat dafür Sorge zu tragen, dass er nicht unmittelbar vor Ablauf der Mietzeit neue Kleidung erhält. Ferner bietet die Restwertfrage ein Druckmittel für Unternehmen, die weniger tragen, also ihre Kleidung länger als üblich verwenden.
So sieht ein typisches Handelsmodell aus
Wäschevermieter wechseln ihre Kleidung normalerweise einmal pro Woche. Insgesamt sind drei Sets im Umlauf: Eines von Teammitgliedern getragen, eines als Reserve im Schrank und eines in der Waschküche. Die Kosten werden in der Regel pro Satz Arbeitskleidung festgesetzt: Besteht ein Satz aus zwei Teilen (Jacke, Hose) und wird eine Mietpauschale von 75 Cent pro Stück/Woche verrechnet, beträgt der Wochenpauschale pro Teammitglied/Woche 4,50 €.
Sonderfall: Schutzkleidung und Warnhinweise sowie Hygienevorschriften
Wenn Teammitglieder persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen, muss diese während der gesamten Tragedauer den geforderten Standards entsprechen. Hier durchlaufen Mietwäsche-Dienstleister fachgerechte Waschprozeduren und prüfen, ob die Kleidung jederzeit den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Gleiches gilt für Hygieneregeln, beispielsweise im Lebensmittelhandel, deren Einhaltung bei der Vermietung von Textilien gewährleistet ist.
Die Besonderheiten beim Kaufen von Arbeitskleidung
Jeder, der ein Fan eines bestimmten professionellen Modehauses ist oder Kleidung mit einem besonderen Stil oder einer bestimmten Funktion für seine Gruppe beschaffen möchte, kann bei Mietanbietern auf Einschränkungen stoßen. Das Angebot der Textilanbieter orientiert sich an aktuellen Moden und gemeinsamen Funktionen für unterschiedliche Branchen. Dienstleister haben jedoch nur eine begrenzte Anzahl von Kollektionen in ihrem Sortiment. Weiterhin liegt der Fokus auf langlebigen Materialien, die sich in industriellen Reinigungsbetrieben bewährt haben und leicht zu reparieren sind. Wer also besonderen Wert auf bestimmte Eigenschaften von Kleidung legt, hat beim Kauf oft mehr Möglichkeiten.
Flexiblere Handhabung beim Waschen und Neukauf
Mit einem Kaufmodell können Unternehmen selbst entscheiden, wann sie ihre Kleidung waschen oder erneuern. Wenn etwa Teammitglieder bei schlechtem Wetter im Freien arbeiten, sollte nasse und verschmutzte Kleidung bis zum Wechsel der Mietwäsche nicht in einem schlecht belüfteten Behälter aufbewahrt werden. Wenn die Kleidung selten getragen wird, kann das Teammitglied sie außerdem länger als erwartet oder in der Mietdauer vorgesehen tragen.
Waschvorschriften und sichere Pflege
Der geringste Aufwand für das Unternehmen entsteht, wenn die Teammitglieder ihre eigenen Textilien zu Hause waschen. Dies sollte jedoch im Arbeitsvertrag festgehalten werden. Ebenso können auch Waschmaschinen und Trockner im Unternehmen betrieben werden, sofern eine verantwortliche Person benannt ist.
Fazit
Arbeitskleidung zu mieten ist dann von Vorteil, wenn Sie sich ihren Arbeitsalltag etwas erleichtern wollen. Sie müssen sich weder um die Wartung noch die Reparatur oder das Waschen kümmern und Ihre Teammitglieder sind stets passend ausgerüstet – und das nach den vorgegebenen Sicherheitsstandards. Jedoch werden die Tragedauer der Arbeitskleidung und die Designs vom Anbieter bestimmt.
Sollten Sie Wert auf bestimmte Designs oder Marken legen, kann sich der Kauf von Schutzkleidung somit für Sie lohnen. Beachten Sie hierbei aber, dass Sie Kapazität für ein Teammitglied benötigen, dem Sie diese Aufgabe auftragen können. Denn, um immer passende, saubere und ausgestattete Schutzkleidung vorrätig zu haben, braucht es Organisation.
Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und es gibt mehr und mehr Menschen, die als digitale Nomaden oder Remote-Arbeitnehmer tätig sind. Das bedeutet, sie verdienen ihren Lebensunterhalt durch Online-Arbeit und haben dementsprechend keinen festen Arbeitsplatz. Oft reisen sie von Ort zu Ort und arbeiten von überall auf der Welt aus. Dabei nutzen sie oft WLAN-Netzwerke, die nicht gerade sicher sind.
Zum Glück gibt es VPNs (Virtuelle Private Netzwerke), die dafür sorgen, dass die Online-Sicherheit dennoch gewährleistet wird. In diesem Artikel soll es darum gehen, warum digitale Nomaden ein VPN benötigen und wie es ihnen helfen kann, ihre Privatsphäre zu schützen.
Wie funktioniert ein VPN?
Ein VPN errichtet eine verschlüsselte Verbindung zwischen einem Computer oder einem anderen Gerät und einem Server, der sich an einem anderen Ort befindet. Daten, die zwischen dem Gerät und dem Server ausgetauscht werden, sind verschlüsselt, so dass sie für Hacker und andere Personen mit böswilligen Absichten unleserlich sind. Mit einem VPN können digitale Nomaden im Internet ihrer Arbeit nachgehen, ohne sich um Sicherheitsrisiken sorgen zu müssen.
Deshalb ist ein VPN für digitale Nomaden so wichtig
Remote-Arbeit, also Arbeit, welche man von einem beliebigen Ort aus ausführen kann, wird immer beliebter. Damit man dabei trotzdem sicher vor Cyberkriminellen ist, sollte man auf ein VPN setzen.
Im Anschluss wollen wir die Gründe dafür noch einmal genauer beleuchten.
1. Sicherheit in öffentlichen Netzwerken
Eine der größten Gefahren für Remote-Arbeitnehmer ist das öffentliche WLAN. Dies sind Netzwerke, die oft ungesichert sind und von jedem genutzt werden können. Hacker haben so eine einfache Möglichkeit, sich die Netzwerke zu Nutze zu machen und persönliche Daten von den Nutzern zu stehlen.
Wird ein VPN verwendet, werden die Daten verschlüsselt, die zwischen dem Gerät des Nutzers und dem VPN-Server ausgetauscht werden. So können Hacker nichts mit den Daten anfangen.
2. Mehr Privatsphäre bei der Internetnutzung
Privatsphäre beim Internetsurfen muss nicht kompliziert sein. Durch die Nutzung eines VPNs kannst du ganz einfach deine privaten Daten schützen. Schließlich gibt es ganz schön viele Institutionen, die es auf genau diese abgesehen haben. Von Behörden, über Internetdienstanbieter bis hin zu Werbetreibenden – sie alle sammeln gerne persönliche Informationen.
Mit einem VPN können digitale Nomaden ihren kompletten Onlineverkehr verschlüsseln und auch noch ihre IP-Adresse verbergen, wenn sie im Netz unterwegs sind. Top-Anbieter bieten eine vollständige Abdeckung für alle Geräte. So ist sicheres Surfen rund um die Uhr möglich – egal, ob man einen Desktop-PC, einen Laptop, ein Tablet oder ein Smartphone verwendet.
3. Von unterwegs auf das heimische Netzwerk zugreifen
Wo auch immer du dich gerade befindest, mit einem VPN kannst du von überall aus auf dein Heimnetzwerk zugreifen. Dies kann praktisch sein, wenn du für die Arbeit bestimmte Daten benötigst.
Zudem ist es bekannt, dass in unterschiedlichen Länder auch verschiedene Inhalte für Streamingdienste angeboten werden. Für einige kann es dann eine regelrechte Qual sein, wenn gerade die neue Staffel der Lieblingsserie rausgekommen ist, du dich aber in einem Land befindest, in dem diese nicht verfügbar ist.
Mit einem guten VPN-Dienst brauchst du dir darüber zum Glück keine Gedanken machen. Du hast von überall Zugriff auf die Inhalte deines Heimatlandes, wenn du dich mit einem VPN-Server aus diesem Land verbindest.
Was ist das beste VPN für digitale Nomaden?
Mittlerweile gibt es viele verschiedene VPN-Anbieter auf dem Markt. Natürlich werben alle damit, dass ihr jeweiliger Service am besten ist. Besonders bei den kostenlosen Diensten ist aber Vorsicht geboten. Kein Anbieter kann einen so komplexen Dienst wie ein VPN komplett gebührenfrei zur Verfügung stellen. Musst du selbst also kein Geld für den Service bezahlen, finanzieren sich die Dienste häufig durch Werbung, die dann immer wieder als lästige Pop-ups erscheint. Es ist auch möglich, dass kostenlose VPN-Anbieter deine Daten an Dritte verkaufen, um damit ihren Umsatz zu generieren. Mit Schutz der Privatsphäre hat das Ganze dann nicht mehr wirklich etwas zu tun. Es ist also besser, einen gewissen Preis für einen solchen Service zu bezahlen.
Wirklich gute Provider bieten aber eine gratis VPN-Testversion. So kannst du erstmal sichergehen, dass dieser Dienst deine Erwartungen erfüllt, bevor du ein kostenpflichtiges Abonnement abschließt.
Zusammenfassend kann man also sagen, das digitale Nomaden mit einem VPN ihre Verbindungen sichern, Einschränkungen umgehen und ihre Privatsphäre schützen können. Sie können damit sicher im Netz surfen und ihre Arbeit von jedem beliebigen Ort aus erledigen. Dabei braucht man sich keine Gedanken bezüglich der Sicherheitsrisiken zu machen.
Wenn du also mit Remote-Arbeit liebäugelst oder schon digitaler Nomade bist, können wir dir nur wärmstens empfehlen, dir ein VPN zuzulegen. Denn Vorsorge ist in jedem Fall besser als einer Cyberbedrohung zum Opfer zu fallen.




