
Zwei Drittel der Berufstätigen sind im Sommerurlaub beruflich erreichbar
- 57 Prozent gehen davon aus, dass Vorgesetzte Erreichbarkeit erwarten
- 14 Prozent wollen von sich aus im Urlaub ansprechbar sein.
Pressemitteilung von Bitkom, Berlin, 26.06.2023:
Im Strandkorb mal kurz die Mails checken, beim Sightseeing mit Kunden telefonieren: Rund zwei Drittel (65 Prozent) der Berufstätigen, die in diesem Jahr einen Sommerurlaub geplant haben, sind in dieser Zeit auch beruflich erreichbar. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum vergangenen Jahr (71 Prozent), aber immer noch eine klare Mehrheit. Ein Drittel (34 Prozent) will im Sommerurlaub komplett abschalten und nicht auf dienstliche Anfragen reagieren. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 349 Berufstätige, die dieses Jahr in den Sommerurlaub fahren wollen. Demnach sind unter den Jüngeren (16 bis 29 Jahre) 63 Prozent im Urlaub erreichbar, während es unter den Älteren (50 bis 64 Jahre) 70 Prozent sind. Kaum Unterschiede bei der Erreichbarkeit gibt es zwischen Männern (66 Prozent) und Frauen (64 Prozent).
Rund zwei Drittel der Berufstätigen sind telefonisch (65 Prozent) beziehungsweise per Kurznachrichten wie SMS oder Whatsapp (63 Prozent) erreichbar. Knapp ein Viertel (23 Prozent) liest oder beantwortet berufliche Mails. 17 Prozent sind zu Videocalls etwa über Skype, Zoom oder Facetime bereit, 11 Prozent können über Kollaborationstools wie Microsoft Teams oder Slack kontaktiert werden. Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Berufstätigen ist im Sommerurlaub erreichbar, da sie davon ausgeht, dass ihre Vorgesetzten dies erwarten. Bei der Hälfte (49 Prozent) erwarten es nach eigener Ansicht die Kolleginnen und Kollegen, 44 Prozent gehen davon aus, dass es ihre Kundinnen und Kunden erwarten. Nur 14 Prozent sagen von sich aus, dass sie im Sommerurlaub erreichbar sein möchten.
„In Zeiten von Homeoffice und mobilem Arbeiten vermischen sich bei vielen Berufstätigen im Arbeitsalltag private und berufliche Tätigkeiten. Umso wichtiger ist deshalb, den Urlaub zur Erholung zu nutzen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Arbeitgeber sind hier in der Pflicht, klare Regeln wie Vertretungslösungen zu etablieren, zu kommunizieren und durchzusetzen. Der Urlaub sollte nur im äußersten Notfall gestört werden.“
Hinweis zur Methodik
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1002 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt, darunter 349 Berufstätige, die einen Sommerurlaub geplant haben. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Sind Sie im Sommerurlaub in diesem Jahr beruflich erreichbar?“ und „Warum sind Sie im Urlaub erreichbar?“
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Der aktuelle Stellenmarkt ist für Jobsuchende häufig undurchsichtig und verwirrend und die Anbieter von Online-Jobportalen stehen in harter Konkurrenz zueinander und kämpfen immer wieder neu um die Gunst der Nutzer. Zudem gibt es noch zahlreiche regionale Portale, Jobsuchmaschinen und Unternehmenskarriereseiten. Dass Jobsuchende hier oft den Überblick verlieren, ist mehr als verständlich. Aber wie findet man als Arbeitnehmer und Arbeitgeber die passende Jobbörse?Warum nutzen immer mehr Menschen Online-Jobbörsen für die Jobsuche?Wer auf der Suche nach einem geeigneten Job ist, wird sicherlich auch in den Zeitungen noch auf einige interessante Stellenanzeigen stoßen. Allerdings sind die Angebote hier inzwischen relativ übersichtlich geworden, sodass sich immer mehr Menschen Online nach einem passenden Job umsehen. Dies hat für den Bewerber viele Vorteile, denn in Online-Netzwerken, auf Karriereseiten von Unternehmen sowie auf Jobportalen lassen sich die Jobs nach ganz bestimmten Auswahlkriterien vorfiltern. Durch die Eingabe von Jobtitel, Branche, Beschäftigungsort, Berufserfahrung und Gehaltsspanne werden interessante Stellenangebote angezeigt, die oft schon hervorragend zu den Qualifikationen sowie den Vorstellungen des Bewerbers passen. Damit ermöglichen Online-Jobbörsen eine zielgenaue und vor allem zeitsparende Suche.Warum wird es immer wichtiger die richtige Jobbörse zu nutzen?Das Angebot an Online-Jobbörsen gleicht einem Dschungel, denn dort trifft meist eine große Vielzahl auf wenig Übersichtlichkeit. Doch wer auf der Suche nach einem neuen Job ist, hat ohnehin schon viele offene Fragen und braucht deshalb Angebote, die eine leichte und zielgenaue Recherche ermöglichen. Die Anzahl der vorhandenen Jobangebote, deren Qualität sowie die allgemeine Benutzerfreundlichkeit sind in diesem Zusammenhang wichtige Aspekte. Damit sich ein passender Traumjob finden lässt, müssen Bewerber auch auf der richtigen Jobbörse suchen. Es gibt mittlerweile viele fachspezifische Internetdienste, die für die einzelnen Berufsgruppen und Branchen spezielle Stellenmärkte zur Verfügung stellt. Durch einen gezielten Jobbörsenvergleich für Arbeitnehmer können Bewerber sicherstellen, dass die jeweilige Jobbörse die richtigen Schwerpunkte für den gesuchten Job setzt. Es gibt auch einen Jobbörsenvergleich für Arbeitgeber, sodass sich Unternehmen ihre Stellenanzeigen ebenfalls ganz gezielt auf fachspezifischen Online Jobbörsen platzieren können.Welche konkreten Vorteile & Chancen ergeben sich dadurch für Arbeitnehmer bzw. Bewerber?Neben der Tatsache, dass im Internet eine deutlich gezieltere Jobsuche möglich ist, ergeben sich für Bewerber durch die Nutzung von Online-Jobbörsen noch weitere Vorteile. Da der Bewerbungsprozess oft direkt online abgewickelt werden kann, profitieren Bewerber von einer erheblichen Vereinfachung, womit eine deutliche Zeitersparnis gewährleistet wird. In den meisten Fällen ist die Nutzung der Jobbörsen für Arbeitnehmer zudem kostenfrei und auch die Bewerbungen lassen sich deutlich kostengünstiger erstellen als klassische Unterlagen in Papierform, die per Post versendet werden müssen. So können Bewerber mit wenig Kosten- und Zeitaufwand alle relevanten Dateien wie Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate und dergleichen auf der jeweiligen Webseite hochladen und die nötigen biographische Daten in ein Webformular eingeben. Da zudem permanent neue Stellenangebote online gehen, erweitern sich die Bewerbungsmöglichkeiten, was unter Umständen zu einem schnelleren Erfolg führt. Zunehmend setzen Online-Jobbörsen auch smarte Matching-Technologien ein, die dem Bewerber ausschließlich passende Stellenausschreibungen anzeigen.Welche konkreten Vorteile & Chancen ergeben sich dadurch für Unternehmen?Die größten Vorzüge von Online-Stellenanzeigen liegen für Unternehmen vor allem in der Optimierung und Vereinfachung des Bewerbermanagements sowie den damit verbundenen Einsparungen und zielgenauen Anzeigenplatzierungen. Im Gegensatz zu einer traditionellen Printanzeige kann eine Online-Stellensuche deutlich kostengünstiger verbreitet werden. Mithilfe von geeigneten IT-Lösungen lassen sich Bewerbungen zudem deutlich schneller und effizienter bearbeiten, denn alle relevanten Daten können elektronisch erfasst und weiterverarbeitet werden. Auch eine Änderung der geschalteten Stellenanzeigen ist in der Regel jederzeit problemlos möglich. Zudem können durch eine Mitarbeitersuche im Internet auch die begehrten Fachkräfte schneller und effizienter erreicht werden, während durch die vereinfachte Verarbeitung der Bewerberdaten erneut Kosten- und Zeiteinsparungen entstehen.Nach welchen Kriterien sollte man die Jobbörse aussuchen, damit Arbeitnehmer und Arbeitgeber maximalen Erfolg haben?Bekanntheit, Reichweite und Kosten sind aus Arbeitgebersicht sicherlich die klassischen Kriterien bei der Wahl der richtigen Jobbörse. Für Bewerber sind hingegen andere Aspekte von Bedeutung, wie etwa die Anzahl und Aktualität der Stellenanzeigen oder auch die Qualität der veröffentlichten Stellen. So ist es zwecklos, wenn auf einem Portal zwar zahlreiche Stellen zur Verfügung stehen, diese aber schon längst nicht mehr aktuell sind. Auch die Benutzerfreundlichkeit spielt eine wichtige Rolle. So muss sich eine Online-Jobbörse leicht durchsuchen lassen, indem sich die Stellenanzeigen durch Eingabe einiger Filterkriterien einschränken lassen.Das FazitIm Internet gibt es zahlreiche Jobportale, die sich hervorragend für die Suche nach einem neuen Traumjob eignen. Wer im Dschungel der Online-Jobbörsen nicht den Überblick verlieren will, sollte allerdings im Vorfeld durch unseren Jobbörsenvergleich auf Jobboersencheck.de die Effektivität, Bekanntheit und Benutzerfreundlichkeit der einzelnen Anbieter überprüfen.
JOBWECHSEL-KOMPASS für das zweite Quartal 2023 erschienen: Wechselstimmung nimmt auch wegen der Diskussion um Arbeitszeitverkürzung Fahrt auf.
Pressemitteilung von stellenanzeigen.de, 27.06.2023:
Die Vier-Tage-Woche wird zum Wechselgrund für viele Fachkräfte. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen JOBWECHSEL-KOMPASS, den die KÖNIGSTEINER Gruppe quartalsweise mit der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de erhebt. Demzufolge suchen 42 % der Befragten, die offen für einen Wechsel sind, gezielt nach Arbeitgebern, die eine Vier-Tage-Woche anbieten. 81 % der Wechselwilligen würden generell gerne in diesem derzeit viel diskutierten Arbeitszeitmodell arbeiten. Zum Vergleich: Die derzeit weniger wechselwilligen Beschäftigten sind zu einem Anteil von 68 % daran interessiert.
Insgesamt ist die Wechselbereitschaft im zweiten Quartal um 4 % auf aktuell 32 % angestiegen. Besonders stark auf Jobsuche sind junge Menschen mit geringer Berufserfahrung. Bei ihnen stieg das Interesse im Vergleich zum Beginn des Jahres um 5 % auf 47 %. Für die aktuelle Ausgabe des JOBWECHSEL-KOMPASS befragte das Marktforschungsunternehmen bilendi bundesweit 1.075 Beschäftigte.
Mehr als die Hälfte glauben, dass sich die Vier-Tage-Woche durchsetzt
Im Rahmen des akuten Fachkräftemangels und möglichen Arbeitgeberangeboten an gefragte Talente als Antwort auf diesen wird seit Anfang des Jahres eine Vier-Tage-Woche intensiv diskutiert – zu Recht, wie die Zahlen des JOBWECHSELKOMPASS zeigen. Denn mehr als drei Viertel der wechselwilligen Kandidat*innen (77 %) finden Arbeitgeber, die in ihren Stellenanzeigen oder auf ihren Karrierewebseiten auf eine Vier-Tage-Woche verweisen, attraktiver als andere Unternehmen, die offene Stellen besetzen möchten. Zudem interessant: Nur 38 % der potenziellen Jobwechsler*innen würden bei dieser Arbeitszeitverkürzung auf Gehalt verzichten. Insgesamt würden auch nur 35 % aller an einer Vier-Tage-Woche interessierten Befragten akzeptieren, in diesem Fall auch nur für vier Tage bezahlt zu werden. Aktuell arbeiten 15 % aller Befragten tatsächlich in einer Vier-Tage-Woche. Insgesamt gehen 60 % davon aus, dass diese irgendwann die heutige Fünf-Tage-Woche ersetzen wird.
„Unsere Zahlen zeigen die Bedeutung des Themas. Aus der individuellen Perspektive der Beschäftigten betrachtet ist „weniger Arbeit bei gleichem Gehalt“ auch absolut nachvollziehbar. Derartige Ansprüche an die Arbeitswelt durch wechselwillige Arbeitnehmer*innen sind allerdings nur deshalb möglich, weil wir mehr freie Stellen als Kandidat*innen haben. Dieses Problem kann sich durch Arbeitszeitmodelle wie die Vier-Tage-Woche aber noch einmal verschärfen, da so noch mehr Mitarbeiter*innen für die gleiche Menge Arbeit benötigt werden. Eine mögliche Folge sind steigende unternehmerische Kosten, die das Wachstum hemmen, die Preise für die Konsumenten erhöhen und den Spielraum für sonstige Mitarbeiter-Benefits einengen. Die Auseinandersetzung mit derartigen Konsequenzen sollte unbedingt erfolgen, bevor Arbeitgeber reflexartig auf die Vier-Tage-Woche umstellen", so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe, zu den Ergebnissen der Umfrage.
Vor allem Akademiker*innen mit ausgeprägten Wechselambitionen
Die allgemeine Wechselstimmung auf dem deutschen Arbeitsmarkt nimmt gemäß des JOBWECHSEL-KOMPASS derzeit noch einmal mehr Fahrt auf als schon in den vorherigen Quartalen der Fall war. Neben jungen Menschen zeigen sich vor allem Beschäftigte mit akademischer Ausbildung zunehmend offen für eine neue berufliche Herausforderung bei einem alternativen Arbeitgeber. Waren zu Beginn des Jahres noch 29 % der Akademiker*innen in Deutschland grundsätzlich wechselbereit, sind es nun schon 38 %. Auf dem gewerblichen Blue-Collar-Arbeitsmarkt stieg der Anteil dagegen moderat von 28 % auf 30 %. Diese ansteigende Bereitschaft zur beruflichen Veränderung geht einher mit einer gleichbleibend hohen Zufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitgeber. So sind nach wie vor mehr als zwei Drittel aller Befragten glücklich in ihrem derzeitigen Arbeitsverhältnis. Bei den Arbeitnehmer*innen mit ausgeprägtem Wechselwunsch sind dagegen weniger als die Hälfte der Kandidat*innen glücklich im aktuellem Job. „Wir sehen an unseren Zahlen, dass viele Beschäftigte ihren Wert auf dem Arbeitsmarkt erkennen und das für sich nutzen wollen. Für Arbeitgeber bedeutet das, dass die Mitarbeiterbindung für sie mindestens genauso wichtig wird wie die Mitarbeitersuche“, so Peter Langbauer, Geschäftsführer der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de. Der weit überwiegende Anteil der Beschäftigten geht davon aus, dass ihr Marktwert auch zukünftig weiter sehr stark sein wird. So gehen 82 % davon aus, dass sich ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt in einem Jahr besser oder zumindest genauso gut darstellen werden wie derzeit.
Über die Analyse
Für den JOBWECHSEL-KOMPASS befragt das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de quartalsweise mehr als 1.000 Beschäftigte zu ihren beruflichen Zukunftsaussichten sowie ihrer Wechselbereitschaft. Der aktuelle Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im Mai 2023. Alle Teilnehmer*innen waren zum Zeitpunkt der repräsentativen Befragung erwerbstätig.
Über KÖNIGSTEINER
Bereits seit 1967 steht die KÖNIGSTEINER Gruppe für ganzheitliche HR-Beratung und ist einer der Pioniere für Personalmarketing. Mit seinen Kreativ- und Digital-Sparten hat das Unternehmen längst den Schritt zu einer digitalen HR-Beratung für erfolgreiche Personalsuche vollzogen. Ausgehend von sechs Unternehmensstandorten deckt die KÖNIGSTEINER Gruppe die gesamte Palette des Personalmarketings ab, von der klassischen Annonce bis hin zu nachhaltigen Employer-Branding-Konzepten und Programmatic-Marketing-Kampagnen. Als eine der wenigen großen Personalmarketing-Agenturen verfolgt die KÖNIGSTEINER Gruppe den digitalen Erfolgsweg und erreicht mit "Data Driven Recruiting" und modernen Performance-Onlinemarketing-Methoden nahezu alle potenziellen Kandidaten, die sie im Anschluss mit suchenden Arbeitgebern zusammenbringt.
Redaktion
HR Präsenz I Sascha Theisen I st@hr-praesenz.de
Ein Wachwechsel und viele Shootingstars.76.000 Bewerber und 21.000 Arbeitgeber haben entschieden.
12.09.2023, KölnFür Bewerbende sind sie die Quelle Nr.1 für Stellenangebote, die meisten Bewerbungen und Einstellungen kommen über sie: Jobbörsen! Sie sind seit Jahren der wichtigste Kanal für beide Seiten des Arbeitsmarktes. Umso wichtiger ist das Urteil der Nutzer bei der Auswahl.Mehr als 76.000 Bewerber und über 21.000 Arbeitgeber haben ihre Erfahrungen geteilt und damit als Jury die Basis für die renommierten Gütesiegel „Deutschlands beste Jobportale 2023“ gebildet. Auf der diesjährigen HR-Leitmesse „Zukunft Personal Europe“ wurden im Rahmen des „Future of Recruiting Summits“ die Gewinner-Jobbörsen offiziell ausgezeichnet.
Indeed konnte sich, wie im letzten Jahr, fünf „Nutzer-Oscars“ (TOP 3 Platzierungen) sichern. Jobvector und Linkedin liegen mit vier TOP 3 Auszeichnungen direkt dahinter, vor den gleichplatzierten Yourfirm und Karriere.Unicum.de, die auf dem vierten Platz jeweils 2 „Nutzer-Oscars“ erhielten.
Die Frage „Wo soll ich schalten?“Auf einer allgemeinen Jobbörse, einer Jobsuchmaschine oder einer Spezial-Jobbörse muss daher neu gestellt werden, da jetzt mit Linkedin auch ein Soziales Karriere Netzwerk im Spiel der Großen mitmischt. Und XING ist nah dran auf den weiteren Plätzen zu finden.
Die TOP 3 - Testsieger 2023 in verschiedenen Kategorien
Bei den Generalisten-Jobbörsen standen 15 Jobportale im Wettbewerb und innerhalb der Siegergruppe aus dem letzten Jahr zeigen sich Verschiebungen. Zudem gibt es in diesem Jahr 2 drittplatzierte Jobbörsen.
StepStone musste 2023 nach langen Jahren erstmals den Titel an Stellenanzeigen.de abgeben und sich mit einem zweiten Platz begnügen. Stellenanzeigen.de konnte gegenüber dem Vorjahressieger insbesondere bei der Weiterempfehlung als auch bei der Zufriedenheit bei Bewerbenden punkten. Auf dem 3. Rangplatz konnte sich Jobware halten, muss sich diesen aber mit dem letztjährigen Zweitplatzierten Linkedin teilen.
Kategorie der Spezialjobbörsen
Insgesamt standen 19 Jobportale im Wettbewerb: PraktischArzt, eine Jobbörse für ÄrzteInnen und Medizinstudenten, kann den Titel aus dem Vorjahr verteidigen und ist erneut Testsieger bei den Spezialjobbörsen. Jobvector, ein fachspezifischer Stellenmarkt für Naturwissenschaftler, Mediziner, Informatiker & Ingenieure, gelang in diesem Jahr wieder der Sprung von Platz 3 auf den 2. Platz. Den 3. Rangplatz teilen sich Hogapage, eine Jobbörse aus der Hotellerie und Gastronomiebranche und Yourfirm, der Mittelstandsprofi.
Kategorie der JobsuchmaschinenIm Wettbewerb der Jobsuchmaschinen gibt es erstmals in diesem Jahr drei Testsieger: Indeed, Stellenonline.de und Heyjobs. Über 13.000 Bewerber und 1.800 Arbeitgeber haben abgestimmt.
Was zeichnet die Testsieger besonders aus?
Indeed wurde zum 8. Mal in Folge auf die Spitzenposition gewählt und ist die meist frequentierte Jobsuchmaschine der Arbeitgeber, die zudem eine riesige Auswahl an Jobangeboten für Bewerber bereithält.
Stellenonline.de teilte sich bereits im letzten Jahr den Testsieger-Titel mit Indeed und kann auch in diesem Jahr vor allem Arbeitgeber mit einer persönlichen und kompetenten Kundenbetreuung und einem hervorragenden Preis-/Leistungsverhältnis überzeugen.
Heyjobs springt von Platz 4 in 2022 auf die Testsiegerposition. Arbeitgeber bescheinigen Heyjobs eine Top-Kundenbetreuung mit sehr schnellen Reaktionszeiten und dem Portal eine hohe Nutzerfreundlichkeit.
Auszeichnungen nach Zielgruppen
Zum sechsten Mal wurden in diesem Jahr auch die besten Jobbörsen für einzelne Bewerbergruppen, wie z.B. für Berufsstarter, „Schüler und Azubis“, oder Berufsfelder wie IT, Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Naturwissenschaftler ermittelt. IT und Tech Recruiting ist in der letzten Zeit bei vielen Firmen immer mehr in den Mittelpunkt des Leidensdrucks im Recruiting – auch trotz Corona - gerückt. Vielleicht hilft da ein genauer Blick in die beiden Ranglisten der Zielgruppen-Jobbörsen?
In der Kategorie der Ingenieure / Technik wurden insgesamt über 6.300 Feedbacks ausgewertet. Bei den „Besten Jobportalen für Ingenieure“ kam es gegenüber dem Vorjahr zu leichten Veränderungen: Indeed mußte den 1. Platz wieder abgeben an den Shootingstar LinkedIn und fiel auf den 2. Platz. Jobvector sicherte sich wie im Vorjahr Platz 3.
Bitkom und McKinsey kommen in einer gemeinsamen Studie zu dem Ergebnis, dass bis zum Jahr 2026 in Deutschland bis zu 780.000 Technologie-Expertinnen und -Experten fehlen könnten.Wer IT-ler sucht, ist bei Indeed, Jobvector und neu LinkedIn, der Nummer 1, 2 und 3 in der Kategorie „Beste Jobportale für IT“ sehr gut aufgehoben.
Im Fachbereich der Wirtschaftswissenschaften liegt die Datenbasis bei über 8.500 Bewerberfeedbacks. Indeed konnte den Vorjahreserfolg wiederholen und sichert sich erneut die Testsieger-Auszeichnung. Auf Platz zwei und drei folgen LinkedIn und Yourfirm.
Im Fachbereich der Naturwissenschaften und Mathematik wurden 2.100 Bewerberfeedbacks ausgewertet. In diesem Ranking kommt es zu kräftigen Veränderungen: Vorjahreszweiter Indeed sicherte sich dieses Jahr den 1. Rangplatz. Der Testsieger des letzten Jahres Karriere.Unicum. sank auf Platz 3 und Jobvector stieg wieder vom 3. auf den 2. Platz.
In der Kategorie der SAY (Studenten, Absolventen, Young Professionals) können wir auf mehr als 12.000 Bewerber-Bewertungen zurückgreifen und 14 Jobbörsen, die im Wettbewerb stehen. So haben wir in dieser Kategorie die größte Datenbasis. Unangefochtener Testsieger in der Kategorie der besten Jobbörsen für Studenten, Absolventen und Young Professionals ist und bleibt das Portal Karriere.Unicum. Diese Jobbörse überzeugt auch dieses Jahr Bewerber mit der höchsten Zufriedenheitsnote. Die Portale auf dem 2. Platz, neu Stellenwerk geteilt mit e-fellows.net, liegen vor dem Staufenbiel Institut.
Bei den Jüngsten, in der Kategorie Schüler und Azubis, haben über 2.400 Schüler und Auszubildende ihr Votum abgegeben. Dabei wurde Azubiyo erneut zum Testsieger der besten Jobbörse für Schüler und Auszubildende gewählt. Aubi-plus kann die gute Position aus dem Vorjahr bestätigen und sichert sich auch dieses Jahr den 2. Rangplatz. Neu auf dem dritten Platz ist Azubi.
Kategorie „Regionale Jobbörsen“Mit einer starken Präsenz und Bekanntheit in der Region Südwestfalen und sehr hohen Zufriedenheitswerten führt Karriere Südwestfalen das Ranking der besten Regionalportale weiterhin an und sichert sich das 4. Mal in Folge die Testsieger-Auszeichnung. Den zweiten Platz kann sich 2023 OberfrankenJOBS.de erkämpfen. Zwei Portale teilen sich in diesem Jahr den 3. Platz: zum wiederholten Mal gehört mittelfrankenJOBS.de zu den TOP 3 unter den Regionalportalen, gemeinsam mit Regio-Jobanzeiger, dem bundesweiten Netzwerk regionaler Stellenmärkte in ganz Deutschland.
Über die Organisatoren von Deutschlands beste JobportaleOrganisatoren des renommierten Preises im Markt der Jobbörsen sind die Kooperationspartner PROFILO mit dem Bewertungssportal Jobboersencheck.de und das Institute for Competitive Recruiting (ICR). Ziel ist es, mit der Auszeichnung mehr Transparenz für Arbeitgeber zu schaffen, wenn es darum geht, die richtige Jobbörse auszuwählen. Bewertungsgrundlage für alle bewerteten Stellenportale sind Zufriedenheit und Weiterempfehlung – einzigartig ist dabei, daß sowohl Bewertungen von Jobsuchenden als auch von Arbeitgebern ausgewertet werden.
Die Gewinner 2023 (jeweils Platz 1-3) in den einzelnen Jobportal-Gattungen: Die vollständigen Ranglisten finden Interessenten ab Anfang nächster Woche unter www.deutschlandsbestejobportale.de.
Zur Funktionsweise des Qualitätstests „Deutschlands beste Jobportale“In einer Kombination aus Nutzung, Kundenzufriedenheitsanalysen und Weiterempfehlungsrate prüft er die Qualität und dient als Orientierung für Bewerber und Arbeitgeber. Jobportalbetreiber können die Resultate zur Verbesserung ihres Angebots und zur Wettbewerberanalyse nutzen. Der Qualitätscheck leistet einen Beitrag zur Transparenz im Arbeitsmarkt und hilft Bewerbern und Arbeitgebern besser zueinander zu finden.
Methodik der BerechnungDie Beliebtheit eines Jobportals ergibt sich aus der Kombination der Sichtbarkeit mit der Zufriedenheit und der Weiterempfehlungsrate. Was sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt, erklärt sich im Folgenden. Für die Gesamtauswertung werden nur Jobportale berücksichtigt, die auf der Bewerberseite mind. 30 Bewertungen (bei Gütesiegeln für Berufsfeldern mind. 20) und auf der Arbeitgeberseite mind. 30 Bewertungen aufweisen.
Nutzungshäufigkeit Zur Berechnung der Sichtbarkeit wird sowohl bei Bewerbern als auch bei Arbeitgebern bei den Jobportalen das Sistrix Ranking (www.sistrix.de), korrigiert um eine evtl. Teilnutzung (mit z.B. 10% der angenommenen Gesamtnutzung von Mediaportalen wie z.B. die Jobbörse meinestadt.de oder Kalaydo) herangezogen.
ZufriedenheitZur Berechnung der Zufriedenheit werden die Bewertungen der Stellensuchenden (Jobboersencheck.de) bzw. der Unternehmen (Jobboersencheck.de) herangezogen. Dabei gilt folgende Aktualitätsgewichtung: 60% zählen die Bewertungen der letzten 24 Monate / 40% ältere Bewertungen.
WeiterempfehlungsrateZur Berechnung der Weiterempfehlungsrate werden die Angaben der Stellensuchenden (Jobboersencheck.de) bzw. der Unternehmen (Jobboersencheck.de) herangezogen. Dabei gilt folgende Aktualitätsgewichtung: 60% zählen die Bewertungen der letzten 24 Monate / 40% ältere Bewertungen.
Entstehung des GesamtrankingsFür das Gesamtranking werden zunächst alle Jobportale mit mehr als 30 Bewertungen (20 bei Berufsfeldern) auf Seiten der Bewerber anhand dieser Kriterien ausgewertet. Dasselbe geschieht auf der Arbeitgeberseite mit allen Jobportalen, die mindestens 30 Bewertungen haben.
Über ICR:Das Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg, berät Unternehmen zum Thema Recruitment Performance Management und hilft ihnen dabei, ihr Recruitment wettbewerbsfähig zu machen. Es bildet eine Plattform mit dem Ziel, die Recruitmentfunktion in Deutschland zu verbessern. Dieses Ziel wird erreicht durch die Entwicklung von Standards, Benchmarks und der Schaffung von Markttransparenz sowie der Aufzeigung von Verbesserungspotenzialen in den Prozessen der Personalsuche, -auswahl und –einstellung. Beispiele aus dem Portfolio des ICR: Recruiting Reports (z.B. Quo Vadis Recruitment, Social Media Recruiting, Active Sourcing Report, Recruiting Controlling), Branchenvergleiche z.B. zu Bewerbermanagementsystemen, Multi-JobPosting „CandidateReach“, Active Sourcing Schulungen und Training von Recruitern und Fachvorgesetzten.
Internet: www.competitiverecruiting.de
Über Jobboersencheck.de powered by PROFILO:Arbeitgeber und Bewerber zur richtigen und passenden Jobbörse zu führen – das ist das Ziel von jobboersencheck.de. Im kostenlosen Vergleichsportal für Online-Jobbörsen finden Arbeitgeber und Bewerber anhand von zusammen 97.000 unabhängigen Bewertungen heraus, welche Jobbörse für welche Position den größten Erfolg verspricht – aufgeschlüsselt nach Branchen, Berufsfelder, Fachrichtungen und Regionen.
Internet: www.jobboersencheck.de
Ansprechpartner für die Medien:Wolfgang BrickweddeInstitute for Competitive RecruitingRömerstraße 4069115 HeidelbergT +49 (0) 6221 7194007M +49 (0) 160 7852859E-Mail: wb@competitiverecruiting.de
Stepstone Gehaltsreport 2025:
Erstmals über 1 Mio. Gehaltsdaten analysiert Bruttomediangehalt in Deutschland liegt bei 45.800 Euro EU-Richtlinie zu Entgelttransparenz kommt: über die Hälfte der Unternehmen noch nicht vorbereitetDÜSSELDORF, 8. Januar 2025 — Alle interessiert es, aber viele sprechen nur ungern darüber: das Gehalt. Auch Unternehmen beschäftigt das Tabuthema Nummer eins weiterhin: Obwohl bis Mitte 2026 die EU-Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland umgesetzt werden muss, fühlt sich die Hälfte der Unternehmen nicht ausreichend darauf vorbereitet (50 Prozent). Weiteren 21 Prozent ist die Richtlinie nach eigenen Angaben bislang unbekannt. Das ergab eine aktuelle Stepstone Befragung unter 5.800 Menschen, darunter über 800 Recruiter*innen anlässlich des Gehaltsreports 2025.
„Bereits in anderthalb Jahren fordert die EU von Unternehmen mehr Gehaltstransparenz“, sagt The Stepstone Group Arbeitsmarktexperte Dr. Tobias Zimmermann. „Auch wenn die Vorgabe erst in deutsches Recht übertragen werden muss – Gehaltstransparenz wird auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken sein. Und das ist gut so: Recruiting wird effizienter und fairer, während Jobsuchende fundiertere Entscheidungen treffen können. Unternehmen können jetzt noch die Zeit nutzen, um Strukturen anzupassen. Wir bei Stepstone unterstützen Arbeitgeber deshalb schon seit Jahren bestmöglich mit relevanten Gehaltsinformationen und sorgen für mehr Gehaltstransparenz – damit endlich jeder Arbeitnehmende zu jeder Zeit seinen Marktwert kennt und weiß, was er verdienen kann.“ Stepstone veröffentlicht seit 2021 Gehaltsspannen auf Jobs bei Stepstone.de und gibt mit dem Gehaltsplaner Orientierung, welches Gehalt Menschen erzielen können. Im Gehaltsreport zeigt Stepstone zudem jährlich, was Deutschland verdient. Für den diesjährigen Report wurden erstmals über eine Million Gehaltsdaten von der Jobplattform analysiert.
Stepstone Gehaltsreport 2025: Bruttomediangehalt liegt bei 45.800 Euro
Laut Stepstone Gehaltsreport 2025 verdienen Vollzeit-Arbeitnehmende in Deutschland im Median rund 45.800 Euro brutto jährlich. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher als das Mediangehalt liegen. Ausgewertet wurden mehr als 1 Mio. Gehaltsdaten. Die Erhebung ist repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss, und Wirtschaftssektor.
Doch nicht überall in Deutschland wird gleich verdient: Ganz oben steht Hamburg, danach folgen Baden-Württemberg, Hessen und Bayern, jeweils mit Bruttomediangehältern von über 50.000 Euro. Das Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern. In Vollzeit arbeitende Frauen erzielen ein Bruttomediangehalt von 42.100 Euro, während Männer 48.000 Euro verdienen. Somit entspricht das Gender Pay Gap 12,4 Prozent. Die bereinigte Gehaltslücke zwischen den Geschlechtern beträgt 5,7 Prozent.
Die wichtigsten Ergebnisse des Gehaltsreports auf einen Blick:
Berufsgruppen: Top-Gehälter für Ärzt*innen
Ärzt*innen erzielen das höchste Mediangehalt. Laut Gehaltsreport 2025 sind es ganze 98.750 Euro. Auf Rang zwei liegt die Berufsgruppe Banken & Versicherungen (59.500 Euro), danach folgen Ingenieur*innen (58.500 Euro) und Unternehmensberater*innen (58.250 Euro). Angestellte im Groß- und Einzelhandel (37.750 Euro) und im Gastgewerbe (37.250 Euro) sind im Berufsgruppenvergleich das Schlusslicht.Unternehmensgröße und Branche: Je größer das Unternehmen – desto höher das Gehalt – gerade im Bankwesen
Mit steigender Mitarbeitendenzahl steigt das Gehalt. In großen Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitenden wartet ein Bruttomediangehalt von 57.750 Euro. Beschäftigte bei Arbeitgebern mit bis zu 50 Beschäftigten erzielen 40.500 Euro. Im Branchenvergleich zahlen Banken die höchsten Gehälter und ein Bruttomediangehalt von 65.500 Euro. Danach folgen die Luft- und Raumfahrtindustrie (62.000 Euro) und die Pharmabranche (60.750 Euro). Aber auch Versicherungen (59.750 Euro) und die Chemiebranche (58.250 Euro) sind in den Top fünf. Am Ende der Liste stehen Gastgewerbe (37.250 Euro), Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Gartenbau (38.500 Euro) sowie die Freizeit-, Touristik-, Kultur- & Sportbranche (41.250 Euro).Gender Pay Gap: Frauen verdienen 12,4 Prozent weniger
Frauen in Vollzeitbeschäftigung verdienen mit einem Mediangehalt von 42.100 Euro 12,4 Prozent weniger als Männer (48.000 Euro). Klammert man Einflussfaktoren wie Alter, Branche, Berufsgruppe, Ausbildung, Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Bundesland, Stadt und Personalverantwortung aus, bleibt ein bereinigter Gender Pay Gap bei 5,7 Prozent.Region: Gehälter in Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen rund 10 Prozent über dem Schnitt
In Hamburg ist das Gehalt mit 52.000 Euro am höchsten. Den zweiten Platz belegen Baden-Württemberg und Hessen mit jeweils 50.250 Euro. Knapp dahinter liegt Bayern mit 50.000 Euro. Schlusslichter sind Mecklenburg-Vorpommern (39.500 Euro) und Sachsen-Anhalt (39.750 Euro). In Ostdeutschland beträgt das Bruttomediangehalt 39.250 Euro, in Westdeutschland 46.900 Euro. Bei den Landeshauptstädten stechen München (58.000 Euro) und Stuttgart (56.250 Euro) heraus. Weitere Großstädte mit Top-Gehalt sind Frankfurt am Main (57.250 Euro) und Düsseldorf (52.500 Euro).Hohes Gehalt: Personalverantwortung und Hochschulabschluss sind Top-Faktoren
Akademiker*innen verdienen mehr: Vollzeitbeschäftigte mit Hochschulabschluss verdienen 60.500 Euro. Das sind ca. 40 Prozent mehr als Beschäftigte ohne Studienabschluss (43.100 Euro). Personalverantwortung macht sich bezahlt: Wer ein Team leitet, erzielt ein Bruttomediangehalt von 53.250 Euro. Ohne Personalverantwortung sind es 43.300 Euro. Erfahrung im Job wirkt sich positiv auf das Gehalt aus. Berufseinsteiger*innen mit unter einem Jahr Berufserfahrung erzielen ein Gehalt von 39.000 Euro. Nach sechs Jahren steigt es auf 47.250 Euro.Weitere Informationen
Der Stepstone Gehaltsreport 2025 zum Download und weitere Informationen und Einordnungen für Arbeitgeber, Führungskräfte und Recruiter*innen: www.stepstone.de/gehaltsreport
Informationen und Einordnungen für Arbeitnehmer*innen und Bewerber*innen: www.stepstone.de/magazin/gehaltsvergleich
Weitere Informationen zum Thema Entgeltransparenz: www.stepstone.de/e-recruiting/hr-wissen/gehalt/entgelttransparenzgesetz/
Stepstone bietet mit Compensation Partner Unternehmen eine Lösung, um faire und wettbewerbsfähige Gehaltsstrukturen aufzusetzen: www.stepstone.de/e-recruiting/produkte/compensation-partner/
Über den Stepstone Gehaltsreport 2025
Der Stepstone Gehaltsreport 2025 basiert auf einer der größten Gehaltsdatenbanken in Deutschland mit Gehaltsangaben nach Ort und Region, Berufsgruppe, Branche, Berufserfahrung und vielem mehr. Der Gehaltsreport 2025 ist repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung auf Bundes- und Landesebene nach den Kriterien Alter, Geschlecht, Hochschulabschluss und Wirtschaftssektor. Die Gehaltsangaben sind nicht direkt mit denen aus den Vorjahren vergleichbar. Dies resultiert aus Veränderungen in der Auswertungsmethodik und der Zusammensetzung der Stichprobe.
Zu Datenbasis und MethodikFür den Gehaltsreport 2025 wurden 1.052.211 Vergütungsdaten ausgewertet, die im Zeitraum Januar 2022 bis November 2024 erhoben wurden. Davon stammen 63 Prozent von Männern und 33 Prozent von Frauen. Der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung beträgt 31 Prozent. Alle Gehaltsdaten sind in Euro angegeben, zugunsten der besseren Lesbarkeit gerundet und weisen den Median des Gehaltsniveaus im Jahr 2024 aus, sofern nicht anders angegeben. Die Daten beziehen sich auf das Bruttojahresgehalt inklusive Boni, Provisionen, Prämien etc. Sie basieren auf erhobenen Gehaltsinformationen von Vollzeitbeschäftigten.
Die Datenbasis für die Studie wurde aus den Vergütungsdaten der Stepstone Datenbank zusammengestellt. Die Daten werden mithilfe des Stepstone Gehaltsplaners auf Stepstone.de erhoben und wissenschaftlich analysiert. Sämtliche Daten wurden von unseren Vergütungsberater*innen geprüft und einer Gewichtung unterzogen.
Was ist das Mediangehalt? Und was unterscheidet es vom Durchschnittsgehalt?Der Durchschnitt wird berechnet, indem alle Werte summiert und danach durch die Anzahl der Datensätze geteilt wird. Der Durchschnittswert kann durch extrem hohe oder niedrige Werte verzerrt werden. Zur besseren Einordnung des Durchschnittswertes hilft deshalb ein Vergleich mit dem Median. Der Median ist der Wert, der genau in der Mitte aller Werte liegt. Das heißt, es gibt exakt gleich viele Gehälter, die niedriger und die höher sind als das Mediangehalt.
Gender Pay GapDer angegebene Gender Pay Gap beschreibt die unbereinigte Entgeltlücke, bei der viele gehaltsrelevante Parameter wie Berufserfahrung und Bildungshintergrund vermischt werden. Der unbereinigte Wert vergleicht die männlichen und weiblichen Beschäftigten in ihrer Gesamtheit miteinander. Er ist als Differenz des Jahresgehaltes zwischen Männern und Frauen im Verhältnis zum Gehalt der Männer zu verstehen.
Ein Großteil der Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen lässt sich jedoch durch andere Einflussfaktoren erklären (z.B. Alter, die Branche, die Berufsgruppe, die Ausbildung, die Berufserfahrung, die Unternehmensgröße, das Bundesland und die Stadt und die Personalverantwortung). Berücksichtigt man diese Faktoren in einem Rechenmodell, ergibt sich der bereinigte Gender Pay Gap. Er kann als die Gehaltsdifferenz zwischen zwei Personen interpretiert werden, die in allen berücksichtigten Merkmalen außer dem Geschlecht identisch sind.
Über die Stepstone-Befragung Job & Gehalt 2024/2025Können Arbeitnehmer*innen in Deutschland ihren Marktwert einschätzen? Wie stehen sie zur Gehaltsverhandlung? Welche Rolle spielt das Gehalt im Job und bei der Bewerbung? Und wie transparent gehen die Menschen mit dem Thema Gehalt um? Stepstone hat im November 2024 zu diesen und weiteren Themen rund 8.600 Beschäftigte, darunter ca. 1.600 Führungskräfte und über 800 Recruiter*innen, in Deutschland befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter, Geschlecht und Bildung.
Über den Stepstone GehaltsplanerDie Jobplattform Stepstone bietet neben dem jährlichen Stepstone Gehaltsreport weitere Services zum Thema Gehalt. Dazu gehört auch der Stepstone Gehaltsplaner, für den Jobexpert*innen und Marktforschende einen Algorithmus entwickelt haben, der auf Basis der wichtigsten Gehaltstreiber (z. B. Branche, Tätigkeit, Erfahrung) eine sehr genaue Prognose der persönlichen Gehaltshöhe liefert. Weitere Informationen unter: www.stepstone.de/gehaltsplaner
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