WIE BEENDE ICH MEINE BEWERBUNG? DER RICHTIGE LETZTE SATZ
Wie du richtig Schluss machst ... in deiner Bewerbung. Ein Text von karrierekebab.de
Um unseren Besuchern einen höchstmöglichen Mehrwert zu liefern, durchstöbern wir das Internet täglich nach interessantes Blogs und Beiträgen von Kollegen. Eine Seite, die uns sofort ins Auge gefallen ist, ist die Seite karrierekebab.de von Mustafa. Auf Mustafas Blog haben wir einen sehr interessanten Beitrag gefunden.
Wir alle erinnern uns sicher an das Schreiben etlicher Bewerbungen. Ist der Anfang erstmal gemacht, fällt einem der Rest oft sehr leicht. Doch sobald wir am Ende der Bewerbung angekommen sind, läuft das meist auf den gleichen Satz heraus. Viele Arbeitgeber wünschen sehr mehr Kreativität und Abwechslung.
In Mustafas Beitrag geht es um den Schlusssatz in einer Bewerbung. Der Experte gibt sehr aufschlussreiche Tipps und neue Ideen.
Wir möchten euch einen kleinen Auszug vorstellen:
Call-to-Action: Marketing Trick im Schlusssatz
Dein Ziel ist es zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Hierbei kannst du etwas nachhelfen. Viele Online Marketer, YouTuber oder Blogger machen vom „Call-to-action“ gebrauch. Dabei wird der Leser/Besucher zu einer bestimmten Handlung aufgefordert. Daraus resultieren höhere Klicks/Zugriffe/Kommentare oder Shares. Warum sollte man diese Methode nicht ebenfalls im Anschreiben anwenden?
Jedenfalls solltest du zu deinem persönlichen „Call-to-action“ beachten, dass das richtige Maß zwischen Professionalität und Selbstbewusstsein enorm wichtig ist. Du sollst dich von den Mitbewerbern abheben und gleichzeitig nicht zu arrogant wirken.
Klingt interessant, oder?
Den gesamten Beitrag von Mustafa findet ihr hier: Schlusssatz in der Bewerbung: Beispiele und Tipps
Wir hoffen, dass ihr den Beitrag genau spannend findet, wie wir. Weitere Beiträge und Tipps findest du hier überall auf unserem Blog.
Bis demnächst
Team Jobboersencheck.de
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Nach dem Versand einer Bewerbung für den Traumjob folgt nach klassischer Reihenfolge das Vorstellungsgespräch. Im Gegensatz zu früheren Zeiten findet das erste Interview heute allerdings zunehmend online über das Internet statt. So nutzen immer mehr Unternehmen Werkzeuge wie etwa Skype, um sich ein erstes Bild von einem Bewerber zu machen. Doch was gibt es für Bewerber dabei alles zu beachten?Warum werden Skype-Interviews bei Unternehmen und Bewerbern immer beliebter?Dass sich Unternehmen zunehmend für ein Vorstellungsgespräch per Skype entscheiden, hat in der Praxis gleich mehrere Gründe. So sind die Online-Interviews zum Beispiel für beide Seiten sehr kostengünstig. Während dem Bewerber die Reisezeit erspart bleibt, entstehen für das Unternehmen keine Reisekosten. Weiterhin ist diese Art des Vorstellungsgesprächs für beide Seiten äußerst flexibel. Besonders bei großen räumlichen Trennungen zwischen Bewerbern und Arbeitgebern sind Skype-Interviews deshalb häufig das Mittel der Wahl. Zwar ist ein Skype-Interview im Prinzip inhaltlich mit einem klassischen Vorstellungsgespräch identisch, dennoch gibt es einige Unterschiede zu berücksichtigen. Was es beim Online-Vorstellungsgespräch zu beachten gilt, verraten die folgenden Tipps…Tipp 1: Die Technik muss mitspielenSteht der Termin für das Skype-Interview fest, so sollten im Vorfeld die technischen Aspekte überprüft werden. Beispielsweise ist es äußerst hinderlich, wenn mitten im Gesprächsverlauf plötzlich die Verbindung abbricht. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb auf eine Kabelverbindung per LAN-Kabel bauen. Alternativ sollten sich Bewerber mit ihrem Gerät möglichst nah am WLAN-Router platzieren. Weiterhin sollten vor dem Gespräch die Einstellungen der Kamera, des Mikrofons und des Lautsprechers überprüft werden.Tipp 2: „Das Auge isst mit“Arbeitgeber wählen die Option des Videoanrufes nicht ohne Grund. So wollen sich die Personalentscheider mit der Hilfe der bewegten Bilder einen ersten Eindruck über die Person des Bewerbers einholen. Damit dieser Eindruck möglichst positiv ausfällt, ist eine gute Ausleuchtung und eine passende Umgebung zu wählen. Grundsätzlich sollte das Bild weder zu dunkel noch zu hell erscheinen. Auch hier helfen vorab einige Tests und Probeläufe.Tipp 3: Die sprachlichen Fähigkeiten anpassenEine Konversation läuft über Skype in aller Regel etwas anders ab, als in einem klassischen Vorstellungsgespräch. Beispielsweise ist eine deutliche und klare Aussprache bei Online-Interviews besonders wichtig. Weiterhin müssen technische Verzögerungen beim Gespräch berücksichtigt werden. Es ist daher besonders wichtig, seinen Gesprächspartner ausreden zu lassen und einen kurzen Moment mit der eigenen Antwort zu warten.Tipp 4: Technische Aspekte für sich nutzenDie oft leichten Verzögerungen aufgrund der Datenübertragung können während des Gesprächs effektiv ausgenutzt werden. So können Bewerber die kurze Pause nutzen, um sich noch einmal kurz Gedanken über eine Frage zu machen oder einen Blick in die Unterlagen zu werfen. Alternativ kann man sein Gegenüber für eine kurze Denkpause um eine Wiederholung der Frage bitten und es mit akustischen Verständnisproblemen begründen.Tipp 5: Auf die eigene Person konzentrierenBeim Online-Gespräch ist darauf zu achten, dass die eigene Person im Mittelpunkt des Geschehens steht. So sollte die Kamera exakt auf das eigene Gesicht ausgerichtet sein. Es empfiehlt sich, die eigene Kameralinse während des Gesprächs mit den Augen zu fixieren – so, als würde man seinem Gesprächspartner wie in einem persönlichen Gespräch in die Augen schauen. Tipp 6: Die Akustik zähltZwar spielt der visuelle Eindruck eine nicht unbedeutende Rolle, jedoch ist der Audiokanal bei einem Vorstellungsgespräch mit Abstand der wichtigste Faktor. Im Idealfall sollte der Gesprächspartner sprichwörtlich an den eigenen Lippen hängen. Aus diesem Grund sind störende Nebengeräusche wie etwas das Tippen auf einer Tastatur unbedingt zu vermeiden. Hier sollte stattdessen ein Notizblock verwendet werden.
Tipp 7: Akkurate Kleidung ist Trumpf
Auch wenn das Vorstellungsgespräch quasi in den eigenen vier Wänden stattfindet, ist dennoch auf eine akkurate Kleidung zu achten. Auch hier gelten ein Hemd bzw. eine Bluse als Minimum für ein adäquates Vorstellungsgespräch per Videoübertragung. Dies gilt natürlich auch für die Frisur.
Weitere wichtige Tipps zum Online-Vorstellungsgespräch gibt es hier:https://bewerbung.net/online-vorstellungsgespraech
Unser Fazit…Wie sich zeigt, gibt es bei Vorstellungsgesprächen über Skype einige Unterschiede zum konventionellen Interview. Wer die oben genannten Tipps jedoch beachtet und beim Gespräch er bzw. sie selbst bleibt, kann die alternative Form des Jobinterviews durchaus positiv für sich ausnutzen.
Pressemitteilung Bitkom: Berlin, 16. November 2022 - Der Mangel an IT-Fachkräften hat sich verschärft – trotz der schwierigen konjunkturellen Lage, weiterer Krisen und der Verwerfungen, die von dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine ausgehen. Derzeit fehlen in Deutschlands Unternehmen 137.000 IT-Expertinnen und -Experten quer durch alle Branchen. Damit liegt die Zahl sogar über dem Vor-Corona-Jahr 2019 mit 124.000 unbesetzten Stellen. Die Corona-Pandemie hatte den Fachkräftemangel in den Jahren 2020 und 2021 leicht abgemildert. 2020 waren 86.000 Stellen für IT-Fachkräfte offen, vor einem Jahr 96.000. Das sind Ergebnisse der neuen Bitkom-Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, für die 854 Unternehmen aus allen Branchen repräsentativ befragt wurden. „Wir erleben auf dem IT-Arbeitsmarkt einen strukturellen Fachkräftemangel. Der Mangel an IT-Fachkräften macht den Unternehmen zunehmend zu schaffen und wird sich in den kommenden Jahren dramatisch verschärfen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Der demographische Wandel führt dazu, dass signifikant weniger junge Menschen mit IT-Qualifikationen auf den Arbeitsmarkt kommen und zugleich scheiden mehr Ältere aus einschlägigen Berufen aus. Der Fachkräftemangel entwickelt sich zum Haupthindernis bei der digitalen Transformation.“ Aktuell sagen nur noch 8 Prozent der Unternehmen, dass das Angebot an IT-Fachkräften ausreichend ist (2021: 13 Prozent), 74 Prozent sprechen hingegen von einem Fachkräfte-Mangel (2021: 65 Prozent). Und 70 Prozent rechnen damit, dass sich der Fachkräftemangel in Zukunft verschärfen wird (2021: 66 Prozent), nur noch 2 Prozent (2021: 9 Prozent) erwarten, dass er abnimmt.
Zuwanderung aus Russland und Belarus: Potenzial von 59.000 IT-StellenRund ein Drittel (37 Prozent) der Unternehmen mit offenen IT-Stellen würde IT-Fachkräfte aus Russland oder Belarus einstellen, sofern sie vorher eine behördliche Sicherheitsprüfung durchlaufen haben. Tatsächlich hat aber erst jedes hundertste Unternehmen (1 Prozent) IT-Expertinnen oder -Experten aus diesen beiden Ländern eingestellt. 11 Prozent hatten seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs konkrete Pläne dazu, sind aber an bürokratischen Hürden gescheitert. Insgesamt gibt es ein Potenzial von 59.000 Stellen, die mit IT-Fachkräften aus Russland und Belarus besetzt werden könnten. Berg: „Wir müssen gerade jetzt ukrainische IT-Anbieter und Nearshore-Dienstleister partnerschaftlich stabilisieren und in den digitalen Wertschöpfungsnetzwerken halten. Gleichzeitig sollten wir sicherheitsüberprüfte IT-Experten aus Russland und Belarus nach Deutschland holen und hier wirtschaftlich und gesellschaftlich dauerhaft integrieren.“ Aus Bitkom-Sicht sollte die Zuwanderung von qualifizierten IT-Spezialistinnen und -Spezialisten grundsätzlich weiter erleichtert werden. Dies sei auch deshalb wichtig, da das Interesse am Informatikstudium in Deutschland im zweiten Jahr in Folge gesunken ist. Im vergangenen Jahr haben nur noch 72.075 Menschen in Deutschland ein Informatik-Studium aufgenommen, das sind 3.000 weniger als im Jahr 2020 und fast 6.000 weniger als im Jahr 2019. Weniger als die Hälfte schließen ihr Studium auch ab, lediglich 31.125 Studierende beendeten 2021 erfolgreich ihr Informatikstudium.
Im Schnitt dauert die Personalsuche 7,1 MonateIm Durchschnitt bleibt eine offene Stelle für IT-Fachkräfte inzwischen 7,1 Monate unbesetzt. Das ist noch einmal ein Anstieg um gut zwei Wochen gegenüber dem Vorjahr, als es durchschnittlich 6,6 Monate waren. 14 Prozent der Unternehmen benötigen aber 7 bis 9 Monate, 19 Prozent 10 bis 12 Monate und 4 Prozent sogar mehr als 12 Monate zur Besetzung einer freien IT-Stelle. Die Unternehmen verlassen sich dabei nicht nur auf Stellenausschreibungen (93 Prozent) und Initiativbewerbungen (97 Prozent), sondern versuchen auf einer Vielzahl an Kanälen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. 61 Prozent übernehmen Praktikantinnen oder Praktikanten, vor einem Jahr waren es erst 42 Prozent. 31 Prozent präsentieren sich auf Karrieremessen (2021: 24 Prozent), 22 Prozent setzen auf Headhunting (2021: 14 Prozent) und 21 Prozent nutzen Active Sourcing (2021: 12 Prozent), also die aktive Ansprache von potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten zum Beispiel in sozialen Medien. 12 Prozent versuchen ihren Fachkräftebedarf durch die Übernahmen freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in feste Anstellungsverhältnisse zu decken (2021: 10 Prozent).
Unternehmen machen Bewerbungsprozess digitalerGleichzeitig versuchen die Unternehmen, die erste Bewerbung für Interessierte so einfach wie möglich zu gestalten. 39 Prozent setzen inzwischen auf Online-Bewerbungs-Tools (2021: 33 Prozent), 16 Prozent ermöglichen eine Bewerbung mit einem Klick aus einem Business-Netzwerk heraus (2021: 11 Prozent) und 13 Prozent nutzen eine Bewerbungs-App (2021: 7 Prozent). Bei praktisch allen Unternehmen (99 Prozent, 2021: 100 Prozent) kann man sich zudem per E-Mail bewerben, aber auch die klassische Bewerbungsmappe auf Papier wird meist akzeptiert (77 Prozent, 2021: 66 Prozent). Und auch im weiteren Bewerbungsprozess setzen die Unternehmen auf digitale Unterstützung. Jeweils rund drei Viertel nutzen zumindest teilweise Videokonferenzen für Bewerbungsgespräche (78 Prozent) und bauen einen Bewerbungspool auf (73 Prozent), um daraus künftig freiwerdende Stellen besetzen zu können. Die Hälfte (50 Prozent) führt Tests online durch, 16 Prozent lässt online Probearbeiten. Und ein Viertel (26 Prozent) beschleunigt den Prozess, indem der Arbeitsvertrag zunächst einmal per digitaler Signatur unterzeichnet wird. „Die Unternehmen bespielen beim Recruiting die komplette Klaviatur. Das hilft natürlich im Einzelfall, den gesamtgesellschaftlichen Fachkräftemangel löst es nicht“, so Berg.
Politik sollte Einwanderung erleichtern und Rechtsrahmen anpassenUm dem Fachkräftemangel dauerhaft entgegenzuwirken, erwarten 9 von 10 Unternehmen (88 Prozent) von der Politik, die Fachkräfteeinwanderung stärker zu fördern, etwa indem Prozesse digital und damit schneller und weniger bürokratisch abgewickelt werden. „Die Bundesregierung arbeitet an einer Novelle des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, deren Ausrichtung wir voll unterstützen. Es ist wichtig, dass wir gerade mit Blick auf den IT-Bereich berufspraktische Erfahrung genauso berücksichtigen wie formale Abschlüsse. Überflüssig ist bei IT-Fachkräften aber der fortdauernde Nachweis von Deutschkenntnissen bereits bei der Einreise“, so Berg. „Wichtig wäre, den Einwanderungsprozess konsequent zu digitalisieren und zu entbürokratisieren.“ 82 Prozent der Unternehmen würde zudem die Einführung einer wöchentlichen statt einer täglichen Höchstarbeitszeit helfen. Zwei Drittel (68 Prozent) wünschen sich eine steuerlich attraktivere Beteiligung von Beschäftigten am finanziellen Erfolg der Unternehmen, Deutsche Unternehmen und insbesondere Startups haben im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte an dieser Stelle immer noch mit Standortnachteilen zu kämpfen. 60 Prozent würde Rechtssicherheit beim Einsatz externer IT-Spezialistinnen und -Spezialisten helfen. Und rund die Hälfte (46 Prozent) fordert Verbesserungen bei den rechtlichen Rahmenbedingungen für Remote Work aus dem Ausland, was durch sozialversicherungs- und steuerrechtliche Vorgaben bislang erschwert wird. „Die rechtlichen Barrieren für Remote Work in der Praxis müssen mindestens innerhalb der EU so schnell wie möglich fallen“, so Berg. „Wir müssen zügig in all diesen Bereichen aktiv werden, um für IT-Fachkräfte das Arbeiten in Deutschland attraktiver zu machen.“
Hinweis zur MethodikGrundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 854 Unternehmen ab 3 Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.
Universum Rankings der Attraktivsten Arbeitgeber 2023 zeigen, welche Unternehmen Studierende begeistern und was beim Berufseinstieg wichtig ist.
Berlin, 19.06.2023: Pressemitteilung von The Stepstone Group
Unternehmen aus der Energieversorgung und Rüstungsindustrie sind im Vergleich zum Vorjahr für Studierende als Arbeitgeber deutlich attraktiver geworden. Dagegen fallen Unternehmen aus den Branchen Pharma, Handel, E-Commerce und FMCG auf das Pre-Corona-Niveau zurück. Tesla verliert stark an Attraktivität. Flexible Arbeitszeiten und Work-Life-Balance behalten die während der Corona-Pandemie gewonnene Bedeutung für Studierende der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften. Trotz Inflation sind die Gehaltserwartungen in den vier Fachbereichen nur gering gestiegen.
Das sind zentrale Ergebnisse des Universum Student Survey 2023 für Deutschland*. Auf der weltweiten Umfrage unter Studierenden basieren auch die Rankings der Attraktivsten Arbeitgeber. Die zur The Stepstone Group gehörende Employer-Branding-Beratung Universum** hat dafür zwischen September 2022 und März 2023 deutschlandweit über 35.500 Studierende verschiedener Fachbereiche befragt. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen, die zur Bewältigung von Krisen beitragen, von der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit profitieren. Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigt. Das galt in der Corona-Pandemie beispielsweise für Impfstoffhersteller. Durch den Ukraine-Krieg sind es Energieversorger und Rüstungsunternehmen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke brauchen, um diesen temporären positiven Effekt auch längerfristig für ihr Recruiting nutzen zu können. Gelungen ist das beispielsweise BioNTech und Johnson & Johnson“, kommentiert David Falzon, der als Country Manager Germany das Deutschlandgeschäft bei Universum verantwortet, die Ergebnisse.
Rheinmetall und thyssenkrupp schaffen es in die Top 50
Von den Rüstungsunternehmen erzielt im aktuellen Ranking vor allem Rheinmetall mit einem Sprung von 41 Positionen auf Rang 48 bei Studierenden der IT deutliche Gewinne. Auch im Fachbereich Naturwissenschaften schafft das Unternehmen mit 28 Positionen einen großen Sprung nach oben auf Rang 49. Im Ingenieurwesen-Ranking klettert Rheinmetall 14 Positionen auf Rang 20. Damit ist das Rüstungsunternehmen in den drei Fachbereichen in den Top 50.
Auch thyssenkrupp hat eine Rüstungssparte und realisiert den größten Sprung mit 38 Plätzen auf Rang 47 im Fachbereich Naturwissenschaften. Im Ranking für Wirtschaftswissenschaften sind es immerhin 13 Positionen auf Rang 45. Somit gelingt thyssenkrupp in beiden Fachbereichen der Aufstieg in die Top 50.
Energieversorger wie E.ON, EnBW oder RWE gewinnen ebenfalls deutlich an Attraktivität als Arbeitgeber, schaffen es jedoch bislang nur vereinzelt in die Top 50. So klettert zum Beispiel EnBW im Fachbereich Ingenieurwesen um 14 Plätze auf Rang 39. RWE steigt acht Positionen auf Rang 32 und E.ON drei Plätze auf Rang 33.
Flexible Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance sind weiterhin wichtig
Trotz Ukraine-Krieg und Inflation sind die Eigenschaften, die Unternehmen bei Studierenden attraktiv machen, relativ stabil. Die Liste der Top 10 wird fachübergreifend weiterhin angeführt von einem attraktiven Grundgehalt und einem hohen Einkommen in der Zukunft. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Auch eine sichere Anstellung und ein freundliches Arbeitsumfeld sind Studierenden weiterhin besonders wichtig. Insgesamt haben im Vergleich zum Vorjahr attraktive Zusatzleistungen, die Möglichkeiten zu internationalen Reisen und Versetzungen sowie Markterfolg an Bedeutung gewonnen. Letzterer ist beispielsweise bei Studierenden der Wirtschaftswissenschaften vier Rangplätze aufgestiegen und damit erstmals unter den 10 wichtigsten Arbeitgebereigenschaften.
Die während der Corona-Pandemie gestiegene Bedeutung von flexiblen Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance ist ungebrochen. Beide Attribute zählen in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, IT und Naturwissenschaften zu den Top-10-Arbeitgebereigenschaften. Im Ingenieurwesen hat Work-Life-Balance mit dem Abstieg von Platz 13 auf 16 an Relevanz verloren. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich wichtiger geworden, ist Work-Life-Balance mit einem Anstieg von Rang 7 auf 4 für IT-Studierende. ”Die Daten sprechen dafür, dass sich das mit beiden Attributen verbundene ’New Normal’ der Arbeitswelt stabilisiert und diese sich nicht auf das Vor-Corona-Niveau zurückentwickelt. Die vor dem Einsteig ins Berufsleben stehende Generation hat sehr konkrete Vorstellungen von ihrem zukünftigen Arbeitsplatz – ein gutes Einkommen, Flexibilität und Work-Life-Balance gehören definitiv dazu”, fasst Benedikt Strobel, der die Studierendenbefragung bei Universum betreut, die Ergebnisse zusammen.
Erwartetes Gehalt kaum gestiegen
Die konkreten Gehaltsvorstellungen sind dagegen trotz Inflation mit einem Prozent nur gering gestiegen. Der Anstieg basiert lediglich auf den Gehaltsvorstellungen der männlichen Studierenden (von 54.146 Euro auf 56.174 Euro), die der Frauen sind fachübergreifend sogar leicht gesunken (46.183 Euro auf 46.073 Euro). Damit vergrößert sich die Lücke im erwarteten Gehalt (expected Gender Pay Gap) von 15 auf 18 Prozent. Insgesamt zählt Deutschland unter den großen Wirtschaftsnationen zu denen mit dem größten erwarteten Gender Pay Gap. ”Gleichzeitig trägt die erwartete Gehaltslücke unter den Studierenden dazu bei, dass sich die tatsächliche Gehaltslücke unter den Young Professionals ebenfalls vergrößert. Das Problem beginnt bereits während des Studiums”, so Falzon.
Welche Unternehmen sind für Studierende am attraktivsten?
Danach gefragt, welche Unternehmen sie als ihre idealen Arbeitgeber bezeichnen, nennen die meisten Studierenden der Wirtschaftswissenschaften auch in diesem Jahr Porsche (Platz 1), gefolgt von der Mercedes-Benz Group (Rang 2). Die BMW Group steigt eine Position auf Platz 3 und lässt Apple auf Rang 4 abrutschen. Platz 5 hält nach wie vor Google. Auch im Fachbereich Ingenieurwesen belegen Porsche und die Mercedes-Benz Group weiterhin Rang 1 und 2. Auf Platz 3 schafft es Siemens, das Unternehmen steigt zwei Positionen nach oben. Dagegen verlieren Audi und die BMW Group jeweils einen Rang und landen auf den Plätzen 4 und 5.
Stabil ist die Spitze mit Google, Apple und Microsoft weiterhin auf den Rängen 1 bis 3 auch unter den IT-Studierenden. Porsche steigt eine Position auf Rang 4 und Tesla verliert einen Platz und landet auf Rang 5. Für die Studierenden der Naturwissenschaften zählen BioNTech, die Max-Plank-Gesellschaft, Bayer und die Fraunhofer-Gesellschaft mit Platz 1 bis 4 auch in diesem Jahr zu den attraktivsten Arbeitgebern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steigt um einen Rang auf Platz 5.
Die Top 5 Arbeitgeber im Überblick
Wirtschaftswissenschaften
1. Porsche
2. Mercedes-Benz Group
3. BMW Group
4. Apple
5. Google
Ingenieurwesen
1. Porsche
2. Mercedes-Benz Group
3. Siemens
4. Audi
5. BMW Group
IT/Informatik
1. Google
2. Apple
3. Microsoft
4. Porsche
5. Tesla
Naturwissenschaften
1. BioNTech
2. Max-Planck-Gesellschaft
3. Bayer
4. Fraunhofer-Gesellschaft
5. Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Tesla verliert an Attraktivität
Deutliche Verluste muss dagegen Tesla hinnehmen. Der eng mit der Person Elon Musk verbundene Autobauer war 2021 im Universum Arbeitgeberranking der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften mit vielen Vorschusslorbeeren und großer positiver medialer Aufmerksamkeit in die Top 5 eingestiegen. Seitdem eher negativ über Elon Musk und Tesla berichtet wird, verliert das Unternehmen deutlich in den Rankings. In den Top 10 kann sich Tesla in diesem Jahr nur unter IT- und Ingenieurwesen-Studierenden (Platz 5 und 8) halten. In Wirtschaftswissenschaften fällt das Unternehmen um acht Plätze auf Rang 15 und in Naturwissenschaften um sieben Positionen auf Rang 14. Dennoch ist Tesla mit diesen Platzierungen weiterhin ein sehr attraktiver Arbeitgeber, den Studierende stärker als die deutschen Arbeitgeber mit den Themen „Innovation“ und „Offenheit für neue Technologien“ assoziieren.
Datenbasiertes Employer Branding gewinnt an Bedeutung
Die Ergebnisse des Universum Student Survey 2023 machen deutlich, dass Arbeitgeberattraktivität ein sehr stark umkämpftes Feld ist. Um aus der breiten Masse hervorzustechen und Studierende für sich zu begeistern, sind Unternehmen mehr denn je gefordert, zu zeigen, wofür sie stehen, also in die eigene Arbeitgebermarke zu investieren. „Im Zeitalter der Arbeiterlosigkeit werden Unternehmen um Mitarbeiter*innen werben wie bisher nur um Marktanteile. Dafür brauchen sie eine professionelle Employer-Branding-Strategie, die auf Marktdaten und Kandidateninsights basiert. Das Thema ist zu wichtig, um über Maßnahmen allein aufgrund eines Bauchgefühls zu entscheiden. Schließlich wird es für sehr viele Unternehmen künftig absolut erfolgsentscheidend sein“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group.
*Über den Universum Student Survey 2023 in Deutschland
Für den Universum Student Survey 2023 wurden zwischen September 2022 und März 2023 insgesamt 35.523 Studierende an 235 Hochschulen in Deutschland befragt. Auf dieser Basis erstellte Universum die Arbeitgeberrankings für verschiedene Studienrichtungen: Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin/Gesundheitswissenschaften. Die Befragten gaben unter anderem Auskunft dazu, bei welchen Unternehmen sie gerne arbeiten möchten, nach welchen Kriterien sie Arbeitgeber bewerten, welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen Karriereziele sie verfolgen. Weitere Informationen und Rankings: https://universumglobal.com/de/studentsurvey2023/
**Über UniversumUniversum, Teil der The Stepstone Group, ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Employer Branding. Mit über 30 Jahren wertvoller Erfahrung im Bereich Employer Branding haben wir uns weltweit in 60 Märkten etabliert und sind an Standorten in 20 Ländern präsent. Unsere Befragungen von Studierenden und Professionals bieten Personalverantwortlichen einzigartige Informationen, was junge Talente bei Unternehmen suchen. Auf unsere datengesteuerten und aussagekräftigen Ergebnisse vertrauen 2.000 Kunden, darunter viele Fortune-500-Unternehmen, sowie globale Medienpartner, die unsere jährlichen Rankings und Trendberichte veröffentlichen.
Weitere Informationen: www.universumglobal.com/de
Pressekontakt: Universum Deutschland
David Falzon / Country Manager Germany / Mobil: +49 172 456 44 67/ E-Mail: david.falzon@universumglobal.com
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