VORSTELLUNGSGESPRÄCH BEENDET? 4 WERTVOLLE TIPPS FÜR EIN DANKESSCHREIBEN
Ganz egal, wie sehr sich die Suche nach Jobs verändert und modernisiert, so wird eine wichtige Komponente immer bestehen bleiben: das Versenden von Dankesschreiben nach einem Vorstellungsgespräch.
Wir haben 4 wertvolle Tipps zusammengefasst, wie sie ein solides Dankesschreiben, nach ihrem Vorstellungsgespräch, aufsetzen können.
Warum? Ein ehrliches und bekräftigendes Dankeschön kann Ihnen helfen, in die nächste Phase des Einstellungsprozesses zu gelangen. Nehmen Sie sich Zeit für eine Mail und lassen Sie sich die Chance, für einen erneut guten Eindruck, nicht entgehen.
SCHRITT 1: SAMMELN VON DETAILLIERTEN INFORMATIONEN
Allgemeine und lieblose Dankes-Mails sind in etwa so angenehm, wie weißes Rauschen im TV. Um sich wirklich von anderen abzuheben, müssen Sie es persönlich und reflektierend gestalten – nehmen Sie unbedingt Bezug auf das geführte Interview. Machen Sie sich während des Vorstellungsgespräches Notizen, welches Sie dann in ihrer E-Mail als “Golden Nuggets” verwenden können. Sie werden nicht nur sehr engagiert und interessiert aussehen, sondern auch wichtige Informationen festhalten, welche Ihnen später helfen können. Beweisen Sie, dass Sie zu 100% bereit sind, sich der neuen Aufgabe anzunehmen.
SCHRITT 2: HALTEN SIE DIE EMAIL POSITIV
Ihre Worte sollten durchdacht, prägnant und positiv sein. Sprechen Sie ruhig darüber, was Sie persönlich bei dem Gespräch beeindruckt hat. Bringen Sie Wertschätzung für die Zeit auf und, wenn möglich, verpacken Sie diese in einer guten Story. Betonen Sie erneut Ihre Leidenschaft und Ihr Interesse. Wenn Ihr Interviewer persönliche Anekdoten geteilt hat, dann versuchen Sie diese sinnvoll wieder aufzugreifen.. Es zeigt, dass Sie zugehört haben und macht das Gespräch etwas intimer.
SCHRITT 3: SENDEN SIE DIE E-MAIL INNERHALB VON 24 STUNDEN
Besser spät als nie? Aber nicht bei Dankes-Emails. Um einen positiven Eindruck zu hinterlassen, müssen Sie schnell sein. Sie möchten, dass ihr Interview im Kopf bleibt! Das Senden einer E-Mail zeigt deutlich, dass der Job für Sie von hoher Priorität ist und sie wert auf eine direkte Kommunikation legen. Halten Sie sich nach Möglichkeit an die 24-Stunden-Regel.
SCHRITT 4: GESTALTEN SIE IHRE E-MAIL INDIVIDUELL
Die herkömmlichen Worte mögen immer dann gut sein, wenn es um einen Spieleabend mit den Freunden geht, wenn Sie allerdings eine Dankesmail an ihren zukünftigen Arbeitgeber senden, dann sollten Sie diese unbedingt individuell gestalten. Sollten Sie bei einem Iterview mit mehreren Interviewpartner gesprochen haben, dann gehen Sie in ihrem Schreiben auf jede Person ein. Wenn möglich, dann nehmen Sie sich die Zeit und schreiben jeder Person zusätzlich eine persönliche Nachricht.
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Der Einsatz von ChatGPT im Recruiting ist vielfältig. So kann das Open-AI-Modell bei der Formulierung von Stellenausschreibungen helfen, Jobprofile erstellen, Absageschreiben formulieren, Unterstützung im Active Sourcing geben und vieles mehr.
In der heutigen digitalen Welt spielen Chatbots eine immer wichtigere Rolle im Bereich des Recruitings. Insbesondere Chatbots wie ChatGPT können Unternehmen dabei helfen, ihren Recruiting-Prozess zu optimieren und effektiver zu gestalten. Doch was ist ChatGPT genau und wie kann es im Recruiting eingesetzt werden?
Was ist ChatGPT?
ChatGPT ist ein fortschrittlicher Chatbot, der auf dem OpenAI-Modell basiert und in der Lage ist, menschenähnliche Konversationen zu führen. Dieser Chatbot nutzt maschinelles Lernen, um mit Menschen in natürlicher Sprache zu kommunizieren und kann Antworten auf Fragen geben. Das System wurde mit Daten bis zum Jahr 2021 ausgestattet, so dass keine aktuellen Ereignisse abgefragt werden können.
Hilfestellung zur Formulierung von Stellenausschreibungen
Eine der wichtigsten Aufgaben im Recruiting-Prozess ist die Erstellung von Stellenausschreibungen. Hierbei kann ChatGPT Unternehmen wertvolle Unterstützung bieten. So können Unternehmen den Chatbot beispielsweise mit den Anforderungen der Stelle füttern und ihm dann die Erstellung der Stellenausschreibung überlassen. ChatGPT kann dabei aufgrund seiner KI-basierten Fähigkeiten eine Stellenausschreibung verfassen, die inhaltlich und strukturell auf die Bedürfnisse des Unternehmens und der Stelle zugeschnitten ist.
Jobprofil erstellen
Neben der Erstellung von Stellenausschreibungen kann ChatGPT auch bei der Erstellung von Jobprofilen helfen. Unternehmen können dem Chatbot beispielsweise die Anforderungen der Stelle mitteilen und ihm dann die Erstellung des Jobprofils überlassen. ChatGPT kann dabei nicht nur relevante Informationen aus der Stellenbeschreibung extrahieren, sondern auch zusätzliche Informationen aus anderen Quellen, wie beispielsweise dem Unternehmensprofil, einbeziehen.
Absageschreiben formulieren
Eine weitere wichtige Aufgabe im Recruiting-Prozess ist die Formulierung von Absageschreiben. Auch hier kann ChatGPT Unternehmen wertvolle Unterstützung bieten. Unternehmen können dem Chatbot beispielsweise die Informationen des Kandidaten und den Grund für die Absage mitteilen und ihm dann die Erstellung des Absageschreibens überlassen. ChatGPT kann dabei aufgrund seiner KI-basierten Fähigkeiten ein Absageschreiben verfassen, das inhaltlich und strukturell auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten ist.
Nutzung im Active Sourcing
Neben der Unterstützung bei der Erstellung von Stellenausschreibungen, Jobprofilen und Absageschreiben kann ChatGPT auch im Active Sourcing eingesetzt werden. Hierbei kann der Chatbot beispielsweise für potenzielle Kandidaten eine ansprechende Nachricht formulieren, die genau auf die Position und die Person zugeschnitten ist und sie über offene Stellen im Unternehmen informieren.
Anwendungsbeipiele
Eine ausführliche Analyse über ChatGPT mit Anwendungsbeispielen für Recruiter in der Praxis finden Sie unter den folgenden Links:
Daniela Chikato von Talentrakete:https://talentrakete.de/chatgpt-fuers-recruiting-5-use-cases/
Xander Wegscheider von Recruitee:https://recruitee.com/de-artikel/chatgpt-im-recruiting#11
Oder testen Sie die Funktionen direkt selber aus:
https://chat.openai.com
Fazit
ChatGPT liefert eine wertvolle Unterstützung im Recruiting-Prozess und wird mit Sicherheit in Zukunft noch stärker eingesetzt werden. Jedoch sollten die erzeugten Texte niemals 1:1 ohne Prüfung übernommen werden, da zum einen auch hier Fehler bzw. Falschaussagen auftauchen können und zum anderen das System über keine aktuellen Daten verfügt.
Eine aktuelle repräsentative FORSA-Umfrage im Auftrag von Jobware zeigt, dass ein Foto des Ansprechpartners in der Stellenanzeige dabei helfen kann, das Vertrauen potenzieller Bewerber zu gewinnen.
PADERBORN, 06.03.2023 - Recruiting kann eine Herausforderung sein, insbesondere wenn es darum geht, Bewerber zu begeistern. Eine aktuelle repräsentative FORSA-Umfrage im Auftrag von Jobware zeigt, dass ein Foto des Ansprechpartners in der Stellenanzeige dabei helfen kann, das Vertrauen potenzieller Bewerber zu gewinnen.
Wie laut Forsa-Umfrage mehr Bewerber auf Stellenanzeigen reagieren
Laut der Umfrage wünscht sich jeder Dritte, ein Foto des Ansprechpartners in der Stellenanzeige zu finden. Dies trägt dazu bei, dass das Unternehmen transparenter und vertrauenswürdiger wirkt, der Personaler als nahbarer wahrgenommen wird und das Unternehmen ein Gesicht bekommt, statt als anonyme Ansammlung von Menschen wahrgenommen zu werden. Besonders im IT-Bereich und in Gesundheitsberufen ist der Anteil derer, denen ein Foto wichtig ist, mit jeweils 38% sogar überdurchschnittlich hoch.
"Das Profilbild hilft also, die Stellenanzeige auffälliger und einladender zu gestalten und die Aufmerksamkeit der Bewerber stärker auf sich zu ziehen", so Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer von Jobware. "Unser Tipp: Schenken Sie potenziellen Bewerbern Ihr Lächeln - wagen Sie sich vor die Kamera. Und freuen Sie sich dann auf noch mehr Bewerber!"
Die Umfrage zeigt, dass es manchmal wirklich einfach sein kann, mit wenig Aufwand mehr Bewerber zu begeistern. Personalsuchende Unternehmen sollten daher unbedingt erwägen, ein Foto des Ansprechpartners in ihre Stellenanzeige aufzunehmen, um mehr potenzielle Bewerber anzusprechen und das Vertrauen in das Unternehmen zu stärken.
Über Jobware: Jobware ist einer der führenden Online-Stellenmärkte in Deutschland und bietet Unternehmen eine Plattform, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Mit über 25 Jahren Erfahrung im Recruiting-Bereich verfügt Jobware über umfangreiche Expertise.
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Die Forsa-Befragung wurde im Auftrag der Jobbörse Jobware im Januar 2023 durchgeführt. Per repräsentativer Zufallsauswahl wurden 1.011 erwerbstätige Angestellte mit qualifizierter Tätigkeit im Alter von 18 bis 60 Jahren befragt.
Jobware ist die Jobbörse für Fach- und Führungskräfte. Unternehmen aller Größen und Branchen finden über Jobware erstklassige Mitarbeiter: Ob als Fach- oder Führungskraft, Absolvent, Student, Praktikant oder Auszubildender. Der TV-Slogan „Jobware, da hab‘ ich den Job her!“ bleibt im Kopf. 1996 gegründet, beschäftigt Jobware über 200 Mitarbeiter. Mit Lösungen für perfektes Bewerben bewerbung2go erstellen Bewerber überzeugende, strukturiert aufgebaute und korrekte Bewerbungsunterlagen im Handumdrehen.
Weiterführende Informationen unter: presse@jobware.de
Universum Rankings der Attraktivsten Arbeitgeber 2023 zeigen, welche Unternehmen Studierende begeistern und was beim Berufseinstieg wichtig ist.
Berlin, 19.06.2023: Pressemitteilung von The Stepstone Group
Unternehmen aus der Energieversorgung und Rüstungsindustrie sind im Vergleich zum Vorjahr für Studierende als Arbeitgeber deutlich attraktiver geworden. Dagegen fallen Unternehmen aus den Branchen Pharma, Handel, E-Commerce und FMCG auf das Pre-Corona-Niveau zurück. Tesla verliert stark an Attraktivität. Flexible Arbeitszeiten und Work-Life-Balance behalten die während der Corona-Pandemie gewonnene Bedeutung für Studierende der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften. Trotz Inflation sind die Gehaltserwartungen in den vier Fachbereichen nur gering gestiegen.
Das sind zentrale Ergebnisse des Universum Student Survey 2023 für Deutschland*. Auf der weltweiten Umfrage unter Studierenden basieren auch die Rankings der Attraktivsten Arbeitgeber. Die zur The Stepstone Group gehörende Employer-Branding-Beratung Universum** hat dafür zwischen September 2022 und März 2023 deutschlandweit über 35.500 Studierende verschiedener Fachbereiche befragt. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen, die zur Bewältigung von Krisen beitragen, von der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit profitieren. Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigt. Das galt in der Corona-Pandemie beispielsweise für Impfstoffhersteller. Durch den Ukraine-Krieg sind es Energieversorger und Rüstungsunternehmen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke brauchen, um diesen temporären positiven Effekt auch längerfristig für ihr Recruiting nutzen zu können. Gelungen ist das beispielsweise BioNTech und Johnson & Johnson“, kommentiert David Falzon, der als Country Manager Germany das Deutschlandgeschäft bei Universum verantwortet, die Ergebnisse.
Rheinmetall und thyssenkrupp schaffen es in die Top 50
Von den Rüstungsunternehmen erzielt im aktuellen Ranking vor allem Rheinmetall mit einem Sprung von 41 Positionen auf Rang 48 bei Studierenden der IT deutliche Gewinne. Auch im Fachbereich Naturwissenschaften schafft das Unternehmen mit 28 Positionen einen großen Sprung nach oben auf Rang 49. Im Ingenieurwesen-Ranking klettert Rheinmetall 14 Positionen auf Rang 20. Damit ist das Rüstungsunternehmen in den drei Fachbereichen in den Top 50.
Auch thyssenkrupp hat eine Rüstungssparte und realisiert den größten Sprung mit 38 Plätzen auf Rang 47 im Fachbereich Naturwissenschaften. Im Ranking für Wirtschaftswissenschaften sind es immerhin 13 Positionen auf Rang 45. Somit gelingt thyssenkrupp in beiden Fachbereichen der Aufstieg in die Top 50.
Energieversorger wie E.ON, EnBW oder RWE gewinnen ebenfalls deutlich an Attraktivität als Arbeitgeber, schaffen es jedoch bislang nur vereinzelt in die Top 50. So klettert zum Beispiel EnBW im Fachbereich Ingenieurwesen um 14 Plätze auf Rang 39. RWE steigt acht Positionen auf Rang 32 und E.ON drei Plätze auf Rang 33.
Flexible Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance sind weiterhin wichtig
Trotz Ukraine-Krieg und Inflation sind die Eigenschaften, die Unternehmen bei Studierenden attraktiv machen, relativ stabil. Die Liste der Top 10 wird fachübergreifend weiterhin angeführt von einem attraktiven Grundgehalt und einem hohen Einkommen in der Zukunft. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Auch eine sichere Anstellung und ein freundliches Arbeitsumfeld sind Studierenden weiterhin besonders wichtig. Insgesamt haben im Vergleich zum Vorjahr attraktive Zusatzleistungen, die Möglichkeiten zu internationalen Reisen und Versetzungen sowie Markterfolg an Bedeutung gewonnen. Letzterer ist beispielsweise bei Studierenden der Wirtschaftswissenschaften vier Rangplätze aufgestiegen und damit erstmals unter den 10 wichtigsten Arbeitgebereigenschaften.
Die während der Corona-Pandemie gestiegene Bedeutung von flexiblen Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance ist ungebrochen. Beide Attribute zählen in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, IT und Naturwissenschaften zu den Top-10-Arbeitgebereigenschaften. Im Ingenieurwesen hat Work-Life-Balance mit dem Abstieg von Platz 13 auf 16 an Relevanz verloren. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich wichtiger geworden, ist Work-Life-Balance mit einem Anstieg von Rang 7 auf 4 für IT-Studierende. ”Die Daten sprechen dafür, dass sich das mit beiden Attributen verbundene ’New Normal’ der Arbeitswelt stabilisiert und diese sich nicht auf das Vor-Corona-Niveau zurückentwickelt. Die vor dem Einsteig ins Berufsleben stehende Generation hat sehr konkrete Vorstellungen von ihrem zukünftigen Arbeitsplatz – ein gutes Einkommen, Flexibilität und Work-Life-Balance gehören definitiv dazu”, fasst Benedikt Strobel, der die Studierendenbefragung bei Universum betreut, die Ergebnisse zusammen.
Erwartetes Gehalt kaum gestiegen
Die konkreten Gehaltsvorstellungen sind dagegen trotz Inflation mit einem Prozent nur gering gestiegen. Der Anstieg basiert lediglich auf den Gehaltsvorstellungen der männlichen Studierenden (von 54.146 Euro auf 56.174 Euro), die der Frauen sind fachübergreifend sogar leicht gesunken (46.183 Euro auf 46.073 Euro). Damit vergrößert sich die Lücke im erwarteten Gehalt (expected Gender Pay Gap) von 15 auf 18 Prozent. Insgesamt zählt Deutschland unter den großen Wirtschaftsnationen zu denen mit dem größten erwarteten Gender Pay Gap. ”Gleichzeitig trägt die erwartete Gehaltslücke unter den Studierenden dazu bei, dass sich die tatsächliche Gehaltslücke unter den Young Professionals ebenfalls vergrößert. Das Problem beginnt bereits während des Studiums”, so Falzon.
Welche Unternehmen sind für Studierende am attraktivsten?
Danach gefragt, welche Unternehmen sie als ihre idealen Arbeitgeber bezeichnen, nennen die meisten Studierenden der Wirtschaftswissenschaften auch in diesem Jahr Porsche (Platz 1), gefolgt von der Mercedes-Benz Group (Rang 2). Die BMW Group steigt eine Position auf Platz 3 und lässt Apple auf Rang 4 abrutschen. Platz 5 hält nach wie vor Google. Auch im Fachbereich Ingenieurwesen belegen Porsche und die Mercedes-Benz Group weiterhin Rang 1 und 2. Auf Platz 3 schafft es Siemens, das Unternehmen steigt zwei Positionen nach oben. Dagegen verlieren Audi und die BMW Group jeweils einen Rang und landen auf den Plätzen 4 und 5.
Stabil ist die Spitze mit Google, Apple und Microsoft weiterhin auf den Rängen 1 bis 3 auch unter den IT-Studierenden. Porsche steigt eine Position auf Rang 4 und Tesla verliert einen Platz und landet auf Rang 5. Für die Studierenden der Naturwissenschaften zählen BioNTech, die Max-Plank-Gesellschaft, Bayer und die Fraunhofer-Gesellschaft mit Platz 1 bis 4 auch in diesem Jahr zu den attraktivsten Arbeitgebern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steigt um einen Rang auf Platz 5.
Die Top 5 Arbeitgeber im Überblick
Wirtschaftswissenschaften
1. Porsche
2. Mercedes-Benz Group
3. BMW Group
4. Apple
5. Google
Ingenieurwesen
1. Porsche
2. Mercedes-Benz Group
3. Siemens
4. Audi
5. BMW Group
IT/Informatik
1. Google
2. Apple
3. Microsoft
4. Porsche
5. Tesla
Naturwissenschaften
1. BioNTech
2. Max-Planck-Gesellschaft
3. Bayer
4. Fraunhofer-Gesellschaft
5. Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Tesla verliert an Attraktivität
Deutliche Verluste muss dagegen Tesla hinnehmen. Der eng mit der Person Elon Musk verbundene Autobauer war 2021 im Universum Arbeitgeberranking der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften mit vielen Vorschusslorbeeren und großer positiver medialer Aufmerksamkeit in die Top 5 eingestiegen. Seitdem eher negativ über Elon Musk und Tesla berichtet wird, verliert das Unternehmen deutlich in den Rankings. In den Top 10 kann sich Tesla in diesem Jahr nur unter IT- und Ingenieurwesen-Studierenden (Platz 5 und 8) halten. In Wirtschaftswissenschaften fällt das Unternehmen um acht Plätze auf Rang 15 und in Naturwissenschaften um sieben Positionen auf Rang 14. Dennoch ist Tesla mit diesen Platzierungen weiterhin ein sehr attraktiver Arbeitgeber, den Studierende stärker als die deutschen Arbeitgeber mit den Themen „Innovation“ und „Offenheit für neue Technologien“ assoziieren.
Datenbasiertes Employer Branding gewinnt an Bedeutung
Die Ergebnisse des Universum Student Survey 2023 machen deutlich, dass Arbeitgeberattraktivität ein sehr stark umkämpftes Feld ist. Um aus der breiten Masse hervorzustechen und Studierende für sich zu begeistern, sind Unternehmen mehr denn je gefordert, zu zeigen, wofür sie stehen, also in die eigene Arbeitgebermarke zu investieren. „Im Zeitalter der Arbeiterlosigkeit werden Unternehmen um Mitarbeiter*innen werben wie bisher nur um Marktanteile. Dafür brauchen sie eine professionelle Employer-Branding-Strategie, die auf Marktdaten und Kandidateninsights basiert. Das Thema ist zu wichtig, um über Maßnahmen allein aufgrund eines Bauchgefühls zu entscheiden. Schließlich wird es für sehr viele Unternehmen künftig absolut erfolgsentscheidend sein“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group.
*Über den Universum Student Survey 2023 in Deutschland
Für den Universum Student Survey 2023 wurden zwischen September 2022 und März 2023 insgesamt 35.523 Studierende an 235 Hochschulen in Deutschland befragt. Auf dieser Basis erstellte Universum die Arbeitgeberrankings für verschiedene Studienrichtungen: Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin/Gesundheitswissenschaften. Die Befragten gaben unter anderem Auskunft dazu, bei welchen Unternehmen sie gerne arbeiten möchten, nach welchen Kriterien sie Arbeitgeber bewerten, welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen Karriereziele sie verfolgen. Weitere Informationen und Rankings: https://universumglobal.com/de/studentsurvey2023/
**Über UniversumUniversum, Teil der The Stepstone Group, ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Employer Branding. Mit über 30 Jahren wertvoller Erfahrung im Bereich Employer Branding haben wir uns weltweit in 60 Märkten etabliert und sind an Standorten in 20 Ländern präsent. Unsere Befragungen von Studierenden und Professionals bieten Personalverantwortlichen einzigartige Informationen, was junge Talente bei Unternehmen suchen. Auf unsere datengesteuerten und aussagekräftigen Ergebnisse vertrauen 2.000 Kunden, darunter viele Fortune-500-Unternehmen, sowie globale Medienpartner, die unsere jährlichen Rankings und Trendberichte veröffentlichen.
Weitere Informationen: www.universumglobal.com/de
Pressekontakt: Universum Deutschland
David Falzon / Country Manager Germany / Mobil: +49 172 456 44 67/ E-Mail: david.falzon@universumglobal.com
Anke Schölzel / PR Consultant Germany (external) / Mobil: 0049 160 75 55 887 / E-Mail: anke.schoelzel@universumglobal.com
Wenn Sie gerade erst Ihre Ausbildung an der Universität oder einer Hochschule abgeschlossen haben, werden Ihnen demnächst die ersten Vorstellungsgespräche bevorstehen. Wir geben Tipps, mit denen es trotz mangelnder praktischer Erfahrung klappen kann.
Der Großteil der Universitäts- und Hochschulabgänger, die sich auf Jobsuche begeben, tritt ohne umfangreiche relevante Berufserfahrung in den Arbeitsmarkt ein. Das macht die Suche nach dem passenden Traumjob etwas schwieriger und Kandidaten, die bereits im Job standen oder stehen, haben einen gewissen Vorteil. Das alte Sprichwort „Aller Anfang ist schwer“ trifft es ganz gut - dennoch, mit der richtigen Einstellung und der entsprechenden Vorbereitung kommen auch Berufseinsteiger zum Erfolg. Zwar wird dies in den wenigsten Fällen beim ersten Interview passieren, aber hier kommt noch ein Sprichwort: „Übung macht den Meister“ - und so kann man die ersten Gespräche durchaus als Testlauf ansehen. Mit jedem Interview steigert sich die Selbstsicherheit und man weiß immer besser, was einen erwarten wird.
Der erste Schritt zum Vorstellungsgespräch: Die BewerbungDoch bevor es überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch kommen kann, muss zuerst einmal die Bewerbung geschrieben werden und hier gilt es, mit einem professionellen Lebenslauf und einem überzeugenden Motivationsschreiben auf sich aufmerksam zu machen. Genauso wie das Jobinterview selbst kann auch das Verfassen dieser Unterlagen eine gewisse Herausforderung darstellen, aber hier gibt es mittlerweile Abhilfe. Im Internet finden sich zahlreiche Muster und Vorlagen für ein gelungenes Anschreiben in der Bewerbung. Viele dieser Vorlagen sind bereits mit beispielhaften Mustersätzen versehen, die an die individuelle Situation angepasst werden können. Freilich empfiehlt es sich, die Motivation für einen Job in eigene Worte zu fassen und das Schreiben an die jeweilige Stellenausschreibung anzupassen, doch solche Beispielsätze können durchaus als Inspiration dienen. Sie machen es leichter, passende Formulierungen zu finden und da die Vorlagen entsprechend den gängigen Standards aufgebaut sind, müssen sich Bewerber zumindest über Form und Struktur keine Gedanken machen und können sich voll und ganz auf das Inhaltliche konzentrieren.
Neben dem Bewerbungsschreiben ist ein Lebenslauf erforderlich, der gerade bei Absolventen noch nicht sehr umfangreich sein wird, aber auch hier gibt es passende Vorlagen. Auch Tipps, wie ein Werdegang von Studenten etwas aufgepeppt werden kann, finden sich im Internet. Nicht zu vergessen sind schließlich alle relevanten Abschlusszeugnisse und weitere Dokumente, die absolvierte Kurse, das Studium und allfällige praktische Erfahrungen belegen können. Sie komplettieren die Bewerbung und dienen den Personalverantwortlichen als wichtiger Indikator hinsichtlich der tatsächlichen Eignung eines Kandidaten.
Das Vorstellungsgespräch: Eine gute Vorbereitung ist die halbe MieteSie haben eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Gratulation! Nun gilt es, sich vorzubereiten - und zwar auf etwaige Fragen, aber vor allem auch mental. Es gibt wohl kaum Bewerber, die vor einem Interview nicht nervös sind - und zwar nicht nur am Anfang der beruflichen Laufbahn, sondern auch im weiteren Verlauf der Karriere. Wenn Sie sich also vor Augen halten, dass Sie in dieser Situation nicht alleine sind, dann verleiht Ihnen das vielleicht etwas mehr Selbstsicherheit und reduziert das „Lampenfieber“.
Sollten Sie noch keine oder nur wenig Erfahrung mit Vorstellungsgesprächen haben, dann macht es Sinn, vorab mit einer vertrauten Person zu üben und mögliche Fragestellungen durchzuspielen. Diese Fragen lassen sich am besten aus der Bewerbung ableiten: Welche Informationen haben Sie angegeben, die gegebenenfalls noch etwas Erklärungsbedarf haben? Gibt es Lücken in Ihrer Vita, die möglicherweise geklärt werden müssen? Recherchieren Sie auch das Unternehmen, bei dem Sie sich beworben haben, damit Sie allfällige Fragen dazu beantworten können. Weshalb möchten Sie gerade bei diesem Arbeitgeber tätig sein, was interessiert oder fasziniert Sie an der spezifischen Stelle und weshalb sollte man gerade Sie einstellen?
Gibt es Eigenschaften oder Qualifikationen, die Sie von den anderen Bewerbern abheben? Bringt die Spezialisierung, die Sie in Ihrem Studium gewählt haben, einen Mehrwert für das Unternehmen oder die jeweilige Rolle? Haben Sie praktische Erfahrungen im jeweiligen Gebiet, über die Sie erzählen können? Und zu guter Letzt: Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Auch wenn es sehr klischeebehaftet klingen mag, diese Frage wird nach wie vor gerne gestellt und Sie sollten sich eine gute Antwort zurechtlegen. Ein weiterer Punkt, der gerne aufs Tapet gebracht wird, sind Stärken und Schwächen. Selbst wenn Sie diese bereits in der Bewerbung haben anklingen lassen, ist es durchaus möglich, dass Ihr Interviewpartner näher darauf eingehen möchte.
Harte Fakten und Selbstkenntnis: Das richtige Maß findenDie Vorbereitung auf ein Jobinterview ist also immer auch in einem gewissen Maße eine Introspektion. Beschäftigen Sie sich nicht nur mit der Stellenausschreibung, dem Unternehmen und dem Arbeitsmarkt im Allgemeinen. Es gilt auch, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und authentisch und durchaus selbstkritisch aufzutreten. Es zählen schließlich nicht nur die harten Fakten - oder Hard Skills, also die erworbenen Fähigkeiten. Ein Bewerber ist immer die Summe verschiedener Aspekte und dazu gehören eben auch die Soft Skills, also die sozialen Kompetenzen, ebenso wie Stärken und Schwächen.
Bedenken Sie, dass jeder Mensch nicht nur positive, sondern auch negative Seiten oder Eigenschaften hat. Es zeugt von einem realistischen Selbstbild, wenn man die eigenen Schwächen kennt und darüber auch offen sprechen kann. Es hinterlässt meist einen schalen Geschmack, wenn man zwar über seine Stärken, nicht aber über die Schwächen sprechen kann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Eigenschaften Sie auszeichnen oder welche Sie bei einer Bewerbung nennen sollten, dann fragen Sie in Ihrem familiären Umfeld nach oder bei Menschen, die Sie sehr gut kennen.
Auftreten und Outfit: Der erste Eindruck zähltDie meisten Jobinterviews werden übrigens innerhalb der ersten Minuten entschieden, also bereits bevor es ans Eingemachte beziehungsweise die wirklich relevanten Fragen geht. Man könnte auch hier wieder ein Sprichwort bemühen, nämlich „Der erste Eindruck zählt“. Neben aller Vorbereitung ist daher auch ein professionelles und umgängliches Auftreten an den Tag zu legen. Dazu gehört auch die richtige Kleidung. Während es nicht zwingend ein Anzug sein muss, sind Strandoutfits tabu. Sauber und gepflegt lautet die Devise, aber wie formal die Kleidung sein sollte, hängt zu einem gewissen Grad auch von der Branche ab. Im Finanzwesen oder bei Bewerbungen bei Behörden, in Kanzleien und dergleichen ist wahrscheinlich ein Anzug oder Kostüm gefragt, während in kreativen Branchen, Start-ups und jungen Unternehmen durchaus auch weniger strikte Kleiderordnungen herrschen.
Übrigens: Mittlerweile finden längst nicht mehr alle Vorstellungsgespräche im Unternehmen statt. Häufig werden Bewerber auch in ein Café eingeladen oder erhalten einen Link für einen Video Call. Auch hier gilt es, souverän aufzutreten und nebenbei auch noch technische Versiertheit an den Tag zu legen. Gerade bei Online-Gesprächen sollten Sie sich vorab vergewissern, dass Sie eine einwandfreie Verbindung haben, die nicht unterbrochen wird. Wenn Sie dazu dann auch noch gut vorbereitet sind, dann dürfte nicht mehr viel schief gehen.






