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Nach dem Studium möchte man so schnell wie möglich einen Job finden, der dem eigenen Fachgebiet entspricht und einen Auftakt für die Karriere bietet, auf die man sich über Jahre hinaus vorbereitet hat. Oft ist es jedoch gar nicht so einfach einen passenden Job zu finden und in das Berufsleben einzusteigen. Dieser Artikel zeigt, wie der Start nach dem Studium gelingen kann.
Wie sieht der Jobmarkt für Studenten und Young Professionals aktuell aus?Grundsätzlich sind die Chancen einen Job zu finden für Hochschulabsolventen sehr gut. Bei Akademikern gibt es deutlich weniger Arbeitslosigkeit als bei anderen Bildungsgruppen. Statistiken zeigen, dass in Deutschland die meisten Studienabsolventen oft bereits drei Monate nach Abschluss des Studiums Jobs finden die Positionen und Gehälter bieten, die den Wünschen und Qualifikationen entsprechen. Doch hängt es auch von der Fachrichtung ab, wie schnell man nach dem Studium einen Job finden kann. Während Studienabsolventen aus den Fachrichtungen Informatik, Medizin und Ingenieurwesen oft händeringend gesucht werden, kann es beispielsweise bei Geisteswissenschaften schwerer sein, einen Job nach den eigenen Wünschen zu finden. Wer nach dem Bachelor-Abschluss direkt noch einen Master-Abschluss macht, hat insgesamt noch wesentlich bessere Jobaussichten.
Warum ist es oft gar nicht so einfach einen passenden Job nach dem Studium zu finden?Viele Young Professionals machen die Erfahrung, dass es gar nicht so einfach ist, gleich nach dem Studium den perfekten Traumjob zu finden. Für viele Positionen wünschen sich Unternehmen nämlich Bewerber, die schon einige Jahre an Berufserfahrung mitbringen. Wer jedoch gerade von der Hochschule kommt, bringt solche Erfahrung folgerichtig oft nicht mit. Die Coronakrise hat diese Problematik zusätzlich verschärft, denn Karrieremessen und Bewerbertage an den Hochschulen vielen aus, so dass Studenten keine wertvollen Kontakte zu Unternehmen knüpfen konnten. Viele Jobs von Werksstudenten fielen ebenfalls der Coronakrise und den Lockdowns zum Opfer. Daher müssen Studenten heute oft zunächst ein Netzwerk aufbauen, um eine erfolgreiche Jobsuche beginnen zu können.
Warum wird es auch für Unternehmen zunehmend schwerer passende neue Mitarbeiter zu finden?Wenn Unternehmen heute neue Stellen besetzen, so suchen sie meistens nach Mitarbeitern, die ganz spezifische Kenntnisse mitbringen. Dazu hat in großem Maße auch die Digitalisierung beigetragen. Viele Bewerber bringen die gesuchten Qualifikationen jedoch nicht mit. Daher gibt es viele offene Stellen, die einer eher geringen Zahl von Bewerbern mit den passenden Qualifikationen gegenüberstehen. Bewerber, die gut und passend qualifiziert sind, können hingegen oft unter zahlreichen Stellenangeboten auswählen und entsprechende Gehälter einfordern. Unternehmen müssen also ein attraktives Paket schnüren, um passende Bewerber für sich zu begeistern, was den Rahmen der finanziellen Möglichkeiten häufig überschreitet.
Welche Möglichkeiten gibt es für Recruiter um Studenten und Absolventen zu finden?Recruiter müssen sich heute mit verschiedenen Rekrutierungsmethoden auseinandersetzen, um die passenden Wunschkandidaten zu finden und anzusprechen. Dazu zählen zum Beispiel Karriere- und Jobmessen, bei denen Unternehmen die Kandidaten direkt persönlich kennenlernen können, die Schaltung von Stellenanzeigen in Jobbörsen und auch die Durchführung von Kampagnen in sozialen Netzwerken, also dort, wo sich vor allem die jungen Zielgruppen aufhalten.
Warum sind besonders Online-Jobbörsen die ideale Möglichkeiten für Absolventen und Unternehmen?Online-Jobbörsen dienen dazu Unternehmen und Jobsuchende in Verbindung zu bringen und stellen einen hervorragenden Marktplatz für Angebot und Nachfrage dar. Ein stets aktualisiertes Angebot von offenen Stellen bietet den Young Professionals die Möglichkeit, auf einfache Weise einen Job zu finden, der zu ihren Vorstellungen passt. Anhand vieler Filterfunktionen, wie z.B. nach der Region, der Fachrichtung und dem gewünschten Berufsfeld kann dabei die Suche ganz gezielt durchgeführt werden.
Für Arbeitgeber bieten Jobbörsen neben der Schaltung von Stellenanzeigen umfangreiche Präsentationsmöglichkeiten ihres Unternehmen, so dass sich die Stellensuchenden einen guten Einblick über das Unternehmen verschaffen können. Zudem können oft Social Media Kampagnen in Facebook & Co. dazugebucht werden.
Bei der Auswahl bieten dabei besonders die themen- und zielgruppenrelevanten Jobbörsen einen Vorteil, da sie die Suche für eine geeignete Stelle einfacher und deutlich gezielter gestalten. Auf einer Jobbörse für Studenten, Absolventen und Young Professionals findet man beispielsweise nur Angebote, die für diese Zielgruppen tatsächlich geeignet und interessant sind. So vermeiden Unternehmen unnötige Streuverluste bei ihrer Mitarbeitersuche und Stellenanzeigenschaltung, während Absolventen bei ihrer Jobsuche schneller und einfacher passende Jobangebote finden können.
Die besten Jobbörsen für Studenten, Absolventen und Young ProfessionalsIm Herbst eines jeden Jahres werden von Jobboersencheck die besten Jobbörsen in verschiedenen Kategorien gekürt. Dabei beurteilen Arbeitgeber und Bewerber ihre Zufriedenheit mit Jobportalen.
Die Testsieger 2021 in der Kategorie „Die besten Jobbörsen für Studenten, Absolventen und Young Professionals“ sind…
… aus Sicht der Arbeitgeber:
1. Karriere.Unicum
2. Absolventa
3. Stellenwerk
… aus Sicht der Stellensuchenden:
1. e-fellows.net
2. Squeaker
3. Stellenwerk
Weitere Informationen über die Jobbörsen-Testsieger finden Arbeitgeber und Stellensuchende hier:
https://jobboersencheck.de/testsieger/
FazitYoung Professionals möchten nach dem Studium einen schnellen und einfachen Einstieg in die Berufstätigkeit finden, auf die sie über Jahre hinaus hingearbeitet haben. Jobbörsen können dabei helfen, dieses Ziel so schnell wie möglich zu erreichen.
Universum Rankings der Attraktivsten Arbeitgeber 2023 zeigen, welche Unternehmen Studierende begeistern und was beim Berufseinstieg wichtig ist.
Berlin, 19.06.2023: Pressemitteilung von The Stepstone Group
Unternehmen aus der Energieversorgung und Rüstungsindustrie sind im Vergleich zum Vorjahr für Studierende als Arbeitgeber deutlich attraktiver geworden. Dagegen fallen Unternehmen aus den Branchen Pharma, Handel, E-Commerce und FMCG auf das Pre-Corona-Niveau zurück. Tesla verliert stark an Attraktivität. Flexible Arbeitszeiten und Work-Life-Balance behalten die während der Corona-Pandemie gewonnene Bedeutung für Studierende der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften. Trotz Inflation sind die Gehaltserwartungen in den vier Fachbereichen nur gering gestiegen.
Das sind zentrale Ergebnisse des Universum Student Survey 2023 für Deutschland*. Auf der weltweiten Umfrage unter Studierenden basieren auch die Rankings der Attraktivsten Arbeitgeber. Die zur The Stepstone Group gehörende Employer-Branding-Beratung Universum** hat dafür zwischen September 2022 und März 2023 deutschlandweit über 35.500 Studierende verschiedener Fachbereiche befragt. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Unternehmen, die zur Bewältigung von Krisen beitragen, von der damit verbundenen medialen Aufmerksamkeit profitieren. Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigt. Das galt in der Corona-Pandemie beispielsweise für Impfstoffhersteller. Durch den Ukraine-Krieg sind es Energieversorger und Rüstungsunternehmen. Unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke brauchen, um diesen temporären positiven Effekt auch längerfristig für ihr Recruiting nutzen zu können. Gelungen ist das beispielsweise BioNTech und Johnson & Johnson“, kommentiert David Falzon, der als Country Manager Germany das Deutschlandgeschäft bei Universum verantwortet, die Ergebnisse.
Rheinmetall und thyssenkrupp schaffen es in die Top 50
Von den Rüstungsunternehmen erzielt im aktuellen Ranking vor allem Rheinmetall mit einem Sprung von 41 Positionen auf Rang 48 bei Studierenden der IT deutliche Gewinne. Auch im Fachbereich Naturwissenschaften schafft das Unternehmen mit 28 Positionen einen großen Sprung nach oben auf Rang 49. Im Ingenieurwesen-Ranking klettert Rheinmetall 14 Positionen auf Rang 20. Damit ist das Rüstungsunternehmen in den drei Fachbereichen in den Top 50.
Auch thyssenkrupp hat eine Rüstungssparte und realisiert den größten Sprung mit 38 Plätzen auf Rang 47 im Fachbereich Naturwissenschaften. Im Ranking für Wirtschaftswissenschaften sind es immerhin 13 Positionen auf Rang 45. Somit gelingt thyssenkrupp in beiden Fachbereichen der Aufstieg in die Top 50.
Energieversorger wie E.ON, EnBW oder RWE gewinnen ebenfalls deutlich an Attraktivität als Arbeitgeber, schaffen es jedoch bislang nur vereinzelt in die Top 50. So klettert zum Beispiel EnBW im Fachbereich Ingenieurwesen um 14 Plätze auf Rang 39. RWE steigt acht Positionen auf Rang 32 und E.ON drei Plätze auf Rang 33.
Flexible Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance sind weiterhin wichtig
Trotz Ukraine-Krieg und Inflation sind die Eigenschaften, die Unternehmen bei Studierenden attraktiv machen, relativ stabil. Die Liste der Top 10 wird fachübergreifend weiterhin angeführt von einem attraktiven Grundgehalt und einem hohen Einkommen in der Zukunft. Das gilt für Männer und Frauen gleichermaßen. Auch eine sichere Anstellung und ein freundliches Arbeitsumfeld sind Studierenden weiterhin besonders wichtig. Insgesamt haben im Vergleich zum Vorjahr attraktive Zusatzleistungen, die Möglichkeiten zu internationalen Reisen und Versetzungen sowie Markterfolg an Bedeutung gewonnen. Letzterer ist beispielsweise bei Studierenden der Wirtschaftswissenschaften vier Rangplätze aufgestiegen und damit erstmals unter den 10 wichtigsten Arbeitgebereigenschaften.
Die während der Corona-Pandemie gestiegene Bedeutung von flexiblen Arbeitsbedingungen und Work-Life-Balance ist ungebrochen. Beide Attribute zählen in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, IT und Naturwissenschaften zu den Top-10-Arbeitgebereigenschaften. Im Ingenieurwesen hat Work-Life-Balance mit dem Abstieg von Platz 13 auf 16 an Relevanz verloren. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich wichtiger geworden, ist Work-Life-Balance mit einem Anstieg von Rang 7 auf 4 für IT-Studierende. ”Die Daten sprechen dafür, dass sich das mit beiden Attributen verbundene ’New Normal’ der Arbeitswelt stabilisiert und diese sich nicht auf das Vor-Corona-Niveau zurückentwickelt. Die vor dem Einsteig ins Berufsleben stehende Generation hat sehr konkrete Vorstellungen von ihrem zukünftigen Arbeitsplatz – ein gutes Einkommen, Flexibilität und Work-Life-Balance gehören definitiv dazu”, fasst Benedikt Strobel, der die Studierendenbefragung bei Universum betreut, die Ergebnisse zusammen.
Erwartetes Gehalt kaum gestiegen
Die konkreten Gehaltsvorstellungen sind dagegen trotz Inflation mit einem Prozent nur gering gestiegen. Der Anstieg basiert lediglich auf den Gehaltsvorstellungen der männlichen Studierenden (von 54.146 Euro auf 56.174 Euro), die der Frauen sind fachübergreifend sogar leicht gesunken (46.183 Euro auf 46.073 Euro). Damit vergrößert sich die Lücke im erwarteten Gehalt (expected Gender Pay Gap) von 15 auf 18 Prozent. Insgesamt zählt Deutschland unter den großen Wirtschaftsnationen zu denen mit dem größten erwarteten Gender Pay Gap. ”Gleichzeitig trägt die erwartete Gehaltslücke unter den Studierenden dazu bei, dass sich die tatsächliche Gehaltslücke unter den Young Professionals ebenfalls vergrößert. Das Problem beginnt bereits während des Studiums”, so Falzon.
Welche Unternehmen sind für Studierende am attraktivsten?
Danach gefragt, welche Unternehmen sie als ihre idealen Arbeitgeber bezeichnen, nennen die meisten Studierenden der Wirtschaftswissenschaften auch in diesem Jahr Porsche (Platz 1), gefolgt von der Mercedes-Benz Group (Rang 2). Die BMW Group steigt eine Position auf Platz 3 und lässt Apple auf Rang 4 abrutschen. Platz 5 hält nach wie vor Google. Auch im Fachbereich Ingenieurwesen belegen Porsche und die Mercedes-Benz Group weiterhin Rang 1 und 2. Auf Platz 3 schafft es Siemens, das Unternehmen steigt zwei Positionen nach oben. Dagegen verlieren Audi und die BMW Group jeweils einen Rang und landen auf den Plätzen 4 und 5.
Stabil ist die Spitze mit Google, Apple und Microsoft weiterhin auf den Rängen 1 bis 3 auch unter den IT-Studierenden. Porsche steigt eine Position auf Rang 4 und Tesla verliert einen Platz und landet auf Rang 5. Für die Studierenden der Naturwissenschaften zählen BioNTech, die Max-Plank-Gesellschaft, Bayer und die Fraunhofer-Gesellschaft mit Platz 1 bis 4 auch in diesem Jahr zu den attraktivsten Arbeitgebern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) steigt um einen Rang auf Platz 5.
Die Top 5 Arbeitgeber im Überblick
Wirtschaftswissenschaften
1. Porsche
2. Mercedes-Benz Group
3. BMW Group
4. Apple
5. Google
Ingenieurwesen
1. Porsche
2. Mercedes-Benz Group
3. Siemens
4. Audi
5. BMW Group
IT/Informatik
1. Google
2. Apple
3. Microsoft
4. Porsche
5. Tesla
Naturwissenschaften
1. BioNTech
2. Max-Planck-Gesellschaft
3. Bayer
4. Fraunhofer-Gesellschaft
5. Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Tesla verliert an Attraktivität
Deutliche Verluste muss dagegen Tesla hinnehmen. Der eng mit der Person Elon Musk verbundene Autobauer war 2021 im Universum Arbeitgeberranking der Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT und Naturwissenschaften mit vielen Vorschusslorbeeren und großer positiver medialer Aufmerksamkeit in die Top 5 eingestiegen. Seitdem eher negativ über Elon Musk und Tesla berichtet wird, verliert das Unternehmen deutlich in den Rankings. In den Top 10 kann sich Tesla in diesem Jahr nur unter IT- und Ingenieurwesen-Studierenden (Platz 5 und 8) halten. In Wirtschaftswissenschaften fällt das Unternehmen um acht Plätze auf Rang 15 und in Naturwissenschaften um sieben Positionen auf Rang 14. Dennoch ist Tesla mit diesen Platzierungen weiterhin ein sehr attraktiver Arbeitgeber, den Studierende stärker als die deutschen Arbeitgeber mit den Themen „Innovation“ und „Offenheit für neue Technologien“ assoziieren.
Datenbasiertes Employer Branding gewinnt an Bedeutung
Die Ergebnisse des Universum Student Survey 2023 machen deutlich, dass Arbeitgeberattraktivität ein sehr stark umkämpftes Feld ist. Um aus der breiten Masse hervorzustechen und Studierende für sich zu begeistern, sind Unternehmen mehr denn je gefordert, zu zeigen, wofür sie stehen, also in die eigene Arbeitgebermarke zu investieren. „Im Zeitalter der Arbeiterlosigkeit werden Unternehmen um Mitarbeiter*innen werben wie bisher nur um Marktanteile. Dafür brauchen sie eine professionelle Employer-Branding-Strategie, die auf Marktdaten und Kandidateninsights basiert. Das Thema ist zu wichtig, um über Maßnahmen allein aufgrund eines Bauchgefühls zu entscheiden. Schließlich wird es für sehr viele Unternehmen künftig absolut erfolgsentscheidend sein“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group.
*Über den Universum Student Survey 2023 in Deutschland
Für den Universum Student Survey 2023 wurden zwischen September 2022 und März 2023 insgesamt 35.523 Studierende an 235 Hochschulen in Deutschland befragt. Auf dieser Basis erstellte Universum die Arbeitgeberrankings für verschiedene Studienrichtungen: Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin/Gesundheitswissenschaften. Die Befragten gaben unter anderem Auskunft dazu, bei welchen Unternehmen sie gerne arbeiten möchten, nach welchen Kriterien sie Arbeitgeber bewerten, welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen Karriereziele sie verfolgen. Weitere Informationen und Rankings: https://universumglobal.com/de/studentsurvey2023/
**Über UniversumUniversum, Teil der The Stepstone Group, ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Employer Branding. Mit über 30 Jahren wertvoller Erfahrung im Bereich Employer Branding haben wir uns weltweit in 60 Märkten etabliert und sind an Standorten in 20 Ländern präsent. Unsere Befragungen von Studierenden und Professionals bieten Personalverantwortlichen einzigartige Informationen, was junge Talente bei Unternehmen suchen. Auf unsere datengesteuerten und aussagekräftigen Ergebnisse vertrauen 2.000 Kunden, darunter viele Fortune-500-Unternehmen, sowie globale Medienpartner, die unsere jährlichen Rankings und Trendberichte veröffentlichen.
Weitere Informationen: www.universumglobal.com/de
Pressekontakt: Universum Deutschland
David Falzon / Country Manager Germany / Mobil: +49 172 456 44 67/ E-Mail: david.falzon@universumglobal.com
Anke Schölzel / PR Consultant Germany (external) / Mobil: 0049 160 75 55 887 / E-Mail: anke.schoelzel@universumglobal.com
Fachkräftemangel, 4-Tage-Woche und die Berufsfelder der Zukunft – so blicken Deutschlands Beschäftigte auf das Job-Jahr 2023/24
Rund 62 Prozent der Beschäftigten sind der Ansicht, dass der Arbeitsmarkt ein Arbeitnehmermarkt geworden ist. Mehr als die Hälfte der Deutschen (53%) ist davon überzeugt, dass sich die Wirtschaft eine 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich nicht leisten kann. 45 Prozent sehen sogar Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit dadurch gefährdet. 39 Prozent der Beschäftigten sehen im Bereich Gesundheit, Pflege und Soziales die besten Job-Perspektiven für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.Hamburg, 18. Dezember 2023 – Das Kalenderjahr neigt sich dem Ende zu und damit auch das Job-Jahr 2023. Die neue XING Studie „Der Arbeitsmarkt der Zukunft“ in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Marketagent analysiert das Job-Jahr 2023 und gibt einen Ausblick auf die Arbeitsmarkt-Trends 2024.
In vielen Branchen hat sich die Marktsituation bereits gewandelt, von einem Arbeitgeber- hin zu einem Arbeitnehmermarkt. Eine veränderte Marktsituation, die dazu führt, dass sich Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in vielen Branchen ihre Stellen aussuchen können, während Arbeitgeber schauen müssen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überhaupt für sich zu gewinnen und längerfristig zu binden. Rund 62 Prozent der Deutschen stimmen dieser Aussage zu, hierbei fällt die Zustimmung bei den jüngeren Beschäftigten der Generation Z (70%) und Generation Y (69%) nochmals höher aus als bei der Generation 50+ (50 - 59 Jahre: 53%) und den Silver Workern (60 - 65 Jahre: 60%). Bei der Bewertung der Arbeitgeber-Attraktivität spielt für die Beschäftigten das Thema Unternehmenskultur eine Rolle, rund 70 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass sich Arbeitgeber um eine ansprechende Unternehmenskultur kümmern müssen, um für Beschäftige attraktiv zu bleiben.
„Auch, wenn wir uns gerade mitten in einer Rezession befinden, leidet Deutschland der konjunkturellen Delle zum Trotz unter einem massiven Fachkräftemangel, der sich aufgrund des demographischen Wandels in den nächsten Jahren noch deutlich verstärken wird. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind somit das rare Gut der Zukunft.“, sagt XING Arbeitsmarktexperte Dr. Julian Stahl.
Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich beim Thema Homeoffice: Die Mehrheit der Deutschen (61%) sieht auch hier die Unternehmen in der Pflicht, attraktive Arbeitsplätze und Büroräumlichkeiten zu gestalten, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Homeoffice-Möglichkeit, Anreize zu schaffen, ins Büro zu kommen. Vor allem die jüngeren Generationen (GenZ und GenY: 67%) legen hierauf Wert.
Diese Aspekte waren den Deutschen im Job-Jahr 2023 wichtigUnangefochtene Nummer eins bleibt für die Deutschen das Thema Gehalt, rund 90 Prozent geben an, dass es ein wichtiger Faktor für die Wahl eines Jobs bzw. eines Arbeitgebers sei. Dass zunehmend auch neue Kriterien für die Bemessung des Gehalts eine Rolle spielen könnten, stößt bei den Befragten auf Zuspruch. Rund ein Drittel der Deutschen (31%) könnte sich ein Vergütungsmodell vorstellen, dass sich zusammensetzt aus: erstens Arbeitszeit, zweitens dem Erreichen von Zielen und drittens der Erfahrungs- und Problemlösungskompetenz. Insbesondere Frauen (Frauen: 39%, Männer: 24%) sind dabei neuen Kriterien zur Gehaltsbemessung offen gegenüber. Wohingegen Männer (Männer: 16%, Frauen: 9%) auch mit dem Erreichen von Zielen als einzigem Kriterium zufrieden wären.
Nach wie vor wichtig bei einem neuen Arbeitgeber ist Beschäftigen ein gutes Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen (88%), ein passender Führungsstil (81%) sowie ein attraktiver Standort des Arbeitsplatzes (76%). Aber auch das Thema Flexibilität spielt für Beschäftigte eine übergeordnete Rolle: 72 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen eine flexible Arbeitszeiteinteilung wichtig ist, wenn es um die Wahl eines potenziellen Arbeitgebers geht. Hierbei zeigen sich merklich Unterschiede zwischen den Geschlechtern, während flexible Zeiteinteilung für rund drei Viertel der Frauen (75%) ein entscheidender Faktor ist, ist er das nur für 69 Prozent der Männer. Für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird von den Deutschen mit 30 Prozent eine betriebsinterne Kinderbetreuung geschlechterübergreifend als wünschenswert empfunden – etwas mehr Männer (32%) als Frauen (29%) finden das bei einem neuen Arbeitgeber wichtig.
Die jüngeren Generationen legen im Generationen-Vergleich mehr Wert auf ein Engagement für das psychische Wohlergehen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (GenZ: 76%) und die Nachhaltigkeit eines neuen Arbeitgebers (GenZ: 61%). Zwar wünscht sich fast die Hälfte der Deutschen (47%) die Möglichkeit von Remote Work, aber auch hier sind es die Generation Z (57%) und die Millennials (56%), denen ortsunabhängiges Arbeiten bei einem neuen Unternehmen besonders wichtig sind. Treiber neuer Benefits ist dabei allen voran die GenZ, hier liegt der Wert für Sabbaticals und Workations bereits bei 51 Prozent (vgl. Silver Worker: 15%).
„Insbesondere in den letzten drei Jahren sind neue, sogenannte Benefits im Bewusstsein vieler Arbeitgeber angekommen. Vor allem von jüngeren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden diese auch selbstbewusst eingefordert. Trotzdem müssen Unternehmen – gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten – genau überlegen, welche Angebote sie sich leisten können und wollen.", sagt XING Arbeitsmarktexperte Dr. Julian Stahl weiter.
Dass bei allen Benefits aber auch die gesamtwirtschaftliche Situation nicht unbeachtet bleiben darf, sieht auch die Mehrheit der Deutschen so: Zwar stufen 53 Prozent Deutschen die 4-Tage-Woche als wichtigen Trend der Zukunft ein, mehr als jeder zweite Deutsche (53%) ist zugleich aber auch davon überzeugt, dass sich die Wirtschaft ein entsprechendes Modell bei vollem Lohnausgleich schlichtweg nicht leisten kann. 45 Prozent der Deutschen sind sogar der Auffassung, dass dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland gefährdet werden könne.
Die Job-Perspektiven der DeutschenIn welchen Branchen sehen die Deutschen selbst in Zukunft das größte Potential für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? 39 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die beruflichen Aussichten im Bereich „Gesundheit, Pflege und Soziales“ zukünftig besonders gut sind. Insbesondere weibliche Beschäftigte (46%) sehen in diesem Bereich mehr Job-Perspektiven in der Zukunft als ihre männlichen Kollegen (32%). Auf dem zweiten Platz landet mit 35 Prozent das Berufsfeld „erneuerbare Energien und Klima“, dicht gefolgt von der „Telekommunikations- bzw. IT-Branche“ mit 34 Prozent auf Platz drei. In den Branchen „Gastronomie und Tourismus“ (11%), „Beratung und Coaching“ (14%) sowie „Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (15%) sehen die Deutschen vergleichsweise das geringste Zukunftspotential. Diese Einschätzung bestätigt auch Arbeitsmarktexperte Stahl und ergänzt: „Es ist wichtig zu verstehen, dass die Fachkräftelücke nicht nur im IT-Sektor klafft, sondern insbesondere in den Bereichen Kinderbetreuung, Kranken- und Altenpflege, dem Einzelhandel, Handwerk und der Lagerwirtschaft ein großer Mangel an Arbeitskräften vorherrscht. Hier sind Arbeitgeber besonders gefordert, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern attraktive Angebote zu machen, um auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger für sich gewinnen zu können“.
Über die Umfrage: Im Auftrag des Jobs-Netzwerk XING befragte das Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Oktober 2023 insgesamt 1.003 erwerbstätige Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland im Rahmen einer repräsentativen Onlineumfrage zum Arbeitsmarkt der Zukunft.
Über XINGXING ist das führende Jobs-Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Berufstätige aller Branchen und Karriere-Level finden auf XING über 1 Million Jobs und werden von beliebten Arbeitgebern sowie mehr als 20.000 Recruitern gefunden. XING unterstützt seine rund 22 Millionen Mitglieder, aus der Vielzahl an Angeboten den Job auszusuchen, der wirklich zu ihnen und ihren individuellen Bedürfnissen passt. Dabei geht es nicht nur um den Lebenslauf, sondern um den „perfect match“ zwischen Talent und passender Unternehmenskultur. XING zeigt Nutzerinnen und Nutzern, welche Chancen das Berufsleben für sie bereithält, und ermöglicht es ihnen, informierte Entscheidungen für das persönliche Job-Leben zu treffen. Mehr Informationen unter xing.com.
Über die New Work SE Die New Work SE engagiert sich für eine bessere Arbeitswelt. Mit starken Marken wie XING, kununu und onlyfy by XING und dem größten Talente-Pool in D-A-CH tritt sie an, der wichtigste Recruiting-Partner im deutschsprachigen Raum zu sein. Sie bringt Kandidaten und Unternehmen zusammen, damit Berufstätige ein zufriedeneres Jobleben führen und Firmen durch die richtigen Talente erfolgreicher werden. Das Unternehmen ist seit 2006 börsennotiert, hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt seine insgesamt rund 1.900 Mitarbeiter auch an weiteren Standorten von Berlin über Wien bis Porto. Weitere Infos unter new-work.se und nwx.new-work.se.
Bad Wörishofen – Am 4. März 2024 feiert die HOGA-Connect ihre Premiere in der Hotelfachschule Bad Wörishofen. Die neue Karrieremesse von HOGAPAGE und der Hotelfachschule Bad Wörishofen bietet die Möglichkeit, aufregende Karrierewege in der Gastronomie und Hotellerie zu entdecken.
Die HOGA-Connect ist eine tolle Gelegenheit für alle, die eine Karriere im Gastgewerbe anstreben oder nach neuen Möglichkeiten innerhalb dieser spannenden Branche suchen. Die Messe bietet eine Plattform, auf der talentierte Menschen auf Top-Unternehmen der Gastronomie und Hotellerie treffen und ihren Traumjob finden können.
Hochkarätige Aussteller und inspirierende Vorträge
Die HOGA-Connect kann mit einer beeindruckenden Liste von Ausstellern aus verschiedenen Branchen aufwarten, darunter Systemgastronomie, Hotellerie, Schifffahrt, Freizeitpark und Catering. Unternehmen wie Bobs Gastro, der Bayerische Hof, Sea chefs, Legoland, Aramark und viele andere werden vor Ort vertreten sein. Eine vollständige Liste der teilnehmenden Unternehmen ist auf der Bewerber-Landingpage verfügbar, die regelmäßig aktualisiert wird.
Darüber hinaus werden inspirierende Firmenvorträge angeboten, die tiefere Einblicke in die vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Gastgewerbe gewähren und mehr über die teilnehmenden Unternehmen, ihre Unternehmenskultur, ihre Werte und ihre offenen Stellen verraten.
Warum sich ein Besuch auf der HOGA-Connect lohnt
Die HOGA-Connect bietet zahlreiche Vorteile und Möglichkeiten, darunter:
direkter Kontakt zu führenden Unternehmen der Branche Networking-Möglichkeiten und der Aufbau eines wertvollen beruflichen Netzwerks Austausch mit Fachleuten aus der Gastronomie und Hotellerie Gelegenheit zur Verbesserung der Selbstpräsentation Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten, insbesondere die Fortbildung zum Hotelbetriebswirt an der Hotelfachschule Bad Wörishofen.Die HOGA-Connect ist Ihre Eintrittskarte zu einer erfolgreichen Karriere in der Gastronomie und Hotellerie. Seien Sie Teil dieses Events und starten Sie Ihre Traumkarriere!
Wann und wo?
Die Messe findet am 4. März 2024 von 12:00 bis 18:00 Uhr in der Hotelfachschule Bad Wörishofen statt. Der Eintritt ist frei.
Für weitere Informationen und eine Registrierung besuchen Sie bitte die Bewerber-Landingpage der HOGA-Connect oder kontaktieren Sie das Veranstaltungsteam unter jobs@hogapage.de oder telefonisch unter +49 821 319 470-900.
Über HOGAPAGE:
Das HOGAPAGE-Branchenportal ist eine zentrale Anlaufstelle für Gastronomen, Hoteliers und deren Mitarbeiter – spezialisiert auf die Bedürfnisse der bunten Gastro-Welt. Die preisgekrönte HOGAPAGE Jobbörse, welche beim Onlinevergleich von jobboersencheck.de die Bestnoten erhielt, spielt in Sachen Personalrecruiting in der ersten Liga*.
Besuchen Sie die Webseite von HOGAPAGE unter www.hogapage.de für weitere Informationen.
*Platz 1 im Ranking der Spezialjobbörsen für Hotel und Gastronomie bei der Qualitätsanalyse 2023 von jobboersencheck.de – gewählt von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Über die Hotelfachschule Bad Wörishofen:
An der Hotelfachschule Bad Wörishofen wird eine zweijährige Weiterbildung zum/zur Staatlich geprüften Hotelbetriebswirt/in (Bachelor Professional in Wirtschaft) und Fachhochschulreife angeboten. Die Absolventen haben exzellente Voraussetzungen für eine Karriere in den Branchen Hotellerie, Gesundheit und Tourismus.
Besuchen Sie die Webseite der Hotelfachschule Bad Wörishofen unter www.hofa-bw.de für weitere Informationen.
Pressekontakt:
Dorian HeidelE-Mail: heidel.hogapage@buhl-gruppe.deTelefon: 0821 319470-901




