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Der Fachkräftemangel in der Gesundheitsbranche hält ungebremst an. Nach wie vor werden händeringend gut qualifizierte Fachkräfte in Krankenhäusern, in Arztpraxen und in der Pflege gesucht. Der wichtigste Weg zur Rekrutierung von Fachpersonal ist die Schaltung von Stellenanzeigen in Online-Jobbörsen. Ein Blick in den Jobbörsenmarkt verrät die erfolgversprechendsten Portale.
Jedes Jahr zeichnet die PROFILO Rating-Agentur im Jobboersencheck die besten Jobbörsen in ausgewählten Branchen aus. Dabei beurteilen Arbeitgeber die Zufriedenheit und die Qualität der genutzten Jobbörsen. Die Testsieger 2021 in der Kategorie der Spezial-Jobbörsen im Gesundheitswesen sind praktischARZT, Medi-Jobs und PsychJOB.
Die besten Jobbörsen für Medizin und Gesundheit im ÜberblickPlatz 1: PraktischARZT
PraktischARZT ist eines der führenden Stellenmärkte für Ärzte mit monatlich über 1.000.000 Besuchern. Hohe Zufriedenheitswerte von Arbeitgebern erreicht diese Spezialjobbörse insbesondere für eine herausragende Kundenbetreuung und einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis. Arbeitgeber erhalten mit der Schaltung von Stellenanzeigen eine gute Anzahl eingehender Bewerbungen und eine gute Erfolgsquote. 98% der Arbeitgeber empfehlen praktischARZT den Kollegen und Kolleginnen weiter.
Platz 2: Medi-Jobs
Medi-Jobs ist eine der größten und reichweitenstärksten Jobbörsen für den Bereich Medizin und Gesundheit im deutschsprachigen Raum. Arbeitgeber zeigen sich besonders zufrieden mit dem Preis-/Leistungsverhältnis, der Benutzerfreundlichkeit und der guten Kundenbetreuung. 95% der Kunden von Medi-Jobs empfehlen diese Jobbörse gern weiter.
Platz 3: PsychJOB
PsychJOB ist ein fachspezifischer Online-Stellenmarkt für den Bereich Psychologie und dessen unterschiedlichen Berufsfeldern. Insbesondere schätzen Arbeitgeber die gute Verbreitung der Stellenanzeigen, die gezielte Ansprache der richtigen Zielgruppe sowie die Verbindung mit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). 95% der Kunden empfehlen dieses Portal weiter.
Insgesamt gibt es in Deutschland mehr als 1.200 Online-Jobbörsen. Ein jährlicher Jobbörsenvergleich soll Arbeitgebern eine Hilfestellung geben und aufzeigen, welche Jobbörse für welche Position den größten Erfolg verspricht.
Detailergebnisse der Testsieger finden Sie hier: https://jobboersencheck.de/testsieger
Pressemitteilung von The Stepstone Group GmbHStepstone Studie zeigt: Mangelhafte Kindertagesbetreuung hat direkte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. 60 Prozent fordern eine bessere Betreuungssituation – die Realität sieht oft anders aus.
Düsseldorf, 29.11.2023. In Deutschland fehlen hunderttausende Kita-Plätze. Erzieher*innen und Betreuungspersonal stehen unter einer enormen Arbeitsbelastung. Und dieses Betreuungsproblem offenbart eine weitere Herausforderung: Dem Arbeitsmarkt fehlen dadurch Arbeitskräfte, die eigentlich sehr dringend benötigt werden – denn bis 2035 fehlen uns bis zu sieben Millionen Erwerbstätige. Und doch muss sich mindestens ein Elternteil um die Kindertagesbetreuung kümmern – und das ist meist immer noch die Frau. Das zeigt eine aktuelle Studie von The Stepstone Group unter 2.000 berufstätigen Eltern mit Kindern unter 10 Jahren. „Wir müssen endlich handeln und dafür sorgen, dass jedes Kind die Betreuung bekommt, die es verdient“, sagt Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei The Stepstone Group. „Es kann nicht sein, dass die fehlende Kindertagesbetreuung auf dem Rücken der Eltern – und vor allem Mütter – ausgetragen wird, die dafür in ihrer Karriere zurückstecken. Deutschland hat hier großen Nachholbedarf. Angesichts knapper Arbeitskräfte und des zunehmenden demographischen Drucks können wir es uns nicht leisten, auf Personal zu verzichten - weil die Betreuung der Kinder nicht gewährleistet ist.“
10 Gründe, weshalb die Kita-Krise eine Arbeitsmarktkrise ist:
1. 44 Prozent der Eltern haben ihre Arbeitszeit nach der Elternzeit reduziert – unter den Müttern sogar 74 Prozent.
2. Einer der Hauptgründe für die Reduzierung der Arbeitszeit unter den Eltern: Sie haben keine Kindertagesbetreuung gefunden (33 Prozent).
3. 66 Prozent der Eltern, die ihre Arbeitszeit reduziert haben, würden lieber in Vollzeit oder vollzeitnah arbeiten – können es jedoch oftmals nicht, weil die Kindertagesbetreuung nicht gesichert ist.
4. Nur ein Viertel der Befragten sagt, dass ihr Arbeitgeber sie ausreichend unterstütze, um ihren Kinderbetreuungspflichten nachzukommen.
5. Mehr als jede*r Vierte (29 Prozent) überlegt seinen Arbeitsplatz zu verlassen, weil er oder sie keine ausreichende Unterstützung von ihrem Arbeitgeber bekommt, um Kinder und Job vereinbaren zu können.
6. 40 Prozent sind nach der Elternzeit gar nicht zu ihrem Arbeitgeber zurückgekehrt, weil sie ihren Job und die elterlichen Pflichten nicht miteinander vereinbaren konnten.
7. Fast 20 Prozent haben sogar Bedenken, ihre Kinderbetreuungspflichten beim Vorstellungsgespräch zu nennen.
8. 31 Prozent fühlen sich in ihrer beruflichen Weiterentwicklung behindert, weil sie ihre Kinder betreuen müssen. Unter den Müttern sagt das sogar fast jede zweite (46 Prozent).
9. Fast ein Drittel der Eltern sind auf die Unterstützung der Familie – zum Beispiel von den Großeltern – angewiesen, um die Kindertagesbetreuung zu sichern.
10. Der Wunsch nach politischem Handeln steigt: Rund 60 Prozent fordern bessere Kindertagesbetreuung zur Vereinbarkeit von Job und Familie. 70 Prozent fordern flexiblere Arbeitsgesetze.
Über die Studie „Working Parents & Beyond“In unserer hektischen Arbeitswelt wird die Balance zwischen beruflichen Anforderungen und persönlichem Wohlbefinden immer wichtiger. Wie sollte Arbeit gestaltet sein, um Karriere, Familienleben und Alltag in Einklang zu bringen? Im Oktober 2023 hat The Stepstone Group rund 12.000 Menschen in Deutschland, darunter ca. 6.000 Elternteile, 2.000 mit Kindern unter 10 Jahren, zu Herausforderungen und Chancen im Bereich Work-Life-Balance befragt. Die Befragung ist repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung nach Alter und Geschlecht.
Eine unerwartet schlechte Prüfungsnote sorgt häufig für Unsicherheit. Zweifel an der Fairness entstehen besonders dann, wenn die Bewertung widersprüchlich wirkt oder äußere Umstände die Leistung beeinflusst haben. Prüfungsrechtliche Verfahren sehen für genau solche Fälle klare Möglichkeiten vor, die je nach Situation genutzt werden.
Wann sind Zweifel berechtigt?
Zweifel an einer Note gelten dann als berechtigt, wenn konkrete Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bestehen. Ein Beispiel dafür ist eine Abweichung vom festgelegten Prüfungsstoff. Werden also beispielsweise Inhalte abgefragt, die nicht in den offiziellen Unterlagen genannt sind, liegt ein klarer Verstoß vor. Auch Fehler in der Bewertung wie übersehene richtige Antworten oder Rechenfehler in der Punktevergabe zählen dazu.
Ebenso relevant sind die äußeren Bedingungen einer Prüfung. Lärm im Prüfungsraum, technische Störungen oder unzureichende Arbeitsmaterialien beeinflussen schließlich die Leistung und beeinträchtigen die Chancengleichheit.
Ein weiterer Anlass für Zweifel entsteht, wenn Anzeichen für Befangenheit erkennbar sind. Persönliche Konflikte oder eine voreingenommene Haltung der Prüfer wirken sich unmittelbar auf die Fairness der Bewertung aus. Unsachliche Kommentare in der Korrektur stellen ebenfalls ein Anzeichen dafür dar, dass die Bewertung nicht allein auf fachlichen Kriterien beruht. In solchen Fällen besteht ein nachvollziehbarer Grund, die Prüfung kritisch überprüfen zu lassen. Das ist besonders maßgeblich, wenn zum Beispiel der erfolgreiche Berufseinstieg von einem Prüfungsergebnis abhängt.
Erste Schritte zur Klärung einleiten
Der erste Schritt besteht meist darin, Einsicht in die Prüfungsunterlagen zu beantragen. So lassen sich Aufgabenstellung, Korrekturen und Randbemerkungen nachvollziehen. In vielen Bundesländern sichern Hochschulgesetze dieses Recht ausdrücklich zu. Eine sorgfältige Durchsicht zeigt häufig Rechenfehler, fehlende Punkte oder widersprüchliche Kommentare.
Ein Gespräch mit dem Prüfer oder dem zuständigen Ausschuss bringt ebenfalls zusätzliche Klarheit. Dabei bietet sich die Gelegenheit, die eigenen Argumente sachlich vorzulegen und Unstimmigkeiten anzusprechen. Auffälligkeiten möglichst frühzeitig zu dokumentieren, zum Beispiel durch Fotos der Unterlagen oder schriftliche Protokolle, ist dabei unerlässlich.
Wenn weder Einsicht noch Gespräche eine Lösung bringen, bleibt meist kein anderer Ausweg als eine Prüfungsanfechtung durch einen Rechtsanwalt. Dieser Schritt setzt allerdings voraus, dass bereits konkrete Hinweise auf Bewertungs- oder Verfahrensfehler vorliegen. Bei einer solchen Entscheidung gilt es zusätzlich, die kurzen Fristen zu beachten, die die Prüfungsordnungen in der Regel vorsehen.
Unterstützung durch Experten im Prüfungsrecht
Fachanwälte im Prüfungsrecht verfügen über Erfahrung mit Bewertungs- und Verfahrensfehlern. Sie prüfen zunächst alle Unterlagen und erkennen, ob sich aus den vorhandenen Kommentaren oder Berechnungen ein Ansatz für eine erfolgreiche Anfechtung ergibt. Auf dieser Grundlage entwickeln sie eine Strategie, die auf die jeweilige Prüfungsordnung abgestimmt ist. Ihre Arbeit umfasst unter anderem die
rechtliche Bewertung von Fehlern in der Korrektur oder im Ablauf der Prüfung Formulierung eines präzisen Widerspruchs oder einer Klageschrift Überwachung von Fristen und Formalien Einschätzung der Erfolgsaussichten anhand vergleichbarer FälleIn vielen Verfahren erhöht sich die Chance auf eine Neubewertung, wenn ein Fachanwalt die Argumentation übernimmt. Insbesondere bei großen Staatsexamina oder komplexen Hochschulprüfungen schaffen sie den Rahmen, um Fehler so aufzubereiten, dass sie auch vor Gericht Bestand haben. Fachanwälte beziehen dabei rechtliche und organisatorische Aspekte ein, was Betroffenen eine klare Orientierung verschafft.
Darauf kommt es im Verfahren an
Ein erfolgversprechendes Vorgehen beginnt mit einer genauen Prüfung der Prüfungsordnung. Diese legt nämlich verbindlich fest, welche Fristen wann ablaufen, welche Formen der Anfechtung vorgesehen sind und welche Rechte auf Einsicht bestehen. Jede Abweichung von diesen Vorgaben beeinflusst die Erfolgschancen erheblich.
Ebenso wichtig ist eine lückenlose Dokumentation. Protokolle, Randbemerkungen, Mitteilungen und Prüfungsunterlagen bilden schließlich die Grundlage für eine schlüssige Argumentation. Störungen im Verlauf der Prüfung lassen sich am besten unmittelbar festhalten, beispielsweise durch eine schriftliche Bestätigung von Zeugen oder durch eine Meldung an die Prüfungsaufsicht.
Ein strukturierter Ablauf umfasst meist mehrere Schritte. Zunächst steht die Sammlung aller Beweise an. Darauf folgt die juristische Bewertung der Unterlagen. Anschließend gilt es, innerhalb der vorgesehenen Fristen einen Widerspruch oder eine Klage einzureichen. Fachanwälte nutzen diese Unterlagen, um die Argumente in eine rechtlich tragfähige Form zu bringen. So entsteht ein Verfahren, das auf klaren und nachvollziehbaren Fakten basiert und nicht allein auf subjektivem Empfinden. Entsprechend höher fallen auch die Erfolgschancen aus.
Die Auswertung 2026 vom ICR und Jobboersencheck.de zeigt einen Jobportalmarkt in Bewegung. Teilweise verdoppelt oder verdreifacht sich die Online-Sichtbarkeit einzelner Anbieter. Für einen Spitzenplatz reicht Reichweite allein jedoch nicht aus: Veränderungen bei Zufriedenheit und Weiterempfehlung wirken sich wegen ihrer höheren Gewichtung vielfach stärker auf das Gesamtergebnis aus.
Generalisten: Stepstone bleibt vorn, Stellenanzeigen.de zieht mit LinkedIn gleich
Die Top-Platzierungen 2026:1. Stepstone – unverändert2. LinkedIn – unverändert2. Stellenanzeigen.de – 1 Platz gewonnen4. Jobware – 1 Platz verloren
Stepstone verteidigt den Gesamtsieg, obwohl die Sichtbarkeit von 91,69 auf 66,31 Punkte sinkt (-27,7 %). Ausschlaggebend sind die deutlich besseren Bewerberurteile: Die Zufriedenheit steigt von 5,40 auf 5,60, die Weiterempfehlung von 91,4 % auf 92,7 %.
Stellenanzeigen.de verbessert sich auf den geteilten zweiten Rang. Die Sichtbarkeit wächst von 4,07 auf 7,17 Punkte (+76,2 %) und gleicht damit leicht rückläufige Qualitätswerte aus. LinkedIn bleibt auf dem geteilten Rang 2. Die Sichtbarkeit steigt um 60,5 %, während Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung etwas nachgeben.
Jobware gewinnt an Sichtbarkeit, verliert jedoch bei Bewerberzufriedenheit. Die Arbeitgeberwerte bleiben auf einem konstant hohen Zufriedenheitsniveau.
Einordnung: Bei den Generalisten gewinnt nicht automatisch das reichweitenstärkste Portal. Stepstone profitiert vor allem von einem ausgewogeneren Verhältnis aus Sichtbarkeit und Bewerbererlebnis.
Jobsuchmaschinen: Stellenonline mit Sichtbarkeitssprung, Kimeta mit Qualitätsschub
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. HeyJobs – 1 Platz verloren2. Stellenonline – 1 Platz gewonnen4. Kimeta - 1 Platz gewonnen
Indeed ist 2026 alleiniger Testsieger. Die Sichtbarkeit steigt von 55,92 auf 89,85 Punkte (+60,7 %). Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung gehen zwar leicht zurück, die hohe Reichweite sichert jedoch weiterhin die Spitzenposition.
Die spektakulärste Veränderung liefert Stellenonline: Die Sichtbarkeit steigt von 0,10 auf 1,87 Punkte – ein Plus von rund 1.698 %. Das Portal verbessert sich von Rang 3 auf den geteilten Rang 2.
Kimeta steigt von Rang 5 auf Rang 4. Besonders auffällig sind die Bewerberurteile: Die Zufriedenheit wächst von 4,79 auf 5,49, die Weiterempfehlung von 81,3 % auf 90,2 %. HeyJobs verdoppelt zwar annähernd seine Sichtbarkeit, fällt aber wegen sinkender Bewerberwerte vom geteilten ersten auf den geteilten zweiten Platz.
Einordnung: Bei Jobsuchmaschinen zeigen Stellenonline und Kimeta zwei unterschiedliche Erfolgswege: Reichweitenwachstum auf der einen, ein deutlich verbessertes Bewerbererlebnis auf der anderen Seite. Spezialjobbörsen: PraktischArzt übernimmt die Spitze, Yourfirm macht vier Plätze gut
Die Top-Platzierungen 2026:1. praktischArzt – 1 Platz gewonnen2. Yourfirm – 4 Plätze gewonnen2. GoodJobs – 2 Plätze gewonnen4. Jobvector - 3 Plätze verloren4. Hogapage - 1 Platz gewonnen
PraktischArzt steigt vom geteilten zweiten Rang an die Spitze. Die Sichtbarkeit wächst um 106,3 %, die Arbeitgeberzufriedenheit steigt von 6,34 auf 6,47. Mit Weiterempfehlungswerten von 99,0 % bei Bewerbern und 99,4 % bei Arbeitgebern liegt das Portal weiterhin nahe am Maximalwert.
Yourfirm ist einer der größten Gewinner der gesamten Auswertung. Das Portal verbessert sich von Rang 6 auf Rang 2. Die Sichtbarkeit steigt von 0,31 auf 1,15 Punkte (+270,6 %), gleichzeitig verbessern sich Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung.
GoodJobs erreicht ebenfalls Rang 2. Unterstützt wird der Aufstieg durch bessere Arbeitgeberurteile: Die Zufriedenheit steigt von 5,95 auf 6,05, die Weiterempfehlung von 92,7 % auf 94,1 %.
Der Vorjahressieger Jobvector fällt auf Rang 4. Zwar nimmt die Sichtbarkeit um 30,9 % zu, die Bewerberzufriedenheit sinkt jedoch von 6,36 auf 5,48 und die Weiterempfehlung um mehr als zehn Prozentpunkte.
Einordnung: In den Spezialsegmenten haben starke Vertrauens- und Empfehlungswerte besonders großen Einfluss. PraktischArzt kombiniert diese Qualität 2026 zusätzlich mit wachsender Sichtbarkeit. IT-Portale: Stepstone übernimmt Platz 1, Indeed kehrt aufs Podium zurück
Die Top-Platzierungen 2026:1. Stepstone – 2 Plätze gewonnen2. Jobvector – 1 Platz verloren3. Indeed – 3 Plätze gewonnen
Stepstone springt von Rang 3 auf Rang 1. Obwohl die Sichtbarkeit um 27,7 % sinkt, steigt die Bewerberzufriedenheit von 5,32 auf 5,63. Die Weiterempfehlung verbessert sich von 87,2 % auf 91,4 %.
Jobvector bleibt mit einer Zufriedenheit von 6,64 und einer Weiterempfehlung von 98 % der Qualitätsführer, wird im Gesamtranking aber von Stepstone überholt.
Indeed steigt von Rang 6 auf Rang 3. Die Sichtbarkeit wächst um 60,7 %, die Weiterempfehlung um 4,1 Prozentpunkte. LinkedIn entwickelt sich in die Gegenrichtung: Trotz eines Sichtbarkeitszuwachses von 60,5 % fällt das Portal von Rang 2 auf Rang 5, da die Empfehlungsrate sinkt.
Einordnung: Für das IT-Recruiting spricht die Auswertung für eine Kombination aus reichweitenstarken Generalisten und hoch bewerteten Fachportalen. Reichweite allein verhindert jedoch keinen Rangverlust.
Ingenieure und Technik: Stabile Spitze, große Bewegung im Mittelfeld
Die Top-Platzierungen 2026:1. Jobvector – unverändert2. Stepstone – unverändert3. e-fellows.net – 1 Platz gewonnen
Jobvector und Stepstone verteidigen ihre Spitzenplätze. Jobvector steigert seine Sichtbarkeit um 30,9 %, während Zufriedenheit und Weiterempfehlung nur leicht nachgeben. Stepstone verbessert die Zufriedenheit von 5,44 auf 5,63 und die Weiterempfehlung von 93,9 % auf 94,9 %.
E-fellows.net steigt dank eines Sichtbarkeitsplus von 50,9 % auf Rang 3. Der größte Aufsteiger ist jedoch Academics: Das Portal verbessert sich von Rang 17 auf Rang 9. Die Zufriedenheit steigt von 5,01 auf 5,21, die Weiterempfehlung von 79,0 % auf 86,1 %.
Yourfirm klettert von Rang 10 auf Rang 4. Getragen wird der Sprung von einem Sichtbarkeitswachstum von 270,6 %, höherer Zufriedenheit und einer besseren Weiterempfehlungsrate.
Einordnung: Im Engineering-Segment bleibt Jobvector die Qualitätskonstante. Gleichzeitig zeigen Academics und Yourfirm, dass starke Verbesserungen im Bewerbererlebnis etablierte Rangordnungen schnell verändern können.
Schüler und Azubis: Ausbildung.de überholt Aubi-plus
Die Top-Platzierungen 2026:1. Azubiyo – unverändert2. Ausbildung.de – 1 Platz gewonnen3. Aubi-plus – 1 Platz verloren3. Azubi.de – 1 Platz gewonnen
Azubiyo verteidigt den ersten Platz, obwohl die Sichtbarkeit um 16,6 % und die Bewerberzufriedenheit leicht zurückgehen. Die Arbeitgeberweiterempfehlung verbessert sich geringfügig auf 93,6 %.
Ausbildung.de steigt auf Rang 2. Die Sichtbarkeit wächst um 2,9 %, die Weiterempfehlung der Arbeitgeber von 91,4 % auf 92,2 %. Aubi-plus fällt dagegen auf Rang 3: Die Bewerberzufriedenheit sinkt von 5,81 auf 5,39 und die Weiterempfehlung von 92,3 % auf 86,8 %. Auch die Arbeitgeberwerte gehen zurück.
Azubi.de verbessert sich trotz schwächerer Arbeitgeberurteile auf den geteilten dritten Rang. Entscheidend ist vor allem der Sichtbarkeitsanstieg von 4,63 auf 6,41 Punkte (+38,5 %).
Die Datengrundlage wird breiter: Die Zahl der Bewerberbewertungen steigt um 10,6 %, die der Arbeitgeberbewertungen um 7,7 %.
Einordnung: Die Spitzenpositionen bleiben relativ stabil. Hinter Azubiyo verschiebt sich die Rangfolge jedoch zugunsten von Ausbildung.de und Azubi.de.
Studierende, Absolventen und Young Professionals (SAY): E-fellows.net bleibt vorn, Berufsstart holt auf
Die Top-Platzierungen 2026:1. E-fellows.net – unverändert2. Karriere-Unicum.de – unverändert3. Stellenwerk – 1 Platz verloren
E-fellows.net verteidigt Rang 1. Die Sichtbarkeit steigt um 50,9 %, außerdem verbessern sich Arbeitgeberzufriedenheit und -weiterempfehlung. Karriere-Unicum.de bleibt auf Rang 2 und steigert die Bewerberzufriedenheit von 5,73 auf 5,91.
Stellenwerk fällt auf Rang 3. Die Sichtbarkeit wächst zwar um 54,6 % und die Weiterempfehlung der Arbeitgeber steigt um 7,4 Prozentpunkte. Gleichzeitig bricht die Weiterempfehlung der Bewerber von 94,4 % auf 79,4 % ein.
Berufsstart macht zwei Plätze gut und erreicht gemeinsam mit Absolventa Rang 4. Unterstützt wird der Aufstieg durch ein Sichtbarkeitsplus von 61,7 %.
Einordnung: Gerade in dieser Zielgruppe lohnt der getrennte Blick auf Bewerber und Arbeitgeber. Stellenwerk und Absolventa zeigen, wie stark sich die Wahrnehmung beider Gruppen unterscheiden kann.
Blue Collar: Yourfirm zieht mit Meinestadt.de gleich
Die Zahl der berücksichtigten Bewerberbewertungen steigt von 1.639 im Jahr 2025 auf 1.917 im Jahr 2026 – ein Plus von rund 17 Prozent. An der Spitze bleibt Indeed, dahinter sorgen Yourfirm sowie zwei neu im Ranking vertretene Portale für Bewegung.
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. Yourfirm – 1 Platz gewonnen2. Meinestadt.de - unverändert4. Heyjobs
Indeed verteidigt den ersten Platz. Die Sichtbarkeit steigt deutlich von 55,92 auf 89,85 Punkte – ein Plus von 60,7 Prozent. Gleichzeitig gehen die Bewerberzufriedenheit von 5,80 auf 5,52 und die Weiterempfehlungsrate von 93,2 auf 92,6 Prozent leicht zurück.
Yourfirm verbessert sich vom dritten auf den geteilten zweiten Rang. Das Portal steigert seine Sichtbarkeit von 0,31 auf 1,15 Punkte und damit um rund 270 Prozent. Auch die Qualitätswerte entwickeln sich positiv: Die Zufriedenheit wächst von 5,67 auf 5,85, die Weiterempfehlungsrate von 95,6 auf 98,0 Prozent. Damit erzielt Yourfirm 2026 die höchste Weiterempfehlungsrate der Kategorie.
Meinestadt.de behauptet sich auf dem geteilten zweiten Platz. Trotz eines Sichtbarkeitsrückgangs von 21,4 Prozent bleiben Zufriedenheit und Weiterempfehlung nahezu stabil. Neu im ausgewiesenen Ranking sind HeyJobs auf Rang 4 und Dienstzeitende auf Rang 5.
Einordnung: Im Blue-Collar-Recruiting bleibt Reichweite wichtig, sie entscheidet aber nicht allein über den Erfolg. Yourfirm zeigt, wie sich steigende Sichtbarkeit in Verbindung mit sehr hoher Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung unmittelbar in einer besseren Platzierung niederschlägt. Für Arbeitgeber empfiehlt sich daher eine Kombination aus reichweitenstarken Generalisten und Portalen mit einer klaren Ausrichtung auf mittelständische, regionale oder gewerblich-technische Zielgruppen.Pink Collar: Stepstone gelingt der größte Sprung
Die Top-Platzierungen 2026:1. Indeed – unverändert2. Stepstone – 4 Plätze gewonnen3. Meinestadt.de – 1 Platz verloren
Indeed verteidigt Rang 1. Die Sichtbarkeit steigt um 60,7 %, während Zufriedenheit und Weiterempfehlung leicht nachgeben.
Stepstone ist der klare Aufsteiger der Kategorie. Das Portal verbessert sich von Rang 6 auf Rang 2. Die Zufriedenheit steigt von 4,80 auf 5,25, die Weiterempfehlung sogar von 78,0 % auf 89,6 %. Diese Qualitätsgewinne kompensieren den Sichtbarkeitsrückgang von 27,7 % deutlich.
Meinestadt.de und Jobbörse.de verlieren durch den Aufstieg von Stepstone jeweils eine Position. Jobbörse.de verbessert seine Zufriedenheit und Weiterempfehlung zwar leicht, fällt aber von Rang 3 auf Rang 4.
Einordnung: In Pink Collar ist besonders deutlich zu erkennen, dass Verbesserungen bei Zufriedenheit und Weiterempfehlung stärker wirken können als reine Reichweitengewinne.
Die besten Jobbörsen im Mittelstand – die neue Kategorie im Jahr 2026
Kleine und mittlere Unternehmen stellen besondere Anforderungen an Jobportale: Neben ausreichender Reichweite zählen vor allem eine persönliche Betreuung, passende Bewerbungen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb wird 2026 erstmals die Kategorie „Mittelstand“ bei „Deutschlands beste Jobportale“ ausgezeichnet.
In die Auswertung flossen 7.778 Bewertungen von Arbeitgebern mit 50 bis 500 Mitarbeitenden ein. Die Sichtbarkeit wurde wie bei den anderen Kategorien mit 25 Prozent, die Arbeitgeberzufriedenheit mit 45 Prozent und die Weiterempfehlungsrate mit 30 Prozent gewichtet.
Die Top-Jobbörsen für den Mittelstand 20261. Stellenanzeigen.de2. Yourfirm2. Jobware4. Heyjobs
Stellenanzeigen.de sichert sich den ersten Platz in der neuen Kategorie. Das Portal verbindet eine vergleichsweise hohe Sichtbarkeit mit einer Arbeitgeberzufriedenheit von 5,61 auf einer Skala von 1 bis 7 und einer Weiterempfehlungsrate von 92,0 Prozent.
Yourfirm erreicht den geteilten zweiten Rang und erzielt gleichzeitig die besten Qualitätswerte der Kategorie: Mit einer Zufriedenheit von 5,94 und einer Weiterempfehlungsrate von 96,8 Prozent liegt das auf den Mittelstand spezialisierte Portal bei beiden Arbeitgeberkennzahlen an der Spitze.
Ebenfalls auf Rang 2 landet Jobware. Das Portal erreicht die zweithöchste Arbeitgeberzufriedenheit mit 5,78 sowie eine Weiterempfehlungsrate von 93,0 Prozent.
Auf Rang 4 folgt HeyJobs, das eine hohe Sichtbarkeit mit einer Zufriedenheit von 5,58 und einer Weiterempfehlungsrate von 92,1 Prozent kombiniert. Stepstone erreicht Rang 5.
Auffällig ist, dass hohe Reichweite allein nicht für eine Spitzenplatzierung ausreicht. Indeed weist die höchste Sichtbarkeit der untersuchten Portale auf, landet aufgrund niedrigerer Werte bei Arbeitgeberzufriedenheit und Weiterempfehlung jedoch nur auf Rang 8.
Einordnung: Die neue Kategorie zeigt, dass mittelständische Arbeitgeber insbesondere Portale honorieren, die ihre Anforderungen verstehen und passende Leistungen bieten. Für die Personalsuche im Mittelstand empfiehlt sich daher eine Kombination aus ausreichender Reichweite und Portalen mit hoher Arbeitgeberzufriedenheit und Weiterempfehlung.
Fazit: Das Bewerbererlebnis entscheidet über den Nutzen der Reichweite
Die Ergebnisse 2026 zeigen drei wiederkehrende Muster:
Qualität kann Reichweitenverluste ausgleichen. Stepstone gewinnt die IT-Kategorie und steigt bei Pink Collar stark auf, obwohl seine Sichtbarkeit sinkt.
Mehr Sichtbarkeit garantiert keinen Ranggewinn. Xing und LinkedIn wachsen in mehreren Kategorien bei der Sichtbarkeit, können diese Entwicklung wegen schwächerer Qualitätswerte aber nicht durchgehend in bessere Platzierungen übersetzen.
Spezialisten können schnell aufsteigen. PraktischArzt, Yourfirm, GoodJobs und Academics profitieren von hohen oder deutlich verbesserten Zufriedenheits- und Empfehlungswerten.
Für Recruiting-Teams folgt daraus: Portale sollten nicht nur anhand ihrer Reichweite ausgewählt werden. Sichtbarkeit, Bewerberzufriedenheit und Weiterempfehlung müssen gemeinsam betrachtet werden – und bei Kategorien mit Arbeitgeberurteilen zusätzlich getrennt nach beiden Bewertungsgruppen.
DatenhinweisEs wurden insgesamt 118.267 Bewertungen zu Jobportalen mit mindestens 30 Feedbacks ausgewertet, davon 91.325 Bewerber- und 26.942 Arbeitgeberurteile.
In den kombinierten Kategorien werden Bewerber- und Arbeitgeberranking jeweils zu 50 % berücksichtigt. Innerhalb der Teilrankings entfallen 25 % auf Sichtbarkeit, 45 % auf Zufriedenheit und 30 % auf Weiterempfehlung.
Die Sichtbarkeitswerte sind portalbezogene Sistrix-Werte und werden deshalb bei demselben Jobportal in mehreren Kategorien identisch verwendet.





