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Dank neuesten Erkenntnissen der positiven Psychologie wissen wir, dass das Konzept des „im Flow“-seins eine gute Möglichkeit für Unternehmen ist, die Produktivität, die Kreativität, die Performance und sogar die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern.
Was bedeutet Flow?Stellen Sie sich vor, dass Sie am Nachmittag Zeit mit ihren Kindern verbringen und die Zeit ausgiebig und ohne Ablenkung nutzen. Die Zeit vergeht wie im Fluge und ohne es zu bemerken, sind etwa drei Stunden vergangen. Haben Sie sich beruflich schon einmal einem eigenen Projekt gewidmet? Eventuell haben Sie mit großer Leidenschaft an einer Präsentation gegessen und gar nicht bemerkt, dass sich die Uhr bereits dem Feierabend nähert. In der positiven Psychologie beschreiben wir diesen Vorgang als “Flow”.
Wir können den Zustand des “Flows” in acht Charakteristiken einteilen:
Totaler Fokus und Konzentration auf die präsente Aufgabe Totale Klarheit über die Aufgabe, das Ziel und das gewünschte Ergebnis, stets bestärkt durch Feedback Verlust des Zeitgefühls, die Zeit vergeht schneller oder wir haben das Gefühl mehr Zeit zu haben Wohlbefinden während der Arbeit, nicht erst danach Ein Gefühl der Leichtigkeit Eine gesunde Balance zwischen einem Gefühl der Herausforderung und den eigenen Fähigkeiten Klarer Gedanke, ohne Zweifel, Bedenken und Angst vor Fehlern Ein Gefühl von totaler Kontrolle über die Aufgabe.Befindet ein Mensch sich im Flow, entstehen Glücksgefühle, welche für mehr Kreativität und Produktivität sorgen.
Warum ist der Flow für ein gutes Mitarbeitermanagement wichtig?Um diese Frage zu beantworten, schauen wir uns erst einmal die Eigenschaften eines engagierten Mitarbeiters an. Die Voraussetzungen sind den einzelnen Punkten zu entnehmen.
Verbundenheit: ein engagierter und emotional mit dem Unternehmen verbundener Mitarbeiter ist sich nicht nur seiner Rolle genau bewusst, sondern kann sich auch mit den Zielen und der Mission des Unternehmens identifizieren. Das persönliche Handeln zum Wohle größere Erfolge des Unternehmens, ist ein typisches Anzeichen von einem Arbeiten im “Flow”.
Selbstbewusstheit: ein engagierter und emotional mit dem Unternehmen verbundener Mitarbeiter fühlt sich in seiner Rolle ebenfalls gefordert, liebt die Facetten und ist stets interessiert – ohne sich dabei zu viel innerlichem Stress auszusetzen. Sie sind in der Lage ihre Fähigkeiten und Stärken zielgerichtet einzusetzen, scheuen aber nicht dafür zurück Neues zu lernen und an Aufgaben zu wachsen. Die Balance zwischen neuen Herausforderungen und den eigenen Fähigkeiten ist ein Schlüssel zur Findung des Flows.
Wertschätzung: ein engagierter und emotional mit dem Unternehmen verbundener Mitarbeiter fühlt sich wertgeschätzt und kann mit dem ihm entgegengebrachten Vertrauen gewissenhaft umgehen. Das Gefühl eine Aufgabe selbstständig bewältigen zu dürfen und Kontrolle über das eigene Handeln zu haben, ist ein weiter Faktor zur Findung des Flows.
Zufriedenheit: ein engagierter und emotional mit dem Unternehmen verbundener Mitarbeiter ist gern und von sich aus leistungsbereiter. Wird ein Mitarbeiter oft in neue Aufgaben eingebunden (Balance zwischen neuen Herausforderungen und Fähigkeiten finden), ist er zufriedener und glücklicher. Dies hat einen positiven Effekt auf krankheitsbedingtes Fernbleiben und auf Kündigungen. Gleichermaßen gilt, dass ein Mitarbeiter im Flow mehr Freude empfindet und sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt.
Wie können Sie nun für einen Flow am Arbeitsplatz sorgen?Natürlich gibt es für dieses Vorhaben keinen Masterplan. Menschen sind Individuen und es bedarf nach wie vor einer gewissen Feinfühligkeit und individuellen Herangehensweise. Doch es gibt es paar gute Möglichkeiten, die richtigen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Auch wenn keine Wunder zu erwarten sind, so sollte man stets bedenken, dass bereits eine zusätzliche Stunde pro Mitarbeiter für einen großen Effekt sorgen kann – für das Unternehmen und für einen persönlich.
Ablenkungen minimieren
Regelmäßige Ablenkungen sollten erkannt und minimiert werden. E-Mails, Telefonanrufe, Meetings oder spontane Anfragen von Kollegen sorgen für eine Unterbrechung der eigentlichen Aufgabe und lösen den Fokus. Multitasking ist nachweislich einer der größten Zeitfresser und sorgt für eine verringerte Konzentration. (Die Hirnfunktion sinkt um bis zu 60 Prozent pro neuem Task hinsichtlich der Konzentration; und ist somit stark hinderlich für die allgemeine Leistung). Folgende kleine Anpassungen können bereits helfen:
bestimmte Mitarbeiter einen Tag der Woche von Telefonanrufen und Meetings befreien Mitarbeiter ermutigen und ermächtigen die E-Mail Benachrichtigungen für eine Zeitspanne auszustellen und nur noch stündlich nachzusehen Dass Beantworten von eingehenden Telefonaten in einem organisiertem Rotations-System aufteilenPerformance unterstützen
Um die geforderte Arbeit in einem hohen Standard erfüllen zu können, sollte sichergestellt werden, dass den Mitarbeiter alle notwendigen Ressourcen und Tools zur Verfügung stehen und dieser jederzeit mit Unterstützung rechnen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, ist es für den Mitarbeiter schwierig die notwendige Balance zwischen der Herausforderung und seinen Fähigkeiten zu finden. Im Umkehrschluss blockiert das die Entstehung eines Flows und sorgt für ein sinkendes Selbstbewusstsein der Mitarbeiter.
Damit Mitarbeiter sich nicht scheuen über Probleme zu sprechen oder nach Hilfe zu fragen, ist eine freundliche und vertraute Atmosphäre essenziell. Durch ein internes Mentoren-Programm kann hier eine klare und offene Kommunikationslinie geschaffen werden.
Feedbackrunden
Das Herz eines jeden Unternehmens sind seine Mitarbeiter. Damit dieses Herz stets in einem gesunden Zustand weiterschlagen kann, ist es Hilfreich die Zahlen, Erfolge und das Wachstum regelmäßig zu teilen. Durch das gemeinsame Feiern eines Erfolges beispielsweise, fühlen sich die Mitarbeiter wertgeschätzt und können deutlicher erkennen, welchen Einfluss ihre Arbeit auf den Erfolg hatte.
Ein einfacher Weg dies zu tun, wäre ein regelmäßiges Team-Meeting. Meist eignet sich der Morgen und ein einfacher Kreis, in welchem die Mitarbeiter kurz von ihren persönlichen Highlights der letzten Woche berichten, kann für mehr Vertrauen, Ehrgeiz und Energie sorgen.
Den individuellen Erfolg eines einzelnen Mitarbeiters zu erkennen und zu honorieren, ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil in Führungspositionen. Hier kann bereits eine persönliche- oder Rund-Mail für ein Gefühl der Wertschätzung sorgen und so den Zustand eines Flows herbeirufen.
ZusammenfassungAls Zustand des Flows beschreiben Mitarbeiter oft ihr höchstes Level der persönlichen Performance und Leistungsbereitschaft. Mit nur ein paar kleinen Veränderungen, lassen sich gute Bedingungen für mehr Kreativität, Zufriedenheit und Leistung schaffen.
Ein Seminar ist eine kleine Gruppensitzung, die in den meisten Fällen einmal pro Woche für jedes Modul stattfindet. Seminare unterstützen Vorlesungen und geben den Teilnehmern die Möglichkeit, das Thema der Woche zu vertiefen und so die Fremdsprache selbstbewusster zu sprechen.
Wie spricht man auf Englisch über ein beliebiges Thema?Wenn Sie Ihre Muttersprache lernen, lernen Sie am Anfang nur einfache Dinge. Später fangen Sie an, über verschiedene soziale und andere Themen zu sprechen und zu diskutieren. Dann reden Sie auch über technische Themen.
Können Sie sich vorstellen, Ihre Muttersprache zu lernen, beginnend mit Themen wie Raketentechnologie, Nuancen effektiver Kommunikationsfähigkeiten, Unterrichtspädagogik und so weiter?
Viele Lerner denken, dass sie zu ernsthaften oder technischen Themen sprechen müssen, um Englisch zu sprechen. Die Wahrheit ist, dass, wenn Sie anfangen, eine Sprache fließend und selbstbewusst zu sprechen, können Sie sich auch auf Englisch zu einem Thema äußern, sofern Sie sich mit diesem Thema gut auskennen.
So variieren die Seminare thematisch von Fach zu Fach:
Ein Seminar in englischer Literatur wird wahrscheinlich eine Gruppendiskussion über einen Roman, ein Gedicht oder ein Theaterstück sein. Ein Seminar in Mathematik kann versuchen, ein mathematisches Problem als Gruppe zu lösen. Ein Seminar in Erziehungswissenschaften könnte das Lesen und Kritisieren eines Gesetzes oder die Diskussion eines Bildungsthemas beinhalten. Bei manchen Seminaren kann ein Student pro Woche eine Präsentation vor der Gruppe halten, auf die dann Fragen und Antworten oder eine Diskussion folgt. Wenn Sie ein Thema vorstellen, stellen Sie sicher, dass Sie dieses Thema gut kennen. Sie können Blogs lesen, Videos ansehen und Experten zuhören, um das Thema gründlich zu verstehen.Lernen Sie Englisch zu sprechen, bevor Sie sich kompetent auf Englisch zu einem Thema äußern. Es beginnt mit englischen Vokabeln.
Beliebte Seminarthemen auf EnglischDie Themen der Seminare können sehr unterschiedlich sein. So gibt es verschiedene Interessengebiete, wie zum Beispiel:
Außenpolitik Top-Karrieren für die Zukunft Stress Pflegeausbildung Ozean-Biome Yoga-Posen Bioethische Fragen Alles über Tsunamis Gefährdete Spezies Wie bilden sich Wolken? Was einen Regenbogen ausmacht Gruppenzwangssituationen Abhängigkeit von ausländischem Öl Katastrophenvorsorge Ideen für kreative Fotografie Tipps für das Zeitmanagement Die besten Sozialmedien Interessante ComputerfaktenVorbereitung auf ein SeminarErkundigen Sie sich, ob Sie vor dem Seminar Vorarbeiten leisten müssen, z. B. eine bestimmte Aufgabe lösen, einen Text lesen oder Fragen zu einem Thema notieren. Für ein erstes Seminar ist dies wahrscheinlich nicht der Fall, aber die Vorbereitung auf zukünftige Seminare ist ein wichtiger Aspekt, um ein erfolgreicher Student zu sein.
Kommen Sie rechtzeitig dorthin und wählen einen Platz aus, der es Ihnen ermöglicht, viel zum Unterricht beizutragen.
Die meisten Tutoren beginnen das erste Seminar, indem sie sich vorstellen und die Inhalte des Seminars im Modul oder Kurs erläutern. Möglicherweise werden Sie auch gebeten, sich vorzustellen.
Überprüfen Sie, ob Ihre Kursmaterialien eine Liste der während des gesamten Moduls zu studierenden Themen und Abgabetermine für Kursarbeiten enthalten. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie gegebenenfalls von Ihrem Tutor im ersten Seminar.
So holen Sie das Beste aus dem Seminar herausSeminare sind eine Gelegenheit, Ihre Kursinhalte eingehender zu erkunden und Ihr kritisches Denkvermögen zu entwickeln, indem Sie Ideen diskutieren und Fragen stellen. Es ist wichtig, dass Sie eine aktive Rolle übernehmen, aber das kann entmutigend sein. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie das Beste aus Seminaren herausholen.
Die meisten Tutoren legen im Vorfeld des Seminars eine Aufgabe fest. Es ist wichtig, dass Sie dies tun und vorbereitet zum Seminar kommen. Dies wird Ihnen helfen, sich sicherer zu fühlen. Seien Sie proaktiv, indem Sie herausfinden, was Sie tun müssen, um sich auf jedes Seminar vorzubereiten.
Wie können Sie sich vorbereiten?Schauen Sie sich vorab das Seminarthema an und überlegen Sie, welche Gedanken Sie dazu bereits haben.
Lesen Sie den festgelegten Text oder machen Sie die Vorseminaraktivität und notieren Sie Ihre Antworten, Fragen, Gedanken und Kritik.
Sehen Sie sich Ihre Vorlesungsnotizen noch einmal an und notieren Sie sich Fragen, Kommentare und Dinge, die Sie besprechen möchten.
Welche Verbindungen gibt es zwischen der festgelegten Vorlesung und der Seminartätigkeit? Versuchen Sie vorherzusehen, was erforscht werden könnte, und finden Sie etwas, das Sie beitragen könnten.
Und während des Seminars selbst?Seien Sie mutig und machen Sie mit. Es ist ganz normal, dass Sie nervös sind, wenn Sie vor Ihrer Seminargruppe sprechen oder Ihre Ansichten teilen. Denken Sie daran, dass es bei Seminaren nicht unbedingt darum geht, die richtigen Antworten zu bekommen und die perfekten Ideen zu haben. Es geht darum, zu experimentieren, Risiken einzugehen, und vor allem Englisch zu üben.
Denken Sie daran, dass andere Leute auch nervös sein können und Sie alle auf dem gleichen Lernniveau sind und so viel wie möglich lernen möchten. Ihr Tutor möchte auch, dass Sie lernen, und wird Ihren Beitrag im Seminar schätzen.
Versuchen Sie der Erste zu sein, der spricht.Dadurch wird Ihr erster Beitrag diskutiert und Sie werden sich gut fühlen, derjenige zu sein, der die Diskussion in Gang bringt.
Hören Sie auf andere. Nervosität kann manchmal dazu führen, dass Sie sich nur auf das konzentrieren, was Sie sagen möchten. Stellen Sie sicher, dass Sie den anderen auch zuhören. Seien Sie flexibel und bewegen Sie sich mit der Diskussion. Man kann viel von anderen Menschen lernen sowie durch das Diskutieren und Debattieren einen neuen Blick auf das Thema erhalten.
Seminare sind eine Gelegenheit, Ihre Argumente einem Publikum vorzustellen, das Ihre Idee gegebenenfalls weiterentwickelt. Das hilft auch beim Verfassen von Aufgaben.
Wie kann ich sicherstellen, dass ich etwas gelernt habe?Denken Sie anschließend über das Seminar nach. Versuchen Sie, ein Tagebuch zu führen, um das Gelernte aufzuzeichnen. Wenn Ihre Seminare praktische Aktivitäten umfassen, kann es äußerst nützlich sein, darüber zu reflektieren. Bemühen Sie sich immer, die Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu sehen.
Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass „Green Human Resource Management“ (Green HRM) ein wichtiger Schritt in die Zukunft ist. Nachhaltigkeit ist nicht nur für Angestellte ein wichtiges Thema, sondern insbesondere auch für Konsumenten. Ob im Rahmen von Organisationsstrukturen, Systemen oder beim praktischen Verhalten – das Personalmanagement lässt sich oft einfacher ökologisch strukturieren als zu Beginn vermutet.
Ermittlung des Status quo als Beginn einer nachhaltigen Reise
Bevor Veränderungen beginnen können, muss der Status quo ermittelt werden. Es gibt viele Unternehmen, die automatisch bereits einige nachhaltige Aspekte in den Betrieb eingeführt haben. Das kann die Anfahrt zu Meetings mit der Bahn, aber auch die Beschaffung von nachhaltigen Öko-Produkten für das Büro sein.
Ohne Strukturplan geraten Unternehmer in Gefahr, sich zu verlieren und zu verzetteln, was dann wiederum negative Einflüsse auf die Gesamtmotivation und den Erfolg hat. Es lohnt sich daher, folgende Fragen zu beantworten:
· Welche Schritte in Sachen Green HRM wurden bereits umgesetzt?
· Wie ist die Einstellung der Angestellten beim Thema Klimaschutz?
· Gibt es mögliche Konfliktherde unter den Mitarbeitenden?
· Gibt es Grenzen, die nicht umgesetzt werden können?
Liegt der Status quo vor, ist es einfacher möglich, gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu planen, welche Schritte als Nächstes gegangen werden.
Mitarbeiter benötigen Zeit, um sich auf die Veränderungen einzustellenUmfragen zeigen immer wieder, dass drei von vier Deutschen nachhaltig leben möchten und zur Veränderung bereit sind. In der Arbeitsumgebung braucht es jedoch Feingefühl und Information, wenn plötzlich alles verändert wird. Viele Angestellte haben Angst vor Neuem und fürchten sich, dass es im Zuge von Veränderungen auch zu Rationalisierungen kommen könnte.
Daher ist es wichtig, die Mitarbeitenden zu sensibilisieren und sie ins Thema mit einzubinden. Wenn ein Angestellter weiß, warum es gewisse Änderungen gibt, kommt er besser damit zurecht als bei Unwissenheit. Möglichkeiten der Sensibilisierung müssen dabei nicht nur stumme Rundmails sein, sondern können auch deutlich kreativer ausfallen:
· Informationsveranstaltungen mit praktischen Beispielen
· Trainings und Sensibilisierung vor Ort
· Hilfsaktionen auf gemeinsamer freiwilliger Basis
· Bereitschaft, Ideen der Mitarbeitenden anzunehmen.
Gut umsetzbare Klimaschutzmaßnahmen für alle UnternehmenEs gibt einige grundsätzliche Veränderungen, die in den allermeisten Betrieben nach einer kurzen Vorlaufzeit umgesetzt werden. Ein Beispiel ist die persönliche Begegnung mit Menschen, die durch keine Kommunikationsmethode der Welt zu ersetzen ist. Es ist in vielen Fällen aber möglich, persönliche Treffen zu reduzieren oder zu optimieren.
Wenn an einem Tag Außendienste stattfinden, lohnt es sich, die Anfahrtsroute so zu gestalten, dass Strecken effizienter genutzt werden können. Auch bei Vorstellungsgesprächen ist es von Vorteil, wenn zumindest die erste Runde telefonisch oder per Videocall geführt wird.
Sind persönliche Meetings unersetzbar, ist es hilfreich, klimaschonende Anreisemöglichkeiten zu bevorzugen. Zugfahrten lassen sich dank einer ausgebauten Infrastruktur in Deutschland auch über längere Strecken gut organisieren und planen.
Klimaschonend zur Arbeit fahren – für Mitarbeitende und Vorgesetzte möglichEines der wichtigsten Themen beim grünen Personalmanagement ist die Frage, wie Mitarbeitende zur Arbeit kommen. Die Unternehmensleitung hat keine Befugnis, den Angestellten Vorschriften zu machen und doch gibt es Möglichkeiten, Anreize zu setzen, um klimafreundlicher zu agieren. Eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit ist die Arbeit im Homeoffice für jene, deren Arbeitsplatz sich problemlos verlegen lässt. Doch auch bei Präsenz können folgende Anregungen dazu beitragen, dass das Verkehrsmittel überdacht wird:
· Zuschuss des Unternehmens für den ÖPNV
· Benefits für Elektroautos
· kostenfreie Ladestationen für E-Autos im Betrieb
· Aktionen mit Belohnungen für Mitarbeitende, die im Sommer aufs Fahrzeug verzichten
· optimierte Fahrradstellplätze und Fahrrad-Sharing-Optionen.
Auch die Anregung, dass Mitarbeitende Fahrgemeinschaften bilden, funktioniert in vielen Betrieben gut. Wenn mehrere Personen aus dem gleichen Stadtteil kommen und identische Arbeitszeiten haben, kann die gemeinsame Anreise zur Arbeit von Vorteil sein.
Papier ist geduldig, doch es fördert auch den CO2-AusstoßNicht in allen Betrieben ist es möglich, sofort auf rein digitales Arbeiten umzusteigen, doch Papier ist ein wichtiger Faktor bei der CO2-Produktion. Schon der Umstieg auf Recyclingpapier kann immense Mehrwerte mit sich bringen, in vielen Bereichen lässt sich Papier sogar komplett einsparen.
Der Umstieg auf Onlinebewerbungen ohne anschließenden Ausdruck der Dokumente ist ein erster Schritt, den immer mehr Unternehmen gehen. So wird weniger Papier genutzt und die wichtigen Unterlagen über den Bewerber sind direkt im System hinterlegt.
Eine Bewerbung allein umfasst meist zwischen fünf und zehn einzelnen Blättern Papier. Hinzu kommen Plastikfolien, Mappen für den Versand und CO2-Emissionen durch den Transport über die Post. Onlinebewerbungen sind klimaneutral und werden von vielen modernen Bewerbern heute bevorzugt.
HR-Verantwortliche haben außerdem die Möglichkeit, Informationsschreiben, Hausregeln und Betriebsvereinbarungen in digitaler Form zur Verfügung zu stellen, um weniger Druckpapier zu verschwenden. Selbst wenn Arbeitsverträge noch ausgedruckt werden, lässt sich auf diesem Weg bereits ein Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gehen.
Geeignete Lebensmittel im Betrieb für grünes PersonalmanagementMaßnahmen zur Verpflegung sind gemäß der Leitlinien von Green HRM in nahezu jedem Unternehmen umsetzbar. Kantinen werden mit Fairtrade-Produkten, regionalem Obst und Gemüse und biologisch angebauten Nahrungsmitteln gefördert, zudem wird auf Kaffeekapseln und Einweggeschirr verzichtet.
Durch die Bereitstellung von Leitungswasser in Trinkwasserspendern haben Angestellte die Möglichkeit, auf Plastikflaschen und Getränkedosen zu verzichten und stattdessen mit wiederauffüllbaren Flaschen den Durst zu stillen. Werden gesonderte Getränke für Veranstaltungen bestellt, ist auch hier Regionalität und Fairtrade ein wichtiger Schritt.
Keine unnötigen Geschenke ohne NachhaltigkeitDie Weihnachtskarte zu Weihnachten ist ebenso überflüssig wie das Giveaway bei Messen, was ohnehin im Papierkorb oder im Schrank landet. Werden Broschüren und Werbegeschenke hingegen klimaneutral hergestellt, verbessert das nicht nur den grünen Fußabdruck des Unternehmens, sondern oft auch die Reputation.
Auch Geschenke an die Mitarbeiter können entsprechend umstrukturiert werden. Anstelle der in Plastik verpackten Weihnachtsplätzchen zu den Feiertagen gibt es einen großen Korb, gefüllt mit Nüssen, die aus regionalem Anbau stammen und weniger Abfälle produzieren.
Fazit: Green HRM für alle Unternehmen umsetzbarJeder Schritt in die Richtung eines grünen Unternehmens hat Vorzüge, auch wenn noch nicht alle Bereiche abgedeckt werden. Fahrtoptimierung ohne die Reduktion von Papier? Das ist immer noch besser, als auf beide Faktoren zu verzichten. Die Zukunft geht klar in Richtung Klimaschutz und wer jetzt auf den Zug aufsteigt, sensibilisiert seine Mitarbeiter zum richtigen Zeitpunkt.
In vielen deutschen Büros und Produktionshallen wollen Arbeitgeber und Beschäftigte zukünftig bewusster mit ihrem Energieverbrauch umgehen. Ihr Ziel ist es, so einen Beitrag zur Überwindung der Energiekrise im Herbst und Winter zu leisten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die die KÖNIGSTEINER Gruppe gemeinsam mit der Online-Jobbörse stellenanzeigen.de in Auftrag gegeben hat. Befragt wurden bundesweit 1.025 Beschäftigte. Demnach wurden bereits 40 % der Mitarbeitenden in Deutschland von ihren Arbeitgebern zu einem sparsamen Umgang mit Energie am Arbeitsplatz aufgefordert. Und das trifft auf offene Ohren bei vielen Arbeitnehmer*innen. Denn 53 % aller Beschäftigten sehen tatsächlich energetische Einsparpotenziale an ihrem Arbeitsplatz. Dieses Potenzial sind viele Menschen auch bereit zu erschließen. Fast zwei Drittel aller Beschäftigten (64 %) planen, ab sofort besonnener und bewusster mit Strom-, Wärme- oder Kälteverbrauch im Büro oder an der Produktionsstätte umzugehen. Im privaten Umfeld wollen dies 82 % aller Befragten tun.
„Auch wenn viele Menschen derzeit noch an ihren Arbeitsplätzen schwitzen, werfen Herbst und Winter ihre Schatten voraus. Auch die Arbeitgeber und ihre Belegschaften werden ihren Beitrag dazu leisten müssen, dass Energie eingespart wird. Die gute Nachricht ist: Viele Unternehmen haben das Thema offenbar auf dem Schirm und auch ihre Beschäftigten sind bereit, Energie zu sparen. Das ist ein starker Schulterschluss“, so Nils Wagener, Geschäftsführer der KÖNIGSTEINER Gruppe.
Angst vor direkten Konsequenzen für Job oder Unternehmenserfolg gering
Zwar zeigen viele Beschäftigte, dass sie das Problem der Energiekrise verinnerlicht haben und auch bereit sind, durch ein verändertes Verbraucherverhaltens zu dessen Überwindung beizutragen. Konsequenzen für sich selbst fürchten sie allerdings kaum. So sorgen sich derzeit gerade einmal 12 % der Befragten um ihren Job aufgrund der Probleme auf dem Energiemarkt. Nur junge Menschen zeigen sich etwas besorgter. Von den 18- bis 29-Jährigen fürchtet jede*r Vierte um die eigene Arbeitsstelle aufgrund der aktuellen Entwicklungen. Allerdings planen „nur“ 53 % von ihnen, deshalb zukünftig bewusster Energie zu verbrauchen – 11 % weniger als im Durchschnitt aller Teilnehmenden. Über alle Altersklassen hinweg sorgen sich 29 % zudem darum, dass die Energiekrise den Unternehmenserfolg ihres Arbeitgebers gefährden könnte. „Es fällt auf, dass die Sorge um den Erfolg des Unternehmens bei den Menschen etwas größer ist als die um den eigenen Job. Viele Beschäftigte wissen, dass es sich derzeit kein Unternehmen leisten kann, Mitarbeitende zu verlieren – egal in welcher Krise“, so Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de.
Über die Befragung
Für die hier beschriebene Umfrage befragte das Marktforschungsinstitut bilendi im Auftrag der KÖNIGSTEINER Gruppe sowie stellenanzeigen.de 1.025 Beschäftigte zu den Auswirkungen der aktuellen Energiekrise auf ihre Arbeitswelt. Der aktuelle Befragungszeitraum lag für die vorliegende Ausgabe im August 2022. Alle Teilnehmer waren zum Zeitpunkt der Befragung erwerbstätig.
Über KÖNIGSTEINERBereits seit 1967 steht die KÖNIGSTEINER Gruppe für ganzheitliche HR-Beratung und ist einer der Pioniere für Personalmarketing. Mit seinen Kreativ- und Digital-Sparten hat das Unternehmen längst den Schritt zu einer digitalen HR-Beratung für erfolgreiche Personalsuche vollzogen. Ausgehend von sechs Unternehmensstandorten deckt die KÖNIGSTEINER Gruppe die gesamte Palette des Personalmarketings ab, von der klassischen Annonce bis hin zu nachhaltigen Employer-Branding-Konzepten und Programmatic-Marketing-Kampagnen. Als eine der wenigen großen Personalmarketing-Agenturen verfolgt die KÖNIGSTEINER Gruppe den digitalen Erfolgsweg und erreicht mit "Data Driven Recruiting" und modernen Performance-Onlinemarketing-Methoden nahezu alle potenziellen Kandidaten, die sie im Anschluss mit suchenden Arbeitgebern zusammenbringt.
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