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Es kann viele Gründe haben, dass du dich dazu entscheidest, im Ausland zu arbeiten. Möglicherweise kommst du gerade frisch aus der Schule und möchtest die Welt erkunden, z.B. im Zuge eines Work and Travel. Das bietet dir die Möglichkeit, dir eine kurze Auszeit nach der Schule zu nehmen. Du lernst ein anderes Land kennen und arbeitest gleichzeitig dort.
Ein anderer Grund könnte sein, dass du dich auf einen Job im Ausland beworben hast oder dein Unternehmen dich in ein anderes Land versetzt. Vielleicht arbeitest du aber auch als Freelancer. Worauf du achten musst, bevor du für einen neuen Job ins Ausland gehst, und was deine IP-Adresse und eine VPN-Verbindung damit zu tun haben, erklären wir dir im Folgenden.
Brauche ich ein Visum?
Informiere dich im Voraus darüber, ob du ein Visum für deine neue Stelle benötigst. Die gute Nachricht: wenn du aus Deutschland in ein anderes EU-Land gehst, brauchst du keine Arbeitserlaubnis. Wenn du in einem EU-Land arbeitest, darfst du in den meisten Fällen auch dort leben. In anderen Ländern, die nicht zur EU gehören, wird es da schon etwas komplizierter. In den USA gibt es je nach Grund der Einreise verschiedene Visa, die du beantragen musst. Und auch in anderen Ländern kann es unterschiedliche Arbeitsvisa geben. Normalerweise unterstützt dich dein neuer Arbeitgeber bei der Beantragung eines Visums, da er selbst ein Interesse daran hat, dass du schnell als Arbeitskraft zur Verfügung stehst.
Suche dir einen Arbeitgeber, der dich unterstützt
Nicht nur bei der Beantragung eines Visums ist es wichtig, dass du einen Arbeitgeber hast, der dich bei allem unterstützt, was beim Jobwechsel ins Ausland wichtig ist. Denn natürlich brauchst du eine neue Wohnung in der Nähe des neuen Jobs. Unter Umständen findest du diese nicht auf Anhieb, und du brauchst deshalb vorübergehend eine Wohnung. Ein guter Arbeitgeber stellt dir eine temporäre Unterkunft zur Verfügung oder hilft dir bei der Suche.
Er unterschätzt ebenso wenig eine wichtige Ressource, die du benötigst: Zeit. Wenn du für einen unbestimmten Zeitraum in ein neues Land gehst, benötigst du genügend Zeit, alles zu regeln. Dazu gehört, deine alte Wohnung zu kündigen bzw. dein Haus zu verkaufen. Du musst ein Umzugsunternehmen finden, das deine Sachen zu deinem neuen Wohnort bringt. Das kann ein langer Prozess werden, vor allem wenn sich deine neue Arbeitsstelle in einem Land befindet, das nicht über den Landweg erreicht werden kann.
Zudem solltest du dich beraten lassen, was länderspezifisch hinsichtlich Steuern, Mietrecht und anderer lokaler Gesetze wichtig ist. Das ist besonders dann umso relevanter, wenn du die Sprache vielleicht noch nicht fließend sprichst und deshalb Unterstützung brauchst.
Achte auf Kündigungsfristen
Gerade in Deutschland gibt es sehr starre Kündigungsfristen. Teilweise kann eine Kündigungsfrist bis zu sechs Monate lang sein, abhängig davon, wie lange du schon für das Unternehmen arbeitest. Andere Länder, wie z.B. die USA kennen das in diesem Maße nicht. Es gibt in den USA nämlich keine Gesetze, die eine Kündigung regeln. Dort gilt im Allgemeinen die Hire and Fire Regel. Dieser flexible Umgang mit Kündigungen mag hinsichtlich eines Stellenwechsels praktisch sein, er bedeutet aber auch, dass der Chef dir jederzeit kündigen kann.
Work-Life-Balance – kulturelle Unterschiede
In Deutschland und anderen europäischen Ländern ist es normal, zwischen 20 und 30 Tagen Urlaub im Jahr zu bekommen und diese auch in Anspruch zu nehmen. Dies ist oftmals auch gesetzlich geregelt. Manchmal kann man auch zusätzlich Urlaub über Überstunden nehmen, wenn diese nicht vergütet werden. In anderen Ländern kannst du jedoch eine böse Überraschung erleben: gerade in asiatischen Ländern wie China und Japan bekommst du nur die Hälfte an Urlaubstagen zur Verfügung. Und es herrscht dort eine andere Arbeitshaltung. In Japan sträuben sich viele Arbeitnehmer, überhaupt Urlaub zu nehmen, weil sie sich nicht auf Kosten ihrer Kollegen ausruhen wollen. Meist nehmen sie nur die Hälfte ihres Urlaubsanspruchs. Dass das nachweislich keine gesunde Arbeitshaltung ist, steht außer Frage. Sei dir der kulturellen Unterschiede aber bewusst, wenn du in ein anderes Land gehst, um dort zu arbeiten.
Neues Leben – neue IP-Adresse
Trotz deines neuen Lebens in einem neuen Land willst du mit deiner alten Heimat verbunden bleiben. Du willst online vielleicht Nachrichten anschauen oder eine Serie aus der Mediathek eines TV-Senders. Doch das stellt dich vor eine Herausforderung. Denn du hast nicht nur analog eine neue Adresse, sondern auch digital. Die Rede ist von deiner IP-Adresse. Wenn du z.B. nach England ziehst, bist du durch deine IP-Adresse für die Server der Zielseite von nun an Engländerin oder Engländer. Du kannst zwar dann ungehindert Inhalte der BBC und anderer englischer Sender abrufen, deutsche Mediatheken bleiben dir zum großen Teil aber verwehrt. Auch bei internationalen Streamingdiensten kann die Auswahl der Inhalte variieren. Um das zu verhindern, kann dir eine VPN-Verbindung helfen. Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) verändert deine IP-Adresse. Bei den meisten Anbietern von VPNs kannst du aus einer großen Auswahl an VPN- Servern aus allen möglichen Ländern wählen, mit denen du eine Verbindung aufbauen möchtest. Willst du auf deutsche Mediatheken zugreifen, verbindest du dich mit einem deutschen Server, und schon geht es los.
Mit einer VPN-Verbindung nimmst du aber auch die digitale Sicherheit mit ins Ausland. Anfangs wirst du vielleicht noch keine gesicherte WLAN-Verbindung in deinem neuen Haus oder deiner neuen Wohnung haben und bist häufig auf ungesicherte öffentliche Netzwerke angewiesen. Mit dem richtigen VPN-Anbieter kannst du dich online jederzeit vor Datenklau und anderen Sicherheitsrisiken schützen – und das oft geräteübergreifend. Du vereinst mit einem VPN also zwei relevante Aspekte, die du bei einem Arbeitswechsel ins Ausland beachten solltest.
Mit dem Laptop unter Palmen sitzen, den Kunden-Call in den Bergen machen: In vielen Branchen ist im Zuge der Corona-Pandemie flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten fernab der Fünftagewoche im Büro selbstverständlich geworden – eine steigende Anzahl an Beschäftigten will dies auch aus dem Ausland tun. Um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, wollen viele Unternehmen Remote Work ermöglichen – und wünschen sich dabei eine aktive politische Flankierung. Fast die Hälfte (46 Prozent) fordert von der Bundesregierung bessere Rahmenbedingungen für Remote Work aus dem Ausland. Vor einem Jahr waren es 40 Prozent. Das ist das Ergebnis der Bitkom-Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte vom November 2022, für die 854 Unternehmen aus allen Branchen repräsentativ befragt wurden.
Was müssen Unternehmen beachten, wenn sie Remote Work aus dem Ausland ermöglichen wollen? „Die rechtlichen Regelungen für Remote Work aus dem Ausland sind leider immer noch sehr komplex. Bitkom fordert hier weniger Bürokratie und mehr Gestaltungsspielraum für Arbeitgeber“, sagt Lydia Erdmann, Referentin Arbeitsrecht beim Bitkom.
Im aktuellen Leitfaden „Remote Work aus dem Ausland“ gibt Bitkom Unternehmen eine Praxishilfe an die Hand, um rechtskonform eine eigene Policy zum Arbeiten aus dem Ausland entwickeln zu können. Neben allgemeinen Fragen zu Arbeits- Steuer- und Sozialversicherungsrecht werden auch Best-Practice-Beispiele beleuchtet. Geklärt werden unter anderem folgende Fragen:
Bin ich als Arbeitgeber verpflichtet, Remote Work aus dem Ausland anzubieten?
Gesetzlich zumindest (noch) nicht. Dem Arbeitgeber steht es aber frei, verbindliche Grundlagen zu schaffen, sei es etwa durch eine Zusatzvereinbarung im Arbeitsvertrag oder eine freiwillige Betriebsvereinbarung.
Muss ich auch das nationale Arbeitsrecht des Reiselandes beachten?
Das kommt darauf an, in welchem Land sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden. Mitgliedstaaten der EU müssen EU-rechtliche Regelungen in nationales Recht umzusetzen. Dies kann Einfluss darauf haben, ob zum Beispiel Arbeitsschutzregelungen des Reiselandes beachtet werden müssen – auch wenn für das Arbeitsverhältnis grundsätzlich deutsches Recht gilt.
Brauche ich eine A1-Bescheinigung?
Dieses Dokument ist in den HR-Abteilungen aktuell entscheidend. Es gilt als Nachweis der Sozialversicherung im Heimatland und verhindert die doppelte Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen. Und ja, auch für Remote Work aus dem Ausland wird diese benötigt, zumindest im EU-Ausland und in Staaten mit Sozialversicherungsabkommen.
Was gilt es beim Steuerrecht zu berücksichtigen?
Betriebsstättenprinzip. Doppelbesteuerungsabkommen. Musterabkommen der OECD. Vertreterbetriebsstätte. Hinter diesen Begriffen stecken Regelungen und Maßnahmen, die bei Remote Work aus dem Ausland von den Beschäftigten berücksichtigt werden müssen – der Leitfaden klärt auf.
Können meine Angestellten unbegrenzt auf der ganzen Welt arbeiten?
Grundsätzlich ja. Je länger sie jedoch im Ausland remote arbeiten, desto mehr Regelungen müssen berücksichtigt werden. Ob es ratsam ist, 30 Tage Remote Work nur aus dem EU-Ausland zu gewähren, oder ob die Grenzen weniger starr gehalten werden können, erklärt der Bitkom-Leitfaden.
Den kompletten Leitfaden „Remote Work aus dem Ausland“ können Sie sich hier herunterladen:
https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Remote-Work-aus-dem-Ausland
Quelle: Pressemitteilung Bitkom
PADERBORN/MAGDEBURG, 26.04.2023 - Die Karriere-App UniNow hat in einer Umfrage unter ca. einer halben Million Studierenden herausgefunden, welche Gehälter diese beim Berufseinstieg erwarten. Demnach finden rund 80% ein Jahresgehalt von mindestens 40.000 Euro angemessen.
Studieren ist teuer: Miete, Semestergebühren, Lernmaterial - alles Kosten, die nach dem Abschluss wieder reingeholt werden wollen. Getreu dem Motto: „lange studiert, jetzt wird abkassiert“, haben Studierende hohe Erwartungen an ihr Einstiegsgehalt nach dem Studium. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von UniNow, führende App für Studium und Karriere in Deutschland. Hier finden Studierende wichtige Informationen für ihren Hochschulalltag auf einer TÜV-zertifizierten und datenschutzkonformen Plattform.
Macht Bildung sich bezahlt?
Der Umfrage zufolge halten knapp 40 Prozent der Studierenden sogar eine Gehaltsspanne von 40.000 bis 50.000 Euro für angemessen. 39 Prozent sehen sich gar erst ab einem Gehalt von 50.000 Euro ausreichend entlohnt:
„Wir möchten Studierende dazu ermutigen, sich frühzeitig mit ihren Karriereoptionen auseinanderzusetzen und sich auf ihre Gehaltsverhandlungen vorzubereiten”, sagt Stefan Wegener, CEO von UniNow. Die Perspektiven zum Berufseinstieg sind auch stark von individuellen Faktoren abhängig. Das eigene Verhandlungsgeschick sowie die regionale Präferenz auf dem Arbeitsmarkt haben ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf das Gehalt von Absolventen.
Ein hohes Einstiegsgehalt wird in der Regel im Bankensektor, in der Automobilindustrie und im Bereich Gesundheit erreicht. Ingenieure mit Master können von den Absolventen aller Studiengänge das höchste Einstiegsgehalt erwarten. Weitere Jobangebote für Berufseinsteiger sind zu finden bei Jobware.
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Über UniNow:
UniNow, Marktführer unter den deutschen Hochschul-Apps, geht dank des direkten Zugangs zum akademischen Nachwuchs diesen und anderen Fragen in den Themenfeldern Studium & Karriere gemeinsam mit der Jobbörse Jobware.de, der UniNow als Tochtergesellschaft verbunden ist, nach. Die App UniNow stellt wichtige studienrelevante Informationen wie Stundenpläne, Notenspiegel und E-Mails gebündelt auf einer TÜV-zertifizierten und datenschutzkonformen Plattform kostenfrei bereit. Über 500.000 Studierende nutzen diese bereits, Tendenz steigend.
Mittels UniNow-Feed wurden im Rahmen einer Umfrage (06/2022) Studierende bundesweit bezüglich ihrer Einstellung befragt. Hierbei kamen 5.725 Antworten für die obige Fragestellung zustande. Aufgrund ihrer einzigartigen Reichweite unter Studierenden aller Fachrichtungen kann die Campus-App UniNow (www.uninow.de) ein umfassendes Stimmungsbild zeichnen.
Wir leben in einer Welt, die sich durch technologischen Fortschritt, ökologische Herausforderungen und gesellschaftliche Veränderungen kontinuierlich wandelt. Dementsprechend müssen auch wir versuchen, mit diesem Wandel Schritt zu halten. Dies gilt insbesondere für Jobbewerber, die ihre Lebensläufe regelmäßig an die aufstrebenden und sich verändernden Branchen anpassen sollten. Schließlich ist es wichtig, auf einem dynamischen Jobmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Anpassung Ihres Lebenslaufs an Sektoren, die aufgrund von technologischen Entwicklungen, Umweltveränderungen und gesellschaftlichen Verschiebungen auf dem Vormarsch sind, kann entscheidend für Ihre Karriere sein. Branchen wie erneuerbare Energien, KI, Gesundheitswesen und digitale Bildung stehen derzeit im Mittelpunkt dieser Entwicklung.
Die Notwendigkeit der Anpassung
Mit dem Aufkommen neuer Technologien und dem steigenden Bewusstsein für Umweltfragen haben sich zahlreiche Branchen rapide weiterentwickelt. Diese Sektoren suchen in der Regel nach Fachkräften, die nicht nur über die erforderlichen technischen Fähigkeiten verfügen, sondern auch ein tiefes Verständnis für die zugrunde liegenden globalen Trends haben. Dazu gehören beispielsweise die Fähigkeit, nachhaltige Praktiken zu implementieren, KI-gestützte Lösungen zu entwickeln oder effektive Online-Lernprogramme zu gestalten.
Bewerber, die dieses Know-How mitbringen, haben wesentlich bessere Chancen, sich die entsprechenden Jobs zu sichern.
Tipps zur Anpassung Ihres Lebenslaufs
Relevante Fähigkeiten hervorheben
Eine ansprechende Lebenslauf Vorlage ist schon eine gute Grundlage. Um in den genannten Branchen erfolgreich zu sein, sollten Sie Ihren Lebenslauf aber so anpassen, dass er Ihre relevanten Fähigkeiten und Erfahrungen hervorhebt. Betonen sollten Sie vor allem Kompetenzen wie:
Technisches Know-how: Kenntnisse spezifischer Technologien, die in der Zielbranche vorherrschend sind, z.B. Programmiersprachen für KI-Entwicklungen oder Systeme zur Energieverwaltung für Branchen, in denen es um erneuerbare Energien geht. Anpassungsfähigkeit: Die Fähigkeit, sich schnell neue Fertigkeiten anzueignen und sich an Veränderungen anzupassen, ist in sich schnell wandelnden Branchen unerlässlich. Sie sollte also im Lebenslauf Erwähnung finden. Bewusstsein für Nachhaltigkeit: Verständnis für ökologische Nachhaltigkeit und Erfahrung mit Praktiken, die den ökologischen Fußabdruck eines Unternehmens reduzieren.Diese Erfahrungen zählen:
Neben formalen Qualifikationen und Fähigkeiten suchen Arbeitgeber oft nach Belegen für praktische Erfahrungen. Diese zeigen, dass Sie in der Lage sind, Ihre theoretischen Kenntnisse auch in realen Szenarien anzuwenden. Dazu gehören:
Projektarbeit: Beschreiben Sie Projekte, an denen Sie gearbeitet haben, insbesondere solche, in denen relevante Technologien oder Methoden zum Einsatz kamen. Erfolge: Quantifizieren Sie Ihre Erfolge, um potenziellen Arbeitgebern einen messbaren Einblick in Ihre Leistungsfähigkeit zu geben.Kontinuierliches Lernen und berufliche Weiterentwicklung
In einem sich ständig verändernden Umfeld ist die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen entscheidend. So kann es zum Beispiel gut sein, Seminare in englischer Sprache zu besuchen, um Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und aufzufrischen.
Ihr Engagement für berufliche Weiterentwicklung bringen Sie im Lebenslauf folgendermaßen zum Ausdruck:
Fortbildungen: Listen Sie relevante Kurse, Zertifikate oder Schulungen auf, die Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse erweitern. Selbststudium: Zeigen Sie Initiativen, die Sie unternommen haben, um Ihr Wissen durch Selbststudium zu vertiefen, z. B. Online-Kurse oder Teilnahme an Fachkonferenzen.Antizipation der Bedürfnisse der nächsten Generation von Industrien
Um Ihren Lebenslauf wirklich zukunftssicher zu machen, ist es wichtig, vorausschauend zu denken und die Bedürfnisse und Herausforderungen der nächsten Generation von Industrien zu antizipieren. Dies bedeutet, Trends und Entwicklungen nicht nur zu verfolgen, sondern auch zu verstehen, wie diese die Anforderungen an Arbeitskräfte in Ihrem Bereich ändern könnten. Stellen Sie sicher, dass Ihr Lebenslauf Ihre Fähigkeit widerspiegelt, über den Tellerrand hinaus zu denken und innovative Lösungen für zukünftige Probleme zu bieten.
Networking und Online-Präsenz
In der heutigen digital vernetzten Welt ist es ebenso wichtig, eine starke Online-Präsenz zu haben, die sowohl Ihre Fachkenntnisse als auch Ihr Engagement für Ihre Branche widerspiegelt. Ihre Online-Präsenz kann als erweiterter Teil Ihres Lebenslaufs fungieren und potenziellen Arbeitgebern einen tieferen Einblick in Ihre Fähigkeiten und Interessen bieten.
Eine ansprechende Online-Präsenz können Sie sich am besten folgendermaßen aufbauen:
1. Professionelles Profil Beginnen Sie am besten mit LinkedIn, da dies die wichtigste Plattform für berufliches Networking ist. Sorgen Sie für ein professionelles Profilbild und füllen Sie alle Bereiche Ihres Profils aus, einschließlich einer aussagekräftigen Überschrift und Zusammenfassung. Listen Sie Ihre Erfahrungen, Fähigkeiten, Ausbildungen und Zertifikate detailliert auf.
Überlegen Sie sich anschließend, welche anderen sozialen Medien für Ihre Branche relevant sein könnten.
2. Inhalte teilen und erstellenVerfassen Sie Artikel oder Blogbeiträge zu Themen, die für Ihre Branche relevant sind. Dies demonstriert Ihre Kenntnisse und Leidenschaft für Ihren Bereich.
Beteiligen Sie sich außerdem aktiv an Diskussionen in Fachgruppen oder Foren. Kommentieren und teilen Sie interessante Beiträge, um Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
3. NetworkingVernetzen Sie sich mit Fachleuten in Ihrer Branche. Senden Sie personalisierte Anfragen, um Ihre Chancen auf eine positive Reaktion zu erhöhen.
Suchen Sie nach Mentoren, zu denen Sie aufschauen. Eine gute Mentorschaft kann wertvolle Einblicke und Möglichkeiten bieten.
4. Online-PortfolioErwägen Sie auch die Erstellung einer eigenen Website, um Ihr Portfolio oder Ihren Lebenslauf zu präsentieren, besonders wenn Sie in kreativen oder freiberuflichen Bereichen tätig sind.
Stellen Sie sicher, dass Ihre besten Arbeiten leicht zugänglich sind. Binden Sie Links oder PDFs in Ihr LinkedIn-Profil ein oder verlinken Sie auf Ihre Website.
5. Professionelle KommunikationHalten Sie Ihre Profile aktuell und kohärent. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kontaktdaten überall leicht zu finden sind.
Fügen Sie Links zu Ihren professionellen Profilen in Ihre E-Mail-Signatur ein, um es Interessierten leicht zu machen, mehr über Sie zu erfahren.
Bereit für die Zukunft
Die Anpassung Ihres Lebenslaufs an die sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes ist ein fortlaufender Prozess. Durch die Betonung relevanter Fähigkeiten, kontinuierliches Lernen und die Antizipation der Bedürfnisse zukünftiger Industrien können Sie sicherstellen, dass Ihr Lebenslauf nicht nur die Aufmerksamkeit potenzieller Arbeitgeber auf sich zieht, sondern auch für langfristig erfolgreiche Karrierechancen sorgt. Behalten Sie stets in Erinnerung, dass Ihre Bereitschaft, sich anzupassen und zu wachsen, in der dynamischen Landschaft des heutigen Arbeitsmarktes die wertvollste Ressource ist.




