
Chancen für den Aufstieg im Transportbusiness
Fahren und führen geht in der Logistik- und Transportbranche oft genug Hand in Hand. Die Abläufe sind eng getaktet, zudem bildet das Transportbusiness das längst nicht mehr heimliche Rückgrat der Wirtschaft – spätestens während der Pandemie wurde deutlich, wie wichtig einwandfrei funktionierende Liefer- und Transportketten für Unternehmen sind. Gleichermaßen ist der Fachkräftemangel in der Branche omnipräsent – die hohe Nachfrage der Logistikunternehmen läuft noch zu oft ins Leere. Dabei bietet die Branche eigentlich spannende Aufstiegsmöglichkeiten.
Eine Karriere im Transportwesen ist durchaus vielfältig
Die Logistikbranche schlug kürzlich aufgrund der Mindestlohnerhöhung Alarm: Dabei gibt es im Transportbusiness durchaus auch viele Berufe und Stellen, die über Mindestlohn zahlen. Ganz klassisch erfolgt der Einstieg in den Job natürlich hinter dem Steuer – als Kraftfahrer. Wer am Ball bleibt, kann innerhalb seiner Organisation oder zumindest innerhalb der Branche aber zügig und relativ steil aufsteigen. Spätestens als Disponent oder Fuhrparkleiter ist die Verantwortung schon nicht unerheblich, da laufen bei den jeweiligen Experten bereits viele Stränge zusammen, die einwandfrei funktionieren müssen. Als späterer Betriebsleiter steigt die Verantwortung weiter – aber auch das zu erwartende Gehalt.
Zudem bringt die Branche ein gutes Potenzial für Quereinsteiger mit, zum Beispiel solchen, die aktuell noch im Lager, der Verwaltung oder bei Speditionen tätig sind. Stressresistent sollten aber auch Quereinsteiger sein, denn der Beruf des Kraftfahrers ist nicht zu unterschätzen, ebenso wenig wie die damit verbundenen Arbeitszeiten. Organisationstalent und eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sind weitere Soft-Skills, die bei Unternehmen im Transportwesen gerngesehen sind.
Mit Abschlüssen die Karriere auf den Weg (oder die Straße) bringen
Hochwertige und branchenweit anerkannte Abschlüsse steigern einerseits die Chancen für Quereinsteiger, ebenso aber für alle, die gezielt nach Aufstiegsmöglichkeiten suchen. Der Abschluss Kraftverkehrsmeister (IHK) gilt als praxisnah, zugleich wird über den Abschluss auch essenzielles Know-how rund um leitende Aufgaben in Fuhrpark- und Transportunternehmen vermittelt.
Ebenfalls gern gesehen sind Abschlüsse wie:
- Fachwirt für Güterverkehr und Logistik
- Verkehrsfachwirt
- Technischer Betriebswirt.
Diese Abschlüsse sorgen dafür, dass Fachkräfte im Transportwesen einerseits in der Lage sind die strategische Steuerung zu übernehmen, genauso aber technisches Verständnis und wertvolles Wissen mit Hinblick auf Managementaufgaben mitbringen. Sie alle haben zudem gemeinsam: Sie eröffnen Quereinsteigern und Kraftfahrern die Möglichkeit, künftig deutlich über dem aktuellen Lohnniveau zu verdienen.
Der Arbeitsmarkt ist attraktiv – ebenso wie es die Gehaltsperspektiven sind
Transporteure und Logistiker sind in Online-Jobbörsen gefragt: Sowohl unter mittelständischen Transportunternehmen als auch bei großen und international tätigen Logistikdienstleistern. Einmal in der Management-Ebene angelangt, kann sich das Gehalt sehen lassen. Fachkräfte mit Personal- und Führungsverantwortung verdienen deutlich mehr als reine Kraftfahrer oder Disponenten. Abhängig ist das letztlich aber auch von der Unternehmensgröße, dem Standort und dem Kundenfokus des anstellenden Unternehmens. Bei der Wahl des Arbeitgebers gilt es dennoch sorgfältig vorzugehen, denn zuletzt stiegen in der Branche die Insolvenzen merklich an.
Zusätzliche Unterstützung für den eigenen Karriereweg liefern die verschiedenen Fördermöglichkeiten. Das Aufstiegs-BAföG ist mit IHK-Ausbildungen kombinierbar und umfasst sowohl Zuschüsse als auch attraktive Darlehen. Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit sind ebenso zu berücksichtigen. Wer bereits in der Branche arbeitet, könnte auch Arbeitgeberzuschüsse erhalten – um eine Weiterbildung wahrzunehmen und anschließend das Unternehmen in veränderter Position zu bereichern.
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Die Digitalisierung der Gesellschaft verändert nicht nur Abläufe innerhalb der Wirtschaft, sondern auch das Arbeitsleben wird durch die zunehmende Implementierung von Digitaltechnik deutlich umgekrempelt. So werden immer mehr Tätigkeiten und Prozesse von intelligenten Maschinen übernommen, was die Arbeitswelt vor enorme Herausforderungen stellt. Doch welche Faktoren sind in diesem Zusammenhang eigentlich von Bedeutung und wie wird die Arbeitswelt von morgen aussehen?
Arbeit 4.0: Was genau heißt das eigentlich im Detail?Die Wortschöpfung „Arbeit 4.0“ ist eng an die vierte industrielle Revolution gekoppelt, welche oft unter dem Begriff „Industrie 4.0“ zusammengefasst wird. Während bei der Industrie 4.0 die Veränderung von industriellen Verfahren im Mittelpunkt steht, beschäftigt sich die Arbeit 4.0 mit deren Auswirkungen auf Arbeitsformen und Arbeitsverhältnisse. Im Wesentlichen geht es bei der Diskussion darum, dass der technologische Fortschritt genutzt wird, ohne dabei die Wesentlichkeiten und Schutzstandards der Arbeitswelt zu gefährden. So geht die technologische Entwicklung zwangsläufig mit einem gravierenden Veränderungsprozess innerhalb der Arbeitswelt einher. Grundsätzlich gilt es, vorhandene Arbeitsweisen in den nächsten Jahren möglichst verlustfrei an die digitale Welt anzupassen. Im Gegensatz zur Industrie 4.0 beschränkt sich das Feld Arbeit 4.0 nicht nur stark auf den Produktions- und Dienstleistungssektor, sondern umfasst nahezu die gesamte Arbeitswelt.Welchen Einfluss hat die fortschreitende Digitalisierung auf die Arbeitswelt?Die Digitalisierung hat gleich eine ganze Reihe von Folgen für den Arbeitsmarkt. Ein wesentlicher Faktor ist sicherlich der Wegfall von Arbeitsplätzen aufgrund der Implementierung von intelligenten Maschinen. Schon heute werden zum Beispiel in vielen Fertigungsbereichen Roboter eingesetzt, die deutlich effizienter arbeiten können als menschliche Arbeitskräfte. Eine große Herausforderung ist hier also die Kompensation wegfallender Arbeitsplätze. Weiterhin verändert die Digitalisierung ebenfalls das klassische Verständnis vom Arbeitsplatz. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist unter anderem der ansteigende Trend von Heimarbeit im Home-Office. So ist es mit digitalen Systemen nicht immer notwendig, dass die Arbeit an einem Firmenstandort verrichtet werden muss. Da der zunehmende Anteil an Digitaltechnik entsprechende Qualifikationen voraussetzt, wirkt sich die Entwicklung ebenfalls deutlich auf die Personalfindung aus.Mit welchen Veränderungen müssen Unternehmen in diesem Zusammenhang rechnen?Da die Installation und Bedienung bzw. Überwachung von digitalen Systemen fachspezifisches Know-how erfordert, werden entsprechende Qualifikationen für Arbeitgeber in Zukunft immer wichtiger. So werden tiefgreifende IT-Kenntnisse bei einem Bewerber in den kommenden Jahren vermutlich das ausschlaggebende Kriterium sein. Grundsätzlich handelt es sich dabei nicht um ein branchenspezifisches Problem, da die Digitalisierung über kurz oder lang alle Bereiche nachhaltig verändern wird. Lediglich der Entwicklungsstand und Umfang unterscheidet sich von Branche zu Branche.Warum sind vor allem Weiterbildungsmaßnahmen in diesem Zusammenhang so wichtig?Zwar können sich Unternehmen mit der Hilfe von Fachkräften gut für die Zukunft wappnen, wer allerdings einmal eine entsprechende Stelle ausgeschrieben hat wird feststellen, dass qualifizierte Arbeitskräfte schon heute ein rares Gut sind. Insbesondere Unternehmen aus dem Mittelstand haben oft Probleme damit IT-Fachkräfte für sich zu gewinnen. Wer sich nicht von der Marktsituation abhängig machen will, sollte deshalb in Eigenregie für Nachwuchs sorgen. Eine vielversprechende Lösung neben themenrelevanten IT-Jobbörsen sind in diesem Zusammenhang auch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen. Mit Maßnahmen dieser Art lassen sich nicht nur qualifizierte Fachkräfte ausbilden, sondern ebenfalls langjährige Mitarbeiter im Unternehmen halten.
Was gibt es abschließend zum Thema zu sagen?Summa summarum zeigt sich, dass die Digitalisierung die Arbeitswelt in den kommenden Jahren massiv beeinflussen wird. Da der Fachkräftemangel schon heute ein großes Problem ist, sollten Unternehmen auch selbstständig für qualifizierte Mitarbeiter sorgen. Nur so lässt sich eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen.
Mit freundlichen GrüßenIhr Team vonJobboersencheck.de
Heutzutage müssen viele von uns bei ihrer Arbeit stundenlang auf den Computerbildschirm starren. Das kann für die Augen eine echte Belastung sein. Durch Computernutzung verursachte Augenprobleme werden unter dem Begriff Computer Vision Syndrome (CVS) zusammengefasst. Das umfasst eine ganze Reihe von Augenbelastungen und -beschwerden. Laut Untersuchungen leiden zwischen 50 und 90 % der Menschen, die am Computer arbeiten, zumindest unter einigen Symptomen.
Wie beeinträchtigen Computer das Sehvermögen?
CVS ist vergleichbar mit dem Karpaltunnelsyndrom und anderen Schädigungen durch sich wiederholende Bewegungen, wie sie bei der Arbeit auftreten können. Die Ursache ist, dass Ihre Augen immer wieder demselben Bewegungsablauf folgen. Je länger Sie diese Bewegung fortsetzen, desto schlimmer kann es werden.
Bei der Arbeit am Computer müssen sich Ihre Augen ständig fokussieren und neu ausrichten. Sie wandern hin und her, während Sie lesen. Vielleicht müssen Sie auf Papiere hinunterschauen und dann wieder aufschauen, um zu tippen. Die Augen reagieren auf Bilder, die sich ständig bewegen und verändern, sie wechseln den Fokus und senden schnell wechselnde Bilder an das Gehirn. Alle diese Aufgaben erfordern eine große Anstrengung der Augenmuskeln. Hinzu kommt, dass der Bildschirm, anders als ein Buch oder ein Blatt Papier, Kontrast, Flimmern und Blendung verursacht. Es ist erwiesen, dass wir bei der Arbeit am Computer viel seltener blinzeln, was dazu führt, dass die Augen austrocknen und die Sicht während der Arbeit regelmäßig verschwimmt.
Wenn Sie bereits Probleme mit den Augen haben, wenn Sie eine Brille brauchen, aber keine haben, oder wenn Sie die falsche Sehstärke für die Arbeit am Computer haben, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie Probleme bekommen.
Mit dem Alter wird die Arbeit am Computer anspruchsvoller und die natürlichen Linsen in Ihren Augen werden weniger flexibel. Um das 40. Lebensjahr lässt die Fähigkeit, sich auf nahe und ferne Objekte zu konzentrieren, nach. Ihr Augenarzt bezeichnet diesen Zustand als Presbyopie.
Welche Symptome können bei der PC-Arbeit auftreten?
Bisher gibt es keine Beweise dafür, dass die Computernutzung langfristige Schäden an den Augen verursacht. Regelmäßiger Gebrauch kann aber zu einer Überanstrengung der Augen und zu Beschwerden führen.
Vielleicht bemerken Sie folgendes:
Verschwommenes Sehen Doppeltsehen Trockene, rote Augen Augenreizung Kopfschmerzen Nacken- oder Rückenschmerzen.Wenn man nichts dagegen unternimmt, kann das nicht nur die Augen betreffen. Auch Ihre Arbeitsleistung könnte beeinträchtigt sein.
Wie lässt sich das Problem behandeln?
Mit ein paar einfachen Änderungen an Ihrem Arbeitsplatz können Sie Ihre Symptome lindern und neuen Problemen vorbeugen:
Reduzieren Sie die Strahlung. Achten Sie auf die Beleuchtung in Ihrer Umgebung, um die Auswirkungen auf Ihren Bildschirm zu verringern. Wenn Licht von einem nahe gelegenen Fenster blendet, stellen Sie Ihren Bildschirm um und schließen Sie die Jalousien. Lassen Sie sich von Ihrem Arbeitgeber einen Dimmschalter für die Deckenleuchten einbauen, wenn diese zu hell sind, oder kaufen Sie eine Schreibtischlampe mit einem beweglichen Schirm, der das Licht gleichmäßig auf Ihren Schreibtisch verteilt. Außerdem können Sie Ihren Monitor mit einem Blendschutzfilter versehen.
Richten Sie Ihren Schreibtisch neu aus. Der Monitor sollte sich am besten etwas unterhalb der Augenhöhe befinden, je nach Monitorgröße zwischen 50 bis 100 Zentimeter von Ihrem Gesicht entfernt. Sorgen Sie auch dafür, dass sich die Kamera in Augenhöhe befindet, sofern Sie zum Beispiel ein Videointerview führen. Dabei sollten Sie Ihren Nacken nicht überstrecken und Ihre Augen nicht überanstrengen müssen, um zu sehen, was auf dem Bildschirm angezeigt wird. Platzieren Sie einen Ständer in der Nähe Ihres Bildschirms und legen Sie alle gedruckten Materialien, an denen Sie arbeiten, darauf ab. So müssen Sie beim Tippen nicht immer wieder auf den Bildschirm und zurück auf den Schreibtisch schauen.
Gönnen Sie Ihren Augen eine Pause. Befolgen Sie die 20-20-20-Regel. Blicken Sie etwa alle 20 Minuten vom Bildschirm weg und schauen Sie etwa 20 Sekunden lang auf etwas, das etwa 20 Meter weit weg ist. Blinzeln Sie häufig, damit Ihre Augen feucht bleiben. Falls sie sich trocken anfühlen, versuchen Sie es mit künstlichen Augentropfen.
Passen Sie Ihre Bildschirmeinstellungen an. Sie müssen sich nicht mit den werkseitigen Voreinstellungen zufriedengeben, wenn Ihnen das unangenehm ist. Stellen Sie Helligkeit, Kontrast und Schriftgröße so lange ein, bis Sie das Beste für sich gefunden haben.
Hamburg, 27. Januar 2025 – Die deutschen Beschäftigten reagieren auf wirtschaftlichen Abschwung und Inflation mit einem zunehmenden Bedürfnis nach Jobsicherheit (69 %) und höherem Gehalt (65 %, 2024: 61 %). Das wirkt sich jedoch kaum auf ihre Wechselwilligkeit aus: 36 Prozent planen dieses Jahr einen Jobwechsel oder sind zumindest offen dafür (2024: 37 %). Damit bleibt die Wechselbereitschaft in der von forsa seit 2012 durchgeführten XING Langzeitstudie* zwar weiterhin hoch, zeigt aber nach drei Rekordjahren und einem Anstieg um 4 Prozentpunkte 2022 erstmals wieder eine sinkende Tendenz. Auch wenn die große Mehrheit der Beschäftigten (91 %) sich weiterhin geringe oder keine Sorgen darum macht, im laufenden Jahr den Arbeitsplatz zu verlieren, ist diese Zuversicht im Vergleich zum Vorjahr jedoch gesunken (2024: 94 %).
„Trotz eines kriselnden Arbeitsmarktes bleiben Beschäftigte in Deutschland grundsätzlich optimistisch, was ihre eigene Situation angeht“, sagt Thomas Kindler, Managing Director von XING. „Zum ersten Mal seit Ende der Pandemie ist diese Zuversicht allerdings etwas eingebrochen: Die Sorge um einen möglichen Arbeitsplatzverlust nimmt zu. Das Bedürfnis nach Jobsicherheit und höherem Gehalt prägen die Wechselbereitschaft.“
Die Wechselbereitschaft setzt sich aus zwei Kategorien zusammen: denjenigen Beschäftigten, die konkret im laufenden Jahr einen Arbeitgeberwechsel planen (7 %) und denjenigen, die offen für einen Jobwechsel sind, aber noch keine konkreten Schritte unternommen haben (29 %).
Mit der sogenannten GenZ (Jahrgänge 1997 bis 2012) sind erwartungsgemäß vor allem die Jüngsten am Arbeitsmarkt stark auf dem Sprung: Mit 48 Prozent grundsätzlicher Wechselbereitschaft ist fast die Hälfte offen für einen neuen Job (2024: 50 %), 11 Prozent planen schon konkret ihren Ausstieg. Mit 44 Prozent (2024: 47 %) liegen jedoch auch die Millennials (Jahrgänge 1981 bis 1996) über dem Durchschnitt. Insgesamt denkt darüber hinaus knapp ein Drittel aller befragten Beschäftigten (30 %) aktuell mindestens einmal im Monat über einen Jobwechsel nach, 12 Prozent sogar mehrmals die Woche.
Zu wenig Gehalt, hohes Stresslevel und schlechte Führung sind Treiber für Wechselbereitschaft, kollegialer Zusammenhalt motiviert zum Bleiben
Der Grund für die Wechselbereitschaft ist jedoch nicht notwendigerweise Unzufriedenheit mit der aktuellen Tätigkeit. Generell geben rund 85 Prozent an, sehr oder eher zufrieden mit ihrem Job zu sein. Aber auch die befragten Arbeitnehmer, die sich offen für einen Wechsel zeigen, sind zum überwiegenden Teil zufrieden (68 %). Auf der Liste der Gründe, trotzdem nicht im derzeitigen Job bleiben zu wollen, steht ein zu niedriges Gehalt mit 38 Prozent ganz oben, dicht gefolgt von hohem Stresslevel (36 %), Unzufriedenheit mit der direkten Führungskraft (36 %) und fehlenden Aufstiegschancen (30 %). Frauen haben dabei oft andere Motivatoren für einen möglichen Jobwechsel als Männer. So geben 44 Prozent der Frauen an, ein hohes Stresslevel zu haben, aber nur 30 Prozent der Männer. Auch die direkte Führungskraft ist für Frauen sehr viel öfter ein Wechselgrund als bei Männern (Männer: 30 %, Frauen: 43 %). Für Männer sind fehlende Aufstiegschancen ein deutlich wichtigerer Grund, nicht beim derzeitigen Unternehmen bleiben zu wollen (Männer: 34 %, Frauen: 25 %). Auch Lust auf Abwechslung hat bei ihnen höhere Priorität als bei Frauen (Männer: 31 %, Frauen: 21 %).
Bei denjenigen, die langfristig bei ihrem Arbeitgeber bleiben wollen, sind kollegialer Zusammenhalt (61 %), Jobsicherheit (60 %) und interessante Aufgaben (58 %) dafür die häufigsten genannten Gründe. Rund die Hälfte (53 %) ist auch mit ihrem derzeitigen Gehalt zufrieden.
Jobsicherheit und mehr Geld stehen auf Wunschliste an neuen Arbeitgeber ganz oben
Von einem neuen Arbeitgeber wünschen sich die Wechselwilligen vor allem Jobsicherheit (69 %), mehr Gehalt (65 %; 2024: 61 %) und gutes Führungsverhalten (63 %; 2024: 66 %). Ebenfalls wichtig ist flexible Arbeitszeiteinteilung (60 %), auf die Frauen (66 %) jedoch deutlich mehr Wert legen als Männer (55 %). „In schwierigen Zeiten sehnen sich Menschen nach Stabilität. Dazu gehört neben dem Gefühl, keine Angst vor Arbeitsplatzverlust haben zu müssen, auch eine ausreichende finanzielle Entlohnung, gerade angesichts rapide steigender Lebenshaltungskosten“, sagt Thomas Kindler. „Auch gute Führung bietet Sicherheit und steht deshalb auf der Wunschliste an einen neuen Arbeitgeber mit auf dem Treppchen.“
Trotzdem ist Geld nicht alles: Denn auf die Frage hin, welche Aspekte die Befragten davon abhalten würden, sich trotz besserer Bezahlung bei einem Unternehmen zu bewerben, nennen sie vor allem einen befristeten Arbeitsvertrag (55 %), schlechte Führungskultur (45 %) und einen ungünstigen Standort des Unternehmens (42 %).
Bei der Frage, welche zusätzlichen Angebote einen potenziellen Arbeitgeber attraktiver machen würden, liegt die 4-Tage-Woche bei gleicher Wochenarbeitszeit vorne (53 %). Mit Abstand folgen Gehaltstransparenz (38 %) und die Möglichkeit zum Sabbatical (28 %).
Optimismus überwiegt auch in einer instabilen Arbeitsmarktlage
Die Zuversicht, schnell wieder einen neuen Job zu finden, ist bei den Beschäftigten hoch: Rund zwei Drittel (64 %) gehen davon aus, dass sie innerhalb eines halben Jahres erfolgreich wären. Fast Dreiviertel der Befragten (72 %) hat darüber hinaus positive Erfahrungen mit dem letzten Arbeitgeberwechsel gemacht. Bei 42 Prozent der Befragten wurden die eigenen Erwartungen voll und ganz erfüllt, bei 30 Prozent zum Teil. Konsequenterweise ist die Sorge vor dem Verlust des derzeitigen Arbeitsplatzes mit 91 Prozent weiterhin gering ausgeprägt, auch wenn die Zahl der Zuversichtlichen gegenüber dem Vorjahr (94 %) leicht abgenommen hat.
Grundsätzlich haben die Beschäftigten in Deutschland auch eine positive Einstellung gegenüber dem Thema Arbeit: Die Mehrheit (61 %) der befragten Angestellten und Arbeiter plant, mindestens bis zum regulären Renteneintrittsalter beruflich tätig zu sein: 48 Prozent (Männer: 45 %, Frauen: 51 %) möchten bis zum 65. bzw. 67. Lebensjahr arbeiten. Weitere 13 Prozent wollen sogar darüber hinaus weiterhin aktiv im Arbeitsleben stehen, bei den Baby Boomern (Jahrgänge 1946 bis 1964) sind es 23 Prozent. Dabei spielt Geld zwar auch eine Rolle, aber nicht die entscheidende: 70 Prozent derjenigen, die auch über das gesetzliche Rentenalter hinaus arbeiten wollen, erhoffen sich dadurch, fit im Kopf zu bleiben, 56 Prozent geht es um die Pflege ihrer sozialen Kontakte, 50 Prozent sind auf der Suche nach persönlicher Sinnerfüllung. Knapp jeder zweite von ihnen (48 %) allerdings verlängert sein Berufsleben aus finanzieller Notwendigkeit, weil zum Beispiel die monatliche Rente nicht ausreicht.
„Die Beschäftigten in Deutschland zeigen ein hohes Maß an Resilienz gegenüber den aufeinander folgenden Krisen der letzten Jahre, auch wenn sie zu einem stärkeren Bedürfnis nach Sicherheit führen. Zu der positiven Einstellung tragen auch der Fachkräftemangel und ein solides Sozialsystem bei“, sagt Thomas Kindler. „Unternehmen können das für sich nutzen, indem sie ein Arbeitsumfeld schaffen, das Leistung sowohl finanziell als auch emotional wertschätzt und die vorhandene Motivation weiter fördert.“
*Über die Studie: forsa-Online-Umfrage im Januar 2025 unter 3.413 volljährigen, sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen (Arbeitende und Angestellte) in Deutschland im Auftrag von XING.
Die Wechselbereitschaft setzt sich aus zwei Kategorien zusammen: den Erwerbstätigen, die konkret planen, in diesem Jahr den Arbeitgeber zu wechseln sowie den Erwerbstätigen, die offen für einen Jobwechsel sind, aber noch keine konkreten Schritte unternommen haben.
*Die forsa-Studie zur Wechselbereitschaft im Auftrag von XING wird seit 2012 erhoben. Sie befasst sich mit Themen wie der Arbeitszufriedenheit und der Wechselbereitschaft von Beschäftigten sowie den Wünschen von Beschäftigten an Arbeitgeber. Zum Studiendesign gehört dabei ein modularer Fragebogen mit einem festen, wiederkehrenden Fragenteil für den Zeitvergleich sowie variablen Fragen, die auf aktuelle Entwicklungen Bezug nehmen.
Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.new-work.se/de/newsroom.
Über XING XING ist das renommierte Jobs-Netzwerk in Deutschland. Mit einer starken Präsenz in Österreich und der Schweiz verbindet es über 22 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum. Nur bei XING finden Berufstätige aller Branchen und Karriere-Level über 1 Million Jobs und können von beliebten Arbeitgebern sowie mehr als 20.000 Recruitern gefunden werden. Eine Vielzahl präziser Filteroptionen, Millionen integrierter Kultur- und Gehaltsdaten von Unternehmen sowie neuste KI-Technologien bieten eine zeitgemäße und personalisierte Job-Suche. XING unterstützt seine Nutzerinnen und Nutzer dabei, aus der Vielzahl an Angeboten den Job auszusuchen, der wirklich zu ihnen und ihren individuellen Bedürfnissen passt. Die intelligenten Recruiting-Lösungen von XING helfen Unternehmen zudem, ihr Recruiting unkomplizierter, effektiver und zielgerichteter zu gestalten. Bei XING profitieren HR-Verantwortliche von reichweitenstarken Stellenanzeigen (Passive-Sourcing), der gezielten Identifikation und Ansprache passender Talente (Active-Sourcing) sowie von einem optimierten Bewerbungsmanagement-System. Mehr Informationen unter xing.com und recruiting.xing.com.
Über die New Work SE Die New Work SE engagiert sich für eine bessere Arbeitswelt. Mit ihren beiden starken Marken, dem Jobs-Netzwerk XING und der Arbeitgeber-Vergleichsplattform kununu, tritt sie an, der wichtigste Recruiting-Partner im deutschsprachigen Raum zu sein. Sie bringt Kandidaten und Unternehmen zusammen, damit Berufstätige ein zufriedeneres Job-Leben führen und Firmen durch die richtigen Talente erfolgreicher werden. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt seine insgesamt rund 1.200 Mitarbeiter auch an weiteren Standorten wie Wien und Porto. Weitere Infos unter www.new-work.se/ und nwx.new-work.se/.
Bargteheide, April 2026 – Der Jobboersencheck hat die besten Jobbörsen des Jahres ausgezeichnet. Grundlage des Jobboersencheck AWARD 2026 sind 26.668 Arbeitgeberbewertungen sowie 82.001 Bewerberbewertungen. Die Ergebnisse zeigen, welche Plattformen im Recruiting sowohl aus Unternehmenssicht als auch aus Sicht der Kandidat:innen besonders überzeugen.
Die Testsieger 2026 aus ArbeitgebersichtIm Bereich der generalistischen Jobbörsen (BIG-Cluster) sichert sich Jobware zum 16 Mal in Folge den Spitzenplatz. Die Plattform überzeugt seit Jahren vor allem durch sehr hohe Bewerberqualität und exzellente persönliche Betreuung. Arbeitgeber profitieren von passgenauen Kandidat:innen und effizienten Besetzungen – ein zentraler Grund für die langjährige Testsieger-Position.
Im Small-Cluster der Generalisten gewinnt Jobstairs. Ausschlaggebend sind vor allem das skalierbare Flatrate-Modell sowie die effizienten, digitalen Prozesse, die Arbeitgebern eine einfache und planbare Nutzung ermöglichen.
Unter den Spezialjobbörsen (BIG-Cluster) belegt Empfehlungsbund Platz 1. Die Plattform punktet mit einem einzigartigen Empfehlungsnetzwerk, über das qualifizierte Kandidat:innen zwischen Unternehmen weitervermittelt werden – mit besonders geringem Streuverlust.
Im Small-Cluster der Spezialjobbörsen überzeugt der Beck-Stellenmarkt. Durch die klare Fokussierung auf juristische Fachkräfte und die Einbindung in das renommierte C.H. Beck Netzwerk wird eine hohe Bewerberqualität erreicht.
Bei den Jobsuchmaschinen setzt sich HeyJobs wiederholt an die Spitze. Mit datengetriebenem Recruiting und KI-gestützten Kampagnen generiert die Plattform schnell eine hohe Anzahl an Bewerbungen – besonders bei zeitkritischen Vakanzen.
In der Kategorie Schüler & Auszubildende gewinnt Azubiyo. Ein leistungsstarkes Matching-System sorgt dafür, dass Bewerber und Ausbildungsplätze besonders passgenau zusammengeführt werden.
Im Segment Studenten, Absolventen & Young Professionals ist E-fellows.net Testsieger. Die Plattform bietet Zugang zu einer exklusiven Zielgruppe aus Top-Studierenden und High Potentials und überzeugt durch eine sehr hohe Bewerberqualität.
In der Branche Hotel & Gastronomie sichert sich HOGAPAGE den ersten Platz. Die spezialisierte Plattform überzeugt durch hohe Reichweite, starke Weiterempfehlungswerte und zahlreiche qualifizierte Bewerbungen aus der Hospitality-Branche.
Bei den Regionalportalen gewinnt Fachkräfte-Erzgebirge. Die Plattform punktet durch ihre starke regionale Verankerung und ermöglicht Unternehmen den gezielten Zugang zu Fachkräften vor Ort.
Im Bereich Medizin & Gesundheit liegt praktischArzt weiterhin unangefochten an der Spitze. Als führende Plattform für Ärzte-Recruiting bietet sie eine enorme Reichweite und sorgt für qualifizierte Bewerbungen aus dem medizinischen Umfeld.
In der Kategorie Agrar, Umwelt & Nachhaltigkeit überzeugt GoodJobs. Die Plattform richtet sich gezielt an Kandidaten mit nachhaltigem Mindset und liefert Unternehmen besonders motivierte und passende Bewerber.
Die Testsieger 2026 aus Bewerbersicht
Auch aus Sicht der Kandidat:innen zeigen sich klare Favoriten im Jobbörsenmarkt.
Im Bereich der generalistischen Jobbörsen (BIG-Cluster) ist Stellenanzeigen.de Testsieger. Die Plattform überzeugt durch eine hohe Relevanz der Stellenangebote und eine übersichtliche Nutzerführung, insbesondere bei der gezielten Jobsuche.
Im Small-Cluster der Generalisten gewinnt erneut Jobstairs. Bewerber schätzen hier vor allem die Qualität der Stellenangebote sowie den direkten Zugang zu attraktiven Arbeitgebern.
Unter den Spezialjobbörsen (BIG-Cluster) belegt Jobvector wie im Vorjahr den ersten Platz. Besonders die hohe Passgenauigkeit der Stellenangebote für MINT-Berufe wird von Bewerbern hervorgehoben.
Im Small-Cluster der Spezialjobbörsen überzeugt Dienstzeitende. Die Plattform punktet durch eine klare Zielgruppenansprache und unterstützt insbesondere Soldaten beim Übergang in zivile Berufe.
Bei den Jobsuchmaschinen (BIG-Cluster) liegt Indeed vorn. Die enorme Reichweite, die große Auswahl an Stellenangeboten sowie die einfache Bewerbung sorgen für eine hohe Nutzerzufriedenheit.
Im Small-Cluster der Jobsuchmaschinen gewinnt 1A-Stellenmarkt. Besonders die regionale Ausrichtung und die einfache Nutzung werden von Bewerbern positiv bewertet.
In der Kategorie Schüler & Ausbildung sichert sich Azubiyo auch bei Bewerbern den ersten Platz. Die Plattform überzeugt durch eine sehr hohe Passgenauigkeit der Ausbildungsangebote und umfangreiche Karriereinformationen.
Im Bereich Studenten & Absolventen gewinnt Karriere.Unicum. Besonders Praktika und Einstiegsstellen sind passgenau auf die Zielgruppe zugeschnitten.
In der Kategorie Hotel & Gastronomie ist HOGAPAGE auch aus Bewerbersicht seit mehreren Jahren in Folge Testsieger. Die Plattform überzeugt durch hohe Zufriedenheit und passgenaue Stellenangebote in der Branche.
Unter den regionalen Jobbörsen liegt Karriere Mittelhessen vorn. Bewerber profitieren hier von einer starken regionalen Verankerung und relevanten lokalen Jobs.
Im Bereich Gesundheitswesen bleibt praktischArzt auch bei Stellensuchenden unangefochten auf dem Spitzenplatz. Die Plattform bietet besonders passgenaue Stellenangebote für Ärzt:innen und erreicht höchste Zufriedenheitswerte.
In der Kategorie Agrar, Umwelt & Nachhaltigkeit gewinnt NachhaltigeJobs. Die klare Ausrichtung auf sinnstiftende Berufe ermöglicht Bewerbern eine gezielte Jobsuche im Nachhaltigkeitsbereich.
Im neuen Bereich Recht & Steuerwesen überzeugt Azur-online. Die Kombination aus hochwertigen Inhalten und spezialisierten Jobangeboten macht die Plattform besonders attraktiv für Jurist:innen.
Methodik des Jobboersencheck AWARD
Die Ergebnisse des Jobboersencheck AWARD basieren auf einer der größten unabhängigen Datengrundlagen im Online-Recruiting-Markt. Grundlage sind zehntausende authentische Bewertungen von Arbeitgebern und Bewerbern, die ihre tatsächlichen Erfahrungen mit Jobbörsen teilen.
In die Auswertung fließen ausschließlich die beiden zentralen Kennzahlen Gesamtzufriedenheit und Weiterempfehlungsrate ein. Diese beiden Indikatoren sowie Freitextkommentare bilden die Basis für das Ranking und spiegeln direkt wider, wie Nutzer die jeweilige Plattform in der Praxis bewerten.
Im Gegensatz zu theoretischen Marktanalysen basiert das Ranking vollständig auf realen Nutzungserfahrungen. Dadurch entsteht ein besonders transparentes und belastbares Bild der Leistungsfähigkeit einzelner Jobbörsen.
Die Auszeichnungen werden jährlich vergeben und berücksichtigen verschiedene Kategorien sowie Clustergrößen. So wird sichergestellt, dass sowohl große Generalisten als auch spezialisierte Nischenanbieter fair bewertet und miteinander vergleichbar sind.
Einordnung und Ausblick
Die Ergebnisse des Jobboersencheck AWARD 2026 verdeutlichen: Erfolgreiches Recruiting entsteht im Zusammenspiel von Arbeitgeber- und Bewerberperspektive. Während Unternehmen vor allem Wert auf Effizienz, Bewerberqualität und Zielgruppenansprache legen, stehen für Kandidat:innen Nutzerfreundlichkeit, Relevanz und Transparenz im Vordergrund.
Besonders auffällig ist die starke Performance spezialisierter Plattformen, die durch klare Zielgruppenfokussierung sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Bewerberseite überzeugen. Gleichzeitig bleiben etablierte Generalisten wichtige Reichweitenbringer im Recruiting-Mix.
Der Jobboersencheck AWARD liefert damit eine fundierte Orientierung im dynamischen Markt der Online-Jobbörsen – für Unternehmen ebenso wie für Jobsuchende.
Die weiteren platzierten Jobbörsen je Kategorie finden Sie auf unseren Testsiegerseiten






